Das Nationale Naturerbe – Ausgangslage, Stand der Flächenübertragung und naturschutzfachliche Entwicklungsziele des Nationalen Naturerbes
Das Nationale Naturerbe steht für die beispielhafte Initiative des Bundes, bundeseigene wertvolle Naturschutzflächen nicht zu privatisieren, sondern unentgeltlich an Länder, Naturschutzorganisationen oder Stiftungen zur dauerhaften naturschutzfachlichen Sicherung zu übertragen. Es handelt sich um insgesamt ca. 156.000 Hektar gesamtstaatlich repräsentativer Flächen in drei Tranchen. Hierzu zählen z.B. ehemals militärisch genutzte Gebiete, Flächen entlang der innerdeutschen Grenze („Grünes Band“), Treuhandflächen aus dem DDR-Volksvermögen und stillgelegte DDR-Braunkohletagebaue. Viele Gebiete haben sich über Jahrzehnte hinweg trotz ihrer in Teilen sehr intensiven Nutzung zu einzigartigen Naturräumen entwickelt – als Refugien für viele gefährdete oder seltene Tier- und Pflanzenarten.
Zum Nationalen Naturerbe gehört in Blankenburg (Harz) der Wald der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt (S.U.N.K.). Diese 2.400 Hektar große Fläche zwischen Blankenburg und Hüttenrode wurde von der Bundesregierung als bedeutend und schützenswert eingeschätzt und daher übertragen. Damit ist die Auflage verbunden, auf ökonomische Nutzung zu verzichten und eine natürliche Waldentwicklung zuzulassen.
Referent Dr. Tim Mann ist beim Bundesamt für Naturschutz im Fachgebiet Biotopschutz, Biotopmanagement und Nationales Naturerbe tätig.
Treffpunkt ist am 24. November um 18 Uhr am Kleinen Schloss, Schnappelberg 6 in 38889 Blankenburg (Harz). Von dort geht es zur circa 800 Meter entfernten Glasarche 3, die derzeit am Rande des Stiftungswaldes der S.U.N.K. Station macht. Nach einigen erklärenden Worten geht es zurück in den Saal des Kleinen Schlosses. Dort beginnt der Vortrag um 19 Uhr.
Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei. Für den abendlichen Weg zur Arche bitte eine Taschenlampe mitbringen.
http://www.blankenburg.de/

Harzer Erdgeschichte zum Erleben: Nordwestliches Harzvorland - Die Klassische Quadratmeile der Geologie
Goslar - Wernigerode - Liebenburg. Wie an kaum einem anderen Ort Mitteleuropas kann man im westlichen Teil des Harznordrands und seinem Vorland (besser bekannt als „Klassische Quadratmeile der Geologie“) eine Fülle von Gesteinen vom Erdaltertum bis zu jüngsten Ablagerungen auf engstem Raum finden. Durch tektonische Verschiebungen sind im Gebiet zwischen Salzgitter, Goslar und Wernigerode noch heute neben Gesteinen aus dem Buntsandstein, Muschelkalk, Keuper, Jura, Ober- und Unterkreide auch die Gesteine des Erdaltertums mit ihren einstmals ausgebeuteten Erzvorkommen zugänglich.

Als Besonderheiten kann man beispielsweise das Weltkulturebe Altstadt Goslar und Bergwerksmuseum Rammelsberg sowie die zahlreichen Salzstöcke, die die Vorharzlandschaft gliedern, herausheben. Bedeutende Lagerstätten mineralischer Rohstoffe bieten bis heute einen Anreiz zu geologischen Untersuchungen.

Auf insgesamt 7 Streifzügen – unter anderem vom Herzen der Quadratmeile (Goslar) über den nördlichen und südlichen Salzgitter-Höhenzug sowie einem Streifzug rund um Wernigerode und Ilsenburg – führen die Autoren in einer Zeitreise durch 500 Millionen Jahre Erdgeschichte und stellen dabei mehr als 90 interessante Geopunkte vor.

Dieser geologische Führer ist Teil der Reihe „Streifzüge durch die Erdgeschichte“ und vermittelt einen anschaulichen, lebendigen und verständlichen Einblick in die spektakulären Prozesse der Entwicklung unserer Erde über Hunderte von Millionen Jahren. Vielfältige, ergänzende Informationen zu Lehrpfaden, Mineral- und Fossilienfundstellen, Museen und Schaubergwerken motivieren die Leser, den Spuren der erdgeschichtlichen Entwicklung im Gelände zu folgen und machen dieses Buch zu einem idealen geotouristischen Begleiter.

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Friedhart Knolle/ Stefan Mohr/ Marion Seitz
Nordwestliches Harzvorland
Die Klassische Quadratmeile der Geologie
144 S., 105 farb. Abb., 1 Tab., kart., 12 x 19 cm
ISBN 978-3-494-01598-9, Best.-Nr.: 494-01598, € 16,95
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3494015988/harzurlaub

Vorschau Veranstaltungen Großes Schloss Blankenburg
Adventskonzert mit dem Rundfunkjugendchor Wernigerode

Das international anerkannte Spitzenensemble im Bereich der gemischten Jugendchöre stimmt musikalisch auf die Weihnachtszeit ein.
Das Konzert hat keine Pause.
Karten im Vorverkauf gibt es ab 18. November im Schloss-Shop und der Touristinfo Blankenburg

Die Veranstaltung findet im Theater statt.

Eintritt: 15,00 Euro, ermäßigt: 12,00 Euro (Ermäßigung für Kinder bis 16 Jahre)

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Sonntag, 3. Dezember 2017 15.30 Uhr

KInderTheater "Frau Holle "
Theater mit der „Theaterkiste des GVS“

Frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm.
Ein junges Mädchen wird stets von ihrer Stiefmutter vernachlässigt und ausgenutzt. Des Stiefmutters leibliche Tochter wird hingegen stets bevorzugt. Während des Putzens einer Spindel, passiert dem Mädchen ein Missgeschick, es lässt sie in den heimischen Brunnen fallen. Daraufhin und aus Angst vor der Stiefmutter, springt das Mädchen der Spindel hinterher und landet dabei in der geheimnisvollen Brunnenwelt von Frau Holle.

Die Veranstaltung findet im Theater statt.

Eintritt: 4,00 Euro, ermäßigt: 2,00 Euro (Ermäßigung für Kinder bis 14 Jahre)

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Zufahrt zum Schloss über Schleinitzstrasse - Schieferberg - Herzogsweg

Am Schloss nur begrenzte Parkmöglichkeiten - Bitte nutzen Sie die Parkplätze am Kleinen Schloss und Schlosshotel (Schnappelberg). Von dort sind es nur 10 Minuten durch den Schlosspark bis zum Großen Schloss. Weitere, kostenlose Parkmöglichkeiten in Gehweite finden Sie in der Theaterstraße und Gartenstraße von hier laufen Sie etwa 15 Minuten.
http://www.rettung-schloss-blankenburg.de

Auf der Spur der Abwasserleitung des Werks Tanne – Rüstungsaltlasten im Harz – Exkursion am 18. November 2017
Osterode am Harz/Clausthal-Zellerfeld. Am Samstag, 18. November 2017, unternimmt die neugegründete BUND-Ortsgruppe Osterode ab 10 Uhr eine Exkursion in den Harz zum Thema „Rüstungsaltlasten“. Hierfür konnte sie den Clausthaler Geologen Dr. Friedhart Knolle gewinnen, der die Gruppe unter anderem zu den Abwasserleitungen des Werks Tanne führen wird.

In der Sprengstoff-Fabrik Tanne wurde im Zweiten Weltkrieg der Sprengstoff Trinitrotoluol (TNT) hergestellt. Darüber hinaus spielten auch andere Sprengstoffe, die in Bomben, Minen und Granaten abgefüllt wurden, eine Rolle in der Produktion. Ein dritter wichtiger Bereich war die Sprengstoffaufbereitung aus Fehlchargen und Beutemunition. Reste der Sprengstoffe und ihre hochgiftigen Abbauprodukte, die zum Teil krebserregend sind, finden sich bis heute sowohl im Werk selbst als auch im Grundwasser unter dem Werk. Sie belasten die Umwelt schwer. Zwar wurden die Clausthaler Pfauenteiche kürzlich saniert und mit Wasserrückhaltebecken versehen, aber das stoppt nur einen Teil der Belastung. Sogar im Wasser des 13-Lachter-Stollens bei Wildemann und des Ernst-August-Stollens bei Gittelde konnte das Gift aus Werk Tanne nachgewiesen werden. Die Abwässer sind derart giftig, dass eine Abwasserleitung des Werks bis nach Osterode führte, wo die Giftstoffe bei Petershütte einst in sogenannten Schluckbrunnen versenkt wurden. Wohin sie von dort unterirdisch flossen, konnte nie geklärt werden. Insbesondere dieser Leitung wird die Exkursion nachspüren.

Wegen der längeren Wegstrecken erfolgt die Exkursion per Auto. Treffpunkt ist der Haupteingang des Werks Tanne, Altenauer Straße (Beschilderung „Werk Tanne“ folgen). Stopps sind unter anderem an der historischen Kläranlage an den Pfauenteichen und in Buntenbock geplant, wo die Leitung aufgeständert ein Wiesental überquerte. Von dort führte sie weiter ins Bremketal. Hier wurden die giftigen Abwässer über eine Betonkaskade verrieselt. Nächster Halt sind die Teiche am Veilchenweg an der Wäscherei Kellner im Bremketal. Zwar badeten Generationen sorgloser Kinder dort, doch wussten diese nicht, dass die Teiche im Krieg der Zwischenspeicherung der Giftwässer dienten und noch heute eine Altlast darstellen. Letzter Halt werden die Versickerungsschächte der Giftwässer an der Söse im Stadtgebiete von Osterode-Petershütte sein, wo die Exkursion gegen 16 Uhr auch ihren Abschluss findet.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist frei, Spenden sind erwünscht. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
http://www.bund-westharz.de/

Eröffnung der Fotoausstellung „HarzNATUR 2017“ in Ilsenburg
Zur Eröffnung der Fotoausstellung „HarzNATUR 2017“
mit den besten Bildern unseres diesjährigen Fotowettbewerbs
laden wir Sie herzlich nach Ilsenburg in das Nationalparkhaus Ilsetal ein.
Die Eröffnung findet am Freitag, 17. November 2017, um 14 Uhr statt.
Die Sonderausstellung ist im Anschluss bis zum 18.2.2018 täglich von
8.30 - 16.30 Uhr (montags nur an Feiertagen) geöffnet und eintrittsfrei.
http://www.nationalpark-harz.de

Lust auf ein „Open-Air“-Semester im Nationalpark Harz? Jetzt bewerben für ein Commerzbank-Umweltpraktikum bei unseren vier Einsatzstellen Torfhaus, HohneHof und in Sankt Andreasberg
Wernigerode - Braunlage. Spannende Projekte in Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Besucherbetreuung in der wunderbaren Natur des Harzes erwarten die Bewerber! Das Commerzbank-Umweltpraktikum bringt frischen Wind in das Studium zahlreicher Studenten, die den Prüfungsstress und Uni-Alltag für ein mehrmonatiges Praktikum in den schönsten Landschaften Deutschlands hinter sich lassen wollen und mal etwas Neues ausprobieren möchten. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2018. Weitere Informationen und den Link zur Bewerbung gibt es auf www.umweltpraktikum.com.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet die einmalige Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben. Im Zuge des Praktikums werden praxisnahe Inhalte aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung vermittelt. Im Mittelpunkt stehen die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft: Energie, Umwelt und Klimaschutz.

Im Nationalpark Harz waren schon zahlreiche Studenten tätig. Ihre Einsatzstellen waren das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, das Natur-Erlebniszentrum HohneHof, das Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg und Nationalparkhaus Sankt Andreasberg.

Die Arbeit der Praktikanten ist dabei im Nationalpark Harz sehr vielfältig – von geführten Wanderungen über Gespräche zum Thema Borkenkäfer oder die Beantwortung der Frage „Stirbt der Wald“? Von der Mitarbeit an Forschungsprojekten bis hin zur Vorbereitung und Durchführung von Junior-Ranger-Fahrten und Camps ist fast alles dabei…. Seit dem Start 1990 hat sich das Commerzbank-Umweltpraktikum zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe im gesellschaftlichen Engagement der Bank entwickelt. Mehr als 1.500 Praktikanten haben bisher in den teilnehmenden Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden.

Die Absolventen bringen ihre Erfahrungen dort ein, wo sie sich bewegen – sei es in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder Umwelt. Vielen Teilnehmern hat das Umweltpraktikum den Einstieg ins Berufsleben geebnet.
http://www.nationalpark-harz.de

Harzer Hilfe für das Thüringer Auerhuhn-Projekt – zwei Nachwuchs-Hennen aus dem Schaugehege Lonau übergeben
Herzberg-Lonau. Jüngst konnte der Betreuer des Auerhuhn-Schaugeheges Lonau, der Nationalpark-Ranger Jens Heim, zwei erst in diesem Jahr hier geschlüpfte Auerhennen an das Thüringer Auerhuhn-Projekt übergeben. Mit großer Freude übernahm Michael Schmidt, Mitarbeiter des Forstamts Saalfeld-Rudolstadt, die Tiere. „Sie werden unserem Artenschutzprojekt für diese vom Aussterben bedrohten Tiere sehr helfen“, so Michael Schmidt bei der Übergabe.

Das Auerhuhn-Schaugehege des Nationalparks Harz befindet sich im Herzberger Ortsteil Lonau. Es ist durch einen kurzen, ca. 15-minütigen Spaziergang von der Nationalpark-Informationsstelle und Rangerstation im Dorfgemeinschaftshaus Lonau zu erreichen und zeigt in verschiedenen Volieren die beiden Raufußhuhn-Arten Auerhuhn und Birkhuhn. Nach der Auflösung der Revierförsterei Jagdhaus im Jahr 2013 betreuen die Lonauer Ranger das Auerhuhn-Schaugehege, in dem immer wieder auch Nachwuchs ausgebrütet wird. Dies zeigt, dass den Tieren in dem naturnahen Gehege sehr gute Lebensbedingungen geboten werden, so Meike Hullen, zuständige Fachbereichsleiterin im Nationalpark Harz.

Und noch ein Ausblick in das Jahr 2018: Vom 16. Februar bis zum 15. April wird am Auerhuhn-Schaugehege eine Sonderstempelstelle der Harzer Wandernadel eingerichtet.

Hintergrund: Auerhühner im Harz

Zusammen mit den Nadelbäumen haben die Auerhühner nach der letzten Eiszeit Europa besiedelt. Mit der sich verändernden Landschaft wurden die Lebensräume für die anspruchsvollen Raufußhühner immer knapper, so dass sie in die Gebirgs- und Mittelgebirgsregionen abgedrängt wurden. In der jüngeren Vergangenheit haben menschliche Nutzungen vielerorts zum Verschwinden der Auerhühner geführt, so auch im Harz Anfang des 20. Jahrhunderts. Seit 1978 wurden, begonnen durch die Niedersächsische Landesforstverwaltung und fortgeführt durch den Nationalpark Harz, Auerhühner gezüchtet und in den Hochlagen des Harzes ausgewildert. Knapp 1000 Tiere wurden aufgezogen und ausgewildert. Mit Ende des Jahres 2003 wurde das Projekt allerdings mangels absehbaren mittelfristigen Erfolges eingestellt. Zwischenzeitlich ist der Vogel im Harz praktisch wieder ausgestorben.

Dass der Auerhahn früher in hohem Ansehen gestanden hat, lässt sich noch heute an vielen Ortsbezeichnungen erkennen. Der Herzberger Ortsteil Lonau identifiziert sich so stark mit dem Auerhuhn, dass das Tier in das Ortswappen aufgenommen wurde und auf dem Ortseingangsschild die Gäste begrüßt.
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Einladung: Die Flechten im Nationalpark Harz – Kolloquium am 9.11.2017 in Drübeck
Anlässlich der Vorstellung eines neuen Bandes seiner Schriftenreihe am 9.11.2017 um 13 Uhr lädt der Nationalpark zum Kolloquium „Flechten im Nationalpark Harz“ im Evangelischen Zentrum Kloster Drübeck ein. Ein Tagungsbeitrag wird nicht erhoben. Eine Anmeldung zur Tagung ist nicht erforderlich.

Nach langer Bearbeitungszeit kann somit wieder ein neuer Band der Schriftenreihe aus dem Nationalpark Harz und mit ihm ein weiterer Baustein der Dokumentation seines Artenreichtums vorgelegt werden. Er widmet sich den Flechten und somit nach den Pilzen und Moosen einer weiteren wichtigen Gruppe von Kryptogamen.

In Vorträgen erfahren Sie mehr über die Bedeutung der oft wenig beachteten Kryptogamen für die Wald- und Offenland-Ökosysteme des Nationalparks. Die Autoren berichten außerdem über ihre Arbeit und das Zustandekommen des Bandes.

Flechten sind ein elementarer Bestandteil der natürlichen Artenvielfalt der Ökosysteme und haben darüber hinaus oft den Charakter von Leitarten der Lebensgemeinschaften des Nationalparks. Oft wird diese Vielfalt aber gar nicht sichtbar, da Flechten in der Regel sehr unscheinbar sind. Der reich bebilderte Band will sie aus ihrem Schattendasein heraus­ und ins Bewusstsein bringen. Ihre Wuchsorte sind Bäume und Sträucher, Totholz, Gesteine der Klippen und Gewässerläufe, der blanke Erdboden oder auch schwermetallhaltige Schlacken von Hüttenbetrieben.

Mit fast 600 Arten kann der Nationalpark Harz als flechtenreich gelten. Besondere Beachtung verdienen dabei die Flechten der hochgelegenen Klippenstandorte und Blockfelder, an denen zahlreiche Seltenheiten wohl meist nördlichen Ursprungs überdauern konnten.
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Ehrung für den "Gerechten unter den Völkern" Walter Krämer in Siegen – wann endlich auch in Goslar?
Goslar. Im November 2017 wird Walter Krämer in seiner Heimatstadt Siegen mit einer Briefmarke geehrt (siehe Anlage) – und was geschieht in Goslar, wo er ermordet wurde?
Am 6. November 2017 jährt sich der Goslarer Doppelmord an zwei einstmals bekannten niedersächsischen KZ-Opfern zum 76. Mal. Ihr politischer Werdegang war typisch für die Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Aus der Arbeiterbewegung stammend, nahmen sie zunächst mit patriotischer Begeisterung am 1. Weltkrieg teil – Walter Krämer als Matrose, Karl Peix als Soldat. Durch die Weltkriegserfahrung in ihren Anschauungen geprägt wurden sie zu Widerständlern der ersten Stunde und beteiligt sich an den revolutionären Auseinandersetzungen nach dem Krieg. Schließlich stiegen sie in der KPD auf und wurden Abgeordnete im Provinziallandtag Hannover, der mit dem heutigen Niedersächsischen Landtag vergleichbar ist.
Krämer wurde gleich nach der Machtübertragung an Hitler verhaftet, Peix war noch einige Monate an der Organisierung des Widerstandes aus der Illegalität beteiligt. Im KZ Buchenwald trafen sich die beiden wieder und gehörten zur Widerstandszelle im Krankenbau, die für etliche KZ-Häftlinge die Überlebenschance verbesserte. Ihr Wissen um die Korruption im Lager und vor allem die Syphilis-Erkrankung des Lagerführers Koch ließ die beiden zu unliebsamen Zeugen werden. Auf Befehl Kochs wurden sie ins Goslarer „Fliegerhorst-KZ“ geschickt, das Buchenwalder KZ-Außenkommando Goslar, dessen Insassen Zwangsarbeit im Bereich des Fliegerhorstes Goslar verrichten mussten. Dort wurden sie am 6. November 1941 ermordet. Ihre Leichen wurden nach Zeitzeugenaussagen noch am gleichen Tag ins KZ Buchenwald gebracht und dort im Krematorium verbrannt.
Mord im und am Fliegerhorst Goslar
Karl Peix wurde auf dem Gelände des Fliegerhorstes Goslar erschossen, Krämer nahe der Sandgrube Hahndorf am nördlichen Försterberg. Es gibt einen Zeugenbericht von Otto Storch, Häftling im Außenkommando Goslar, von 1946, der Auskunft über die Morde an Krämer und Peix gibt: „Bei Walter Krämer hat sich das Verbrechen folgendermaßen abgespielt: 3 Häftlinge marschierten mit 2 Posten in die etwa eine Stunde vom Lager abgelegene Kiesgrube. Dort befand sich eine kleine Holzbude, in der in der Regel das Essen eingenommen wurde. Bisher war es nicht üblich, frühmorgens, nachdem die Häftlinge dort angekommen waren, Wasser zu holen. An diesem Tage mussten die 2 anderen Häftlinge in dieser Unterkunft bleiben. Sie wurden von den Posten bewacht. Walter Krämer musste einen Eimer nehmen, um von der in der Nähe liegenden Quelle Wasser zu holen. Ich bin überzeugt, dass er völlig ahnungslos war. Der 2. Posten ging hinter ihm her. Nachdem sie die Baubude verlassen hatten, fielen kurz hintereinander zwei Schüsse. Die beiden anderen Kameraden wollten nachsehen, wurden aber von dem Posten daran gehindert." ... "Karl Peix wurde aus dem Kartoffelkeller von dem obengenannten Österreicher herausgeholt, angeblich um Werkzeug zu sammeln. Man hatte außerhalb der Baustellen im Fliegerhorst einige Schaufeln und Hacken hingelegt, und zwar an einem ziemlich einsam gelegenen Ort. Peix ging mit seinem Mörder, um dieses Werkzeug zu holen. Als er sich nach einer Schaufel bückte, bekam er die tödlichen Schüsse."
Krämer wurde im Jahr 2000 posthum durch den Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ für die Rettung von Juden durch die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem geehrt. Im Gegensatz dazu findet der Name Karl Peix in der Geschichtsschreibung kaum Erwähnung – selbst die eigenen Genossen ließen ihn dem Vergessen anheimfallen. Er war homosexuell und eignete sich nicht für eine Legendenbildung.
Am 20. Oktober 1944 starb der dänische Arzt Henry Jens SØrensen im Alter von 46 Jahren im Außenlager Goslar des KZ Neuengamme, das dem SS-Lager Hahndorf angeschlossen war. Über seine Todesursache liegen keine detaillierten Informationen vor. Er liegt im Sammelgrab auf dem Friedhof Hahndorf.
Es ist nunmehr an der Zeit, dass diese drei in Goslar zu Tode gebrachten NS-Opfer würdig geehrt werden. Angebracht ist die Benennung von drei Straßen im neuen Goslarer Stadtteil Fliegerhorst – denn er steht im räumlichen und sachlichen Zusammenhang mit den KZ, in denen sie litten und mittels derer sie umgebracht wurden.
http://www.spurensuche-harzregion.de/

Nationalpark-Informationsstelle in der Tourist-Information Bad Sachsa erweitert – Einladung zur Eröffnung am 25.10.2017 um 11 Uhr
Bad Sachsa. Im Laufe des Jahres 2017 wurde die Nationalpark-Informationsstelle im Kurhaus von Bad Sachsa ausgebaut und erweitert – ein attraktiver neuer Raum ist von der Bad Sachsa Holding zur Verfügung gestellt worden und wurde vom Nationalpark Harz eingerichtet. Dabei stehen die regionalen Themen „Buchenwälder des Südharzes“ und „Die Harzer Wildkatze“ im Vordergrund.

Gemeinsam mit dem neuen Medienraum in der Tourist-Information Bad Sachsa, der ebenfalls in diesem Jahr fertiggestellt wurde, bieten sich nunmehr unseren Gästen neue Informationsmöglichkeiten. Im ehemaligen Leseraum findet sich jetzt ein modernes Kommunikations- und Informationszentrum. Hier kann man sich per Knopfdruck über einen Bildschirm mit Informationen über die Harzregion versorgen. In verschiedenen Videos, unter anderem über Bad Sachsa, den Nationalpark Harz und das Salztal Paradies werden den Besuchern touristische Highlights nahe gebracht. Auch den 75-minütigen Dokumentarfilm über den Karstwanderweg kann man sich in stilvollem und passendem Ambiente anschauen.

Insbesondere den neuen Themenraum „Buchenwälder und Wildkatze“ möchten wir, die Stadt Bad Sachsa, vertreten durch Bürgermeister Dr. Axel Hartmann, der Nationalpark, vertreten durch Herrn Andreas Pusch, und die Bad Sachsa Holding, vertreten durch Geschäftsführer Martin Völz, Ihnen im Zuge einer Eröffnung am Mittwoch, den 25. Oktober 2017 um 11 Uhr im Kurhaus Bad Sachsa vorstellen. Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen. Für einen Imbiss ist gesorgt. Ihre Anmeldung erleichtert unsere Planung.

Bad Sachsa Holding GmbH & Co. KG
Martin Völz, Geschäftsführer
Karen Ruppelt, Leiterin Tourist-Information
Feldstraße 10, 37441 Bad Sachsa
www.salztal-paradies.de

Nationalpark Harz
Andreas Pusch, Leiter
Lindenallee 35
38855 Wernigerode
www.nationalpark-harz.de
http://www.nationalpark-harz.de

Neues Luchs-Denkmal im Nationalpark Harz anlässlich der letzten Luchsjagden im Harz vor 200 Jahren eingeweiht
Torfhaus. Im Jahr 1818 wurde im Harz nach langer Jagd letztmals ein Luchs erlegt. Bereits 1817 fand am Brocken ein anderes Luchsmännchen sein Ende. Präparate beider Tiere existieren heute noch im Naturhistorischen Museum in Braunschweig bzw. im Harzmuseum in Wernigerode. Ob dies jedoch die letzten beiden echten Harzluchse waren, darf bezweifelt werden. Viel wahrscheinlicher ist es, dass es sich um zwei Zuwanderer handelte, die Jahrzehnte nach der eigentlichen Ausrottung den Weg in das Mittelgebirge gefunden hatten. Der Luchsstein bei Lautenthal erinnert heute noch an die Jagd von 1818.

Die letzten Luchsjagden jähren sich nun zum 200sten Mal. Dies war der Anlass, einen Konterpart zum Luchsstein zu schaffen. Der Goslarer Mäzen Dietrich Steinhausen stiftete hierfür eine von der Harzer Künstlerin Anna Barth geschaffene Bronzeplastik. Sie steht auf einem Harzer Diabas aus dem Huneberg-Steinbruch. Am 20.10.2017 wurde das neue Denkmal mit einem kleinen Festakt eingeweiht. Der Bronzeluchs findet sich am Kaiserweg bei Torfhaus an der nunmehr „Luchsbrücke“ genannten Überquerung der Abbe. Ganz in der Nähe dieses Ortes befand sich das Luchs-Auswilderungsgehege, aus dem alle zwischen 2000 und 2006 im Nationalpark Harz ausgewilderten Luchse ihren Weg in die Freiheit begannen. Das Denkmal steht somit – wie auch der Luchsstein nahe des Sternplatzes bei Lautenthal – an einem historischen Ort.
http://www.nationalpark-harz.de

Die Grottenolme in Rübeland - Öffentlicher Vortragsabend - 24.10.2017
18:00 Uhr
Begrüßung durch den Betriebsleiter des Tourismusbetriebes der Stadt Oberharz am Brocken, Rübeländer Tropfsteinhöhlen, Thomas Schult, die Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., Siegfried Wielert und Dr. Friedhart Knolle, und Dr. Anne Ipsen, wissenschaftliche Leitung des Grottenolmprojektes
18:15 Uhr
Dr. Wolf-Rüdiger Große: Menschenfischlein, Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Samm-lungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: „Europäische Grottenolme im Harz“
18:35 Uhr
Uwe und Ute Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V.: „Zur aktuellen Situation der Grottenolme in der Hermannshöhle“
18:55 Uhr
Olivier Guillaume, Höhlen-Laboratorium in Moulis, Frankreich: „A long tradition of research on olm at the cave-laboratory in Moulis, France” (Die lange Tradition der wissenschaftlichen Erforschung der Grottenolme am Höhlenlaboratorium in Moulis, wird ins Deutsche übersetzt)
19:15 Uhr
Gregor & Magdalena Aljan?i?, Society for Cave Biology, Tular Cave Laboratory (Gesellschaft für Höhlenbiologie, Tular Höhlen-Laboratorium), Slovenien: “The story of Proteus” (Die Geschichte des Grottenolms, wird ins Deutsche übersetzt)
19:35 Uhr
Prof. Dr. Thomas Hildebrandt, Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung im Forschungs-verbund Berlin e.V.: "Ultraschalluntersuchung exotischer Tierarten für den Artenschutz"
19:55 Uhr
Dr. Susanne Holtze, Leibniz-Institut für Zoo und Wildtierforschung im Forschungsverbund Berlin e.V.: "Ultraschalluntersuchung der Grottenolme aus Rübeland, Harz"
Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V.
Veranstaltungsort: Gaststätte „Tannengrund“, Blankenburger Str. 31, 38889 Oberharz am Brocken OT Rübeland
Datum: 24.10.2017, 18 Uhr – 20:15, danach gemeinsamer Austausch und geselliges Beisammensein

Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V.
Tel. 03943/5502-32 & 0170/22 09 174

Multivisionsshow „Abenteuer Grünes Band – Vom Todesstreifen zur Lebenslinie“
Multivisionsshow „Abenteuer Grünes Band – Vom Todesstreifen zur Lebenslinie“ mit dem ehemaligen Grenzflüchtling, Reisefotografen und Abenteurer Mario Goldstein, die ab dem 7.10. in die Landkreise am Grünen Band Thüringen kommt.

Die nächste Veranstaltung in Ihrer Nähe wäre in der Gaststätte „Zur Linde“ in Limlingerode am 21.10.2017 um 19 Uhr.

Am 4.11. kommt er in die Südeichsfeldhalle in Diedorf, am 10.11. ins Victor´s Residenzhotel in Teistungen, jeweils ab 19 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Der Hintergrund:
Das Abenteuer am Grünen Band Thüringen geht weiter:
Bis spätestens Anfang 2018 soll das Gesetz zur Ausweisung als Nationales Naturmonument verabschiedet sein. Als Botschafter für das Grüne Band Thüringen geht der Abenteurer Mario Goldstein ab Oktober 2017 auf Tour – mit den schönsten Bildern seiner Wanderung entlang des gesamten Grünen Bandes Thüringen (763km).
Im Sommer 2016 stellte sich der ehemalige Grenzflüchtling seiner eigenen Geschichte, traf Menschen mit packenden Lebens­geschichten und entdeckte Abenteuer und Vielfalt mitten in Deutschland. In der Multivisionsshow vermittelt er seinem Publikum in eindrucksvollen Bildern, Interviews und Videos das Gefühl, hautnah dabei gewesen zu sein. Erleben Sie mit ihm das zukünftige Nationale Naturmonument!

Alle Termine und Reservierung auch unter www.gruenes-band-monumental.de/#multivision
http://www.gruenes-band-monumental.de/#multivision

Der Niedersächsische Heimatbund kürt die Berg-Ahorn-Allee südlich von Sankt Andreasberg zur Allee des Monats Oktober 2017
Am Freitag den 20. Oktober 2017 ist der "Tag der Allee" und anlässlich dieses Datums gibt der Niedersächsische Heimatbund e.V. (NHB) die Allee des Monats Oktober 2017 bekannt:

Es handelt sich um die Berg-Ahorn-Allee im Oberharz südlich der Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg.

Die Allee liegt mitten im Wald und ist Teil des Baumlehrpfades am beliebten John-Kothe-Weg, der am Südosthang des Glockenberges verläuft. Zunächst führt die Allee über eine kleine Lichtung mit einem schönen Ausblick in den benachbarten Wäschegrund (Foto 1). Anschließend schlängelt sich die Allee in den Wald hinein (Foto 2). Trotz des die Allee umgebenden Waldes geht der Alleencharakter auf einer Länge von knapp 150 Metern nicht verloren und die alten Bäume ergeben ein schönes und homogenes Gesamtbild. Neben dem dominierenden Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) finden sich Gewöhnliche Rosskastanien (Aesculus hippocastanum) und Gewöhnliche Eschen (Fraxinus excelsior) als Einzelbäume in den zwei Baumreihen. Gerade mit den herbstlichen Laubverfärbungen ist der Harz und speziell diese Allee einen Ausflug wert!


Zum Hintergrund des Alleenschutzes
Seit Jahrhunderten prägen Alleen das Landschaftsbild Niedersachsens. Sie sind wertvolles Naturgut und zudem auch kulturhistorisch bedeutsam. Straßenbegleitende Alleen sind allerdings aufgrund des Ausbaus von Straßen und durch fehlende Nachpflanzungen in ihrem Bestand gefährdet. Bisher besteht auch weder bei Landkreisen noch bei Landesbehörden Kenntnis über den Umfang des Alleennetzes in Niedersachsen.

Der Niedersächsische Heimatbund e.V. erstellt daher im Rahmen des von der Niedersächsischen-Bingo-Umweltstiftung geförderten Projekts „Die 500 schönsten und wertvollsten Alleen Niedersachsens“ mit Hilfe der Bevölkerung bis Mitte 2018 erstmals eine repräsentative Übersicht der wichtigsten und schönsten Alleen Niedersachsens (www.niedersaechsischer-heimatbund.de/projekte/alleen-in-niedersachsen/). Damit soll eine Grundlage für die Erhaltung der Alleen geschaffen werden. Unter www.alleen-niedersachsen.de kann jede Bürgerin/jeder Bürger uns eine Allee mitteilen.

Um das öffentliche Interesse an der Thematik zu vergrößern und ein Bewusstsein für den Alleenschutz zu fördern, stellt der NHB in regelmäßigen Abständen eine besondere Allee im Rahmen der Aktion „Allee des Monats" vor. Weitere Informationen finden sich auf

www.facebook.com/alleen.niedersachsen/.
http://www.facebook.com/alleen.niedersachsen/

Letzte Luchsjagden im Harz vor 200 Jahren - Einladung zur Einweihung einer Luchs-Bronzeplastik im Nationalpark Harz am kommenden Freitag um 12 Uhr ab Torfhaus
Torfhaus. Im Jahr 1818 wurde im Harz nach langer Jagd letztmals ein Luchs erlegt. Bereits 1817 fand am Brocken ein anderes Luchsmännchen sein Ende. Präparate beider Tiere existieren heute noch im Naturhistorischen Museum in Braunschweig bzw. im Harzmuseum in Wernigerode. Ob dies jedoch die letzten beiden echten Harzluchse waren darf bezweifelt werden. Viel wahrscheinlicher ist es, dass es sich um zwei Zuwanderer handelte, die Jahrzehnte nach der eigentlichen Ausrottung den Weg in das Mittelgebirge gefunden hatten. Der Luchsstein bei Lautenthal erinnert heute noch an die Jagd von 1818.

Die letzten Luchsjagden jähren sich nun zum 200sten Mal. Dies ist Anlass, einen Konterpart zum Luchsstein zu schaffen. Der Goslarer Mäzen Dietrich Steinhausen stiftete hierfür eine von der Harzer Künsterlin Anna Barth geschaffene Bronzeplastik. Am Freitag dem 20.10.2017 um 12:00 Uhr wird diese in einem kleinen Festakt eingeweiht. Der Bronzeluchs wird seinen Standplatz am Kaiserweg bei Torfhaus finden. Ganz in der Nähe dieses Ortes am Abbegraben befand sich das Auswilderungsgehege aus dem alle zwischen 2000 und 2006 im Nationalpark Harz ausgewilderten Luchse ihren Weg in die Freiheit begannen.

Treffpunkt für Teilnehmer: Torfhaus, B 4 Ecke Goetheweg um 11.30 Uhr, ab dort Shuttle zum Ort der Einweihung.
http://www.nationalpark-harz.de

Brockengartensaison am 13.10.2017 beendet
Wernigerode - Brocken. Am Freitag den 13.10.2017 findet um 14.00 Uhr die letzte Brockengartenführung in dieser Saison statt – und dieses Datum kann eigentlich nur ein gutes Omen für das kommende Jahr sein.

Da in diesem Jahr die Vegetationsentwicklung etwa 14 Tage früher begann, sind die meisten Pflanzenarten im Brockengarten schon seit Ende September auf Winter eingestellt.

Erwartungsgemäß sind die meisten Hochgebirgspflanzenarten im Brockengarten schon verblüht, da sie am Naturstandort an kurze Vegetationszeiten angepasst sind und daher in der Regel schon sehr frühzeitig im Jahr ihre Blüten zeigen. Die asiatisch verbreiteten sogenannten Wellensittich-Enziane (Gentiana farreri, Gentiana sino ornata und Gentiana ternifolia) sind stets die letzten, die Mitte Oktober noch blühen und mit ein wenig Glück am letzten Gartentag der Saison noch in Augenschein genommen werden können.

In der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Oktober 2017 besuchten aufgrund des ungemütlichen Sommerwetters und der Bautätigkeit am Bahnsteig 1 der Brockenbahn deutlich weniger Gäste den Garten als in den vorangegangenen Jahren. Dennoch waren es insgesamt ca. 4690 Gartenbesucher, die sich durch die Anlage führen ließen. War das Wetter schön, war die Anzahl der Gäste erwartungsgemäß deutlich höher als an Tagen mit Regen, Sturm und Nebel. Und davon hatten wir in diesem Jahr sehr viele.

In der Gartensaison 2017 wurden 3906 Brockenbesucher von den Mitarbeitern des Brockengartens durch die Anlage geführt. Hinzu kamen 14 Sonderführungen für Fachleute, aber auch Studenten und Schüler, an denen insgesamt 405 Personen teilnahmen. Darüber hinaus begleiteten die Nationalpark-Ranger 379 Gäste durch unsere Anlage. Dies erfolgte meist an den Wochenenden in Kombination mit der Brockenrundwegsführung.

Wie in den vergangenen Jahren waren auch 2017 viele ausländische Gäste im Brockengarten – u.a. aus Israel, Schweden, Dänemark, Polen, Frankreich, Spanien, Georgien, Südkorea, Russland, Belgien, Bulgarien, den Niederlanden, der Türkei, Italien, England, den USA, Kanada, Japan und China.

Der Brockengarten erfüllt im Nationalpark Harz verschiedene Aufgaben – er dient der Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit. Gleichzeitig ist er ökologische Feldstation, die Renaturierungs-, Artenschutz- und Biotopschutzmaßnahmen auf dem Brockenplateau koordiniert und umsetzt.

Besonders freuen wir uns natürlich über die Inanspruchnahme der Anlage durch die Universitäten, sei es im Rahmen von Master- oder Promotionsarbeiten oder auch von Geländepraktika.

Zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades der Anlage trug auch in diesem Jahr der Tag des offenen Denkmals am 10.9.2017 bei, an dem sich der 1890 gegründete Brockengarten als Gartendenkmal erneut beteiligte.

Besonders erfreulich ist, dass unsere Anlage in diesem Jahr als Mitglied der „Gartenträume“ des Landes Sachsen-Anhalt aufgenommen werden soll.

Die jetzt beginnende Winterpause ist erst Mitte Mai 2018 beendet, wenn die Brockenanemone ihre Blüten zeigt.
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Heinrich Heine-Weg im Nationalpark Harz bei Ilsenburg wieder begehbar - Hochwasserschäden beseitigt
Ilsenburg. Jüngst konnte die Reparatur des durch die Hochwasserschäden örtlich weggebrochenen Heinrich Heine-Wegs im Wandergebiet des Ilsetals abgeschlossen werden. Der abgerutschte Wanderweg musste aufgrund seiner schlechten Erreichbarkeit ausschließlich in Handarbeit neu aufgebaut werden.

Die Sperrung der Weges ist nunmehr aufgehoben und der beliebte Weg - einer der schönsten, der auf den Brocken führt - kann wieder bewandert werden. Der Namensgeber Heinrich Heine wanderte auf ihm im Zuge seiner Harzreise 1824 übrigens nicht AUF den Brocken, wie man hin und wieder liest und hört, sondern nach einer Übernachtung HERUNTER nach Ilsenburg.
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Fotoausstellungen „Spektakuläres und Alltägliches“ in Ilsenburg 11.06.2017 bis 20.10.2017
„Spektakuläres und Alltägliches“ – fotografiert von Mitgliedern der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (Regionalgruppe Sachsen / Sachsen-Anhalt) - wird in der Fotoausstellung im Nationalparkhaus in Ilsenburg gezeigt.

Die Sonderausstellung ist täglich von 8.30 - 16.30 Uhr (montags nur an Feiertagen) geöffnet und eintrittsfrei.

Nationalparkhaus Ilsetal in 38871 Ilsenburg

Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser – Vortrag am 12. Oktober 2017 in Goslar von Arne Bastian und Friedhart Knolle
Goslar. Was ist nur mit dem Wetter los? Unter diesem Thema steht ein Vortrag von Dr. Friedhart Knolle und Dipl.-Ing. Arne Bastian in Goslar am Donnerstag, 12. Oktober 2017 im Saal des Restaurants Platon, Bäringer Straße 6, um 19 Uhr.

Einem zu warmen Winter folgte ein verregneter Sommer. Ende Juli kam es zu schweren Unwettern im Nordharz, Teile von Bad Harzburg, Goslar, Ilsenburg und Wernigerode versanken im Wasser. Auch Seesen und andere Kommunen waren betroffen, von Städten wie Hildesheim und anderen im Harzvorland ganz zu schweigen.

Innerhalb von drei Tagen fielen über 250 mm Niederschlag, kleine Gebirgsbäche wurden zu reißenden Strömen mit verheerenden Auswirkungen. War dies nur ein Zufall oder müssen wir auch in Zukunft mit solchen Unwettern rechnen? Die Antwort der Fachleute lautet leider: Dies ist ein Dauerthema, das Thema wird uns zunehmend beschäftigen und die nächsten Hochwässer stehen bevor. Auch Goslar muss sich wappnen – übrigens gerade Goslar, denn die Innenstadt wurde in das natürliche Überflutungsgebiet der Gose bzw. Abzucht gebaut. Schwermetallbelastungen der Sedimente kommen noch hinzu – sie befinden sich in vielen Gärten.

Der Vortrag beleuchtet einige Hintergründe der Hochwassergefahr, gibt einen Einblick in 20 Jahre Wetteraufzeichnungen der Wetterstation Torfhaus/Bad Harzburg und Tipps, was jeder einzelne in seinem Haus und auf seinem Grundstück vorsorglich gegen die steigende Gefahr der Hochwassereinwirkung tun kann. Denn sicher ist nur eins: das nächste Hochwasser wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Donnerstag, 12. Oktober 2017 im Saal des Restaurants Platon, Bäringer Straße 6, um 19 Uhr.

Der Eintritt ist frei!
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BUND: Skiprojekt Schierke weder zeitgemäß noch genehmigungsfähig Drittes Gutachten weicht von verbindlichen Methoden ab
Wernigerode / Magdeburg: Die Auseinandersetzung um das in Schierke im Harz geplante Wintersportprojekt mit Skipiste, Schneekanonen und Seilbahn geht weiter. Das „3. Gutachten“ wurde nicht nach den für alle geltenden verbindlichen Methoden erstellt. Bei dem Bau würde wertvoller Moorwald zerstört werden. Beides ist für den BUND nicht hinnehmbar. Der Verband erwägt gegebenfalls rechtliche Schritte.

Vor diesem Hintergrund hat sich Prof. Hubert Weiger, Bundesvorsitzender des BUND, und der Landesvorsitzende Ralf Meyer über den aktuellen Stand vor Ort informiert. Im einem Pressegespräch erläuterten sie, warum dieses Projekt auch vor dem Hintergrund des dritten Gutachtens weder zeitgemäß noch zukunftsfähig und aus naturschutzfachlicher Sicht nicht genehmigungsfähig sei.

„Angesichts steigender Temperaturen werden Skigebiete in einer Art Torschlusspanik und nach dem Prinzip Hoffnung aufgerüstet“, kritisierte Prof. Dr. Hubert Weiger, die aktuellen Planungen für das Skiprojekt Schierke. „Moor- und Klimaschutz bleiben dabei auf der Strecke.“ Aus gutem Grund habe sich die Kenia-Koalition im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, dem Moor- und Klimaschutz in unserem Land besondere Beachtung zu schenken. Gerade intakte Moore seien wichtige Kohlenstoffspeicher und tragen zum Klimaschutz bei. Der werde aber mit der Zerstörung des Moorwaldes weiter vorangetrieben, was vor dem Hintergrund, Wintersport touristisch zu vermarkten, besonders absurd anmute.

„Der Umfang der geplanten Eingriffe des Schierke-Projekts in den Natur- und Wasserhaushalt sprengt aus Sicht des BUND Sachsen-Anhalt alle Dimensionen eines vernünftigen, zukunftsorientierten Harztourismus“, ergänzt Landesvorsitzender Ralf Meyer. Daran habe auch das sogenannte „3. Gutachten“ nichts geändert. „Der Eindruck drängt sich auf, dass das vom Verkehrsministerium in Auftrag gegebene Gutachten, einen politischen Hintergrund hat. Die ansonsten verbindliche Kartiermethodik wurde geändert, so konnte der Anteil streng geschützter Lebensräume erheblich kleingerechnet werden.“ Das Vorhaben „Skigebiet Schierke“ werde damit in unzulässiger Weise privilegiert.

Ein Abweichen von der für alle verbindlichen Kartieranleitung der zuständigen Landesfachbehörde (LAU) sei für den BUND nicht akzeptabel. Trotz der Kleinrechnerei wurden die Kartierungen des LAU bestätigt, die im Gebiet streng geschützten Moorwald dokumentierten, dessen Beeinträchtigung oder gar Vernichtung verboten sei. Das Land Sachsen-Anhalt sei gesetzlich verpflichtet, diese seltenen und streng geschützten Lebensräume zu erhalten und zu entwickeln. Durch den Tausch würden diese wertvollen Flächen zerstört werden, das konterkariere die vorgeschriebenen Naturschutzziele. Aus Sicht des BUND sei deshalb das Bauprojekt nicht umsetzbar.

„Der BUND Sachsen-Anhalt hat die volle Rückendeckung des BUND-Bundesverbandes. Wir werden diese Lebensräume schützen und verteidigen, wenn nötig auch mit juristischen Mitteln“, sagt Weiger, der aber betont: „Dem BUND geht es nicht um die Verhinderung von Investitionen. Nur diese müssen in den Naturtourismus fließen, darin liegt die Zukunft.“ An Gesprächen und Runden Tischen über solche zukunftsfähigen Alternativen werde man sich aktiv beteiligen, so Weiger und Meyer abschließend.
http://www.bund-sachsen-anhalt.de/

11.10.2017: Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: „Fledermäuse im Nationalpark Harz – Einblicke in die aktuelle Forschung“
Sankt Andreasberg. Am Mittwoch, den 11. Oktober findet der Vortrag „Fledermäuse im Nationalpark Harz– Einblicke in die aktuelle Forschung“ um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt.

Die Referentin Annika Schröder ist seit Februar 2017 beim NABU im Nationalparkhaus angestellt und schreibt zurzeit ihre Masterarbeit im Bereich Wildtierökologie an der Universität für Bodenkultur Wien. Dafür hat sie an Probepunkten auf der gesamten Fläche des Nationalparks mit Bat-Rekordern Fledermausrufe und Daten zur Vegetationsstruktur erfasst, um damit ein Habitatmodell zu erstellen. Die bisherigen Ergebnisse dieser Arbeiten werden vorgestellt. Annika Schröder geht aber auch auf die anderen Erfassungs- und Forschungsarbeiten zur Artengruppe der Fledermäuse im Nationalpark ein.

Gäste können spontan zum ca. 90-minütigen Vortrag kommen, eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, eine Spende für das Haus zu geben.

Ort des Vortrages: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
Dauer: ca. 1,5 Std.
Eintritt: frei
http://www.nationalpark-harz.de

13.10.2017: Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: „Schnecken entdecken – Faszination einer übersehenen Tiergruppe“
Sankt Andreasberg. Der Vortrag findet am Freitag, den 13. Oktober 2017 um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt. Der Referent, der Diplombiologe Walter Wimmer, hat das Nationalparkhaus von 2009 bis 2015 selbst geleitet und ist jetzt beim NLWKN für den regionalen Naturschutz zuständig.

Die Schnecken sind seit dem Studium sein Lieblingsthema und er hat sie stets besonders gerne auch im Bereich Umweltbildung mit einbezogen.

Im Vortrag wird er auf viele interessante Details eingehen und diese mit zahlreichen eindrucksvollen Fotos untermauern.

Ort des Vortrages: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
Dauer: ca. 1,5 Std.
Eintritt: frei
http://www.nationalpark-harz.de

Harzer NABU-Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" geht erfolgreich weiter
Wernigerode. Der NABU Sachsen-Anhalt startete 2012 mit freundlicher Unterstützung des Umweltministeriums erstmalig die Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“.

2016 schrieb der NABU-Kreisvorstand Harz, dass er sich freuen würde, wenn im nächsten Jahr viele Bewerbungen im Rahmen der Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ eingehen. Der Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Immerhin waren es 2017 34 Harzer, die sich an der Aktion beteiligten.

Leider werden Schwalben häufig vertrieben. Die Hinterlassenschaften von Mehlschwalben an Hausfassaden oder von Rauchschwalben in Gebäuden werden von vielen Hausbesitzern nicht akzeptiert. Schmutzabweisende Fassadenfarben oder Netze sollen den Bau der Lehmnester verhindern.

Bedauerlicherweise werden bei Haussanierungen die vorhandenen Nester oft einfach entfernt. Die vor allem in Stallanlagen oder anderen Gebäuden brütenden Rauchschwalben finden nur noch wenige Orte, die während der Brutzeit eine Einflugmöglichkeit bieten.

Der NABU möchte daher mit der Auszeichnung von Gebäuden, an oder in denen Schwalben nisten, um Toleranz und Verständnis, aber auch um Akzeptanz für die Vögel werben, auf schwindende Brutmöglichkeiten hinweisen und zum Mitmachen anregen.

Nicht immer sind Schwalben willkommen, und dennoch gibt es viele Menschen, die sich über das Glück freuen, das die Schwalben sprichwörtlich an ihre Häuser bringen. So freut es den NABU-Kreisverband Harz sehr, dass sich auch 2017 die Harzer an der Aktion rege beteiligten. Sie zeigen damit, dass ihnen die Schwalben am Herzen liegen. Nicht nur, dass die Schwalben an den Häusern geduldet wurden – es wurden auch Nisthilfen angebracht.

Die Harzer Schwalbenfreunde erhielten im Namen des Landesverbandes eine Urkunde und eine Plakette. Jürgen Weißleder, Andreas Keßling, Jennifer Wetzig-Mänz, Dr. Gordon Seitz, Otfried Wüstemann und Dr. Gunter Karste vom Vorstand des NABU-Kreisverbandes Harz dankten den Teilnehmern.

Die Auszeichnung erhielten Familie Schmidgunst aus Deesdorf, Annette Baars aus Börnecke, Wolfgang Matthies aus Dedeleben, Hans Klinger aus Blankenburg, Wilfried Schmid aus Stötterlingen, Maruna Reinert aus Langeln, Sylvia Bulwan aus Harzgerode, Familie Zehnpfund aus Siptenfelde, Hartmut Ritzau aus Stapelburg, Renate Besecke aus Königerode, Jan Haunschild aus Reddeber, Thorsten Horn aus Pansfelde, Manfred Hering aus Quedlinburg, Manfred und Elfriede Unglaub aus Thale, Tanja Gräfling aus Blankenburg, Klaus Müller aus Badeborn, Anke und Klaus Bodtke aus Osterode, Johanna Koch aus Rieder, Hans und Claudia Kuhn aus Darlingerode, Klaus Zilonkovski aus Hausneindorf, Reinhard Daus aus Stötterlingen, Edith Jürgens aus Friedrichsbrunn, Albrecht Hiller aus Hedersleben, Familie Tornack aus Schielo, Uwe Ecke aus Friedrichsbrunn, Joachim Gerlach aus Thale, Uwe und Dorothea Eitze aus Darlingerode, Sybille Hentschel aus Osterode, Holger Hüttepohl aus Wedderstedt, Werner Plettner aus Wülperode, Peter Hackmann aus Halberstadt, Frau Wielgoß aus Deersheim und Herr Elgner aus Blankenburg.

Der NABU-Kreisvorstand Harz gratuliert den Ausgezeichneten und würde sich freuen, wenn auch 2018 wieder viele Bewerbungen im Rahmen der Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ eingehen.
https://sachsen-anhalt.nabu.de/aktionen-und-projekte/aktionen/schwalbenfreundlicheshaus.html

Herbstliche Buchenpflanzungen im Nationalpark Harz beginnen
Wernigerode - Braunlage. In diesem Jahr beginnt die Pflanzsaison für die Buchen in der Waldentwicklung eher. Seit dieser Woche werden in den Revieren Oderhaus und Acker sogenannte Containerpflanzen gepflanzt, so Sabine Bauling, die Fachbereichsleiterin Waldentwicklung im Nationalpark Harz.

Containerpflanzen werden mit Wurzelballen geliefert. Dies ermöglicht es, schon vor der Zeit des Laubabfalls zu pflanzen. Die kleinen Buchen stammen aus Saatgut, das im vergangenen Jahr im Nationalparkrevier Scharfenstein geerntet wurde, und wurden dann in einer Baumschule herangezogen.

Im Einsatz sind derzeit Schülerinnen und Schüler aus dem Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle des Nationalparks Harz und ein ortsansässiger Unternehmer. In diesem Herbst werden noch ca. 550.000 kleine Buchen gepflanzt. Der zeitige Start hilft uns, Vorlauf zu schaffen, bevor der Winter kommt.

Damit kommt der Nationalpark Harz dem Ziel wieder etwas näher, mehr Naturnähe in die monotonen Fichtenforsten der mittleren und unteren Höhenlagen zu bringen. Die kleinen Buchen sollen sich zu Samenbäumen für zukünftige Waldgenerationen entwickeln und somit die Buche als heimische Baumart wieder hierher zurückbringen.
http://www.nationalpark-harz.de

Sankt Andreasberg: Freiwillige und ihre Betreuer lernen sich kennen
Das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg hatte die Freiwilligen und ihre Betreuer aus der Region zu einem Kennenlern-Grillen eingeladen. Das Treffen fand am 19. September ab 17:30 Uhr am Gaipelplatz neben der Grube Samson und in unmittelbarer Nähe des Nationalparkhauses statt. Rund zwanzig Freiwillige und zehn Betreuer kamen dort am Lagerfeuer zusammen und miteinander ins Gespräch.
Die Teilnehmer kamen neben den Gastgebern vom Nationalparkhaus Sankt Andreasberg (NABU), vom Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus (BUND), vom Bildungszentrum und Jugendwaldheim der Nationalparkverwaltung und auch vom Internationalen Haus Sonnenberg (IHS) sowie vom Verein Naturerlebnistage Harz aus Hohegeiß.

Unter den Teilnehmern waren junge Leute, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FÖJ), ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), ein Commerzbank-Umweltpraktikum, einen Bundesfreiwilligendienst oder auch ein studienbegleitendes Praktikum absolvieren.

Die Idee zu dem Treffen hatte Timo Steinert, ehemaliger Bildungsreferent des Internationalen Hauses Sonnenberg, zusammen mit Victoria Dietrich und Annika Schröder vom Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, die beide selbst vor nicht langer Zeit als Praktikantinnen hier tätig waren. Auf offene Ohren stießen sie damit bei Thomas Appel, der das Nationalparkhaus leitet, und so wurde die Anregung schnell in die Praxis umgesetzt.

Thomas Appel: „Es ist wichtig, dass die jungen Leute, die sich so über Organisationsgrenzen hinweg kennenlernen konnten, sich auch gegenseitig über interessante Aktivitäten und Termine informieren können, denn alle haben Publikumskontakt und informieren die Öffentlichkeit über ihre Arbeit. So kann die Zeit im Oberharz durch eine lockere Vernetzung noch erfahrungsreicher und spannender werden.“

Und auch die Einrichtungen, bei denen die Freiwilligen eingesetzt sind, können von deren Austausch profitieren. Ohne die tatkräftige Unterstützung der Freiwilligen könnten diese Ihre Angebote im aktuellen Umfang ohnehin nicht aufrechterhalten.
http://www.nationalparkhaus-sanktandreasberg.de/

Jubiläum der besonderen Art im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus
Altenau-Torfhaus. Das Team des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus staunte nicht schlecht, als es erneut den Namen Conrad Lüschen auf der Teilnahmeliste für den Bildungsurlaub „Wald-Mensch-Forst“ las. Zum 10. Mal nimmt Herr Lüschen nun das Angebot des einwöchigen Bildungsurlaubs der Bremer Volkshochschule in Kooperation mit dem Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus wahr. Besonders gut gefallen haben dem naturverbundenen, in der Autoindustrie tätigen Bremer die vielfältigen Einblicke in die Harznatur und die differenzierten Informationen zum Nationalparkmanagement und zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung.

„Jedes Mal ist wieder etwas spannendes Neues dabei und auch die Unterbringung ist prima“ so der harzbegeisterte Bremer. Dieses Jubiläum war Heike Albrecht, der Leiterin des Besucherzentrums, eine besondere Anerkennung wert: „ Ich freue mich sehr über dieses besonders große wiederkehrende Interesse an den Themen rund um den Nationalpark Harz“.

Der Bildungsurlaub Wald-Mensch-Forst beleuchtet die Landschaftsgeschichte des Harzes, den Wirtschaftsraum und das komplexe Ökosystem Wald sowie das prozessschutzorientierte Management des Nationalparks Harz.

Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus führt seit knapp 20 Jahren jährlich zwischen 5 und 7 einwöchige Bildungsurlaube für das Bildungswerk ver.di, die Volkshochschule Bremen, die Kreisvolkshochschule Holzminden und die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen durch und ist zudem an Bildungsurlauben des Bildungshauses Zeppelin HVHS Goslar und des DGB Hessen beteiligt.

Die Themenpalette der Bildungsurlaube ist breit gefächert. So geht es in einem Bildungsurlaub um die erfolgreiche Wiederansiedlung des Luchses, in einem anderen um die Bedeutung des Grünen Bandes als Lebensraum entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Weitere Bildungsurlaube befassen sich unter dem Motto „Nachhaltig wild“ mit den Themen Naturdynamik und Prozessschutz oder es geht um das Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft im Nationalpark Harz, um die Entwicklungsgeschichte von einem Industriegebiet zur Nationalparkregion, um die Ökologie und Bedeutung der Harzer Moore oder auch unter der Überschrift Wald-Mensch-Forst um die vergangenen 200 Jahre Waldwirtschaft.

Wer mehr zu den Bildungsurlaubsangeboten wissen möchte, erreicht das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter Tel. 05320-33179-0, Email: post@torfhaus.info oder direkt bei einem Besuch der Ausstellungsräume auf dem Großparkplatz Torfhaus.
http://www.nationalpark-harz.de

23. Kunstausstellung NATUR – MENSCH unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel vom 17.9. bis 15.10.2017 in Sankt Andreasberg- Andreas-Kunstpreis geht an Detlef Backhaus für seine Installation „Hängende Weiden“
Braunlage – Sankt Andreasberg. Am 16. September eröffneten Nationalparkleiter Andreas Pusch und den Bürgermeister der Stadt Braunlage Stefan Grote im Rahmen einer feierlichen Vernissage die Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“ in Sankt Andreasberg nun schon zum 23. Mal – ein konstant wichtiger Baustein in der Zusammenarbeit zwischen Stadt Braunlage und Nationalpark Harz.

Den mit 2.000 € dotierten Andreas-Kunstpreis erhält in diesem Jahr Detlef Backhaus für seine Installation „ Hängende Weiden“. Der 1945 in Wendgräben bei Magdeburg geborene und in Bergisch Gladbach aufgewachsene Künstler studierte in Köln Architektur mit freiem Zeichnen, Aktzeichnen und Bildhauerei, bis er sich ab 2007 ausschließlich auf seine künstlerische Arbeit konzentrierte. Seit 2002 stellt Detlef Backhaus regelmäßig aus – nicht nur in seiner heimatlichen Eifel, sondern auch in den USA und Berlin.

Auszeichnungen im Wert von je 500 € erhielten Barbara Czarnojahn für ihre Malerei „vögeln“ und Evelyn Steinmetz für die Fotografie „Die Insel“.

Barbara Czarnojahn, geboren in Berlin, studierte an der Hochschule der Künste in Berlin bei Dieter Hacker Malerei mit dem Abschluss „Meisterschüler“ und erhielt ein Stipendium der Karl-Hofer-Gesellschaft in Berlin. Seit 2002 ist sie Mitglied im Verein Berliner Künstler. Auch sie nahm und nimmt an zahlreichen Ausstellung u.a. in Berlin, München und Potsdam teil.

Evelyn Steinmetz, 1954 in Mölln (Schleswig-Holstein) geboren, studierte Malerei, Grafik, Fotografie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Seit 1987 unternahm sie Studienreisen ins In- und Ausland (Chile, Mexiko, Italien, USA, Kuba, China u.a.).

Evelyn Steinmetz ist Trägerin verschiedener Kunstpreise und mehrfach Nominierte. Sie war Initialausstellerin für die Einführung der HypeGallery Deutschland in Berlin.

Die Preise wurden gestiftet von der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine.

68 Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Bildhauerei/ Skulptur wird die diesjährige Kunstausstellung NATUR – MENSCH unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel vom 17.9. bis 15.10.2017 in Sankt Andreasberg zeigen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren erschienen, um sich die Ausstellung anzuschauen und mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Die über die Jahre gewachsene und an Bedeutung gewonnene Ausstellung vermittelt in Werken nationaler und internationaler Künstlern das Zusammen- oder auch Gegenspiel von Natur und Mensch – Mensch und Natur.

Immer wieder gelingt es Künstlern in unterschiedlichsten Werken mit variierenden Stilen – Malerei, Grafik, Fotografie, Bildhauerei, Installation u.a. Methoden – die Seelen der Besucher zu berühren, nachdenklich zu stimmen und zu sensibilisieren für die kleinen Dinge, die sich im Großen zusammenfügen. Gefördert wird die Ausstellung vom Regionalverband Harz in seiner Funktion als Landschaftsverband in Niedersachsen für das Gebiet des Landkreises Goslar mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.
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23. Kunstaustellung Natur – Mensch
Malerei, Grafik, Fotografie und Bildhauerei
vom 17.9. bis 15.10.2017
täglich von 11 - 17 Uhr
in Sankt Andreasberg: Rathausscheune, Atrium der Sankt Andreas-Kirche, Martini-Kirche
http://www.nationalpark-harz.de

Rundwanderweg von Hängebrücke an der Rappbodetalsperre zur Köhlerhütte am Stemberghaus
Ein neues Angebot für die zahlreichen Touristen im Harz ist eine Wanderweg zur Köhlerhütte am Stemberghaus und zurück. Der Weg beginnt an der Hängebrücke, von dort geht es in den Wald bergauf, dann bergab, am Pumpspeicherbecken vorbei über die B81 im Wald entlang Richtung Stemberghaus. Dort kann man sich über die Geschichte der Harzköhlerei informieren und oder eine Brotzeit einnehmen. Die Wanderung dauert zirka 45 Minuten, genauso lang ist auch der Rückweg. Allerdings wandert man auf der Stauseeseite der B 81 entlang. Ein toller Ausblick über den Rappbodestausee findet man am Roten Stein, er ist ca. 800 Meter von der Wegstrecke entfernt, aber der kleine Umweg lohnt sich wirklich. Zurück auf dem Hauptweg geht es weiter durch den Wald, bis man wieder auf das Pumpspeicherbecken trifft, von dort ist es nicht mehr weit zur Staumauer.

UNSER HARZ September 2017 – wieder mit einer Fülle von Themen aus dem ganzen Harz: Der WeltWald Harz bei Bad Grund – Ein Wald aus Wäldern Zum Betrieb der Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk nach 1945, Teil 2 Drei alte Ansichten vom Kloster Walkenried und die Frage: Wo standen ihre Zeichner? Veränderungen des Landschaftsbildes im Oberharz Einiges über die Eibe (Taxus baccata) im Osteroder Kurpark und Allgemeines über diese älteste Nadelbaumart Venedigersteine in der Nationalparkregion Harz
Clausthal-Zellerfeld. Der WeltWald bei Bad Grund wird in all seiner Schönheit vorgestellt mit vielen brillanten Fotos von demjenigen, der ihn seit über 40 Jahren betreut, dem Leiter der Revierförsterei Grund, Dietmar Mann. Im zweiten Teil des Beitrags über die Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk werden abenteuerliche Umstände der Abbaumethoden geschildert, die selbst die Haustiere im Bodetal dazu zwangen, sich nach den Sprengsignalen zu richten und rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Fotos zeigen heute noch sichtbare Relikte aus dieser Zeit. Ein neues Verfahren lässt Standpunkte, von denen aus frühere Abbildungen von Orten hergestellt wurden, genau feststellen, vorgestellt hier am Beispiel Walkenried. Der aktuelle Zustand des Wurmbergs wird geschildert in seinem heutigen Zustand mit Rückschau auf eine lange zurückliegende Wanderung. Die Eibe wird als Baumart vorgestellt und anhand eines mächtigen Exemplars in Osterode erläutert. Das Nationalparkforum klärt auf über Venedigersteine in der Nationalparkregion – ein historisches Thema, über das viele offene Fragen bestehen.

Mit dieser Ausgabe verabschiedet sich die langjährige Schriftleiterin Brigitte Lippmann von ihren Lesern. Sie hatte die Redaktion 2010 von ihrem Vorgänger Herbert Aly übernommen. Unter ihrer Regie konnte „Unser Harz“ seit 2011 inhaltlich weiter profiliert werden, sodass die Zeitschrift heute aus der gesamtharzer Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken ist, so Werner Fischer, der Verleger der Zeitschrift Unser Harz.

Anl. Cover und Foto frei mit dieser PI: Brigitte Lippmann, die von 2011 bis 2017 die Schriftleiterin von Unser Harz war.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation

Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B

Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark

Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12, und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16

Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus

Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage

Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Brockschmidt, Dr. Willi-Bergmann-Str. 11.

Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser – Vortrag am 13. September 2017 in Bad Harzburg von Arne Bastian und Friedhart Knolle
Bad Harzburg. Was ist nur mit dem Wetter los? Unter diesem Thema steht ein Vortrag von Dr. Friedhart Knolle und Dipl.-Ing. Arne Bastian in Bad Harzburg am kommenden Mittwoch in Bad Harzburg, Wandelhalle um 18 Uhr.

Einem zu warmen Winter folgte ein verregneter Sommer. Ende Juli kam es zu schweren Unwettern im Nordharz - Teile von Bad Harzburg, Goslar, Ilsenburg und Wernigerode versanken im Wasser. Auch Straßenzüge von Seesen und anderen Kommunen waren betroffen, von Städten wie Hildesheim und anderen im Harzvorland ganz zu schweigen.

Innerhalb von 3 Tagen fielen über 250 mm Niederschlag, kleine Gebirgsbäche wurden zu reißenden Strömen mit verheerenden Auswirkungen. War dies nur ein Zufall oder müssen wir auch in Zukunft mit solchen Unwettern rechnen? Die Antwort der Fachleute lautet leider: Dies ist ein Dauerthema, das Thema wird uns zunehmend beschäftigen und die nächsten Hochwässer stehen bevor.

Der Vortrag beleuchtet einige Hintergründe der Hochwassergefahr, gibt einen Einblick in 20 Jahre Wetteraufzeichnungen der Wetterstation Torfhaus/Bad Harzburg und Tipps, was jeder einzelne in seinem Haus und auf seinem Grundstück vorsorglich gegen die steigende Gefahr der Hochwassereinwirkung tun kann. Denn sicher ist nur eins: das nächste Hochwasser wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Mittwoch 13.9.2017, 18.00 Uhr, Wandelhalle Bad Harzburg. Der Eintritt ist frei!
http://www.bad-harzburg-wetter.de

Buchneuerscheinung: Die Harz-Geschichte 6 – Vom Westfälischen Frieden 1648 bis zum Ende der Napoleonischen Kriege 1815
Gernrode. Beginnend mit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges und dem Westfälischen Frieden 1648 schließt dieser 6. Band von Bernd Sternal zeitlich nahtlos an den Vorgängerband zur Harzgeschichte an. Die behandelte Zeitspanne endet mit den Napoleonischen Befreiungskriegen 1815 – wobei man hier trefflich streiten könnte, wer wen befreit hat.



Für die Harzregion zählten diese 167 Jahre wohl zu den friedlichsten, die sie bis dahin durchlebt hatte. Zwar war insbesondere das Fürstentum Halberstadt stark vom Siebenjährigen Krieg betroffen, Opfer gab es jedoch nur wenige. Dennoch gibt es viel Interessantes zu berichten, auch wenn die Quellenlage bei weitem nicht so umfangreich ist wie man erwarten könnte.

Einen Schwerpunkt dieses Buches stellt die Entwicklung des Fürstentums Halberstadt als Teil des Preußischen Königreichs dar. Weiterhin gibt der Autor einen Überblick über die Schlesischen Kriege, die Napoleonischen Kriege bzw. die Befreiungskriege.

Das gebundene Hardcover-Buch hat 156 Seiten und ist illustriert mit 86 Abbildungen. Zahlreiche der Karten, Grafiken und Pläne sind farbig. Gestaltet und herausgegeben hat das Buch der Verlag Sternal Media in Gernrode. Verlag und Hersteller ist die Books on Demand GmbH, Norderstedt. Das Buch kostet 27,99 Euro und ist unter ISBN 978-3-7448-7017-7 überall im Buchhandel zu erwerben. Es kann auch online unter http://www.buch.sternal-media.de bestellt werden. Zudem gibt es unter ISBN 978-3-7448-9724-2 eine Paperback-Ausgabe, in der die meisten Illustrationen schwarz-weiß sind. Dieses Buch kostet 16,99 Euro; eine E-Book Version, die demnächst im Handel erhältlich sein wird, ist für 10,99 Euro zu erwerben.

Einladung zur Kunst-Vernissage und Andreas-Kunstpreisverleihung durch Umweltminister Stefan Wenzel am 16. September 2017 in Sankt Andreasberg – Kunstwerke zwischen Natur und Mensch
Wernigerode – Braunlage. Die 23. Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“ wird konkret. 68 Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Bildhauerei/Skulptur wird die diesjährige Ausstellung unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel vom 17. September bis 15. Oktober 2017 in Sankt Andreasberg zeigen.

Eine fachkundige Jury hat aus 316 Bewerbungen von professionellen Künstlern internationaler Herkunft, unter anderem aus Russland, Korea, Ukraine, USA, Kasachstan und Norwegen, die diesjährige Ausstellung NATUR – MENSCH zusammengestellt. Bereits zum 23. Mal findet sie an verschiedenen Orten in der Oberharzer Bergstadt und Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg statt.

Dank der wichtigen Unterstützung der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine ist der Andreas-Kunstpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 € dotiert. Neben dem Hauptpreis werden auch 2. und 3. Plätze mit jeweils 500 € ausgelobt. Die Sparkasse führt damit auch nach ihrer Fusion die erfolgreiche Kooperation mit dem Nationalpark Harz und der Stadt Braunlage fort und würdigt die Kunstaustellung als eine regional bedeutsame Kulturveranstaltung. Gleichzeitig zeigt sie ihre Verbundenheit mit der Harzer Landschaft und mit den Zielen des Nationalparks.

Der Andreaskunstpreis wird am 16. September 2017 um 19 Uhr in der Rathaus-Scheune in Sankt Andreasberg im Rahmen einer Vernissage verliehen. Dazu laden wir Sie herzlich ein, siehe auch die Anlage.

Im Anschluss daran ist die Ausstellung vom 17. September bis 15. Oktober 2017 täglich von 11 - 17 Uhr in der Sankt Andreasberger Rathausscheune, im Atrium der Sankt Andreas-Kirche und in der Martini-Kirche zu sehen.

Hintergrund
Die Ausstellung ist traditionell dem Thema und Spannungsfeld NATUR – MENSCH gewidmet. Sie greift damit das besondere Anliegen der beiden Veranstalter – Nationalpark Harz und Stadt Braunlage – auf, die Menschen sowohl für den allgemeinen Umwelt- und Naturschutz zu sensibilisieren als auch für das Zulassen von mehr Natur zu gewinnen. Mit den Mitteln der Kunst will die Ausstellung einen emotionalen Zugang zu nationalpark- und naturbezogenen Themen ermöglichen. Weiteres Ziel ist es, einen Beitrag zur Regionalentwicklung für die Stadt Braunlage mit ihrem Ortsteil Sankt Andreasberg zu leisten. Hinzu kommen die Kooperation mit Künstlern und die daraus resultierende Multiplikationswirkung von Kunst für Natur- und Umweltschutz. Künstler sind in diesem Projekt wichtige Botschafter für ein gemeinsames Anliegen. In diesem Sinne macht die Verknüpfung von Naturschutz und Kulturerlebnis diese Ausstellung zu etwas ganz Besonderem.
http://www.nationalpark-harz.de

16.9.2017, Sankt Andreasberg: Dem Rothirsch im Nationalpark Harz auf der Spur
Braunlage-Sankt Andreasberg. Am Samstag, den 16. September 2017 geht das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg im Rahmen der „Hirschbrunfttage“ auf eine besondere Pirsch: Gemeinsam mit der Wildtierökologin Annika Schröder wird nach Spuren der Wildtiere gesucht.

Dabei geht es allerdings nicht nur um den Rothirsch, der dann allerorten im Mittelpunkt steht. Die Mitarbeiterin des Naturschutzbundes wird das Augenmerk auch auf die unscheinbareren Arten lenken sowie auch die, die nicht dem „jagdbaren Wild“ zugerechnet werden, denn die Artenvielfalt im Nationalpark Harz ist groß.

Die Exkursion ist für alle Altersgruppen – insbesondere auch Familien – geeignet und wird ca. 2 bis 3 Stunden dauern, so dass man direkt danach zum Mittagessen einkehren kann.

Für die Exkursion werden Gebühren in Höhe von 4,- € für Kinder, 6,- € für Erwachsene und 14,- € für Familien erhoben.

Anmeldung zur Exkursion bitte unter 05582/9230-74.

Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Wandertreff vor dem Kurhaus Sankt Andreasberg.
http://www.nationalpark-harz.de

Das Nationalpark-Brockenhaus wird noch besser und ist wegen Umbaus vom 4. bis 18. September 2017 geschlossen
Brocken. Das Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus auf Norddeutschlands höchstem Berg bleibt von Montag, dem 4. September bis einschließlich Montag, dem 18. September wegen Bauarbeiten geschlossen.

Das Brockenhaus bekommt in diesen zwei Wochen eine behinderten- und brandschutzgerechte neue Eingangstür. Da die Baustelle sich auf den gesamten Eingangsbereich des Hauses erstreckt, ist es leider in dieser Zeit nicht möglich, die Besucherinnen und Besucher durch einen alternativen Eingang in das Brockenhaus einzulassen.

Ab Dienstag, dem 19. September 2017 steht das Brockenhaus mit einem rundum erneuerten Eingangsbereich wieder für die Besucher des Berges offen.
http://www.nationalpark-harz.de

Mitmachbäckerei am Nationalpark-HohneHof am 2. September 2017
Am Samstag, den 2. September findet ab 11.00 Uhr am Natur-Erlebniszentrum HohneHof unter dem Motto „Leckereien aus Wald und Wiese“ eine Mitmachbäckerei für Jedermann statt.

Nachdem viele Besucher immer wieder fragten, wann denn der große Backofen am HohneHof mal in Betrieb ist, kann sich am Samstag jeder Besucher als Hobbybäcker betätigen. Es werden natürlich vor allem Zutaten verarbeitet, die rund um den HohneHof zu finden sind. Da ist für jeden Geschmack etwas zu dabei!

Wir freuen uns auf fleißige Helfer, so Irmtraud Theel vom Natur-Erlebniszentrum HohneHof.
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Abbenrode - Mühlgraben zwischen den Mühlen Hinze und Siebrecht werden freigelegt
Der Heimatverein von Abbenrode richtet zwischen den beiden Mühlen Hinze und Siebrecht den einstigen Mühlgraben wieder her, um den Besuchern ein weiteres Stück Geschichte des Ortes präsentieren zu können. Der 300 Meter lange Graben führt durch unwegsames Gelände, so dass nur per Hand daran gearbeitet werden kann. Bis zum Deutschen Mühlentag Pfingsten 2019 sollen nicht nur diese Arbeiten geschafft sein, es soll auch einen Rast- und Informationsplatz am Mühlengelände geben!
http://www.museumsmuehle-abbenrode.de/

26.8.2017: Batnight im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg mit Familiennachmittag und Fledermausexkursion
Sankt Andreasberg. Am Samstag, den 26. August findet von 14 Uhr bis 17 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg ein Familiennachmittag anlässlich der 21. Internationalen Fledermausnacht statt. In einer Bastelecke können Fledermäuse gebastelt werden, frische Waffeln werden gebacken und bei der Tombola gibt es Preise zu gewinnen. Der Eintritt für den Familiennachmittag ist frei, so Thomas Appel, der Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg.

Um 19:30 Uhr beginnt der einführende Vortrag über Fledermäuse mit der direkt anschließenden Fledermausexkursion. Dabei werden die „heimlichen Jäger der Nacht“ beobachtet und es kann ihren Ultraschall-Rufen mit dem Bat-Detektor gelauscht werden.

Für die Exkursion werden Gebühren in Höhe von 4,- € für Kinder, 6,- € für Erwachsene und 14,- € für Familien erhoben. Es wird empfohlen, eine Taschenlampe dabei zu haben. Anmeldung für die Exkursion unter 05582/923074.

Ort der Veranstaltungen: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
http://www.nationalpark-harz.de

Hoch zu Ross im Nationalpark unterwegs
Altenau-Torfhaus. Nein - es waren lediglich Stahlrösser in Form von geländegängigen Mountainbikes, auf denen eine Gruppe aus Mitarbeitern und Kunden einer harzansässigen Firma im Nationalpark Harz am vergangenen Freitag unterwegs war. Fachkundig geführt durch eine Mitarbeiterin des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus, die spannende und interessante Naturphänomene erläuterte, wurde die Rad-Tour auf den Brocken und zurück über Oderbrück nach Torfhaus zu einem spannenden und fröhlichen Gemeinschaftserlebnis, dem auch ein heftiger Regenguss nichts anhaben konnte.

Seit dem Jahr 2012 bietet das Team des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus auch Fahrrad-Begleitungen im Nationalpark an. So haben auch Sportaktive die Möglichkeit, die Phänomene beidseits des Weges besser einzuschätzen und tiefer in die wertvielschichtige, begeisternde sagenumwobene Bergwildnis des Nationalparks einzutauchen. Die Mitarbeiter kennen auch die Strecken, die derzeit aufgrund der Klimaschäden nicht oder nur schwer befahrbar sind.

Das Team des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus ist erreichbar unter Tel. 05320-33179-0 oder post@torfhaus.info
http://www.torfhaus.info/

Gewinnerbilder des Nationalpark-Fotowettbewerbs 2017 stehen fest – Nationalpark-Kalender 2018 vorgestellt
Eisvogel-Foto von Willi Rolfes aus Vechta gewinnt – Fotoausstellung mit den besten Motiven im Museum Schloss Herzberg in Herzberg am Harz – Nationalpark-Kalender ab sofort im Handel

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Herzberg am Harz. Soeben wurden die diesjährigen Gewinner des Fotowettbewerbs „HarzNATUR 2017“ ausgezeichnet. Der Nationalpark Harz hatte zusammen mit der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH aus Herzberg zum fünften Mal einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Schauspieler und engagierte Umweltschützer Hannes Jaenicke.



Beim Wettbewerb sollen Motive von Tieren, Pflanzen oder Landschaften aus dem Nationalpark im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands mit der Kamera eingefangen werden. Geheimnisvolle Waldbilder, schroffe Felsen, rauschende Bäche und jahreszeitliche Farbenpracht können dabei ebenso in Szene gesetzt werden wie eine Vielzahl spannender und zum Teil seltener Tier- und Pflanzenarten.



Gesucht wurden Bilder in drei Kategorien:

Es rennt, fliegt oder krabbelt – Kleine und große Tiere des Nationalparks
Sagenumwobene Bergwildnis – Landschaften des Nationalparks
Kleine Welt am Wegesrand – Makroaufnahmen
Die Jury hatte die schwere Aufgabe, aus den mehr als 700 eingereichten Fotos die besten auszuwählen. Im Rittersaal des Schlosses Herzberg wurden nun die Gewinner der drei Kategorien durch Guido Lang, Geschäftsführender Gesellschafter der Fa. Jungfer, und Andreas Pusch, Leiter des Nationalparks Harz, ausgezeichnet.



Der erste Preis in der Kategorie A und der Gesamtsieg gingen für das Foto „Fischender Eisvogel“ an Willi Rolfes aus Vechta, der die Jury mit seiner eindrucksvollen Momentaufnahme überzeugte. Das Foto „Brockenmilchstraße“ von Matt Aust aus Halle errang in Kategorie B den ersten Platz. Mit seiner Aufnahme des außergewöhnlichen Pilzes „Wetterstern“ gewann Hans-Jürgen Engelmann aus Blankenburg die Kategorie C.

Eine Ausstellung mit den schönsten Bildern ist bis zum 29.10.2017 im Museum Schloss Herzberg zu sehen. Die Sonderausstellung ist mittwochs bis sonntags von 10 – 16 Uhr geöffnet. Im Anschluss wandert die Ausstellung in das Nationalparkhaus Ilsetal in Ilsenburg.

Weiterhin wurden 14 Bilder des Wettbewerbs für den Nationalpark-Kalender 2018 ausgewählt. Dieser ist zum Preis von 14,95 € ab sofort in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen erhältlich. Der Erlös des Kalenders kommt dem Harzer Luchsprojekt zugute (www.luchsprojekt-harz.de). Bestellt werden kann der Kalender auch beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0.

Der Nationalpark Harz und die Jungfer Druckerei und Verlag GmbH Herzberg kooperieren seit 2010 im Zusammenhang mit dem Fotowettbewerb und dem Kalender „HarzNATUR“. Für die Fa. Jungfer ist die klimaschonende Vermeidung von Emissionen und die Verbesserung der Effizienz ihrer Maschinen wesentlicher Bestandteil ihres umweltfreundlichen Betriebskonzeptes. Ihr Einsatz für das Luchsprojekt ist Ausdruck ihrer Verbundenheit mit der Harzregion und ihrer vielfältigen Natur.
http://www.luchsprojekt-harz.de

FireAbend – Entspannt am Lagerfeuer eine Auszeit nehmen
Wernigerode - Braunlage. Am Freitag, dem 1. September, laden die Ranger des Nationalparks zu einer besonderen Abendveranstaltung ein. Während über dem Lagerfeuer ein kulinarischer Leckerbissen aus der Bergwildnis brutzelt, werden stimmungsvolle Bilder und Wissenswertes aus dem Nationalpark präsentiert.

Treffpunkt ist um 19 Uhr auf dem Parkplatz an der B 4 im Braunlager Ortsteil Königskrug. Der Kostenbeitrag für den Verzehr beträgt 12 €/Person (Getränke nicht incl.). Für diese Veranstaltung ist bis zum 25.8.17 eine Anmeldung unter Tel. 05520 923039 erforderlich (Anrufbeantworter, bitte Telefonnummer hinterlassen).
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Brocken-Rundwanderweg wird erneuert - Arbeiten beginnen am 21. August 2017
Wernigerode. Am Montag den 21.8.2017 beginnt der Nationalpark Harz auf dem Brocken mit der Instandsetzung des Brocken-Rundwanderwegs, um die Besucherlenkung auf dem Berg zu optimieren.

Diese Instandsetzungsmaßnahmen stehen nur teilweise mit den hohen Niederschlagsmengen in der jüngsten Vergangenheit in Verbindung, die ebenfalls einige Schäden verursacht haben. Vielmehr waren sie schon seit längerem geplant und zeitlich eingetaktet.

Der Rundwanderweg wird während der Arbeiten abschnittsweise gesperrt. Die Besucher kommen dennoch in jedem Fall auf dem Brocken an alle gewohnten Anlaufpunkte.

Die Arbeiten werden voraussichtlich ca. 3 Wochen dauern.
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Eröffnung der Ausstellung „HarzNATUR 2017“
Die Gewinner des Fotowettbewerbs „HarzNATUR 2017“ stehen fest. Zur Eröffnung der Ausstellung mit den besten Fotos des Wettbewerbs und der Bekanntgabe der Preisträger

am Samstag, dem 19.8.2017 um 16 Uhr

im Museum Schloss Herzberg in Herzberg am Harz

laden wir Sie hiermit herzlich ein.

Präsentiert wird außerdem der Nationalpark-Kalender 2018.

Der Nationalpark Harz hat 2017 zusammen mit der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH aus Herzberg zum fünften Mal einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Beim Wettbewerb sollen Motive von Tieren, Pflanzen oder Landschaften aus dem Nationalpark mit der Kamera eingefangen werden. Geheimnisvolle Waldbilder, schroffe Felsen, rauschende Bäche und jahreszeitliche Farbenpracht können dabei ebenso in Szene gesetzt werden wie eine Vielzahl spannender und zum Teil seltener Tier- und Pflanzenarten.

Die Jury hatte auch in diesem Jahr die schwere Aufgabe, aus den über 700 eingereichten Fotos die besten auszuwählen. Eine Ausstellung mit den schönsten Bildern ist im Anschluss an die Eröffnung bis zum 29.10.2017 im Museum Schloss Herzberg zu sehen. Das Museum ist mittwochs bis sonntags von 10 – 16 Uhr geöffnet.

Weiterhin wurden die 14 besten Bilder des Wettbewerbs für den Nationalpark-Kalender 2018 ausgewählt. Dieser ist nach der Ausstellungseröffnung zum Preis von 14,95 € in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen erhältlich. Der Erlös des Kalenders kommt dem Harzer Luchsprojekt zugute (www.luchsprojekt-harz.de). Bestellt werden kann der Kalender auch beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0.

Der Nationalpark Harz und die Jungfer Druckerei und Verlag GmbH Herzberg kooperieren seit 2010 im Zusammenhang mit dem Fotowettbewerb und dem Kalender „HarzNATUR“. Für die Jungfer Druckerei ist die Vermeidung von Emissionen und die Verbesserung der Effizienz ihrer Maschinen wesentlicher Bestandteil ihres umweltfreundlichen Betriebskonzeptes. Ihr Einsatz für das Luchsprojekt ist Ausdruck ihrer Verbundenheit mit der Harzregion und ihrer vielfältigen Natur.

Über Ihr Kommen und eine Terminankündigung würden wir uns sehr freuen.
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UNSER HARZ August
Die Harzburg und ihre Kaiser, Teil 2; Zum Betrieb der Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk nach 1945; „Dort im wehenden Hain wohnt die Begeisterung!“; Ein Vierteljahrhundert Weltkulturerbe – 25 Jahre Denkmalvermittlung; Nationalparkforum: Commerzbank-Umweltpraktikanten 2017 in vier Einsatzstellen
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Clausthal-Zellerfeld. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts fiel die Harzburg in den Besitz Ottos VI., der sie ausbauen und sich letztendlich auch von der Harlyburg hierher zum Sterben bringen ließ. Diese Zeit der Regentschaft Ottos IV. und die anschließenden wechselnden Besitzverhältnisse der Harzburg bis zu ihrem endgültigen Abriss 1650/51 werden im zweiten Teil des Berichts über diese bekannte Harzer Burg geschildert.

Der Diabas ist das Gestein des Jahres 2017. Über die Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk wurde schon einmal in UNSER HARZ 8/2011 berichtet, was den Autor Günter Wilke aus Thale zu weitergehenden Recherchen und Zeitzeugenbefragungen inspiriert hat, ergänzt durch eigenes Erleben. Hier wird vor allem auf die Zeit zwischen 1945 und der Schließung der Steinbrüche 1967 eingegangen mit einer kurzen vorangestellten Übersicht der Aktivitäten und Lage der Steinbrüche in den vorangegangenen Produktionszeiträumen. Die Fortsetzung mit der Beschreibung der technischen Gegebenheiten in den Steinbrüchen wird im nächsten Heft zu finden sein.

Die Serie der Gedichtvorstellungen und -interpretationen wird fortgeführt mit einem Gedicht – einer Ode – von Friedrich Leopold Graf zu Stolberg. Die Ausstellung im Rammelsberg zum Thema „Ein Vierteljahrhundert Weltkulturerbe“ ist bis zum 18. November 2017 verlängert worden – sie wird hier noch einmal detailliert vorgestellt.

Im Nationalparkforum kommen Praktikantinnen des Commerzbank-Praktikums zu Wort und berichten über die vielfältigen Tätigkeitsfelder im Nationalpark Harz und ihre Motivationen.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC- Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12, und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Brockschmidt, Dr. Willi-Bergmann-Str. 11.

Rosaroter (Alb)traum - Der Nationalpark bekämpft Bestände des Drüsigen Springkrauts
Wernigerode – Sankt Andreasberg. Bis zu drei Meter hoch, häufig in dichten Beständen, rosarot blühend, stark süßlicher Geruch – das Drüsige Springkraut (Impatiens gladulifera), auch Indisches Springkraut genannt, ist jetzt im Juli wieder unübersehbar an Straßenrändern, Gewässern, Park- und Lagerplätzen und teilweise auch in Gärten zu finden. Was auf den ersten Blick wie ein schöner Farbtupfer wirkt, ist nicht unproblematisch. Die ursprünglich im Himalaya beheimatete Pflanze breitet sich hierzulande rasant aus. Eine Pflanze kann bis zu über 4.000 Samen produzieren. Die reifen Samenkapseln platzen bei Berührung auf und schleudern die Samen bis zu sieben Meter weit. Stehen Pflanzen an einem Bach, geht die Ausbreitung umso schneller vonstatten. Auch über fließendes Wasser transportierte Pflanzenteile können bei geeignetem Untergrund zu ganzen Pflanzen heranwachsen.

Das Drüsige Springkraut bildet häufig sogenannte Dominanzbestände, das heißt die Pflanzen wachsen sehr dicht und dominieren damit einen Standort – andere Pflanzen haben hier schlechte Wachstumschancen. Über die Auswirkungen und die Folgen dieser Ausbreitung gibt es unterschiedliche Ansichten, von „sehr problematisch“ bis „praktisch kein Effekt“ ist alles dabei. Fest steht: Wenn in dichten Springkrautbeständen noch andere Pflanzenarten vorkommen, treten diese mit geringerer Produktion und Dominanz auf.

Dieser Verdrängungseffekt ist auch der Grund, warum der Nationalpark Harz seit mehreren Jahren gegen Bestände auf der Nationalparkfläche vorgeht. Als Eingangstore für invasive Neophyten aller Art (= nicht heimische Pflanzenarten, die sich erfolgreich ausbreiten und unerwünschte Auswirkungen auf Arten, Biotope oder Lebensgemeinschaften haben) erweisen sich immer wieder Parkplätze und Ortsrandlagen. Häufig gelangen Samen oder Pflanzenteile mit Grünabfällen ins Nationalparkgebiet. Der Nationalpark erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass auch die Entsorgung von Grünabfällen im Nationalpark verboten ist.

Da es sich beim Drüsigen Springkraut um eine einjährige, frostempfindliche, nur flachwurzelnde Pflanze handelt, lässt sie sich gut bekämpfen. Dabei gilt es, vor allem das Blühen und die Samenbildung der Pflanzen zu vermeiden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Am besten wirkt das Ausreißen der Pflanzen, da hier selektiv nur Drüsiges Springkraut entfernt wird und andere Pflanzen dann mit dem gewonnen Licht gute Wachstumschancen haben. Sind Flächen bereits zu groß, um die Pflanzen auszureißen, eignet sich auch Mähen oder Mulchen. Der beste Zeitpunkt hierfür ist der Zeitraum Ende Juni, bevor die ersten Pflanzen zu blühen beginnen. Ignoriert man kleinere Bestände, weil man den Eindruck hat, dass „die paar Pflanzen harmlos sind“, hat man innerhalb kürzester Zeit wirklich ein Problem. „Wehret den Anfängen“ ist in diesem Zusammenhang die definitiv beste Einstellung.

Noch unangenehmer wird es, wenn man es mit dem Japanischen Staudenknöterich (Fallopia japonica) zu tun hat. Auch diese Pflanze wird mehrere Meter hoch, blüht aber bei weitem nicht so auffällig. Die Blüten sind in diesem Fall auch nicht das Problem, denn Staudenknöteriche verbreiten sich vegetativ, d. h. über ihr Wurzelwerk. Bestände von Staudenknöterich sind so dicht und hoch, dass andere krautige Pflanzen keine Chance mehr haben. Im Gegensatz zum Drüsigen Springkraut sind Staudenknöteriche keine einjährigen Pflanzen, auch wenn oberirdische Pflanzenteile im Winter absterben. Abgesehen von den ökologischen Folgen, sind die wirtschaftlichen Auswirkungen nicht zu unterschätzen. Durch das ausgeprägte Wurzelwerk dieser Pflanzen sind Schäden an Gebäuden, Asphalt oder Mauerwerk keine Seltenheit. Auch die Bekämpfung gestaltet sich hier mühsamer. Da auch die kleinsten Pflanzenteile wieder austreiben und neue Pflanzen bilden können, müssen sie fachgerecht entsorgt werden. Eine Möglichkeit ist die Verbrennung durch Abfallentsorgungsanlagen.

Hervorragende Zusammenstellungen und weiterführende Informationen finden sich bei KORINA (Koordinationsstelle Invasive Neophyten in Schutzgebieten Sachsen-Anhalts beim UfU e.V.; www.korina.info) und beim BfN (Bundesamt für Naturschutz; www.neobiota.bfn.de).
http://www.neobiota.bfn.de/

Wegesperrungen wegen Starkregen im Nationalpark Harz – heutige Luchsfütterung im Luchsgehege des Nationalparks entfällt
Wernigerode – Sankt Andreasberg. Der andauernde Starkregen hat auch Auswirkungen im nördlichen Bereich des Nationalparks bei Bad Harzburg und Ilsenburg. Waldwege sind zu reißenden Bächen geworden, so dass einige Waldeingänge gesperrt werden müssen. Bis zum Abfließen des Wassers und der Überprüfung der Wege wird vorm Betreten der Wege gewarnt.

Ausfallen muss wegen der schlechten Erreichbarkeit auch die heutige öffentliche Luchsfütterung beim Luchsgehege an der Rabenklippe um 14:30 Uhr. Die Buslinie 875 Bad Harzburg - Molkenhaus - Bad Harzburg kann wegen der Unpassierbarkeit der Wege bis auf Weiteres nicht fahren.
http://www.nationalpark-harz.de/de/natur-erleben/luchsgehege/

Konzert in der "Galerie im Hof
Zu einem ersten Galeriekonzert lädt Bernd Schobeß am 29.07.2017 um 16.30 Uhr in die Bahnhofstr. 4 ein.
Mit seiner unvergleichlichen Stimme zur Gitarre wird Sie Gerry Beil eine Stunde lang mit Country, Rock , Pop, Oldies und aktuellen Hits bestens unterhalten.
http://www.schobess-art.de

Verkehrssicherungsmaßnahmen am Brocken notwendig - Baumfällarbeiten an der Brockenstraße und der Straße Am Bahnhof in Schierke
Schierke. Vom 24. Juli bis zum 4. August 2017 werden zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit umfangreiche Maßnahmen in Form von Baumfällarbeiten an der Brockenstraße und der Straße Am Bahnhof in Schierke notwendig. Während der Arbeiten kann es zu kurzen Wartezeiten für Autofahrer kommen (Befahren der Brockenstraße auch weiterhin nur mit Sondergenehmigung).

Der Bereich befindet sich in der Naturdynamikzone des Nationalparks Harz. In diesen Bereichen greift der Mensch nicht mehr ein. Eine Ausnahme ist die notwendige Gewährleistung der Verkehrssicherung an öffentlichen Straßen.

Warum sind gerade hier soviele Fichten abgestorben?
Der Harz ist im Bereich über 700 m das Wuchsgebiet natürlicher Bergfichtenwälder. Sie sind stufig aufgebaut mit dichteren Bereichen, kleineren offenen Bereichen und ungleichalten Bäumen, begleitet von Ebereschen, Weiden und Birken. In den betroffenen Bereichen herrschen aber strukturarme, gleichaltrige, dicht bestockte Fichtenforste vor. Der Borkenkäfer findet hier auf der kompletten Fläche seinen optimalen Brutraum.

Die Fichte ist durch zunehmend wärmeres Klima und Trockenheit geschwächt und somit anfälliger für den Borkenkäfer. Das erklärt das gegenwärtige Erscheinungsbild. Daher wird es in diesen Bereichen des Nationalparks zu deutlich sichtbaren Veränderungen kommen. Das bietet aber auch die Chance, dass zeitnah natürliche Entwicklungen in Gang kommen. Mehr Licht am Waldboden lässt Laubbäume, Kräuter, Moose und Zwergsträucher wachsen.

31. Juli 2017: Welt-Ranger-Tag 2017 – der Nationalpark Harz ist dabei! Veranstaltung in Bad Harzburg im Haus der Natur
Wernigerode - Bad Harzburg. Am 31. Juli 2017 findet am alljährlichen Welt-Ranger-Tag um 17:00 Uhr ein Vortrag im Haus der Natur im Kurpark von Bad Harzburg statt. Aus diesem Anlass ist der Eintritt zu dieser Veranstaltung frei.

An diesem Tag wird allen Rangern weltweit gedacht, die in Ausübung ihres Berufes ums Leben gekommen sind oder so schwer verletzt wurden, dass sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Die Gründe sind vielfältig, wie man der anliegenden Liste entnehmen kann, aber eine leider herausragende Todesursache sind Wilderer, denen die Ranger bei der Ausübung ihrer illegalen Geschäfte im Wege stehen.

Ein Mitarbeiter der Nationalparkwacht, der Ranger Patrick Preiss von der Rangerstation Bad Harzburg stellt das Berufsbild der Ranger in Deutschland und im Ausland vor. Auch werden verschiedene Organisationen, die für den Beruf des Rangers von Bedeutung sind, dargestellt.



Kinder der Nationalpark-Jugendgruppe „Bären“ aus Bad Harzburg werden als unsere Gäste an diesem Abend gegen eine Spende „Helfende Hände“ verteilen. Die Spenden kommen der Ranger-Hilfsorganisation „Thin Green Line Foundation“ zu Gute. Lassen Sie sich überraschen.
http://www.nationalpark-harz.de

Frischer Wind in der Nationalpark-Umweltbildung durch Commerzbank-Umweltpraktikanten in vier Einsatzstellen in Sankt Andreasberg, Torfhaus und Wernigerode
Wernigerode – Braunlage. Das Commerzbank-Umweltpraktikum bringt frischen Wind in das Studium zahlreicher Studenten, die den Prüfungsstress und Uni-Alltag für ein mehrmonatiges Praktikum in den schönsten Landschaften Deutschlands hinter sich lassen wollen und mal etwas Neues ausprobieren möchten.

Im Nationalpark Harz sind es 2017 wieder vier Studenten in vier Einsatzstellen: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, Natur-Erlebniszentrum HohneHof, Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg und Nationalparkhaus Sankt Andreasberg.

Erst kürzlich begonnen hat Jacqueline Gräf, die an der Fachhochschule Dortmund den Studiengang „Soziale Arbeit“ absolviert und im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus arbeitet. Im Natur-Erlebniszentrum HohneHof engagiert sich Henrike Wilmsen, die Biologie und Erziehungswissenschaften an der Universität Osnabrück studierte. Stefanie Wude ist ebenfalls Biologie-Studentin, studiert an der Georg-August-Universität Göttingen und ist im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg eingesetzt. Im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg ist Veronika Deikun aktiv – studiert ebenfalls Biologie, gleichfalls an der Georg-August-Universität Göttingen.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet die einmalige Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben. Im Zuge des Praktikums werden praxisnahe Inhalte aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung vermittelt – vom Watzmann über den Harz bis zum Wattenmeer. Im Mittelpunkt stehen die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft: Energie, Umwelt und Klimaschutz.

Die Arbeit der Praktikanten ist dabei im Nationalpark Harz sehr vielfältig – von geführten Wanderungen über Gespräche zum Thema Borkenkäfer und die Beantwortung der Frage „Stirbt der Wald“ über Mitarbeit an Forschungsprojekten bis hin zur Vorbereitung und von Junior-Ranger-Fahrten und Camps ist fast alles dabei…

Henrike Wilmsen berichtet: „Ich komme aus der Nähe von Hannover und habe mich schon immer für Natur und Umwelt interessiert. Daher studierte ich dann auch an der Universität Osnabrück Biologie und Erziehungswissenschaften und habe kurz vor dem Praktikum meinen Bachelor absolviert. Die Bachelorarbeit habe ich im Themenbereich Umweltbildung geschrieben und mich mit der Frage auseinandergesetzt, wie man bei Kindern das Umweltbewusstsein entwickeln und fördern kann. Mein Ziel ist es, später in der Umweltbildung zu arbeiten, daher hatte ich auch diese Kombination der Studienfächer gewählt. Ich bin im HohneHof tätig und es war sehr interessant, den Nationalpark kennenzulernen und eigene Führungen zu absolvieren. Auch war ich im Junior-Ranger-Programm für das Wildniscamp eingebunden. Auf dem Programm standen auch Projekttage für Schulklassen und Ferienpassaktionen. Ich mache das Praktikum auf freiwilliger Basis, um praktische Erfahrungen in der Umweltbildung zu sammeln und die Zeit zum Masterstudium zu überbrücken. Vor meinem Studium habe ich ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in der Seehundstation Friedrichskoog absolviert und dort neben der Tierpflege auch im Bereich der Umweltbildung gearbeitet.“

Stefanie Wude berichtet über sich und ihre Arbeit: „Das vom NABU betriebene Nationalparkhaus Sankt Andreasberg ist ein wunderbarer Ort für mich, um viel zu lernen, aber auch um mein Wissen und meine Begeisterung für die Vielfalt und Schönheit der Natur weiterzugeben. Gleichzeitig freue ich mich auch über die Chance, Menschen aller Altersgruppen zu arbeiten. Egal ob ich mit einem Strauß Wiesenblumen ins hiesige Seniorenheim gehe oder mit Gästen über die Bergwiesen Sankt Andreasbergs spreche, ob ich mit Kindern den Wald im Nationalpark erkunde, ob wir bei einer Nachwanderung mit dem Batcorder die Fledermäuse belausche oder ob ich die Ausstellung im Nationalparkhaus betreue – jeder Tag ist hochinteressant und voller neuer Erkenntnisse. Schon als Kind verbrachte ich meine Zeit am liebsten in freier Natur. Das war nicht schwer, denn ich wohnte auf einem Bauernhof in Oberbayern direkt am Alpenrand, so hatte ich Wald und Wiesen direkt vor der Haustür. Mein Opa ging am späten Abend gern mit mir direkt an den Waldrand, und wir lauschten in der Dunkelheit nach dem Rufen der Käuze und dem Bellen der Füchse. Gleichzeitig wuchs ich in dem Bewusstsein auf, dass sich am Umgang der Menschheit mit Natur und Umwelt dringend etwas ändern muss, damit die Vielfalt und Schönheit der Natur nicht verschwindet.“

Seit dem Start 1990 hat sich das Commerzbank-Umweltpraktikum zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe im gesellschaftlichen Engagement der Bank entwickelt. Mehr als 1.500 Praktikanten haben bisher in den teilnehmenden Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden. Die Absolventen bringen ihre Erfahrungen dort ein, wo sie sich bewegen – sei es in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder Umwelt. Vielen Teilnehmern hat das Umweltpraktikum den Einstieg ins Berufsleben geebnet.

Weitere Informationen gibt es in
http://www.umweltpraktikum.com/

UNSER HARZ Juli
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Die Harzburg und ihre Kaiser, Teil 1 Nationalpark Harz und UNESCO-Welterbestätten im Harz: Weltweit bekannte Highlights des Harztourismus Vom Harzer Pflanzenfreund zum Meistergärtner in Südafrika – in memoriam Johannes Andreas Auge (1711 - 1805) Erinnerungen aus meiner Heimat um Herzberg am Harz Die 23. Kunstausstellung in Uehrde Neue Literatur zur Nationalparkgeschichte
Clausthal-Zellerfeld. Die Harzburg, errichtet von Heinrich IV. im 11. Jahrhundert, gehörte zu den wichtigen Zentren der frühen deutschen Reichsgeschichte. Auch wenn sich dem heutigen Besucher auf dem Burgberg nicht mehr allzu viele Reste dieser Burg, die einst größer als die Wartburg war, präsentieren, so gibt es doch eine Menge über ihre Geschichte zu berichten.

Nachgewiesenermaßen stellen die Welterbestätten und der Nationalpark im Harz die touristischen Leuchttürme des Gebirges dar. Was für Angriffe dennoch auf diese „Leuchttürme“ immer wieder stattfinden, wird hier beschrieben.

Im Südharz wurde seine Liebe zu Pflanzen geweckt, im Garten einer niederländischen Schifffahrtslinie in Kapstadt entfaltete sich sein großes Wirken, das der Anlage des Gartens und der Erforschung der afrikanischen Flora galt. Durch politische Unruhen war Johannes Andreas Auge am Ende fast mittellos und vergessen, doch erlebte er noch die Anerkennung, dass eine Pflanze nach ihm benannt wurde.

Ein alt eingesessener Herzberger berichtet sodann über ein Viertel in seiner Heimatstadt.

Alljährlich Ende Juli findet in Uehrde das Museumsfest im Garten der Familie Kreckmann statt – ein kleines kulturelles Ereignis, das mittlerweile viele Anhänger gefunden hat.

Im Nationalparkforum werden diesmal zwei Bücher vorgestellt: Eines von Bundesamt für Naturschutz, das die Verfahren zur Ausweisung der Schutzgebiete und ihre regionale Akzeptanz kritisch beleuchtet, und eines von Dr. Uwe Wegener über den Umgang mit dem Naturschutz am speziellen Beispiel der Harzregion. Gleichzeitig ist dieses Buch eine Lebensgeschichte des überregional bekannten Naturschützers Dr. Wegener – er beschreibt, wie der Schutz zu oft hinter neu geschaffenen Realitäten herhechelt.

Anl. Foto von Walter Wimmer frei mit dieser PI: Der Brocken im Nebel.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Brockschmidt, Dr. Willi-Bergmann-Str. 11.

4. Oktober 2017: Schadstoffe im Wasser – Vorträge in Braunschweig
Braunschweig. Mit der Vortragsreihe „Wasser – Lebensgrundlage und Konfliktstoff“ will die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft mit ihren Partnern den Blick für verschiedene Aspekte rund um die Bedeutung des Wassers für die Gesellschaft schärfen. Nationale und internationale Fachleute zeigen, wie ihre Expertise hilft, die Ressource Wasser hier und in anderen Ländern zu schützen und innerstaatliche sowie zwischenstaatliche Konflikte ums Wasser beizulegen. Beiträge zur Abwasserbehandlung und Wiedernutzung in Braunschweig sowie eine Exkursion betonen die regionale Seite des Themas. Weitere Informationen im anliegenden Poster und Gesamtprogramm.

Vorträge am 4. Oktober 2017, 19 – 21 Uhr

Unsere tägliche Spur im (Ab)Wasser und Möglichkeiten der Beseitigung

Prof. Dr. Klaus Kümmerer, Institut für Nachhaltige Chemie und Umweltchemie, Leuphana Universität Lüneburg

Durch Abwasserreinigung wird der Eintrag von Stoffen in unsere Gewässer deutlich verringert. Inzwischen sind es nicht mehr große Mengen einiger weniger Stoffe, die unsere Gewässer und Wasservorräte verschmutzen, sondern eine Unzahl von Stoffen in niedrigen Konzentrationen. Dies sind Stoffe aus Produkten, die wir täglich nutzen und deren Eintrag ins Abwasser unvermeidlich mit ihrer Nutzung verbunden ist. Lösungsansätze für das Problem werden aufgezeigt.

Wie schützen wir Grund- und Trinkwasser vor der Landwirtschaft?

Prof. Dr. Dr. habil. Dr. h. c. Ewald Schnug, Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Braunschweig

Landwirtschaftliche „Gefährder Nr. 1“ für Grund- und Trinkwasser sind Düngemittel, insbesondere Nitrat. Betriebliche Nährstoffbilanzen sollten Abhilfe schaffen, tun es aber nicht, weil wirksame ordnungsrechtliche Maßnahmen fehlen. Uran aus mineralischen Phosphordüngern belastet zunehmend das Wasser. Das Problem kann bei der Düngemittelherstellung gelöst werden. Toxine und Krankheitserreger in Recyclingdüngern könnten durch Verbrennung beseitigt werden.

Ort: Haus der Wissenschaft Braunschweig, Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig
Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei

Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft
Fallersleber-Tor-Wall 16
38100 Braunschweig
Tel +49 (0) 531 14466
Fax +49 (0) 531 14460
Email info@bwg.niedersachsen.de

Kunstwerke zwischen Natur und Mensch: 23. Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“ – 68 Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Bildhauerei/Skulptur werden 17. September bis 15. Oktober 2017 in Sankt Andreasberg gezeigt
Die 23. Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“ wirft ihre Schatten voraus. 68 Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Bildhauerei/Skulptur wird die diesjährige Ausstellung unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel vom 17. September bis 15. Oktober 2017 in Sankt Andreasberg zeigen.

Der Andreas-Kunstpreis wird am 16. September 2017 um 19 Uhr in der Rathaus-Scheune in Sankt Andreasberg im Rahmen einer Vernissage verliehen. Im Anschluss daran ist die Ausstellung vom 17. September bis 15. Oktober 2017 täglich von 11 - 17 Uhr in der Sankt Andreasberger Rathausscheune, im Atrium der Sankt Andreas-Kirche und in der Martini-Kirche zu sehen.

Eine fachkundige Jury hat aus 316 Bewerbungen von professionellen Künstlern internationaler Herkunft, unter anderem aus Russland, Korea, Ukraine, USA, Kasachstan und Norwegen, die diesjährige Ausstellung NATUR – MENSCH zusammengestellt. Bereits zum 23. Mal findet sie an verschiedenen Orten in der Oberharzer Bergstadt und Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg statt.

Die Jury setzt sich 2017 aus folgenden Mitgliedern zusammen: Stefan Grote – Bürgermeister der Stadt Braunlage, Karl Oppermann – Maler und emeritierter Professor der Universität der Künste Berlin, Dr. Andrea Kirzinger – Biologin im Nationalpark Harz, Eike Geertz – Bildhauerin, Dr. Elfi Krajewski – Kunsthistorikerin, Detlef Kiep – Maler und Grafiker, Andreas Pusch – Leiter des Nationalparks Harz, Dieter Utermöhlen – Bildhauer, Jens Kilian – Maler und Leiter der Freien Akademie für Malerei Düsseldorf, Theresa Thomas – Vertreterin der Andreasberger Kirchen.

Die Ausstellung ist traditionell dem Thema und Spannungsfeld NATUR – MENSCH gewidmet. Sie greift damit das besondere Anliegen der beiden Veranstalter – Nationalpark Harz und Stadt Braunlage – auf, die Menschen sowohl für den allgemeinen Umwelt- und Naturschutz zu sensibilisieren als auch für das Zulassen von mehr Natur zu gewinnen. Mit den Mitteln der Kunst will die Ausstellung einen emotionalen Zugang zu nationalpark- und naturbezogenen Themen ermöglichen. Weiteres Ziel ist es, einen Beitrag zur Regionalentwicklung für die Stadt Braunlage mit ihrem Ortsteil Sankt Andreasberg zu leisten. Hinzu kommen die Kooperation mit Künstlern und die daraus resultierende Multiplikationswirkung von Kunst für Natur- und Umweltschutz. Künstler sind in diesem Projekt wichtige Botschafter für ein gemeinsames Anliegen. In diesem Sinne macht die Verknüpfung von Naturschutz und Kulturerlebnis diese Ausstellung zu etwas ganz Besonderem.

Dank der wichtigen Unterstützung der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine ist der Andreas-Kunstpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 € dotiert. Neben dem Hauptpreis werden auch 2. und 3. Plätze mit jeweils 500 € ausgelobt. Die Sparkasse führt damit auch nach ihrer Fusion die erfolgreiche Kooperation mit dem Nationalpark Harz und der Stadt Braunlage fort und würdigt die Kunstaustellung als eine regional bedeutsame Kulturveranstaltung. Gleichzeitig zeigt sie ihre Verbundenheit mit der Harzer Landschaft und den Zielen des Nationalparks.
http://www.nationalpark-harz.de

Ergebnisse des Luchs-Fotofallenmonitorings 2016/17 liegen vor
Wernigerode - Braunlage. Der Nationalpark Harz hat die Bilder aus dem großflächigen und länderübergreifenden Fotofallenmonitoring im mittleren Harz im Bereich der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ausgewertet. Zwischen August 2016 und März 2017 entstanden an 60 Fotofallenstandorten im Bereich etwa zwischen Goslar - Sieber im Westen und dem Bodetal und Stiege im Osten insgesamt 8689 Fotos von Wildtieren.

502 der Bilder zeigen Luchse. Anhand der charakteristischen Fleckenzeichnung wurden die Tiere voneinander unterschieden. Nach statistischer Auswertung der Daten kann von einer Anzahl von 19 selbständigen Luchsen innerhalb des 779 km² großen Untersuchungsgebiets ausgegangen werden. Dies entspricht einer Dichte von 2,4 selbständigen Luchsen je 100 Quadratkilometer. Vier der fotografierten Luchsinnen hatten Nachwuchs. Zählt man auch die insgesamt 11 Jungtiere hinzu, ergibt sich eine Dichte von 3,9 Luchsen je 100 Quadratkilometer.

Die Harzer Luchspopulation breitet sich nach wie vor aus und so konnten nicht nur innerhalb des Harzes junge Luchse nachgewiesen werden. Erstmals gelang im vergangenen Monitoringjahr (1. Mai 2016 bis 30. April 2017) ein Jungtiernachweis im Solling. Eine Luchsin führte dort sogar vier kleine Luchse. Auch bei Göttingen gab es eine Beobachtung einer solchen Familiengruppe mit zwei Jungtieren. Anders als in den Vorjahren gab es hingegen im Kaufunger Wald und im Hils keine Hinweise auf Luchsnachwuchs. Im Kaufunger Wald ist die Fuchsräude für diese Entwicklung verantwortlich.

Dass es regelmäßigen Austausch zwischen den Reproduktionsgebieten gibt, bewies zuletzt das besenderte Männchen M10. Das Tier wanderte innerhalb kurzer Zeit vom Hils in den Harz. Aber auch das große Mittelgebirge sagte dem Kuder nicht zu. Vor wenigen Wochen überquerte M10 die hessische Grenze und hält sich aktuell bei Hessisch Lichtenau auf. Mit rund 150 Kilometern (Luftlinie) bzw. ungefähr 300 Kilometern bei chronologischer Verbindung aller Nachweispunkte des Tiers ist dies die bislang längste dokumentierte Wanderung eines Harzer Luchses.

Nationalparkverwaltung Harz
Außenstelle Oderhaus
37444 Sankt Andreasberg
Tel: 05582-9189-37
Mobil: 0170-2061123
www.luchsprojekt-harz.de
www.wilde-katzen.eu
http://www.luchsprojekt-harz.de

5.7.2017, Clausthal-Zellerfeld: Das Sprengstoff- und Munitionswerk Tanne und seine Folgewirkungen
Goslar. Am kommenden Mittwoch, 5. Juli 2017 um 19:30 Uhr referiert der Clausthaler Geologe Dr. Friedhart Knolle vom BUND-Regionalverband Westharz in der Evangelischen Studentengemeinde Clausthal-Zellerfeld, Graupenstraße 1a, zum bis heute oft verdrängten Thema der Rüstungsaltlast Werk Tanne in Clausthal-Zellerfeld. Noch in diesem Jahr sollten neue Untersuchungen des Landkreises Goslar auf einer Altlast des Werks Tanne mitten im Stadtgebiet von Clausthal-Zellerfeld beginnen. Was steckt dahinter?

Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten begannen die ersten Planungen für einen massiven Ausbau der Spreng- und Kampfstoffproduktion in Deutschland. Dazu gehörte auch die heute nur unter seinem Tarnnamen „Werk Tanne“ bekannte TNT-Produktionsstätte am Stadtrand von Clausthal-Zellerfeld. Das Werksgelände ist zum größten Teil bewaldet und befindet sich im Besitz der IVG. Der Großteil der Fläche ist jedoch wegen des dort vorhandenen Gefährdungspotenzials immer noch nicht frei zugänglich. Bereits Anfang 1934 hielten Experten im Oberharz Ausschau nach einem geeigneten Gelände. Dabei wurden sie bei Clausthal fündig. Ende 1936 war die Sprengstoff-Fabrik in ihren Grundzügen bereits fertiggestellt. Wie viele seiner Schwesterwerke war auch Tanne ein sog. "Schlafwerk", das nach seiner Fertigstellung zunächst "eingemottet" wurde, um dann kurz vor dem Überfall auf Polen in Betrieb genommen zu werden.

In der Sprengstoff-Fabrik Tanne wurde zum einen der Sprengstoff Trinitrotoluol (TNT) hergestellt, weiterhin wurden TNT und andere angelieferte Sprengstoffe in Bomben, Minen und Granaten abgefüllt. Ein wichtiger dritter Bereich war die Sprengstoffaufbereitung aus Fehlchargen und Beutemunition. Reste der Sprengstoffe und ihre hochgiftigen Abbauprodukte, die z.T. krebserregend sind, finden sich bis heute im Werk und im Grundwasser unter dem Werk und belasten die Umwelt. Zwar wurden die Clausthaler Pfauenteiche jüngst saniert und mit Wasserrückhaltebecken versehen, aber das stoppt nur einen Teil der Umweltbelastung. Sogar im Wasser des 13 Lachter-Stollens bei Wildemann und des Ernst August-Stollens bei Gittelde konnte das Gift aus Werk Tanne nachgewiesen werden. Die Abwässer waren so giftig, dass eine Abwasserleitung des Werks bis nach Osterode gebaut wurde, wo die Giftstoffe einst in Schluckbrunnen bei Petershütte versenkt wurden. Wohin sie von dort unterirdisch flossen, konnte nie geklärt werden. Der Neutralisationsschlamm der Kläranlage des Werks Tanne wurde z.T. mitten im Stadtgebiet von Clausthal-Zellerfeld abgelagert, so im Bereich des Ostbahnhofs und des ehemaligen TUS-Sportplatzes. Der Schlamm enthält bis heute ein erhebliches Potential krebserregender Stoffe und wird bald näher untersucht.

Als Ergänzung zum Vortrag wird am Samstag, 8. Juli ab 10 Uhr ca. 4-stündige Exkursion ab Eingang Werk Tanne angeboten. Leider darf das Werk selbst aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden, aber es gibt auch im Umfeld genug zu erkunden. Bitte festes Schuhwerk nicht vergessen.

Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, 5. Juli 2017, Vortrag und Fledermaus-Exkursion im Doppelpack
Am Mittwoch, den 5. Juli 2017 findet der Vortrag „Fledermäuse – Jäger der Nacht“ um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt.

Referent Wolfgang Rackow, Fledermausexperte des NABU Osterode mit über 30-jähriger Fledermaus-Erfahrung, ist auch Fledermaus-Regionalbetreuer. Er wird auf die Biologie der Fledermäuse eingehen und speziell die im Harz vorkommenden Arten vorstellen. Außerdem sind die Gefahren, denen die Fledermäuse ausgesetzt sind, sowie die dagegen wirksamen Schutzmaßnahmen Thema des Vortrages, der mit zahlreichen attraktiven Fotos bestückt ist.

Ohne Anmeldung können Gäste spontan zum ca. 90-minütigen Vortrag kommen. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, eine Spende für das Haus zu geben.

Direkt im Anschluss findet nach einer kurzen Einführung ab 21 Uhr eine ca. zweistündige Fledermausexkursion statt. Dazu wird eine Anmeldung erbeten unter Tel. 05582 923074. Die Teilnahmegebühr beträgt 4,- € für Kinder, 6,- € für Erwachsene und 14,- € für Familien. Es wird empfohlen, eine Taschenlampe mitzunehmen.

Ort: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
http://www.nationalpark-harz.de

Gemeinsam für die Natur im Nationalpark Harz - Schülerinnen und Schüler des Landschulheims Grovesmühle arbeiten gemeinsam mit Menschen mit Behinderung
Wernigerode - Braunlage. Kurz vor Ende des Schuljahres führten die Sozialtage des Landschulheims Grovesmühle die Schülerinnen und Schüler hinaus ins Arbeitsleben. Die Klasse 6a besuchte in diesem Rahmen am 20. und 21. Juni 2017 den Nationalpark Harz, um bei der Arbeit mit „anzupacken“.

Sie waren nicht allein, denn am zweiten Tag ihres Arbeitseinsatzes wurden sie unterstützt von erwachsenen Menschen mit Behinderung, die über die Harz-Weser-Werkstätten im Nationalpark Harz regelmäßig bei verschiedenen Tätigkeiten mitwirken.

An einem Bachlauf in der Nationalpark-Revierförsterei Bruchberg wurden junge Fichten entfernt, um der Entwicklung der Laubbäume und damit einer natürlichen Vegetation auf die Sprünge zu helfen. Angeleitet wurden die fleißigen Helfer durch Forstwirte des Jugendwaldheims Brunnenbachsmühle, einer Bildungseinrichtung des Nationalparks Harz.

Jugendwaldheim-Leiter Thomas Schwerdt erläutert: „Dadurch, dass Schüler und Erwachsene in gemischten Kleingruppen völlig selbstverständlich an einer gemeinsamen Sache, dem Naturschutz, gearbeitet haben, konnte der Sozialtag der Schule hier wirklich mit Leben gefüllt werden.“

Auch wenn sich die Wege am Ende des Arbeitstages wieder trennten – ein Teil des Bachlaufes hat ein neues und Aussehen und damit etwas ökologisch Bleibendes erhalten. Bleiben werden sicherlich auch die Eindrücke und Erfahrungen aller Teilnehmer.
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Sonderausstellung in der Wolfenbüttler Bibliothek
Eine Ausstellung informiert zum Aufbau der Sammlung von Büchern des Herzog August.Jedes buch hat seine Geschichte - wie kam es in die Sammlung und zu welchem Preis.Die hinterlassene Bibliothek ist ein einzigartiges historisches Ensemble. In drei Abteilungen - Schatzkammer, Augusterhalle und Kabinett wird die herausragende Erwerbungsgeschichte einzelner Exemplare präsentiert.
Der Eintritt der Ausstellung ist frei.
http://www.hab.de/

DER CHRISTIAN am 25. Juni 2017 im Nationalpark-HohneHof
Wernigerode - Drei Annen-Hohne. Am Sonntag, 25. 6. 2017 ist es wieder so weit. Wie bereits in den vergangenen Jahren reist der aus dem KIKA bekannte Schauspieler Christian Bahrmann zum Ferienbeginn in den Harz, um kleine und große Kinder mit seinem Puppentheater zu verzaubern.

Christian Bahrmann hat das Natur-Erlebniszentrum HohneHof im Nationalpark Harz bei seinen jährlichen Auftritten so schätzen gelernt, dass aus seinen Gastspielen mittlerweile eine liebgewonnene Tradition geworden ist.

In diesem Jahr wird er das bekannte Stück „Hase und Igel“ bei uns aufführen, das es in dieser Form noch nie zu sehen gab. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, so dass ein Familienausflug auf den HohneHof zu einem großen Spaß für Jung und Alt werden wird.

Programm:
11:00 Uhr Puppentheater „Hase und Igel“
14:30 Uhr Mitmachtanzprogramm „Zeig her, wozu Du Füße hast“
15:30 Uhr Puppentheater „Hase und Igel“
http://www.nationalpark-harz.de

UNSER HARZ Juni 2017 erschienen
Zur Geschichte der Rüstungsproduktion der Pulverfabrik Kunigunde bei Liebenburg bis zum Ende des 2. Weltkriegs; Die Haselnuss; Ein historischer Windofen für den Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e. V.; Frühjahrsgedicht; „Auf die Berge will ich steigen“ – Harzgedichte in loser Folge vorgestellt; Waldkauz – der Vogel des Jahres 2017 im Nationalpark Harz

Clausthal-Zellerfeld und Liebenburg-Kunigunde. Die seit mehr als 300 Jahren bestehende Pulverfabrik in Kunigunde (an der B 6 zwischen Goslar und Salzgitter gelegen) produziert noch heute Schwarzpulver und Zündschnüre. Hinsichtlich der Kriegsproduktion dieses Werks wurde ein Gutachten erstellt, das hier erstmals vorgestellt wird. Es ist hochinteressant, was hier im 1. und vor allen Dingen im 2. Weltkrieg unter strikter Geheimhaltung hergestellt wurde - u.a. mit dem Einsatz von Zwangsarbeitern.

Die im Handel angebotenen größeren Haselnüsse kommen meist aus der Türkei oder Italien, sie stammen von einem anderen Strauch als dem bei uns beheimateten Corylus avellana. Dessen Besonderheiten und Verwendungen werden vorgestellt.

Ein neuer historischer Windofen konnte für das Südharzer Eisenhüttenmuseum auf der Königshütte in Bad Lauterberg erworben werden. Sein Aussehen, Maße und Funktionsweise werden in unserem dritten Artikel beschrieben.

Ein Frühjahrsgedicht und eine neue Gedichtinterpretation, diesmal von Heinrich Heines „Auf die Berge will ich steigen“, schließen sich an und im Nationalparkforum wird der Vogel des Jahres 2017 vorgestellt, der Waldkauz, der schon das Titelbild ziert und auch im Nationalpark an verschiedenen Stellen beobachtet werden kann.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grossesche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12 und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16,
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Brockschmidt, Dr. Willi-Bergmann-Str. 11.

14.6.2017: Öffentlicher Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg und anschließende Fledermaus-Exkursion
Der Vortrag „Fledermäuse – Jäger der Nacht“ findet am Mittwoch, den 14. Juni, um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt.

Referent ist Wolfgang Rackow, Fledermausexperte des NABU Osterode mit über 30-jähriger Fledermaus-Erfahrung. Er wird auf die Biologie der Fledermäuse eingehen und speziell die im Harz vorkommenden Arten vorstellen. Außerdem sind die Gefahren, denen die Fledermäuse ausgesetzt sind, sowie die dagegen wirksamen Schutzmaßnahmen Themen des Vortrages, bei dem zahlreiche attraktive Fotos gezeigt werden, wie Thomas Appel, der Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg, mitteilt.

Gäste können ohne Anmeldung auch spontan zum ca. 90-minütigen Vortrag kommen. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, eine Spende für das Haus zu geben.

Direkt im Anschluss findet nach einer kurzen Einführung um 21:00 Uhr eine ca. zweistündige Fledermausexkursion statt. Dazu wird eine Anmeldung erbeten unter Tel. 05582 923074. Die Teilnahmegebühr beträgt 4,- € für Kinder, 6,- € für Erwachsene und 14,- € für Familien. Es wird empfohlen, eine Taschenlampe mitzunehmen.

Ort: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
http://www.nationalpark-harz.de

Wildkatzen im Südharz zweifelsfrei nachgewiesen – BUND Thüringen fordert zügige Ausweisung weiterer Naturschutzgebiete in der Gipskarstlandschaft
Nordhausen. Die Lockstock-Saison 2017 liefert für den BUND Thüringen ein erfreuliches Ergebnis: Mindestens zwei Wildkatzenindividuen konnten in der Südharzer Gipskarstlandschaft zweifelsfrei genetisch nachgewiesen werden. Der Nachweis erfolgte unter anderem auf BUND-eigenen Flächen zwischen den Naturschutzgebieten Himmelsberg und Mühlberg sowie im Kammerforst bei Gudersleben und im Harzfelder Holz bei Neustadt.

„Wir freuen uns, dass die seltenen Tiere noch immer durch den Südharz streifen“, so BUND Wildkatzenexperte Thomas Mölich, der das Projekt im Südharz u.a. begleitet. „Doch das täuscht nicht darüber hinweg, dass die Tiere auch durch die Zerschneidung der Gipskarstlandschaft, Flächenumbrüche und Beseitigung von Waldsaumbiotopen hier akut bedroht sind.“

Ursprünglich war der Südharz mit zusammenhängenden Laubwäldern bedeckt. Optimale Bedingungen für die Ausbreitung der scheuen Jäger. Doch durch den im Gipskarstgürtel flächenintensiven Gesteinsabbau und die damit verbundenen Lärmbelästigungen und Erschütterungen infolge Sprengungen und LKW-Verkehr, der bis in Naturschutzgebiete vordringt, wird der Lebensraum immer mehr bedroht und zerschnitten.

Durch gezielte Flächenkäufe in der Gipskarstlandschaft und den Schutz des Grünes Bandes versucht der BUND, die letzten „Trittsteine“ für die Wildkatze zu bewahren. „Nur so können Tiere, die aus dem benachbarten Lebensraum des Harzes abwandern müssen, da alle Reviere dort gut besetzt sind, auch in Zukunft nach Thüringen gelangen“, erklärt der Mölich. „Leider ist dies zwischen Nordhausen im Osten und Bad Sachsa im Westen mangels durchgängiger Waldverbindungen und der Autobahn A38 inzwischen kaum mehr möglich, wie auch entsprechende Computermodelle zeigen.“

Gute Wildkatzenwege liegen laut dem Experten noch westlich von Bad Sachsa und östlich von Nordhausen. “Deshalb müssen die Vernetzung der Wanderkorridore über die Gipskarstwälder vom Alten Stolberg über Rüdigsdorf im Osten und Mackerode im Westen unbedingt erhalten und verbessert werden. Weitere Eingriffe durch die Gipsindustrie hätten hier fatale Folgen.“

Die Forderung des BUND ist klar: „Weitere Naturschutzgebiete in der Südharzer Gipskarstlandschaft müssen zügig ausgewiesen werden, damit die Zerschneidung durch die Gipsindustrie nicht noch weiter voranschreiten kann. Davon profitieren in Zukunft nicht nur die Wildkatze und viele weitere bedrohte Arten, sondern auch die Menschen in der Region.“
http://www.bund-thueringen.de/

11. Juni 2017: Umweltministerin Claudia Dalbert zum Tag des Nationalen Naturerbes in Ilsenburg – Fotoausstellung wird eröffnet
Wernigerode – Ilsenburg. Am kommenden Wochenende wird bundesweit der Tag des Nationalen Naturerbes begangen. Auch der Nationalpark Harz beteiligt sich an dieser Aktion und lädt aus diesem Anlass zur Eröffnung der Fotoausstellung „Spektakuläres und Alltägliches“ – fotografiert von Mitgliedern der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (Regionalgruppe Sachsen / Sachsen-Anhalt) – herzlich für den

Sonntag, 11. Juni 2017 um 14:30 Uhr nach Ilsenburg

in das Nationalparkhaus Ilsetal (Navi: Ilsetal 5, 38871 Ilsenburg) ein. Die Umweltministerin des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Claudia Dalbert wird die Ausstellung eröffnen. Über Ihre Teilnahme und/oder Ihre Ankündigung dieses Termins würden wir uns sehr freuen.

Die Sonderausstellung ist im Anschluss bis zum 20.10.2017 täglich von 8.30 - 16.30 Uhr (montags nur an Feiertagen) geöffnet. Eintritt frei.

Hintergrund
Deutschland trägt für sein Nationales Naturerbe – seine charakteristischen Natur- und Kulturlandschaften mit ihren vielfältigen Lebensräumen und heimischen Tier- und Pflanzenarten – eine besondere Verantwortung. Insgesamt 156.000 Hektar Bundesfläche konnten dauerhaft von Bundesländern, Naturschutzverbänden und dem DBU-Naturerbe für den Naturschutz gesichert werden. Letztere versteht sich als Treuhänderin der Flächen und hat sich zum Ziel gesetzt, die biologische Vielfalt in einem naturnahen Zustand für nachfolgende Generationen zu sichern. Vom 9. bis zum 11. Juni finden im Rahmen des vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) initiierten Tags des Nationalen Naturerbes Präsentationen, Exkursionen und Fahrradtouren auf zahlreichen Naturerbeflächen in ganz Deutschland statt. Interessierten Teilnehmern werden die Aufgaben und Ziele des Nationalen Naturerbes bewusst gemacht. Offene Lebensräume mit seltenen Arten sollen durch Pflege bewahrt, wertvolle Wälder weitgehend ohne menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, artenarme Forste zu naturnahen Wäldern entwickelt und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet oder erhalten werden.
http://www.nationalpark-harz.de

Buchneuerscheinung „Mordgeschichten – die blutige Seite des Harzes“
Gernrode. Mord und Totschlag gab es zu allen Zeiten der menschlichen Geschichte. Als Harzer Heimatforscher hat Bernd Sternal recherchiert und zahlreiche dieser Gewaltverbrechen zusammengetragen. Er hat für sein Buch einen Querschnitt dieser Taten über einen Zeitraum von etwa tausend Jahren ausgewählt. Es sind alles – fast alles … – wahre Geschichten. Bei den Mordgeschichten, die ausschließlich auf Sagen beruhen, ist der Wahrheitsgehalt natürlich strittig und zudem etwas dichterische Freiheit dabei. Jedoch werden auch ganze Gerichtsakten wiedergegeben, die einen Spiegel ihrer Zeit darstellen. Auch die NS-Morde im KZ Mittelbau-Dora sind in einem Kapitel dargestellt.

Viel Grusel ist also sicher bei den Harzer blutigen Mordgeschichten, denn Tatsachenberichte sind eben doch anders als phantasievolle Krimis.

Das Buch hat 132 Seiten, ist illustriert mit 18 zeitgenössischen Abbildungen in und schwarz/weiß, drei Zeichnungen, 12 Fotos und zehn Zeitungsausschnitten. Gestaltet und herausgegeben hat das Buch, mit strukturiertem Paperback-Einband, der Verlag Sternal Media in Gernrode. Verlag und Hersteller ist die Books on Demand GmbH, Norderstedt. Das Buch ist unter ISBN 978-3-7448-1697-7 im Buchhandel zu erwerben und kann auch online unter http://www.buch.sternal-media.de/buecher-sternal/mordgeschichten.htm bezogen werden. Es kostet 15,99 Euro. Eine E-Book Version, die demnächst im Handel erhältlich sein wird, kostet 8,99 Euro.
http://www.buch.sternal-media.de/buecher-sternal/mordgeschichten.htm

Harzklub und Harzer Tourismusverband informieren: Offizielle Wanderkarten „Harzer Hexen-Stieg“ überarbeitet
Wernigerode. Pünktlich zu Beginn der Wandersaison erschien die mittlerweile 9. Auflage der offiziellen Hexen-Stieg-Wanderkarte im Schmidt-Buch-Verlag Wernigerode. Gemeinsam mit dem Harzklub und dem Harzer Tourismusverband (HTV), den Initiatoren des beliebten Prädikatswanderweges, wurde die detaillierte Karte im beliebten Wandermaßstab 1:30000 und in UTM-Projektion mit GPS-Gitter überarbeitet, aktualisiert und durch die im Gebiet der Karte befindlichen nummerierten Stempelstellen der Harzer Wandernadel ergänzt. Auch der Nationalpark Harz als geographisches "Herzstück" des Harzer Hexenstieges ist enthalten. Dem manchmal unbeständigen Harzer Wetter Rechnung tragend, gibt es das Karten-Werk nun zusätzlich auch in einer wasser- und reißfesten Ausgabe.

Das beidseitig bedruckte Kartenblatt im praktischen Leporello-Falz beinhaltet die Haupt- und die beiden Nebenstrecken des Harzer Hexen-Stiegs, Entfernungsangaben in 10-km-Schritten sowie die für den anerkannten Prädikatswanderweg relevanten Bushaltestellen mit Namen und Linien-Nummern. Selbstverständlich sind auch alle anderen Harzklubwanderwege mit Markierung und Nummerierung, sowie Radwege und Radrouten des Gebietes rund um den Hexen-Stieg dargestellt.

Der offizielle Wanderführer „Harzer Hexen-Stieg“ wird derzeit noch überarbeitet, und u.a. um eine Beschreibung in die Gegenrichtung Thale – Osterode erweitert. Das Buch erscheint im August dieses Jahres. Wer sich über die Schwierigkeitsgrade der einzelnen Etappen informieren möchte, kann sich unter www.harz-wanderkarten.de/harzer-hexen-stieg.html Höhenprofile und GPX-Tracks kostenlos herunterladen. Weitere Informationen stehen auch unter www.hexenstieg.de und www.harzer-hexen-stieg.de bereit.

Harzer Hexen-Stieg
Offizielle Karte zum anerkannten Prädikatswanderweg im Harz
9., aktualisierte Auflage Mai 2017
Maßstab 1 : 30 000, UTM-Gitter für GPS, Höhenlinien in 20m-Schritten, Harzklubwanderwege, ausgeschilderte Radwege und Radwegempfehlungen, nummerierte Stempelstellen der Harzer Wandernadel, Schummerung.

Weitere Informationen und Details finden sich im Internetauftritt des Schmidt-Buch-Verlages.
http://www.schmidt-buch-verlag.de/index.php?id=40

Freiwillige im Nationalpark Harz gesucht
Wernigerode. Mit dem Ökologischen Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD) ist der gesetzliche Rahmen geschaffen, um aktiven Interessierten einen abgesichertes, befristetes Engagement auch im Nationalpark Harz anzubieten zu können.

Um sich für einen ÖBFD zu bewerben sollte man mindestens 27 Jahre alt sein und eine abgeschlossene Schulbildung haben. Der ÖBFD bietet die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren, sich neu auszurichten oder sich eine Auszeit aus dem Berufsalltag zu gönnen. Warum entscheidet man sich für einen Bundesfreiwilligendienst? Hier können Interessierte ihren persönlichen Beitrag leisten, um die Umwelt und die Umweltbildung aktiv mitzugestalten. Man kann sich ausprobieren und neue Tätigkeitsfelder entdecken.

Im Nationalpark Harz gab es auch bisher schon bewährte Einsatzstellen wie das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus. Auch im Natur-Erlebniszentrum HohneHof in Drei Annen Hohne, wo von Besucherbetreuung bis Instandhaltungsarbeiten vielfältige Arbeitsaufgaben warten, ist eine Freiwilligenstelle für ein Jahr zu besetzen. Hier arbeitet ein Team von engagierten Mitarbeitern, das den oder die Freiwillige gern einbindet und über diese tatkräftige Unterstützung sehr freut.

Interessierte sollten Freude an der Arbeit mit Kindern und erwachsenen Publikum mitbringen, offen für Menschen und die Natur sein, sich selbst für Natur begeistern und diese Begeisterung an Besucher weitergeben können.

Bei Interesse stehen die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen Anhalt in Magdeburg (Tel. 0391 / 4002903) oder der Nationalpark Harz in Wernigerode (03943 / 55020) gern für Fragen zur Verfügung.
http://www.nationalpark-harz.de

Biermaße, Handverlust und Sieden von Falschmünzern im Fass – Recht und Ordnung im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Goslar und Wernigerode – Band 32 der Harz-Forschungen erschienen
Goslar - Wernigerode. Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde hat den Band 32 seiner Reihe „Harz-Forschungen“ unter dem Titel „Stadtrechte, Willküren und Polizeiordnungen. Teil 1: Goslar und Wernigerode“ herausgegeben.

In einer Epoche der Stadtgeschichte, in der der städtische Rat an Einfluss gewann und sich von königlicher Herrschaft weiter zu lösen suchte, wurde das örtlich geltende Erbrecht, Strafrecht und die Regelungen zu Verfahren vor Gericht verschriftlicht. In Goslar erfolgte dies um 1330. Das Goslarer Stadtrecht wurde zum Vorbild für andere Städte. Wie sich das Goslarer Stadtrecht verbreitete, inwieweit es überhaupt Vorbild war und welchen Einfluss Landrechte auf das Recht in den Städten ausübte, behandelt der nun vorgelegte Band ebenso wie die vom Rat ohne Zustimmung des Stadtherren beschlossenen „Willküren“.

Die Vielfalt der Regeln erinnert bisweilen an einen „Bauchladen“: Es ging um die Rechte und Pflichten der in Gilden organisierten Kaufleute, Krämer, Bäcker, Fleischer, Schuhmacher, Schmiede und Kürschner. Es ging um Strafen, z. B. wenn die Brote oder Biermaße zu klein waren. Besonders hart traf es Münzer, die aus Silber Pfennige schlugen. Fand man bei ihnen Falschgeld, so drohte der Verlust einer Hand und bei erwiesener Falschmünzerei das Sieden im Fass. Fenster und Türen zur Straße durften nur nach innen aufgehen. Steuern für die Hofstelle wurden in Form von Zehnthühnern entrichtet.

In Osterwieck erhielt der Richter vom verkauften Wein literweise einen Anteil. Für die Bestrafung von im Streit erzeugten Wunden wurde ein Wundpegel verwendet, um die Tiefe der Wunde nachzuweisen. Die Städte schotteten aber auch ihre Märkte ab: Außerhalb gebackenes Brot und erzeugtes Fleisch durfte nur stark eingeschränkt angeboten werden. Tuchhändler konnten Hosen verkaufen, jedoch immer mindestens sechs Stück. So florierte das einheimische Handwerk.

Der vorliegende Band behandelt die Ausdehnung von Rechtsräumen. Die Inhalte des Goslarer und des von ihm abgeleiteten und umgearbeiteten Wernigeröder Stadtrechtes werden sorgfältig verglichen. Aber auch der Rechtssymbolik (Rolande) und der Frage von Gemeinsamkeiten zwischen Sakralraum und Stadtrechtsraum geht der Band nach. Er schließt mit der Zeit der Willküren und Polizeiordnungen im 16. und 17. Jahrhundert.

Autoren des Bandes sind Wilhelm Brauneder, Bernd Feicke, Lena Koch, Maik Lehmberg, Gerhard Lingelbach, Dieter Pötschke, Michael Scholz, Fred Sobik, Dirk Suckow und Frank Weissenborn.

Dieter Pötschke, Wilhelm Brauneder und Gerhard Lingelbach (Hrsg.): Stadtrechte, Willküren und Polizeiordnungen. Teil I: Goslar und Wernigerode. Harz-Forschungen 32. 41 Abb., 170 x 240 mm, Festeinband, 253 Seiten, 41 teilweise farbige Abbildungen, ISBN 978-3-86732-266-9, Bezug über den Buchhandel oder www.lukasverlag.com

Viehaustrieb Wildemann – Harzer Tradition Tauchen Sie ein in Harzer Tradition, Musik und Spezialitäten am 04. Juni 2017
Wildemann, 22.05.2017. Früh morgens um 7 Uhr beginnt am 04. Juni, also
am Pfingstsonntag, in Wildemann im Oberharz der große, traditionelle
Viehaustrieb. Diese bereits mehr als 30 Jahre währende Tradition lockt
jährlich Urlaubsgäste aus ganz Deutschland in den romantischen
Gebirgsort Wildemann. Der Weckruf erfolgt mit Hirtensignalen der Harzer
Hirten und mit Peitschenknallern, die die festlich geschmückte Kuhherde,
die sogenannte „Damenkapelle“, auf den Austrieb mit feierlichem
Festumzug vorbereitet. Der Umzug, der von allen Besuchern begleitet und
bestaunt werden kann, erfolgt ab 10.15 Uhr vom Bergbauernhof „Klein
Tirol“ in Wildemann aus. Der schmucke Oberharzer Ort lädt alle Harzer
und Gäste der Region auch in diesem Jahr zum feierlichen Viehaustrieb
und anschließendem ganztägig in Wildemann veranstalteten, bunten
Festprogramm ein.
Den Umzug mit zahlreichen Harzer Gruppen und Vereinen, darunter
Hirten, Kiepenfrauen, Peitschenknallern, Fuhrleuten, Oldtimer-Traktoren,
Blaskapellen und weiteren, sollte man nicht verpassen. Ziel ist die
Gartenwirtschaft am Schwarzewald, wo gegen 11 Uhr der Festumzug
eintrifft und die städtischen Kuhhirten feierlich ernannt werden. Das
Festprogramm für die ganze Familie sowie ein großer Hirtenstammtisch
werden eröffnet, anschließend findet die Pfingstandacht statt. Auf der
Festwiese erwarten die Gäste bunte Stände mit Harzer Spezialitäten,
Tiere, sowie Live-Programm mit verschiedenen Harzer
Brauchtumsgruppen auf der Show-Bühne.
Um ca. 16.30 Uhr findet dann der Kuhabtrieb zurück zum Bergbauernhof
statt, der wieder von den Kuhhirten und hoffentlich zahlreichen Gästen bei
strahlendem Wetter begleitet wird. Ein echt Oberharzer Erlebnis wartet am
Pfingstwochenende in Wildemann auf Sie.
Die GLC Glücksburg Consulting AG, Hamburg, Betreiber der Tourist-
Informationen Oberharz, zu denen auch Wildemann gehört, unterstützen
die Veranstaltung als Sponsor.
http://www.oberharz.de/

Freibäder eröffnen in der Harzregion ihre Badesaison
Aderstedt - Badeanstalt - geöffnet ab 20.05.
Altenbrak - Freibad - geöffnet ab Anfang Juni
Blankenburg - Freibad Am Thie - geöffnet ab 15.05.2017
Darlingerode - Waldbad - geöffnet ab 1. Juni
Derenburg - Freibad - geöffnet ab 15.05.
Elbingerode Freibad - geöffnet ab Mai
Elend - Waldbad - geöffnet ab 27.05.
Hasselfelde-Rotacker - Waldbad -geöffnet ab 01. Juni
Ilsenburg - Ludwigsbad - geöffnet ab 27. Mai
Langenstein Sommerbad - geöffnet ab 1. Juni
Rübeland - Freibad Bodeperle - geöffnet ab 27. Mai
Thale - Wasserwelt Thale - 25. Mai
Wernuigerode - Freibad - geöffnet ab 1. Juni
Westerhausen - Freibad am Königstein - geöffnet an 1. Juni

Vortrag am kommenden Sonntag 21. Mai 2017 in Sankt Andreasberg -------------------------- Die Harzer Schwermetalle in der Umwelt – Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnlicher Flora. Kann man Pilze und Beeren aus dem Harz bedenkenlos essen?
Braunlage-Sankt Andreasberg. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: Die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Metalle auf und transportiert sie bis heute über Innerste und Oker bis in die Nordsee. In der Folge weisen sie örtlich eine besondere Schwermetallflora auf.

Wie hat sich diese Belastung historisch entwickelt? Wo genau findet sie sich? Wer ist betroffen und was wird dagegen gemacht? Was kann man zu den Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung sagen? Auf diese Fragen geht der Harzer Geologe und Referent Dr. Friedhart Knolle am kommenden Sonntag ein:



21. Mai 2017 im Kurhaus Sankt Andreasberg, Konferenzraum, im Rahmen der 9. Naturheilkundetage Harz, um 14.00 Uhr

Eintritt frei. Zahlreiche Gäste sind herzlich willkommen!

Natur erleben in der Abenddämmerung
Am Freitag, den 19. Mai 2017 lädt das Natur-Erlebniszentrum HohneHof zu der alljährlichen Wanderung zur Abenddämmerung ein. Treff dazu ist um 20.00 Uhr auf dem Großparkplatz Drei Annen Hohne halbwegs zwischen Wernigerode und Schierke.

Eingeladen sind alle, die Interesse an Informationen rund um das Leben im Wald haben und einen besinnlichen Spaziergang zum Eintritt der Dunkelheit erleben möchten. Ganz besonders eingeladen sind auch Familien mit Kindern, um zu dieser ungewöhnlichen Tageszeit gemeinsam die Natur erkunden und genießen zu wollen.

Nach einigen Natur-Erfahrungsspielen, Informationen und Beobachtungen kann man in aller Ruhe erleben, wie der Wald schlafen geht und vielleicht einige Waldbewohner erst erwachen, um auf Nahrungssuche zu gehen. Mit etwas Glück kann man vielleicht den einen oder anderen dieser Waldbewohner dabei beobachten. An der großen Feuerschale am HohneHof besteht die Möglichkeit dieses Erlebnis bei Stockbrot und heißem Tee noch etwas nachwirken zu lassen.

Mitzubringen sind geeignete Kleidung und Taschenlampen, die nur für den Rückweg zum Parkplatz benötigt werden, so Irmtraud Theel, die für das Natur-Erlebniszentrum HohneHof zu dieser Veranstaltung einlädt.
http://www.nationalpark-harz.de

Junior-Ranger des Nationalparks Harz freuen sich über Sammelordner zum Thema „Abenteuer Wald“
Wernigerode - Drei Annen-Hohne. Unlängst übergab der Nationalparkmitarbeiter Jens Ackert aus seinem Privatbesitz mehrere Sammelordner zum Thema „Abenteuer Wald“ an die Schierker Junior-Ranger des Nationalparks Harz. Die Ordner enthalten viel Wissenswertes über Pflanzen und Tiere des Waldes. Zudem enthält das Material für junge Entdecker auch vielfältige Anregungen, wie man spielerisch den Wald erkunden kann.

Diese Hinweise kamen gerade passend zum monatlichen Treff der Schierkeer Junior-Ranger im HohneHof, der diesmal unter dem Thema „Kräuterzwerge“ stand. Mit fachkundiger Anleitung durch Rangerin Birgit Patzelt wurden heimische Wiesenkräuter gesammelt und verarbeitet - von Tee über Kräuterquark bis zur heilenden Salbe gab es die vielseitigsten Verwendungsmöglichkeiten. Mit den neuen Sammelordnern werden sicher noch zahlreiche neue Ideen zum Lernen und Entdecken dazukommen, freut sich Imtraud Theel, die für die Umweltbildungsarbeit im Natur-Erlebniszentrum HohneHof zuständig ist.
http://www.nationalpark-harz.de

Beginn der Brockengartensaison am 15.5.2017
Auch in diesem Jahr hat sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, erst Mitte Mai mit der offiziellen Gartensaison zu beginnen. Der leichte Schneefall Anfang Mai und die niedrigen Temperaturen haben 2017 dazu beigetragen, dass bisher nur einige wenige Spezialisten-Pflanzen im Brockengarten ihre Blüten zeigen. Die Frühjahrs-Instandsetzungsarbeiten im Brockengarten haben zwar begonnen, werden bis zur ersten Gartenführung am 15. Mai allerdings noch nicht abgeschlossen sein.

Dennoch lohnt es sich für Interessierte der Hochgebirgsflora, gleich zu Beginn der Gartensaison unsere Anlage zu besuchen. Pflanzenarten, die in den oberen Regionen der Hochgebirge ihr zu Hause haben, sind in der Regel gut angepasst an die kurze Zeit, die ihnen dort zur Verfügung steht. Kurze Vegetationszeit bedeutet in der Regel frühen Blühbeginn.

Genau diese Spezialisten zeigen zur Zeit im Brockengarten ihre Blüten. Zu nennen sind hier der Gegenblättrige Steinbrech (Saxifraga oppositifolia), alpin verbreitete Primeln wie z.B. Primula marginata und verschiedene Mannsschildarten, die auch zu den Primelgewächsen gehören. Besonders schön anzusehen ist der Fleischrote Mannsschild (Androsace carnea). Auch die Alpenglöckchen gehören zu den Primelgewächsen und zeigen im Garten erste Blüten.

Die Brocken-und Nationalparkbesucher werden ab dem 15.5.2017 regelmäßig montags bis freitags 11.30 und 14.00 Uhr von den Gartenmitarbeitern durch die Anlage begleitet. An den Wochenenden ist die Besichtigung des Gartens in Kombination mit der Rundwanderwegführung, die um 12.15 beginnt, durch den Ranger möglich. Zusätzlich werden botanisch- gärtnerisch interessierte Gruppen in der Woche, aber auch an den Wochenenden nach Anmeldung unter der Nr. 0170 570 90 15 und 03943 55 02-20 durch die Anlage geführt.

Da die meisten im Brockengarten kultivierten Hochgebirgspflanzenarten am Naturstandort eine lange Schneebedeckung gewohnt sind bzw. diese sogar zum guten Gedeihen benötigen, war der Witterungsverlauf für die im Garten kultivierten Arten bisher eher günstig. Ob es Ausfälle gab und wie hoch diese im Winter 2016/2017 waren, kann allerdings erst Mitte Juni richtig eingeschätzt werden.

Am 15.5.2017 um 11.30 Uhr findet also die erste Gartenführung der Saison 2017 statt. Es wird eine Vielzahl blühender Primelgewächse, Steinbrecharten oder auch blühender Felsenblümchen zu bestaunen sein. Ob es die Brockenanemone bis zum 15. Mai schafft, ihre Blüten auszubilden, ist noch nicht ganz sicher.
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UNSER HARZ Mai --------------------- Zum Reformationsjubiläum 1517 - 2017: Martin Luther war im Harz; Heinrich der Erste, Otto der Große und die Ungarn – Was vor über tausend Jahren im Nordharzvorland geschah; Das Sanatorium Dr. Barner in Braunlage; Die Walkenrieder Mönche waren nicht die Väter der Oberharzer Wasserwirtschaft
Wir feiern das Lutherjahr mit einer Fülle an Veröffentlichungen und Veranstaltungen. Luthers Thesen, ausgelöst durch den Ablasshandel, verbreiteten sich vor 500 Jahren im damaligen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation dank der Druckkunst mit unglaublicher Geschwindigkeit und lösten eine starke Erschütterung und Spaltung in Kirche und Gesellschaft aus. Das beleuchtet der erste Beitrag im Heft.

Zu Beginn des 10. Jahrhunderts wurde Heinrich I. von einfallenden Ungarn bedrängt. Es gelang ihm, einen 9jährigen Frieden auszuhandeln, der jedoch vorzeitig gebrochen wurde. In der entscheidenden Schlacht am Elm wurde Heinrichs Heer vernichtend geschlagen. Erst 955 gelang es Otto I., die Ungarn zu besiegen und schon 18 Jahre später wurden sie von ihm zu einem Hoftag nach Quedlinburg eingeladen, der wiederum 1030 Jahre später, im Jahre 2003 dort aufwendig nachgestellt wurde. Die Rolle der Pfalz Werla damals wie heute wird im Hintergrund beschrieben.

1900 wurde das Sanatorium Dr. Barner in Braunlage gegründet. Zunächst aus zwei benachbarten Villen hervorgegangen, erfuhr das Sanatorium nach und nach Erweiterungsbauten durch den Architekten Albin Müller, der auch seit 1903 den Innenausbau im reinen Jugendstil übernahm.

„Die Väter der Oberharzer Wasserwirtschaft waren die Zisterziensermönche in Kloster Walkenried, sie hatten bereits im frühen 13. Jahrhundert erste Teich- und Grabensysteme konstruiert.“ Dieser Satz des verstorbenen Denkmalpflegers Dr. Reinhard Roseneck aus dem Antrag zum Eintrag des Oberharzer Wasserregals in die UNESCO-Welterbeliste wurde schon oft angezweifelt, nun aber erscheint im Nationalparkforum ein differenziert belegter Beitrag zu dieser Behauptung. Diese Aussage ist nichts weiter als eine moderne Legende, so die Autoren Dr. Friedhart Knolle und Fritz Reinboth.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation

Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B

Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark

Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16,

Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus

Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage

Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Brockschmidt, Dr. Willi-Bergmann-Str. 11.

Presseinformation des BUND Thüringen: Urwälder sind Schatzkammern der Artenvielfalt – BUND Thüringen fordert die Einlösung vom Koalitionsversprechen
Erfurt. Anlässlich der morgigen Anhörung im Petitionsausschuss hebt der BUND Thüringen erneut die Bedeutung von nutzungsfreien Wäldern für den Naturschutz hervor. Viele Arten sind auf nutzungsfreie Wälder angewiesen und haben in bewirtschafteten Wäldern kaum Überlebenschancen. Deshalb fordert der Umweltverband die Thüringer Landesregierung auf, endlich ihr Koalitionsversprechen umzusetzen und 5% des Waldes in Thüringen aus der Nutzung zu nehmen.

„Urwälder sind Schatzkammern der Artenvielfalt“, erklärt Dr. Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen. „Das belegt auch eine Studie, in der 120 Vergleiche zwischen genutzten und ungenutzten Wäldern in ganz Europa ausgewertet wurden. Die wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen, dass z.B. bei Pilzen, Moosen, holzbewohnenden Käfern oder Vögeln die Artenzahlen in ungenutzten Wäldern höher sind als in bewirtschafteten Wäldern.“

Auf dieser Grundlage wurde bereits eine Einigung über die Nutzungsfreistellung von 22.000 ha Wald erzielt. Hier handelt es sich zum Beispiel um Flächen im Nationalpark und Urwaldparzellen, die zum Teil schon seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet werden. Vogel: „Wir können nicht nachvollziehen, dass der Konflikt über die verbleibenden 4.000 ha jetzt dermaßen eskaliert. Es handelt sich hier um weniger als 1% der Waldfläche in Thüringen, die aus wirtschaftlicher Sicht kaum relevant ist, dafür über umso mehr für den Naturschutz. Das gilt insbesondere für ein großflächiges Waldwildnisgebiet über 2.500 ha im Possenwald. Dieser bietet als unzerschnittener Buchenwald optimale Lebensbedingungen für eine Vielzahl von Arten. Die Thüringer Landesregierung muss hier endlich eine Einigung erzielen.“

Nach Angaben des Umweltverbandes kann sich nur in unbewirtschafteten Wäldern eine Vielfalt an Strukturen herausbilden, welche z.T. hochspezialisierten Arten einen Lebensraum bieten. Vogel: „Während es im ungenutzten Wald 250 bis 300 Strukturen pro Hektar gibt, wie z.B. alte Baumhöhlen, Rindentaschen, Mulmhöhlen oder Wurzelteller, sind im Wirtschaftswald nur etwa 50 Strukturen pro Hektar zu finden. Und das ist für viele Arten einfach zu wenig.“ Als Erfolgsbeispiel führt Vogel die Urwälder der Hohen Schrecke an: „Dort konnten bisher 13 sogenannte ‚Reliktarten‘ nachgewiesen werden. Es handelt sich hier um Arten, die als Überbleibsel vergangener Strukturen kaum noch in Europa zu finden sind. Diese Zahl ist die höchste in ganz Thüringen.“

Grundlage für die natürliche Entwicklung von Urwäldern sind nach Angaben des BUND Thüringen die Faktoren Größe und Zeit. Vogel erklärt, warum: „Je größer der unbewirtschaftete Wald ist und je länger er nicht mehr bewirtschaftet wird, desto höher ist die Artenvielfalt. Arten, wie der Mittelspecht, erreichen in Buchenwäldern ab einem Alter von 180 bis 200 Jahren ihre höchsten Siedlungsdichten. Erst ab diesem Alter bilden Buchen eine rissige Borke aus, in der die Spechte ihre Nahrung suchen. Weil Buchenwälder aber in der Bewirtschaftung bereits im Alter von 120 Jahren eingeschlagen werden, sind die Mittelspechte auf vom Menschen geschaffene Ausgleichsquartiere wie Streuobstwiesen angewiesen.“
http://www.bund-thueringen.de/

Eröffnung der längsten Fußgängerhängebrücke an der Rappbodetalsperre
Rund 17.000 Besucher wurden am Sonntag zur Eröffnung der längsten Fußgängerhängebrücke von Harzdrenalin an der Rappbodetalsperre angelockt.
Gefeiert wurde mit einem lauten und farbenfrohen Tagesfeuerwerk.
458 Meter schwingt sich die Brücke über die Talsperre und lädt die Besucher zu einem schwankenden Übergang ein, 210 Mutige können gleichzeitig die Brücke betreten und dabei den Blick über die Wendefurther Talsperre schweifen lassen.
Gleich nebenan schwingt sich die Megazipline über die Sperre, ein ebenfalls tolles Erlebnis für jeden Abenteurer. Viel Spaß!
http://www.harzdrenalin.de/

Von der „Klassischen Quadratmeile“ bis ins 21. Jahrhundert – Geotope im Wandel der Zeit
Goslar. Das Erzbergwerk Rammelsberg liegt inmitten der „Klassischen geologischen Quadratmeile“, die den Pionieren im 18. und 19. Jahrhundert auf engem Raum die Grundlagen ihres Fachgebietes vor Augen führte. Während Aufschlüsse ursprünglich bei der Rohstoffsuche beachtet wurden, kam ihnen danach mehr und mehr eine Schlüsselposition bei der Erforschung geologischer Vorgänge zu. Mit dem Rückgang der Rohstoff-Exploration im ausgehenden 20. Jahrhundert fanden Aufschlüsse fast nur noch als lebloser Rahmen schützenswerter Biotope Beachtung. Mit der Definition von Geotopen, die durch ihre wissenschaftliche Aussagekraft allein Bedeutung und Schutzwürdigkeit genießen, wurde vor 25 Jahren eine neue Ära eingeläutet. Heute werden Geotope vor allem auch in den Geoparks als Schlüssel-Orte für das nachhaltige Wirtschaften des Menschen mit den geologischen Ressourcen gepflegt. Auch die Geotope des Nationalparks Harz sind Thema eines Vortrages auf dieser Tagung. Begleitende Exkursionen am 20. und 21. Mai werden in den Oberharz und das westliche Braunschweiger Land führen.

Tagungsort: Museum & Besucherbergwerk Weltkulturerbe Rammelsberg , Bergtal 19, 38640 Goslar, www.rammelsberg.de

21. Fachtagung der Fachsektion Geotope & Geoparks in der DGGV im UNESCO-Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen vom 18. – 21. Mai 2017. Anmeldungen sind noch möglich: Geotop2017@email.de
http://www.rammelsberg.de

„Die Erde braucht Freunde“ - Der BUND informiert und wirbt für sich und seine Projekte in Goslar vom 2. bis 5. Mai 2017
Goslar. In der laufenden Woche wird ein Team des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) in der Goslarer Innenstadt über den gemeinnützigen Verein und seine Projekte informieren.

Der Goslarer BUND-Vorsitzende Dr. Friedhart Knolle, wünscht sich: „Es mögen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die Arbeit des BUND kennen lernen und das Angebot nutzen, die wertvolle Arbeit zu unterstützen. Besonders freuen wir uns über Menschen – ganz gleich ob jung oder alt – die sich ehrenamtlich engagieren wollen und natürlich über neue Mitglieder, welche unsere umweltpolitische und gemeinnützige Arbeit mit ihrer Stimme und einem frei zu wählenden finanziellen Beitrag unterstützen. Der BUND ist ein Mitgliederverband und je stärker unsere Gemeinschaft ist, desto mehr erreichen wir natürlich für Umwelt und Natur. Das berufliche Team ist direkt vom Verband und informiert Sie gerne über die bestehenden Möglichkeiten zur Mithilfe. Wir freuen uns auf Sie!“

Der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland e.V. (BUND) ist ein gemeinnütziger Verband, der sich seit über dreißig Jahren vielfältigen Natur- und Umweltschutzthemen widmet. Dabei wirkt er überwiegend lokal und regional und ist zusätzlich im weltweit größten Umweltschutznetzwerk Friends Of The Earth International organisiert.

Nach § 63 des Bundesnaturschutzgesetzes ist der BUND als Umweltverband anerkannt und wird bei Eingriffen in den Naturhaushalt angehört. Dabei arbeitet er wirtschaftlich, parteipolitisch und konfessionell unabhängig.

Derzeit hat der BUND über 500.000 Mitglieder. Sie sind in einem flächendeckenden Netz von über 2.000 Kreis- und Ortsgruppen organisiert. Dazu kommen ca. 800 Kinder- und Jugendgruppen, mit insgesamt knapp 40.000 Mitgliedern, die in einer eigenen Jugendorganisation, der BUNDjugend, organisiert sind.

Der BUND will die natürliche Schönheit und Vielfalt unserer Heimat bewahren. Dabei verstehen wir uns als Anwalt für Natur, Landschaft und Mensch. Unser Ziel ist es, die natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch, Tiere und Pflanzen zu erhalten.
http://www.bund-westharz.de/

Bildvortrag von Dr. Friedhart Knolle in Sankt Andreasberg: „60 Millionen Jahre Fledermäuse im Harz – eine Landschaftsgeschichte der Nationalparkregion“
Sankt Andreasberg. Die ältesten Nachweise von Fledermäusen in der Harzregion sind schon rund 60 Millionen Jahre alt. Ein aus Sicht des Menschen geradezu unvorstellbar langer Zeitraum. Denn verglichen damit ist der Mensch eine viel jüngere Art, die erst vor wenigen Millionen Jahren das Antlitz der Erdoberfläche betrat, sagt Nationalpark-Hausleiter Thomas Appel, der den Referenten eingeladen hat.

Die spannende Verbindung zwischen geologischer, archäologischer und biologischer Perspektive ist genau die Sache des Referenten Dr. Friedhart Knolle. Als promovierter Geologe und Harzkenner ist er nicht nur Pressesprecher der Nationalparkverwaltung, sondern gemeinsam mit dem Kollegen Siegfried Wielert auch ehrenamtlicher, vom NLWKN bestellter Fledermaus-Regionalbetreuer für den Landkreis Goslar. Im Vortrag wird in Form einer spannenden Zeitreise die geologische Entwicklungsgeschichte des Harzes aufgezeigt und wie sich diese auf die Lebensbedingungen der Fledermäuse ausgewirkt hat – ein Fledermausflug durch die Erdgeschichte des Harzes sozusagen.

An der Konzeption der neuen Dauerausstellung „FledermausReich“ im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg war Dr. Knolle ebenfalls beteiligt. Nach dem Vortrag bietet es sich deshalb an, gleich auch noch in die Gegenwart im „FledermausReich“ einzutauchen, so Thomas Appel abschließend.

Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, eine Spende für das Haus zu geben.

Ort des Vortrages:Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
Zeit: 6. Mai, 10:00 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Std.
http://www.nationalpark-harz.de

Geänderte Öffnungszeiten des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg: Jetzt wochentags schon ab 9:00 Uhr geöffnet
Wernigerode - Sankt Andreasberg. Das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg passt seine Öffnungszeiten den Besucherbedürfnissen an. Ab dem 2. Mai öffnet das Haus wochentags bereits ab 9:00 Uhr seine Pforten für die Öffentlichkeit. Dafür schließt es jetzt um 17:00 Uhr und damit eine Stunde früher als bisher. Die Öffnungszeiten an den Wochenenden, Feiertagen und im Winter bleiben unverändert.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Gäste das Haus bereits vor 10:00 Uhr besuchen möchten. In der Stunde zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr waren in der Vergangenheit dagegen oft sehr wenige Besucher im Haus.

Insbesondere haben Gäste jetzt genug Zeit für einen Besuch des Nationalparkhauses, bevor im nahegelegenen Bergwerksmuseum Grube Samson um 11:00 Uhr die erste Führung startet. Ein Besuch beider Einrichtungen bietet sich an, denn das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg ist gemeinsam mit der Grube Samson offizielle Informationsstelle des 2015 zum UNESCO Global Geopark ernannten Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen.

Im Nationalparkhaus finden Besucher eine Sammlung ausgewählter Gesteine und Mineralien aus dem Harz, eine interaktive Tafel, ein beeindruckendes Modell eines Wasserrades samt Pumpenanlage und Pochwerk sowie zahlreiche Broschüren zu geologischen Zusammenhänge, Bergbau und Sehenswürdigkeiten der Region. Das Bergwerksmuseum zeigt Bergbautechnik aus dem 18. und 19. Jahrhundert und ist Teil des UNESCO-Welterbes Erzbergwerk Rammelsberg, Altstadt Goslar, Oberharzer Wasserwirtschaft. Es zeigt die letzte noch im Original erhaltene funktionstüchtige Drahtseil-Fahrkunst der Welt.
http://www.nationalpark-harz.de

Walpurgisnacht im Harz
Wieder fliegen die Hexen zum Brocken bei Schierke und zum Hexentanzplatz in Thale

Wir wünschen bei den zahlreichen Veranstaltungen viel Spaß und gute Unterhaltung.
http://www.walpurgisnacht.harz-urlaub.de/

Aktiver Walpurgis-Auftakt mit Brockenblick Der Globetrotter Active Store auf Torfhaus ist Versorgungspartner des Ultralaufs auf dem Harzer Hexenstieg am 29.04.2017
Es geht auch in 2017 weiter. Die Saison der HARZER HEXENSTIEG EVENTAGE startet am 29.04.2017 mit einem Ultralauf über den Harzer Hexenstieg mit 218 km nonstop mit einem Zeitlimit von 48 Std. und dem Hexentanz, einem Ultralauf mit 110 km Laufstrecke und einem Zeitlimit von 22 Std. Die Streckenführung ist identisch mit der Rückstrecke des Hexenstieg Ultra und führt damit nicht über den Brocken, dafür aber über den Hexentanzplatz, Windeltreppe und Wolfswarte.

Der Globetrotter Active Store im Harz Welcome Center auf Torfhaus ist einer der Versorgungsposten des Ultralaufs und versorgt die etwa 80 Läufer mit Wasser, Bananen und Xenofit Produkten. Xenofit stellt als Sponsor reichlich Gels und Pulver zur Verfügung, u.a. die "Heiße Hexe". Ab ca. 9:00 Uhr kommen die Läufer auf dem Weg nach Thale auf Torfhaus vorbei und können neue Kräfte tanken.

Der Globetrotter Active Store ist kompetenter Partner in Sachen Outdoor-Ausrüstung. Ob Wetterschutzbekleidung, Gaskocher, Karabiner, Seile, neue Wanderstiefel oder Rucksäcke – auf rund 400 m² finden Gäste im Globetrotter Active Store alles, was das Wanderherz begehrt. Einmal ausgestattet, kann der Outdoor-Urlaub direkt vor der Ladentür beginnen, denn der Globetrotter Active Store liegt mitten im Nationalpark. Ein idealer Ausgangspunkt für eine Brockenwanderung oder eine etwas kleinere Rundwanderung durch die wunderschöne Moorlandschaft.

http://www.oberharz.de/

Dem „Harztiger“ auf der Spur Mit dem Wildkatzenexperten unterwegs in der Südharzer Gipskarstlandschaft
Nordhausen. Die Wildkatze findet langsam den Weg zurück in die deutschen Wälder, auch in die Kalkbuchenwälder des Südharzes. Und das nicht ohne Grund: Die Gipskarstlandschaft bietet eine besonders hohe Vielfalt an Lebensräumen und wurde deshalb vom Bundesamt für Naturschutz als „Hotspot der biologischen Vielfalt“ ausgezeichnet. Erste Sichtungen belegen, dass die Wildkatze hier ideale Lebensbedingungen findet. Um die Bürger für die scheuen Jäger zu sensibilisieren, führt der BUND Nordhausen gemeinsam mit dem Wildkatzenexperten, Thomas Mölich, eine geführte Wanderung auf den Spuren der Samtpfoten durch.

Datum: 06.05.2017
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Ort: Woffleben an der Kirche

Auf der ca. 3,5-stündigen Exkursion werden die Teilnehmer u.a. erfahren, ob und wo die Wildkatze bereits gesichtet wurde und warum die Südharzer Gipskarstlandschaft mit ihrer großen Biotopvielfalt einen idealen Lebensraum für diese und viele weitere bedrohte Tierarten darstellt. Die geführte Wanderung ist auch für Familien geeignet.

Die Teilnehmer sollten über eine gute Kondition verfügen, festes Schuhwerk und Verpflegung mitbringen.
http://www.bund-thueringen.de/

Harzer Wandernadel - Saison startet am 29. April 2017
Die Wandersaison der Harzer Wandernadel wird am 29. April mit einem Fest in Bad Sachsa/Neuhof eröffnet. Nun kann die Jagd auf die 222 Stempel und natürlich die Titel Wanderkaiser, Wanderprinz oder -prinzessin wieder beginnen.
Die einzelnen Strecken zu den sehenswerten Plätzen der Wandernadel sind unterschiedlich lang und haben verschiedene Schwierigkeitsgrade und Höhenlagen.
Zum Saisonstart hat der Kultur- und Heimatverein Neuhof ein abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt. 10.30 Uhr beginnt es mit dem Anzünden des historischen Gipsbrennofens, bevor 11 Uhr die geführten Rundwanderungen zum Kranichstein und zum Sachsenstein erfolgen. Ab 11.30 Uhr spielen die Jagdhornbläser Birkenmoor und die Band Neue Hof. 12.30 Uhr geben dann die Ehrengäste den offiziellen Startschuss zur Eröffnung der Saison.
Gulschkanone, Fischstand, Grillstand, Kaffee und Kuchen lassen auch keinen Hunger aufkommen.
Natürlich ist auch ein Sonderstempel der Harzer Wandernadel erhältlich.
http://www.harzer-wandernadel.de

Filz-Kurs im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg am 21.4.2017
Sankt Andreasberg. Am Freitag, den 21. April findet im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg unter der Leitung von Brigitte Rieger der „Filz-Kurs mit feiner Merinowolle“ statt. Der Kurs richtet sich an Erwachsene und Kinder ab 4 Jahre, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, so Thomas Appel, der Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg.

Wer mit den Händen die feine Merinowolle verarbeitet, kann dabei auf intensive Weise diesen Naturstoff erleben und im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“. Jeder Teilnehmer erschafft dabei mindestens ein einzigartiges Unikat – z.B. eine kleine Fledermaus, die über sehr lange Zeit Freude bereiten kann.

Die thematische Verbindung zur Ausstellung des Nationalparkhauses ist dabei schnell hergestellt. Ob man an die Kleidung der Andreasberger Bergleute denkt oder die Schafe, die noch heute Teile der Bergwiesen beweiden und damit zum Erhalt dieser geschützten und landesweit einzigartigen Biotope beitragen.

Ort: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
Zeit: Fr. 21. April, 14:00 bis 18:00 Uhr
Anmeldung unter 05582 923074
Gebühr: 20,- € / Person inkl. Material
http://www.nationalpark-harz.de

Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: „Fledermäuse im Nationalpark Harz – Einblicke in die aktuelle Forschung“
Sankt Andreasberg. Am Mittwoch, den 19. April findet der Vortrag „Fledermäuse im Nationalpark Harz– Einblicke in die aktuelle Forschung“ um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt. Die Referentin Annika Schröder ist seit Februar beim NABU im Nationalparkhaus angestellt und betreut seitdem auch die neue Dauerausstellung „FledermausReich“.

Zu diesem Vortrag laden wir die Öffentlichkeit herzlich ein.

Die Referentin Annika Schröder hat auf der gesamten Fläche des Nationalparks mit Bat-Rekordern Fledermausrufe und Daten zur Vegetationsstruktur erfasst, um damit ein Habitatmodell zu erstellen, das in ihre Masterarbeit im Bereich Wildtierökologie an der Universität für Bodenkultur Wien einfließt.Die bisherigen Ergebnisse dieser Arbeiten werden vorgestellt. Annika Schröder geht aber auch auf die anderen Erfassungs- und Forschungsarbeiten zur Artengruppe der Fledermäuse im Nationalpark ein, so Thomas Appel, der Leiter des Nationalparkhauses.

Gäste können spontan zum ca. 90-minütigen Vortrag kommen, eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, eine Spende für das Haus zu geben.

Ort des Vortrages:Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
http://www.nationalpark-harz.de

Winterpause beendet: Naturmythenpfad bei Braunlage Eintauchen in das älteste Kulturgut des Menschen – seine Mythen und Sagen
Auch in Braunlage kehrt langsam der Frühling ein. Damit beendet auch der nahegelegene Naturmythenpfad seine Winterpause – zu Ostern wird es so weit sein, dass praktisch alle Stationen aufgebaut sind.

Die fantasievollen Installationen des Pfades waren im Winter im Warmen gelagert und werden nun wieder aufgebaut. Über die Sommermonate laden zehn Mitmach-Stationen Erwachsene und Kinder ein, den mythischen Spuren der Beziehung zwischen Mensch und Natur zu folgen.

Ein Besuch auf dem Naturmythenpfad lohnt sich – denn Mythen gehören wie Sagen und Märchen zum ältesten Kulturgut der Menschen. Sie geben Auskunft darüber, wie der Mensch dachte und empfand und wie er sich erklärte, was um ihn herum und mit ihm selbst geschah. Im Mythos beschrieben unsere Vorfahren Werden und Vergehen auf der Erde. Die Natur mit ihren alles umfassenden Lebensräumen steht dabei im Mittelpunkt.

Auf dem Pfad kann man sich vom Wunschbaum einen Wunsch erfüllen lassen und im Labyrinth einen Weg zu sich selbst finden. Es lässt sich erkunden, ob Wolf und Mensch vielleicht viel mehr verbindet, als wir ahnen, welche symbolische Kraft von einem Baum ausgeht und warum uns Schönheit und Gesang der Vögel verzaubern. Beim Märchenpuzzle ist Köpfchen gefragt und am Silberteich kann man mit Wasser ein klein wenig zaubern. Für alle, die noch mehr wissen möchten, ist jeder Station ein Buch zugeordnet ? die „Waldbibliothek“.

Der ca. vier Kilometer lange Rundwanderweg ist leicht begehbar und von Braunlage ohne PKW erreichbar. Der Naturmythenpfad führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft und Vegetation und man kann ihn in ca. drei Stunden Gehzeit erwandern. Den Einstieg zum Pfad erreicht man vom Nationalpark-Wandertreff an der Jugendherberge Braunlage nach ca. 600 Metern. Parkplätze gibt es an der Wetterwarte und am Sportplatz in der Von Langen-Straße.
http://www.nationalpark-harz.de/de/natur-erleben/natur-erlebnispfade/naturmythenpfad/

Frühling im Hochharz: Der WaldWandelWeg bei Torfhaus ist einen Besuch wert
In diesen Tage wurden auch die informativen Tafeln des WaldWandelWeges bei Torfhaus wieder Installiert und der Pfad erwartet wieder zahlreiche Besucher. Was kann man hier erleben?

Beim Anblick von Kahlflächen oder toten Bäumen stellen wir uns Fragen: Wie wird der Harzer Wald der Zukunft aussehen? Wie wirken sich der Klimawandel und seine Folgen, z.B. Orkane oder Sommertrockenheit, auf das Wachstum der Fichte aus? Wie profitiert der Borkenkäfer davon? Wer sich da immer noch nicht ganz sicher ist, wie das nun alles zusammenhängt oder wer noch einen Tipp für einen schönen Rundgang benötigt, der ist herzlich eingeladen, sich im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus zu informieren.

Der Weg ist ausgehend vom Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus am Großparkplatz Torfhaus schnell erreichbar, und die Besucher können im Zuge eines Spaziergangs auf dem Rundweg sowohl die Schönheiten des Hochmoors genießen als auch die vitale, ursprüngliche Kraft des Waldes und die Walddynamik erleben.

Wie funktioniert ein natürlicher Wald?

Als Beitrag zur besseren Information über die Zusammenhänge von Werden und Vergehen der Bäume, Klima, Umweltverschmutzung und Borkenkäfern gibt es seit 2009 den WaldWandelWeg am Schubenstein bei Torfhaus. Hier sollen nicht nur die Besucher des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus, sondern auch alle vorbeikommenden Wanderer dazu angeregt werden, die dynamische Waldentwicklung im „Urwald von morgen“ hautnah zu erleben. Das emotional besetzte Thema des Absterbens alter Fichten infolge der Massenvermehrung des Borkenkäfers wird hier sachlich moderiert.

Der Pfad ist ein Gemeinschaftsprojekt – er wurde vom Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus konzipiert, von der Revierförsterei Torfhaus und der Nationalpark-Werkstatt Oderhaus gebaut und mitfinanziert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Auf ca. 180 m Länge werden mittels attraktiv gestalteter Holztafeln Informationen gegeben, die hiesigen Borkenkäferaktivitäten, ihre biologischen Hintergründe, aktuelle Fragen der Borkenkäferentwicklung und der Zukunft des Waldes sowie die Ursachen für diese Entwicklung dargestellt.

Dem „Wind-Sturm“ folgt ein „Käfer-Sturm“ – so ist es auf einer der Info-Tafeln zu lesen, die Besucher neugierig machen soll. Was verbirgt sich hinter dieser Aussage? Oberhalb von etwa 800 m Höhe befindet sich der natürliche Lebensraum der Fichte. Dem rauen Klima widersteht sie in diesen Höhenlagen. Unterhalb von 800 m wächst sie zwar auch, wird aber zunehmend durch Sommertrockenheit beeinträchtigt. Im Falle eines Windwurfs profitiert der Fichtenborkenkäfer ebenfalls vom milderen Klima der mittleren Höhenlagen. Massenhaft umgeworfene und absterbende Fichten ermöglichen eine sprunghafte Vermehrung des Borkenkäfers. Dieser Vielzahl können sich dann auch viele der stehenden Fichten nicht mehr erwehren. Aber: „Kein Grund zur Sorge“, so Nationalparkleiter Andreas Pusch: „Am Ende steht nicht ein toter Wald, sondern sprießendes Leben aus jungen Fichten, Ebereschen, Weiden und Birken.“

Naturerlebnispunkt am Quitschenberg

In Ergänzung zum WaldWandelWeg wurde zusätzlich ein weiterer Naturerlebnispunkt eingerichtet. Auf der beliebten Wanderung über den Goetheweg zum Brocken erreichen die Wanderer nach ca. 3,5 km den Quitschenberg. Nach einer starken Borkenkäfer-Massenvermehrung ist hier seit den 1990er Jahren die neue Waldentwicklung in vollem Gang. Gerade auf den damals nicht aufgearbeiteten Flächen sprießen heute Ebereschen, Weiden und Fichten – die nachwachsende Waldgeneration prägt zunehmend das Bild. So zeigt sich: Der Borkenkäfer wird nicht der letzte Akteur sein in dem Schauspiel, das die Natur hier in ihrer ganzen Dynamik entfaltet.
http://www.nationalpark-harz.de

Mit dem „Weißen Reh" auf den Brockengipfel - Der Märchenpfad von Schierke zum Brocken ist wieder aufgebaut
Wernigerode. Wie kann man erreichen, dass Kinder wieder mehr Spaß am Wandern haben und nicht nur wandern, weil die Eltern es gern möchten? Diese Frage stellen sich viele Eltern. Das war unser Anstoß, diesen Weg einzurichten. Auf ihm können Eltern und Kinder entlang der sieben Stationen des Märchenpfades – hinauf durch das Eckerloch – die Abenteuer des Jungen Albert erleben, der sich im Harz auf die Suche nach dem Weißen Reh begibt.

Die einzelnen Stationen führen die neugierigen Wanderer hinauf auf den mystischen Brockengipfel und der Höhepunkt erwartet die Kinder dann im Brockenhaus. Hier treffen sie auf Albert und das Weiße Reh und werden für ihre Wanderleistung mit einem Sonderstempel im Märchenflyer belohnt.

Der Märchenpfad fügt sich nahtlos in das Motto „Sagenumwobene Bergwildnis“ des Nationalparks Harz ein und bringt den jüngsten Gästen des Schutzgebiets die Natur der Bergwildnis rund um den Brocken näher. Das Projekt ist das in die Tat umgesetzte Ergebnis einer Kooperation der Brockenhaus GmbH mit der Hochschule Magdeburg-Stendal. Während der Projektlaufzeit haben sich unterschiedliche Studentengruppen und Meisterklassen mit vielfältigen Themenfeldern rund um das Brockenhaus beschäftigt.

Das Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus und der Nationalpark Harz wünschen den jungen und älteren Wanderern viel Spaß bei ihren Erlebnissen entlang des Weges!
http://www.nationalpark-harz.de/de/natur-erleben/natur-erlebnispfade/maerchenpfad_weisses_reh/

Der Löwenzahn-Entdeckerpfad erwacht aus dem Winterschlaf Der Erlebnispfad für Familien, Kinder und alle Junggebliebenen
Zum Frühlingsbeginn erwacht der beliebte Löwenzahn-Entdeckerpfad bei Drei Annen-Hohne wieder aus dem Winterschlaf. Die Infotafeln, Drehsäulen und auch die bei Alt und Jung gleichermaßen beliebte Höreule haben den Winter im Warmen verbracht, damit sie keinen Schaden nehmen. Wenn das beginnende Frühjahr den Frost aus dem Boden vertreibt, wird der Pfad erneut aufgebaut und kann sich wieder mit Leben füllen. Ab Ostern können Familien mit Kindern und Schulklassen auf dem etwa 1,2 Kilometer langen Weg wieder auf spielerische und spannende Weise die Pflanzen- und Tierwelt des Harzes entdecken.

Träumerbank, Hör-Eule, Barfußpfad, Waldmemory oder Wasserstation: Der Löwenzahn-Entdeckerpfad im Nationalpark Harz hat viel zu bieten. Unabhängig von festen Zeiten können Familien, Kinder und alle Junggebliebenenden Pfad in den Sommermonaten täglich kostenlos besuchen. Insgesamt acht verschiedene Mitmach-Stationen beantworten viele Fragen rund um die Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks Harz und laden zum Tüfteln und Forschen ein. Geheimnisvolle Fährten werden den Tieren zugeordnet, Totholz wird als Lebensraum präsent, Geräusche des Waldes lässt die Hör-Eule erklingen und Groß und Klein beim Weitsprung mit den Leistungen der Waldbewohner können sich messen. Auf der Träumerbank mit Blick in das imposante Kronendach der Hohne-Eiche kann man sich entspannen und die gesammelten Eindrücke verarbeiten.

Nach dem Ausprobieren der Archimedischen Schraube und viel Wissenswertem zum Kreislauf des Wassers endet der Pfad am Natur-Erlebniszentrum HohneHof. Hier kann man sich bei einem Imbiss stärken, die Forscherecke erkunden und auf dem Abenteuerspielplatz um die Wette turnen. Auch Kindergeburtstage oder Naturerlebnistage mit der Schulklasse bietet das Team des HohneHofs an.

Der Nationalpark Harz hatte den Löwenzahn-Entdeckerpfad 2005 ins Leben gerufen. Damals wurde der Pfad im Zuge des 25-jährigen Jubiläums der ZDF-Sendung „Löwenzahn“ als länderübergreifende Umweltbildungsaktion entwickelt. Auf der Hohnewiese bei Drei Annen-Hohne finden seitdem zahlreiche umweltpädagogische Veranstaltungen und Aktionen statt.
http://www.nationalpark-harz.de

UNSER HARZ April 2017
Steinhäuser und Kemenaten – Mittelalterliche Wohnhäuser in Goslar; Zur Waldgeschichte der Nationalparkregion Harz; Hahnenklee im April 1945 – 18 tote Säuglinge und Kinder im „Kurort für Mutter und Kind“; Dr. Carl Friedrich Eduard Mehlis aus Clausthal, Begründer des Naturalienkabinetts der Berg- und Forstschule in Clausthal und sein Fledermaus-Nachlass im Museum für Naturkund in Berlin; Kann der Brocken nicht mehr locken? Deutsch-Tunesische Umweltkooperation trägt erste Früchte
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Clausthal-Zellerfeld. Der Bergbau und die damit einhergehende Anziehungskraft der Siedlung Goslar auf die mittelalterlichen Herrscher zogen auch Kaufleute und Handwerker nach sich, Kirchen folgten und so entstanden hier neben den oft reich verzierten Fachwerkhäusern auch beeindruckende Steinbauten. Gerade was diese eindeutig den Blütezeiten des Bergbaus zuzuordnenden Stein-Bürgerhäuser betrifft, hat Goslar eine große Anzahl aufzuweisen, anhand derer noch viel über die damalige Lebensweise geforscht werden kann, wie der Autor Elmar Arnhold aus Braunschweig feststellt.

Anhand von Pollenuntersuchungen in Mooren kann die Waldentwicklung der letzten 20.000 Jahre im Harz nachvollzogen werden. Aber auch jüngeren und künftigen Entwicklungen widmet sich der Bericht über die Waldgeschichte der Nationalparkregion Harz von Dr. Friedhart Knolle, Dr. Hans-Ulrich Kison und Hildegard Rupp.

Ende April 1945 wurde von 18 toten Säuglingen in Hahnenklee-Bockswiese berichtet, wo sich damals mehrere Entbindungs- und Säuglingsheime befanden. Es handelte sich um lettische Säuglinge, die vor der heranrückenden sowjetischen Front nach Westen gebracht worden und hier im Harz an Unterernährung gestorben. Leider sind die ehemals an diese Tragödie erinnernden Kreuze auf dem Friedhof Hahnenklee längst verschwunden. Daher ist eine Erinnerung an diese fast vergessene Episode Hahnenklee-Bockswieser Geschichte heute wichtig, wie die Autoren Dr. Friedhart Knolle und Frank Jacobs vom Verein Spurensuche Harzregion e.V. schreiben.

Anfang des 19. Jahrhunderts unterrichtete Dr. Carl Friedrich Eduard Mehlis an der Berg- und Forstschule in Clausthal. Seine Fledermausforschungen gingen in das Buch seines Kollegen an der Berg- und Forstschule und Freundes, des Zeichenlehrers Wilhelm Saxesen, über die Fledermausfauna ein. Darüber berichtet Wolfgang Rackow aus Osterode am Harz.

Eine neue Reihe mit Gedichtinterpretationen beginnt mit dem Gedicht „Harz im April“ von Andreas Kley.

Im Nationalparkforum wird über die Fortschritte im tunesischen Wald-Nationalpark El Feija berichtet, ein Projekt deutsch-tunesischer Umweltkooperation.

Rübeländer Höhlen mit vielfältigen Angeboten
Die Rübeländer Höhlen - Baumannshöhle und Hermannshöhle - haben wieder verschiedene Veranstaltungen in ihrem Angebot:
- Taschenlampenführungen für Kinder ab 5 Jahre

- Kinderwalpurgis am 30.04.2017

- Dampflokfahrten zum Höhlentheater von Blankenburg nach Rübeland und zurück

-Höhlentheater 2017 mit den Stücken:
Der kleine Vampir, Atlantis, Carmilla - Tochter Draculas, Das Kalte Herz, sowie Hänsel & Gretel;
http://www.harzer-hoehlen.de

Luchsvortrag in Roßla
ROSSLA. Zu einem besonderen und sehr interessanten Vortrag lädt die Verwaltung des Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz am Dienstag, den 4. April nach Roßla ein. Lilli Middelhoff, freie Mitarbeiterin im Nationalpark Harz, stellt das Luchsprojekt im Harz vor. Sie berichtet über die aktuelle Verbreitung der Art und Ergebnisse des Fotofallen-Monitorings.

Der Vortrag findet im großen Saal statt. Beginn um 19 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenlos.
http://www.bioreskarstsuedharz.de/

Abriss des Baudenkmals Offizierscasino Fliegerhorst Goslar - Denkmalschutz scheitert an Interessenverquickung von Klosterkammer Hannover, Niedersächsischem Landesamt für Denkmalpflege, Ministerium für Wissenschaft und Kultur als Aufsichtsbehörde und der Stadt Goslar
Goslar Es ist unverständlich und bitter: Die Bemühungen zur Erhaltung des Offizierscasinos auf dem Fliegerhorst Goslar sind an einer Interessenverquickung von Klosterkammer Hannover, Niedersächsischem Landesamt für Denkmalpflege, Ministerium für Wissenschaft und Kultur als Aufsichtsbehörde und der Stadt Goslar gescheitert.

Was für Jedermann gilt, gilt nicht für die Klosterkammer, die sich unter dem Motto „Werte bewahren – Identität stiften" einen Freifahrtschein zum Abriss von Kulturdenkmalen erteilt hat.

Das Institut für Denkmalpflege hat in seiner gutachterlichen Stellungnahme vom 6.1.1994 die Denkmaleigenschaft des ehemaligen Fliegerhorstes in Goslar wegen seiner national- und ortsgeschichtlichen Bedeutung, seiner städtebaulichen Zuordnung und Differenzierung sowie der mustergültigen Erhaltung des gesamten Gebäudebestandes festgestellt. Für das besonders repräsentative Offizierscasino wird darüber hinaus wegen dessen reicher und weitgehend erhaltener Ausstattung die Eigenschaft als Einzeldenkmal festgestellt.

Das Niedersächsisches Denkmalschutzgesetz bestimmt, dass Kulturdenkmale instandzuhalten, zu pflegen, vor Gefährdung zu schützen und, wenn nötig, instandzusetzen sind. Sie dürfen nicht zerstört, gefährdet oder so verändert oder von ihrem Platz entfernt werden, dass ihr Denkmalwert beeinträchtigt wird. Die Ausnahmen der Unwirtschaftlichkeit greifen im vorliegenden Fall nicht. Damit war und ist klar, dass das Offizierskasino zu erhalten ist. Doch diese Bestimmungen werden für den Abbruch des Casinos außer Kraft gesetzt.

Das Bündnis zur Erhaltung des Offizierscasinos ist von rechtsstaatlichem Handeln aller Beteiligten, vom Gleichbehandlungsgrundsatz und der bisher geübten Praxis der Rechtsanwendung durch die Denkmalbehörden ausgegangen. Diese Annahme war falsch. Wo kein Wille und keine Empathie für geschichtliche Werte vorhanden sind, und wo vorab Absprachen auf politischer Ebene erfolgen, stößt Bürgerengagement auf Wände – es sei denn, spektakuläre, aufmerksamkeitserregende Aktionen am Rande oder jenseits der Legalität sorgen für besonderes Aufsehen. Diesen Weg lehnten wir jedoch bewusst ab.

Das Bündnis hat sich davon in die Irre führen lassen, dass eine Stiftung, die sich den Erhalt von Denkmalen zum Ziel gesetzt hat und anderenorts hervorragende Leistungen der Denkmalpflege nachweisen kann, aus merkantilem Interesse das Denkmalrecht in ihrem Sinne ausnutzt. Ihr guter Ruf macht es Kritikern nicht leicht, mit Kritik am hier gezeigten Verhalten auf offene Ohren zu stoßen.

Der Ausgang der angestrengten Petition kam unerwartet. Der Abwägungsspielraum wurde seitens des zuständigen Ministeriums in Absprache mit der Klosterkammer weitgehend ausgenutzt. Zwar wäre aus denkmalpflegerischer Sicht „der Erhalt aller Bestandteile des ehemaligen Fliegerhorstes Goslar sicherlich wünschenswert, wenn eine Nutzung gefunden würde, die den dauerhaften Unterhalt der Gebäude und Anlagen sicherstellte" (Stellungnahme des Ministeriums zur Eingabe des Geschichtsvereins) – ernsthaft überprüft wurde das angeblich fehlende Nutzungsinteresse ebenso wenig wie die von der Klosterkammer behauptete Unwirtschaftlichkeit des intakten Gebäudes. Damit hat die Denkmalpflege Rechtspositionen und fachliche Ansprüche aufgegeben und sich auf Scheinargumente eingelassen. Wir stellen einen Paradigmenwechsel der Denkmalpflege fest. Die Präzedenzwirkung auf echte Problemfälle, wie das Odeontheater, ist absehbar.

Die Interessenverquickung und die Vernetzung der Abrissbefürworter wurde unterschätzt, die erwartete Diskussionskultur überschätzt. Mehr investigativer Journalismus wäre wünschenswert gewesen genauso wie die Bereitschaft der Kommunalpolitik, auf eine Vielzahl von Leserbriefen und mehr als 1.5oo Unterschriften argumentativ zu reagieren. Auch beim Niedersächsischen Heimatbund und beim Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz fand die Kritik an der Zerstörung eines Einzeldenkmals keine Unterstützung.

Eine Verbesserung der Versorgung mit sozialer Infrastruktur im schlechtversorgten Goslarer Stadtteil Jürgenohl durch Umnutzung des Casinos wäre realistisch und aufgrund neuer Fördertöpfe auch realisierbar gewesen. Darüberhinaus hätte – konstruktive und zielführende Investorensuche vorausgesetzt – ein noch andauernder Leerstand des intakten Gebäudes doch noch mögliche Alternativen eröffnet.

Die fragwürdige Handhabung von amtlicher Denkmalpflege und Kommunalpolitik und das Scheitern ehrenamtlichen Engagements bedürfen keiner beschönigenden Worte. Wir lassen uns dennoch nicht entmutigen. Wegen der befürchteten Präzedenzwirkung werden wir die Konversion des ehemaligen Fliegerhorstes weiterhin kritisch und konstruktiv begleiten. Die behauptete Umnutzung der erhaltenen Denkmale des Offiziersviertels ist noch zu beweisen. Wir werden Akteneinsicht verlangen, die Vorgänge aufarbeiten und dokumentieren. Geschichte hat einen langen Atem und die UNESCO-Welterbestadt Goslar hat hier weiterhin eine große Verantwortung.

Höchstwahrscheinlich wird später bewusst, welche historischen und welche gesellschaftlichen Werte hier aufgegeben wurden.

Geschichtsverein Goslar e.V., Kameradschaft ehemaliger Goslarer Jäger, SPD-Abteilung Nord/ Goslar, Spurensuche Harzregion e.V., Stadtführergilde, Stadtteilverein Jürgenohl/ Kramerswinkel und Stadtteilverein Ohlhof
http://www.geschichtsvereingoslar.de/

Ararat in Mitteldeutschland? Eine gläserne Arche strandet am Brocken
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Redaktion,
inmitten atemberaubender Landschafts- und Felsformationen, umgeben von der beeindruckenden Flora und Fauna des Nationalparks Harz, kann vom 26. Juni bis 4. September 2017 ein außergewöhnliches Kunstobjekt bestaunt werden: Eine fünf Meter große gläserne Arche, getragen von einer Hand aus Eichenholz.

Das rund sechs Tonnen schwere Kunstensemble entstand im vergangenen Jahr im Rahmen des Naturschutzprojektes „Glasarche 3“, initiiert vom Landschaftspflegeverband „Mittleres Elstertal“ e.V. Seit April 2016 befindet es sich auf Expedition zu den schönsten Natur- und Kulturgebieten Mitteldeutschlands.

Gläsernes Boot transportiert Botschaft des Nationalparks

Stolze 1095 Tage dauert die Expedition, die das Kunstwerk bis 2019 entlang 25 sorgsam ausgewählter Stationen unter anderem durch die Elsteraue, vorbei an der Arche Nebra und in die Nähe des Brockens führt. Das filigran anmutende Boot, das in Handarbeit aus Schichtglas gefertigt wurde, trägt dabei schwer: Es soll den Menschen die Zerbrechlichkeit der Natur bewusst machen und sie daran erinnern, dass der Schutz besonderer Orte – wie der sagenumwobenen Wildnis um den majestätischen Brocken mit ihren Jahrtausende alten Mooren, ursprünglichen Bachläufen und ausgedehnten Wäldern – in ihrer Hand liegt.

Dass die Glasarche während ihrer Expedition auch auf dem Weg zum Brocken vor Anker geht, ähnlich der Arche Noah, die der Legende nach auf dem Berg Ararat strandete, verleiht der symbolischen Botschaft des Kunstwerkes und der Intention des Nationalpark Harz dabei besonderes Gewicht. Denn ähnlich dem Projekt hat sich auch der Nationalpark dem Schutz der Natur verschrieben und es sich zur Aufgabe gemacht, die Begeisterung für deren Schönheit zu erwecken und bewahren.

Bis 2018 auf dem Landweg durch den Harz

Nach ihrem Aufenthalt im Nationalpark reist das gläserne Boot bis Januar 2018 weiter durch den Harz und geht dabei für jeweils sechs bis acht Wochen in Wendefurth, Blankenburg und Derenburg vor Anker. An allen Standorten wartet ein Sonderstempel der Harzer Wandernadel auf Stempelfreunde.

Wir möchten Sie herzlich einladen, die Glasarche 3 im Harz zu bestaunen und teilen jetzt bereits die Folgetermine mit:

Datum: 26. Juni bis 4. September 2017
Ort: Nationalpark Harz, Hohnewiese am Löwenzahn-Entdeckerpfad in Drei Annen Hohne am Wanderweg zum Brocken

Datum: 4. September bis 16. Oktober 2017
Ort: Wendefurth

Datum: 16. Oktober bis 27. November
Ort: Blankenburg

Datum: 27. November 2017 bis 29. Januar 2018
Ort: Derenburg

Glasarche 3 ist ein Kunst- und Naturschutzprojekt des Landschaftspflegeverbands „Mittleres Elstertal“ e.V., gefördert von der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt.
http://www.glasarche-3.de

13 Touren durch die Geheimnisse der Pflanzenwelt
Die 3. Auflage des Pflanzenführers "Unterwegs im Natur- und Geopark. Harzer Pflanzenwelt erleben" ist erschienen. Auf 13 Wanderungen können die Interessierten die vielfältige Flora im gesamten Harz entdecken.
erhältlich unter der Telefonnummer 0394696410 für 6 Euro.

Harzklub Hasselfelde spricht wieder platt
Einige Hasselfelder haben sich zusammen gefunden, um das Harzer Platt weiter zu pflegen. Sie treffen sich in der Begegnungsstätte der AWO an jedem zweiten Dienstag im Monat um 18 Uhr.
Wer nun das Harzer Platt erleben möchte oder aber auch nur seine eigenen Fähigkeiten darin nicht verkümmern lassen will, ist dazu herzlich eingelöden.

Historische Knaggenfiguren zurück in wernigerode
Der Geschichts- und Heimatverein Wernigerode konnte mit finanzieller Unterstützung der Stadtwerkestiftung der Kreissparkasse Wernigerode sowie des Harzkreises einige wertvolle historische Knaggenfiguren für das Wernigeröder Harzmuseum kaufen.
Die drei hölzernen Figuren, welche vor mehr als 500 Jahren das Gotische Haus schmückten, konnten von den ehemaligen Besitzern des Hauses erworben werden und sind nun im Harzmuseum zu besichtigen.
http://www.wernigerode.de/de/harzmuseum.html

Österliche Ausstellung im Mutterhaus Elbingerode
Unter dem Thema "Freude über Ostern - Passionsbräuche und Ostereier weltweit" ist in der Galerie im Mutterhaus Elbingerode in der Straße Unter den Birken 1 eine österliche Ausstellung eröffnet worden.
Zu sehen sind unter anderem fein verzierte Eiser aus dem Sorbenland, Bauernmalerei aus Süddeutschland sowie Arbeiten aus Polen und der Ukraine.
Geönnet ist die Ausstellung ab sofort jeden Dienstag und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr sowie jeden Sonntag von 10.30 - 12 Uhr.

Harzer Urania eröffnet die Saison an der Rappbode-Talsperre
Die Harzer Urania bietet wieder ab 27.03.2017 an der Rappbode-Talsperre Vorträge und Informationen auf Schautafeln hoch über der Talsperre auf dem Vortragsplatz an.
Der Platz ist täglich von März bis Oktober ab 9.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
http://www.harzer-urania-wernigerode.de

Kathrin R. Hotowetz - Hexen-Krimi erobert die Bühne in Benneckenstein
Das Buch von Kathrin R. Hotowetz "Im Schatten der Hexen - Hexenring" wird in diesem Sommer auf der Waldbühne in Benneckenstein aufgeführt. Janek Liebetruth, der künstlerische Leiter des Sommerfestivals "Theaternatur" einigte sich mit der Schriftstellerin den erfolgreichen Krimi als Stück umzusetzen. Besucher können wieder vom 4. bis 15. August 2017 verschiedene kulturelle Höhepunkte während des Harzfestivals genießen.
Weitere Informationen finden sie unter:
http://theaternatur.de/

Bildvortrag beim NABU im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: Metallophyten – Pflanzen auf schwermetallhaltigen Böden des Harzes
Sankt Andreasberg. Dr. Hans-Ulrich Kison, bis zu seiner Pensionierung im vergangenen Jahr stellvertretender Leiter des Nationalparks Harz, wird am Freitag, den 31. März um 19:00 Uhr zu diesem Thema im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg referieren.

Schwermetalle sind uns meist als Problemfaktoren in unserer Umwelt ein Begriff, wenn es um Kontaminationen, Bodenbelastungen oder Giftwirkungen geht. Im Harz hat das vor allem in historischen Zeiten immer eine Rolle gespielt, aber auch heute sind die Zeugen der Vergangenheit noch vielfach zu sehen. Das sind sowohl die alten Hüttenplätze, die sich zumeist an Flussläufen befinden – z.B. Ecker und Innerste – als auch die "Pyramidenlandschaft" im Ostharz im Umfeld von Hettstedt, wo der Kupferschieferbergbau bis ins vergangene Jahrhundert betrieben wurde.

Für den einen sind das lediglich "Altlasten", aus dem Betrachtungswinkel des anderen sind dort wertvolle Lebensräume entstanden, die gerade heute durch das Europäische Naturschutznetzwerk NATURA 2000 sehr aufgewertet wurden. Wie die Geschichte des Bergbaus und Hüttenwesens im Harz selbst, hat auch die Beschäftigung mit der sog. Schwermetallvegetation oder den Metallophyten (Schwermetall-Pflanzen) eine lange zurückreichende Tradition. Viele diesbezügliche Beobachtungen wurden erstmals überhaupt im Harz angestellt. Da dieser Aspekt hinter den vielfältigen geschichtlichen Besonderheiten des Harzes sehr im Hintergrund steht, ist er heute auch wenig bekannt. Das ist Grund genug, die Pflanzen einmal in den Mittelpunkt zu stellen, die einen Weg gefunden haben, mit dem giftigen Schwermetall zu leben und manches Interessante dazu zu berichten.

Der Eintritt ist frei, es besteht die Möglichkeit, eine Spende zu geben.

Ort des Vortrages: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg

Zeit: 19:00 Uhr - Dauer: ca. 1,5 Std.
http://www.nationalpark-harz.de

Internetauftritt vom TorfHaus in neuem Gewand - Website des Nationalpark-Besucherzentrums auch für Smartphones und Tablets leichter verfügbar
Altenau-Torfhaus. Passend zum Frühlingsanfang erscheint die Internetseite des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus seit dem 21. März 2017 in einem frischen Gewand und ist durch die responsive Programmierung auch für Smartphones und Tablets schnell erreichbar.

Mit deutlich aufgeräumterer Optik und einer klareren Strukturierung hat der Nationalpark dieses wichtige Tor zu den Informationen rund um Torfhaus noch attraktiver und leichter zugänglich gemacht. Auch der barrierearme Zugang zum Beispiel für Lesegeräte für Sehberhinderte wurde nochmals verbessert.

Auf den neuen Seiten finden die Internetsurfer Informationen zum Besucherzentrum, zur Ausstellung und auch zu den vielfältigen Führungen und Exkursionen, die das Team des Besucherzentrums anbietet. „Wir haben auch eine kleinen Onlineshop mit Nationalpark-Souvenirs integriert, wo die Nutzer harzige Fanartikel erwerben können“, so die Leiterin Heike Albrecht. „Und auch einen historischen Rückblick mit einigen Fotos finden sie auf den neuen Seiten.“

Am besten schauen Sie gleich selbst: unter der gewohnten Adresse www.torfhaus.info

Anl. Fotos: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus (Archiv Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus) frei mit dieser PI.

Ansprechpartner für Medienvertreter

Heike Albrecht, 05320/33179-13, albrecht@torfhaus.info
Dr. Friedhart Knolle, 03943/5502-32, knolle@nationalpark-harz.de
Weitere Informationen: www.torfhaus.info; www.nationalpark-harz.de?
http://www.torfhaus.info

Auerhahnbalz hautnah erleben
Herzberg-Lonau. In den wunderschönen Buchenwäldern des Südharzes, nahe des kleinen Dorfes Lonau, liegt das Auerhuhn-Schaugehege des Nationalparks Harz. Es beheimatet ehemals in Norddeutschland heimische Raufußhuhnarten – das Auerhuhn und das Birkhuhn. Von März bis Mai kann man hier mit etwas Geduld den gluckernden Balzlaute der imposanten Auerhähne lauschen.

Am Sonntag, den 26. März, können Sie gemeinsam mit unserem Ranger die eindrucksvolle Balz des Auerhahns erleben. In einem Vortrag und auf einer gemeinsamen leichten, ca.5 km langen Rund-Wanderung zum Schaugehege erfahren Sie Wissenswertes zum Thema.

Termin: 26.3.2017
Uhrzeit: 10:00 Uhr (Zeitumstellung beachten!)

Treffpunkt: Rangerstation im Dorfgemeinschaftshaus Lonau (Unterdorf 37, 37412 Herzberg am Harz)
Dauer: ca. 2 Stunden
http://www.nationalpark-harz.de/de/natur-erleben/auerhuhngehege/

Nationalpark-Bürgerinformation in Schierke am 21.3.2017, 18 Uhr
Wernigerode. Zu einer öffentlichen Bürger-Informationsveranstaltung über aktuelle Fragen des Nationalparks Harz lädt die Nationalparkverwaltung Harz in Absprache mit der Stadtverwaltung Wernigerode herzlich ein.

Nach einem Vortrag von Andreas Pusch, dem Leiter des Nationalparks Harz, besteht anschließend die Möglichkeit der Diskussion aktueller Fragen, u.a. zu den Themen Nationalpark-Waldentwicklung, Borkenkäfer, Verkehrssicherung, Brockentourismus etc.

Termin: Dienstag, 21. März 2017
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Rathaus, Brockenstraße 5, Schierke.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher.
http://www.nationalpark-harz.de

Rüstungsaltlasten im Harz – Werk Tanne: kaum bekannt, aber immer noch brisant
Goslar. Am kommenden Donnerstag, 23. März 2017 um 18 Uhr referiert der BUND-Geologe Dr. Friedhart Knolle aus Goslar im Büro der Goslarer Umweltverbände, Petersilienstraße 23 in Goslar, zu einem bis heute oft verdrängten Thema – den Rüstungsaltlasten Werk Tanne in Clausthal-Zellerfeld und Werk Kiefer in Herzberg. Noch in diesem Jahr beginnen neue Untersuchungen des Landkreises Goslar auf einer Altlast des Werks Tanne mitten im Stadtgebiet von Clausthal-Zellerfeld. Was steckt dahinter?

Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten begannen die ersten Planungen für einen massiven Ausbau der Spreng- und Kampfstoffproduktion in Deutschland. Dazu gehörte auch die heute nur unter seinem Tarnnamen „Werk Tanne“ bekannte TNT-Produktionsstätte am Stadtrand von Clausthal-Zellerfeld. Das Werksgelände ist zum größten Teil bewaldet und befindet sich im Besitz der IVG. Der Großteil der Fläche ist jedoch wegen des dort vorhandenen Gefährdungspotenzials immer noch nicht frei zugänglich. Bereits Anfang 1934 hielten Experten im Oberharz Ausschau nach einem geeigneten Gelände für eine „Tri-Fabrik“ („Tri“ = Trinitrotoluol). Dabei wurden sie auf dem Hochplateau zwischen Clausthal und Altenau fündig, wo alle erforderlichen Rahmenbedingungen wie Verkehrsanbindungen, Strom- und Wasserversorgung, Tarnung u.a. erfüllt waren. Ende 1936 war die Sprengstoffabrik in ihren Grundzügen bereits fertiggestellt. Wie viele seiner Schwesterwerke, so z.B. in Hessisch-Lichtenau, war auch Werk Tanne ein sog. "Schlafwerk", das nach seiner Fertigstellung zunächst "eingemottet" wurde, um dann kurz vor dem Überfall auf Polen in Betrieb genommen zu werden.

In der Sprengstoffabrik Tanne wurde zum einen der Sprengstoff Trinitrotoluol (TNT) hergestellt, weiterhin wurden TNT und andere angelieferte Sprengstoffe in Bomben, Minen und Granaten abgefüllt. Ein wichtiger dritter Bereich war die Sprengstoffaufbereitung aus Fehlchargen und Beutemunition. Reste der Sprengstoffe und ihre hochgiftigen Abbauprodukte, die z.T. krebserregend sind, finden sich bis heute im Werk und im Grundwasser unter dem Werk und belasten die Umwelt. Zwar wurden die Clausthaler Pfauenteiche jüngst saniert und mit Wasserrückhaltebecken versehen, aber das stoppt nur einen Teil der Umweltbelastung. Sogar im Wasser des 13 Lachter-Stollens bei Wildemann und des Ernst August-Stollens bei Gittelde konnte das Gift aus Werk Tanne nachgewiesen werden. Die Abwässer waren so giftig, dass eine Abwasserleitung des Werks bis nach Osterode ging, wo die Giftstoffe einst in Schluckbrunnen bei Petershütte versenkt wurden. Wohin sie von dort unterirdisch flossen, konnte nie geklärt werden. Der Neutralisationsschlamm der Kläranlage des Werks Tanne wurde z.T. mitten im Stadtgebiet von Clausthal-Zellerfeld abgelagert - er enthält bis heute ein erhebliches Potential krebserregender Stoffe und wird 2017 näher untersucht.



Noch unbekannter ist das Werk Kiefer in Herzberg. Auch hier besteht dringender Handlungsbedarf, denn auch hier sickern Giftstoffe aus der Sprengstoff-Abfüllung in den Untergrund und belasten das Grundwasser des Pöhlder Beckens. Das Werk liegt am Fuße des berühmten Fachwerkschlosses. Bevor im April 1945 eine verheerende Explosion das Ende der Fabrik besiegelte, wurden dort im Auftrag des Deutschen Reiches unter Verwendung von flüssigem Trinitrotoluol Tellerminen und Granaten gefüllt. Das Gelände ist aus diesem Grund mit einem Zaun abgesperrt, aber der hält die Schadstoffe nicht zurück. Der Untergrund des Mühlengrabens besteht nämlich aus gut durchlässigen Schottersedimenten, die die Schadstofffracht schnell weiter transportieren. Kiesige Niederterrassensedimente stehen auf verkarstetem Zechstein an, wodurch ein Transport in tiefere Grundwasserstockwerke gegeben ist. Bereits 1913 wurde durch den Geologen Thürnau auf den Grundwasserkontakt zum Pöhlder Becken und damit zur Trinkwasserversorgung von heute 20.000 Menschen hingewiesen. Vor diesem Hintergrund ist eine Kontamination des Sickerwassers im Herzberger Mühlengraben mit bis zu 13 mg TNT/l als eindeutig gefährlich einzustufen. Dieses Gefährdungspotential ist spätestens seit 1987 durch Gutachten bekannt. An mehr als 20 Messpunkten wurden damals am Pfingstanger die hochgiftigen Verbindungen Trinitrotoluol, Dinitrobenzol, Nitropenta, Hexogen und Pikrinsäure im Boden gefunden.

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Plakettenübergabe für 2017 im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg
Jüngst erhielten die ehrenamtlichen Nationalpark-Waldführerinnen und -Waldführer ihre diesjährigen Jahresplaketten aus der Hand der Leiterin des Fachbereiches Informations- und Bildungsarbeit und Nationalparkwacht Meike Hullen, die sich für ihr ehrenamtliches Engagement im Nationalpark bedankte. Damit kann die Waldführersaison 2017 im Park starten.

35 Waldführerinnen und Waldführer wurden im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg ausgezeichnet. Dafür mussten sie sich ganz schön ins Zeug legen – immerhin 5 der 13 vom Nationalpark organisierten und angebotenen dreistündigen Fortbildungsveranstaltungen waren zu belegen, um sich für ein weiteres Jahr die begehrte Plakette zu erarbeiten. Darüber hinaus wurde und wird den ehrenamtlichen Waldführerinnen und Waldführern auch die Teilnahme an den wissenschaftlichen Tagungen des Nationalparks und anderen Fortbildungen ermöglicht.

Im Zuge der Plakettenübergabe in Sankt Andreasberg wurde auch das Fortbildungsprogramm 2017 vorgestellt. Es enthält wieder vielfältige Veranstaltungen, wobei ein Schwerpunkt in diesem Jahr auf dem Gipskarstgebiet am Südrand des Harzes liegt. Außerdem können sich die Ehrenamtlichen auf Vorträgen und Exkursionen Kenntnisse zu den Harzer Mooren, zu Pilzen, Insekten und zu Wald und Wild aneignen. Eine botanische Wanderung, Informationen über Projekte aus dem Tourismusbereich und ein Erste-Hilfe-Kurs vervollständigen das Programm.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Vortrag „Die Entwicklung des Nationalparkgedankens und einige Probleme unserer Waldnationalparke" von Dr. Uwe Wegener, dem neuen Vorsitzenden des Nationalpark-Beirates.

Bereits seit 1995 werden im Nationalpark Harz Ehrenamtliche zu Nationalpark-Waldführerinnen und -Waldführern fortgebildet. Sie unterstützen den Nationalpark bei seiner Informations- und Bildungsarbeit und sind wichtige Multiplikatoren der Nationalpark-Philosophie in der Region.
http://www.nationalpark-harz.de

Bildvortrag von Walter Wimmer im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: „Der Waldkauz - Vogel des Jahres 2017“
Braunlage - Sankt Andreasberg. Am Freitag, den 17. März um 19:30 Uhr hält Walter Wimmer im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg diesen mit beeindruckenden Fotos bestückten Vortrag. Der Diplombiologe hat das Nationalparkhaus selbst von 2009 bis 2015 geleitet und engagiert sich weiterhin vielseitig ehrenamtlich im NABU.

Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU den Waldkauz zum Vogel des Jahres 2017 gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks geworben werden und eine breite Öffentlichkeit soll für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden, so Thomas Appel, der heutige Leiter des Nationalparkhauses.

Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Es gilt, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren. Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand. Waldkäuze sind lautlose Jäger der Nacht. Sie sehen und hören besonders gut, und finden so präzise ihre Beute. Die Bezeichnung „Kauz“ ist eine Besonderheit im deutschen Sprachraum, denn in anderen europäischen Ländern gibt es kein eigenes Wort für Eulen mit rundem Kopf ohne Federohren – sie werden wie andere Eulenarten allgemein als „Eulen“ bezeichnet.

Walter Wimmer wird auch besonders auf die Situation des Waldkauzes in der Region Harz und Harzvorland eingehen.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei.

Ort des Vortrages: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg

Zeit: 19:30 Uhr - Dauer: ca. 1,5 Std.
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Neue Hängebrücke am Baumwipfelpfad Bad Harzburg
Im Mai 2017 wird erstmals die neue 30 Meter lange Hängebrücke am Bad Harzburger Baumwipfelpfad begehbar sein. Die Brücke verbindet zwei Punkte am Pfad und wird auch für Nervenkitzel sorgen, denn es wird wackelig. Die Besucher werden durch besondere Hindernisse - wie Balken und Seile - gefordert. Außerdem kann man jetzt den ungehinderten Blick nach unten richten.

Miniatur-Grubenmodell in Hüttenrode
Die Mitglieder des Bergvereines Hüttenrode können sich über ein Miniatur-Grubenmodell eines Pochwerkes freuen. Die Modellwerkstatt der Oskar-Kämmer-Schule Wernigerode fertigte es in filigraner Handarbeit, selbst die Aufstellung im Zechenhaus war Millimeterarbeit.
Am funktionsfähigen, detailgetreuen Modell kann der Besucher nun sehen, wie die Bergleute die Wasserkraft für die Erzeugung und Aufbereitung des geförderten Erzes nutzen.

Brockenhaus vorübergehend geschlossen
Wernigerode - Brocken. Wegen Baurbeiten muss das Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus vom 13. - 17. März 2017 leider geschlossen bleiben.

In den letzten Wochen fanden intensive Sanierungsarbeiten im Brockenhaus statt. Wegen Arbeiten an den Etagendecken muss das Haus daher in der kommenden Woche vollständig für den Besucherverkehr geschlossen werden.

Das Team des Brockenhauses bittet um Verständnis und freut sich wieder auf zahlreiche Besucher ab Samstag, dem 18. März.
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UNSER HARZ März 2017: Zahnradbahnen im Harz, Der „Erfurter Kammerofen“ am Hausberg bei Hörden, Ein Leben für die Musik – Helene Elster, Blankenburg, Alte Häusernamen im Bergdorf Lerbach: Sägemühle/Marienburg, Loipenspuren im Nationalpark Harz – was nicht jeder sieht
Clausthal-Zellerfeld. Auch im Bereich der Eisenbahntechnik gingen weltweit wirkende Impulse vom Harz aus. Das Zahnradsystem des Schweizers Roman Abt wurde hier zum ersten Mal bei der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn eingesetzt - nach vorherigen Testfahrten. Später kam es auch in Sankt Andreasberg und in Oker zum Einsatz.

Am Karstwanderweg des Südharzes bei Hörden finden sich Reste eines alten Gipsofens, der eine für die hiesige Gegend unübliche Bauweise zeigt. In der Gipsausstellung in der alten Grundschule in Walkenried finden sich jedoch Entwürfe über die Bauweise des Erfurter Kammerofens, die, wie hier dargelegt wird, mit der Ruine dieses Gipsofens übereinstimmen.

Helene Elster, 1860 in Blankenburg am Harz geboren, gründete dort gemeinsam mit der Klavierlehrerin Agnes Scheffler eine angesehene Musikschule zur Ausbildung von Musikern und Musiklehrern, die bis in die 1920er Jahre bestand. Durch ihr pädagogisches Geschick verstand es Frau Elster, ihre Schüler gezielt zu fördern, so dass die Schule schon bald einen guten Ruf hatte und in größere Räumlichkeiten umziehen musste. Auch bereicherte Frau Elster mit zahlreichen Musikveranstaltungen das gesellschaftliche Leben in Blankenburg.

Mit der Marienburg wird ein weiteres historisches Haus in Osterode-Lerbach mit seiner langen Geschichte beschrieben und im Nationalparkforum wird nochmal Rückschau auf den Winter genommen und das nicht immer Geschäft mit dem Loipenspuren auch bei widrigsten Witterungsbedingungen dargestellt.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16,
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Brockschmidt, Dr. Willi-Bergmann-Str. 11.

Jahresbroschüre 2017 erschienen - Im Harz bisher nur im Landkreis Harz
Fahrtziel Natur – Im Urlaub kostenlos mobil mit Bus und Bahn
Wernigerode. Die drei großen Umweltverbände BUND, NABU, VCD und die Deutsche Bahn empfehlen Ihnen in ihrer soeben erschienen Broschüre 2017 Reiseziele, die Sie ohne Auto entdecken können. Reisen Sie umweltfreundlich mit der Bahn in atemberaubende Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate vom Wattenmeer bis zum Alpenraum.
Vor Ort ermöglichen Ihnen attraktive Angebote eine flexible, autofreie Mobilität. In zehn Fahrtziel Natur-Gebieten wird zum Beispiel die kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bei Vorlage der Kur- bzw. Gästekarte angeboten. Die vorbildliche Zusammenarbeit aller Partner wurde mehrfach ausgezeichnet; unter anderem als internationales Vorzeigemodell mit dem Mobilitätspreis des Verkehrsclubs Österreich und als offizielles Projekt der UN-Dekade „Biologische Viefalt“.
Mit Fahrtziel Natur in Graubünden wurde die Kooperation 2016 in die Schweiz übertragen. Ziel ist es, den Besucherverkehr in den Bündner Pärke auf die öffentlichen Mobilitätsangebote zu verlagern. Initiatoren des Pilotprojektes sind das Netzwerk Schweizer Pärke, der Verkehrsclub der Schweiz, der Bündner Vogelschutz, die Rhätische Bahn und Postauto Graubünden.
Lassen Sie sich von der Vielfalt inspirieren. Reisen Sie umweltfreundlich in die Natur. So tragen Sie aktiv dazu bei, die Naturschätze auch für die nachfolgenden Generationen zu bewahren.
Kostenlos mobil mit Bus und Bahn – wo geht das?
Insgesamt zehn der 23 Fahrtziel Natur-Gebiete bieten Urlaubern die Mobilität vor Ort auf Gästekarte an. So einfach funktioniert es: Sie erhalten automatisch bei der Ankunft vom Gastgeber eine Kur- oder Gästekarte, die gleichzeitig als Fahrschein für den ÖPNV gilt. Mit diesem Service nutzen Sie während Ihres Aufenthalts öffentliche Nahverkehrsmittel kostenlos. Sie können entspannt den Ausblick genießen und müssen sich keine Sorgen um einen Parkplatz machen. Der Umstieg auf den ÖPNV ist mit der Gästekarte bequem und einfach. Dieses nachhaltige Mobilitätsangebot bieten Ihnen zum Beispiel Gastgeber in über 140 Gemeinden im Schwarzwald, in 23 Gemeinden im Bayerischen Wald, in sechs Gemeinden in den Ammergauer Alpen, in elf Orten im Thüringer Wald, im Landkreis Harz, in fünf Orten im Berchtesgadener Land, in den Ostseebädern Göhren, Sellin und Baabe auf Rügen und in Bad Hindelang im Allgäu.
Nachdem das Land Niedersachsen nach langen Vorbereitungen jüngst nunmehr die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen hat, kann das Erfolgsmodell HATIX hoffentlich bald auch auf den Westharz ausgedehnt werden.

Weitere Informationen zu den Mobilitätsangeboten in Fahrtziel Natur-Gebieten finden Sie in der neuen Broschüre oder auf:
http://www.fahrtziel-natur.de

Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Glanzlichter 2015 - Gewinner des internationalen Naturfoto-Wettbewerbs“
Zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung
„Glanzlichter 2015 - Gewinner des internationalen Naturfoto-Wettbewerbs“
laden wir Sie herzlich nach Ilsenburg in das Nationalparkhaus Ilsetal ein.
Die Eröffnung findet am Mittwoch, 1.3.2017 um 17 Uhr statt.
Die Sonderausstellung ist im Anschluss bis zum 5.6.2017
Di - So von 8.30 - 16.30 Uhr (montags nur an Feiertagen)
geöffnet und eintrittsfrei.
http://www.nationalpark-harz.de

25.2.2017, Wernigerode: Jahrestreffen der Natur- und Umweltschutzverbände des Kreises Harz
Wernigerode. Am 25.2.2017 findet ab 9 Uhr in der Hochschule Harz, Wernigerode, Friedrichstraße 57 - 59, Hörsaal C, das Jahrestreffen der Natur- und Umweltschutzverbände des Kreises Harz statt. Da viele Verbände länderübergreifend arbeiten, werden auch Teilnehmer aus Niedersachsen und Thüringen erwartet.

Nach einer Eröffnung durch Dr. Uwe Wegener und den Jahresberichten der Verbände mit anschließender Diskussion und Kurzbeiträgen folgt ein Vortrag von Anje Weber (Büro für Wildforschung und Artenschutz) zur Populationsentwicklung von Iltis, Fischotter, Biber und Wolf in Sachsen-Anhalt. Ende ca. 14.30 Uhr. In der Mittagspause ist für das leibliche Wohl gesorgt.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen. Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen.
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Blick über den Bauzaun – Sonntagsspaziergang auf Sichtweite des Offizierscasinos
Noch steht das Casino – unnahbar für Dritte. Geschichtsverein Goslar, Kameradschaft ehemaliger Goslarer Jäger, SPD-Abteilung Nord/Goslar, Spurensuche Harzregion e.V., Stadtführergilde und die Stadtteilvereine Jürgenohl / Kramerswinkel und Ohlhof laden ein, wenigstens über den Zaun einen Blick auf das Ensemble aus Unterkünften für Offiziere und Offizierscasino zu werfen. Am Sonntag, den 19.02.2017 laden sie zu einem Spaziergang entlang des Bauzauns und der Einfriedung des zukünftigen Wohngebietes „Am Brunnenkamp“ ein. Die Führung startet um 14:30 Uhr an der Zufahrt zur Asklepios Klinik Goslar.

Nach einer Einführung durch den Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Günter Piegsa, geht es zur ehemaligen Zufahrt des Fliegerhorstes an der Ostwache. Umfangreiche Baumfällungen ermöglichen einen Blick auf den zukünftigen Wohnbereich und das Offizierscasino. Dr. Donald Giesecke, Chronist des Fliegerhorstes, wird hier über die Geschichte des Horstes informieren: Wo lag was, wieso gibt es einen abgesetzten Wohnbereich für Offiziere, was hat es mit dem Casino auf sich? Da die Baustelle nicht betreten werden darf, wäre eine Ausrüstung mit Operngläsern, Fernrohren und Feldstechern hilfreich.

Der Geologe Dr. Friedhart Knolle wird über die vermuteten und realen Altlasten auf dem Gelände des Fliegerhorstes berichten, aber auch über das nahegelegene Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald. Dabei wird auch das Schicksal des „auf der Flucht“ erschossenen Häftlings Karl Peix angesprochen.

Am östlichen Grundstücksende wird der Vorsitzende der SPD-Abteilung Nord, Gert Kannenberg, die fehlende Bürgerbegegnungsstätte thematisieren und die Chancen, die eine Umnutzung des Casinos böten. Ein schöner Blick auf das Gut Grauhof und das Harzvorland wird die hervorragende Lage des Wohngebietes deutlich werden lassen.

Die etwa einstündige „Zaunbegehung“ soll einen Eindruck von der Lage des Geländes vermitteln und dabei helfen, das bisher verschlossene Grundstück und das verborgene Casino wenigstens „aus der Ferne“ und durch erläuternde Informationen kennen zu lernen und räumlich einordnen zu können. Er soll Auftakt für weitere Besuche werden, damit sich die Bürger auch auf diesem Wege den ehemaligen Fliegerhorst als Stadtteil Goslars und künftig zugängliches, benachbartes Quartier aneignen können.
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Öffentlicher Vortrag von Hansjörg Hörseljau im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: „Wale und Delfine vor La Gomera“
Sankt Andreasberg - Wernigerode. Nirgendwo in Europa gibt es so viele unterschiedliche Delfin- und Walarten zu beobachten wie vor der Küste La Gomeras. La Gomera gehört zu den Kanarischen Inseln und liegt rund 1300 Kilometer vom spanischen und 300 Kilometer vom afrikanischen Festland entfernt. Sie hat einen Durchmesser von etwa 30 Kilometern und gilt als grüne Wanderinsel.

Mitten im Nordatlantik teilt sich der Golfstrom, der Hauptstrom fließt weiter nordwärts und gilt als Heizung für Mitteleuropa, ein Teil des Wassers wird entlang der afrikanischen Küste als Kanarenstrom in Richtung Süden geführt und sorgt dort für gleichmäßige Temperaturen über das ganze Jahr hinweg. Die vorherrschende Windrichtung ist der Nordostpassat.

Neben der Kühlung der Inseln bringt der Kanarenstrom oft nährstoffreiches Wasser an die Oberfläche vor den Kanarischen Inseln. Der Süden La Gomeras liegt meist im Windschatten des Nordostpassats, daher bestehen hier vor der Küste oft ruhige Windverhältnisse. Gleichzeitig liegt die Meerestiefe schon nach 2,5 Meilen (etwa 4 km) bei über 1000 Metern, genau das Wasser, in dem sich viele Wale und Delfine besonders wohl fühlen.

Hansjörg Hörseljau hat die Inseln mehrfach besucht und erzählt und zeigt Bilder von den Meeresbewohnern, die er auf seinen Reisen getroffen hat. Darunter sind Pilotwale, Großer Tümmler und Fleckendelfine. „Wie faszinierend das ist, weiß man eigentlich erst, wenn man sie wirklich gesehen hat“, sagt Hansjörg Hörseljau. „Der Lebensraum Meer und Ozean kommt im öffentlichen Bewusstsein viel zu wenig vor, obwohl das Meer mehr als 70 % der Fläche unseres Planeten einnimmt“.
Ort des Vortrages: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
Tag: 17. Februar 2017, 19 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Std.
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Warnung vor Glätte auf Wanderwegen und Loipen
Wernigerode. Nicht nur die Loipen, auch zahlreiche Wanderwege im Nationalparkgebiet und im Harz allgemein sind durch die wechselnde Tau- und Frostwetterlage der letzten Tage aktuell stark vereist und dadurch extrem glatt. Bitte seien Sie deshalb beim Betreten von Wanderwegen und Loipen äußerst vorsichtig, damit es nicht zu Stürzen kommt.
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Zum Valentinstag ab 18:00 Uhr in Mandelholz:
Thomas Schicker und sein Saxophon – Klavier Duo begleiten Ihr Menü mit angenehmer Salon Musik:

Menü
Ein Glass Sekt um sich in die Augen zu schauen
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Herzblatt von Scampi
Salat von Scampi, Artischockenherzen und Gartenkräutern
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Verliebte, herzhafte Currycreme
mit Balsamico Herz
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Valentinsmedaillions vom Rinderfilet in feiner Rauchteesauce
Hausgemachter frischer Sahnewirsing
in der Pfanne gebratene Serviettenknödel

oder

Fangfrisches Filet vom Dorsch
in der Pfanne gebraten und serviert auf geschmorten Tomaten mit Basilikum, Butterreis
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4Das (fast) geschmolzene Herz
aus Schokolade auf heißen Kirschen

4 Gänge 28,50 Euro oder 3 Gänge 22,50 Euro inklusive Musik
http://www.mandelholz.de/

UNSER HARZ Februar
Arbeit im Zollgrenzdienst an der DDR-Grenze im Harz; Diabas im Harz – das Gestein des Jahres 2017; Rudolf Klas, ein Osteroder Maler; Einiges über Litfaßsäulen in Osterode am Harz; Dr. Karl Sanders stiftet dem Nationalpark Harz geologisch-gesteinskundliche Sammlung seines Vaters Dipl.-Ing. Karl-Wolfgang Sanders
Clausthal-Zellerfeld. Noch immer ist die ehemalige deutsch-deutsche Grenze im Harz sehr präsent. Viele Entwicklungen, Anekdoten und Begebenheiten aus dieser Zeit schildert der Bericht über den Zollgrenzdienst bei Braunlage. Darüber hinaus stellt er eine kleine Nachkriegsbiografie dar.

Das Gestein des Jahres 2017 ist der Diabas. Da er im Harz weit verbreitet ist, wird er mit seiner Entstehungsgeschichte, seinen Lagerstätten und seinen Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt.

Auch Rudolf Klas, ein Osteroder Maler, dessen Bild schon auf der Titelseite bewundert werden kann, ist Thema des Februarheftes.

Seit 150 Jahren prägen Litfaßsäulen das Bild unserer Städte, auch wenn sie daraus mehr und mehr verschwinden. In Osterode existieren noch fünf dieser Säulen, die hier gezeigt werden, ebenso wie die nicht mehr vorhandenen. Außerdem wird auch ihr Erfinder, der vor 200 Jahren geborene Ernst Litfaß, vorgestellt.

Aufschlüsse in der „Klassischen Geologischen Quadratmeile“ am Nordwestrand des Harzes sind heute nicht mehr so zahlreich vorhanden wie in vergangenen Jahrhunderten, weshalb geologische Sammlungen aus diesem Raum an Bedeutung gewinnen. Eine solche Sammlung von Dr. Karl Sanders ist nun von seinem Sohn dem Nationalpark Harz gestiftet worden.

Der im Januar in der Vorschau angekündigte Beitrag über die Waldwirtschaft wird in einem späteren Heft erscheinen, da neueste Forschungsergebnisse noch in den Text eingearbeitet werden.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16,
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Brockschmidt, Dr. Willi-Bergmann-Str. 11.

Enttäuschender Landtagsbeschluss bestätigt “lex Biallas” in Sachen des Goslarer Offizierscasinsos
Landtag bestätigt “lex Biallas”
Goslar. Die Petition des Geschichtsvereins Goslar zum Erhalt des Offizierscasinos auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Goslar blieb erfolglos: Der Wortlaut der Empfehlung ist bisher nur in Rudimenten durch die Presse und eine Email des örtlichen MdL Dr. Saipa an den Geschichtsverein Goslar bekannt. Danach folgte der Landtag der Empfehlung des Petitionsausschusses in dessen klosterkammerfreundlichen Auslegung des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes.

Nach § 10 Absatz 5 des Gesetzes bedürfen genehmigungspflichtige Maßnahmen an Kulturdenkmalen, die sich im Eigentum oder Besitz einer von der Klosterkammer Hannover verwalteten Stiftung befinden, zwar keiner Genehmigung der Denkmalschutzbehörde. Dass sich die Kammer aber wie jeder andere an die materiellen Vorschriften des Gesetzes zu halten hat, so an die Pflicht zur Erhaltung (§ 6), wird beiseitegeschoben. Das Niedersächsische Denkmalschutzgesetz: ein lex Biallas.

Das Denkmalschutzgesetz verfolgt anspruchsvolle Ziele: Denkmale werden ganz bewusst nicht aus dem Denkmalschutz entlassen. Anderenorts und üblicherweise müssen sie, soweit wirtschaftlich vertretbar, erhalten und notfalls jahrzehntelang leer auf eine bessere Zukunft harren. Eine wirtschaftliche Unvertretbarkeit liegt beim Casino nicht vor – entsprechende Nachweise wurden erbeten, konnten aber nicht vorgelegt werden. Damit zeigt sich gegenüber der üblichen Praxis eine nicht nachvollziehbare Ungleichbehandlung, wenn in diesem Fall die Klosterkammer Hannover unter der Überschrift „Stiftung“ mit dem Casino „kurzen Prozess“ machen darf. Nicht etwa zur Wahrung des Stiftungszweckes: Hier nutzt sie eine ihr eingeräumte Möglichkeit, um Geld zu machen, das anderenorts (nach Abzug der Verwaltungskosten) in Denkmäler investiert wird.

Von vornherein bestand seitens der Klosterkammer keinerlei Interesse am Erhalt des Offizierscasinos. Denn ausgehandelte Bedingung für ein Engagement der Klosterkammer war, dass das Offizierscasino abgerissen wird und so weitere Baugrundstücke akquiriert werden können. Das erklärt, weshalb potentielle Investoren und Interessenten mit überhöhten Kostenschätzungen konfrontiert und logischerweise auch abgeschreckt wurden.

Die Beziehungen der Klosterkammer zu Fliegerhorst und Stadt sind vielfältig. Zunächst wurde bei der Errichtung des Fliegerhorstes in den 1930er Jahren Gelände an den Reichsfiskus erstmals verkauft, mit der Gründung des Stadtteils Jürgenohl nach dem Zweiten Weltkrieg war die Klosterkammer wieder involviert und letztlich wurde 2016 der 15 ha große Bereich um das Offizierscasino für einen Euro „erworben“. Hier gehen die Erschließungskosten zu Lasten der Klosterkammer und nach der Portionierung des Geländes werden 2/3 für mehrere Millionen verkauft. Bei dieser monetären Zielsetzung ist kein Platz für ein Denkmal, das vielleicht auch im Hinblick auf die Geschichte der Klosterkammer Hannover unerwünscht ist: Sie feiert 2018 ihren 200. Geburtstag.

Innerhalb von 3 1/2 Wochen schnellte die Zahl der zum Erhalt des Casinos nur allein schon auf konventionellem Wege abgegebenen Unterschriften auf 1.300! Zur Übergabe an den Landtagspräsidenten kam es erst gar nicht wegen "vollendeter Tatsachen!" Es bleibt breites Unverständnis auch über die Haltung des Landtages. Und Unverständnis über politisches Handeln erzeugt Politikverdrossenheit.

Die Initiatoren der Unterschriftenaktion zum Erhalt des Casinos, der Geschichtsverein Goslar, die Kameradschaft ehemaliger Goslarer Jäger, die SPD-Abteilung Nord/ Goslar, der Verein Spurensuche Harzregion, der Stadtteilverein Jürgenohl/ Kramerswinkel und die dazu gestoßene Stadtführergilde, sind enttäuscht über diesen Umgang mit Geschichte. Die Beseitigung baulicher Zeugnisse macht Geschichte nicht ungeschehen und steht im Gegensatz zu vielen Sonntagsreden.

Da im Denkmalschutz kein Klagerecht für Bürger besteht, kann gegen die Entscheidung der Klosterkammer nicht vorgegangen werden. Für die Weiterführung der Unterschriftensammlung ist unter den jetzigen Umständen kein Raum mehr vorhanden. Die Initiatoren werden die vorliegenden Listen nach Auswertung und Kommentierung der Empfehlung des Landtages Herrn Ministerpräsidenten Stephan Weil übersenden. Der Fall wird als „Lehrstück“ von Demokratie aufgearbeitet. Die Klosterkammer wird vor der Veröffentlichung Gelegenheit bekommen, sich zu den Aussagen zu äußern.
http://geschichtsvereingoslar.de/

Winterspaß am Natur-Erlebniszentrum HohneHof
Wernigerode. Egal ob Schnee oder Frühlingswetter – das Natur-Erlebniszentrum HohneHof des Nationalparks Harz lädt zu einem abwechslungsreichen Ferienprogramm für die ganze Familie ein.

So wird am Dienstag, dem 7. Februar die Kreativität unserer Besucher gefordert. Bei Schnee soll die Wiese am HohneHof in eine Welt voller lustiger Schneefiguren verwandelt werden. Ob nun Tiere, Märchenfiguren oder Fantasiegestalten, hier ist Kreativität und Geschick gefordert! Sollten die Schneeverhältnisse dazu nicht ausreichen, so kann man im warmen Haus bei Basteleien aus Holz und Papier unter sachkundiger Anleitung kleine Kunstwerke entstehen lassen.

Am Mittwoch sind die kleinen Naturforscher mit ihrem Wissen gefragt. Hier gehen wir der Frage nach „Wie überstehen Tiere im Wald den Winter?“. Anschauliche Unterstützung gibt bei dieser Frage auch das Info-Mobil des Landesjagdverbandes Sachsen-Anhalt, das für zwei Tage am HohneHof Station macht.

Am Donnerstag, den 9. Februar steht dann die große Feuerschale im Mittelpunkt. Ob nun Stockbrot backen, Basteln oder das Infomobil erkunden, hier sollte für alle Interessen etwas zu finden sein.

Der Freitag wird dann zu einem kleinen Ausflug in die Geschichte des HohneHofs eingeladen. Bei einem Treff am großen Backofen wollen wir erkunden, was die Bewohner des damaligen „gräflich-stolbergischen Meyerhofs“ hier wohl gegessen haben. Mit einigen Hintergrundinformationen und etwas Fantasie werden kleine Leckereien entstehen, die wir dann im Backofen backen und anschließend essen können. Ein spannendes Experiment, nicht nur für Kinder!

Alle unsere Veranstaltungen beginnen um 11.00 Uhr direkt am Natur-Erlebniszentrum HohneHof! Wir freuen uns auf viele große und kleine Gäste!

Irmtraud Theel
Natur-Erlebniszentrum HohneHof
http://www.nationalpark-harz.de

Kloster Wendhusen in Thale hat nun eine komplette Dauerausstellung
Die Nordharzer Altertumsgesellschaft hat die Ausstellung um die Geschichte des Kanonissenstiftes Kloster Wendhusen kompletiert. Nun können sich die Besucher in fünf Räumen auf 83 Erklärungstafeln über die wechselvolle Geschichte in einem Zeitrahmen von 1192 Jahren informieren. Für die Mitglieder der Nordharzer Altertumsgesellschaft ist aber jetzt nicht Schluss mit der Forschung und Gestaltung an der Anlage des Klosters, so soll zum Beispiel der Kanonissengarten mit historischen Gewächsen komplettiert werden, 17 Rosensorten werden im Sommer schon erblühen.
http://www.nag-history.de

Ski- und Rodelspass unter Flutlicht im Rodelzentrum Hohegeiß am 29.01. une 30.01.2017
Am Sonntag und am Montag jeweils von 19 - 21 Uhr wird im Ski- und Rodelzentrum Hohegeiß ein winterlicher Sportspaß unter Flutlicht angeboten, dazu sind die Skilifte Am Brande und der Rodellift Hasental geöffnet.

Harzer KulturWinter feiert 10. Geburtstag - Veranstaltungen vom 28. Januar bis 12. Februar
Wie in jedem Jahr werden zahlreiche Veranstaltungen zum KulturWinter im Harz angeboten. Vom 28. Januar bis zum 12. Februar können sich Besucher in 23 Harzer Orten auf 40 besondere Highlights der Kultur freuen. Die außergewöhnlichen Events finden in Schlössern, Museen, Theatern, Bergwerken, Handwerksbetrieben und Klöstern statt, die eine stilvolle Kulisse für die verschiedenen Veranstaltungen, wie Lesungen, Führungen, Theater und Konzerte, bieten.
Einige Veranstaltungen aus dem Programm:
Allstedt: Burg- und Schlossmuseum, 28.01., 19 Uhr Führung "Licht ins finstere Mittelalter";
Aschersleben: 10.2. um 20 Uhr, BRECHT-ABEND mit Gina Pietsch & Christine Reumschüssel „Um uns selber müssen wir uns selber kümmern“
Bestehornhaus Aschersleben, Hecknerstraße 6, Aschersleben, Tel. 03473 8 40 94 40
Bad Gandersheim: Öffentliche Führung durch Kloster und Sommerschloss
Portal zur Geschichte, Brunshausen 7, 37581 Bad Gandersheim
Termin: 28.1., 29.1., 4.2., 5.2., 11.2. und 12.2. jeweils um 14 Uhr
Bad Lauterberg: Haus des Gastes, 28.01., 13.15 Uhr, "Wandern geht auch in weiß";
Gernrode: Stiftskirche St. Cyriakus, 2.2. um 18 Uhr, Führung inkl. Heiligem Grab
Anmeldung bis 1.2. erforderlich! Tel. 03946 90 56 24
Goslar: Ein Blick hinter die Kulissen des UNESCO-Weltkulturerbes Rammelsberg
Termine: 28.01., 29.01., 04.02., 05.02., 11.02. und 12.02. jeweils um 14:30 Uhr
Goslar: "Tatort - Goslaria" Termin: 11.02. um 18 Uhr
Halberstadt: Neubau des Domschatzes, 28.01., 11 Uhr, "Winterliche Führung durch den Domschatz";
Hahnenklee: Stabkirche in Hahnenklee, 30.1., 16.30 Uhr, "Theater der Nacht" in der Stabkirche
Quedlinburg: Blick hinter die Kulissen im Julius Kühn-Institut, 3.2. um 16 Uhr,
Julius Kühn-Institut, Erwin-Baur-Straße 27, 06484 Quedlinburg, Anmeldung bis 2.2. erforderlich! Tel. 03946 90 56 24
Sangerhausen: Tourist-Info, 28.01., 17 Uhr, abendliche Stadtführung
Schierke: Kurpark, 28.01., 10 Uhr, Iglufest
Seesen: 10.2. um 20 Uhr, Jochen Malmsheimer – „Ermpftschnuggn trødå“
Aula im Schulzentrum Seesen, St. Annenstr.30, 38723 Seesen, Infos: Kulturforum Seesen e.V., Tel. 05381 39 67
Stolberg: 3.2. und 10.2. jeweils um 20 Uhr, Abendführung im Schloss Stolberg mit Kammerzofe Sophia von Habenichts
Schloss Stolberg, Eingang Schlossinnhof, Schlossberg 1, Stolberg, Anmeldung für Gruppen erforderlich!
Infos: Tourist-Information Stolberg, Tel. 034654 454 oder Schloss Stolberg Tel. 034654 85 88 80
Ströbeck: Schachmuseum Ströbeck, 4.2. und 11.2. jeweils um 15 Uhr, Lebendschach von Ströbeck bis Asien
Anmeldung bis 2.2. bzw. 9.2. erforderlich! Tel. 039427 9 98 50
Uftrungen: Unterirdische Welt erleben – Karsthöhle Heimkehle, 1.02., 3.02., 8.02. und 10.02., jeweils um 15 Uhr,
Bitte eigene Taschenlampen mitbringen. Anmeldung für Gruppen erforderlich! Tel. 034653 305
Walkenried: Zisterzienserkloster/Museum, 28.01., 17 Uhr, "Klosterführung im Kerzenschein";
Wendefurth: 9.2. um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr, Führung durch die Talsperre Wendefurth
Wernigerode: Schloss Wernigerode, 02.02., 18 Uhr, Taschelampenführung (Anmeldung erforderlich)
https://www.goslar.de/images/kultur-freizeit/veranstaltungen/HTV_KulturWinter.pdf

14. Mai 2017 Wanderung zur Stabkirche am Albrechtshaus
Wander- und Denkmalfreunde sind eingeladen zur Wanderung zur Stabkirche am Albrechtshaus. Der zweite Termin soll am Tag des Denkmals am 10. September 2017 stattfinden. Dann wird in und an der kleinen Holzkirche ein Fest vom Förderverein ausgerichtet.
Beide Veranstaltungen sollen für den Erhalt und die Umsetzung der Kirche werben.
http://stabkirche-stiege.de

Märchenstunden in der Heimatstube Benneckenstein
Die Mitglieder des Förderverein Benneckensteiner Kinder laden zur Märchenstunde in die Heimatstube im Haus des Gastes ein. So wird die Winterzeit zur Märchenzeit. Der Kultur- und Heimatverein, der die Heimatstube betreut will auch so manches Exponat als Kulisse zur Verfügung stellen. Alle 14 Tage um 14 Uhr soll es nun eine Märchenstunde für Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren geben, nächster Märchentreff ist der 27. Januar, was an diesem Tag gelesen wird, wird heute aber noch nicht verraten. Viel Spaß!

Seminarreihe: Thema Bergwiesen und Bergwiesenschutz im Harz - Mythen und Sagen am 4. Februar 2017
Bergwiesenkunde für Wanderführer/ -innen
Grundlagenseminare: 13. Mai 2017, 9:00-17:30 Uhr
10. Juni 2017, 9:00-17:30 Uhr
Bergwiesen sind schon seit Jahrhunderten Teil des sogenannten „Harzer Dreiklangs“: Ortschaften, Bergwiesen und Wälder.
Das Grundlagenseminar vermittelt Ihnen die wichtigsten Kenntnisse über Entstehung, Bedeutung, Gefährdung, Schutz und Pflege sowie über den Artenreichtum. Zusätzlich wird ein Einblick in die didaktischen Grundlagen gegeben.
Lernen Sie die Bergwiesen als typischen Bestandteil des Harzer Landschaftsbildes besser kennen und tragen Sie mit der Verbreitung des Wissens zum Schutz dieser bunten und lebendigen Schätze bei. Mit Ihrem Wissen können Sie anschließend das touristische Angebot im Bereich der Wanderführungen als Bergwiesenkundler bzw. Bergwiesenkundlerin mit gestalten und bereichern. Die fachliche Kompetenz wird durch die Seminarbescheinigung belegt.
Achtung! Die Teilnahme an einem der Grundlagenseminare ist verpflichtend für die Teilnahme an einem der Vertiefungsseminare.
Internationales Haus Sonnenberg
Clausthaler Str. 11
37444 St. Andreasberg
http://www.sonnenberg-international.de/index.php?id=176

Botanische und andere Schönheiten im Harz und im Harzvorland
Sankt Andreasberg. „Botanische und andere Schönheiten im Harz und im Harzvorland“ – das ist das Thema der Titel des Lichtbildvortrages, der am 27. Januar 2017 im Nationalparkhaus in Sankt Andreasberg angeboten wird. Referent ist Eberhard Müller aus Herzberg. Der pensionierte Konrektor ist Mitglied im Verein „Arbeitsgemeinschaft heimischer Orchideen“ und verfügt über einen reichhaltigen Fundus an wunderschönen Fotos.



Im botanischen Teil der Präsentation werden die seltenen, schönen und vom Aussterben bedrohten Pflanzen des Harzes und des nördlichen und südlichen Harzvorlandes in ihren Lebensräumen vorgestellt. Dabei bilden die heimischen Orchideen den Schwerpunkt.

Es geht aber nicht nur um Botanik. Auch Schmetterlinge, Landschaften, Städteansichten und sonstige Schönheiten aus dem Harz und Umland werden dem Publikum im Nationalparkhaus, das vom NABU Niedersachsen betrieben wird, präsentiert.

Ort: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg

Termin: Freitag, 27. Januar 2017, 17:30 Uhr

Der Eintritt ist frei
http://www.nationalpark-harz.de

Eisangeln an den Talsperren Hasselfelde und Trautenstein
Der langanhaltende Frost lockt die Eisangler zu den Talsperren Hasselfelde und trautenstein. Der Vorsitzende des Angelsportvereienes Ulrich Kaiser weist aber darauf hin, das immer ein Fischereischein und eine Angelkarte dazu notwendig sind. Petri Heil!

Der Frühling lässt grüßen - Ausstellung im Mutterhaus Elbingerode
In der Galerie im Mutterhaus in Elbingerode werden ab Dienstag 24.01.2017 Fotos von Ursula Fechtingen und Malereien von Michael Unger gezeigt. Bunte Blumen und Frühlingslandschaften wollen den Besucher auf die kommende Frühlingszeit einstimmen.
Geöffnet ist die Galerie an jedem Dienstag und Donnerstag von 15 - 17 Uhr und sonntags von 10.30 - 12 Uhr oder nach Absprache über Telefon 039454 - 80.
http://neuvandsburg.de

Vortrag über Eike von Repgow und den Sachsenspiegel am 18.01.2017 um 19 Uhr im Städtischen Museum Halberstadt
Im Vortrag wird das Buch "Speculum - der Spiegel der Zeit" von Jürgen R. Naumann vorgestellt, es befasst sich mit dem Leben des Eike von Repgow. Der Autor geht im Buch auf eine Spurensuche in die mittelalterliche Geschichte und lässt seine Zuhörer daran teilhaben. Man erfährt viel Wissenswertes über Recht und Unrecht, Leben und Tod in dieser uns fernen Zeit.

Premiere "Art & Senses" im Luftfahrtmuseum abgesagt
Die Premiere der Veranstaltung "Art &Sense" am Freitag, den 20.01.2017 ist abgesagt.
Der Ersatztermin wird rechtzeitig vom Museumsbetreiber öffentlich gemacht.
http://www.luftfahrtmuseum-wernigerode.de/

Museumshof "Ernst Koch" in Silstedt zeigt Märchenausstellung
Im Januar und Februar zeigt der Museumshof in Silstedt eine Märchenausstellung. Besichtigungen sind donnerstags von 14 - 17 Uhr möglich. Für Gruppen sind nach telefonischer Voranmeldung auch Sonderführungen möglich.

Kontakt
Museumshof "Ernst Koch"
Plan 4a
38855 Wernigerode / Ortsteil Silstedt
Tel. 03943 - 22029
http://www.wernigerode-tourismus.de/sehenswertes/museen-sehenswertes/museumshof-silstedt.html

Tätigkeitsbericht des Nationalparks Harz für das Jahr 2016 erschienen Schwerpunktthema Forschung und Dokumentation
Wernigerode. Mit dem 89 Seiten umfassenden Tätigkeitsbericht 2016 steht wieder eine Übersicht der Arbeit der Nationalparkverwaltung zur Verfügung, die über alle Bereiche der Nationalparkarbeit informiert. Schwerpunktthema des Heftes sind die verschiedenen Forschungsarbeiten im Nationalparkgebiet. Der Bericht kann unter www.nationalpark-harz.de heruntergeladen werden.

Im Vorwort des Tätigkeitsberichts 2016 berichtet Nationalpark-Leiter Andreas Pusch über ein großes Ereignis, das der der Nationalpark Harz gleich zu Beginn des Jahres 2016 feiern konnte – das zehnjährige Jubiläum der Fusion der beiden Nationalparkteile. Im feierlichen Rahmen der Kaiserpfalz Goslar gratulierten als Hauptredner die Ministerpräsidenten der beiden Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Stephan Weil und Dr. Reiner Haseloff. Sie betonten unisono, dass die Fusion eine ökologische und regionalpolitische Erfolgsgeschichte ist und beide Länder den gemeinsamen Weg auch zukünftig beschreiten wollen.

Bei der Würdigung des Erreichten nahm der Fortschritt in der natürlichen Waldentwicklung einen großen Raum ein. Die Buche kommt gut dabei voran, ihre natürlichen Standorte allmählich wieder zu besiedeln. Unterstützt durch Waldentwicklungsmaßnahmen konnte der Anteil der Naturdynamikzone an der Gesamtfläche von 41 % zu Beginn der Fusion auf nunmehr 60,3 % gesteigert werden. Damit konnte in 2016 ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg des Nationalparks Harz zu 75 % „Natur Natur sein lassen" bis zum Jahr 2022 gesetzt werden.

Im Bericht dargestellt werden weiterhin die Naturschutzarbeiten der Renaturierung, des Artenschutzes sowie die Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen. Die Forschungsarbeiten sind jedoch das Schwerpunktthema dieses Heftes – die Kapitel umfassen die Arbeiten an der Vegetationskarte, das Gewässermonitoring, die Waldforschung, das Luchsprojekt, die Fledermäuse über- und untertage, das Brutvogelmonitoring, die Wirbellosenfauna, den Brockengarten sowie Berichte über die Treffen der ehrenamtlichen Kartierer und die durchgeführten wissenschaftlichen Tagungen.

Abgerundet wird der Tätigkeitsbericht mit Inhalten der Waldentwicklung, der Arbeit der Werkstätten, des Wildtiermanagements sowie der Leistungen im Bereich EDV und Fotomonitoring. Weitere Themen sind die Öffentlichkeitsarbeit, die Besucherinformation und -lenkung sowie Wildnisbildung und Natur-Erleben. Weiterhin finden sich Informationen zur Arbeit in und mit der Nationalparkregion, zur Organisation des Parks, zu internationalen Kontakten sowie zur Arbeit des Fördervereins. Den Abschluss bildet ein Verzeichnis der im oder mit dem Nationalpark durchgeführten wissenschaftlichen Qualifizierungsarbeiten, Werkverträge, ehrenamtlichen Kartierungen, externen Projekte sowie der wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Mitarbeiter und von externen Partnern.
http://www.nationalpark-harz.de

UNSER HARZ Januar 2017 - Der Oderteich – Eine 300 Jahre alte Talsperre und ihre Reparatur; Die Konradsburg, Stammburg der Falkensteiner; Nachrichten vom Harz und Harzrand vor 100 Jahren (1916), Teil 2
Clausthal-Zellerfeld. Für 175 Jahre war der 1721 fertiggestellte Oderteich Deutschlands größte Talsperre. Fast 200 Jahre lang diente er der Versorgung des Sankt Andreasberger Bergbaus mit Aufschlagwasser, seit der Stilllegung des Bergbaus 1913 erzeugt sein immer noch durch den Rehberger Graben geleitetes Wasser Strom. Im letzten Jahr wurden die langwierigen Reparaturarbeiten an der Striegelanlage des zum Welterbe gehörenden Oderteichs beendet. Schon lange war bekannt, dass es Undichtigkeiten gab und immense Mengen Wasser am Striegel vorbeiflossen. Als klar wurde, dass sie in den Dammkörper drangen, war rasches Handeln gefragt. Was sich nun abspielte, wird in unserem Artikel über die Sanierung des Oderteichs detailliert beschrieben.

Südlich von Ermsleben, am Ende des Selketals, liegt die Konradsburg. Ihrer möglichen Gründung und wechselvollen Geschichte, vor allem als Benediktinerkloster, spürt der nächstfolgende Beitrag nach.

Der Inhalt wird ergänzt durch den zweiten Teil der Mitteilungen, was vor 100 Jahren im Harz die Zeitungsmeldungen verkündeten. Von Offiziersbeleidigung ist die Rede, von der Ansiedlung der Mufflons, wie die Gastronomie sich veränderte, aber auch weitere Berichte von Wildereien, Unglücken, Straftaten, Gefallenen und Kriegsgefangenen prägen das Themenspektrum.

Im Nationalparkforum wird die Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof am vergangenen Volkstrauertrag dokumentiert einschließlich der gehaltenen Reden, in denen angesichts der hier bestatteten sinnlos gefallenen jungen Soldaten und Zwangsarbeitern kritische Fragen gestellt werden.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12, und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Brockschmidt, Dr. Willi-Bergmann-Str. 11.

Wintersport im Harz
In vielen Orten im Harz sind gute bis sehr gute Bedingungen für den Wintersport gegeben, gerade konnte das Schlittenhunderennen in Hasselfelde auf Schlitten durchgeführt werden und z.B. am Wurmberg sind die Pisten für den Abfahrtsski präpariert. Zahlreiche Loipen laden die Langläufer im gesamten Harz zu einer Tour durch den verschneiten Winterwald ein. Die Rodelhänge - zum Beispiel am Torfhaus - sind perfekt für eine Rodeltour ins Tal. Der Brocken ist verschneit und auch ein Winterwanderung auf den Gipfel ist immer ein Erlebnis, ob nun von Ilsenburg durch das Ilsetal, von Oderbrück, Torfhaus oder von Schierke.
http://www.highlights.harz-urlaub.de/wintersport/index.htm

Unterschriftensammlung zum Erhalt des Goslarer Offizierscasinos gestartet – „Werte bewahren – Identität stiften“
Goslar. Ein Bündnis unterschiedlicher Gruppierungen startet eine Unterschriftensammlung zur Erhaltung des Offizierscasinos auf dem Fliegerhorst in Goslar. Angestoßen von der SPD-Abteilung Nord/Goslar schließen sich die Kameradschaft ehemaliger Goslarer Jäger, der Verein Spurensuche in der Harzregion, der Stadtteilverein Jürgenohl/Kramerswinkel und der Geschichtsverein Goslar zusammen, um über die bisherigen Aktivitäten hinaus vielen Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre Haltung zu äußern.



Der Protest ist dringend erforderlich: Offenbar hat die Klosterkammer Hannover bereits Unternehmen aufgefordert, Angebote zum Abbruch bis Mitte Februar abzugeben. Die Klosterkammer behauptet, das Gebäude sei baufällig und nennt Sanierungskosten von bis zu 5 Mio. Euro – eine Summe, die nach Ansicht des Vorsitzenden des Geschichtsvereins Günter Piegsa, selbst Architekt, aus der Luft gegriffen ist.



Nach wie vor verfolgt die Klosterkammer Hannover („Werte bewahren – Identität stiften“) den Abbruch des Offizierscasinos. Dabei handelt es sich um ein Gebäude, das das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege als Einzeldenkmal innerhalb eines Gesamtensembles von Denkmalen einstuft. Es ist ein herausragendes Zeugnis der Garnisonsgeschichte der Stadt Goslar und von baukünstlerischer Bedeutung. Errichtet unter den Nationalsozialisten, wurde es jahrzehntelang auch durch die Bundeswehr genutzt. Nachnutzungen sind denkbar: als Begegnungsstätte für Jürgenohl, als Kindertagesstätte, Seniorenresidenz, Gaststätte, Bürogebäude u.a.m. Doch daran hat die Klosterkammer kein Interesse: Angeblich fand sich bisher kein Nutzer. Tatsächlich wurden Nutzer abgeschreckt.



Während bei „normalen“ Eigentümern von Denkmalen hohe Bauunterhaltungsausgaben durch die Denkmalpflege verursacht werden, will die Klosterkammer sich der Unterhaltung entziehen. Obwohl sie das Gebäude für weniger als einen Euro quasi geschenkt bekam, will sie eine Gesetzeslücke für sich ausnutzen und sich entgegen der ansonsten üblichen Denkmalpraxis den Abbruch selber genehmigen. Offenbar will die Klosterkammer vollendete Tatsachen schaffen.



Für den Erhalt des Casinos als wichtiges Zeugnis der Geschichte Jürgenohls und der Stadt Goslar, für dessen Umnutzung, für die Einhaltung der Bestimmungen des Denkmalschutzgesetzes und gegen eine Ungleichbehandlung von Denkmaleigentümern sollen die Unterschriften gesammelt werden. Die Listen liegen aus beim Reisebüro Eine am Markt in Jürgenohl und in der dortigen Bürgerbücherei Robert-Koch-Straße. In der Altstadt kann unterschrieben werden beim Herrenausstatter Helmbrecht (Schuhhof), in der Bäckerei Bachmann (Breite Straße) und in den Buchhandlungen Bücherbär (Schilderstraße) und Tippach (Petersilienstraße). Unterschriften können auch bei den Trägern der Aktion und in deren Veranstaltungen abgegeben werden.



Damit das weithin unbekannte Gebäude, das wie der gesamte ehemalige Fliegerhorst von einem hohen Zaun abgeschirmt ist und bisher nur zu bestimmten Anlässen zugänglich war, einem größeren Kreis bekannt wird, haben die Mitglieder des Bündnisses ein Faltblatt zusammengestellt. Es enthält Grundriss und Ansichten, alte und neue Fotografien, die das Casino außen und innen zeigen und eine Beschreibung des Gebäudes und seiner Geschichte. „Diese Terra incognita muss endlich ans Licht geholt werden“, so Dr. Friedhart Knolle, durchaus doppeldeutig, für den Verein Spurensuche Harzregion. Auch weist er darauf hin, dass die Klosterkammer Hannover in der NS-Zeit bereits einmal für das gesamte Gelände des Fliegerhorstes entschädigt worden war und es nun von der Bundesrepublik Deutschland für einen Euro zurückerwarb, um am hier entstehenden Baugebiet erneut zu verdienen, so Dr. Knolle.
http://geschichtsvereingoslar.de/

Unterschriftensammlung zum Erhalt des Goslarer Offizierscasinos gestartet – „Werte bewahren – Identität stiften“
Goslar. Ein Bündnis unterschiedlicher Gruppierungen startet eine Unterschriftensammlung zur Erhaltung des Offizierscasinos auf dem Fliegerhorst in Goslar. Angestoßen von der SPD-Abteilung Nord/Goslar schließen sich die Kameradschaft ehemaliger Goslarer Jäger, der Verein Spurensuche in der Harzregion, der Stadtteilverein Jürgenohl/Kramerswinkel und der Geschichtsverein Goslar zusammen, um über die bisherigen Aktivitäten hinaus vielen Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre Haltung zu äußern.



Der Protest ist dringend erforderlich: Offenbar hat die Klosterkammer Hannover bereits Unternehmen aufgefordert, Angebote zum Abbruch bis Mitte Februar abzugeben. Die Klosterkammer behauptet, das Gebäude sei baufällig und nennt Sanierungskosten von bis zu 5 Mio. Euro – eine Summe, die nach Ansicht des Vorsitzenden des Geschichtsvereins Günter Piegsa, selbst Architekt, aus der Luft gegriffen ist.



Nach wie vor verfolgt die Klosterkammer Hannover („Werte bewahren – Identität stiften“) den Abbruch des Offizierscasinos. Dabei handelt es sich um ein Gebäude, das das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege als Einzeldenkmal innerhalb eines Gesamtensembles von Denkmalen einstuft. Es ist ein herausragendes Zeugnis der Garnisonsgeschichte der Stadt Goslar und von baukünstlerischer Bedeutung. Errichtet unter den Nationalsozialisten, wurde es jahrzehntelang auch durch die Bundeswehr genutzt. Nachnutzungen sind denkbar: als Begegnungsstätte für Jürgenohl, als Kindertagesstätte, Seniorenresidenz, Gaststätte, Bürogebäude u.a.m. Doch daran hat die Klosterkammer kein Interesse: Angeblich fand sich bisher kein Nutzer. Tatsächlich wurden Nutzer abgeschreckt.



Während bei „normalen“ Eigentümern von Denkmalen hohe Bauunterhaltungsausgaben durch die Denkmalpflege verursacht werden, will die Klosterkammer sich der Unterhaltung entziehen. Obwohl sie das Gebäude für weniger als einen Euro quasi geschenkt bekam, will sie eine Gesetzeslücke für sich ausnutzen und sich entgegen der ansonsten üblichen Denkmalpraxis den Abbruch selber genehmigen. Offenbar will die Klosterkammer vollendete Tatsachen schaffen.



Für den Erhalt des Casinos als wichtiges Zeugnis der Geschichte Jürgenohls und der Stadt Goslar, für dessen Umnutzung, für die Einhaltung der Bestimmungen des Denkmalschutzgesetzes und gegen eine Ungleichbehandlung von Denkmaleigentümern sollen die Unterschriften gesammelt werden. Die Listen liegen aus beim Reisebüro Eine am Markt in Jürgenohl und in der dortigen Bürgerbücherei Robert-Koch-Straße. In der Altstadt kann unterschrieben werden beim Herrenausstatter Helmbrecht (Schuhhof), in der Bäckerei Bachmann (Breite Straße) und in den Buchhandlungen Bücherbär (Schilderstraße) und Tippach (Petersilienstraße). Unterschriften können auch bei den Trägern der Aktion und in deren Veranstaltungen abgegeben werden.



Damit das weithin unbekannte Gebäude, das wie der gesamte ehemalige Fliegerhorst von einem hohen Zaun abgeschirmt ist und bisher nur zu bestimmten Anlässen zugänglich war, einem größeren Kreis bekannt wird, haben die Mitglieder des Bündnisses ein Faltblatt zusammengestellt. Es enthält Grundriss und Ansichten, alte und neue Fotografien, die das Casino außen und innen zeigen und eine Beschreibung des Gebäudes und seiner Geschichte. „Diese Terra incognita muss endlich ans Licht geholt werden“, so Dr. Friedhart Knolle, durchaus doppeldeutig, für den Verein Spurensuche Harzregion. Auch weist er darauf hin, dass die Klosterkammer Hannover in der NS-Zeit bereits einmal für das gesamte Gelände des Fliegerhorstes entschädigt worden war und es nun von der Bundesrepublik Deutschland für einen Euro zurückerwarb, um am hier entstehenden Baugebiet erneut zu verdienen, so Dr. Knolle.
http://geschichtsvereingoslar.de/

Pullman City Quest Schlittenhunderennen Hasselfelde vom 7. Januar bis 8. Januar 2017
Das Schlittenhunderennen gehört in Pullman City schon seit vielen Jahren zum festen Jahresprogrammpunkt.
Auch in diesem Jahr freuen wir uns wieder auf viele Starter und ein tolles Rennen.
Samstag 07.01.2017 ***Änderungen vorbehalten***.
10:00 Uhr………….Big Moose Saloon wird geöffnet
ca. 10:30 Uhr…….Start des 1. laufes in allen Klassen (letzter Start ca. 14:30 Uhr)
ca. 15:00 Uhr…….Ende des Rennens des 1. Renntages
15:00 Uhr………….Kinderrennen (Treffen am Start)
18:00 Uhr………….Big Moose Dance Hall wird geöffnet
20:30 Uhr………….Live Music mit Open Road
Sonntag 08.01.2017 ***Änderungen vorbehalten***.
10:00 Uhr………….Big Moose Saloon wird geöffnet
10:30 Uhr………….Start des 1. laufes in allen Klassen (letzter Start ca. 14:30 Uhr)
ca. 14:30 Uhr…….Ende des Rennens
15:00 Uhr………….Siegerehrung der Starter in der Main Street
Eine bitte an die Hundebesitzer: Lassen Sie ihren vierbeinigen Freund an diesem besonderen Wochenende bitte zu Hause.
Die Husky’s verstehen sich Erfahrungsgemäß nicht mit anderen Rassen.
http://www.westernstadt-im-harz.de/veranstaltung/pullman-city-quest-schlittenhunderennen/

Unwetterwarnung für den Brocken und seine Umgebung
Wernigerode. Schon in den letzten Tagen war in den höheren Lagen des Harzes Eisglätte verbreitet und das Unfallgeschehen im Wald war deutlich erhöht. In den nächsten Tagen ist mit weiterem Schneefall und Verwehungen zu rechnen, im Brockenbereich sogar mit Orkanböen. Daher wird beim Betreten der Wälder in den nächsten Tagen zu erhöhter Vorsicht geraten – achten Sie auf waldgerechte Ausrüstung beim Wandern, auf Schneeglätte auf den Wanderwegen und beobachten Sie bei Windbewegung die Bäume. Gehen Sie kein unnötiges Risiko ein und meiden Sie bei stärkerem Sturm den Wald, denn am Nord- und Ostrand des Harzes ist mit Sturmböen bis 85 km/h und auf dem Brocken sogar mit Orkanböen bis 135 km/h zu rechnen.
http://www.nationalpark-harz.de

Glasmanufaktur Derenburg - Einschränkungen durch Umbau, bitte Info unter AKTUELLES beachten.
01.01.2017 00:00 bis 03.02.2017 23:59

Im Januar und Februar 2017 kommt es zu Einschränkungen bei den Hüttenführungen. Das Café & Restaurant HARZKRISTALL sowie die Verkaufsfläche sind von den gesamten Umbaumaßnahmen jedoch NICHT betroffen und können uneingeschränkt genutzt werden. In folgenden Zeiträumen kommt es zu Einschränkungen: Vom 01.01.2017 bis 29.01.2017 sind nur eingeschränkte Führungen durch die Manufaktur möglich. Da nur die obere Etage genutzt werden kann, kostet die „ManufaktOur“ während der Umbauphase nur zwei Euro pro Person Vom 30.01.2017 bis zum 03.02.2017 sind KEINE Führungen möglich Ab dem 04.02.2017 wird die neue „ManufaktOur“ wieder in vollem Umfang angeboten! Es wird sich einiges ändern – lassen sie sich überraschen! Wir bitten um Entschuldigung, falls es während Ihres nächsten Besuchs zu Unannehmlichkeiten während der Bauphase kommt. Wir freuen uns, Sie ab dem 04. Februar 2017 wieder zur „ManufaktOur“ begrüßen zu dürfen.
http://www.harzkristall.de/

Über 1000 Termine und Veranstaltungen – Naturerlebnis-Programm 2017 des Nationalparks Harz online
Wernigerode. Das Naturerlebnis-Programm 2017 des Nationalparks Harz steht ab sofort online. Über 1000 Termine und Veranstaltungen werden unseren Gästen angeboten. Für Naturbegeisterte gibt es im Nationalpark Harz zusammen mit Nationalpark-Rangern, Förstern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Nationalparkhäuser zu allen Jahreszeiten viel zu entdecken. Luchsfütterung, Brockengartenbesuch, Fledermaus-Exkursion, Tierspurensuche oder ein Naturerlebnis für die ganze Familie – thematisch ist für jeden etwas dabei.

Sie möchten nach Ihrem Feierabend die Natur erleben, am Lagerfeuer Interessantes erfahren oder in der Dämmerung den Stimmen der Natur lauschen? Unter der Rubrik „After-Work-Naturerlebnisse“ haben wir auch in diesem Jahr wieder spannende Veranstaltungen in den frühen Abendstunden zusammengestellt.

Das neue Naturerlebnis-Programm „Unterwegs im Nationalpark Harz 2017“ ist als Download verfügbar unter

http://www.nationalpark-harz.de/de/downloads/Unterwegs-im-Nationalpark-2017

Alle Termine sind außerdem bei uns im Internet in der Rubrik „Veranstaltungen“ einsehbar. Mit Hilfe der Suchfunktion können Besucherinnen und Besucher schon jetzt ihre Ausflüge für das Jahr 2017 in den Nationalpark planen.

Das Programm enthält nicht nur unsere Veranstaltungstermine, sondern sehr viele Zusatzinformationen über all das, was der Nationalpark darüber hinaus zu bieten hat, angefangen bei den Nationalparkhäusern, den Nationalpark-Partnern und Nationalparkgemeinden bis hin zu öffentlichen Verkehrsanbindungen, Umweltbildung und vielem mehr.

Das gedruckte Programm steht nach Weihnachten zur Verfügung.
http://www.nationalpark-harz.de/de/downloads/Unterwegs-im-Nationalpark-2017

Zur Industriegeschichte im Südharz – von der Rohstoffgewinnung von Gips, Kali und Flussspat bis zur Kautabakherstellung – Band 31 der Harz-Forschungen erschienen
Wernigerode. Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde hat den Band 31 seiner Reihe „Harz-Forschungen“ unter dem Titel „Zur Industriegeschichte im Südharz“ herausgegeben.

Im Mittelalter war der Südharz ein Machtzentrum der deutschen Kaiser und Könige. Später, im 19. und 20. Jahrhundert, entwickelte sich hier ein bedeutendes Industriezentrum. Dank der immer besseren Infrastruktur, vor allem durch den Bau der Eisenbahnstrecken Halle - Kassel, Erfurt - Nordhausen sowie der Harzquerbahn, verbesserten sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Absatz- und Produktionsbedingungen. Dies betraf nicht zuletzt die Erzeugnisse des Maschinenbaus: Betriebe wie Gerlach & König, Montania, Orenstein & Koppel, Maschinenbau- und Bahn AG, VEB Schlepperwerk (später VEB IFA Motorenwerke) bzw. der heute noch bestehende Betrieb Schmidt, Kranz & Co. waren weit über die Region hinaus bekannt für ihre qualitätsvollen Produkte. Neben verschiedenen Branntweinbrennereien, die teilweise noch heute von Bedeutung sind, entfaltete sich im ersten Halbjahr des 19. Jahrhunderts die Kautabakproduktion, mit der man bis zum Zweiten Weltkrieg führend in Deutschland war, die heute aber leider nur noch in Witzenhausen ausgeübt wird. Mit der ersten Abteufung eines Kalischachtes 1893 bei Sondershausen und dem weiteren Abbau von Kali zwischen Hainleite und Harz etablierte sich ferner eine neue Berg- und Schachtbau-Industrie. Für die Eisen- und Stahlproduktion waren die Schwerspat-Lagerstätten bei Rottleberode von entscheidender Bedeutung, und auch die Gipsproduktion basierte auf hochwertigen Vorkommen. Nicht unterschätzt werden darf der Harz als Rohstofflieferant vor allem für die Holz- und Möbelindustrie im Südharz.

In dem jetzt erschienen Band wird die Geschichte ausgewählter Betriebe der genannten Industriezweige vorgestellt und mit vielen Fotos, Dokumenten und Zeitzeugenauskünften reichhaltig illustriert.

Hans-Jürgen Grönke, Hrsg.: Zur Industriegeschichte im Südharz. – Harz-Forschungen Bd. 31, 2016, ISBN 978-3-86732-223-2, 432 S., 290 Abb., 17,0 x 24,0 cm, Broschur, Bezug über den Buchhandel oder
http://www.lukasverlag.com

UNSER HARZ Dezember: „Es ist ein Ros´ entsprungen“ – Ein Rosenwunder zur Weihnacht; Er pries die eigenartige Schönheit des Harzes – Zum Gedenken an Ehm Welk; Nachrichten vom Harz und Harzrand vor 100 Jahren (1916), Teil 1; De wiehnachtliche Störenfried; Weihnachtsspaziergang; Harzer Künstlerpostkarten, Teil 10: Winter
Oberharz. Eines unserer schönsten Weihnachtslieder, „Es ist ein Ros´ entsprungen“, wurde der Legende nach von Pater Laurentius gedichtet, als er in der Christnacht des Jahres 1007 im Garten des Klosters Pöhlde eine blühende Rose fand. Überliefert ist es mit seinen ursprünglich 23 Strophen, in denen es die Weihnachtsgeschichte erzählt, im Mainzer Cantual von 1605 und zeugt von der tiefen Frömmigkeit der damaligen Zeit.

Vor 50 Jahren starb Ehm Welk, dessen Schaffen als Journalist und Schriftsteller im Ersten Weltkrieg im Harzer Raum mit pazifistischen Schriften begann. In seinen folgenden Romanen finden sich immer wieder Landschaftsbeschreibungen um fiktive Harzer Orte, in denen seine Liebe zum Harz Ausdruck findet. Von den Nazis verhaftet, wurde er auf Druck ausländischer Journalistenkollegen wieder aus dem KZ freigelassen. Sein erstes Buch nach seinem Publikationsverbot ist ein Sachbuch über den deutschen Wald, in dem der Harz eine herausragende Rolle einnimmt. Bekannt über die deutschen Grenzen hinaus ist er vor allem durch seinen Roman „Die Heiden von Kummerow“.

In dem Beitrag „Vor 100 Jahren“ wird diese Zeit im Spiegel damaliger Zeitungsartikel wieder lebendig. Natürlich war die Berichterstattung stark geprägt vom Ersten Weltkrieg. So werden die Auswirkungen dieses Krieges auf das zivile Leben nachvollziehbar, auch zum Thema der ausländischen Kriegsgefangenen. Doch auch andere Meldungen prägen das Bild der damaligen Zeit: Wilddiebereien, Todesfälle, unter anderem im Bergbau, Abbruch der Clausthaler Windmühle, neue Versuche der Erzgewinnung, nicht zuletzt mithilfe des neuen Flotationsverfahrens am Rammelsberg. Erschütternd wirken heute die vielen Festnahmen entflohener Kriegsgefangener.

Neben dem ersten Artikel sorgen eine kleine Weihnachtsgeschichte in Ostfalenplatt und ein Weihnachtsgedicht für weihnachtliche Stimmung. Der 10. und letzte Teil der Serie über Harzer Künstlerpostkarten liefert einen stimmungsvollen Nachgesang auf die schneereichen und strengen Harzer Winter, wie sie früher geherrscht haben. Selbst Goslar präsentiert sich im weißen Kleid.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Brockschmidt, Dr. Willi Bergmann-Str. 11.

Weihnachten am HohneHof
Wernigerode. Auch in der Weihnachtszeit erwartet das Natur-Erlebniszentrum HohneHof viele große und kleine Gäste. Ob nun als Ruhepunkt bei einer winterlichen Wanderung oder als Ausflugsziel für die Kinder - die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom HohneHof freuen sich auf zahlreiche Gäste.

So gibt es bereits am kommenden Sonntag, dem 11. Dezember 2016 im Rahmen des „Lebendigen Adventskalenders“ von 13.00 bis 15.00 Uhr den „Treff an der großen Feuerschale“. Bei wärmenden Feuer und heißen Getränken kann man Stockbrot backen und sich somit etwas auf das Weihnachtsfest einstimmen.

Am Samstag, dem 17. Dezember 2016 findet wieder das alljährliche Weihnachtsbasteln statt. Je nach Altersgruppe gibt es unterschiedliche Angebote, um letzte Geschenke selbst zu gestalten. In der Zeit von 11.00 bis ca. 15.00 Uhr findet man an verschiedenen Stationen im Haus Anregungen, wie man aus Naturmaterialien seine ganz persönliche Weihnachtsdekoration zusammenstellen kann.

Spontane Besucher sollten berücksichtigen, dass das Naturerlebniszentrum am Mittwoch, den 14.12.2016 wegen einer Weiterbildung bereits ab 13.30 Uhr geschlossen hat. Auch am 24., 25. und 31. 12.2016 ist das Haus geschlossen, doch sind wir zwischen den Feiertagen wieder für unsere Gäste da!
http://www.nationalpark-harz.de

Weihnachten im Harz
Wie in jedem Jahr beginnt am 1. Advent die schöne Vorfreude-Weihnacht im Harz. Zahlreiche Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten und laden ihre Besucher zu vielfältigen Veranstaltungen und natürlich zu kulinarischen Genüssen ein. Die Harzer Schmalspurbahnen, die Selketalbahn und die Rübeländer Bahn bieten wieder Fahrten zum Brocken, zu Weihnachtsmärkten oder zu den Rübeländer Höhlen an. Konzerte, Theater und weitere Veranstaltungen begeistern die Besucher in der Vorweihnachtszeit. Wir haben versucht diese Höhepunkte zusammenzufassen, geben aber keine Garantie auf Vollständigkeit. Trotzdem wünschen wir eine besinnliche und gleichzeitig ereignisreiche Vorweihnachtszeit im Harz.
http://www.weihnachten.harz-urlaub.de/

Goslarer Programm für den Monat Dezember 2016
siehe Link >>>
http://informiert.de/home/_inf/Goslarer_Programm_12_2016/

Wieder vier Open-Air-Nationalpark-Semester ausgeschrieben – Commerzbank-Umweltpraktikanten können sich bewerben
Wernigerode – Braunlage. Das Commerzbank-Umweltpraktikum bringt frischen Wind in das Studium zahlreicher Studenten, die den Prüfungsstress und Uni-Alltag für ein mehrmonatiges Praktikum in den schönsten Landschaften Deutschlands hinter sich lassen wollen und mal etwas Neues ausprobieren möchten. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2017. Weitere Informationen gibt es in www.umweltpraktikum.com

Im Nationalpark Harz waren es 2016 vier Studenten in vier Einsatzstellen: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, Natur-Erlebniszentrum Hohne-Hof, Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg und Nationalparkhaus Sankt Andreasberg.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet die einmalige Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben. Im Zuge des Praktikums werden praxisnahe Inhalte aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung vermittelt – vom Watzmann über den Harz bis zum Wattenmeer. Im Mittelpunkt stehen die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft: Energie, Umwelt und Klimaschutz.

Die Arbeit der Praktikanten ist dabei im Nationalpark Harz sehr vielfältig – von geführten Wanderungen über Gespräche zum Thema Borkenkäfer und die Beantwortung der Frage „Stirbt der Wald“ über Mitarbeit an Forschungsprojekten bis hin zur Vorbereitung und von Junior-Ranger-Fahrten und Camps ist fast alles dabei…

Seit dem Start 1990 hat sich das Commerzbank-Umweltpraktikum zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe im gesellschaftlichen Engagement der Bank entwickelt. Mehr als 1.500 Praktikanten haben bisher in den teilnehmenden Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden. Die Absolventen bringen ihre Erfahrungen dort ein, wo sie sich bewegen – sei es in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder Umwelt. Vielen Teilnehmern hat das Umweltpraktikum den Einstieg ins Berufsleben geebnet.
http://www.umweltpraktikum.com/

Aktuelle Harz-Zeitschrift 2016 erschienen – Beiträge zur Harzgeschichte von Martin Luthers Wirken über die Salierkönige und den Rabensteiner Stollen bis zur Reichsbauernstadt Goslar und der Zwangsarbeit im Harz
Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 68. Jahrgang der Harz-Zeitschrift für das Jahr 2016, die für den in Wernigerode Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. von Jörg Brückner herausgegeben wird. Die Zeitschrift hat eine lange Geschichte – sie erschien erstmals 1868.

Der aktuelle Band beschäftigt sich mit mehreren historischen Fachdisziplinen zahlreicher Orte aus dem gesamten Harz. Beiträge kamen von Jan Habermann, Otmar Hesse, Mark Homann, Margarete Lemmel, Angela Martin, Fritz Reinboth, Uwe Schickedanz, Joachim Stüben und Hans-Joachim Winzer. Zu den Vorlagen für Luthers Editionen der Theologia Deutsch und einem unbekannten Sammelband aus der Bibliothek des Klosters Himmelpforten bei Wernigerode berichtet Joachim Stüben, gefolgt von einem Beitrag Hans-Joachim Winzers zu den Herren von Ührde, Stadt Osterode am Harz – Genealogie, Besitz, soziale Stellung und herrschaftliches Umfeld. Jan Habermann berichtet sodann über die königsherrschaftliche Raumerfassung am Nordharz unter den letzten Saliern, speziell zu Krongut, Reichsdienst und Burgenbau im 11. Jahrhundert. Der ehemalige Goslarer Oberbürgermeister Otmar Hesse hat den nachfolgenden Beitrag geliefert zu Martin Luthers Familie im 16. Jahrhundert – einer Unternehmerfamilie, die im Bergbau, in der Erzverhüttung sowie im Metallhandel im Mansfelder Land und in Goslar tätig war. Das Weingartenloch bei Osterhagen und seine Geschichte ist das Thema von Fritz Reinboth. Mit den Anfängen des Rabensteiner Stollens bei Ilfeld hat sich Uwe Schickedanz beschäftigt. Es folgen einige interessante Beiträge zur Erforschung der NS-Geschichte des Harzes: Goslar – Darrés Reichsbauernstadt (Margarete Lemmel), Zwangsarbeit für Bosch in Goslar (Angela Martin) und „Ein neuer Blick auf einen bekannten Ort. Die Geschichte der Mahn- und Gedenkstätte Wernigerode, Veckenstedter Weg aus überregionalen Quellen gelesen“ (Mark Homann). Nachrufen sind dem verstorbenen Goslarer Hausforscher Hans-Günther Griep (1923 - 2016) und dem früheren Vereinsvorsitzenden Bernd Feicke (1950 - 2016) gewidmet.
Berichte zu Veranstaltungen des Harz-Vereins und zahlreiche Rezensionen runden den Band ab. Er ist mit zahlreichen Abbildungen illustriert, hat einen Umfang von 252 Seiten und kann über den örtlichen Buchhandel oder den Lukas-Verlag http://www.lukasverlag.com bestellt werden.
Anl. Titelseite frei mit dieser PI.
http://www.lukasverlag.com

Nationalpark Harz mit neuer Webpräsenz, angepasst für Smartphones und Tablets und auch mit Texten in sieben Fremdsprachen
Wernigerode - Braunlage. Der Nationalpark Harz präsentiert sich jetzt auf seiner Internetseite www.nationalpark-harz.de mit frischem Look und vielen neuen Inhalten. Neben einer Erweiterung der Suchfunktion für Veranstaltungen und zahlreichen Informationen zu den Erlebnisangeboten finden Nutzer nun auch detaillierte Angaben zur Barrierefreiheit der Nationalpark-Einrichtungen.
Zudem reagiert der Nationalpark mit der neuen Gestaltung auf den wachsenden Anteil der mobilen Internetnutzer: „Vor allem in den Urlaubsmonaten greifen mittlerweile viele Gäste per Smartphone oder Tablet auf unsere Seiten zu“, erklärt Mandy Gebara, Mitarbeiterin im Nationalpark-Fachbereich Informations- und Bildungsarbeit. „Das neue responsive Design ermöglicht die optimale Anpassung an verschiedene Bildschirmgrößen und verbessert damit insbesondere die mobile Nutzung der Seite erheblich“.

Auf gute Benutzerfreundlichkeit legt der Nationalpark aber nicht erst seit der Neugestaltung seiner Webseite großen Wert. Schon 2010 wurde er als erstes Großschutzgebiet mit einem BIENE-Award für barrierefreies Internet ausgezeichnet. „Die bisher schon hohen Standards der alten Seite haben wir beibehalten oder weiter erhöht“, so Mandy Gebara. „Bewährte Funktionen wie einstellbare Kontrastlayouts oder die Möglichkeit zur Vergrößerung der Schrift stehen weiter zur Verfügung. Die beliebte Vorlesefunktion ist nun auch mobil ohne Zusatzprogramme verwendbar“.

Stark erweitert wurde zudem das Fremdsprachenangebot. Gäste können sich zusätzlich zur deutschen Hauptseite nun in insgesamt sieben Fremdsprachen über den Nationalpark, seine besonderen Lebensräume und die Erlebnismöglichkeiten im Gebiet informieren. Neben Englisch stehen Informationen und Flyer auch in Französisch, Spanisch, Dänisch, Polnisch, Niederländisch und Esperanto zur Verfügung.
http://www.nationalpark-harz.de

Jugendstunden des Stadtfeld-Gymnasiums Wernigerode für den Waldumbau im Nationalpark Harz
Wernigerode. Keine Gesprächsrunde und kein Workshop standen dieses Mal auf dem Programm – Outdoor war angesagt. In Vorbereitung der Jugendweihe zogen Schüler der Klasse 8a des Stadtfeldgymnasiums Wernigerode zu Jugendstunden ganz anderer Art in den Wald zwischen Drei Annen-Hohne und Schierke. Genauer gesagt in die Nationalpark-Revierförsterei Hohne.
Schüler der Klasse sind Mitstreiter einer Junior-Ranger-Arbeitsgruppe des Nationalparks. Mit deren Leiterin, der Rangerin Birgit Patzelt, entstand die Idee, einmal selber etwas Sinnvolles für den Wald vor der Haustür zu tun. So kam der Vorschlag, mit 14 tatendurstigen Schülern aktiv zu werden, nun zur Umsetzung. Unter Anleitung des zuständigen Revierförsters Martin Bollmann und einiger Väter wurden mit schweren Hacken Pflanzplätze vorbereitet und über 200 kleine Rotbuchen in die oftmals steinige Erde gebracht.
Dass junge Buchen nicht vom Klapperstorch gebracht werden, sondern aus Bucheckern wachsen, wurde auch noch einmal ins Gedächtnis gerufen. Unter dem Schirm von alten Fichten sollen nun die jungen Rotbuchen gedeihen und den Wald im Nationalpark wieder strukturreicher und vielfältiger machen unter dem Stichwort der Biodiversität. Nach fast drei Stunden war die schwere körperliche Arbeit getan – Hände und Hosen schmutzig und die Markenturnschuhe nass ... Trotzdem ein tolles Erlebnis, denn bei schönem Wetter kann jeder… Am Ende waren sich alle einig: In ein paar Jahren treffen sich alle dort wieder, um den Erfolg der Arbeit zu besichtigen.
http://www.nationalpark-harz.de

Einweihung „Bunter Hof“ in Osterwieck am 18.11.2016
Der „Bunte Hof“ in Osterwieck, ein ehemaliger Adelshof des 16. Jahrhunderts, war durch jahrelangen Leerstand sehr stark geschädigt. Da es sich bei dem Objekt um ein hochwertiges, schützenswertes Einzeldenkmal handelt, war der Wunsch der Stadt Osterwieck, das Gebäude im Rahmen eines Modellprojektes mit dem Deutschen Fachwerkzentrum Quedlinburg e. V. in eine nachhaltige Nutzung zu führen.
Die besondere Herausforderung dieses Modellprojektes bestand für das Fachwerkzentrum darin, die bislang erhalten gebliebene, besonders wertvolle historische Substanz und Ausstattung zu bewahren, zu restaurieren, energetisch zu ertüchtigen und eine verlässliche Nutzung zu definieren.
Das erarbeitete Nutzungskonzept orientiert sich an den öffentlichen Belangen der Stadt und dem benachbarten Fallstein-Gymnasium. Eine Entlastung und Verbesserung der Schulsituation schaffen behindertengerechte Wohneinheiten im Bunten Hof. Die öffentlichen Belange der Stadt werden mit der Nutzung des ehemaligen „Rittersaales“ im 2. Obergeschoss als Veranstaltungs- und Schulungsraum und der Unterbringung der Leseräume der Schulbibliothek im 1. Obergeschoss integriert.
Die integrative Planung bildete ein wichtiger Arbeitsschritt in der Sanierung. So wurde für die Ertüchtigung des inneren konstruktiven Gefüges durch intensive Beratung und Austausch von Fachwissen, gemeinsam mit den Statikern, Prüfstatikern und beratenden Statikern ein der historisch wertvollen Substanz entsprechendes Aussteifungskonzept gegen angreifende Windlasten erarbeitet. So behielt der 21 Meter lange Rittersaal, lediglich mit hölzernen Bohlen in den Ständerachsen und zusätzlichen Kopfbändern zur Aussteifung in Querrichtung, sein ursprüngliches Erscheinungsbild.
Zudem wurden im gesamten Gebäude nur ökologische und kapillar aktive Dämmstoffe – und damit bauverträgliche Dämmstoffe - verwandt wie Wärmedämmlehmplatten oder Holzweichfaserplatten.
Ein weiterer Schwerpunkt des Zentrums ist nicht nur die energetische und Ressourcen schonenden Sanierung von historischen Bauten, sondern seit 15 Jahren werden die Modellprojekte auch als Bildungsauftrag in Seminaren durchgeführt. Ziel der international besetzten Seminare ist es, nicht nur Kulturgüter behutsam wieder instand zu setzen und handwerkliche Fähigkeiten zu lehren, sondern Menschen verschiedener Herkunftsländer und verschiedener Kulturen in die Gesellschaft auf Augenhöhe zu integrieren, Vorurteile abzubauen und einen interkulturellen Austausch zu beginnen. Seit Juni 2016 arbeiteten während der Seminare auch Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Iran, Benin und Guinea Bissau in den Seminaren mit an der Vollendung des Gebäudes.
Im Rahmen dieser internationalen Bildungsseminare waren junge Menschen aus 25 Ländern zu Gast. Unter dem Aspekt der Weitergabe traditioneller Handwerkstechniken wurden die Türen sowie die historischen Dielen unter Anleitung des Tischlermeisters und der Lehrlinge des Fachwerkzentrums instand gesetzt. Des Weiteren wurden die historischen Putze teilweise mit Inschriften und historischen Tapeten ertüchtigt. Als letzter Arbeitsschritt wurden die Türen mit Bierlasuren gestrichen und die auf den Türen und Bekrönungsfeldern freigelegten Malereien retuschiert – zum Vorschein traten unter jüngeren Ölanstrichen verborgen Lady Lucretia mit dem Dolch in der Hand, Samson, Wappen, und Harlekine, gemalt im 16. Jahrhundert .
Das Modellprojekt wurde vom Land Sachsen-Anhalt, dem Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Lotto-Toto GmbH, der Commerzbank-Stiftung und der Murrmann Stiftung gefördert.
Am 18.11.2016 um 11:00 Uhr wird der von Ludolf von Rössing 1582 erbaute Renaissancebau von dem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt und dem Fachwerkzentrum an die Stadt Osterwieck offiziell übergeben.
Der „Bunte Hof“ kann dann am 18.11.2016 von 13:00 bis 16:00 Uhr von jedermann besichtigt werden.
http://www.stadt-osterwieck.de/

Kunst und Kampf – Bernd Langer stellt sein neues Buch in Bad Lauterberg vor – Heimatgeschichte mal anders - Spurensuche Harzregion e.V. lädt zu einer Buchvorstellung am 20.11.2016 ein
Bad Lauterberg. Mit seinem neuen Buch „Kunst und Kampf“ legt der gebürtige Bad Lauterberger Bernd Langer ein autobiographisch gefärbtes Werk vor. Lebendig schildert Langer, wie der Westharz, vor allem der alte Landkreis Osterode und die Kreisstadt Göttingen, in den 1970er Jahren Ausgangspunkt seiner politisch-künstlerischen Entwicklung werden. Der Autor beginnt bei seiner Großeltern, erzählt, was ihn in früher Jugend prägte – von ersten politischen Erfahrungen in den neu eingerichteten Jugendzentren und dem Antifa-Arbeitskreis Bad Lauterberg.

Man erfährt vieles über die regionale Geschichte, geschildert werden aber auch die großen aufsehenerregenden Demonstrationen jener Zeit. Ein Fokus liegt auf der autonomen Szene in Göttingen, wo der Autor fast 20 Jahre wirkte, während sich der zweite Teil des Buchs auf Berlin konzentriert.

Seit den 1980er Jahren verfolgt Langer die Idee von Kunst und Kampf (KuK). Der Begriff Kampf steht dabei im übertragenen Sinne für Politik. So soll Kunst nicht mehr als individuelle Leistung verstanden werden, sondern aus einem politischen Kollektiv entstehen und Ausdruck gesellschaftlicher Auseinandersetzung und Veränderung sein. In diesem Zusammenhang entwarf Langer das heute allgemein bekannte Emblem „Antifaschistische Aktion“ auf der Grundlage einer historischen Vorlage neu und wurde mit seiner Plakatkunst bekannt.

Ideengeschichtlich bezieht sich KuK auf die Renaissance, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt und Religion und Hierarchien infrage stellt. Ein wichtiger Bezugspunkt ist dabei der deutsche Bauernkrieg. Wesentlichen Raum nimmt außerdem die Auseinandersetzung mit den sich als avantgardistisch verstehenden Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts ein.

In fast 40 Jahren entstanden hunderte Plakate, daneben Gemälde und Straßentheater, sogenannte Agit-Prop-Aktionen. Bernd Langer stellt mit seinem Buch eine reich bebilderte Gesamtbetrachtung dieser antifaschistischen Kunst vor.

Multimedia-Vortrag zum Buch „Kunst und Kampf“ mit Bernd Langer

Bad Lauterberg, Sonntag, 20.11.2016, 15 Uhr

Gaststätte Goldene Aue, Scharzfelder Straße 43, 37431 Bad Lauterberg

Veranstalter: Spurensuche Harzregion e.V.

Das Buch „Kunst und Kampf“ ist im Unrast-Verlag erschienen, hat die ISBN 978-3-89771-582-0, ist durchgehend vierfarbig gestaltet mit 256 Seiten und kostet 19,80 €.
http://www.spurensuche-harzregion.de/

Schulschach-Kongress in Halberstadt und Ströbeck
Vom 11. - 13. November 2016 findet in Halberstadt der 9. Schulschach-Kongress statt. Hauptsächlich im Käthe-Kollwitz-Gymnasium und im Seminar- und Tagungshotel Spiegelsberge Halberstadt sowie im Schachdorf Ströbeck sind zahlreiche Veranstaltungen und Workshops geplant.
Halberstadt ist die Heimat von zwei Schachschulen, dem schon erwähnten Käthe-Kollwitz-Gymnasium und der Sekundarschule "Walter Gemm", nicht zu vergessen die Schachschule im nahe gelegenen Schachdorf Ströbeck.
In Ströbeck wird auch das Lebendschachensemble im Einsatz sein.
Die mehr als 250 Schachschülerinnen und -schüler werden ereignisreiche Tage auch mit zahlreichen kulturellen Angeboten verbringen können. Wir wünschen viel Erfolg!
https://www.deutsche-schachjugend.de/termine/2016/schulschachkongress/

UNSER HARZ November: Erz für Hitlers Wahn – Aspekte der nationalsozialistischen Industriepolitik in den Besucherführungen am Weltkulturerbe Rammelsberg; Zur Erinnerung an den Heimatforscher Heinrich Spier; Serie Harzer Künstlerpostkarten, Teil 9; Dr. Hans-Ulrich Kison im Ruhestand
Clausthal-Zellerfeld. Von der ehemaligen Betreiberin des Erzbergwerks Rammelsberg, der PREUSSAG, nicht als Museum vorgesehen, nach Einschätzung des Direktors des Deutschen Bergbaumuseums in Bochum und lt. Gutachten des Deutschen Museums in München jedoch eines der bedeutendsten technischen Denkmäler in Deutschland, erhielt schließlich das Museum am Rammelsberg 1992 als erstes deutsches Industriemuseum den Status des Weltkulturerbes. Doch sollen die technischen Superlative des Rammelsberges nicht außer Acht lassen, in welcher Zeit und zu welchem Zweck der größte Teil der Übertageanlagen gebaut wurde. Die Autarkiebestrebungen der Nationalsozialisten im Hinblick auf den 2. Weltkrieg ließen ein millionenschweres Investitionsprogramm in das Erzbergwerk Rammelsberg, besonders die Erzaufbereitung nach dem neuen Flotationsverfahren, fließen. Diese nationalsozialistischen Spuren sollen nun stärker museal vermittelt werden.

Vor 20 Jahren verstarb der in Goslar geborene Heimatforscher Heinrich Spier, der zahlreiche Schriften über geschichtliche Zeugnisse aus Goslar und seiner Umgebung veröffentlicht hat (u. a. „Zur Geschichte des langen Tanzes in Goslar“) und für seine Verdienste um die Heimatforschung mit der Silbernen Ehrenplakette der Stadt Goslar ausgezeichnet worden ist.

Die 9. Folge der Serie über Harzer Künstlerpostkarten stellt diesmal verschiedene Künstler vor, die Motive aus der Goslarer Umgebung auf ihren Postkarten verewigt haben.

Das Nationalparkforum würdigt die Arbeit des stellvertretenden Leiters der Nationalparkverwaltung und Fachbereichsleiters Naturschutz, Forschung und Dokumentation Dr. Hans-Ulrich Kison, der sich am 1. September in den Ruhestand verabschiedet hat.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16,
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Bockschmidt, Dr. Willi Bergmann-Str. 11.

Fotowettbewerb HarzNATUR startet in die nächste Runde - Erneut übernimmt Hannes Jaenicke die Schirmherrschaft
Braunlage - Wernigerode. Bereits zum fünften Mal rufen der Nationalpark Harz und die Jungfer Druckerei und Verlag GmbH jetzt Fotografinnen und Fotografen auf, sich auf Motivjagd zu machen und ihre schönsten und spektakulärsten Bilder des Harzer Nationalparks einzureichen. Die besten Bilder werden ab August 2017 in einer Ausstellung präsentiert und gestalten den Nationalpark-Kalender 2018, dessen Einnahmen wieder das Harzer Luchsprojekt unterstützen werden. Aus den drei Wettbewerbskategorien wird jeweils ein Gewinnerbild ausgewählt. Der Gesamtsieger gewinnt einen Gutschein in Höhe von 500 € eines Fotogeschäfts seiner Wahl. Die beiden anderen Preisträger erhalten jeweils ein Jahresabonnement der Zeitschrift NaturFoto. Einsendeschluss für Ihre Fotos ist der 15. März 2017.

Erneut übernimmt Hannes Jaenicke die Schirmherrschaft für den Wettbewerb. Der aus zahlreichen Fernsehproduktionen bekannte und beliebte Schauspieler ist außerdem engagierter Umweltschützer. Und so freuen sich die Verantwortlichen beim Nationalpark und der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH, dass sie ihn für den Naturfotowettbewerb und das Luchsprojekt erneut für das Projekt gewinnen konnten.

Die vollständigen Teilnahmebedingungen können unter www.fotowettbewerb-harznatur.de nachgelesen oder per Post angefordert werden: Nationalpark Harz, z. Hd. Juliane Hentze, Lindenallee 35, 38855 Wernigerode, Tel. 03943 / 5502-36.

Anregungen für ihre Fotomotive können sich Fotografinnen und Fotografen im kürzlich erschienenen Nationalpark-Kalender 2017 holen. Für den Kalender im Format 48 x 35 cm wurden Bilder aus den Fotowettbewerben HarzNATUR der Jahre 2011 - 2015 ausgewählt. Er erscheint in einer limitierten Auflage von 1.200 Exemplaren und wird von der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. zur Verfügung gestellt. Zum Preis von 14,95 € ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Der Erlös des Kalenders kommt zu 100 % dem Harzer Luchsprojekt zugute (www.luchsprojekt-harz.de). Bestellt werden kann er auch beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0.
http://www.fotowettbewerb-harznatur.de

Der Natur unter die Arme gegriffen - Freiwillige pflanzen Buchen im Nationalpark Harz
Wernigerode – Braunlage. Das Thermometer zeigt 4 Grad, es nieselt leicht und der Wald ist in ein gleichmäßiges Grau getaucht. Obwohl kein Spaziergänger unterwegs ist, dringen Stimmen durch den Fichtenbestand. Wer sich nähert, erblickt junge Erwachsene, die mit Pflanzhacken und kleinen Buchen den Wald von morgen mitgestalten.

Es sind Praktikanten und Teilnehmer des „Freiwilligen Ökologischen Jahres“ (FÖJ), die eigentlich in verschiedenen Dienststellen des Nationalparks Harz sowie im Haus der Natur in Bad Harzburg arbeiten. In dieser Woche sind sie zusammengekommen, um eine Pflanzaktion im Nationalparkrevier Oderhaus zu unterstützen. Organisiert und betreut wurde die Pflanzung vom Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle - einer Umweltbildungseinrichtung, die zum Nationalpark Harz gehört.

Von Natur aus wären bis in diese Höhenlagen Laub- oder Laubmischwälder zu finden. Aus historischen Gründen der früheren Waldnutzung sind jedoch auch noch strukturarme Fichtenforste anzutreffen, daher wird im Nationalpark der Prozess hin zu einem höheren Laubbaumanteil durch Pflanzungen beschleunigt. Diese Buchen werden in Zukunft außerdem wertvolle Samenbäume ergeben, die eine natürliche Entwicklung weiter begünstigen.

Das Pflanzen ist eine ungewohnte Tätigkeit, die zum Arbeitsende am Nachmittag den einen oder anderen Freiwilligen seinen Rücken spüren lässt. Was bleibt, ist aber auch das gute Gefühl, etwas zur ökologischen Waldentwicklung beigetragen und der Natur unter die Arme gegriffen zu haben.
http://www.nationalpark-harz.de

Schokoladenfestival "chocolART" vom 28.10. - 01.11.2016
Vom 28. Oktober bis zum 01. November findet in Wernigerode wieder das größte deutsche Schokoladenfestival "chokolART" statt. Fünf Tage lang verzaubert ein verführerischer Schokoladenduft die "Bunte Stadt am Harz". Vor dem historischen Rathaus präsentieren Top-Chocolatiers ihre erlesenen Produkte, dazu reisen sie aus unterschiedlichen Ländern an. Interessant für Besucher sind die Kurse zur Herstellung feiner handgemachter Pralinen, der chocoMarkt in der historischen Altstadt oder auch die Kakao-Malerei. Restaurants und Cafés bieten natürlich zum Festival Schokoladen-Menüs an.
http://www.wernigerode-tourismus.de/veranstaltungen/hoehepunkte/schokoladenfestival.html

Holzkirche an der ehemaligen Lungenheilanstalt Albrechtshaus soll nach Stiege umgesetzt werden
Um die kleine im nordischen Stil erbaute Holzkirche am Albrechtshaus bemühen sich die 48 Mitglieder des Stieger Fördervereines. Das Gotteshaus soll ins Dorf, dort könnte sie mit ihrer nordischen Schönheit Besucher anlocken und den Tourismus fördern. Nach der Überlieferung hat ein skandinavischer Patient als Dank für die Heilung von der Tuberkulose das kleine Gotteshaus gestiftet. 1905 wurde die Kirche am Albrechtshaus feierlich geweiht. Sie ist ein Unikat, welches vom Zimmermeister Robert Witte aus Osterwieck erbaut wurde und fast im Original erhalten ist, nur die Holzschindeln auf dem Dach wurden durch Ziegel ersetzt. Alles andere ist aus Holz - die Wände, die Bänke, die Kanzel und der Altar mit den nordischen Ornamenten. Besonders schön die Drachenfiguren unterm Dach und die bunten Kirchenfenster. Der Verein hat noch einen weiten Weg vor sich, um das kleine Schmuckstück in den Ort zu holen, denn es wird ca. eine halbe Million Euro kosten, die Kirche umzusetzen. Wer sich beteiligen möchte oder sich weiter informieren, schaut auf die Homepage:
http://www.stabkirche-stiege.de

Artenreiches Grünland in Niedersachsen – Situation, Gefährdung, Schutz
Zu diesem Terminen laden der NABU und BUND Goslar zu einem Vortrag ein:

Donnerstag, 27. Oktober ab 19. 00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr

Verbändebüro Petersilienstr. 23, Goslar

Goslar: Artenreiche Grünlandflächen haben eine herausragende Bedeutung für den Gewässer-, Boden- und Klimaschutz. Zudem sind sie Lebensraum für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Von den in Deutschland gefährdeten Arten der Farn- und Blütenpflanzen haben etwa 40 % ihren Verbreitungsschwerpunkt im Grünland. In den letzten Jahren ist es zu einem dramatischen Rückgang von artenreichen Grünlandflächen gekommen.

Neben dem Verlust von Grünlandflächen an sich ist zusätzlich von einer massiven Qualitätsverschlechterung der bestehenden Grünlandflächen hinsichtlich ihrer Biodiversität auszugehen. Der NABU hilft bei der Etablierung von artenreichem Grünland.

Das von der Niedersächsischen BINGO Umweltstiftung geförderte Projekt Kuckucks-Lichtnelke und Co. ermöglicht es NABU Gruppen, ihre bereits vorhandenen Grünlandflächen zu optimieren und neue artenreiche Grünlandflächen anzulegen. Zielarten des Projektes sind mittelhäufige Grünlandarten, die in den letzten Jahren einen Rückgang erfahren haben und von denen zu erwarten ist, dass sie ohne einen gezielten Schutz schon bald zu den gefährdeten Arten gehören werden. Die Unterstützung der Maßnahmen reicht von der Kartierung und Bewertung von Grünlandflächen bis zur Beratung bei der Auswahl geeigneter Spenderpopulationen für Neuansiedlungen. Das Projekt wird durch den Landesfachausschuss Botanik im NABU Niedersachsen durchgeführt.

Für Rückfragen:
Wolfgang Moldehn
NABU Kreisgruppe Goslar e. V.; Petersilienstr. 23, 38640 Goslar, w.moldehn@nabu-goslar.de

Tel.: 05326-93985, sowie
http://www.NABU-goslar.de

Spurensuche Harzregion e.V.: Statt Dr.-Otto-Fricke Platz Ehrung des „Gerechten unter den Völkern“ Walter Krämer, der in Goslar ermordet wurde
Goslar. Der Vorstand des Vereins Spurensuche Harzregion e. V. wendet sich gegen das Vorhaben, die Hildesheimer Straße im Bereich des Goslarer Bahnhofsvorplatzes in „Dr.-Otto-Fricke-Platz“ umzubenennen.

Eine solche Sitzungsvorlage mit der Nr. 2015/155-03 ist dem Bürgerinformationssystem ALLRIS der Stadt Goslar samt „Gutachten Otto Fricke“ des Historikers Dr. Peter Schyga zu entnehmen und liegt dem Goslarer Bauausschuss am 20.10.2016 zur Beschlussfassung vor. Sie soll offenbar bereits auf der konstituierenden Sitzung des gerade neu gewählten Rates der Stadt Goslar am 8.11.2016 beschlossen werden.

Nach Auffassung des Vereins Spurensuche Harzregion gibt es keinen Grund, Dr. Otto Fricke eine weitere Ehrung dieser Art zukommen zu lassen, wie Vorstandsmitglied Dr. Friedhart Knolle mitteilt. Dr. Otto Fricke ist bereits vielfach geehrt worden, u.a. als Ehrenbürger der Stadt Goslar, denn er hat zweifellos Verdienste, auch um den Wiederaufbau nach 1945.

1938/39 bis 1945 war Dr. Otto Fricke u.a. förderndes Mitglied der SS. Diese Facette mag seine Persönlichkeit nicht abschließend charakterisieren, doch muss man feststellen, dass er seine autoritär-volksgemeinschaftliche Einstellung nie wirklich hat ablegen können und die NS-Zeit für die starke Mehrung seines Vermögens und den Aufbau eines politisch-wirtschaftlichen Netzwerks genutzt hat, das ihm in der Nachkriegszeit hohen Einfluss verschaffte.

Es besteht für die politischen Gremien der Stadt nach Auffassung des Vereins keine Notwendigkeit, jetzt ohne intensive Diskussion der Inhalte des Gutachtens kurzfristig eine Entscheidung über die Umbenennung (Ursprungsantrag der CDU) quasi durchzupeitschen, zumal die neugewählten Ratsmitglieder sich mit dem Thema noch nicht befasst haben.

Ein Zeichen für die Stadt Goslar in Richtung von Demokratie und Weltoffenheit wäre vielmehr, unvoreingenommen zu prüfen, wie der am 6. November 1941 im Außenkommando Goslar des KZ Buchenwald ermordete Walter Krämer („Arzt von Buchenwald“) angemessen geehrt werden könnte. Walter Krämer steht auf der Liste der „Gerechten unter den Völkern“ der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem und befindet sich damit in einer ehrenvollen Reihe mit Oskar Schindler und anderen Persönlichkeiten. Das ist der in der Stadt Goslar wenig bekannt und Grund genug, diese nahe der Sandkuhle Försterberg bei Goslar-Hahndorf (heutiger Tennisplatz Hahndorf) ermordete Persönlichkeit endlich angemessen zu ehren. Am kommenden 6. November 2016 jährt sich der Tag der heimtückischen Ermordung von Walter Krämer „auf der Flucht“ zum 75. Mal, so Dr. Friedhart Knolle vom Verein Spurensuche Harzregion e.V. abschließend.
http://www.spurensuche-harzregion.de/

Petition "Nein zum Grauwacke Abbau zwischen Meisdorf, Ballenstedt und dem Selketal"
Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Dirk Reichel, ich komme aus Sachsen-Anhalt und wohne in Meisdorf in der Stadt Falkenstein Harz. Hier bei uns im Wald plant man, einen neuen großen Steinbruch zu eröffnen. Das Gebiet befindet sich zwischen Ballenstedt und Meisdorf. In unmittelbarer Nähe des geplanten Steinbruchs befindet sich eine Lungenklinik und das streng geschützte und für den Naturschutz wertvolle Selketal. Im Gebiet, wo der Steinbruch erschlossen werden soll, befinden sind zwei FFH-Schutzgebiete sowie angrenzend ein Europäisches Vogelschutzgebiet. Trotz dieser Lage verfolgt man diesen Plan.

Wir also die Bürger der umliegenden Orte haben uns jetzt dazu entschlossen, dagegen etwas zu unternehmen. Dazu haben wir eine Unterschriftensammlungen sowie eine open Petition ,,Nein zum Grauwacke Abbau zwischen Meisdorf, Ballenstedt und dem Selketal" gestartet. Durch diese Petition wollen wir erreichen, dass dieses Vorhaben noch einmal überprüft wird. Um unser Ziel aber zu erreichen, brauchen wir noch sehr viel Hilfe bzw. Unterschriften. Vielleicht können sie uns helfen: siehe Homepage!

Ich möchte mich in Namen der Bürger jetzt schon einmal bei ihnen bedanken.

Mit freundlichen Gruß

Dirk Reichel
Friedhofstraße 220
06463 Meisdorf
Tel. 0170 3400307
Schwarzepanther@t-online.de?
https://www.openpetition.de/petition/online/nein-zum-geplanten-grauwackeabbau-zwischen-meisdorf-ballenstedt-und-dem-selketal

Letzte Brockengartenführung des Jahres am 14.10.2016
Am Freitag, den 14.10.2016 findet um 14 Uhr die letzte Brockengartenführung in dieser Saison statt. Voraussetzung ist allerdings, dass der Garten nicht komplett vom Schnee bedeckt ist, was aber derzeit unwahrscheinlich ist.

Der 1890 gegründete Brockengarten ist Mitglied im Verband der Botanischen Gärten Deutschlands und der Arbeitsgruppe der arktisch-alpinen Gärten Europas, die in diesem Jahr in Pont-de-Nant in der Schweiz ihre 6. Konferenz durchführte. Es trafen sich Vertreter arktisch-alpiner Gärten aus Norwegen, Schottland, Italien, Frankreich, Estland, Georgien, der Schweiz und Deutschland, um über die Aufgaben der Gärten u.a. bei der Erfüllung von Naturschutzaufgaben zu diskutieren.

Von den fünf arktisch-alpinen Gärten in Deutschland waren der Schachengarten, der dem Botanischen Garten Nymphenburg in München angegliedert ist, und der Brockengarten, für den der Nationalpark Harz zuständig ist, vertreten.

Arktisch-alpine Gärten stehen für den Erhalt einer einzigartigen Hochgebirgsflora. Die meisten Gärten dieser Art wurden daher auch dort gegründet, wo die Flora des Gebietes besonders schützenswert ist. So ist es auch kein Wunder, dass Prof. Albert Peter 1890 den Brockengarten gründete, denn er wusste um die ökologischen Besonderheiten des höchsten Berges Norddeutschlands. Vorrangige Aufgabe des Gartens war damals wie auch heute der Erhalt der autochthonen Brockenflora. Neben praktischen Naturschutzaufgaben und der Forschung besitzen Hochgebirgspflanzengärten vielfältige Aufgaben. Hierzu zählt auch die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit.

2016 besuchten bisher insgesamt 5675 Gäste den Brockengarten. Darunter waren 4645 Besucher, die von den Mitarbeitern des Brockengartens betreut wurden, und 615 Garteninteressierte, die, meist an den Wochenenden, von den Rangern begleitet wurden. Weiterhin fanden 17 Sonderführungen mit 415 Personen statt.

Dass der Brockengarten auch für ausländische Gäste attraktiv ist, zeigte sich auch 2016. So besuchten uns Gäste u.a. aus Australien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Japan, Korea, Neuseeland, den Niederlanden, Polen, Russland und Schweden.

Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Brockengarten, der unter Denkmalschutz steht, am Tag des offenen Denkmals mit einer Sonderführung. Weiterhin sind die Aussichten gestiegen, dass der Brockengarten 2017 Mitglied im Netzwerk „Gartenträume“ wird, so dass sich der Bekanntheitsgrad des Gartens kontinuierlich erhöht.

Festzustellen ist allerdings auch, dass es in den letzten Jahren immer schwieriger geworden ist, Hochgebirgspflanzen auch unter Brockenbedingungen zu kultivieren. So ist die Aussage, dass es auf dem Brocken nur alle vier Jahre einen Sommertag (Temperatur über 25 °C) gibt, in Zeiten des Klimawandels mindestens für die letzten Jahre zu relativieren. Auch längere Trockenphasen vor allem in der Hauptwachstumszeit sind festzustellen. Das Auftreten von extremen Wettersituationen, die sich in den Durchschnittswerten der Klimastationen nicht in jedem Fall wiederspiegeln, ist häufiger geworden. Und dies ist nicht nur auf dem Brocken so, wie die Kollegen aus anderen Gärten mitteilten.
http://www.nationalpark-harz.de

Buchneuerscheinung „Eroberer des Himmels: Lebensbilder – deutsche Luft- und Raumfahrtpioniere“
Gernrode. Wir jubeln Künstlern zu, Dichtern und Schriftstellern, mitunter auch religiösen Führern oder Politikern. Doch wer bejubelt schon Ingenieure und Erfinder? Bereits seit Beginn der Industriellen Revolution weisen Technikphilosophen auf die Bedeutung der Ingenieurskunst hin. Geändert hat sich bis heute nicht viel.
Bernd Sternal, selbst Ingenieur und zudem Flugzeugmechaniker, hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, sich mit dem Wirken und Schaffen von Luft- und Raumfahrtpionieren zu beschäftigen und von einigen dieser Persönlichkeiten Lebensbilder zu zeichnen. In diesem Band finden sich Darstellungen zu folgenden Eroberern des Luftraums:

- Friedrich Christiansen
- Hellmuth Hirth
- Max Valier
- Willy Messerschmitt
- Hans Ullrich Berkner
- Claudius Dornier
- Gerhard Fieseler
- Rudolf Nebel

Die Fülle des Materials ist so groß, dass es bald einen zweiten Band geben wird.

Das Buch hat 184 Seiten und ist illustriert mit 67 Zeitdokumenten sowie Schwarz/Weiß-Fotos. Gestaltet und herausgegeben hat das Buch mit strukturiertem Paperback-Einband der Verlag Sternal Media in Gernrode. Verlag und Hersteller ist die Books on Demand GmbH, Norderstedt. Das Buch ist unter ISBN 978-3-7412-6393-4überall im Buchhandel zu erwerben oder zu bestellen und kann auch online unter http://www.buch.sternal-media.de bestellt werden. Es kostet 15,99 Euro, eine E-Book-Version, die demnächst im Handel erhältlich sein wird, kostet 6,99 Euro.

Herausgeber:
Bernd Sternal
Sternal Media & Verlag Sternal Media
Kirchweg 2
06485 Gernrode
www.sternal-media.de
http://WWW.buch.sternal-media.de

Öffentliche Vorstellung der neuen Geologisch-montanhistorischen Karte Harz
am 27. Oktober 2016, 18 Uhr

in der Remise, Marktstraße 1, Wernigerode
Tel. 03943 - 632630
http://www.nationalpark-harz.de

UNSER HARZ Oktober 2016: Das Jägerdenkmal in Goslar; Bergahorn – der Baum des Jahres 2009; Harzer Künstlerpostkarten, Teil 8 - Goslar; Nationalparkforum: 25 Jahre Brockenhaus – Grenzgeschichte und Nationalpark im Blick
Clausthal-Zellerfeld. Am 19. September 2016 wurde der 90. Geburtstag des Goslarer Jägerdenkmals gefeiert. Anlass für Dr. Donald Giesecke, sich Gedanken über die Bedeutung von Mahn- und Gedenkstätten im Allgemeinen und zum Goslarer Jägerdenkmal im Besonderen zu machen. Den deutlichsten Ausdruck findet der über die Jahrhunderte stattgefundene Sinneswandel bezüglich der Kriegerehrung in dem an der Kaiserpfalz aufgestellten Werk „Goslar Warrior“ des ersten Kaiserringträgers Henry Moore.

Gerade im Oktober ist das kräftig gefärbte Laub des Bergahorns bei uns vielerorts zu bewundern. Nicht nur über sein besonderes Holz, das in vielerlei Bereichen Verwendung findet, wird hier berichtet, auch auf botanische Besonderheiten wird hingewiesen und die besondere Geschichte dieses Baumes hier im Harz gestreift, wo er entlang der Anfahrtswege zu den meisten Gruben gepflanzt wurde.

Die vielen malerischen Motive, die die Stadt Goslar zu bieten hat, haben zahlreiche Künstler dazu angeregt, sie auf Postkarten zu verewigen. Glücklicherweise hat das Stadtarchiv diese zur Vervollständigung alter Stadtansichten gesammelt.

Im Nationalparkforum wird das Brockenhaus vorgestellt, frühere Abhörzentrale der Staatssicherheit der DDR, heute Nationalparkhaus, das in seinen Ausstellungen eine Fülle von Informationen über die Geschichte des Brockens vermittelt, seine berühmten Besucher, seine besondere Flora, die hier gut aufbereitet zu bestaunen ist, und natürlich seine besondere Funktion in der Zeit der deutsch-deutschen Teilung. Zukunftsgerichtete Fragen zu Natur und Umwelt werden ebenso an die Besucher herangetragen wie zur geologischen Entstehungsgeschichte des Harzes, zu der auch eine Fülle von Ausstellungsstücken präsentiert wird. Ein Café und ein gut sortierter Museumsshop runden das sehenswerte Angebot dieses Hauses ab.

Sonderausstellung: Ein neues Zeitalter der Musik - Vom Phonograph zum Radio in der Musikausstellung Kloster Michaelstein
Eine technische Errungenschaft führte im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts in ein neues Zeitalter der Musik: die Erfindung der Tonaufzeichnung auf Walzen durch Thomas Alva Edison. Edisons Phonograph, Emil Berliners Grammophon sowie das Massenmedium Radio ließen den Musikkonsum, besonders von populären Musikformen, in bisher nicht gekanntem Ausmaß ansteigen.
Leihgaben aus verschiedenen Museen und Privatsammlungen zeigen die Entwicklung der Audiotechnik vom frühen Phonographen und Grammophonen über Drahtton- oder Schallbandgeräte bis zu Radios aus den 1920er bis 1950er Jahren. Historische Tondokumente mit der weltweit ersten Jazz-Aufzeichnung, dem legendären Operntenor Enrico Caruso oder Schlagern aus den 1920er Jahren mit dem Sound historischer Radios vermitteln einen Einblick in die Musikentwicklung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Sehen können Sie die Ausstellung zu unseren Öffnungszeiten im Rahmen des Museumbesuchs.
Musikausstellung Kloster Michaelstein, Michaelstein 3, 38889 Blankenburg (Harz)
Öffnungszeiten: April-Oktober: täglich 10:00-18:00 Uhr
November-März:
Dienstag-Freitag 14:00-17:00 Uhr
Sonnabend, Sonn- und Feiertag 10:00-17:00 Uhr
http://www2.kloster-michaelstein.de/

Heimat in der Fremde – Zwangsarbeiter, Vertriebene und Flüchtlinge in Deutschland nach 1945 8. Konferenz des Netzwerkes Topographie der Erinnerung in Südniedersachsen
Samstag, 1. Oktober 2016, ab 10 Uhr
Ort: Goslar, Jugendherberge, Rammelsberger Str. 25, 38644 Goslar
Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation in Europa und in Deutschland schauen wir zurück in die unmittelbaren Nachkriegsjahre. Europa und Deutschland waren durch den Krieg zerstört. Millionen Menschen befanden sich auf der Flucht, irrten als Verschleppte heimatlos herum, warteten als Kriegsgefangene auf ihre Entlassung. Im Mai 1945 lebten auf dem Gebiet des späteren Niedersachsen etwa 300.000 befreite Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen und Menschen, die aus den Konzentrationslagern befreit worden waren. Hinzu kamen mehr als 1,8 Mio. Flüchtlinge und Vertriebene, die einen Zuwachs der Wohnbevölkerung um beinahe 50% darstellten.

Im Vergleich zur aktuellen Situation heute stellte der damalige rasante Bevölkerungszuwachs ein substanzielles Problem dar. In der Nachkriegszeit fehlte es allen an Wohnung, Nahrung, Kleidung und Heizung. Die Bevölkerung musste zusammenrücken und mit den Schutzsuchenden teilen. An den Beispielen Goslar und Moringen zeigen wir, welche Anstrengungen Politik, Verwaltung und Bevölkerung unternahmen, Flüchtlinge und Vertriebene zu versorgen. Während die einen integriert wurden, warteten die anderen auf die Rückkehr in ihre Heimatländer oder die Emigration in ein sicheres Drittland. Dabei waren die Fremden Ressentiments und Vorurteilen sowie bürokratischen Hürden und manchen zwischenmenschlichen Schikanen ausgesetzt. Neben Anfeindungen und Ablehnung erlebten sie aber auch Menschlichkeit.

Verpflegungspauschale: 10 € für alle Mahlzeiten

Veranstaltet von der KZ-Gedenkstätte Moringen gemeinsam mit dem Verein Spurensuche Harzregion e.V.
http://www.spurensuche-harzregion.de/

18.9.2016: „Hier irrte Goethe!“ – Auf den geologischen Spuren des Dichters im Nationalpark Harz – Vortrag und Exkursion am Tag des Geotops im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg
Sankt Andreasberg. Goethe hatte immer recht? Beileibe nein! Auch der Altmeister irrte – zum Beispiel bei seiner Ansicht zur Granitentstehung. Wollen Sie wissen, warum?

Der Vortrag dazu findet am Sonntag, den 18. September um 10:00 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt. Dr. Friedhart Knolle, Geologe und Pressesprecher des Nationalparks Harz, führt zunächst in die Harzgeologie sowie den historischen Streit zwischen den „Plutonisten“ und den „Neptunisten“ ein und erläutert Goethes Standpunkt in dieser geologischen Fragestellung. Danach geht es gemeinsam an den historischen belegten Originalschauplatz, an dem sich Goethe mit diesem Thema im Harz befasste. Daher trägt dieser Platz mitten im Nationalpark Harz heute den Namen „Goetheplatz“.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, in der Nationalpark-Waldgaststätte Rehberger Grabenhaus einzukehren. Bitte festes Schuhwerk mitbringen!

Teilnahmegebühr: 6,- €/Person. Informationen unter Tel. 05582/9230-74.

Ort des Vortrags: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg

Dauer mit Exkursion: ca. 5 Std. (je nach Wetter)
http://www.nationalpark-harz.de

Sonderausstellung „Kalaallit Nunaat“
Zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung
„Kalaallit Nunaat“ – Landschaftsfotografien aus Grönland von Jutta Kalbitz
laden wir Sie herzlich nach Ilsenburg in das Nationalparkhaus Ilsetal ein.
Die Eröffnung findet am Donnerstag, 29.9.2016 um 17 Uhr statt.
Die Sonderausstellung ist im Anschluss bis zum 31.1.2017
Di - So von 8.30 - 16.30 Uhr (montags nur an Feiertagen)
geöffnet und eintrittsfrei.
http://www.nationalpark-harz.de

UNSER HARZ September erschienen
Aus der Frühgeschichte der Radioaktivität – Forschungen im Harz und Umland; Forstliche Nachhaltigkeit – nicht im Harz erfunden, aber von Hans Dietrich von Zanthier gelehrt; Historische Gipsöfen am Nordharz; Serie Harzer Künstlerpostkarten, Teil 7, Brockenhexen; Nationalpark Harz von Anfang an dabei: 15 Jahre „Fahrtziel Natur“ – Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung
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Harz. Vor 120 Jahren wurde die Radioaktivität entdeckt. Dass viele Erkenntnisse hierzu aus dem Umfeld der Wolfenbütteler Physiker Julius Elster und Hans Geitel gewonnen wurden, gründend auf Versuche in Bergwerksschächten und Höhlen der Harzregion, ist weitgehend in Vergessenheit geraten.

2017 kann der 300. Geburtstag des Forstmanns Hans Dietrich von Zanthier begangen werden – Zeit, einen Rückblick zu halten und Klarheit zu verschaffen über sein Wirken und seine zukunftsweisenden Gedanken. Er gründete die erste Forstschule im deutschsprachigen Raum, jedoch nicht weltweit, wie oft gesagt wird.

Über die Gipsbrennerei am Südharz gibt es bereits mehrere Veröffentlichungen. Doch auch, wenn dieses Gebiet zu den bedeutendsten Zechsteingipsvorkommen in Deutschland zählt, so wurde doch auch im Nordharz Gips gewonnen, wie die rudimentären Reste früherer Gipsöfen zeigen.

Das Geheimnisvolle des Brockens und sein Hexenmythos spiegeln sich auch in vielen Postkarten verschiedener Künstler wider. Auf einigen sind die früheren Wandfriese von Adolf Rettelbusch im Brockenhotel noch zu sehen.

Im Nationalparkforum wird das Projekt „Fahrziel Natur“ vorgestellt, ein Gemeinschaftsprojekt von National- und Naturparken sowie Biosphärenreservaten in Deutschland, der Schweiz und Österreich mit dem Ziel, Tourismus nachhaltiger zu gestalten und die Nahverkehrsmöglichkeiten zu verbessern.

Schierke - Ausverkauf der Natur im Harz Blamable Raumordnungsunterlagen der Stadt Wernigerode
Magdeburg - Wernigerode, 2016-09-07: „Die Stadt Wernigerode will für eine Skialpinum bei Schierke 20 Hektar Wald roden und wertvolle Moorflächen zerstören, hat aber nur unvollständige und z.T. blamable Unterlagen im derzeit laufenden Raumordnungsverfahren vorlegt.“. So fasst Oliver Wendenkampf, der Landesgeschäftsführer des BUND Sachsen-Anhalt, die Kritik seines Verbandes zusammen. „Wir hoffen, dass der morgen in Wernigerode-Schierke tagende Landes-Umweltausschuss dazu die Interessen der Umwelt und nicht nur die der Wirtschaft formuliert, zumal das Plangebiet mitten in einem FFH- und Vogelschutzgebiet liegt“, so Wendenkampf weiter.

Besonders erstaunlich ist, dass der Oberbürgermeister von Wernigerode, der diesen Ausverkauf der Natur plant, Vorsitzender des Bündnisses "Kommunen für biologische Vielfalt e.V." ist. Dieses Bündnis ist ein „Zusammenschluss von im Naturschutz engagierten Kommunen“ – so die Selbstbeschreibung im Internet. Wie kann es sein, dass eine solche Stadt 20 Hektar Wald und Moorgebiete in einem geschützten Gebiet des Naturparks Harz unmittelbar am Rande des Nationalparks Harz zerstören will und welches Signal setzt er damit für die anderen Kommunen, die sich ernsthaft für die Biologische Vielfalt einsetzen?

Die Kritik an den mangelhaften Unterlagen der Stadt Wernigerode im Raumordnungsverfahren "Natürlich Schierke – Wander- und Skigebiet Schierke" hat der BUND in Abstimmung mit anderen Naturschutzverbänden – in diesem länderübergreifenden Fall auch aus Niedersachsen – auf 6 Seiten zusammengefasst.
http://www.bund-sachsen-anhalt.de

Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016
Wie in jedem Jahr im Herbst sind am Tag des offenen Denkmals zahlreiche kulturelle und geschichtliche Stätten und Denkmalen in Deutschland und damit auch im und um den Harz geöffnet. Diese Aktion wirbt bei den Bürgern für das Interesse an der Denkmalpflege sowie für die Erhaltung unseres kulturellen Erbes.
Hier nun einige offene Denkmale in und um Osterwieck:
Deersheim Edelhof mit ehemaligem Ochsenstall des Ritterguts, Edelhof 48
Hessen Schloss Hessen, Johann-Royer-Straße 1
Osterwieck Bunter Hof, Rössingstraße 5
Osterwieck Fachwerkwohnhaus, Schreiberhof 2
Osterwieck Heimatmuseum, Am Markt 1
Osterwieck Nikolaikirche, Nikolaistraße
Deersheim Edelhof mit ehemaligem Ochsenstall des Ritterguts, Edelhof 48
Hessen Schloss Hessen, Johann-Royer-Straße 1
Osterwieck Bunter Hof, Rössingstraße 5
Osterwieck Fachwerkwohnhaus, Schreiberhof 2
Osterwieck Heimatmuseum, Am Markt 1
Osterwieck Nikolaikirche, Nikolaistraße
http://www.tag-des-offenen-denkmals.de/

Neue “Wasserstation“ am Natur-Erlebniszentrum HohneHof im Nationalpark Harz
Wernigerode - Drei Annen-Hohne. Unter dem Motto „Wasser ist Leben und Wasser lebt“ hat der Nationalpark Harz am Natur-Erlebniszentrum HohneHof einen kinder- und behindertengerechten Zugang zum Gewässer geschaffen. Hier können künftig junge Naturforscher und auch Behinderte die Lebewelt des Bachs erkunden. Dazu wurde der Zugang zum Gewässer neu gestaltet.

Die Idee dazu gab es schon lange, aber erst die Projektarbeit von Sarah Müller, die im Nationalpark Harz ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert, machte die Umsetzung möglich. Im Rahmen der meist einjährigen Tätigkeit im Nationalpark kann jede FÖJ-Kraft an eigenständigen Projekten arbeiten, die sie mit ihrer Einsatzstelle und dem Nationalpark abspricht. Das können Forschungsprojekte sein, aber wie in diesem Fall auch Ideen zur Verbesserung der Bildungsarbeit.

Unterstützung erhielt Sarah Müller von Natalie Kracht, der zweiten FÖJ-Kraft, der Chefin des Hohne-Hofs Irmtraud Theel und den Rangern des Natur-Erlebniszentrums. Die Bauausführung übernahmen die Mitarbeiter der Lebenshilfe Wernigerode gGmbH.

Mit der neuen „Wasserstation“ ist der Nationalpark Harz um einen Anziehungspunkt reicher. Alle Beteiligten hoffen, dass die „Wasserstation“ zukünftig von vielen jungen Forschern und auch Behinderten genutzt wird, um die interessante Wasserlebewelt des Baches zu erkunden.
http://www.nationalpark-harz.de

Spende für den Nationalpark Harz: Baltic Sea Circle: Ein Roadtrip um die Ostsee
Goslar. Die beiden Goslarer Patrik Werner und Mona Tiltsch starteten Mitte Juni 2016 zu den Mittsommernächten für eine zweiwöchige Fahrt, die Baltic Sea Rallye. Innerhalb der folgenden 16 Tage ging es ohne Navigation und GPS und auch ohne das Benutzen von Autobahnen durch 10 Länder rund um die Ostsee. Hintergrund der Rallye war neben dem unglaublichen Natur- und Kultur-Abenteuer, das über holprige Straßen, vorbei an weißen Stränden, einsamen Schären, rauen Kliffs und tiefen Fjorden ging, vor allem der soziale Zweck für vorbildliche Projekte.

Um an der Rallye teilzunehmen, musste jedes Team mindestens 750 Euro an Spendengeldern sammeln. Diese kommen verschiedenen Projekten zu Gute. Neben umweltverbessernden und sozialen Projekten der Hamburger Rallye-Organisatoren und Begründern des Superlative Adventure Clubs sollten die Gelder auch regionalen Organisationen und Vereinen zugehen.

Gesagt – getan, innerhalb der drei Monate vor dem Rallyestart am 18. Juni sammelte das Team knappe 7.000 EUR an Spendengeldern. Lokale und überregionale Sponsoren erhielten durch ihren Beitrag einen Logoplatz auf dem 27 Jahre alten Mercedes.

Die Spendengelder wurden bereits an die Wahl-Organisationen übergeben. Der Verein Leben mit Krebs in Goslar (www.leben-mit-krebs-goslar.de/durch-helfen-lebensmutstaerken.html) und die Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz (www.gfn-harz.de) erhielten jeweils 2.656 Euro. Eine weitere Spende ging an die Autonomen Jugendwerkstätten in Hamburg (www.ajw-hamburg.de). In den Projekten kommen die Spenden dann zu 100 % den zu fördernden sozialen bzw. ökologischen Aktivitäten zu Gute.
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Im Nationalpark werden wieder Bucheckern für die Waldumwandlung geerntet
Wernigerode. Der Frühling im Wald war in diesem Jahr von der intensiven Blüte vieler Baumarten geprägt. Nicht nur viele Autofahrer werden sich noch an den gelben Blütenstaub auf den Fensterscheiben erinnern, auch in vielen Haushalten fiel der Staub auf.

Nun neigt sich der Sommer dem Ende entgegen und unsere Waldbäume tragen Früchte im Überfluss. Das freut natürlich die „Waldumwandler“, denn wir hoffen auf gutes Ankommen der Naturverjüngung von Rotbuche, Bergahorn, Eberesche und Co. im Wald der Zukunft des Nationalparks Harz.

Leider gibt es in vielen Fichtenforsten im Bereich des Nationalparks Harz keine Altbuchen als Samenbäume. Deshalb werden auch in diesem Jahr Bucheckern im Nationalpark-Revier Scharfenstein in der Nähe von Ilsenburg geerntet. Dazu wurden unter den Buchen, die besonders viele Bucheckern tragen, Netze ausgelegt, um die herunterfallenden Früchte aufzufangen.

Dieses Saatgut geht zur Lohnanzucht in eine Baumschule. Damit können dann ab dem kommenden Jahr 500.000 – 600.000 kleine Buchen in den Fichtenbeständen der mittleren Lagen gepflanzt werden. Die Pflanzenzahl reicht etwa für 250 bis 300 ha Waldumwandlungsfläche. Damit werden Initiale für die Samenbäume der Zukunft gesetzt und wir kommen dem Ziel ein Stück näher, die Wälder des Nationalparks Harz, die jahrhundertelang durch den Menschen beeinflusst wurden, in Richtung mehr Naturnähe zu entwickeln.
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Braunschweigischer Geschichtsverein und Spurensuche Harzregion e.V.: Der Autor Markus Weber präsentiert ein zentrales Kapitel Bad Harzburger Geschichte – Jüdisches Leben zwischen Akzeptanz und Verfolgung. Buchvorstellung am Mittwoch, 24. August 17.00 Uhr im Plumbohms, Herzog-Wilhelm Straße 97, Bad Harzburg
Braunschweig - Wolfenbüttel - Bad Harzburg. Die Erforschung der engen Verbindung zwischen dem Aufstieg der Stadt Bad Harzburg als Kur- und Badeort seit der letzten Dekade des 19. Jahrhundert und dem jüdischen Leben in der Stadt bildet den hintergründigen Leitfaden in Markus Webers historischer Erzählung. Dass und wie diese Verbindung im Zuge der Ausgrenzungs-, Verfolgungs-, und Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten seit 1933 zerrissen wird, steht im Fokus der vorliegenden Untersuchung.



Antisemitische Anfeindungen und Diskriminierungen waren immer Bestandteil jüdischen Lebens. Diese wurden nicht widerspruchslos in Wort und Tat hingenommen, auch nicht von Teilen der städtischen Bevölkerung. Dies nicht nur, weil die jüdischen Gäste einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Stadt darstellten und man sie nicht vergraulen wollte, sondern auch, weil sich so etwas wie eine Assimilation von Lebensstilen entwickelte.



Bemerkenswert und äußerst fruchtbar ist die Herangehensweise des Autors an sein wahrlich nicht leicht zu bearbeitendes Thema, seine Methode. Markus Weber widmet sich akribisch und detailkonzentriert der Erforschung von Lebenslinien und Schicksalen jüdischer Bürgerinnen und Bürger, die in der Stadt lebten, arbeiteten und Geschäfte machten, und derjenigen, die hierher zur Erholung, Genesung, Entspannung kamen. Er sucht mit der Lupe und präsentiert genaue Porträts und Biografien. Er widmet sich kleinteilig erscheinenden Feinheiten in Lebensläufen und Handlungen. Doch es gelingt ihm, diese Mosaiksteinchen, wie er sagt, zu einem Geschichtsbild zu komponieren, das die politische Entwicklung hin zum rassistischen Vernichtungsantisemitismus scharf konturiert.



Die hier abgedruckten Dokumente und Bilder geben Auskunft von einem jüdischen Leben in der Stadt, das nicht nur vergangen ist, sondern dessen Zeugnisse im Stadtbild weitestgehend verschwunden sind. Die Bildelemente bilden somit einen einzigartigen Fundus überlieferter jüdischer Vergangenheit. Das Buch stellt den Ort seiner Präsentation dar. Diese erforderte eine aufwändige Gestaltung des Bandes, deren erhebliche Kosten durch großzügige finanzielle Unterstützung von Stiftungen und Einzelpersonen und durch eine fruchtbare Herausgeberzusammenarbeit zwischen Spurensuche Harzregion e.V., dessen Mitglied Markus Weber ist, und dem Braunschweigischen Geschichtsverein aufgebracht werden konnten.



Markus Weber: „Das ist Deutschland und es gehört uns allen" Juden zwischen Akzeptanz und Verfolgung im Kurort Bad Harzburg, Quellen und Forschungen zur Braunschweigischen Landesgeschichte, Band 51, herausgegeben vom Braunschweigischen Geschichtsverein und als Band 6 der Spuren Harzer Zeitgeschichte herausgegeben von Spurensuche Harzregion e.V., Braunschweig 2016, appelhans Verlag, Braunschweig, 288 Seiten, Preis 19,80 €

Das FledermausReich lädt ein - Feiern Sie mit uns! Öffentliches Eröffnungsfest zur Batnight am 27. August 2016 im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg von 14.30 - 17.30 Uhr
Braunlage - Sankt Andreasberg. Zum öffentlichen Eröffnungsfest der neuen Dauerausstellung „FledermausReich“ lädt das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg am Samstag, 27.8. ab 14.30 Uhr ein. Es gibt ein buntes Programm für die ganze Familie: Erkundung der neuen Ausstellung, Bastelangebote, eine Tombola, Speisen und Getränke. Das Nationalparkhaus wird dabei in diesem Jahr tatkräftig unterstützt von der Interessengemeinschaft Fledermausschutz Südniedersachsen im NABU. Die Veranstaltung findet genau im passenden Rahmen statt, zum sogenannten „Batnight-Wochenende“. Ende August wird nun bereits seit 20 Jahren mit den Europäischen Fledermausnächten auf den Fledermausschutz international aufmerksam gemacht.

Das Nationalparkhaus-Team um Leiter Thomas Appel, Ausstellungsgestalter Jens Oehmigen und NABU-Projektleiterin Wiebke Warmbold freut sich darauf, die neue Ausstellung einem breiten Publikum vorzustellen und in diesem Rahmen allen beteiligten Ehrenamtlichen ihren besonderen Dank auszusprechen: „Ohne die große Unterstützung vieler ehrenamtlicher Fledermausschützer aus dem Harz und weit darüber hinaus wäre die Ausstellung nicht in dieser Form möglich geworden. Für die tolle Zusammenarbeit möchten wir uns ganz herzlich bedanken!“

Eingebettet in eine spannende Nachtinszenierung kann das FledermausReich mit einigen Highlights aufwarten: 3000 Jahre alte filigrane Fledermausknochen aus der Lichtensteinhöhle werden hier erstmals präsentiert. Kunstvoll gestaltete Dioramen mit wertvollen Originalpräparaten, eine gewitzte Hörgeschichte, Mitmach-Stationen für Jung und Alt und ein eigenes Fledermauskino: spannende, eigens produzierte Filmaufnahmen machen die Ausstellung besonders lebendig. Entstanden ist eine moderne und ökologisch durchdachte, interaktive Dauerausstellung für alle Generationen.

An diesem Nachmittag besteht auch die Möglichkeit, mit den anwesenden Fachleuten ins Gespräch zu kommen und sich in Fledermausfragen beraten zu lassen.

Mit dem „FledermausReich“ erweitert das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg seine Dauerausstellung um das Thema „Fledermäuse und Fledermausschutz im Harz“. Durch die Unterstützung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung als Hauptmittelgeber sowie der Klosterkammer Hannover wurde die lange gewünschte Erweiterung der Dauerausstellung jetzt möglich. Ein ausgesprochener Dank gilt auch dem Vorsitzenden des Nationalpark-Beirats Werner Grübmeyer, dessen engagierte Unterstützung half, dieses Projekt zu ermöglichen. Das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg wird mit Zuwendungen von Landesmitteln über den Nationalpark Harz vom NABU-Landesverband Niedersachsen getragen. Der NABU Niedersachsen ist Partner bzw. Träger von vier Nationalparkhäusern an der Küste und im Harz.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Buchneuerscheinung: Im Anflug auf Planquadrat Kaufmann – Anton/Berta/Caesar – Flugzeugabstürze des 2. Weltkrieges in der Harzregion
Gernrode. Im Zeitraum der alliierten Bombenangriffe von 1941 - 1945 war das Harzgebiet nur selten Angriffsziel. Jedoch lag dieses Gebiet häufig auf der Anflugstrecke der Bombergeschwader in das mitteldeutsche Industriegebiet. Dennoch blieben Wernigerode, Halberstadt, Oschersleben und insbesondere Nordhausen nicht verschont. Oftmals war die Harzregion zudem für die deutsche Luftwaffe Abfanggebiet für die alliierten Bomberverbände, was zu unzähligen Luftkämpfen führte. Wie viele Flugzeuge im Harzgebiet angestürzt sind, darüber lässt sich nur spekulieren. Von 244 Abstürzen, die in jahrzehntelanger Arbeit von Werner Hartmann aus Halberstadt recherchiert wurden, berichtet der Autor Bernd Sternal in diesem Buch. Doch es waren mit Sicherheit viel mehr Flugzeuge, wovon die meisten bis heute als verschollen gelten.

Das Buch hat 108 Seiten, ist illustriert mit einer farbigen Übersichtskarte der Flugzeugabstürze, drei weiteren Karten sowie mit 36 zeitgenössischen Abbildungen. Gestaltet und herausgegeben hat dies Buch, mit farbig-strukturiertem Paperback-Einband, der Verlag Sternal Media in Gernrode. Verlag und Hersteller ist die Books on Demand GmbH, Norderstedt. Das Buch ist unter ISBN 978-3-7412-6650-8 überall im Buchhandel zu erwerben oder zu bestellen und kann auch online unter http://www.buch.sternal-media.de bestellt werden. Es kostet 14,99 Euro, eine E-Book Version, die demnächst im Handel erhältlich sein wird, kostet 5,99 Euro.

19.8.2016: Was Sie schon immer über den Nationalpark Harz und seine Ranger wissen wollten…
19. August - Freitag, 18.00 Uhr
Braunlage-Königskrug, Kamphütte

Laben, Lauschen, Lagerfeuer – Geschichten und Wahres über Jagd, Wild und Borkenkäfer (ca. 3 Stunden)

Bitte Mückenschutz mitbringen, Unkostenbeitrag für Verzehr 5 € pro Person, Getränke nicht incl., Anmeldung erforderlich unter 05320 269, dort auch genaue Wegebeschreibung zur Kamphütte.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung und Teilnahme!
http://www.nationalpark-harz.de

UNSER HARZ August 2016: Geschichte des Klosters Ballenstedt – Begräbnisstätte der frühen Askanier; Ein Wanderweg und die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt für Werner Grübmeyer; Auf der Spur des Verbrechens; Die Kamelfichte am Achtermann; Die Kirchenbrücke in Oker; Der Fledermausbestand des Zoologischen Museums der Universität in Göttingen (ZMUG); Serie Harzer Künstlerpostkarten – Teil 6: Der Brocken und seine Wetterlage; Nationalparkforum: Nationalpark Harz arbeitet mit tunesischem Wald-Nationalpark zusammen
Clausthal-Zellerfeld. Ballenstedt, „die Wiege Anhalts“, wird urkundlich erstmals 1036 erwähnt, im Zusammenhang mit Graf Esiko, verwandt mit den Saliern. Wohl 1043 gründete Esiko auf dem Schlossberg in Ballenstedt ein Kloster. In unserem ersten Artikel bringt Autor Horst Lange Klarheit in die vielen Rätsel um dieses Kloster, das im Bauernkrieg 1525 zerstört wurde.

Werner Grübmeyer, dem langjährigen Vorsitzenden des Nationalpark-Beirats, wurden anlässlich seines 90. Geburtstages und der letzten von ihm vorbereiteten Beiratssitzung diverse Ehrungen zuteil, um sein engagiertes Wirken für den länderübergreifenden Nationalpark Harz zu würdigen. Dr. Friedhart Knolle stellt hier das vielfältige Wirken Werner Grübmeyers, der über 37 Jahre lang Bürgermeister in Sankt Andreasberg war, für die Belange des Harzes vor.

Ein Spaziergang der besonderen Art hat Christian Dolle an verschiedene Harzorte geführt: Er begleitete Krimiautor Roland Lange an die Schauplätze seines neuen Buchs „Stöberhai“.

Am 3. Juli wurde in Braunlage der Nachbau der Kamelfichte übergeben, der nun wahrscheinlich im Kurpark seinen Platz finden wird. Seine Kindheit in Braunlage und die Kamelfichte auf dem Achtermann haben Helmut Fricke auf besondere Weise in sein Leben begleitet, weshalb er die Kamelfichte rekonstruieren ließ.

Wie wird das Schicksal der alten Kirchenbrücke in Oker aussehen? Wäre sie es nicht wert, unter Denkmalschutz zu stehen mit ihrer heute selten gewordenen Konstruktion aus „Puddelstahl“? Fragen, die Heinz Severitt zur Situation in Oker stellt.

Der Fledermausexperte Wolfgang Rackow beschreibt, was es im Fledermausbestand des Zoologischen Museums der Universität Göttingen zu sehen gibt.

Die Serie über Harzer Künstlerpostkarten widmet sich diesmal dem Brocken, der auch viele Künstler, allen voran Adolf Rettelbusch, aber auch Ulrich Bornemann, inspirierte.

Das Nationalparkforum berichtet über die deutsch-tunesische Zusammenarbeit im Hinblick auf die Realisierung verschiedener Projekte mit gegenseitigem Erfahrungsaustausch.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16,
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage.

Ausstellungseröffnung mit den besten Fotos des Fotowettbewerbs HarzNATUR 2015 im Haus der Natur Bad Harzburg – Vorstellung des Nationalpark-Kalenders 2017 zugunsten des Harzer Luchsprojekts
Auch für das Jahr 2017 hat der Nationalpark Harz einen Fotokalender mit Motiven aus dem Nationalpark herausgegeben. Andreas Pusch, Leiter des Nationalparks Harz, und Roger Mellinghausen, Gesellschafter der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und Leiter Finanzen, präsentieren ihn gemeinsam
am 22.8.2016 um 17 Uhr im Haus der Natur Bad Harzburg.

Gleichzeitig eröffnet das Haus der Natur, ein Kooperationsprojekt der Niedersächsischen Landesforsten und des Nationalparks Harz, eine Ausstellung mit den besten Fotos des Fotowettbewerbs HarzNATUR 2015. Darunter sind auch die drei Gewinner-Bilder „Sommergewitter über dem Hochmoor des Bruchbergs“ von Joachim Gleichmann aus Clausthal-Zellerfeld, „Wildschweinrotte beim Prüfen des Windes“ von Stefan Völkel aus Bad Berleburg und „Herbstlorchel“ von Marko König aus Bad Hersfeld. Und auch einige der Kalenderfotos werden die Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung finden. Zu sehen sind die Fotos bis zum 28.11.2016.

Zur Ausstellungseröffnung mit gleichzeitiger Kalenderpräsentation sind Sie herzlich eingeladen.

Für den Kalender im Format 48 x 35 cm wurden Bilder aus den Fotowettbewerben HarzNATUR der Jahre 2011 - 2015 ausgewählt. Er erscheint in einer limitierten Auflage von 1.200 Exemplaren und wird von der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. zur Verfügung gestellt. Zum Preis von 14,95 € ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Der Erlös des Kalenders kommt zu 100 % dem Harzer Luchsprojekt zugute (www.luchsprojekt-harz.de). Bestellt werden kann er auch beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0.

In Ausstellung und Kalender können sich Fotografinnen und Fotografen schon jetzt Anregungen für ihre nächsten Fotomotive holen, denn der Fotowettbewerb HarzNATUR 2017 startet bereits im Oktober 2016. Wiederum hat Hannes Jaenicke, Schauspieler und engagierter Umweltschützer, die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen.
http://www.nationalpark-harz.de

TheaterNatur 2016 vom 05.08. - 14.08.2016 in Benneckenstein
Das TheaterNatur- Festival steht für 10 Tage kreativen Überfluss an einem besonderen Ort - der Waldbühne
Benneckenstein im Dreiländereck zwischen Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen. Mitten im üppigen grünen Harzwald bietet das TheaterNatur2016 einen Genre-Mix aus Schauspiel, Tanz und Musik auf internationalem Niveau sowie interessante Workshops., ein buntes Kinderprogramm und künstlerische Performance.
Unsere Gäste erwartet eine faszinierende Symphonie aus nahezu allen Gattungen der darstellenden Künste. Hier wird sich inhaltlich sowohl mit dem Harz und seinen Menschen als auch mit der reichen Kultur und spannenden Geschichte der Region theatral auseinandergesetzt.

Erleben 'Sie mit uns einen einzigartigen Theatersommer #ImDickichtDesWaldes - wir freuen uns auf Ihren Besuch!
http://www.theaternatur.de

Terra Preta: Moorschutz im eigenen Garten
BUND und Nabu laden zu einem Infoabend in Goslar über naturnahes
Gärtnern ein
Die Senkung des Torfverbrauchs und damit die Suche nach geeigneten Alternativen für
den Gartenbau liegt im Interesse der Natur- und Umweltverbände BUND und Nabu. Aus
diesem Grund lädt der BUND gemeinsam mit dem NABU Goslar am 4. August 2016 zu
einem Informationsabend über den Torfersatzstoff Terra Preta (portugiesisch für Schwarze
Erde) ein. „Die Forderung der Umweltverbände, dass Torf in die Moore und nicht in private
Haushalte gehört, erhält in der Öffentlichkeit immer mehr Aufmerksamkeit. Wir sehen im
Einsatz von Terra Preta eine Chance, im Hobbybereich auf Torf im Garten und auf dem
Balkon zu verzichten‘‘, sagt Dr. Mona Gharib, Leiterin des Terra Preta-Projektes im BUND
Niedersachsen.
Zwei Referenten des BUND Niedersachsen informieren auf der Veranstaltung über den
Moor- und Klimaschutz und die Anwendung von Terra Preta: Professor Dr. Harm Glashoff
erläutert die Entstehung und Bedeutung von Mooren und nennt konkrete Beispiele,
welche Maßnahmen im Garten dem Klima zugutekommen. Die eigene Herstellung von
Terra Preta als Torfersatzstoff erläutert Dr. Mona Gharib. Sie kann mit wenig Mühe selbst
hergestellt werden. Welche Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung von Terra Preta zu
berücksichtigen sind und in welchen Mengen ihr Einsatz sinnvoll ist, stellt die Chemikerin
in ihrem Vortrag vor.
Die Informationsveranstaltung findet im Rahmen des von der Niedersächsischen Bingo-
Umweltstiftung geförderten Projekts „Terra Preta in Niedersachsen‘‘ statt. Treffpunkt ist
das Verbändebüro NABU/BUND Goslar. Ergänzend dazu wird es am 25. August 2016
einen Workshop zur Herstellung von Terra Preta in Goslar geben.
Terra Preta: Moorschutz im eigenen Garten
Donnerstag, 4. August 2016
19 - 20 Uhr
Verbändebüro NABU/BUND
Petersilienstraße 23, 38640 Goslar
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Für Informationen zur Veranstaltung: Lara Schmidt, Tel. (0511) 96569-76.
Weitere Informationen finden Sie im Netz unter >>>
http://www.bund-niedersachsen.de/terrapreta

„Keiner kommt durch“ – Jugendintegration bei Harzfahrt mit internationalen Teilnehmern aus fünf Ländern
Goslar – Spreewald. Jüngst reisten 16 Jugendliche aus dem Landkreis Dahme-Spreewald unter Leitung von Dietmar Schultke in den Harz – die Unterbringung erfolgte in der Jugendherberge Goslar. Während der fünftägigen Tour ging es insbesondere um das interkulturelle Miteinander: Deutsche Jugendliche und Jugendliche aus Syrien, Afghanistan, Tschetschenien sowie dem Tschad lernten einander bei offenen Angeboten kennen. Auf dem Programm standen Wandern, Fußball, Volleyball und Tischtennis, aber auch die regionale Kultur und Geschichte wurde erkundet. Dunkel ging es zuweilen bei der Besichtigung der Rübeländer Tropfsteinhöhlen zu, die bei den schwülwarmen Temperaturen eine schöne Abkühlung boten. Höhepunkt der Fahrt war im geografischen wie im sportlichen Sinne die Besteigung des höchsten Berges in Norddeutschland, des 1141 Meter hohen Brockens im Nationalpark Harz. Alle Teilnehmer bestanden den Aufstieg mit Bravour. Der Brocken befand sich zu DDR-Zeiten unmittelbar an der einstigen innerdeutschen Grenze und teilweise konnten die Jugendlichen den gut erhaltenen Kolonnenweg entlangwandern. Dieser Weg befand sich einst am ersten Zaun des Eisernen Vorhangs. Dabei entwickelten sich auch Gespräche über Flucht und Verfolgung. So berichtete die 14-jährige Afghanin Soraya aus dem Flüchtlingsheim Zützen: „Wir mussten in Griechenland über 60 Kilometer laufen.“

Wer wollte, konnte am Abend den Vortrag über die Geschichte der innerdeutschen Grenze des Zeitzeugens und Autors Dietmar Schultke besuchen, der das bekannte Buch „Keiner kommt durch“ verfasst hat. Er berichtete unter anderem, dass bis zum Berliner Mauerbau 2,7 Millionen DDR-Bürger nach Westdeutschland geflüchtet waren. Die aus Tschetschenien stammende 14-jährige Zareta, die ebenfalls im Heim Zützen wohnt, meinte nach dem Vortrag: „Das ist ja furchtbar, dass an der Grenze auf Flüchtlinge geschossen wurde.“ Und der aus Groß Wasserburg stammende 15-jährige Henry zeigte sich froh: „Der Vortrag hat mir so gut gefallen, da habe ich mir gleich ein Buch gekauft und signieren lassen.“

Der Vortrag in der Jugendherberge Goslar stand allen Bürgern offen und wurde entsprechend vom Verein Spurensuche Harzregion e.V. beworben, so dass insgesamt über 60 Teilnehmer die Veranstaltung besuchten und anschließend teilweise rege diskutierten.

Die Integrationsfahrt wurde vom DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald in Kooperation mit dem Nationalpark Harz und Spurensuche Harzregion e.V. durchgeführt.

Interessierten Lehrern steht der Autor Dietmar Schultke gern für Vorträge zur Geschichte der deutschen Teilung zur Verfügung. Er bietet diese kostenfrei an. Kontakt: www.dietmar-schultke.com
http://www.spurensuche-harzregion.de/

15 Jahre „Fahrtziel Natur“ – Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung – Nationalpark Harz von Anfang an dabei
Wernigerode - Braunlage. „Fahrtziel Natur“ ist ein Gemeinschaftsprojekt, das sich für Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung engagiert. Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in Deutschland, der Schweiz und Österreich sind mit attraktiven Angeboten zur Mobilität vor Ort dabei. Es wurde vor 15 Jahren gegründet – dieser Anlass wurde jüngst im berühmten „Kaiserbahnhof“ in Potsdam gebührend gefeiert.

Wie ging es los? Am 25. April 2001 hatten sich die großen Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und die Deutsche Bahn (DB) zur Kooperation Fahrtziel Natur zusammengeschlossen. Starthilfe gab damals auch noch der WWF. Zum Start einte alle Träger das Ziel, Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in Deutschland als attraktive Reiseziele bekannt zu machen. Weiterhin wollten sie dazu beitragen, das Naturerbe und die Biodiversität in Deutschland durch die aktive Förderung des nachhaltigen Tourismus langfristig zu sichern.

Die ersten Beteiligten waren die Nationalparke im Wattenmeer, Harz und Jasmund, die Biosphärenreservate Südost-Rügen und Schorfheide-Chorin sowie der Naturpark Uckermärkische Seen. Fast jährlich kamen dann weitere Schutzgebiete hinzu: Heute können 28 Naturparadiese in Deutschland, der Schweiz (seit 2007) und Österreich (seit 2011) in 22 Fahrtziel Natur-Gebieten erkundet werden. Damit die sensiblen Naturlandschaften umweltschonend entdeckt werden können, informiert Fahrtziel Natur über die Reisemöglichkeiten mit der Deutschen Bahn sowie über Mobilitätsangebote vor Ort und bietet somit eine nachhaltige Reisekette von Tür zu Tür.

Öffentlichkeitsarbeit, Projektförderung und Umweltbildung

In den ersten Jahren lag das Hauptaugenmerk der Partner neben der Ausweitung der kooperierenden Gebiete auf der Öffentlichkeitsarbeit. Plakate, Broschüren sowie der Internetauftritt www.fahrtziel-natur.de bilden die Basis. Hinzu kamen Pressereisen in die Schutzgebiete sowie Auftritte auf Messen und Veranstaltungen. Über Newsletter, Medienkooperationen oder Hörfunkbeiträge wird die Kooperation einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Auch die inhaltliche Arbeit zu den Themen Mobilität, Tourismus und Naturschutz war allen Partnern von Beginn an wichtig. Von 2002 bis 2008 förderte Fahrtziel Natur 27 ausgewählte Projekte in den Schutzgebieten, um nachhaltige Mobilität vor Ort zu unterstützen. Auch mit Fachveranstaltungen zu „Aktivurlaub in Großschutzgebieten“ oder „Naturtourismus im Wandel“ setzt Fahrtziel Natur wichtige Akzente.

2007 kam mit dem Schweizer Nationalpark ein erster internationaler Partner hinzu. Die inhaltliche Ausrichtung von Fahrtziel Natur wird 2008 neu definiert: qualitative statt quantitative Weiterentwicklung und das Engagement der Schutzgebiete deutlich verstärken – so lautete die Marschroute für die folgenden Jahre.

Der Fahrtziel Natur-Award

2008 wurde der „Fahrtziel Natur-Award“ ins Leben in gerufen – ein Preis, um Projekte auszuzeichnen, die touristische Angebote und nachhaltige Mobilitätslösungen auf eine besonders kundenfreundliche Weise miteinander verbinden. Im September 2009 wurde der Fahrtziel Natur-Award erstmals auf der Messe „TourNatur“ in Düsseldorf verliehen. Mit dem Gewinn – einem von Umweltverbänden und Deutscher Bahn zur Verfügung gestellten Kommunikationspaket im Wert von 25.000 Euro – wird das Siegerprojekt beworben. Große Resonanz fanden die jeweiligen Gewinnerprojekte: 2009 zuerst das Bayerwaldticket mit den Igelbussen, 2010 die Bad Hindelang PLUS/Allgäu Walser Card, 2012 der Urlauberbus am Wattenmeer, 2014 die KONUS-Gästekarte im Schwarzwald und 2016 das Gästeservice Umwelt-Ticket GUTi des Bayerischen Walds. Auch der Nationalpark Harz wurde gemeinsam mit der Harz AG 2012 im Rahmen des Awards ausgezeichnet – für das Harzer Urlaubs-Ticket (HATIX), das seit 2010 allen Übernachtungsgästen im Landkreis Harz die kostenlose Nutzung des ÖPNV ermöglicht.

Das Konzept von Fahrtziel Natur wird beständig weiterentwickelt: Ende 2009 bot Ameropa als erster Reiseveranstalter im deutschen Tourismus die Bahnreisen für Fahrtziel Natur-Angebote ohne Mehrkosten für den Kunden mit 100 % Ökostrom an. 2010 wurde von Outdooractive für Fahrtziel Natur das erste Wanderportal entwickelt, in dem alle Ausgangspunkte der Wanderungen mit den aktuellen Fahrplandaten der DB-Reiseauskunft verbunden sind. Zudem wurde der gesamte Internetauftritt www.fahrtziel-natur.de überarbeitet.

Fahrtziel Natur-Gebiete – Innovationsführer im nachhaltigen Tourismus

Nicht nur kontinuierlich verbesserte Mobilitätsangebote zeichnen viele Fahrtziel Natur-Gebiete aus; sie entwickeln sich sukzessive zu Innovationsführern im nachhaltigen Tourismus. Fahrtziel Natur berät die Akteure in den bestehenden Fahrtziel Natur-Gebieten und erhöht gleichzeitig die Bedingungen für die Neuaufnahme in die Kooperation. Wissenstransfer über das Netzwerk hinaus war Ziel des 2013 veranstalteten Fachkongresses „Nachhaltige Mobilität im Tourismus“ in Bad Wildbad mit über 120 Experten aus Tourismus, Verkehr und Umwelt aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Mittelpunkt stand der Erfahrungsaustausch zu den Mobilitätskonzepten der einzelnen Gebiete. Bereits 2014 war die Zahl der Gebiete mit Angeboten zur kostenlosen Mobilität auf Gästekarte so hoch, dass eine übergreifende Kommunikation startete.

Fahrtziel Natur nutzt alle Möglichkeiten, um diese attraktiven Angebote bei Urlaubsgästen bekannt zu machen. Im selben Jahr wird Fahrtziel Natur mit dem Mobilitätspreis des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) als Internationales Best Practice-Projekt ausgezeichnet. Damit wurde der engagierte Einsatz aller Partner für eine Mobilitätswende im Tourismus- und Freizeitverkehr gewürdigt. Weitere Anerkennung erfuhr die Kooperation 2013 und 2015 durch die Auszeichnung als „Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“.

2016 wurde die Marke Fahrtziel Natur in die Schweiz übertragen. Fahrtziel Natur in Graubünden setzt sich, wie das deutsche Vorbild, für nachhaltigen Naturtourismus und umweltfreundliche Mobilität in sensiblen Naturräumen ein. Dort engagieren sich das Netzwerk Schweizer Pärke, der Verkehrsclub der Schweiz, der Bündner Vogelschutz, die Rhätische Bahn und PostAuto Graubünden. Gemeinsames Ziel ist es, den Besucherverkehr in den Bündner Pärken noch stärker auf die öffentlichen Mobilitätsangebote zu verlagern.

Weiterführende Informationen zu Fahrtziel Natur gibt es im Internet unter www.fahrtziel-natur.de. Eine Broschüre, in der alle 22 Fahrtziel Natur-Gebiete vorgestellt werden, ist in DB-Reisezentren erhältlich.
http://www.nationalpark-harz.de

Renaissance in Holz – Das Brusttuch in Goslar
Goslar. Wer kennt nicht die "Butterhanne" am Brusttuch in Goslar - fast ist sie schon eines der inoffiziellen Wahrzeichen der alten Kaiserstadt geworden.... Und in der Tat ist das „Brusttuch“ eines der interessantesten Häuser in der Altstadt von Goslar. Der wohlhabende Patrizier Magister Johannes Thiling ließ es 1526 errichten. Seine Bildung, seine Geisteshaltung und seinen Reichtum präsentierte er im sowohl derb gewitzten als auch hoch gelehrten Bildprogramm seines Hauses. Darunter auch die "Butterhanne", die dem Teufel ihr Hinterteil beim Buttermachen präsentiert. Das außergewöhnlich aufwändig beschnitzte Fachwerk über dem steinernen Erdgeschoss ist ein einzigartiges Dokument vom Übergang des Mittelalters in die Neuzeit. Vergleiche lassen sich zum Huneborstelschen Haus in Braunschweig und zu anderen Fachwerkgebäuden in Norddeutschland herstellen. Die Schnitzereien des Brusttuches, aber auch tragende Teile seiner Konstruktion wurden seit 2009 mit Hilfe des Bundesförderprogramms für Welterbestätten saniert.



Die Sanierung war Anlass, die Geschichte des Hauses und seines Erbauers, die Arbeiten zur Restaurierung der Fassaden und das Bildprogramm einem größeren Kreis Interessierter zugänglich zu machen. Der Geschichtsverein Goslar e. V. hatte für das von ihm jüngst herausgegebene Buch „Renaissance in Holz – Das Brusttuch in Goslar“ als Autoren die am Haus tätigen Ingenieure, Restauratoren und Denkmalpfleger gewonnen, die ihre Sanierung der baukonstruktiven Bauteile wie der Renaissanceschnitzereien anschaulich in zahlreichen farbigen Fotografien und Zeichnungen darstellen.



Daneben befassen sich weitere Beiträge damit, wie sich das Gedankengut der Renaissance in den Schnitzereien von Fachwerkhäusern in Norddeutschland niederschlug, mit der Baugeschichte des Brusttuches und der Biografie seines Bauherren Johannes Thiling. Aufschlussreich sind die Beiträge zur Interpretation des Figurenschmucks an Knaggen und Erker und zum astrologisch-alchemistischen Bildprogramm. Auch diese kunstgeschichtlichen Beiträge sind reich bebildert. Mit dem Buch und seiner grafisch ansprechenden Ausstattung gewinnt der Leser einen Einblick in die Vorstellungswelt Magister Thilings und seiner Zeit, aber auch in den Aufwand, ein solches Bauwerk der Nachwelt zu erhalten. Piktogramme ermöglichen, die Schnitzereien vor Ort wiederzufinden.

Verlag für Regionalgeschichte, 21 x 26 cm, 224 Seiten, 24 €, ISBN 978-3-7395-1055-2
http://www.geschichtsvereingoslar.de

„Keiner kommt durch“ – Dietmar Schultke liest in Goslar aus seinem Buch. Erlebnisse eines DDR-Grenzsoldaten auf dem Brocken – Beamerpräsentation mit zahlreichen historischen Fotos am 21.7.2016 um 20 Uhr in der Jugendherberge Goslar
Goslar. „Keiner kommt durch – Die Geschichte der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer“ erschien bereits in der 4. Auflage beim Aufbau-Verlag Berlin. In dem spannend zu lesenden Buch berichtet der Autor Dietmar Schultke u.a. über seinen Einsatz als Hundeführer in den Jahren 1987/88 am Brocken im heutigen Nationalpark Harz. In seinem mit Fotos illustrierten Vortrag am

21. Juli 2016 um 20 Uhr in der Jugendherberge Goslar, Rammelsberger Str. 25, 38644 Goslar

schildert er seine persönlichen Erlebnisse als Grenzer. Dazu dürfen wir Sie herzlich einladen. Der Eintritt ist frei.

Dietmar Schultke ist Autor und DDR-Zeitzeuge zur Geschichte der Deutschen Teilung mit Schwerpunkt Harz. Als 19-jähriger erhielt Schultke den Einberufungsbefehl an den Eisernen Vorhang, doch sein sehnlichster Wunsch war die Überwindung der einst sichersten Grenze der Welt. Bereits seit seinem zehnten Lebensjahr unterhielt Schultke eine Brieffreundschaft mit der in New York lebenden Elisabeth Rosner. Sie lud ihn in den Sommerferien in die USA ein, doch laut DDR-Reisegesetz war das verboten. Erst mit Erlangung des Rentenalters hätte Schultke reisen dürfen.

In seinem Vortrag erzählt Schultke von seinen Erlebnissen als Grundwehrdienst-Soldat am Brocken. Er berichtet auch vom engen Kontakt zu seiner Grenzerhündin Nena vom Brockenblick und dem harten Alltag innerhalb des Grenzregimes – jeder zehnte Grenzer war ein IM. Ganz nach oben auf die Brockenkuppe durfte er nicht, davor stand die Brockenmauer, hinter der Mauer waren Rote Armee und die Stasi.

Niemandem konnte Schultke von seiner Freundin in New York erzählen. Sollte er in seiner Grenzerzeit eine Fluchtchance erhalten? Antwort darauf gibt sein Vortrag, der mit vielen historischen Lichtbildern aus der Zeit der deutschen Teilung einen spannenden Abend verspricht.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein Spurensuche Harzregion e.V., www.spurensuche-harzregion.de

Weitere Informationen zum Autor:
http://dietmar-schultke.com

15. Juli 2016, Freitag, 19.00 Uhr: Was Sie schon immer über den Nationalpark Harz wissen wollten...
Braunlage-Königskrug, Kamphütte: Lagerfeuerromantik im Nationalpark Harz (ca. 3 Stunden).

Wissenswertes über den Nationalpark Harz - Gespräche am Lagerfeuer.

Bitte Mückenschutz mitbringen, Unkostenbeitrag für Getränke.

Anmeldung erforderlich unter 05320 269.

Wir freuen uns über Ihren Besuch!
http://www.nationalpark-harz.de

Ferienprogramm am HohneHof des Nationalparks Harz
Wernigerode. Auch das Natur-Erlebniszentrum HohneHof bietet großen und kleinen Gästen ein abwechslungsreiches Ferienprogramm.

So wird am Montag, dem 11. Juli 2016 ab 11.00 Uhr unter der dem Motto „Vom Korn zum Brot“ zu einer Mitmachbäckerei am großen Backofen direkt am HohneHof eingeladen. Vom Mahlen, Kneten bis zum Backen dreht sich alles um die Herstellung von selbstgefertigten Leckereien, die eventuell mit frischen Wiesenkräutern eine ganz besondere Note erhalten.

Jeden Dienstag geht es ab 10.30 Uhr auf Entdeckungstour auf den Löwenzahnpfad. Treffpunkt ist auf dem Parkplatz in Drei Annen Hohne.

Am Mittwoch, den 13.07.2016 ist ab 11.00 Uhr „Kräutertag“ angesagt. Vom Kennenlernen, Riechen, Verarbeiten bis zum Probieren dreht sich alles um Kräuter von der Wiese und vom Kräuterbeet.

Auch ohne Veranstaltungstermine sind die Mitarbeiter vom HohneHof auf Feriengäste eingestellt und freuen sich auf zahlreiche Besucher.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.nationalpark-harz.de, teilt Irmtraud Theel vom Natur-Erlebniszentrum HohneHof mit.
http://www.nationalpark-harz.de

Vögel/ Natur

„Schwalben willkommen“ ernst genommen! NABU zeichnet Schwalbenfreunde aus und ruft weiter zur Meldung der gefiederten Untermieter auf

Goslar – Die Schwalben sind wieder in ihre Brutgebiete vor unserer Haustür zurückgekehrt.
„Ihr fröhliches Gezwitscher lässt gute Laune aufkommen – sie sind die Vorboten des Sommers!
Wenn sie hoch in das Himmelblau steigen, können wir uns auf gutes Wetter freuen“, erklärte der
Altenauer Daniel Dürholt vom NABU Goslar und rief dazu auf, den Mehl- und Rauchschwalben,
sowie den Mauerseglern tatkräftig ‚unter die Flügel zu greifen’. Dieser Aufruf war sehr
erfolgreich und fand in der Bevölkerung eine erfreuliche Resonanz. Daniel war in den letzten
Wochen unermüdlich unterwegs um alle „Meldungen“ abarbeiten zu können.
In St Andreasberg hat er gestern wieder einen Schwalbenfreund die Plakette überreicht und ihn
mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Peter Spei aus Sankt Andreasberg freut sich über die Mehlschwalben und Mauersegler, die an
seinem Haus in einer Höhe von ziemlich genau 605 m über dem Meeresspiegel nisten.
Um ihnen gute Brutmöglichkeiten zu bieten, hat er mehrere künstliche Schwalbennester sowie
einen Mauerseglerkasten an seinem Haus angebracht.
Für sein Engagement beim Schwalbenschutz hat ihm jetzt Daniel Dürholt vom NABU Goslar die
Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ des NABU Niedersachsen überreicht und ihm den Dank
der NABU-Kreisgruppe Goslar ausgesprochen.
Die Schwalben, die am Hause Spei leben, genießen dabei einen wunderbaren Ausblick über den
Ort und auf den Glockenturm, dem Wahrzeichen von Sankt Andreasberg. Wahrscheinlich ist
ihnen jedoch der proteinhaltige Insektenreichtum in den luftigen Höhen über dem Luftkurort
viel wichtiger, denn den brauchen sie, um ihren Nachwuchs zu versorgen.
Peter Spei hat sich eine pfiffige Ergänzung für die Schwalbennester ausgedacht und diese kleine
technische Änderung auch gleich in die Tat umgesetzt. An die Bretter, an denen die
Schwalbennester angebracht sind, hat er mittig abgewinkelte Blechschlaufen befestigt. Mit einer
einfachen Dachlatte kann er so die Nester aus der Aufhängung herausnehmen und auch wieder
einsetzen wenn die jährliche Reinigung ansteht, ohne auf eine Leiter steigen zu müssen. Eine
ausgefuchste Idee aus dem Harz, die zum Artenschutz wie zur Unfallverhütung gleichermaßen
beitragen kann. Chapeau, Herr Spei!
Jahrhunderte lang waren Schwalben in jedem Dorf, auf jedem Bauernhof und in jeder Stadt zu
Hause. Während sich Rauchschwalben auf Balken und Mauervorsprüngen in warmen Ställen
einnisten, bauen Mehlschwalben ihr kunstvolles Nest meist außen, an rauen Hauswänden, hoch
unterm Dachvorsprung. Der Mauersegler lässt sich lediglich zur Brutzeit im Nest nieder, den
Großteil seines Lebens verbringt er in der Luft. „Schwalben ernähren sich vor allem von Fliegen,
Mücken und Schnaken. So vertilgt eine Familie während der Jungenaufzucht zahllose Insekten”,
erklärt Daniel Dürholt. Kein Wunder, dass die fleißigen Untermieterinnen von jeher als
Glücksbringer betrachtet wurden.
Daniel Dürholt rief alle Menschen im Landkreis Goslar und Umgebung dazu auf, Standorte von
Nestern und Kolonien von Mehl- und Rauchschwalben, sowie von Mauerseglern, an ihn
weiterzugeben. Auf diese Art und Weise will der NABU Goslar einen besseren Überblick über die
Situation der Akrobaten der Lüfte erhalten. Viele, viele Menschen machten mit und melden Ihre
Untermieter!
„Schwalbenfreundliches Haus“ - Menschen, die sich für Schwalben engagieren und an ihren
Häusern dulden, wurden vom NABU mit einer Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“
ausgezeichnet. Mit der Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" hofft der NABU dazu beizutragen,
die Akzeptanz für Schwalben und ihre Nester in der Nähe des Menschen zu erhöhen sowie
bestehende Quartiere zu erhalten und neue zu schaffen. Bewerben können sich weiterhin
Hausbesitzer, die das Brutgeschehen der wendigen Flugkünstler und Sommerboten dulden und
fördern. Ganz gleich, ob es sich bei dem Gebäude um ein Wohnhaus, Hotel, Bauernhof oder
Fabrikgebäude handelt. Helfen wir ihnen, damit sie gesund und gestärkt in ihre Winterquartiere
fliegen können und im nächsten Frühjahr wieder zu uns kommen.
Alles rund um das Thema Schwalben sowie Anträge auf Auszeichnung als ‚Schwalbenfreundliches
Haus‘ finden Sie im Netz unter: https://niedersachsen.nabu.de/Schwalben
Die Intensivierung der Landwirtschaft, verstärkte Hygieneanforderungen sowie die starke
Versiegelung der Landschaft machen den Vögeln zu schaffen. Der Rauchschwalbe, die ihr Nest im
Innern von Gebäuden baut, fehlt es zunehmend an offenen Ställen, Schuppen, Toreinfahrten und
Hausfluren. An modernen, glatten Häuserfassaden kann die Mehlschwalbe ihr Nest nicht
anheften. Lehm, das Baumaterial für die Nester, wird knapp, denn auf asphaltierten und
betonierten Wegen, Plätzen und Höfen gibt es keine schlammigen Pfützen mehr. Dem
Mauersegler gehen durch Gebäudesanierungen die Brutplätze aus. Der NABU Goslar bittet
deshalb die Bevölkerung darum, Rücksicht auf am Haus brütende Vögel zu nehmen.
https://niedersachsen.nabu.de/Schwalben

UNSER HARZ Juli erschienen ----------------------- „Internationales Haus Sonnenberg“ und Schullandheim „Haus Sonnenberg“ – Gründung und Verwandtschaft; Der Hackelberg-Sagenkreis und der wilde Jäger (Teil 2); Einiges über die Schwarzpappel – Baum des Jahres 2006; Serie: Harzer Künstlerpostkarten – Teil 5 Urlaubsgrüße; Nationalparkforum: Tagungsband zum 125jährigen Bestehen des Brockengartens
Clausthal-Zellerfeld. Aus dem Verantwortungsgefühl einiger Wolfenbütteler Lehrer, sowohl das Bild der Deutschen international wieder aus der Ächtung zu befreien, als auch, ihre Schüler positiv zu prägen, entstand nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Großen Sonnenberg zunächst das bald weithin bekannte Schullandheim Haus Sonnenberg. Da hier nicht nur Schüleraufenthalte, sondern auch sehr erfolgreiche länderübergreifende Lehrertagungen stattfanden, für die das Schullandheim bald zu klein war, wurde schließlich auf dem Rehberg bei Sankt Andreasberg ein Grundstück erworben und in Zusammenarbeit Jugendlicher aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, Nordamerika, Australien und Indien das Internationale Haus Sonnenberg gebaut. Die hier verfolgten Ziele der Völkerverständigung und politischen Aufklärung strahlten in viele Länder aus, bis 1958 in Kopenhagen die „International Sonnenberg Association“ gegründet wurde. Dieses Tagungshaus existiert noch heute, wohingegen das ehemalige Schullandheim aus Kostengründen aufgegeben werden musste.

Im zweiten Teil des Beitrags über den Hackelberg-Sagenkreis werden Orte benannt, an denen Hans Hackelberg möglicherweise gelebt hat bzw. wo er den Eber erlegt haben soll (vielleicht im Schimmerwald, wo ein Stein diese Stelle bezeichnen soll?). Schriftlich hinterlassene Zeugnisse und literarische Ausführungen siedeln ihn an vielen Orten an.

Der dritte Bericht ist der Pappel gewidmet, einem von Wuchs und Rinde her sehr eindrucksvollen Baum, der häufig an Flüssen und Seen anzutreffen ist.

Die Ansichtskarten der „Collection Stolle“ des mit seiner Buch- und Kunsthandlung in Bad Harzburg ansässigen Rudolf Stolle verbanden eine im Zentrum der Karte angeordnete Fotografie mit darauf bezogenen jugendstilartigen Zeichnungen. Auch Otto Hammel (auch Hamel), der lange Zeit als Professor für dekorative Malerei an der Kunstgewerbeschule Hannover tätig war, hat den Harz als Wander- und Urlaubsgegend verewigt.

Aus der Tagung am 8. Juni 2015 in Drübeck zum 125jährigen Bestehen des Brockengartens ist ein Tagungsband hervorgegangen. 1890 vom Göttinger Professor Albert Peter gegründet und zunächst als Schau- und Versuchsgarten genutzt, diente der Garten bis 1989 bedrohten Pflanzenarten der Brockenkuppe als Refugium und ermöglichte so ab 1990 die Renaturierung der Gipfelregion. Der Garten ist heute ein wichtiges Projekt des Nationalparks Harz.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage.

Neue Vereinsfahne für das Schaubergwerk Büchenberg
Die Tradition des Bergwerkes lebt, das wollen die Teilnehmer des Bergmannstages in Elbingerode demonstrieren. Die Bergleute im Festkleid gedenken dem Harzer Bergbau und stellten die neue Vereinsfahne der Bergbaufreunde erstmals vor. Die Fahne vereint das Stadtwappen von Elbingerode mit Schlägel und Eisen sowie die Nameszüge der beiden Gruben Einheit und Büchenberg. Nach dem Umzug zum Stollenmundloch am Schaubergwerk Büchenberg wurde zünftig gefeiert.

Altes Talsperren-Tretboot "Rappbode" wird Ausstellungsattraktion im Fahrzeugmuseum Benneckenstein
Im Fahrzeugmuseum der Familie Tänzer gibt es ein neues Highlight - das als Dienstboot genutzte Tretboot der Rappbodetalsperre.
Nach 50-jährigem Betrieb findet das Boot nun einen neuen Hafen in Benneckenstein und ein neues Boot übernimmt den Dienst auf der Talsperre. Zwei Infotafeln werden in Zukunft über die Geschichte des Bootes berichten. Wer auch noch andere Fahrzeuge, Spielzeug und vieles mehr aus der DDR-Zeit besichtigen möchte ist hier genau richtig.

Was fliegt denn da? Alt und Jung auf Singvogelsuche. Junior-Ranger mit Ferngläsern…
Wernigerode - Drei Annen-Hohne. Heute haben es die Vögel in der Nähe des Natur-Erlebniszentrums HohneHof nicht leicht. Überall streifen Kinder in Kleingruppen umher und beobachten sie mit Ferngläsern aufgeregt aus der Ferne. Da möchte man doch am liebsten fortfliegen, aber ein wenig neugierig ist man dann doch schon, also lieber noch ein wenig sitzen bleiben und zurückbeobachten …

So ähnlich wird es den meisten Singvögeln in der unmittelbaren Umgebung des HohneHofs ergangen sein. Grund hierfür war ein Junior-Ranger-Workshop, der sich mit dem Thema „Unsere Singvögel“ beschäftigte. Aktiv mit dabei war Jan Schütt, der diesjährige Commerzbank-Umweltpraktikant.

Unsere Singvögel
Um die Vögel während der Aktion überhaupt erkennen zu können, wurden die in der Region vorkommenden Arten in gemeinsamer Runde vorgestellt. Hierfür bekam jeder Teilnehmer einen kurzen Infobogen zu einer Vogelart in die Hand und sollte „seinen Vogel“ anschließend der Teilnehmergruppe vorstellen. Die Nationalpark-Ornithologin Caren Pertl stand den Kindern mit ihrem Fachwissen, weiterem Bildmaterial und aufgezeichneten Vogelstimmen hilfreich zur Seite.

Nach dieser grundlegenden Einführung konnte es beginnen. Die mit Zählbogen und Fernglas ausgestatten Junior-Ranger zogen los, um die vielen verschiedenen Vogelarten in der Umgebung zu entdecken und ihre Sichtungen anschließend auf dem Zählbogen zu dokumentieren. Nach einiger Zeit kehrten die Beobachter von ihrer Suche zurück und wurden am HohneHof von der Rangerin Biggi Patzelt mit frischgebackenem Brot, Kräuterquark und Brennnesseltee empfangen. So gestärkt konnte dann auch die Auswertung der Zählbögen erfolgen.

Was war gut – was weniger?
Im Anschluss stand noch ein anderes Thema im Vordergrund. Die einzelnen Jugendgruppen wurden nach ihrer Meinung zu den bisher durchgeführten Veranstaltungen für und mit den Junior-Rangern befragt. Was hat euch gefallen? Was gar nicht? Habt ihr eigene Ideen für zukünftige Projekte? All diese Fragen wurden besprochen und mit tollen Ideen für zukünftige Projekte belohnt. Zum späten Nachmittag lag ein spannender und lehrreicher Tag hinter den Junior-Rangern.

Die Singvogelaktion hat vielen Teilnehmern sehr gut gefallen. So gab es gleich im Anschluss den Wunsch nach einer mehrere Stunden dauernden Veranstaltung zu diesem Thema. Ebenfalls meldeten sich bereits Junior-Ranger an, um bei einer Beringung von Wasseramseln dabei zu sein. Es ist also davon auszugehen, dass einige Vogelbegeisterte auch zukünftig den “Vögeln auf der Spur“ sein werden, so Jan Schütt, der sein Commerzbank-Umweltpraktikum im Nationalpark Harz ableistet und diesen Bericht verfasst hat.
http://www.nationalpark-harz.de

Buchneuerscheinung „Die Germanenkriege der frühen römischen Kaiserzeit zwischen Weser und Elbe“
Gernrode. Das Geschichtskapitel zwischen Römern und Germanen zählt zu den interessantesten im Kontext der deutschen Geschichte. Nicht nur, weil in diesem Geschichtsabschnitt – der als Frühe Römische Kaiserzeit in die Geschichtsbücher Eingang gefunden hat – die germanischen Stämme erstmals Erwähnung finden, sondern auch, weil sich die deutsche Geschichte mit einem Sieg der Römer und einer Eingliederung als Germania magna in das Römische Reich wohl ganz anders entwickelt hätte.

Seit über 25 Jahren beschäftigt sich der Autor Bernd Sternal mit den sogenannten Germanenkriegen der frühen römischen Kaiserzeit, die nach bisheriger Geschichtsschreibung unter Caesar 58 v. Chr. begannen und mit den Germanicus-Kriegen 16 n. Chr. ihr Ende fanden. In dieser Zeit beabsichtigten die Römer eine Provinz Germania magna zu errichten, was wohl zum Teil kurzzeitig gelang. Mit der Niederlage des Varus in der gleichnamigen Schlacht im Jahr 9 n. Chr. fanden diese römischen Bestrebungen jedoch ein jähes Ende – so jedenfalls die bisherige Geschichtsinterpretation.

Bis vor etwa 15 Jahren wurde die Existenz bzw. eine in der Entstehung befindliche römische Provinz Germania magna von der Geschichtsforschung weitgehend abgelehnt. Es galt die These, dass sich die Römer nur sporadisch rechts des Rheins und rechts der Weser engagiert hatten. Alle archäologischen Funde wurden Handelsbeziehungen zugeschrieben. In den letzten Jahren wurden dann rechts der Weser – im sogenannten Elbgermanischen Raum – bedeutende römische Hinterlassenschaften ausgegraben, die diese These mehr als ins Wanken bringen.

Darüber berichtet Bernd Sternal in diesem Buch. Zudem führt er antike Texte römischer Autoren an, die dazu Bezug haben, und unternimmt mitunter einen Versuch ihrer Deutung. Er führt zahlreiche Funde, Forscher und Autoren an, die oft weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Insgesamt möchte er mit seinem kleinen Werk über diesen Zeitabschnitt informieren und vielleicht zu neuen Denkansätzen anregen. Die Geschichte der Römer in Mitteldeutschland könnte fast ebenso spannend sein wie die der Römer links von Rhein und Limes - auch wenn in der mitteldeutschen Region sicherlich keine vergleichbaren kulturellen Hinterlassenschaften aufzufinden sein werden.

Das Buch hat 124 Seiten und ist illustriert mit 8 Karten, davon eine farbig sowie mit 30 weiteren Abbildungen.Gestaltet und herausgegeben hat dies Buch, mit farbig-strukturiertem Paperback-Einband, der Verlag Sternal Media in Gernrode. Verlag und Hersteller ist die Books on Demand GmbH, Norderstedt. Das Buch ist unter ISBN 978-3-7412-1163-8 überall im Buchhandel zu erwerben oder zu bestellen und kann auch online unter http://www.buch.sternal-media.de bestellt werden. Es kostet 16,99 Euro, eine E-Book Version, die demnächst im Handel erhältlich sein wird, kostet 7,49 Euro.
http://www.buch.sternal-media.de

Was macht ein Ranger im Nationalpark Harz und anderwo? Eine Wanderung mit Ausklang am 2. Juli 2016
Altenau-Torfhaus. Wollen Sie direkt mit unseren Rangern sprechen, mehr über das Berufsbild erfahren und auch interessante Details aus dem Arbeitsalltag der Ranger im Nationalpark Harz hören? Dann haben wir folgenden Terminhinweis für Sie:

2. Juli, Samstag, 13.00 Uhr
Altenau-Torfhaus, Wandertreff hinter dem Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus

Vom Waldnutzer zum Waldschützer – Berufsbild und Arbeitsalltag der Ranger (ca. 10 km, ca. 7 Stunden)

Ausklang am Lagerfeuer mit Stockbrot und Bratwurst.
Bitte Mückenschutz mitbringen!

Unkostenbeitrag für Verzehr und Getränke, Anmeldung erforderlich unter Tel. 05320 269
http://www.nationalpark-harz.de

Café im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg in neuem Glanz
Sankt Andreasberg. Das kleine Café im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, das bereits seit rund dreizehn Jahren besteht, ist innerhalb des Gebäudes umgezogen. Der neue Gastraum befindet sich jetzt direkt neben dem Hauseingang an der Nordseite des Gebäudes. Im Gegensatz zum bisherigen Raum sorgen hier gleich drei Fenster für reichlich Tageslicht, im ehemaligen Café war es nur eines.
Der Naturladen, der sich bis vor kurzem hier befand, ist einige Meter weiter Richtung Ausstellung verschoben worden und befindet sich jetzt direkt neben dem Tresen. Der Raum wurde farblich neu gestaltet und ist teilweise mit Naturmotiven dekoriert worden. Alle Arbeiten erfolgten in Eigenleistung, wobei sich besonders die Praktikanten und FÖJler sehr kreativ engagiert haben.
Thomas Appel, Leiter des Hauses, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Wir haben hier mit ganz geringem finanziellen Aufwand ein sehr schönes Ergebnis erzielt. Das gesamte Haus wird dadurch attraktiver.“ Außer etwas Farbe, neuen Tischdeckchen sowie Sitzkissen musste kaum etwas angeschafft werden.
Besondere Hingucker sind die an der Decke hängenden Fledermäuse sowie vor allem der Luchs, den Eva Schulz, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr im Haus verbringt, sehr naturgetreu auf den Sicherungskasten gemalt hat.
Jochen Klähn, Leiter des benachbarten Besucherbergwerkes Grube Samson, hat zur Ausstattung des Raums nicht nur vier Stühle als Sachspende beigesteuert, sondern auch vier historische Fotos. Darauf ist die Erzwäsche zu sehen, aber auch die ehemals hier vorhandenen Nebengebäude. Ein Bild zeigt die Errichtung des Gebäudes im Jahre 1891.
Durch den Bau der neuen Fledermausausstellung steht der ehemalige Seminarraum nicht mehr zur Verfügung – dafür kann jetzt aber das ehemalige Café genutzt werden. Die Art der Nutzung von drei Räumen hat sich dadurch insgesamt verschoben.
Das Nationalparkhaus ist eine Informations- und Umweltbildungseinrichtung. Dem „Café Erzwäsche“ kommt dabei nur eine dienende Funktion zu, indem es die Aufenthaltsqualität der Besucher im Haus und seiner Natur- und Umweltausstellung zu erhöhen vermag.
Die Gäste werden vom Personal auf die Cafés und sonstige Gastronomie im Ort hingewiesen. Um Konkurrenz zu vermeiden, gibt es im Café Erzwäsche keinerlei opulente Kuchen oder Torten, sondern nur einfaches Gebäck. Dazu Appel: „Die Gäste sollen bei uns vor allem ihren Informationshunger stillen, den richtigen Hunger und Durst hingegen vorrangig bei der örtlichen Gastronomie.“

Öffnungszeiten des „Café Erzwäsche“ (zugleich Öffnungszeiten des Nationalparkhauses):
Montags bis freitags 10 Uhr bis 18 Uhr, samstags, sonntags und feiertags 10 Uhr bis 17 Uhr
(von Oktober bis März immer nur bis 17 Uhr und montags geschlossen)
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Ein Wanderweg und die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt für Werner Grübmeyer
Wernigerode - Braunlage. Werner Grübmeyer, der langjährige Vorsitzende des länderübergreifenden Nationalpark-Beirats, ist seit langem ein engagierter Wegbegleiter des Harzer Großschutzgebiets. Wie nur wenige im Harz – die hauptamtlichen Akteure ausgenommen – hat er sich seit der ersten Stunde um den Nationalpark gekümmert. Auch war er immer ansprechbar, wenn es um wichtige Angelegenheiten dieses Projekts ging. Am 1. Juni 2016 wurde er stolze 90 Jahre alt und hatte sich entschieden, noch im Jahr 2016 den Beiratsvorsitz in jüngere Hände zu geben.

Am 21. Juni 2016 fand die letzte Beiratssitzung statt, die er aktiv vorbereitet hatte und auch selbst leitete. Dieser Tag wurde von den zuständigen Ministerien in Hannover und Magdeburg sowie der Nationalparkverwaltung Harz genutzt, um den Ehrungen, die Werner Grübmeyer bereits hat, zwei neue hinzuzufügen. So wurde der Rundwanderweg zu den Dreibrodesteinen bei Sankt Andreasberg nach ihm benannt – die Zeremonie wurde in feierlicher Form von Dr. Hans-Ulrich Kison geleitet, dem stellvertretenden Nationalparkleiter. Auf der anschließenden Beiratssitzung erhielt Werner Grübmeyer dann die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt aus den Händen von Umwelt-Staatssekretär Dr. Ralf-Peter Weber.



Die Ehrung des Landes Sachsen-Anhalt erfolgte, weil sich die Verdienste von Werner Grübmeyer nicht nur auf sein Heimatland Niedersachsen beziehen. Nach der Wende 1989 begleitete Werner Grübmeyer die Gründung des Nationalparks Harz in Niedersachsen gegen viele Widerstände intensiv, war dort Vorsitzender des Beirats und ist seit der Fusion mit dem Nationalpark Hochharz zum heutigen länderübergreifenden Nationalpark 2006 Vorsitzender des länderübergreifenden Nationalparkbeirats. Er hat sich in dieser Rolle langjährig und über die Maßen engagiert stets für die Interessen des Schutzgebiets eingesetzt, hat sich stets loyal gegenüber beiden Ländern und ihren Interessen verhalten und immer den engen Draht zu den zuständigen Ministerien und der Schutzgebietsleitung gepflegt. Es gab seit der Gründung des Schutzgebiets keine Situation, in der er nicht sofort aktiv wurde, wenn seine Hilfe gebraucht wurde.

Seit der Grenzöffnung stand er bereit, begrüßte in seinen dienstlichen und politischen Ämtern, die er jeweils bekleidete, DDR-Bürger nach Öffnung der Grenze vor Ort, begleitete den damaligen Ministerpräsidenten nach Quedlinburg, wo er dabei war, als erste Lastkraftwagen mit Ziegeln für notdürftige Dachreparaturen im heutigen Weltkulturerbe angeliefert wurden, war Mitinitiator der Partnerschaft und entsprechender Hilfen für den seinerzeitigen Kreis Wernigerode als Fraktionsvorsitzender und Stellvertretender Landrat des Kreises Goslar, half aktiv der Gemeinde Tanne im Harz mit der Unterstützung der Sankt Andreasberger Partnerstadt Stade mittels der Schenkung eines Unimogs und eines VW-Polo, half mit der Bergstadt Sankt Andreasberg auf Anregung des Bürgermeisters bei der Aufstellung des kommunalen Haushaltes und der Satzungen für Tanne und organisierte den übergangsweise notwendigen Telefondienst direkt an der Grenze.

Für die Gemeinde Ermsleben (Aschersleben) erwirkte er Mittel für die Kanalisation beim Minister für Städtebau des Landes Sachsen-Anhalt. Sein Versuch, ein leistungsstarkes Gymnasium für Blankenburg und Braunlage aufzubauen, scheitert an den Egoismen der Landkreise Wernigerode und Goslar. Er gab Hilfestellung beim Landtagswahlkampf im Grenzgebiet und in Halle, beriet die CDU-Landtagsfraktion in Magdeburg in Medienfragen und plädierte als Berater der Dachdeckerinnungen Niedersachsen-Bremen für eine Kooperation mit Sachsen-Anhalt. Der Landesinnungsmeister H.G. Schumann verlieh ihm 2003 in Freyburg/Unstrut die Ehrenmedaille.

Dieses ist nur eine Auswahl seiner vielfältigen Aktivitäten, die er jeweils hervorragend mit den in Sachsen-Anhalt zuständigen Stellen und Personen abstimmte.

Zur Person: Werner Grübmeyer wurde am 1. Juni 1926 in Bremerhaven-Lehe geboren. Er besuchte nach Schule und Landjahr die Heeres-Unteroffiziers-Vorschule in Hannover und wurde im 2. Weltkrieg im Oktober 1944 schwer verwundet. Seine 100-Prozent-Kriegsbeschädigung trägt und erträgt er bis heute mit Fassung – sie ist Motivation seines jahrzehntelangen Engagements für Kriegsopfer, behinderte Menschen und ihre Interessen.

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs begann er ein Hochschulstudium für das Lehramt und war später als Lehrer in unterschiedlichen Schulformen tätig. Nach einigen Jahren als Schulrat wurde Werner Grübmeyer Dezernent und später Dezernatsleiter beim Regierungspräsidenten Hannover und war als Referent im Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie im Nds. Kultusministerium tätig.

In den Harz kam Werner Grübmeyer 1956, wo er in Sankt Andreasberg eine Stelle als Rektor der dortigen Haupt- und Realschule antrat. Da er sich intensiv für kommunale sowie schul- und sportpolitische Interessen engagierte, blieb es nicht aus, dass die Bürgerinnen und Bürger ihn am 19. März 1961 in den Rat wählten. Bald darauf er war Bürgermeister der Bergstadt. Dieses Amt nahm er mehr als 37 Jahre wahr, sorgte für die Verbesserung der Grundversorgung, erkämpfte auch die Durchsetzung des Prädikats „Staatlich anerkannter Heilklimatischer Kurort“ und 1970 die Eigenständigkeit der Bergstadt Sankt Andreasberg. Sie endete erst am 1.11.2011.

Ferner war Werner Grübmeyer zwischen 1961 und 1968 Kreistagsabgeordneter und Mitglied des Kreisausschusses des Landkreises Zellerfeld. 1974 wurde er Kreistagsabgeordneter und Mitglied des Kreisausschusses sowie Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion des Landkreises Goslar. Am 21. Juni 1978 zog Grübmeyer als Direktkandidat der CDU in der 9. Wahlperiode in den Niedersächsischen Landtag ein. Er hatte es geschafft, den Ministerpräsidenten-Wahlkreis als Newcomer zu erobern. Werner Grübmeyer wurde trotz Wahlkreisreform als Direktkandidat für die 10. Wahlperiode wiedergewählt und blieb Landtagsabgeordneter bis 1986. Er hatte freiwillig auf eine weitere Kandidatur verzichtet – zugunsten eines Jüngeren.
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Sankt Andreasberg: Internationales Haus Sonnenberg für vier weitere Jahre testiert
Braunlage - Sankt Andreasberg. Das Internationale Haus Sonnenberg hat den Prozess der erneuten Re-Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in jeder Hinsicht aktiv und kooperativ mitgearbeitet. Dafür sind wir allen sehr dankbar. Letztlich kommen verbesserte Abläufe und sichere Verfahren dem gesamten Betrieb zugute", war der Qualitätsbeauftrage Lutz Heinke zufrieden. Der externe Gutachter Kurt-Ulrich Heldmann bescheinigte dem Haus eine rundum gute Arbeit: Trotz des Wechsels der Geschäftsführung sei der Testierungsprozess reibungslos weitergeführt und am Ende erfolgreich abgeschlossen worden.


Mit der Übersendung des Testats bescheinigt ArtSet-Qualitätstestierung, dass alle Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems LQW (Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung) erfüllt wurden. Das Internationale Haus Sonnenberg hat damit wieder für vier Jahre die Anforderungen des Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetzes erfüllt und steht nun als zertifizierter Partner in der politischen Bildungsarbeit weiterhin im Oberharz zur Verfügung.

„Der Freischütz“ - großes Konzert zum HohneHof-Jubiläum im Nationalpark Harz
Wernigerode. Am kommenden Wochenende, fast auf den Tag genau vor fünf Jahren, wurde mit einem festlichen Konzert nach aufwändigem Umbau das Natur-Erlebniszentrum HohneHof feierlich eröffnet. In dieser Zeit hat sich das Haus von einem Geheimtipp zu einem beliebten Ausflugsziel für Einheimische und Gäste, für Kinder und Erwachsene gleichermaßen entwickelt. Von anfänglich ca. 15 000 Besuchern im Jahr sind es jetzt etwa 25 000 Gäste, die zum Teil als „Stammgäste“ regelmäßig das Haus und angebotene Veranstaltungen besuchen. Damit gehört der HohneHof nach dem Brockenhaus und dem Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus zu den meistbesuchten Nationalparkeinrichtungen im Harz.

Insbesondere die unmittelbare Nähe zum Löwenzahnentdeckerpfad und das originelle Besucher-Leitsystem mit dem Ebereschenbeeren in allen Varianten machen den unverwechselbaren Charakter des Hauses aus. Das durch die gelungene Sanierung des Hauses gut erhaltene Fachwerk im Inneren des Hauses sorgt auch an Schlechtwettertagen für einen angenehmen Aufenthalt. Die Idee, dass an dieser Stelle Nationalpark-Information und einfache Versorgung kombiniert werden, hat sich bestens bewährt und lädt zum Verweilen ein.

So wird das fünfjährige Bestehen dieser Einrichtung mit einem „Geburtstags-Wochenende“ gebührend gefeiert. Am Samstag, den 25. Juni 2016 soll mit einem großen Konzert-Abend ein Musik- und Natur-Erlebnis gleichermaßen ermöglicht werden. Auch wenn das Konzert erst um 19.00 Uhr beginnt, so lohnt es sich, bereits etwas früher da zu sein. Kulinarische Raritäten, von hausgebackenen Kuchen vom Ilsenburger Eiscafé bis zum Regionalbuffet am großen Backofen, sind das perfekte Geburtstagsmenü. Für eine musikalische Einstimmung auf das Konzert sorgen die „Schierker Jagdhornfreunde“, die ab 18.00 Uhr unter der großen Hohne-Eiche einen Ausschnitt aus ihrem Programm erklingen lassen. Doch auch das Konzert, das dann im Innenhof des Natur-Erlebniszentrums stattfindet, ist ein besonderer Leckerbissen für alle Musik- und Naturfreunde. Bei insgesamt über 80 Mitwirkenden kann man sich auf ein besonderes Musikereignis freuen.

Wer hat nicht schon alles den Jägerchor aus Webers romantischer Oper "Der Freischütz" geträllert und gepfiffen - ein wahrer Ohrwurm für Publikum, Orchestermusiker und Sänger. Doch nicht nur der Jägerchor, auch Max' berühmte Arie "Durch die Wälder, durch die Auen" und das Jungfernkranz-Quartett sind Hits des berühmten Bühnenwerks, das auch im Rahmen der 21. Wernigeröder Schlossfestspiele zur Aufführung kommt.

Teile aus Webers' Volksoper "Der Freischütz", dargeboten vom Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode, der Singakademie Wernigerode e.V. sowie vier Solisten der diesjährigen Schlossfestspieloper, bieten somit einen Vorgeschmack auf die große Opernaufführung im August. So wird ein Teil des Opernensembles Arien von Max (Karo Khachatryan), Kaspar (Till Bleckwedel), Agathe (Julia Cramer) und Ännchen (Linda Hergarten) zu Gehör bringen. Die Singakademie wird nicht nur den berühmten Jägerchor, der wie viele andere Melodien aus dem "Freischütz" zu einem Gassenhauer geworden ist, darbieten. Neben den bekannten Opernmelodien von Weber erklingt auch das Concertino in Es-Dur op. 26, das vom japanischen Klarinettist Shingo Oku interpretiert wird, und die die Peer Gynt-Suite Nr. 2 von Edvard Grieg, dem bedeutendsten norwegischen Nationalkomponisten des 19. Jahrhunderts, der sich intensiv mit dem Liedgut, der Volksmusik, dem Sagenschatz und der Natur seines Landes auseinandersetzte.

Karten zu 15,- € für dieses Konzert sind im Vorverkauf bei der Nationalparkverwaltung Harz, Tel. 03943/55020, im HohneHof sowie in der Touristinformation Wernigerode erhältlich.


Nicht vergessen werden sollte auch noch der Hinweis auf das Kinderprogramm am Sonntag, den 26. Juni ab 11.00 Uhr. Zur Freude der jüngsten Besucher am HohneHof ist dann wieder „Der Christian“ vom Kinderkanal zu Gast, der zum Puppentheater „Rotkäppchen“ und zum Mitsingen einlädt. Der Eintritt ist frei!
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21. und 22. Juni: 2016 finden zwei Nationalpark-Naturerlebnistage im Ilsetal bei Ilsenburg statt
Wernigerode. Der diesjährige „Tag der Schulen“ im Nationalpark Harz wird zum 19. Mal als Naturerlebnistag an zwei Tagen am 21. und 22.6.2016 gestaltet.

180 Schülerinnen und Schüler aus drei verschiedenen Schulen des Landkreises Harz erkunden im romantischen Ilsetal die Natur des Nationalparks Harz.

Insgesamt 23 Ranger, wissenschaftliche Mitarbeiter, Revierleiter, Praktikanten und ein ehrenamtlicher Nationalpark-Waldführer begleiten die Schülerinnen und Schüler während ihrer Streifzüge. Unter dem Motto „Natur mit allen Sinnen erleben“ werden spielerische Aktionen im Wald, am Bach und auf der Wiese angeboten und ergänzen auf diese Weise sinnvoll den Sachkunde- bzw. Biologierunterricht. Gleichzeitig fördern sie die Begeisterung der Kinder für die heimatliche Natur.

Treff: Nationalparkhaus Ilsetal, Ilsetal 5, 38871 Ilsenburg

Dienstag, 21.6.2016 Grundschule Ilsenburg

8.00 Uhr: kurze Begrüßung am Nationalparkhaus Ilsetal der 3. und 4. Klassen mit 72 Schülern
8.05 Uhr: geführte Naturerlebniswanderung unter dem Thema „Natur mit allen Sinnen erleben“
Ende 12.00 Uhr


Mittwoch, 22.6.2016
8.30 Uhr: kurze Begrüßung der Grundschule Stapelburg Klasse 1 -4 mit 76 Schülern
8.35 Uhr: geführte Naturerlebniswanderung unter dem Thema „Natur mit allen Sinnen erleben“ (Dauer: ca.2,5 - 3 Stunden)
Ab 12.00 Uhr Mittagessen am Nationalparkhaus Ilsetal
9.00 Uhr kurze Begrüßung des Gymnasium Wanzleben; vier 5. Klassen mit 103 Schülern
9.10 Uhr geführte Naturerlebniswanderung unter dem Thema „Natur mit allen Sinnen erleben“ (Dauer: ca.2,5 - 3 Stunden)
Ab 12.30 Uhr Mittagessen am Nationalparkhaus Ilsetal.
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Kinderstube am HohneHof und neue Termin - es steht wieder ein HohneHof-Konzert an!
Wernigerode-HohneHof. Seit einigen Tagen gibt es am beliebten Löwenzahnentdeckerpfad unweit vom Natur-Erlebniszentrum HohneHof eine Attraktion mehr. Unmittelbar an der Wasserstation mit der Archimedischen Schraube stehen wieder die Rinder des Roten Harzer Höhenviehs, die durch eine Kooperation mit dem Brockenbauer Thielecke hier in den Sommermonaten als „ökologische Rasenmäher“ zur Wiesenpflege eingesetzt werden. Besonders reizvoll für Kinder ist, dass hier die Mutterkühe mit wenige Wochen alten Kälbern zu bestaunen sind. Ein Familienausflug zum HohneHof ist somit also besonders zu empfehlen!

Übrigens: Der HohneHof feiert am 25. Juni 2016 mit einem Konzert mit dem Philharmonischen Kammerorchester und der Singakademie Wernigerode sein fünfjähriges Bestehen! Am 26. Juni ist dann ab 11.00 Uhr „Der Christian“ vom Kinderkanal mit dem Puppentheater „Rotkäppchen“ und dem Mitmachtanzprogramm „Zeigt her wozu du Füße hast“ zu Gast, um mit den kleinsten Besuchern den „Hohne-Geburtstag“ zu feiern.

Beide Termine sollte man also unbedingt vormerken!!!!
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Buchneuerscheinung „Der verschenkte Himmel – Ein Abriss der Raketenentwicklung bis 1945 – der Harz als eine Keimzelle“
Gernrode. Die ersten Ideen und Visionen zu künstlichen, fliegenden Objekten stammen bereits aus der Antike. Schon das Alte Testament und seine Vorgängerschriften geben uns konkrete Hinweise auf derartige Flugkörper, die wir heute als Raketen bezeichnen. Zu allen Zeiten haben sich „Techniker“, die wir heute Ingenieure nennen, mit diesem Traum vom Fliegen beschäftigt – sie wollten in den Himmel vordringen. Doch über die Jahrtausende und Jahrhunderte hinweg blieb es ein Traum, von einigen wenigen einfachen Versuchen abgesehen. Es fehlten den Menschen einfach die technischen und naturwissenschaftlichen Voraussetzungen, um die Ideen in der Praxis umsetzen zu können.



Erst im 20. Jahrhundert – nach dem Ersten Weltkrieg – konnte begonnen werden, neben der Theorie sich diesem Menschheitstraum auch in der Praxis zu zuwenden. Allen voran waren es deutsche Wissenschaftler und Ingenieure, die bis 1945 den „Raketentraum“ vorantrieben. Leider wurden jedoch das technische Potential und der Erfindungsreichtum der deutschen Ingenieure von den Nationalsozialisten in die falschen Bahnen gelenkt und ausschließlich zur Kriegsführung eingesetzt.



Von allen den Ideen, Erfindungen und Visionen, sowie von den Menschen die dahinterstanden - beginnend in der Antike bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges - berichtet der Autor Dipl.-Ing. Bernd Sternal, der zudem ausgebildeter Flugzeugmechaniker ist, in diesem Buch, das zudem von 67 seltenen Abbildungen ergänzt wird.



Gestaltet und herausgegeben hat dieses Buch mit farbig-strukturiertem Paperback-Einband der Verlag Sternal Media in Gernrode. Verlag und Hersteller ist die Books on Demand GmbH, Norderstedt. Das Buch hat 108 Seiten und ist unter ISBN 978-3-8482-0126-6 überall im Buchhandel zu erwerben oder zu bestellen und kann auch online unter http://www.buch.sternal-media.de bestellt werden. Das Buch kostet 14,90 Euro, die E-Book Version, die demnächst im Handel erhältlich ist sein wird, kostet 7,49 Euro.
http://www.buch.sternal-media.de

Eröffnung der Fotoausstellung „Natur hautnah erleben“ - Makroaufnahmen von Regina und Manfred Wecke
am Sonntag 12.6.2016, 15 Uhr, Nationalparkhaus Ilsetal in Ilsenburg

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe KollegInnen,

im Rahmen des Fotowettbewerbs HarzNATUR war das Foto „Wespenbiene“ von Regina Wecke schon einmal im Nationalparkhaus Ilsetal zu Gast, nun kehrt Regina Wecke gemeinsam mit Ihrem Mann Manfred Wecke zurück – und das gleich mit einer ganzen Ausstellung.

Seit 5 Jahren befassen sich Regina und Manfred Wecke mit der Fotografie, besonders die Makrofotografie fasziniert beide sehr. Ihre Fotos lassen die Schönheit der Natur aus einer besonderen Perspektive erscheinen, sie beindrucken durch Details, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind – ganz nach dem Motto „Natur hautnah erleben“.

Die Sonderausstellung wird am 12.6.2016 um 15 Uhr im Nationalparkhaus Ilsetal eröffnet und ist im Anschluss bis zum 21.9.2016, Di - So von 8.30 - 16.30 Uhr (montags nur an Feiertagen) zu sehen.

Alle Natur- und Fotofreunde sind herzlich eingeladen die Ausstellung mit uns zu eröffnen oder bis Ende September zu besuchen.

Wir wünschen beim Betrachten der faszinierenden Aufnahmen viel Freude.

Der Eintritt ist frei.
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Sukzession im Lebensraum Steinbruch Wolfshagen
Am Donnerstag, 9. Juni 2016 ab 18:00 Uhr in Langelsheim-Wolfshagen

Treffpunkt Sportplatz am TSV-Heim

Revierförster Rainer Hoffmeister/Dr. Michael Lücke, Niedersächsische Landesforsten, Forstamt Seesen

NABU und BUND Goslar laden zu einer Exkursion in den Steinbruch Wolfshagen, um die Erfolge einer nachhaltigen Rekultivierung und Renaturierung in einer einmaligen Landschaft darzustellen.

Östlich des Heimberggipfels befindet sich ein aufgelassener Diabas-Steinbruch, in dessen Gruben sich eine Seenlandschaft gebildet hat. Am etwa 3,3 km langen Rundweg um den Steinbruch, dem Heimbergsweg, bzw. an Stichwegen befinden sich mehrere Aussichtspunkte, von denen der Blick auf Felsen und Seen fällt; ein Stichweg führt zum Aussichtspunkt Die Niedersächsischen Landesforsten haben große Teile dieses Weges in ihr wunderbares Projekt „Spur der Steine“ eingebunden. Die Eröffnung dieses Weges erfolgt am nächsten Donnerstag.

Wir werden mit den beiden Förstern in den Steinbruch gehen um dort zu erfahren, was seit dem Jahr 2000 entstanden ist und mit welchen Maßnahmen dieser einmalige Naturstandort verwirklicht wurde.

Die Exkursion ist grundsätzlich frei, um eine Spende zur Deckung der Kosten wird gebeten.

UNSER HARZ Juni erschienen
Der Hackelberg-Sagenkreis und der wilde Jäger (Teil 1), „Nachhaltigkeit“ Ein Beitrag zur Provenienz und zur Bedeutung des Begriffs, „Der Harz ist meine Heimat“ Paul Ernst zum 150. Geburtstag, Gedicht Harz-Sonett, Emeril macht Urlaub, Serie: Harzer Künstlerpostkarten – Teil 4 Chromolithografie, Nationalparkforum: Seit 1995 mit den Nationalpark-Waldführern in die Natur
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Clausthal-Zellerfeld. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts ranken sich Sagen um den wilden Jäger Hans Hackelberg. Auch die Gebrüder Grimm haben eine Version schriftlich festgehalten. Im Harzsagenschrein auf dem Burgberg in Bad Harzburg ist ebenfalls eine Darstellung zu finden. Doch worum geht es eigentlich in diesem Sagenkreis, in dem auch noch andere mystische Gestalten wie die Tutursel zu finden sind?

Mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ verbinden wir meist den Forstmann Johann Georg von Langen, der diesen Begriff im Hinblick auf die Forstwirtschaft 1732 in Braunlage mitgeprägt hat. Das Prinzip der Nachhaltigkeit war jedoch auch im Bergbau geläufig und ist möglicherweise von dort in die Forstwirtschaft eingeflossen. Die Bedeutung nachhaltigen Handelns und Wirtschaftens wird heute immer drängender und so wundert es nicht, dass sowohl heimische Institute wie die CUTEC als auch weltweit agierende Institutionen sich für dieses Prinzip engagieren.

„Die Waldeinsamkeit ist nicht eine Einsamkeit, wie das Alleinsein in den menschenwimmelnden Straßen zwischen den himmelhohen Häusern der Großstadt; sie beengt nicht das Herz, umkleidet den Menschen nicht mit Eis, flößt ihm nicht Haß ein, sondern sie macht ihn fröhlich und dankbar und verursacht in ihm ein Gefühl, als erweitere er sich, als gehöre alles zu ihm, die schweigenden Bäume und der helle, glatte Grund, als habe er selbst Ruhe, Selbstgenügsamkeit und ein zufriedenes glückliches Wachsen.“ Diese Worte von Paul Ernst, geboren in Elbingerode, aufgewachsen in Clausthal, zeigen seine tiefe Verbundenheit mit dem Harz, über den er viel geschrieben hat, aber auch seine Bodenständigkeit, die ihn über Waldeinsamkeit nicht romantisch entrückt schreiben lässt.

Ein Harz-Gedicht und für den Nachwuchs an UNSER HARZ-Lesern eine kleine Sommergeschichte vom Harzwichtel Emeril, die der bekannte Herzberger Maler Dieter Utermöhlen mit einem passenden Bild gekrönt hat, lockern den Reigen an Beiträgen auf.

Die Chromolithografie ermöglichte die Vervielfältigung farbiger Motive und eröffnete so auch die Möglichkeit, Künstlerpostkarten zu drucken. Der in Halberstadt geborene Maler Willi Otto zeichnete nach seinen Ausbildungen zum Chromolithografen bei der Fa. Koch in Halberstadt und an der Kunsthandwerkerschule in Magdeburg unzählige Postkarten mit deutschen Städte- und Landschaftsmotiven, wobei seine besondere Liebe dem Harz galt. Auch Walter Schwabe war ein bei der Fa. Koch ausgebildeter Chromolithograf und seine Postkarten ähneln denen Willi Ottos.

Bereits im Jahr 1994, dem Gründungsjahr des niedersächsischen Nationalparks, wurde damit begonnen, ein Fortbildungsprogramm für Menschen, die ehrenamtlich oder hauptberuflich mit Gästen bzw. Einheimischen zu tun haben, vorzubereiten. In regelmäßigem Turnus sollten diese Fortbildungen angeboten und alljährlich mit einer Plakette honoriert werden. Ein Name für den hiermit erreichten Status musste noch gefunden werden, so entstand die Bezeichnung „Nationalpark-Waldführer“. Parallel zur niedersächsischen Ausbildung fand eine solche auch in Sachsen-Anhalt statt und noch vor der Fusion der beiden Nationalparke verschmolzen diese Fortbildungen. Heute stellt der Nationalpark dieses Ausbildungsmodell auch in anderen Nationalparken Deutschlands vor.

Schutzmaßnahmen des NABU Niedersachsen für Unke und Co. 14. Juni 2016 19:00 Uhr in das NABU-Büro, Petersilienstraße 23, Goslar
Der NABU Goslar lädt zu einem Vortrag mit dem Titel „Das Projekt LIFE Auenamphibien – Schutzmaßnahmen des NABU Niedersachsen für Unke und Co.“ von Dr. Markus Richter am 14. Juni 2016 19:00 Uhr in das NABU-Büro Petersilienstraße 23, in Goslar ein.

Amphibien zählen zu den am stärksten im Bestand gefährdeten Arten weltweit. In Mitteleuropa dafür vor allem der Rückgang geeigneter Lebensräume verantwortlich. Der Landesverband Niedersachsen des NABU führt verschiedene Großprojekte durch, um diesem negativen Trend entgegenzuwirken. Eines dieser Projekte ist das sein Anfang des Jahres laufende LIFE-Projekt „Auenamphibien“. Im Vortrag stellt der Projektleiter Dr. Markus Richter Hintergründe, Konzeption und geplante Maßnahmen des Projektes vor. Daneben wird auch auf abgeschlossene, laufende und für die Zukunft geplante Projekte, auch in unserem Landkreis, eingegangen.

Der Schutz der heimischen Amphibienarten hat beim NABU Niedersachsen einen besonderen Stellenwert. Jetzt nimmt sich der NABU auch dem Schutz der seltensten Amphibienart in Niedersachen, z. B. der Wechselkröte an. Möglich wird dies durch eine Erweiterung des Projektes LIFE AMPHIKULT, für die die Bewilligung durch die EU-Kommission vorliegt.

Bereits seit Anfang 2010 werden im Rahmen des Projektes in fünfzehn Projektgebieten im mittleren Niedersachsen zahlreiche Laichgewässer für gefährdete Amphibienarten neu angelegt oder saniert. Nun kommen fünf weitere Gebiete im Südosten des Landes hinzu. Nur hier, in den Landkreisen Helmstedt und Wolfenbüttel sowie der Stadt Salzgitter sind aktuell noch Vorkommen der Wechselkröten bekannt.

Die Bestände der Wechselkröte sind in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen und ihr Verbreitungsgebiet hat sich deutlich verkleinert. Eine aktuelle Zählung rufender Männchen an allen derzeit bekannten Laichgewässern ergab nur noch wenige Dutzend Tiere. Die Vorkommen liegen zudem weit verstreut in einen Raum von etwa 40 x 15 Kilometern, ein genetischer Austausch zwischen den Vorkommen ist in den meisten Fällen nicht mehr möglich.
https://niedersachsen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/ampibien/

Schwalben im Oberharz willkommen heißen - NABU gibt Tipps und ruft auf zur Meldung der gefiederten Untermieter
Altenau – Die Schwalben sind wieder in ihre Brutgebiete vor unserer Haustür zurückgekehrt. „Ihr fröhliches Gezwitscher lässt gute Laune aufkommen – sie sind die Vorboten des Sommers! Wenn sie hoch in das Himmelblau steigen, können wir uns auf gutes Wetter freuen“, erklärt der Altenauer Daniel Dürholt vom NABU Goslar und ruft dazu auf, den Mehl- und Rauchschwalben sowie den Mauerseglern tatkräftig ‚unter die Flügel zu greifen’.

Jahrhundertelang waren Schwalben in jedem Dorf, auf jedem Bauernhof und in jeder Stadt zu Hause. Während sich Rauchschwalben auf Balken und Mauervorsprüngen in warmen Ställen einnisten, bauen Mehlschwalben ihr kunstvolles Nest meist außen, an rauen Hauswänden, hoch unterm Dachvorsprung. Der Mauersegler lässt sich lediglich zur Brutzeit im Nest nieder, den Großteil seines Lebens verbringt er in der Luft. „Schwalben ernähren sich vor allem von Fliegen, Mücken und Schnaken. So vertilgt eine Familie während der Jungenaufzucht zahllose Insekten”, erklärt Daniel Dürholt. Kein Wunder, dass die fleißigen Untermieterinnen von jeher als Glücksbringer betrachtet wurden.

Doch die Intensivierung der Landwirtschaft, verstärkte Hygieneanforderungen sowie die starke Versiegelung der Landschaft machen den Vögeln zu schaffen. Der Rauchschwalbe, die ihr Nest im Innern von Gebäuden baut, fehlt es zunehmend an offenen Ställen, Schuppen, Toreinfahrten und Hausfluren. An modernen, glatten Häuserfassaden kann die Mehlschwalbe ihr Nest nicht anheften. Lehm, das Baumaterial für die Nester, wird knapp, denn auf asphaltierten und betonierten Wegen, Plätzen und Höfen gibt es keine schlammigen Pfützen mehr. Dem Mauersegler gehen durch Gebäudesanierungen die Brutplätze aus. Der NABU Goslar bittet deshalb die Bevölkerung darum, Rücksicht auf am Haus brütende Vögel zu nehmen.

Daniel Dürholt ruft alle Menschen in Altenau und Umgebung dazu auf, Standorte von Nestern und Kolonien von Mehl- und Rauchschwalben sowie von Mauerseglern an ihn weiterzugeben. Auf diese Art und Weise möchte der NABU Goslar einen besseren Überblick über die Situation der Akrobaten der Lüfte erhalten. Machen Sie mit und melden Sie Ihre Untermieter!

Schwalbenfreundliches Haus
Menschen, die sich für Schwalben engagieren und an ihren Häusern dulden, werden vom NABU mit einer Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet. Mit der Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" hofft der NABU dazu beizutragen, die Akzeptanz für Schwalben und ihre Nester in der Nähe des Menschen zu erhöhen sowie bestehende Quartiere zu erhalten und neue zu schaffen. Bewerben können sich Hausbesitzer, die das Brutgeschehen der wendigen Flugkünstler und Sommerboten dulden und fördern. Ganz gleich, ob es sich bei dem Gebäude um ein Wohnhaus, Hotel, Bauernhof oder Fabrikgebäude handelt.
https://niedersachsen.nabu.de/Schwalben

Zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Natur hautnah erleben – Makroaufnahmen von Regina und Manfred Wecke “
laden wir Sie herzlich nach Ilsenburg in das Nationalparkhaus Ilsetal ein.
Die Eröffnung findet am Sonntag, 12.6.2016 um 15 Uhr statt.
Die Sonderausstellung ist im Anschluss bis zum 21.9.2016
Di - So von 8.30 - 16.30 Uhr (montags nur an Feiertagen)
geöffnet und eintrittsfrei.
http://www.nationalpark-harz.de

3. Juni 2016: Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: „Fledermäuse –Jäger der Nacht“
Sankt Andreasberg. Aufgrund des großen Interesses am Thema "Fledermäuse" findet ein weiterer Vortrag „Fledermäuse – Jäger der Nacht“ von Wolfgang Rackow aus Osterode am Freitag, 3. Juni 2016 um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt.

Wolfgang Rackow ist Fledermaus-Regionalbetreuer und bekannter Fledermausexperte des NABU Osterode mit über 30-jähriger Erfahrung zum Thema. Er erläutert in interessanter und unterhaltsamer Weise Biologie und Verhaltensweise der Fledermäuse und geht speziell auf die im Harz vorkommenden Arten ein. Außerdem sind die Gefahren, denen die Fledermäuse ausgesetzt sind, sowie die dagegen wirksamen Schutzmaßnahmen Gegenstand des Vortrages, der mit zahlreichen sehenswerten Fotos bestückt ist.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, Gäste können auch spontan zum ca. 90-minütigen Vortrag kommen. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, eine Spende für das Haus zu geben.

Ort des Vortrags: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
http://www.nationalparkhaus-sanktandreasberg.de

Ab 10. Juni 2016: Vertiefungsseminare zu den Oberharzer Bergwiesen im Internationalen Haus Sonnenberg
Sankt Andreasberg. Am vergangenen Samstag sowie Ende April fanden erfolgreich Grundlagenseminare zur Bergwiesenkunde im Internationalen Haus Sonnenberg statt. Nachdem das Seminar Ende April noch im Schnee stattgefunden hat, erfreuten sich die TeilnehmerInnen am Samstag am strahlenden Sonnenschein und bunten Bergwiesen. Nun starten im Juni die ersten Vertiefungsseminare. Und zwar in passender Umgebung - denn das Haus Sonnenberg ist selbst unmittelbar an einer Bergwiesenfläche gelegen.

In zwei gut besuchten Grundlagenseminaren konnten die wichtigsten Kenntnisse über Entstehung, Bedeutung, Gefährdung, Schutz und Pflege sowie die floristische und faunistische Bedeutung von Bergwiesen vermittelt werden. Zusätzlich wurde ein Einblick in die didaktischen Grundlagen gegeben. Die TeilnehmerInnen zeigten sich von den „guten Beiträgen und der netten Stimmung“ begeistert. Zukünftig können sie ihr Wissen an Touristen weitergeben und die Bergwiesen mit ihrem Artenreichtum als wichtigen Bestandteil des harztypischen Landschaftsbildes bekannter machen. Ein Zertifikat über Grundkenntnisse der Bergwiesen bescheinigt ihr Wissen.

Ab Juni finden nun Vertiefungsseminare mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen statt. Hier können die Grundkenntnisse je nach Interesse ausgebaut werden. Die Vertiefungsseminare können frei gewählt werden. Wer bereits an einem Grundlagenseminar teilgenommen hat, hat die Möglichkeit ein Zertifikat über erweiterte Kenntnisse der Bergwiesen zu erlangen. Dazu müssen mind. drei Vertiefungsseminare besucht werden. Auch wer nicht am Grundlagenseminar teilgenommen hat, hat die Möglichkeit Vertiefungsseminare ohne Zertifizierung zu besuchen. Das Grundlagenseminar kann bei Bedarf im Jahr 2017 nachgeholt werden.

Am 10. Juni 2016 findet von 10:00-16:30 Uhr das erste Vertiefungsseminar mit dem Titel „Die Flora der Bergwiesen – Wie erkenne ich typische Arten und was verraten sie mir über den Standort?“ statt. Am 23. Juli 2016 folgt ebenfalls von 10:00-16:30 Uhr das zweite mit dem Titel „Heilkraft und Schönheit aus den Bergwiesen - Wildkräuter als Heilkräuter“. Im August findet voraussichtlich ein Seminar zum Thema „Pflege der Bergwiesen in Theorie und Praxis“ statt. Weitere Seminare u.a. zum Thema „Wie wird meine Wanderführung interessant und abwechslungsreich? - Rhetorik und zielgruppengerechte Ansprache“ sind in Planung.

Eine Übersicht der Vertiefungsseminare sowie die Flyer zu den bereits feststehenden Terminen sind auf der Internetseite des Internationalen Haus Sonnenberg (www.sonnenberg-international.de) zu finden. Eine Anmeldung ist entweder über diese Homepage oder über das Büro mensch und region möglich.
http://www.sonnenberg-international.de

Wer singt denn da? – Spannende Vogelstimmenexkursion für Gruß und Klein am Samstag, 28.5.2016
Altenau-Torfhaus. „Wer singt denn da?“ Unter diesem Motto startet der Diplom-Biologe Dr. Hermann Martens am frühen Samstag morgen auf eine Exkursion in den Nationalpark Harz. Dabei geht es darum, die wichtigsten Vogelstimmen kennen zu lernen.

Gerade jetzt im Mai, wo sich die Laubbäume in dichtem Blätterkleid zeigen und die Vegetation am Wegesrand in die Höhe schießt, ist es oft schwierig, die reichlich vorhandenen Vögel auch tatsächlich zu entdecken. Da hilft es, wenn man die Gesänge der gefiederten Waldbewohner kennt und zuordnen kann, ob es gerade der Buchfink ist, der seinen Finkenschlag hören lässt, die Mönchsgrasmücke mit ihrem wohltönen-flötenden Gesang oder der kleine Zaunkönig mit seinem lauten Geschmetter.

Wer sich in die Geheimnisse der Vogelwelt einweihen lassen möchte, kommt am

Samstag, dem 28. Mai 2016
von 6:00 bis ca. 8:30 h

zum Wandertreff am Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, Torfhaus 8, 38667 Torfhaus.

Dort startet und endet die Exkursion für Groß und Klein. Um eine Anmeldung wird gebeten. Die Kosten liegen bei € 10,- für Erwachsene, € 5,- für Kinder und € 25,- für Familien.
http://www.nationalpark-harz.de

27. Mai 2016: Natur erleben in der Abenddämmerung
Wernigerode. Am Freitag, den 27. Mai 2016 lädt der Nationalpark Harz wieder zu seiner alljährlichen Dämmerungswanderung ein. Eingeladen sind alle, die Freude an einem besonderen Naturerlebnis haben und vielleicht mit der ganzen Familie einen Waldspaziergang zu einer etwas ungewohnten Tageszeit erleben möchten. Treffpunkt ist um 20.00 Uhr auf dem Parkplatz Drei Annen-Hohne zwischen Wernigerode und Schierke.

Im Mittelpunkt dieses Abendspaziergangs stehen diesmal die „Jäger der Nacht“ wie beispielsweise Fledermaus und Eule. Auf spielerische Art werden Informationen anschaulich vermittelt und ermöglichen Kindern und Erwachsenen gleichermaßen einen Einblick in das Leben unserer nachtaktiven Waldbewohner.

Mit einem besinnlichen Abendspaziergang klingt diese Wanderung dann an der Feuerschale am Natur-Erlebniszentrum HohneHof aus.

Die Teilnahme ist kostenfrei, doch freuen wir uns über eine kleine Spende!
http://www.nationalpark-harz.de

Wasserspielplatz im Ilsetal eingeweiht
Das Ilsetal hat eine neue Attraktion einen Wasserspielplatz mit Kneipp-Anlage sowie einen Disc-Golf-Parcours.


10 Jahre Harzer Grenzweg - Jubiläumsfier am 22. Mai 2016
Das Festprogramm für das 10-jährige Jubiläum des Harzer Grenzweges beginnt ca. 12 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Tanne mit der Trachtengruppe Benneckenstein, danach gibt es Information zum Grenzweg.

Zahlreiche Gruppen werden sich am Sonntagmorgen auf den Weg in Richtung Tanne machen, so startet in Benneckenstein eine Gruppe 8 Uhr zum Abschnitt am Jägerfleck, dort wird 8.30 Uhr eine neue Schutzhütte eingeweiht und danach wird in Richtung Tanne gewandert.

In Hohegeiß starten die Wanderer um 9 Uhr und ab Elbingerode geht's um 9.30 Uhr in Richtung Tanne.

Weitere Informationen unter Tel. 039454 - 41381 und 039454 - 42596
http://www.harzklub.de/

Grundsteinlegung der Feuerstein-Arena in Schierke
Die Grundsteinlegung für die neue Freizeitattraktion in Schierke ist nun vollzogen, nachdem der Sponsorenvertrag mit Schierker Feuerstein unterzeichnet wurde.

Die Eröffnung ist für den 1. Dezember 2017 geplant.

Die Harzer Schwermetalle in der Umwelt – Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnlicher Flora Vorträge von Dr. Friedhart Knolle
Braunlage-Sankt Andreasberg – Goslar-Oker – Liebenburg-Döhren. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: Die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Metalle auf und transportiert sie bis heute über Innerste und Oker bis in die Nordsee. In der Folge weisen sie örtlich eine besondere Schwermetallflora auf.

Wie hat sich diese Belastung historisch entwickelt? Wo genau findet sich diese Belastung? Wer ist betroffen und was wird dagegen gemacht? Was kann man zu den Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung sagen? Auf diese Fragen geht der Harzer Geologe und Referent Dr. Friedhart Knolle ein, der in den nächsten Tagen aufgrund des großen Interesses nach Einladungen aus Braunlage-Sankt Andreasberg, Goslar-Oker und Liebenburg-Döhren an folgenden Orten sprechen wird:

- Am 26. Mai 2016 in der ehemaligen Schule/Heimatmuseum, Durnidistraße 1 zwischen Groß und Klein Döhren, Aula im 1. Obergeschoß um 18.30 Uhr

- Am 29. Mai 2016 im Kurhaus Sankt Andreasberg, Konferenzraum, im Rahmen der 8. Naturheilkundetage Harz, um 14.30 Uhr

- Am 1. Juni 2016 im Katharina-von-Bora-Haus, Am Stadtpark 13a, Goslar-Oker, um 19 Uhr.

Zahlreiche Gäste sind herzlich willkommen!
http://www.nationalpark-harz.de

Obstbaumschnitt im Frühjahr oder Sommer! NABU und BUND laden ein – ein Praxiskurs mit Kai Bergengrün, Obstbaumeister aus Bad Gandersheim
Goslar – Am 21. Mai 2016 laden NABU und BUND zu einem Praxislehrgang in den Gemeindegarten der St. Andreas-Gemeinde in Langelsheim ein.

Immer wieder wird behauptet, Obstbäume dürfen nur im Winter beschnitten werden. Diese Ansicht ist jedoch leider falsch.

Kai Bergengrün, Obstbaumeister, Fachagrarwirt für Baumpflege und Baumsanierung aus Bad Gandersheim zeigt, warum und wie es auch anders sinnvoll ist die Bäume im späten Frühjahr oder im Sommer zu schneiden.
Für den Lehrgang stehen max. 15 Plätze zur Verfügung. Teilnehmer sollten ihr Schneidwerkzeug mitbringen, auch um es von Bergengrün auf seine Eignung hin prüfen zu lassen. Weiteres Werkzeug und Leitern stehen zur Verfügung.

Der Kurs findet Samstag, den 21. Mai 2016, ab 8:00 Uhr im Gemeindegarten am Gemeindehaus der St. Andreas-Gemeinde, Kirchstr. 5 in 38685 Langelsheim, statt. Der Lehrgang wird gegen 17:00 Uhr beendet sein.

Der Kurs ist grundsätzlich kostenfrei, um eine angemessene Spende zur Deckung der Kosten wird gebeten.

Für Rückfragen und Anmeldungen:
Wolfgang Moldehn, Tel.: 0170.380 39 85; Mail: W.Moldehn@t-online.de

Naturschutzbund Deutschland (NABU), Kreisgruppe Goslar e. V.
BUND-Regionalverband Westharz
Petersilienstr. 23, 38640 Goslar

Deutscher Fachwerktag in Osterwieck mit Sonderführungen im „Bunten Hof“
Die Deutsche Fachwerkstraße feierte im vergangenen Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums und zur Steigerung des Bewusstseins für den Bestand und Erhalt der Fachwerkstädte wurde der „Deutsche Fachwerktag„ ins Leben gerufen. Mitgliedsstädte der Deutschen Fachwerkstraße bieten in diesem Rahmen am Sonntag, 29. Mai 2016 besondere und außergewöhnliche Stadtführungen mit dem Themenschwerpunkt Fachwerk an.

Die Tourist- und Stadtinformation Osterwieck lädt ihre Gäste an diesem Tag gemeinsam mit dem Deutschen Fachwerkzentrum Quedlinburg e. V. zu zwei Sonderführungen durch den „Bunten Hof“ ein.
Der 1579 errichtete ehemalige Adelssitz der Familie von Rössing wird derzeit als hochwertiges schützenswertes Einzeldenkmal im Rahmen eines Modellprojektes vom Deutschen Fachwerkzentrum Quedlinburg e. V. nachhaltig, energieeffizient und substanzschonend saniert. Hierbei handelt es sich um ein international besetztes Jugendbildungsprojekt, welches im Oktober dieses Jahres seinen Abschluss finden soll.
Im Laufe seiner langen Geschichte sah der „Bunte Hof“ zahlreiche Besitzer kommen und gehen und erfuhr unterschiedliche Nutzungszwecke. Nach Fertigstellung der Sanierung soll der imposante Fachwerkbau neben barrierefreien Wohnung für Schüler des benachbarten Gymnasiums auch Leseräume der Stadt- und Schulbibliothek sowie einen Veranstaltungssaal beherbergen.
Während des etwa 90-minütigen Rundgangs können sich die Gäste ein Bild vom Baufortschritt machen und erhalten spannende baugeschichtliche Hintergrundinformationen. Die Führungen beginnen um 10.00 sowie um 11.30 Uhr am „Bunten Hof“. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erteilt die Tourist- und Stadtinformation Osterwieck unter Tel.: 039421 793555
http://www.stadt-osterwieck.de

Naturmythenpfad Braunlage ist wieder geöffnet
Braunlage. Der Naturmythenpfad lädt nun wieder alle Wanderer ein, auf seinen spannenden Mitmachstationen den mythischen Spuren zwischen Mensch und Natur näher zu kommen. Das Bildungswerk Niedersächsischer Volkshochschulen in Goslar hat in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Harz alle Stationen wieder aufgebaut. In den vergangenen Wintermonaten wurden einige Elemente erneuert, restauriert sowie die Wege aufbereitet. Auch die Nationalpark-Juniorranger-Gruppe „Die Wölfe“ nahm sich der gleichnamigen Wolfstation an und hat die Wolfssilhouetten neu bearbeitet. Ein echter Hingucker!

Der 2011 eröffnete Naturmythenpfad im Nationalpark Harz wird als ergänzendes touristisches Angebot in und um Braunlage gut angenommen. Die spielerischen, interaktiven Elemente, die an einzelne Stationen geknüpft sind, sollen zum Mitmachen, Mitspielen und Miträtseln anregen. Er vermittelt ein ganzheitliches Naturerlebnis, bei dem Landschaft, Kultur, Interaktion und Wissensvermittlung im Fokus stehen.

Mit dem Naturmythenpfad hat der Nationalpark einen ungewöhnlichen Zugang gewählt - nicht die reine Wissensvermittlung steht im Vordergrund, sondern unser „mythisches Erbe“. Es geht um die Beziehung Mensch – Natur und ihren Wandel im Laufe der Geschichte. Mythen gehören wie Sagen und Märchen zum ältesten Kulturgut der Menschen. Sie geben Auskunft darüber, wie der Mensch dachte und empfand und wie er sich erklärte, was um ihn herum und mit ihm selbst geschah. Im Mythos beschrieben unsere Vorfahren Werden und Vergehen auf der Erde. Die Natur als alles umfassender Lebensraum stand dabei im Mittelpunkt.
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Überall gelber Staub…
Gelber Staub macht sich zur Zeit überall breit ob auf Autos, Fensterscheiben oder Wegen.

Die Ursache ist das massive Blühen der Waldbäume. Während Fichten und andere Laubbäume jetzt erst richtig loslegen, sind die Buchen in den unteren Lagen des Harzes sowie Eichen und Birken nun schon fast verblüht. Verstärkt wird der Effekt durch das trockene windige Wetter.



Die einzelnen Blüten an den Bäumen sind eher klein und unscheinbar, dafür werden sie in sehr großer Zahl ausgebildet. Die meisten Waldbaumblüten werden nicht von Insekten bestäubt, sondern durch den Wind. Das erklärt die Unmenge an Pollen, die bei jeder Böe in Wolken durch die Luft fliegen.

Bereits 2014 blühten die Buchen sehr intensiv. Es ist zu beobachten, dass sich der Abstand sogenannter Mastjahre stark verringert. Waren es früher oft bis zu sechs Jahren zwischen diesen Ereignissen, sind es jetzt mitunter nur zwei. Ein Grund für die diesjährige starke Blüte dürfte die trocken-heiße Witterung im Juli letzten Jahres gewesen sein. In diesem Zeitraum wurden die Knospen für 2016 angelegt.

Es gehört zur Überlebensstrategie von Pflanzen, in Stresssituationen die Samenbildung zu intensivieren, um den Erhalt der Art zu sichern. Leider kann das, wenn diese Situationen zu oft eintreten, zu Lasten des Gesundheitszustandes der Bäume gehen.

Da in den nächsten Tagen Regen zu erwarten ist, wird sich der gelbe Blütenstaub verlieren.
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13. Mai, Sankt Andreasberg: Fledermäuse - Jäger der Nacht - Spannender Vortrag von Wolfgang Rackow
Sankt Andreasberg. Am kommenden Freitag, 13. Mai findet um 19.30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, ein spannender Vortrag zu den geheimnisvollen fliegenden Säugetieren statt:

Fledermäuse – Jäger der Nacht
Dauer: ca. 1,5 Stunden

Bildervortrag über Fledermäuse im Harz mit Wolfgang Rackow, Fledermaus-Regionalbetreuer des Landkreises Osterode am Harz.
Eintritt frei. Wir freuen uns über Ihren Besuch!
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UNSER HARZ Mai Ein Berg, der es in sich hat … 10 Jahre Montanforschung im Beerberg bei Sankt Andreasberg; Einiges über die Birke (nach Roth Betula pendula, 1788); Serie Harzer Künstlerpostkarten, Teil 3: Mythen, Sagen und Fabelwesen; Nationalpark-Forum: Die neue Gebietsgliederung des Nationalparks
Clausthal-Zellerfeld. Vor über 10 Jahren hat die Arbeitsgruppe „Bergbau“ des St. Andreasberger Vereins für Geschichte und Altertumskunde nach jahrelanger Aufwältigungsarbeit im Lehrbergwerk „Roter Bär“ sich daran gemacht, weitere Baue im Beerberg zu erschließen. Was übertage von den Spuren des Altbergbaus oft nur unter erschwerten Bedingungen zu besichtigen ist wegen der Gefahr querschießender Biker oder weil es durch rücksichtslose Forstwirtschaft verschüttet worden ist, enthüllt die Arbeit untertage Stück für Stück in meist schweißtreibender Schwerarbeit. Wunderschöne Schrämarbeiten oder feuergesetzte Gangprofile werden hier wieder freigelegt und bieten faszinierende Einblicke in den früheren Bergbau des 16. und 17. Jahrhunderts. Begleitende Recherche in den Archiven erzählt zusätzliche Bergbaugeschichte.

Die Birke – des Einen Freud, des Anderen Leid. Maiengrün, schon diese Bezeichnung deutet auf die Beliebtheit dieses schönen Baumes mit seiner strahlenden weißen Rinde hin. Unter ihrem Pollenflug im zeitigen Frühjahr hingegen leiden viele Menschen und manche mögen die Birke auch nicht wegen ihrer bereitwilligen Ausbreitung durch fleißige und zahlreiche Sämlinge. Doch sie schenkt uns auch viel, wie hier zu erfahren ist.

Der dritte Teil der Serie über Harzer Künstlerpostkarten widmet sich mystischen Darstellungen, wie sie z. B. um 1900 in der Walpurgishalle am Hexentanzplatz von Prof. Hermann Hendrich geschaffen wurden, aber auch mit den eigens als Karten konzipierten „Harzträumereien“ von Otto Boris. Und auch das Brockengespenst wurde hier verewigt.

Die Kernzone des Nationalparks Harz, in der die Natur sich schon jetzt frei entfalten kann, umfasst derzeit 60,3 % des gesamten Parks. In der sog. Naturentwicklungszone sind noch kleinere Eingriffe nötig, um den natürlichen Bewuchs zu unterstützen. Das Nationalparkforum zeigt und erläutert die aktuelle Karte der Zonierungen.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation,
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12 Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi-Bergmann-Str. 1.

Beginn der Brockengartensaison am 13.5.2016
Wernigerode - Brocken. Da der Schnee bereits Anfang April auf dem Brocken geschmolzen war und somit die ersten Frühjahrs-Instandsetzungsarbeiten im Brockengarten schon in diesem Monat durchgeführt werden konnten, beginnt die offizielle Gartensaison wie in den vergangenen 26 Jahren auch 2016 Mitte Mai, so Dr. Gunter Karste, der Leiter des Brockengartens des Nationalparks Harz.

Aufgrund des Wintereinbruchs am 25. April mussten die Arbeiten im Garten unterbrochen werden. Erfahrungsgemäß ist der kontinuierliche Garteneinsatz erst nach Walpurgis Anfang Mai möglich. In diesem Jahr war das Alpinum allerdings auch am 2. Mai noch mit Schnee bedeckt. Die relativ hohen Temperaturen in der ersten Maiwoche trugen dazu bei, dass dieser schnell verschwand und wir wie gewohnt Mitte Mai regelmäßige Gartenbesichtigungen anbieten können.

Die Brocken- und Nationalparkbesucher werden somit ab dem 13.5.2016 regelmäßig montags bis freitags 11.30 und 14.00 Uhr von den Gartenmitarbeitern durch die Anlage begleitet. Aber auch an den Wochenenden ist die Besichtigung des Gartens in Kombination mit der Rundwanderwegführung durch einen Ranger möglich. Zusätzlich werden botanisch-gärtnerisch interessierte Gruppen in der Woche, aber auch an den Wochenenden nach Anmeldung unter 0170/570 9015 oder 03943/5502-20 durch die Anlage geführt.

Da die meisten im Brockengarten kultivierten Hochgebirgspflanzenarten am Naturstandort eine lange Schneebedeckung gewohnt sind bzw. diese sogar zum guten Gedeihen benötigen, war der Witterungsverlauf für die im Garten kultivierten Arten eher günstig. Dennoch wird es auch in diesem Jahr wieder zu Ausfällen gekommen sein. Wie hoch diese im Winter 2015/2016 waren, kann allerdings erst Mitte Juni richtig eingeschätzt werden.

Am 13.5.2016 um 11.30 Uhr findet also die erste Gartenführung der Saison 2016 statt. Es wird eine Vielzahl blühender Primelgewächse, Steinbrecharten und auch blühender Felsenblümchen zu bestaunen sein. Aber auch die heimische Brockenanemone wird den Besuchern ihre Blüte zeigen, so der Leiter des Brockengartens, Dr. Gunter Karste.
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HohneHof und Löwenzahnpfad als Ferienprogramm
Wernigerode. Endlich locken Sonnenschein und angenehme Temperaturen raus in die Natur. Nicht immer lassen sich da Interessen von Eltern und Kindern gut verbinden, doch bei einem Besuch auf dem Löwenzahnpfad und dem Natur-Erlebniszentrum HohneHof gibt es sicher für die ganze Familie etwas zu entdecken.

Dazu bietet sich am Montag, den 9. Mai ab 11.00 Uhr die Möglichkeit zum kreativen Gestalten mit Naturmaterialien. Hier sind Ideen und etwas Geduld erforderlich, um mit Blättern und Blüten kleine Kunstwerke entstehen zu lassen.

Am Dienstag, den 10. Mai beginnt um 10.00 Uhr eine Frühlingswanderung zu den Hohneklippen. Treff dazu ist am Parkplatz Drei Annen Hohne. Hierzu sind festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und ausreichend Kondition erforderlich, um die etwa vier- bis fünfstündige Wanderung absolvieren zu können.

Am 11. und 12. Mai gibt es rund um den HohneHof verschiedene Angebote zum Spielen, Basteln und Lernen für kleine Naturfreunde, aber auch an den anderen Tagen ist das Natur-Erlebniszentrum für seine Besucher geöffnet und lädt zum Verweilen auf der großen Terrasse ein.

Aufmerksamen Besuchern ist vielleicht auch nicht entgangen, dass sich ein kleines Jubiläum bereits ankündigt. Am 25. und 26. Juni 2016 feiert das Natur-Erlebniszentrum sein 5-jähriges Bestehen. Dazu wird es ein Konzert mit dem Philharmonischen Kammerorchester und der Singakademie Wernigerode geben. Zu einem Querschnitt aus dem „Freischütz“ von Carl Maria von Weber bietet der HohneHof eine ideale Kulisse. Karten sind bereits in der Nationalparkverwaltung und am HohneHof erhältlich.

Am Sonntag, den 26. Juni ist dann wieder „Der Christian“ vom Kinderkanal zu Besuch und wird mit seinem Puppentheater und einem lustigen Mitmachprogramm alle kleinen Gäste auf die Sommerferien einstimmen.
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Sanierung der Orgel der St. Jakobi Kirche in Elbingerode fast fertiggestellt - Orgeleinweihung am 16. Mai um 15 Uhr
Die über 150 Jahre alte Orgel in der evangelischen St. Jakobi-Kirche wurde einer Generalüberholung unterzogen. Nun neigt sich diese dem Ende entgegen, am Pfingstmontag, den 16. Mai soll die Orgel erstmals wieder beim Festgottesdienst erklingen.
http://www.stadtkirche-elbingerode.de

Restaurierte Gedenktafel für die Goslarer KZ-Opfer auf dem Friedhof Hahndorf enthüllt
Goslar-Hahndorf. Jüngst enthüllte der Kirchenvorstand der St. Kilian-Kirchengemeinde in Goslar-Hahndorf mit aktiver Unterstützung des Vereins Spurensuche Harzregion e.V. die restaurierte Gedenktafel auf dem Hahndorfer Friedhof, wo sich 20 Teilnehmer zusammengefunden hatten. Der Kirchengemeinde ist es ein besonderes Anliegen, an die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft zu erinnern. Sie will die geschichtlichen Ereignisse, die zum Tod von Walter Krämer, Karl Peix und Henry Jens Sørensen direkt vor ihrer Haustür nicht in Vergessenheit geraten lassen.

Krämer wurde gleich nach der Machtübertragung an Hitler verhaftet, Peix war noch einige Monate an der Organisierung des Widerstandes aus der Illegalität beteiligt. Im KZ Buchenwald trafen sich die beiden wieder und gehörten zur Widerstandszelle im Krankenbau, die für etliche KZ-Häftlinge die Überlebenschance verbesserte. Das Wissen sowohl um die Korruption im Lager als auch und vor allem die Syphilis-Erkrankung des Lagerführers Koch ließ die beiden zu unliebsamen Zeugen werden. Auf Befehl Kochs wurden sie ins KZ-Außenkommando Goslar geschickt und dort am 6. November 1941 ermordet. Karl Peix wurde auf dem Gelände des Fliegerhorsts Goslar erschossen, Krämer nahe der Sandgrube Hahndorf.

Krämer wurde im Jahr 2000 posthum mit den Titel „Gerechter unter den Völkern“ für die Rettung von Juden durch die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem geehrt. Im Gegensatz dazu findet der Name Karl Peix in der Geschichtsschreibung kaum Erwähnung.

Am 20.10.1944 starb ebenfalls im KZ-Außenkommando Goslar der dänische Arzt Henry Jens SØrensen im Alter von 46 Jahren. Über seine Todesursache liegen keine detailierten Informationen vor.

Pfarrer Thomas Exner gab mit einer kurzen Andacht der Neuanbringung der Tafel einen würdigen Rahmen. Der Verein Spurensuche Harzregion e.V. wurde durch Dr. Friedhart Knolle vertreten und ergänzte mit einem Beitrag zum geschichtlichen Hintergrund des KZ-Außenkommandos Goslar, das zeitweise verschiedenen KZs zugeordnet war und immer noch oft mit dem SS-Lager Hahndorf verwechselt wird.

Die Kirchengemeinde St. Kilian Hahndorf würde sich über Spenden zugunsten des Tafelprojekts freuen, das die Gemeindekasse mit 600,- Euro belastet hat.

Viehaustrieb Wildemann – Harzer Tradition >>> Tauchen Sie ein in Harzer Tradition, Musik und Spezialitäten am 15. Mai 2016
Früh morgens um 7 Uhr beginnt am 15. Mai, also am Pfingstsonntag, in Wildemann im Oberharz der große, traditionelle Viehaustrieb. Diese bereits mehr als 30 Jahre währende Tradition lockt jährlich Urlaubsgäste aus ganz Deutschland in den romantischen Gebirgsort Wildemann. Der Weckruf erfolgt mit Hirtensignalen der Harzer Hirten und mit Peitschenknallern, die die festlich geschmückte Kuhherde, die sogenannte „Damenkapelle“, auf den Austrieb mit feierlichem Festumzug vorbereitet. Der Umzug, der von allen Besuchern begleitet und bestaunt werden kann, erfolgt ab 10.15 Uhr vom Bergbauernhof „Klein Tirol“ in Wildemann aus. Der schmucke Oberharzer Ort lädt alle Harzer und Gäste der Region auch in diesem Jahr zum feierlichen Viehaustrieb und anschließendem ganztägig in Wildemann veranstalteten, bunten Festprogramm ein.
Den Umzug mit zahlreichen Harzer Gruppen und Vereinen, darunter Hirten, Kiepenfrauen, Peitschenknallern, Fuhrleuten, Oldtimer-Traktoren, Blaskapellen und weiteren, sollte man nicht verpassen. Ziel ist die Gartenwirtschaft am Schwarzewald, wo gegen 11 Uhr der Festumzug eintrifft und die städtischen Kuhhirten feierlich ernannt werden. Das Festprogramm für die ganze Familie sowie ein großer Hirtenstammtisch werden eröffnet, anschließend findet die Pfingstandacht statt.
Auf der Festwiese erwarten die Gäste bunte Stände mit Harzer Spezialitäten, Tiere, Handwerksvorführungen, sowie Live-Programm mit verschiedenen Harzer Brauchtumsgruppen auf der Show-Bühne. Um ca. 16.30 Uhr findet dann der Kuhabtrieb zurück zum Bergbauernhof statt, der wieder von den Kuhhirten und hoffentlich zahlreichen Gästen bei strahlendem Wetter begleitet wird. Ein echt Oberharzer Erlebnis wartet am Pfingstwochenende in Wildemann auf Sie.
Die GLC Glücksburg Consulting AG, Hamburg, Betreiber der Tourist- Informationen Oberharz, zu denen auch Wildemann gehört, unterstützen die Veranstaltung als Sponsor.
Aktuelle Programminformationen finden Sie auf www.oberharz.de.
Für alle Kurzentschlossenen halten die Tourist-Informationen im Oberharz noch Last-Minute Urlaubs- und Übernachtungsangebote für die Pfingstferien und das Wochenende des Viehaustriebs bereit. Weitere Angebote und Informationen erhalten Sie unter der kostenlosen
Hotline 0800-80 10 300 oder auch unter www.oberharz.de
http://www.oberharz.de

Harzreise des mdr
Ein Drehteam des mdr mit der Moderatorin Uta Bresan hat unseren schönen Harz besucht und an zahlreichen Orten gefilmt. Sie haben besondere Plätze und Attraktionen im Bild eingefangen. Die 90-minütige Sendung wird am 27. Mai um 20.15 Uhr unter dem Titel "Musik für Sie aus dem Harz" ausgestrahlt. Eine tolle Werbung für unseren Harz, aber auch die Harzer Bachforellenzucht, welcher ein Teil der Sendung gewidmet ist.
http://www.mdr.de

Europa in meiner Region – Erfolgsgeschichten für Deutschland und den Harz Aktionstag am 9. Mai 2016 auf Torfhaus
Altenau-Torfhaus. „Europa in meiner Region – Erfolgsgeschichten für Deutschland“: Das ist das Motto der Aktionstage anlässlich der Europawoche im Mai 2016. Wir zeigen, dass die Regionalpolitik der Europäischen Union, begleitet natürlich vom Land Niedersachsen, unser aller Lebensqualität verbessert. Hinter den abstrakt und bürokratisch daherkommenden Programmen und Maßnahmen der EU stehen oftmals ganz konkrete Projekte direkt vor Ort.

Getreu dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ stellen sich im Rahmen der bundesweiten Aktion „Europa in meiner Region“ Projekte und Projektträger vor, die auch aus Mitteln der Europäischen Union und insbesondere aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wurden und damit realisiert werden konnten.

Eines dieser „Leuchtturm“-Projekte ist das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, das 2009 seinen Betrieb in dem neu errichteten Gebäude aufnahm. Endlich war nun mehr Platz für eine neue moderne Ausstellung zum Nationalpark Harz, zum Naturschutz in Großschutzgebieten und zum Grünen Band im Harz. Auch das Nationalparkkino und der Ausstellungsbereich Moor finden hier Platz. Ein attraktives, besucherlenkendes Außengelände und der Torfhausstieg entstanden. Durch den Neubau mit direktem Blick zum Brocken können nun fast zehnmal mehr Menschen erreicht werden, als das zuvor im alten Nationalparkhaus Altenau-Torfhaus der Fall war.

Wenn Sie gemeinsam mit dem Amt für regionale Landesentwicklung und weiteren Gästen am Aktionstag das TorfHaus näher kennen lernen möchten, so kommen Sie am

Montag, dem 9. Mai 2016

von 13 bis 14 Uhr

ins Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, Torfhaus 8, 38667 Torfhaus.

Hier erwarten Sie auch die vierte Klasse der Grundschule Wendeburg sowie ein ganz besonderer Gast aus der Waldwildnis, der zuvor mit den Kindern im Wald unterwegs ist und den Gästen dann direkt von dort berichten wird. Lassen Sie sich überraschen!

Weitere Informationen: www.torfhaus.info; www.nationalpark-harz.de

Hintergrundinformation
Nationalpark Harz: Der Nationalpark Harz ist seit 2006 der erste bundesländerübergreifende Nationalpark in Deutschland und gleichzeitig der größte Waldnationalpark Deutschlands. Gegründet wurde er zunächst 1990 in Sachsen-Anhalt (Nationalpark Hochharz) und 1994 in Niedersachsen. Heute werden auf etwa 250 km² die einheimischen Fichten-, Misch- und Buchenwälder, Moore und weitere Lebensräume geschützt. Bereits auf über 60 % der Fläche gilt das Motto „Natur Natur sein lassen“. In manchen Bereichen werden noch Waldentwicklungsmaßnahmen durchgeführt, um eine naturnahe Entwicklung der ehemaligen Nutzwälder zu unterstützen.

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus: Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus ist eine der zentralen Einrichtungen der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit des Nationalparks Harz. Betrieben wird es vom BUND-Landesverband Niedersachsen in einem Trägerverbund mit der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz und der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld. Der WaldWandelWeg ist ein ausgelagerter Teil der Ausstellung und setzt das Thema Walddynamik im Freiland fort. Das Besucherzentrum TorfHaus setzt die erfolgreiche Arbeit des Nationalparkhauses Altenau-Torfhaus fort, das praktisch seit der Gründung des Nationalparks Harz (Niedersachsen) 1994 den Nationalpark auf Torfhaus repräsentiert. Von hier aus werden zahlreiche Veranstaltungen, Führungen, Exkursionen und Seminare angeboten.

Das Haus ist täglich geöffnet, der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten:
April - Oktober: 9 - 17 h
November - März: 10 - 16 h, montags geschlossen
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
http://www.nationalpark-harz.de

Restaurierte Gedenktafel für die Goslarer KZ-Opfer auf dem Friedhof Hahndorf wird enthüllt
Goslar-Hahndorf. Am Samstag 30. April 2016 um 11 Uhr enthüllt der Kirchenvorstand der St. Kilian-Kirchengemeinde in Goslar-Hahndorf mit aktiver Unterstützung des Vereins Spurensuche Harzregion e.V. die restaurierte Gedenktafel auf dem Hahndorfer Friedhof. Der Kirchengemeinde ist es ein besonderes Anliegen, an die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft zu erinnern. Sie will die geschichtlichen Ereignisse, die zum Tod von Walter Krämer, Karl Peix und Henry Jens SØrensen direkt vor ihrer Haustür nicht in Vergessenheit geraten lassen.

Krämer wurde gleich nach der Machtübertragung an Hitler verhaftet, Peix war noch einige Monate an der Organisierung des Widerstandes aus der Illegalität beteiligt. Im KZ Buchenwald trafen sich die beiden wieder und gehörten zur Widerstandszelle im Krankenbau, die für etliche KZ-Häftlinge die Überlebenschance verbesserte. Das Wissen sowohl um die Korruption im Lager als auch und vor allem die Syphilis-Erkrankung des Lagerführers Koch ließ die beiden zu unliebsamen Zeugen werden. Auf Befehl Kochs wurden sie ins KZ-Außenkommando Goslar geschickt und dort am 6. November 1941 ermordet. Karl Peix wurde auf dem Gelände des Fliegerhorsts Goslar erschossen, Krämer in der Sandgrube Hahndorf.

Krämer wurde im Jahr 2000 posthum durch den Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ für die Rettung von Juden durch die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem geehrt. Im Gegensatz dazu findet der Name Karl Peix kaum Erwähnung.

Am 20.10.1944 starb ebenfalls im KZ-Außenkommando Goslar der dänische Häftling Henry Jens SØrensen im Alter von 46 Jahren. Über seine Todesursache liegen keine Informationen vor.

Pfarrer Exner wird mit einer kurzen Andacht die Gelegenheit nutzen, der Neuanbringung einen würdigen Rahmen zu geben. Der Verein Spurensuche Harzregion e.V. wird durch Dr. Friedhart Knolle vertreten und ergänzt mit einem Beitrag zum geschichtlichen Hintergrund des KZ-Außenkommandos Goslar, das zeitweise verschiedenen KZs zugeordnet war und immer noch oft mit dem SS-Lager Hahndorf verwechselt wird.

Interessierte sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.

Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Kilian Hahndorf in Goslar
Mittelring 1
38644 Goslar-Hahndorf
05321/80917
Fax 05321/80952
pfarramt.hahndorf@online.de

Im Nationalpark wird wieder gepflanzt - neue Buchen für den neuen Wildniswald
Wernigerode - Braunlage. Seit Anfang April werden in den Wäldern des Nationalparks Harz wieder Buchen gesetzt, ca. 200.000 Pflanzen sind geplant.

Insbesondere in den strukturarmen Fichtenforsten der mittleren Höhenlagen soll die Buche zurückkehren. Gerade in diesen Bereichen fehlt es an ausreichend Samenbäumen, damit sich die Buche selbst verjüngen und ausbreiten kann. Deshalb gibt der Mensch der Natur „einen Schubs“ in Richtung mehr Naturnähe. Die gepflanzten Buchen sollen die Samenbäume der kommenden Waldgenerationen werden. Es wird ein spannender Prozess eingeleitet, aus dem sich kommende Nationalparkwälder entwickeln werden.

Deutschland hat für die Buche eine besondere Verantwortung. Ca. zwei Drittel der Landfläche Deutschlands waren mit Buchenwäldern bestockt. Heute gibt es nur noch sehr wenige naturnahe Buchenwälder in Deutschland, insgesamt beträgt die Buchenwaldfläche nur noch 15 %.

Im Nationalpark Harz wären die Höhenlagen bis ca. 750 m über NHN von Natur aus mit Laubwäldern und Laubmischwäldern bestockt. Indem wieder Buchen gepflanzt werden, erfüllen wir auch einen Teil der internationalen Kriterien für sogenannte Entwicklungsnationalparke, Pflanzen- und Tierarten wieder zurück zu bringen und somit mehr Naturnähe zu erreichen.
http://www.nationalpark-harz.de

Naturmythenpfad im Nationalpark Harz bei Braunlage wird nach Himmelfahrt eröffnet
Braunlage. Der Naturmythenpfad bei Braunlage wird in diesem Jahr erst nach Himmelfahrt vollständig aufgebaut und wieder für alle Wanderer zugänglich sein.

In den letzten Jahren kam es leider wiederholt am Himmelfahrtstag zu erheblichen Schäden durch Vandalismus.

Um dem und damit verbundenem hohen Personal-, Zeit- und Geldeinsatz vorzubeugen, kann nicht wie gewohnt zum 1. Mai eröffnet werden. Die Nationalparkverwaltung bittet um Beachtung und Verständnis.
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2016 WALPURGIS 2016 WALPURGIS 2016 WALPURGIS 2016
Es ist wieder so weit die Hexen und Teufel ziehen zum Blocksberg im Harz und ein schaurig schönes Spektakel mit Musik und Tanz wird abgehalten.

Im ganzen Harz wird am 30. April zur Walpurgisnacht gefeiert, schauen sie mal vorbei >>>
http://www.walpurgisnacht.harz-urlaub.de

Wanderworkshop am Grünen Band - Treffen „Länderübergreifender Erfahrungsaustausch Umweltbildung“ LEU in Torfhaus
Altenau-Torfhaus. Jüngst trafen sich 32 Akteure der Natur- und Umweltbildung aus der länderübergreifenden Region Südniedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen. Bereits zum 25. Mal seit 2002 fand dieses Austauschforum statt. Dabei kommen immer wieder Umweltbildungsakteure aus den verschiedensten Einrichtungen, Schutzgebieten, Nationalparken und Naturparken zusammen. Die Federführung für die Treffen liegt bei der Hainz Sielmann-Stiftung in Duderstadt.

Dieses Mal stand das Treffen unter dem Motto „Zwischen Naturdynamik und Management – Das Grüne Band im Nationalpark Harz“. Im Rahmen eines Wander-Workshops erwanderten die Teilnehmer das Grüne Band im Eckertal, diskutierten an verschiedenen Punkten im Gelände die historische Entwicklung, hörten O-Töne von Zeitzeugen, lernten die Artenvielfalt am Grünen Band kennen und erfuhren etwas über die Angebote des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus rund um das Thema „Grünes Band“.

„Es ist spannend, wie die Themen Natur und Kultur hier ineinandergreifen. Vom Bergbau bis zur jüngsten deutsch-deutschen Geschichte findet man Spuren im Gelände“, so eine Teilnehmerin, die zum ersten Mal seit langer Zeit wieder im Harz war.

Romulo Aramayo Schenk von der Heinz Sielmann-Stiftung ergänzt: „Neben den jeweiligen Themen, so wie jetzt das Grüne Band, bietet unser LEU-Treffen immer wieder die Gelegenheit, einmal über den Tellerrand zu schauen, andere Regionen kennen zu lernen und zu schauen, wie andere Akteure ihre Umweltbildung lebendig gestalten.“

Nach einem vollen Programm bei herrlichstem Sonnenschein traten die Teilnehmer ihre Heimreise an, um sich schon bald im Herbst an anderer Stelle wieder zum Erfahrungsaustausch zu treffen.
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„14 auf einem Streich“ - Wanderausstellung über die Gründung von 14 Großschutzgebieten im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR bis zum 29.5.2016 im Brockenhaus - Schwieriger Start – guter Lauf?
Wernigerode/Brocken. Eine Wanderausstellung zur Entstehungsgeschichte deutscher Nationalparke und zum Nationalparkprogramm der DDR ist jetzt bis zum 29.5.2016 im Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus auf dem Brockengipfel zu sehen.
Es war der 12. September 1990, kurz vor der deutschen Wiedervereinigung, da verabschiedete der Ministerrat der DDR in seiner letzten Sitzung ein Regelwerk, dem für den bundesweiten Naturschutz bis heute große Bedeutung zukommt: das Nationalparkprogramm. Es verfügte die Gründung von insgesamt 14 Großschutzgebieten zwischen Ostsee und Sächsischer Schweiz: fünf Nationalparke sowie sechs Biosphärenreservate und drei Naturparke.
Im September 2015 jährte sich die Verabschiedung des Nationalparkprogramms der DDR zum 25. Mal. Dieses Ereignis bot Anlass zur Würdigung der historischen Leistung des Nationalparkprogramms aber auch zur Reflexion darüber, wie es um die Akzeptanz der Nationalparke bestellt ist.
Entscheidende Weichen werden bereits in den Ausweisungsverfahren gestellt. Deshalb hat sich die Stiftung Naturschutzgeschichte im Rahmen eines vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderten Forschungsvorhabens mit den Ausweisungsverfahren ausgewählter Nationalparke beschäftigt. Die Ergebnisse der Untersuchung sowie Empfehlungen, wie zukünftig die Akzeptanz von Nationalparken gesteigert werden kann, wurden im Rahmen einer Tagung vorgestellt. Begleitend dazu entstand die nun im Brockenhaus ausgestellte Wanderausstellung.
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Amphibien an der Innerste Talsperre – sie waren vor uns da! NABU und BUND laden ein – ein Vortrag von Wolfgang Moldehn mit der Gruppe Immergrün in Wolfshagen (Schäderbaude)
Goslar – Am 21. April 2016 laden NABU und BUND zu einem Vortrag mit Gesangsdarbietungen über die Entwicklung der Amphibienpopulation an der Innerstetalsperre zwischen Langelsheim und Lautenthal ein.

Die Amphibiensammelgruppe des NABU Goslar ist 2010, nach grausamen Ereignissen auf der Landesstraße 515, an der Innerstetalsperre, neu organisiert worden. Über einen Aufruf in der Goslarschen Zeitung und einen Bericht über die grausamen Ereignisse an einem Wochenende im April 2010, wurden neue Mitglieder für die Amphibiensammelgruppe geworben.

Durch den Bau der Innerstetalsperre und den Neubau der L 515 wurden die Amphibien des Innerstetals von ihren Laichgewässer abgeschnitten. In ihren Lebens- und Jagdgründen der Laubwälder östlich der L 515 waren sie im Sommer und Herbst. Dort überwinterten sie auch und wollten im Frühjahr, wie seit Jahrhunderten, zu ihrem Laichgewässer, der Innerste. Das kostete vielen von ihnen jetzt das Leben. Der zunehmende Verkehr auf der L 515 und der Neubau der Talsperre waren für alle Amphibien zu einer echten Bedrohung geworden. Die reichhaltige Population brach zusammen und drohte komplett zu verschwinden. Anfängliche Aktivitäten der Angelsportler schliefen bald, auch aus Mangel an Unterstützung, ein. Eine kleine Gruppe von Amphibienschützern bemühte sich darum die Reste der Population über die gefährliche Strasse zu bringen, ein beinahe unmögliches Unterfangen. Jedes Jahr starben wieder hunderte, ja manchmal auch Tausende von Amphibien auf der Strasse. Waren es bis 2010 nur wenige Hundert Amphibien die gerettet werden konnten, so stieg ab 2011 die Anzahl der geretteten Amphibien sprunghaft an. 2015 waren es über 10.000 Amphibien, die durch die ehrenamtlichen Helfer gerettet wurden. Diese „Erfolgsstory“ wird von Wolfgang Moldehn und seinen ehrenamtlichen Helfern vorgestellt. Ihre unermüdliche Hilfe muss weiter gehen, sie brauchen neue, junge Helfer die ihre Arbeit fortsetzen.

2016 wollen sie einen dauerhaften Amphibienzaun, mit Hilfe der BINGO-Stiftung, setzen lassen und damit die schwere Arbeit des Zaunaufbau und Zaunabbaus (ca. 3 t Material) vermeiden zu können. Später sollen noch die notwendigen Tunnel dazu kommen.

Diese Veranstaltung wir umrahmt und begleitet von den Damen der Gruppe Immergrün, die mit ihren Liedern zu Natur, Umwelt und Fröschen der ganzen Sache auch ein fröhliches und unterhaltsames Gesicht verleihen soll.

Die Amphibiensammelgruppe an der L 515, Innerstetalsperre

Zwischenzeitlich wieder 12 Damen und Herren, überwiegend Rentnerinnen und Rentner. Im letzten Jahr haben auch wieder einige junge Leute den Weg zu den Amphibienschützern gefunden.

Der Vortrag findet Donnerstag, den 21. April 2016, ab 19 Uhr in der Schäder Baude, westlich von Wolfshagen an der Strasse nach Seesen (Innerste Talsperre), statt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Für Rückfragen:
Wolfgang Moldehn, Tel.: 0170.380 39 85
Naturschutzbund Deutschland (NABU), Kreisgruppe Goslar e. V.
BUND-Regionalverband Westharz
Petersilienstr. 23, 38640 Goslar
http://www.nabu-goslar.de/

Freiwilliges Engagement für einen naturnahen Wald – Bergwaldprojekt im Nationalpark Würzburg/Stuttgart/Wernigerode, 15.04.2016
In den Wochen vom 17.04.–30.04.2016 pflanzt die Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ gemeinsam mit dem Bergwaldprojekt
e.V. in den Revieren des Nationalparks Harz insgesamt 5.000 standortsheimische Buchen und Bergahorne im Voranbau. Ziel ist
es, den ökologischen Umbau instabiler Fichtenwälder hin zu natürlichen Buchenmischwäldern zu fördern.
Unter der Anleitung von Projektförster Jonathan Schüppel und der Regie der Revierleiter des Nationalparks Harz werden 40 Freiwillige aus ganz
Deutschland Rotbuchen und Bergahorne unter den lichten Schirm der labilen Fichten-Althölzer pflanzen. Um eine natürliche Entwicklung des
Waldes in der Umbauzone der Fichtenwälder im Nationalpark Harz möglich zu machen, ist es weiterhin nötig, Initialpflanzungen mit
standortsheimischen Laubhölzern durchzuführen.

Ein wichtiges Anliegen dieser Einsatzwochen ist es, den Nationalparkgedanken mit all seinen Facetten zu vermitteln. Andreas
Pusch, Leiter des Nationalparks Harz, dazu: „Der Wald ist ein idealer Lehrer für die Nachhaltigkeit. Nur wer pfleglich mit ihm umgeht und seine
natürliche Dynamik zulässt, erhält seine Funktionen auch für kommende Generationen. Die Teilnehmer erleben hier im Nationalpark den Wald
einmal ganz anders und werden ihn am Ende mit anderen Augen sehen.“

Engagement der Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“
Seit 2010 unterstützt die Umweltstiftung Yves Rocher zusammen mit dem Bergwaldprojekt e.V., welches seit 20 Jahren mit Freiwilligeneinsätzen für
den Wald vor Ort ist, dieses wichtige Vorhaben des Nationalparks. Bei den Einsatzwochen 2010 bis 2015 wurden bereits insgesamt 30.000
standortsheimische Laubbäume gepflanzt, um den ökologischen Waldumbau zu fördern. Dieses Engagement ist Teil der Kampagne „100
Millionen Bäume“, in welcher sich die Stiftung verpflichtet, bis zum Jahr 2020 weltweit 100 Millionen Bäume zu pflanzen.

Ziel: Natur Natur sein lassen
Das Bergwaldprojekt bringt mit seinen Einsatzwochen allein in Deutschland jedes Jahr über 2.000 Menschen in die Natur. 2016 finden 90 Projektwochen an 47 verschiedenen Standorten in ganz Deutschland statt.
Ziel der Arbeitseinsätze ist es, die vielfältigen Funktionen der Ökosysteme zu erhalten, den TeilnehmerInnen die Bedeutung und die Gefährdung unserer natürlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen und eine breite Öffentlichkeit für einen naturverträglichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu bewegen.
Weitere Informationen:
Nationalpark Harz
Dr. Friedhart Knolle, Presse, Marketing & Regionalentwicklung
Tel. 03943/5502-32 & 0170/22 09 174
info@nationalpark-harz.de
www.nationalpark-harz.de
Umweltstiftung Yves Rocher
Sabine Fesenmayr Leiterin Public Relations & Developpement Durable Tel. 0711 7834-155, Fax 0711 7834-400 Sabine.Fesenmayr@yrnet.com
Peter Naumann
Projektförster und Öffentlichkeitsarbeit Bergwaldprojekt e.V.
Tel. 0831/512 7635, Mobil 0171/207 2265
presse@bergwaldprojekt.de
www.bergwaldprojekt.de
Kontakt am Projektort
Bergwaldprojekt e.V. Projektförster Jonathan Schüppel
Tel. 0172/4934430
http://www.nationalpark-harz.de

Wilhelm-Raabe-Warte bei Blankenburg wird saniert
Der Harzklub-Zweigverein Blankenburg lässt die Wilhelm-Raabe-Warte sanieren. Hilde gibt es vom Land, das auch eine Digitalfunkantenne auf dem Kopf des Turmes installiert hat. Der Harzklub hofft nun, dass die Sanierung schnell voran schreitet und die noch in diesem Jahr wieder begehbar ist.

Saisoneröffnung der Harzer Wandernadel auf der Plessenburg bei Ilsenburg - 10 Jahre Harzer Wandernadel
Seit Samstag, den 16. April wird wieder unter dem Motto "Gesund älter werden im Harz" gewandert. Der Saisonstart erfolgte auf der Plessenburg. Hunderte Harzwanderer warteten geduldig auf den Saisonstart-Sonderstempel für den druckfrischen Wanderpass. Gleichzeitig gab es ein Jubiläum zu feiern - 10 Jahre gibt es nun die beliebte Stempeljagd im Harz. 222 Stempelstellen laden seit 2007 zum Erwandern ein, auch in diesem Jahr wurden weinige neue Stellen ausgelobt und einige andere mussten dafür weichen, den bei der Zahl 222 soll es nun bleiben. In den druckfrischen Wanderkarten sind die neuen Stempelstellen bereits enthalten. Übrigens gibt es die Wandernadel jetzt auch auf Youtube und Co. Weitere Informationen findet man auf der Homepage: www.harzerwandernadel.de
http:www.harzerwandernadel.de

Plakettenübergabe für 2016 im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg
(Sankt Andreasberg) Wie in jedem Jahr erhielten auch in diesem Jahr die ehrenamtlichen Nationalpark-Waldführerinnen und -Waldführer ihre Jahresplaketten aus der Hand des Nationalparkleiters Andreas Pusch, der sich für ihr ehrenamtliches Engagement im Nationalpark bedankte. Damit kann die Waldführersaison 2016 im Park starten.

41 Waldführerinnen und Waldführer wurden im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg ausgezeichnet. Dafür mussten sie sich ganz schön ins Zeug legen – immerhin 5 der vom Nationalpark organisierten und angebotenen dreistündigen Fortbildungsveranstaltungen waren zu belegen, um sich für ein weiteres Jahr die begehrte Plakette zu erarbeiten. Darüber hinaus wurde und wird den ehrenamtlichen Waldführerinnen und Waldführern auch die Teilnahme an den wissenschaftlichen Tagungen des Nationalparks und anderen Fortbildungen ermöglicht.

Im Zuge der Plakettenübergabe in Sankt Andreasberg wurde auch das Fortbildungsprogramm 2016 vorgestellt. Es enthält vielfältige Veranstaltungen, z.B. zum Klimawandel in der Harzregion, zu Fledermäusen, zu den Fließgewässern im Nationalpark, zu den heimischen Greifvögeln oder zur Waldentwicklung. Ein Erste-Hilfe-Kurs und ein Kommunikationstraining vervollständigen das Programm.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Vortrag „Von Brockengespenstern und Wetterfröschen: Wetterbeobachtung und -phänomene auf dem Brocken“ von Marc Kinkeldey, Wetterbeobachter des Deutschen Wetterdienstes, der mit seinen fantastischen Fotos das Wetter auf dem Brocken vorstellte.

Bereits seit 1995 werden im Nationalpark Harz Ehrenamtliche zu Nationalpark-Waldführerinnen und -Waldführern fortgebildet. Sie unterstützen den Nationalpark bei seiner Informations- und Bildungsarbeit und sind wichtige Multiplikatoren der Nationalpark-Philosophie in der Region.
http://www.nationalpark-harz.de

NABU und BUND in Goslar laden zum Vortrag ein: Auenland Niedersachsen
Mittwoch, 13. April 2016, ab 19:00 Uhr
Goslar, Petersilienstr. 23
Verbändebüro NABU / BUND Westharz

Vortrag von Peter Sellheim, Diplom-Biologe des NLWKN

Unsere Landschaft ist wasserreich, Bach- und Flussläufe prägen unser Land in vielfältiger Weise. Intakte Gewässer- und Auenlandschaften zählen zu den artenreichsten und leistungsfähigsten Ökosystemen in Deutschland. Doch die Nutzungsansprüche des Menschen und viele Jahrhunderte Gewässernutzungen haben zu tiefgreifenden Veränderungen der einst vielfältigen Gewässerlandschaften geführt. Mit erheblichen Folgen für viele Bäche, Flüsse und Stillgewässer.

Der Eintritt ist frei.

UNSER HARZ April: Erdfälle – Geotop des Jahres 2016, Benneckenstein im Mittelalter (Teil 2), Harzer Künstlerpostkarten: Tiermaler und Wandmalerei, Neuer Band der Nationalpark-Schriftenreihe: Spinnen – bemerkenswerte Vielfalt auf acht Beinen
Clausthal-Zellerfeld. In der Gipskarstlandschaft am Südharzrand und darüber hinaus in der weiteren Harzregion sowie seinem nördlichen Vorland gibt es Tausende von Dolinen und Erdfällen, große und kleine, alte und neue. Sie wurden zum Geotop des Jahres 2016 erklärt. Beispielhaft für die Fülle der schutzwürdigen Erdfälle steht der Juessee in Herzberg an Harz. Lesen Sie hier, wie sie entstanden und noch entstehen, welche verschiedenen Formen von Erdfällen es gibt und warum sie so wertvoll und erhaltenswert sind.

Es gibt Hinweise darauf, wo einst die Burg der Honsteiner in Benneckenstein gestanden hat, auch wenn archäologisch nicht mehr viel nachzuweisen ist. Ein Kaufvertrag von 1424 gibt jedoch einige Einzelheiten über die Burg preis. Auch die Grenzen des Burgamts Benneckenstein lassen sich aus alten Aufzeichnungen definieren, bis diese später durch Grenzsteine markiert wurden. Diese Steine sind leider nicht mehr vollständig vorhanden und werden jetzt dokumentiert. Auszüge aus „Burgfriede“ und „Einung“ von 1424 vermitteln ein lebendiges Bild des damaligen gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Im zweiten Teil der neuen Serie über Harzer Künstlerpostkarten werden nicht nur sehr naturalistisch gemalte Tierpostkarten, sondern auch dergleichen Darstellungen in großen Wandgemälden vorgestellt. Auch das auf dem Titelbild zu sehende, die Barbarossa-Sage darstellende Wandbild von Hermann Wislicenus aus der Kaiserpfalz Goslar gehört in diese Zeit.

420 Webspinnenarten sind im Nationalpark Harz nachgewiesen, dazu kommen noch 19 Weberknechtarten. Für einige von ihnen stellt der Harz den einzigen bekannten Fundort dar. Im Nationalparkforum wird das neue, 371 Seiten umfassende Spinnenbuch aus der Nationalpark-Schriftenreihe vorgestellt, in dem fast alle Arten mit hochwertigen Fotos dokumentiert werden.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph Roemer-Str. 12 und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1

Mysteriöse Angriffe auf Kälber in Hasselfelde im Harz aufgeklärt – es waren Füchse
Wernigerode. Die mysteriösen Angriffe auf die Kälber eines großen Rinderzüchters in Hasselfelde im Harz sind aufgeklärt – es waren Füchse, nicht wie von einigen Seiten vermutet Luchse.

Nationalpark-Luchsexperte Ole Anders hatte Kameras in den Rinderställen installiert und seit heute liegen eindeutige Aufnahmen vor. Es konnten mehrere Fälle filmisch dokumentiert werden, in denen sich Füchse in die Ställe schlichen und die Rinder attackierten.

Weitere Informationen und Aufnahmen folgen.

Für Rückfragen stehen Ihnen die Pressestelle und der Luchsexperte Ole Anders unter 0170 206 1123 zur Verfügung.
http://www.nationalpark-harz.de

Freiwillige im Nationalpark Harz gesucht
Wernigerode. Mit dem Ökologischen Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD) ist der gesetzliche Rahmen geschaffen, um aktiven Interessierten einen abgesichertes, befristetes Engagement auch im Nationalpark Harz anzubieten zu können. Der ÖBFD bietet die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren, sich neu auszurichten oder sich eine Auszeit aus dem Berufsalltag zu gönnen.

Warum entscheidet man sich für einen Bundesfreiwilligendienst? Hier kann man seinen persönlichen Beitrag leisten, um die Umwelt aktiv mitzugestalten, um Spuren zu hinterlassen. Man kann sich ausprobieren und für sich neue Tätigkeitsfelder entdecken.

Auch im Nationalpark Harz gibt es bereits solche Stellen, z.B. im Besucherzentrum TorfHaus. Nun ist eine dieser Freiwilligendienst-Stellen ab 1. Juli 2016 für ein Jahr neu zu besetzen. Einsatzort ist das Natur-Erlebniszentrum HohneHof in Drei Annen-Hohne, wo von Besucherbetreuung bis Instandhaltungsarbeiten ein vielfältiges und spannendes Arbeitsgebiet wartet. Die oder der Freiwillige ist in ein Team von engagierten Mitarbeitern eingebunden, die sich über tatkräftige Unterstützung sehr freuen. Die Bewerber sollten mindestens 27 Jahre alt sein und eine Schulbildung haben.

Für weitere Fragen stehen zur Verfügung:

- Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen Anhalt in Magdeburg, Tel. 0391/400 2903

- Nationalpark Harz, Wernigerode, Tel. 03943/5502-0
http://www.nationalpark-harz.de

Bildervortrag: 15 Jahre Luchse im Harz - Rückblicke und Ausblicke
Vor knapp 200 Jahren wurde der letzte frei lebende Luchs im Harz geschossen. Seit dem Jahr 2000 werden die schönen Katzen mit den Pinselohren im Nationalpark Harz nun erfolgreich wieder angesiedelt. Die Tiere durchstreifen den gesamten Harz und haben sich gut eingelebt. Mehrfach hat sich Nachwuchs in der freien Natur eingestellt.

Bildervortrag von Ole Anders, Nationalpark Harz
am Freitag, 15. April um 17.00 Uhr
im Versammlungsraum der Mehrzweckhalle Goslar-Jerstedt
http://www.nationalpark-harz.de

NABU Osterode startet Fotowettbewerb: Tiere, Pflanzen und Landschaften
Osterode am Harz. Ab sofort können Hobby-Fotografen insgesamt bis zu drei Fotos für die Kategorien „Tiere“, „Pflanzen“ und „Landschaften“ aus dem Landkreis Osterode am Harz einreichen. Die Fotos sind in Papierform 10 cm x 15cm oder 13cm x 18 cm mit Namen, Anschrift, Telefonnummer und E-Mailadresse auf der Rückseite an den NABU Osterode, Abgunst 1, 37520 Osterode am Harz zu senden oder während der Öffnungszeiten abgeben. Die Fotorechte gehen an den NABU Osterode über und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Teilnahmeberechtigt sind alle Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Osterode am Harz, ausgenommen die Jurymitglieder. Die Jury besteht aus einem Vertreter des HarzKuriers, des Kunstkreis Osterode, dem Fotografen Wolfgang Böttner, www.eseltreiber.de und Wolfgang Rackow vom NABU Osterode.

Da u.a. aus den Siegerfotos für 2017 ein Fotokalender gedruckt werden soll, bittet der NABU, die Fotos nach der Prämierung per Mail zur Verfügung zu stellen, um einen hochwertigen Kalender drucken zu können.

Die Sieger erhalten drei Kalender, die Zweitplatzierten zwei Kalender und die Drittplatzierten jeweils einen Kalender.

Bitte lassen Sie bei Pflanzenaufnahmen besondere Vorsicht walten, so dass keine besonders geschützten Blumen zertreten werden! Bei Tieren gilt das Gleiche, z.B. bitte keine Nestaufnahmen von besonders geschützten Vögeln!

Einsendeschluss für die Fotos ist der 31. Mai 2016.

Wir freuen uns über zahlreiche Einsendungen!
http://www.nabu-osterode.de/

8.4.: Vogel des Jahres 2016: Der Stieglitz - Öffentlicher Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg
Sankt Andreasberg. Zum Vogel des Jahres findet am Freitag, 8. April um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg ein öffentlicher Vortrag statt. Referent ist Walter Wimmer, der bis Juni 2015 selbst das Nationalparkhaus leitete und jetzt als Leiter der Unteren Naturschutzbehörde im Landkreis Helmstedt tätig ist.

Der Stieglitz – auch Distelfink genannt – gehört zu den farbenprächtigsten einheimischen Singvögeln. Durch die Ernennung zum „Vogel des Jahres“ kommt ihm die Rolle des NABU-Botschafters für mehr Strukturvielfalt, Artenreichtum und Farbenpracht in unserer Agrarlandschaft zu. Denn nicht nur der Stieglitz leidet unter ausgeräumten Landschaften, zunehmender Monotonie und Artenarmut – auch viele andere Tiere und Pflanzen. Im Vortrag wird es zwar speziell um die Biologie und Lebensraumansprüche der Stieglitze gehen, der Zusammenhang von Strukturvielfalt und Artenvielfalt wird jedoch auch allgemein dargestellt.

Dass diese farbenfrohe Art nicht nur im Flach- und Hügelland vorkommt, sondern auch im bewaldeten Harz, zeigt sich an einem bekannten und markanten Platz zwischen Sankt Andreasberg und Clausthal-Zellerfeld: Der „Stieglitzecke“ hat der Vogel sogar zu ihrem Namen verholfen. Doch auch hier oben, weit ab von landwirtschaftlichen Flächen, profitiert die Art von zunehmender Strukturvielfalt, wie sie besonders im Nationalpark Harz immer mehr entsteht.

Ort des Vortrags: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
Dauer: ca. 1,5 Std.
http://www.nationalparkhaus-sanktandreasberg.de

Sankt Andreasberg: Sonnenberg-Tagung mit exzellenter Beteiligung aus der Europäischen Union
Die „deutsche Frage“ stellt sich wieder. Erst gab es keinen Nationalstaat, dann einen, der die Welt in zwei Kriege stürzte. Danach gab es zwei Deutsch-lands. Nach der sogenannten Wiedervereinigung sahen die Deutschen und Bürger anderer Länder die Zukunft und Identität dieses Landes in einem vereinten Europa. Seit die Europäische Union vor allem mit dem Wort „Krise“ verbunden wird und manche Staaten ärger-lich, manche hoffend auf Deutschland blicken, ist diese Perspektive verbaut. Wie betrachten die Bürger anderer Staaten dieses Land und wie sehen sich die Deutschen selbst? Welche Wege sollte die Europäische Union gehen? Die internationale Besetzung dieser Veranstaltung ermöglicht die Beschäftigung mit diesen Fragen aus national unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Tagung ist die dritte Tagung in einer Reihe von Veranstaltungen im Rahmen des Projekts My!Europe (myeurope.today)
http://www.sonnenberg-international.de

Neues Lesebuch zum Harz von Knut Diers Harz, aber herzlich – Wildnis, Weitsicht, Weltkultur
In der Reihe „Lieblingsplätze zum Entdecken“ hat der Reisebuchautor Knut Diers jetzt den Harz porträtiert. 77 Lieblingsplätze stellt er in Bild und unterhaltsamen Kurztexten vor. Dabei stößt er auf verblüffende Parallelen: 500 Jahre Reformation in der Lutherstadt Eisleben und 500 Jahre Doppelkorn in Nordhausen. Es geht um eine Kiepe voller Entdeckungen, die vom Baumwipfelpfad über die Hirschbrunft unter dem Stichwort „Warten auf Godot“ bis zum Schachdorf Ströbeck reicht.
Der Diplom-Geograf und Redakteur hat sich auch das Taufbecken Martin Luthers angesehen und den Froschkönig am Romkerhaller Wasserfall befragt. Der Brocken-garten – „In 30 Schritten um die Welt“ – begeisterte ihn genauso wie der Steinway-Park in Seesen oder die Megazipline am Rappbodestausee.

Harz, aber herzlich
Diers, Knut
192 Seiten
EUR 14,99 [D] / EUR 15,50 [A]
ISBN 978-3-8392-1874-7
Erscheinungstermin: 2. März 2016
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3839218748/harzurlaub

Traditionelle Osterfeuer vertreiben den Winter im Harz
Wie in jedem Jahr lodern am Samstag im ganzen Harz wieder die Osterfeuer um den Winter zu vertreiben.
Besonderer Dank gilt dabei unseren Osterfeuer- und Feuerwehrvereinen und natürlich auch allen freiwilligen Aufbauhelfern.
Die Vereine freuen sich schon auf regen Zuspruch durch zahlreiche Gäste. Das feuriges Fest ist ein Spaß für Alt und Jung.
Viele haben schon seit Wochen für die Kinder Fackeln vorbereitet, damit es wieder ein richtiges Lichterfest wird.
Für das leibliche Wohl wird meist durch die Vereine gesorgt.
Wir wünschen allen Gästen und Einheimischen ein frohes und erlebnisreiches Osterfest!

Austbergturm wird neue Stempelstelle der Harzer Wandernadel
Zum Saisonbeginn der Harzer Wandernadel am 16. April 2016 haben die Mitglieder des Vereines die 222 Stempelstellen überprüft. 35 Stempelstellen sind neu gestaltet worden, nun sind nur noch 5 Stempelstellen per Auto zu erreichen, alle anderen müssen erwandert werden. Bei den neuen Stempelstellen ist nun auch der Austbergturm in Benzingerode dabei. Von der Aussichtsplattform des Turmes hat man einen herrlichen Panorama-Blick. Der Turm ist in der Wander-Saison von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Drei Wanderwege führen zum Turm, der Austberg-Rundweg, der Struvenberg-Rundweg und der Menhir-Rundweg, alle drei Wege haben eine Länge von ca. 6 Kilometern. Also dann, das Ränzlein geschnürt und auf in den Harz!
http://www.harzer-wandernadel.de

Kuchenbasar für den Schutz der Natur im Nationalpark Harz
Wernigerode. Eine Spende von 50 € für den Schutz der Natur im Nationalpark Harz erreichte jüngst das Spendenkonto der Parkverwaltung. Auch der Begleitbrief löste Freude aus, denn die Klassenleiterin Claudia Tauer der 5D des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wernigerode teilte uns im Namen der ganzen Klasse mit:
„Weil uns die schöne Natur hier im Harz, die Sie so schützen und pflegen, sehr am Herzen liegt, möchten wir, die Klasse 5D des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wernigerode, dem Nationalpark Harz 50 € spenden, die wir mithilfe eines Kuchenbasars erwirtschaftet haben.“

Der Nationalpark sagt ein herzliches Dankeschön und wünscht ein frohes Osterfest!
http://www.nationalpark-harz.de

Nationalpark-Löwenzahnpfad am HohneHof wieder geöffnet
Wernigerode. Um den beliebten Löwenzahn-Entdeckerpfad im Nationalpark Harz bei Drei Anne-Hohne wieder aus dem Winterschlaf zu holen, mussten in diesen Tagen neben den Mitarbeitern der Nationalpark-Werkstatt weitere Spezialisten ans Werk gehen. Denn es galt, das in den Winter- und Frühjahrsstürmen umgeworfene Fichtenholz aus dem hier befindlichen 500-m-Bereich des Nationalparks zu holen, wo noch intensive Borkenkäferbekämpfung stattfindet, berichtet der zuständige Nationalpark-Revierförster Martin Bollmann. Seine Forstwirte mussten in den letzten Monaten oft bis zu dreimal in die gleichen Waldabteilungen, um hier sämtliches Holz aufzuarbeiten. In den letzten Tagen waren Rückepferde als Spezialtraktoren und auch Seibahnen - je nach den Möglichkeit vor Ort - im Einsatz, um mehrere hundert Kubikmeter Nadelholz zu bergen. "Wir versuchen hier, dem Fichtenborkenkäfer das Brutmaterial zu entziehen, indem wir jetzt das bearbeitete Holz aus dem Wald schaffen. Dieses passiert vornehmlich im 500-m-Bereich und in der sog. Naturentwicklungszone des Nationalparks, wo solche Arbeiten noch nötig sind. An den freiwerdenden Stellen werden im April kleine Rotbuchen gepflanzt. In der Kernzone des Nationalparks, der sog. Naturdynamikzone, wird der Borkenkäfer nicht mehr bekämpft, hier gilt das Motto "Natur Natur sein lassen" schon uneingeschränkt.

Löwenzahn- Entdeckerpfad erwartet wieder viele Besucher

Da die vorbereitenden Arbeiten nun abgeschlossen sind, kann noch rechtzeitig vor den Osterfeiertagen der beliebte Löwenzahnpfad in Drei Annen-Hohne seine Winterpause beenden und erwartet wieder seine vielen Besucher. Hör-Eule, Memory und Drehsäulen haben neue Farbe bekommen und freuen sich auf neugierige Naturforscher. Frischer Sand in der Weitsprunggrube lädt zu einem Kräftemessen mit den Tieren des Waldes ein. Am Wasserrad sind Schnee und Eis längst verschwunden und auch die große Schaukel am Natur-Erlebniszentrum HohneHof ist wieder an ihrem Platz angebracht. Vielleicht lässt sich das „Große Ostereiersuchen“ am Sonnabend den, 26. März 2016 mit einem Spaziergang auf dem Löwenzahnpfad verbinden? Somit sind Spaß, Spiel und Entdecken für die ganze Familie garantiert. Auch für den kleinen Hunger findet man am HohneHof genügend Angebote, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Das Team vom HohneHof steht für weitere Fragen zur Verfügung und freut sich auf viele kleine und große Besucher!
http://www.nationalpark-harz.de

Heimat- und Geschichtsverein Herzberg am Harz e.V. lädt ein
24. März 2016, 19.30 Uhr, Hotel Englischer Hof, Herzberg am Harz: Über Sieber, Innerste und Oker bis in die Nordsee – Arsen und Schwermetalle im Harz. Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnlicher Flora. Vortrag Dr. Friedhart Knolle.
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Herzberg am Harz. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: Die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium sowie auch Arsen angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Metalle auf und transportiert sie über Sieber, Innerste, Oker und andere Flüsse bis in die Nordsee. In der Folge weisen sie örtlich eine besondere Schwermetallflora auf.
Wie hat sich diese Belastung historisch entwickelt? Wo genau findet sich diese Belastung? Wer ist betroffen und was wird dagegen gemacht? Was kann man zu den Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung sagen? Auf diese Fragen geht der Harzer Geologe und Referent Dr. Friedhart Knolle ein, der am 24. März 2016 um 19.30 Uhr im Hotel Englischer Hof in Herzberg am Harz einen öffentlichen Vortrag zu diesem Thema hält.
Herausgeber: Heimat- und Geschichtsverein Herzberg am Harz e.V. und Dr. Friedhart Knolle
http://www.nationalpark-harz.de

Hobbygeologe Mario Fischer entdeckt Fossilien auf dem Schloss-Felsen in Blankenburg
Auf dem Gründungsfelsen des Blankenburger Schlosses fand der Hobbygeologe M. Fischer fand versteinerte Abdrücke von Korallen, Seelilien, Muscheln und Stachelhäutern. Diese Besonderheiten gibt es zwar auch in den Rübeländer Höhlen und in den Steinbrüchen um Elbingerode, aber die Packungsdichte hier in Blankenburg ist schon extrem selten. Seit Samstag weißt eine Infotafel auf diese geologische Besonderheit hin.
http://www.rettung-schloss-blankenburg.de

Fotoausstellung im Großen Schloss Blankenburg
Im Alten Flügel wird in der Ausstellung "Damit Vergangenheit Zukunft hat" über die Arbeit des Schlossvereines informiert und ein Rückblick auf die Nutzung des Schlosses nach 1945 gegeben.
Die Ausstellung ist frei zugänglich zu den Öffnungszeiten - Di bis So von 10 bis 16 Uhr.
http://www.rettung-schloss-blankenburg.de

Ölgemälde kehrt zurück in den Harz
Eine französische Familie, die ein Ölgemälde von dem Unternehmer Heise im Jahr 1945 geschenkt bekam, hat dieses nun der Stadt Blankenburg übereignet. Das Bild, welches um 1925/27 entstand wird nun einen Platz im Schloss-Café finden. Am Samstag wurde es feierlich mit einer Informationstafel zu seiner Geschichte enthüllt.
http://www.rettung-schloss-blankenburg.de

Osterspaß am HohneHof
Wernigerode. Inzwischen ist es schon zu einem festen Termin für viele Familien in der Region geworden – das große Ostereiersuchen am Natur-Erlebniszentrum HohneHof des Nationalparks Harz bei Drei Annen-Hohne.

Unter dem Motto „Finde das Goldene Ei“ wird am Samstag, den 26.3 2016 um 11.00 Uhr zur großen Suchaktion rund um den HohneHof in den Nationalpark Harz eingeladen. Mit etwas Glück findet man eines der „goldenen Eier“, für das es attraktive Preise zu gewinnen gibt.

Sollte man beim Eiersuchen nicht so viel Erfolg gehabt haben, so kann man bei Basteleien, Spielen und kulinarischen Leckereien aus dem Backofen dennoch einen abwechslungsreichen Tag rund um den HohneHof genießen.

Dazu sind nicht nur die Kinder eingeladen, auch für unserer erwachsenen Gäste gibt es sicher noch viel Interessantes zu entdecken!
http://www.nationalpark-harz.de

Saison der Stadtführungen in Osterwieck werden im April beginnt
Im April beginnt in der mittelalterlichen Fachwerkstadt Osterwieck wieder die Saison der öffentlichen Stadtführungen. Im selben Monat finden geführte Wanderungen durch das Naturschutzgebiet „Kleiner Fallstein“ statt.

Tourist- und Stadtinformation Osterwieck
Am Markt 10
38835 Osterwieck
Tel.: 039421 793555
http://www.stadt-osterwieck.de

Kinderstadtplan für Wernigerode in Touristinformationen erhältlich
Die Wernigerode Tourismus GmbH (WTG) hat einen Kinderstadtplan entwerfen lassen, um Familien mit Kindern die Orientierung in der Stadt und in seinen Ortsteilen Schierke, Reddeber, Silstedt, Drei Annen Hohne, Benzingerode und Minsleben zu erleichtern. Auf dem Plan befinden sich nicht nur alle Spielplätze und Eisdielen der Stadt sondern auch zahlreiche Ausflugsziele mit nützlichen Hinweisen. Auf der Rückseite sind die Innenstadt mit dem Schloss, der Bürgerparksowie die Stationen des Löwenzahnpfades in Drei Annen Hohne detailgetreu abgebildet.
Der Plan wird kostenfrei von den Touristinformationen zu Verfügung gestellt. Im Internet kann man ihn von der Website der Wernigerode Tourismus GmbH www.wernigerode-tourismus.de herunterladen.
http://www.wernigerode-tourismus.de/service/kinderstadtplan.html

„Frühling lässt sein blaues Band… - erste Frühlingsboten am Wegesrand entdecken!“
Das Biosphärenreservat lädt zur Wanderung des Monats ein:
Samstag, 19.03.16, 10:00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Bauerngraben, an der Straße Roßla – Agnesdorf - Hayn

Alljährlich, wenn der Schnee den Boden frei gibt, können wir auf eine spannende Entdeckungsreise gehen: was blüht schon, wer ist unterwegs auf der Suche nach den ersten warmen Sonnenstrahlen…
Kommen Sie mit und genießen Sie mit uns die erwachende Natur, die besonderen Düfte, die ersten Blüten!
http://www.bioreskarstsuedharz.de/

UNSER HARZ März 2016 >>> Der Grabenwärter – ein Traditionsberuf wird fortgeführt, Benneckenstein im Mittelalter (Teil 1), Die Schankwirtschaft „Alter Krug“ in Lerbach, Ein Goldbach sollte es mal werden, Meine Kindstaufe in Uehrde, Neue Serie: Harzer Künstlerpostkarten (Teil 1), Nachruf auf Hans-Günther Griep, Dr. Kison, der Wald und die Spinnen … Forschungskolloquium im Kloster Drübeck
Clausthal-Zellerfeld. Auch heute noch gibt es Grabenwärter, die die Gräben des Oberharzer Wasserwirtschafts-Systems regelmäßig ablaufen. Sie kontrollieren sie auf Hindernisse aus Windwurf oder andere mögliche Verstopfungsursachen und betätigen bei Hochwasser die Schleusen der Fehlschläge. Zu Zeiten des Bergbaus war dies eine existenziell wichtige Arbeit, die auch einiger Erfahrung bedurfte, denn genügend Wasser musste zum Betreiben der Gruben immer verfügbar sein.

Das alte Benneckenstein entstand an einer frühmittelalterlichen Wegeverbindung, dem Thüringerfurt-Weg. Es liegt an der früheren Diözesangrenze zwischen Halberstadt und Mainz, die später abgelöst wurde durch die Grafschaftsgrenze zwischen Regenstein und Honstein, und im heutigen Dreiländereck Niedersachsen/Thüringen/Sachsen-Anhalt. Bodenfunde belegen eine erste Besiedlung in den Ortsteilen „Klippe mit Wildenberg“ und „Unterstadt“ ab dem 11. Jahrhundert. In den folgenden Jahrhunderten erfuhr der Ort diverse Teilungen, bis er 1741 von Friedrich II wieder vereint und mit den Rechten einer preußischen Stadt ausgestattet wurde.

Rainer Kutscher beschreibt die Geschichte des „Alte Krug“ genannten Lerbacher Hauses, in dem auch der Mineralwasserfabrikant Wilhelm Fritz Gärtner, genannt „Selter Fritz“, wohnte.

Der Goldbach bei der Burg Regenstein sollte wohl als Flößgewässer und Antriebsenergie für diverse Mühlen einmal viel Gewinn bringen, nennenswerte Goldmengen wurden darin jedenfalls nicht gefunden.

Eine kleine Anekdote erzählt in Platt von einer Kindstaufe in Uehrde. Es folgt der erste Teil unserer neuen Serie über Harzer Künstlerpostkarten, in dem die Anfänge dieser Postkarten beschrieben werden.

Das Nationalparkforum berichtet über das Forschungskolloquium, das im November 2015 im Kloster Drübeck stattfand. Anlass waren sowohl der 65. Geburtstag von Dr. Hans-Ulrich Kison, Initiator des Waldforschungsprogramms im Nationalpark Harz, über das hier berichtet wurde, als auch die Präsentation des Bandes 13 der Schriftenreihe aus dem Nationalpark Harz, der sich mit den Spinnen des Nationalparks beschäftigt (wird im nächsten Heft vorgestellt).

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12, und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1.

Öffentlicher Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: „Fledermäuse – Jäger der Nacht“
Sankt Andreasberg. Der Vortrag „Fledermäuse – Jäger der Nacht“ findet am Freitag, den 11. März um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt. Referent ist Wolfgang Rackow, der weit über die Grenzen des Südharzes hinaus bekannte Fledermausexperte des NABU Osterode mit über 30-jähriger Erfahrung in Sachen Fledermäuse. Er wird auf die Biologie der Fledermäuse eingehen und speziell die im Harz vorkommenden Arten vorstellen. Außerdem sind die Gefahren, denen die Fledermäuse ausgesetzt sind sowie die dagegen wirksamen Schutzmaßnahmen Gegenstand des Vortrages, der mit zahlreichen Fotos angereichert ist.

Gäste müssen sich vorher nicht anmelden, sondern können spontan zum ca. 90-minütigen Vortrag kommen. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, eine Spende für das Haus zu geben.

Im Nationalparkhaus wird derzeit an einer speziellen Fledermaus-Dauerausstellung, dem „FledermausReich“ gearbeitet. Da es bei diesem komplexen Vorhaben zu einigen Verzögerungen gekommen ist, kann die neue Ausstellung leider noch nicht besichtigt werde, obwohl die Arbeiten jetzt gut vorangehen. Da aber Qualität in der Sache wichtiger als Geschwindigkeit ist, wird noch einige Zeit bis zur Eröffnung investiert werden müssen.

Ort des Vortrages:Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
http://www.nationalparkhaus-sanktandreasberg.de/

Der Hochharz – eine länderübergreifende Landschaft stellt sich vor
Als Band 73 der Reihe „Landschaften in Deutschland“ ist jetzt die erste landeskundliche Gesamtdarstellung des Hochharzes erschienen. Auf 420 Seiten bietet das Buch detaillierte Informationen zur Geographie, Geschichte, Wirtschaft und Kultur der in den vergangenen Jahrhunderte u.a. vom Bergbau, heute dagegen vor allem von Tourismus geprägten Region vom Brocken bis in das nördliche Harzvorland. Wissenschaftler mehrerer Universitäten und Forschungseinrichtungen, Mitarbeiter von Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden sowie engagierte Regionalkenner vor Ort haben als Autoren an dem Band mitgearbeitet. Er enthält umfangreiches Kartenmaterial; Abbildungen und Fotos illustrieren und veranschaulichen die Texte.

Unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit wurde der Band am 4. März 2016 in der Hochschule Harz in Wernigerode vorgestellt. Grußworte kamen vom Landkreis Harz (Heike Schäffer), Landkreis Goslar (Claudia Schmalz), von der Hochschule Harz (Prof. Dr. Armin Willingmann), der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Prof. Dr. Hans Wiesmeth), vom Leibniz-Institut für Länderkunde (Prof. Dr. Sebastian Lentz) und vom Nationalpark Harz (Andreas Pusch). Die anschließende Präsentation des Bandes übernahmen die Autoren und Herausgeber Dr. Friedhart Knolle, Dr. Jörg Brückner, Prof. Dr. Dietrich Denecke, Dr. Uwe Wegener und Dr. Haik Thomas Porada.

Der Band hat es in sich! Für diese erste landeskundliche Gesamtdarstellung des Hochharzes haben mehr als 40 Autoren Wissenswertes zur Geographie, Geschichte, Wirtschaft und Kultur der Landschaft zwischen Wernigerode, Bad Harzburg, Sankt Andreasberg und Elbingerode zusammengetragen. Der Band kombiniert verständliche Texte mit umfangreichem Kartenmaterial, präzisen Grafiken und hochwertigen Farbfotos. Er kann als Lesebuch, Nachschlagewerk und Exkursionsführer genutzt werden.

Der Hochharz ist seit Jahrhunderten bergbaulich genutzt, „Wiege“ einer nachhaltigen Forstwirtschaft im 19. Jahrhundert, während der Deutschen Teilung hochgerüstetes Grenzland – heute ist er Naturrefugium und Erholungsraum sowie „Sehnsuchtsort im Herzen Deutschlands“. Das im Buch veröffentliche Porträt des Hochharzes zeichnet in Themenkapiteln und Einzeldarstellungen ein umfassendes Bild von Norddeutschlands höchstem Gebirge, dessen Kernbereich als Nationalpark einen hohen Schutzstatus genießt. Das Spektrum reicht von der geschichtlichen Prägung seit der Besiedlung über die Landschaftsgenese und heutige Ausstattung des Naturraums, von ihrem Bestand an Boden- und Baudenkmälern bis zur aktuellen wirtschaftlichen Situation.

Die Buchreihe „Landschaften in Deutschland“ dokumentiert ausgewählte Kulturlandschaften für einen großen Leserkreis. Die Bände behandeln ein breites Themenspektrum von der Natur- und Kulturlandschaft über Archäologie und Geschichte bis zu Wirtschaft und Alltagskultur. Karten, Abbildungen und Fotografien ergänzen die Texte von Experten verschiedenster Fachrichtungen. Die Bände vermitteln regionalgeographisches Detailwissen und erfüllen eine wichtige Funktion für den Transfer von geographischen Informationen an eine breitere Öffentlichkeit. Sie sind das Ergebnis der landeskundlichen Bestandsaufnahme und Darstellung ausgewählter Kulturlandschaften in Deutschland. Die wissenschaftliche Redaktion der Buchreihe ist im Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) angesiedelt, das die Bände gemeinsam mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig herausgibt.

Beginnend mit Band 78 „Leipzig“ an (2015 erschienen) gibt es das Buch auch als E-Book. Ein vom IfL gestaltetes Webangebot Landschaften in Deutschland online bietet zusätzliche Inhalte und interaktive Elemente. Mehr auf www.landschaften-in-deutschland.de

Das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig betreibt Grundlagenforschung zu räumlichen Strukturen und aktuellen raumwirksamen Entwicklungen im mittleren und östlichen Europa. Unter der Leitüberschrift „Neue Geographien Europas“ forschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu den thematischen Schwerpunkten Raumproduktionen, Geschichte der Geographie und Geovisualisierung. Mit diesen Forschungsbereichen trägt das IfL zum Verständnis der räumlichen Organisation und Entwicklung von Gesellschaft in Europa bei und bietet eine Plattform für den wissenschaftlichen Diskurs zu Raum und Räumlichkeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Das Institut hat den Auftrag, Forschungsergebnisse für die Fachöffentlichkeit und für ein breiteres Publikum aufzubereiten. Mehr auf www.ifl-leipzig.de
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Der Hochharz – Vom Brocken bis in das nördliche Vorland. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Bad Harzburg, Wernigerode, Sankt Andreasberg, Braunlage und Elbingerode. Herausgegeben im Auftrag des Leibniz-Instituts für Länderkunde und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig von Jörg Brückner, Dietrich Denecke, Haik Thomas Porada und Uwe Wegener. – Band 73 der Reihe „Landschaften in Deutschland”, Böhlau-Verlag, Köln Weimar Wien 2016. XVIII + 420 S., 80 Abb., 2 Übersichtskarten, 4 Satellitenbilder in Rückentasche, gebunden, € 29,99, ISBN 978-3-412-20467-9.
http://www.nationalpark-harz.de

Interessieren Sie sich auch für Ameisen?
Dann dürfte Sie unserer Veranstaltungstipp interessieren: Am 10. März 2016 haben wir
Diplom-Kaufmann Jörg Beck, den 1. Vorsitzender vom Förderverein Deutsches Ameisen-Erlebnis-
Zentrum e. V. eingeladen.
Gemeinsam mit einigen Mitstreitern hat er ein Projekt ins Leben gerufen, um sich für den Schutz von
Ameisen stark zu machen. Beim Stichwort „Ameisen“ denken die meisten von uns zuerst an lästige
Krabbeltiere auf Terrassen und Wegen.
Mit diesem Vortrag möchten wir auf die Situation der Ameisen und auf die Lebensräume, in denen sie
beheimatet sind, aufmerksam machen und neue Mitstreiter für den Schutz der Ameisen gewinnen. Sie
erhalten konkrete Tipps, wie Sie selbst für den Ameisenschutz aktiv werden können.
Ameisen – die heimlichen Herrscher der Erde
In Deutschland treffen wir überall auf Ameisen. Für die einen sind sie einfach nur lästig und für die
anderen sind sie die "Polizistinnen des Waldes", die für das ökologische Gleichgewicht der Natur mit
verantwortlich sind. Es gibt in Deutschland rund 130 Ameisenarten, von denen 12 hügelbauende Arten
unter Artenschutz stehen.
Die Teilnehmer/innen der Veranstaltung lernen in einem Vortrag am 10. März 2016 die interessante
Welt einheimischer Ameisenarten kennen. Sie erhalten auch Informationen über den Ameisenschutz
sowie nützliche Tipps, wie sie u. U. die Ameisen ökologisch vertretbar vertreiben können.

BUND-Regionalverband Westharz Naturschutzbund Deutschland (NABU)
Kreisgruppe Goslar e. V.
Petersilienstr. 23 38642 Goslar Tel.: 0170 380 39 85 w.moldehn@t-online.de
Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter:
http://www.ameisenzentrum.de/

Frühjahrsputz am HohneHof und Osterprogramm
Wernigerode - Drei Annen-Hohne. Durch aufwändige Sanierungsarbeiten am Fußboden muss das Natur-Erlebniszentrum HohneHof am 7. und am 8. März 2016 für den Besucherverkehr geschlossen bleiben. Bis zum 13. März ist eine eingeschränkte Versorgung und der Besuch der „Forscherecke“ mit den Informationen über den Nationalpark möglich.

Gleichzeitig möchten wir bereits jetzt zum großen Ostereiersuchen am Samstag, den 26. März ab 11.00 Uhr zum HohneHof einladen!
Wir freuen uns auf unsere kleinen und großen Gäste!
http://www.nationalpark-harz.de

Neues Buch aus dem Verlag Sternal Media erschienen

Burgenbau und Burgenleben in Nord- und Mitteldeutschland
Faszination und Mystik

von Bernd Sternal (Autor)
Das Mittelalter fasziniert die Menschen unserer modernen Gesellschaft. Diese Geschichtsepoche zwischen der Antike und unserer Neuzeit bietet viel Stoff für Mystik und Fantasie. Jedoch was ist es eigentlich, was uns das Mittelalter so interessant erscheinen lässt? Sind es die mächtigen Burganlagen, die Ritter mit Schwert und Rüstung auf ihren geharnischten Pferden oder ist es das einfache, ursprüngliche Leben. Vielleicht ist es auch der Umstand, dass wir über diese Epoche, die als dunkles Zeitalter bezeichnet wird, recht wenig wissen.
Der Autor, der bereits 5 Burgenbücher verfasst hat, möchte daher mit diesem Buch versuchen, ein wenig Licht in das Dunkel um Burgenbau und Burgenleben im Mittelalter zu bringen.
Das Buch ist mit einer Farbabbildung sowie 68 schwarz-weiß Abbildungen illustriert.

Taschenbuch: 128 Seiten,
ISBN: 978-3-7392-4631-4
Preis: EUR 16,90 €
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3739246316/harzurlaub

KinderHochschule Wernigerode begibt sich auf die Fährte ... - Wer wird Wolfsexperte?
Wernigerode. Am Samstag, 5. März 2016, von 10 bis 12 Uhr, lautet das Thema der aktuellen Vorlesung der KinderHochschule: „Der Wolf kehrt nach Deutschland zurück: Alles, was du über die Lebensweise des Beutegreifers wissen musst“. Der Leiter des Regionalen Umweltbildungszentrums (RUZ) des Nationalparks Harz, Thomas Schwerdt, und sein Kollege Norbert Rinke bringen allen interessierten Junior-Studenten zwischen 8 und 12 Jahren die Lebensweise des Wolfs näher.

Die beiden Lehrer erklären, wie gefährlich der Wolf wirklich ist und welche Rolle er im Märchen spielt. Anschaulich werden den Schülerinnen und Schülern sein Lebensraum und seine Fressgewohnheiten erläutert. Jedes Thema endet interaktiv mit einem Quiz, damit die Mini-Akademiker am Ende der Vorlesung als junge Wolfsexperten gelten.

Der ehemalige Förster Thomas Schwerdt ist Lehrer an der Grund- und Hauptschule „Am Gutspark“ in Salzgitter und unterrichtet an drei Tagen pro Woche im Regionalen Umweltbildungszentrum des Nationalparks Harz. Zusammen mit Norbert Rinke, Lehrer am Christian-von-Dohm-Gymnasium in Goslar, engagiert er sich in dem vor über 20 Jahren vom Niedersächsischen Kultusministerium gegründeten außerschulischen Lernort.

Die KinderHochschule ist ein Kooperationsprojekt der Hochschule Harz und des Internationalen Bundes; sie zielt darauf ab, bereits die Jüngsten frühzeitig für wissenschaftliche Themen zu begeistern. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anmeldung erfolgt unter www.kinderhochschule.eu, hier können die Junior-Studenten in einem geschützten Bereich mehr über die beliebte Vorlesungsreihe erfahren.
http://www.kinderhochschule.eu

Neues Buch über den Harz erscheint am 07. März 2016
DER HOCHHARZ – VOM BROCKEN BIS IN DAS NÖRDLICHE VORLAND
EINE LANDESKUNDLICHE BESTANDSAUFNAHME IM RAUM BAD HARZBURG, WERNIGERODE, SANKT ANDREASBERG, BRAUNLAGE UND ELBINGERODE
Herausgegeben im Auftrag des Leibniz-Instituts für Länderkunde und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig von Jörg Brückner, Dietrich Denecke, Haik Thomas Porada und Uwe Wegener
(Band 73 der Reihe »Landschaften in Deutschland«)
2016. XVIII, 420 S. 80 Abb. 2 Übersichtskarten und 4 Satellitenbilder in Rückentasche. Gb.
€ 29,99 [D] | € 31,00 [A] | ISBN 978-3-412-20467-9<p>
Der Harz ist eine vielfältige, facettenreiche und auch symbolträchtige Landschaft mitten in Deutschland. Im Frühmittelalter Kernland des ottonischen Königtums, war er seit dem Spätmittelalter geprägt von einem intensiven und innovativen Bergbau in dem geologisch interessanten Gebiet. In den Wäldern um den Brocken liegen Anfänge einer nachhaltigen, wissenschaftlichen Forstwirtschaft. Im 19. Jahrhundert wurde der Hochharz zu einem romantischen Sehnsuchtsort und zu einem bevorzugten Reiseziel der Deutschen. Nach 1945 stand die stark aufgerüstete Grenze, die das Gebiet zerteilte und noch heute nachwirkt, für die Deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Zugleich ist der zentrale Bereich des Harzes heute einer der populärsten Nationalparke in Deutschland.
Die Eigenarten des Hochharzes erschließt dieses Buch. Als Landeskunde bietet es zum einen thematische Kapitel, die Naturraum, Kulturlandschaft und Geschichte übersichtlich darstellen und ihre Wechselwirkungen verständlich machen.
Zum anderen wird eine große Zahl ausgewählter Standorte in ebenso fachkundiger wie anschaulicher Weise beschrieben. Die Ausstattung dieser Landeskunde mit Karten und Grafiken ist für den Harz bisher einzigartig. Entstanden ist ein unverzichtbares Nachschlagewerk und eine grundlegende Einführung in Geschichte und Gegenwart der Montan- und Siedlungslandschaft zwischen Wernigerode, Bad Harzburg, Sankt Andreasberg und Elbingerode.
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3412204676/harzurlaub

Nationalpark-Brockenhaus vom 23. - 26.2.2016 geschlossen
Wernigerode - Brocken. Aufgrund von Renovierungsarbeiten im Treppenhaus muss das beliebte Brockenhaus im Nationalpark Harz vom 23. - 26. Februar 2016 leider geschlossen bleiben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Hintergründe zum Haus siehe Anlage. Es ist das einzige ehemalige Geheimdienst-Gebäude, das erhalten blieb und zu einem Nationalpark-Besucherzentrum umgebaut werden konnte - weltweit.
http://www.nationalpark-harz.de

Glanzlichter 2014 im Nationalparkhaus Ilsetal
Sonderausstellung vom 25.2. bis 5.6.2016, dienstags bis sonntags von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Eröffnung am 24.2.2016, 17 Uhr

Wernigerode - Ilsenburg. Es ist schon eine schöne Tradition geworden, dass der Nationalpark Harz die preisgekrönten Fotografien der Internationalen Fürstenfelder Naturfototage zeigen kann. Das Projekt „natur & fotografie“ Monreal hat sich längst zum größten Naturfoto-Wettbewerb Deutschlands entwickelt.
Wie immer wurden in verschiedenen Kategorien 87 Siegerbilder ermittelt.
2014 wurden 16.312 Bilder von 1.136 Fotografen aus 28 Ländern eingesandt. 2.280 Bildeinsendungen haben am Fritz Pölking-Award und 465 Bildeinsendungen am Junior Award teilgenommen. Die Jury bestand aus Jörg Uhlenbrock, CEWE-Projektleiter Förderung der Fotografie, Robert Haasmann, Naturfotograf und VTNÖ-Präsident, sowie der Veranstalterin des Naturfoto-Wettbewerbs und Naturfotografin Mara Fuhrmann.
„Glanzlichter-Naturfotograf 2014“ ist Pål Hermansen aus Norwegen mit seinem Bild "Coming Home". Es zeigt eine Basstölpelkolonie vor abendlichem Himmel.
Der „Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotograf 2014“ ist der 17jährige Mike Schumacher aus Deutschland mit seinem Bild „Treffpunkt Ähre“, das einen Schwalbenschwanz und einen Marienkäfer auf einer Ähre zeigt.
Den Sonderpreis „Fritz Pölking-Award“ gewann Uwe Schäfer aus Deutschland mit dem Bild „An der Tränke“ und zeigt einen Habicht beim Wasseraufnehmen an einer Waldtränke.
Die Sonderausstellung wird am 24.2.2016 um 17 Uhr im Nationalparkhaus Ilsetal, Ilsetal 5 in Ilsenburg, eröffnet und ist im Anschluss bis zum 5.6.2016 jeweils dienstags bis sonntags von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr zu sehen.
Alle Natur- und Fotofreunde sind zur Eröffnung recht herzlich eingeladen.
http://www.nationalpark-harz.de

Der Stieglitz – Vogel des Jahres 2016
NABU und BUND laden ein – Vortrag von Walter Wimmer in Goslar
Goslar – Der Stieglitz (Carduelis carduelis) gehört zu den buntesten und gleichzeitig beliebtesten Singvögeln in Europa. Kaum eine andere Art steht so für die Vielfalt und Farbenpracht unserer Landschaften. Doch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und die Bebauung von Brachflächen rauben dem Stieglitz die Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Es wird enger für den farbenfrohen Distelfinken. Mit seiner Wahl zum Vogel des Jahres 2016 wollen NABU (Naturschutzbund Deutschland) und LBV (Landesbund für Vogelschutz) den fortschreitenden Strukturverlust in unserer Kulturlandschaft ins Blickfeld rücken: Der Stieglitz ist unser Botschafter für mehr Artenvielfalt und Farbe in Agrarräumen und Siedlungsbereichen.

Der Vortrag wird von Walter Wimmer, einem ausgewiesenen Experten des NABU, gehalten. Wimmer war jahrelang Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg und ist jetzt Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Helmstedt.

Der Vortrag findet am Donnerstag, den 18. Februar 2016, um 19 Uhr im Verbändebüro NABU/BUND-Westharz, Petersilienstr. 23 in Goslar, statt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
http://www.NABU-niedersachsen.de

29.2.2016: NABU will Hummelarten im Harzvorland auf die Spur kommen
Schulung beim NABU in Goslar soll Hummelschützer vorbereiten und sensibilisieren
Goslar – Eine Fortbildung zur Erkennung und zum Schutz seltener heimischer Hummelarten findet am Montag, den 29. Februar 2016 unter Leitung des Hummelexperten Rolf Witt beim NABU in Goslar statt. Ermöglicht wird das Seminar durch eine Förderung der Bingo-Umweltstiftung für das vom NABU Niedersachsen betriebene Hummelprojekt.

Der aus Oldenburg kommende Referent Rolf Witt mit einem bundesweiten Ruf als Experte für Stechimmen aller Art – hierzu zählen alle mit einem so genannten Wehrstachel ausgestatteten Hautflügler – richtete die Aufmerksamkeit vor allem auf eine Gruppe von mehreren sehr selten gewordenen Hummelarten, von denen einige auch im Harzvorland und im Harz nachgewiesen oder zu erwarten sind. So konnte Mathias Kumitz, Vorsitzender des NABU Goslar, bereits mehrere Fundorte seltener Hummelarten anzeigen. Das Auffinden weiterer Arten wie der B. sylvarum = die Bunte Hummel, früher Waldhummel, (die Wildbiene des Jahres), B. soroeensis = die Distelhummel, waren sehr erfreulich. Extrem selten im Harz (1 Fund) ist B. subterraneus = die Erdbauhummel, B. wurflenii = die Bergwaldhummel. Die Hoffnung des im Auftrag des NABU tätigen Biologen auf weitere Fundmeldungen ist groß, weshalb eine von mehreren Schulungen jetzt auch in Goslar stattfindet.

Während sieben unserer heimischen Hummelarten sehr häufig und fast in jedem Garten mit Blütenangebot zu finden seien, ist diese Hummelartengruppe, Rolf Witt zu Folge, besonders stark von der Intensivierung der Landwirtschaft und dem damit einher gehenden Landschaftswandel bedroht: Die oft kleinen Hummelvölker nisten an jahrelang unbewirtschafteten Standorten mit verfilzter Grasnarbe und sind deshalb durch den Rückgang an Brachflächen und ungemähten Saumstreifen gefährdet. Zudem benötigen sie eine nur noch auf wenigen Flächen vorkommende Blütenvielfalt und -menge, um genug Pollen und Nektar sammeln zu können. Rolf Witt erläutert, dass dabei nicht Wiese gleich Wiese ist. Insbesondere die Pflanzenarten mit einem besonders hohen Eiweißanteil im Pollen haben nach Untersuchungen aus Großbritannien eine Schlüsselbedeutung für Arten wie die Mooshummel oder die Veränderliche Hummel. Vor allem Schmetterlingsblüter (Fabaceen), allen voran der Rotklee und diverse Rachenblüter sind für die Hummeln besonders nahrhaft. Der Biologe wirbt daher auch für die Erhaltung und Förderung von Flächen mit Vorkommen der Weißen und Gefleckten Taubnessel, da diese vor allem im Frühjahr wertvolle Pollenquellen sein können. Der Pollen des auf mit Gülle gedüngten Wiesen oftmals dominant vorkommenden Löwenzahns ist dagegen minderwertig und nur begrenzt für die Versorgung der Hummelbrut geeignet. Problematisch für die Hummeln ist zudem das häufig zu beobachtende zeitgleiche Mähen großer Grünlandgebiete, was den Hummeln vielfach selbst auf extensiver genutzten Wiesen das Nahrungsangebot entzieht. Insbesondere von Juli bis September wird der Mangel dann so groß, dass die Völker der in der Regel erst spät im Jahr fliegenden seltenen Arten wegen Nahrungsmangel zu Grunde gehen. Nicht zuletzt mache diesen Arten auch der Einsatz von Giften in der Landwirtschaft zu schaffen, so Witt.

Außer den Informationen zur Ökologie der Arten und den Ergebnissen bisheriger Nachforschungen zu Vorkommen der Arten gibt Rolf Witt anhand mitgebrachter Insektenpräparate auch die Möglichkeit, verschiedene Bestimmungshilfen zur Identifikation der Arten zu erproben.

Motiviert durch das Erlernte sollen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Goslar zum Ende der Veranstaltung zur Bildung von Arbeitsgruppen animiert werden. Bereits im kommenden Frühjahr sollen Exkursionen angeboten und durchgeführt werden, um durch das Finden weiterer Vorkommen seltener Hummelarten die Grundlagen für einen verbesserten Schutz zu legen. Den wenigen noch vorhandenen seltenen Hummelarten soll durch ein optimiertes Pflegemanagement der Lebensräume geholfen werden. Dazu müssen vor allem die Flächeneigentümer informiert und sensibilisiert werden. An einer Mitarbeit interessierte Hummelfreunde oder Institutionen können sich gern beim NABU Goslar melden.

Ansprechpartner: Wolfgang Moldehn, Tel.: 0170 380 39 85; w.moldehn@t-online.de

UNSER HARZ Februar erschienen
Vor 250 Jahren: Ballenstedt wird fürstliche Residenz (1765 - 1863); Eine Ansicht von Walkenried aus dem Jahr 1762 und Dorfklatsch 1776 - 1777: Die Geschichte des Justizamtmanns Fredersdorff in Walkenried; Zur Geschichte des Hauses der Natur in Bad Harzburg; Alte Häusernamen in Lerbach: Zwei Köhlermeister mit Vornamen Jakob und Konrad waren vor über 200 Jahren die Namensgeber für ihre Wohnhäuser; Nationalparkforum: Mit dem Smartphone unterwegs im Nationalpark – BUND Niedersachsen e. V. präsentiert aktualisierte Harz-App
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Clausthal-Zellerfeld. Vor 250 Jahren machte Fürst Friedrich Albrecht von Anhalt-Bernburg Ballenstedt zur Sommerresidenz seines Fürstentums und leitete damit eine fast hundertjährige glanzvolle Zeit ein, besonders für die Stadt Ballenstedt. Was an Bauwerken, Kulturellem, land- und forstwirtschaftlichen Erneuerungen, aber auch an Infrastruktur, Industrie- und Bergwerksgründungen von ihm initiiert wurde und somit den anhaltischen Harz z. T. bis heute prägt, beschreibt Dr. Wolfram Babinecz im ersten Artikel. Aber auch das Leben dieses Fürsten und die äußeren politischen Bedingungen jener Zeit werden umrissen.

Fritz Reinboth hat selbst schon alte Darstellungen vom Kloster Walkenried veröffentlicht, doch aus dem 18. Jahrhundert gab es bisher keine. Diese Lücke schließt nun eine Zeichnung von Leopold Friedrich Fredersdorff, der seinerzeit Justizamtmann in Walkenried war, bevor eine Verleumdungskampagne ihn hier ereilte, die seiner weiteren Karriere jedoch nicht schadete.

Seit 1995 ist das Haus der Natur in Bad Harzburg Informationsstelle des damals neu gegründeten Nationalparks. Doch das Gebäude ist viel älter und hat eine wechselvolle Geschichte, die hier von Dr. Friedhart Knolle erzähle wird. Dieser Beitrag steht auch im Internet unter https://www.researchgate.net/profile/Friedhart_Knolle zum kostenlosen Herunterladen.

Zwei weitere Lerbacher Häuser werden beschrieben, das Jakobs- und das Konradshaus, die beide im Juni 1857 dem großen Brand im Oberdorf zum Opfer fielen, aber sofort wieder aufgebaut und schon im gleichen Jahr wieder bewohnt wurden.

Im Nationalparkforum wird die neue App für Wanderwege im Nationalpark vorgestellt, die beim Entdecken der vielen kleinen und großen Wunder am Wegesrand helfen soll, neue Wege vorstellt und auch Jugendliche ansprechen will.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi-Bergmann-Str. 1.

"Pfalzen, Burgen und Schlösser in und um Blankenburg" von Jörg Reimann neu erschienen
Jörg Reimann vom Verein "History 4 You" hat den Geheinmissen der Burgen, Pfalzen und Schlösser rund um der Stadt Blankenburg nach gespürt. Auf rund 90 Seiten werden 13 Objekte beschrieben und geschichtlich dargestellt. Zahlreiche Illustrationen, dabei ein großer Teil erstmals veröffentlicht, bebildern das Buch. Es ist ab sofort in der Tourist- und Kurinformation Blankenburg im kleinen Schloss für 6,50 Euro erhältlich.
http://www.blankenburg.de

Haus Gadenstedt in Wernigerode teilsaniert
Mit viel Aufwand wurde das Haus Gadenstedt in Wernigerode saniert. Das Haus ist eines der ältesten Gebäude im Ort und gehört heute zur Liebfrauen- und Sylvestrigemeinde. Seit 2014 wird am Haus gearbeitet und bei der Sanierung vor allem das schöne Fachwerk erhalten. Die Bleiglasfenster wurden ebenfalls überarbeitet, da das Blei schon brüchig war, jetzt erstrahlen diese wieder in neuem Glanz. Der fertig gestellte kleine Gemeindesaal kann bereits genutzt werden. Am 12. Februar wird in der Ökumenischen Wärmestube erstmals wieder ein Frühstück serviert. Einlass ab 8.45 Uhr. Im Erkerzimmer und in der Einliegerwohnung wird noch gearbeitet.
http://www.sylvestri-liebfrauen-wernigerode.de/

Erste Dampftour zum Brocken
Der Freundeskreis der Selketalbahn veranstaltet am Samstag, den 06.02.2016 eine Sonderfahrt von Gernrode zum Brocken unter dem Titel "Winterdampf zum Brocken". Tickets dazu unter Stefan Göbel, Telefon (039296) 50007 und ab 18 Uhr 0176 83050262 oder fahrkrarten@freundeskreis-selketalbahn.de weitere Termine zu Sonderfahrten unter www.selketalbahn.de/termine.htm

Schlittenhunde dürfen in Clausthal-Zellerfeld nicht starten
Das Oberharzer Schlittenhunde Aventure muss leider wegen Schneemangel abgesagt werden. Ein Wagenrennen kann aus umwelt- und tierschutzrechtlichen Gründen nicht ausgerichtet werden.

Winterfest am Josephskreuz bei Stolberg
Am 7. Februar 2016 von 11 bis 16 Uhr wird am 120 Jahre alten Josephskreuz wieder das traditionelle Winterfest begangen. Schon zum 21. Mal gibt es diesen Spaß für die ganze Familie. Händlermarkt, Lagerfeuer mit Knüppelkuchen, Tombola, Luftballon-Darth und Büchsenwerfen sind nur einige der zahlreichen Angebote um das Josephskreuz auf dem 580 Meter hohen Großen Auerberg. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch die Stolberger Jagdhornbläser, die Auerbergsänger und eine Disko. Für das leibliche Wohl gibt es Kreppelchen, Grillspezialitäten und Erbsensuppe aus der Gulaschkanone. Der Aufstieg über die 200 Stufen zur Plattform belohnt mit einem herrlichen Rundumblick.

Umweltsünden des Bergbaus im Harz - Über die Flüsse bis in die Nordsee – Arsen und Schwermetalle im Harz - Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnlicher Flora
Woffleben. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert – im Landkreis Osterode am Harz kommt noch Arsen hinzu. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Metalle auf und transportiert sie über die Harzer Flüsse bis in die Nordsee. Viele Schwermetalle reichern sich in Tieren und Pflanzen an, wirken giftig und können sogar Krebs auslösen – doch einige Pflanzen haben sich angepasst und sind in der Lage, mit den hohen Schwermetallgehalten zu koexistieren. Sie tragen in der Harzer Mundart so klangvolle Namen wie Hüttenblume oder Kupferblümchen.

Ein Vortrag des Geologen Dr. Friedhart Knolle am Donnerstag 4.2.2016 in der Gaststätte Jägerhof in Woffleben (Landkreis Nordhausen) um 18.30 Uhr.
Eintritt: 2,50 €
Veranstalter ist der Verein „Glück Auf“ Thüringer Südharz e.V.

Herausgeber und für Nachfragen:
Dipl.-Ing. Manfred Lischke
Am Sportplatz 1
99755 Woffleben
Tel. 036332/207 16
http://www.nationalpark-harz.de

Eröffnung Sonderausstellung "Glanzlichter 2014"
Zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung
„Glanzlichter 2014 - Gewinner des internationalen Naturfoto-Wettbewerbs“
laden wir Sie herzlich nach Ilsenburg in das Nationalparkhaus Ilsetal ein.
Die Eröffnung findet am Mittwoch, 24.2.2016 um 17 Uhr statt.
Die Sonderausstellung ist im Anschluss bis zum 5.6.2016
Di - So von 8.30 - 16.30 Uhr (montags nur an Feiertagen)
geöffnet und eintrittsfrei.
http://www.nationalpark-harz.de

Auch ohne Schnee – Winterferienprogramm am HohneHof Nationalpark Harz lädt wieder zu abwechslungsreichen Veranstaltungen ein
Auch wenn die traumhafte Winterlandschaft rund um das Natur-Erlebniszentrum HohneHof schon wieder verschwunden ist, lädt der Nationalpark Harz wieder zu abwechslungsreichen Veranstaltungen im und am HohneHof ein.
So kann man am Dienstag, den 2. Februar, ab 11 Uhr unter sachkundiger Anleitung Papierschöpfen mit Naturmaterial und somit sein eigenes Kunstwerk entstehen lassen. Am Donnerstag, den 4. Februar, ist um 11 Uhr auf dem Parkplatz Drei Annen Hohne Treff zu einem winterlichen Spaziergang für die ganze Familie, der am großen Backofen auf dem HohneHof einen kulinarischen Abschluss findet.
Jeweils mittwochs ab 11 Uhr ist „Treff mit dem Ranger“, bei dem man sich über den Nationalpark, den HohneHof oder nächste Veranstaltungen informieren kann und die Kinder bei kleinen Basteleien auch bei schlechtem Wetter eine abwechslungsreiche Beschäftigung finden.
Das Natur-Erlebniszentrum ist täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet und lädt mit heißen Getränken und einem kleinen Imbiss auch nach einer winterlichen Wanderung zur Einkehr ein.
http://www.nationalpark-harz.de

Winter im Harz - an den Einfahrten in die Waldwege und Loipen wird um Rücksicht gebeten
Wernigerode - Sankt Andreasberg-Oderhaus. Nach einer langen Zeit der Abstinenz können sich die Harzer und die Touristen über eine wundervolle Winterlandschaft freuen. Die Betreiber der Harzer Ski- und Rodellifte tun ihr Bestes, ihren Nutzern ein optimales Angebot präsentieren zu können. Die Wintersportgemeinden und der Nationalpark Harz bemühen sich ebenfalls, winterbegeisterten Touristen ein breitgefächertes Angebot in der wunderschönen Winterlandschaft anzubieten.

Im Harz und speziell im Nationalpark Harz mit seinem 150 km langen System von Loipen und Winterwanderwegen sollen die klassischen Skilangläufer ebenso Freude finden wie Skater und Winterwanderer. Um die reibungslose Nutzung zu ermöglichen, sind auch die Nationalpark-Mitarbeiter aktiv in Sachen Loipenpräparation - schon frühmorgens und manchmal bis Mitternacht, je nach Wetterlage. Doch leider versuchen viele Autofahrer, beim Erreichen des angepeilten Zieles möglichst nah am Start bzw. Ziel zu parken - koste es was es wolle. Das ist manchmal verständlich, schafft aber oft Probleme. Ärgerlich ist es für unsere Fahrer der Loipenspurgeräte, wenn Bereiche nicht gespurt werden können, weil die Loipeneinfahrten zugeparkt werden. Daher die dringende Bitte an alle Wintersportbegeisterten, die Loipeneinfahrten unbedingt frei zu halten. Dies ist auch für mögliche Rettungseinsätze besonders wichtig - davon können Menschenleben abhängen.
http://www.nationalpark-harz.de

Saisonstart im Nöschenröder Zwölfmorgental
Im Nöschenröder Zwöfmorgental in Wernigerode sind die Loipen gespurt und die Piste für die Skifahrer zur Abfahrt ist präpariert. Der Abfahrtshang wurde für Abfahrtsski, Snowboarder und Rodler hergerichtet, der Lift bringt die Wintersportler nach oben. Die Stadtwalddloipe ist durch den Skiklub Wernigerode für die Skilangläufer gespurt worden. Auch im weiteren Harz sind die Loipen gespurt und die Abfahrten präpariert für die Wintersportler. Wir wünschen Ski Heil!

Die Rückkehr der Wölfe im Yellowstone-Nationalpark – Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg
Sankt Andreasberg. Am Freitag, den 29. Januar 2016 findet um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg der Vortrag „Die Rückkehr der Wölfe im Yellowstone-Nationalpark“ statt.

Referent ist der langjährige Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Frank Raimer, der bereits 1974 bei einer Kanadareise freilebende Wölfe in den Rocky Mountains beobachtet hat. 1980 besuchte er erstmals den Yellowstone-Nationalpark in den USA, der bereits 1872 und damit als erster Nationalpark weltweit überhaupt ausgewiesen worden ist. 1980 gab es dort – seit deren Ausrottung – jedoch noch keine Wölfe. Erst durch ein Wiederansiedelungsprojekt mit kanadischen Wölfen in den Jahren 1995 und 1996 kommt diese Art dort wieder vor. 2013 bis 2015 besuchte Frank Raimer den Park jährlich im Rahmen von mehrwöchigen Studienreisen und beobachtete die Wölfe und deren Beutetiere intensiv.

Welchen Einfluss der Wolfsbestand auf den Bestand der Beutearten hat und dadurch indirekt auf die Vegetation, wird unter anderem im Vortrag erläutert. Auch wird dargestellt, welche Rückschlüsse auf die Verhältnisse in Mitteleuropa und speziell die Verhältnisse im Harz zu ziehen sind: Welchen Einfluss hätte ein Wolfsvorkommen auf Wild und Wald im Harz?

Frank Reimer organisierte 2010 gemeinsam mit Walter Wimmer die große Wolfstagung in Sankt Andreasberg, die durch den Tagungsband bis heute deutschlandweit am besten dokumentierte und publizierte Wolfstagung. Dieser Band ist am 29.1. zu erwerben und kann vom Mitautor Frank Raimer signiert werden.



Der öffentliche Vortrag wird ca. 1,5 Std. dauern, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, eine Spende für das Haus zu geben.

Ort des Vortrags: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg.
http://www.nationalpark-harz.de

Großteil der Loipen in den Harz-Hochlagen am kommenden Wochenende gespurt - den Nationalpark Harz im Winter erleben
Wernigerode. Aufgrund der aktuellen Schneelage in den Harzer Hochlagen und der Temperaturvorhersage für die nächste Zeit werden zum kommenden Wochenende die meisten der Loipen im Nationalpark Harz gespurt oder gewalzt sein. Die derzeitigen Testfahrten mit den Loipenspurgeräten lassen diese Prognose zu.

Im Winter bietet der Nationalpark Harz gut präparierte, schneesichere Loipen in herrlicher Natur. Loipen im Nationalpark sind aktiver Naturschutz – störempfindliche Bereiche werden durch Besucherlenkung beruhigt. Insgesamt etwa 150 km Loipen werden vom Nationalpark bereitgestellt und präpariert. Sie liegen in den Höhenlagen von 350 bis 930 m – vom Schwierigkeitsgrad leicht über mittel bis schwer ist alles dabei. Und unsere Nationalparkmitarbeiter sorgen dafür, dass sie immer gut gespurt sind.

Skiläufer und Wanderer sollten unbedingt auf den gespurten und gekennzeichneten Loipen sowie den ausgewiesenen Wanderwegen bleiben. Denn wenn Sie in dieser für die Tiere so schweren Jahreszeit unbedacht querfeldein wandern, richten Sie oft unbewusst schwere Schäden in der Natur an. Tiere werden aufgeschreckt und aus ihren Verstecken vertrieben. Finden sie danach nicht genug Nahrung, um wieder zu Kräften zu kommen, kann das ihren Tod bedeuten. Daher vermeiden Sie bitte Lärm, leinen Ihre Hunde an und verzichten auf das Skilaufen in der Dämmerung und bei Nacht.

Wenn Sie diese Regeln in der Natur beherzigen, hat der Winter im Nationalpark Harz viel zu bieten – vielleicht wollen Sie mal eine geführte Rangerwanderung mitmachen? In den urigen Bergfichtenwäldern des Ober- und Hochharzes hat man dann das Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen.

Damit auch Wanderer und nicht nur Wintersportler die verschneite Winterlandschaft im Nationalpark genießen können, gibt es auch zahlreiche Winterwanderwege. Selbstverständlich können auch alle anderen ausgewiesenen (Sommer-) Wanderwege im Winter zum Wandern genutzt werden, soweit sie nicht Loipen oder Skiwanderwege sind und die Schneelage nicht zu hoch ist.

Das Wegeangebot des Nationalparks soll dazu beitragen, dass unsere Wanderer den Winterharz nachhaltig erleben können. Gleichzeitig möchten wir an alle Gäste appellieren, für Wanderungen nur diese Wege zu nutzen und nicht die gespurten Loipen zu betreten und damit zu zerstören, denn deren Präparation kostet viel Zeit und Geld.

Über den aktuellen Zustand der Loipen und Winterwanderwege informiert die Internetseite www.wintersport.harzinfo.de
http://www.nationalpark-harz.de

Osterwieck im Laternenschein beim 9. Harzer KulturWinter erleben
Vom 30. Januar bis zum 14. Februar 2016 findet er statt, der 9. Harzer KulturWinter. Diese Veranstaltungsreihe bündelt besondere Führungen, außergewöhnliche Events und einmalige Erlebnisse in den winterlichen Harzorten. Erstmalig dabei ist die Stadt Osterwieck mit einer Laternenführung durch die Fachwerkstadt und anschließendem rustikalen Imbiss.

Der abendliche Rundgang im Laternenschein führt die Gäste durch die mittelalterlichen Gassen Osterwiecks. „Entdecken Sie Fachwerkbaukunst aus mehreren Jahrhunderten, beleuchten Sie die reformatorischen Hausinschriften und erfahren Sie Wissenswertes über das Leben der Menschen damals und heute“, lädt Manuela Bode, Leiterin der Tourist- und Stadtinformation, ein. Der Spaziergang endet im Hotel „Brauner Hirsch“, wo ein kleiner Imbiss im rustikalen Ambiente des Gewölbekellers den Abend beschließt. Im Preis enthalten sind die Stadtführung, eine Laterne sowie ein rustikaler Imbiss inkl. einem Getränk.
Die Mindestteilnehmerzahl beträgt sechs Personen. Die Tourist-Information bittet um Anmeldung mit zwei Tagen Vorlauf zum jeweiligen Veranstaltungstag.
Treffpunkt: Vor dem Heimatmuseum, Am Markt 1, Osterwieck
Termine: 30.1., 6.2., 13.2. 2016 jeweils um 17.30 Uhr
Infos und Buchung: Tourist- und Stadtinformation Osterwieck, Tel. 039421 793555, E-Mail stadtinformation@stadt-osterwieck.de
http://www.stadt-osterwieck.de

Mit dem Smartphone auf den Spuren des Luchses unterwegs im Nationalpark Harz - BUND Niedersachsen e.V. präsentiert aktualisierte Harz App - Bingo-Umweltstiftung hilft
Wernigerode - Torfhaus. Die Harz App – ein mobiler Wander- und Erlebnisführer für den Harz – gibt es bereits seit einigen Jahren. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Nationalparkverwaltung Harz und dem Harzer Tourismusverband hat der BUND Niedersachsen e.V. die App jetzt für das Nationalparkgebiet aktualisiert und um viele multimediale Funktionen erweitert. Drei neue Wildnis-Touren führen naturbegeisterte Wanderer nun zu den Highlights der sagenumwobenen Bergwildnis. Die Touren können kostenlos über das Internet auf Smartphones oder Tablets heruntergeladen werden. Die GPS-Funktion der Geräte führt zu rund 100 Erlebnispunkten entlang der Routen. Dort angekommen erhalten Wanderer auf „Knopfdruck“ ein spannendes Infopaket. Hörgeschichten, Fotos, Tierstimmen, Naturgeräusche und Filmclips bieten faszinierende Einblicke in das reiche Natur- und Kulturerbe und lassen die Harzer Naturgeschichte lebendig werden. Mit Hilfe der App können die vielen kleinen und großen, sichtbaren und unsichtbaren Wunder am Wegesrand entdeckt werden, sagt Tim Schwarzenberger, der die Touren federführend für den BUND entwickelt hat.

Bei der Routenauswahl wurden sowohl Klassiker wie der vielbegangene Goetheweg von Torfhaus zum Brocken berücksichtigt als auch Neuland beschritten. Der GIPFELWANDERWEG mit dem vielsagenden Untertitel „Sieben auf einen Streich“ führt auf die höchsten Harzberge. Die 2-Tages-Tour folgt vornehmlich schmalen Wander- und Bergpfaden. Mehrfach wird das Grüne Band, die ehemalige innerdeutsche Grenze, berührt – Start- und Zielpunkte sind Bad Harzburg oder Altenau.

Mit dem Projekt wird ein innovatives Wanderprodukt geschaffen, das insbesondere auch Jugendliche anspricht, die mit den klassischen Umweltbildungsangeboten nicht immer optimal erreicht werden können, sagt Karsten Behr, Geschäftsführer der Bingo Umweltstiftung, die sich mit 54.200 € an den Entwicklungskosten beteiligt hat. Im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus können zudem 10 wetterfeste Smartphones ausgeliehen werden. Ein Begleitheft zur App enthält die wichtigsten Inhalte der Touren zum Nachlesen. Die App steht auch in einer englischsprachigen Version zur Verfügung.

Die Harz App ist für Handys mit den Betriebssystemen iOS (iPhone) und Android (Google) verfügbar: iOS: https://itunes.apple.com/de/app/harz/id573529806?mt=8 Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.alpstein.alpregio.Harz

Mehr Informationen und den Link zum Download gibt es ebenfalls auf der Webseite des Harzer Tourismusverbands unter http://www.harzinfo.de/service/die-harz-app.html.

Im Play Store von Google steht außerdem eine Android-App mit zusätzlicher Quizfunktion kostenlos zur Verfügung unter:

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.camineo.bundNPHarzDLDE
http://www.nationalpark-harz.de

UNSER HARZ Januar 2016: Rückreise in die verschwindende „Harzheimat“ – Heimatsuche und Heimatpflege in den Büchern und Bildern von Karl Reinecke-Altenau – Jürgenohl - Ein neuer Stadtteil entsteht – Kunstwerke aus Hirschhorn - Handgefertigte Schmuckstücke
Clausthal-Zellerfeld. Karl Reinecke-Altenau – noch immer setzen sich viele mit seinem Leben und Werk auseinander. Prof. Dr. Horst Denkler hat sehr sorgfältig die Zeitströmungen analysiert, in denen Reineckes Schaffen entstanden ist, und in diesem Kontext lassen sich einzelne Aspekte seines Wirkens auch sehr genau bewerten - an einigen Stellen vom Verdacht der Treue zu den Nationalsozialisten befreien, an anderen dem Urteil des nicht-originären Kitsches zuordnen. Trotzdem bleiben die braunen Flecken auf der Weste von Karl Reinecke-Altenau. Eine hochinteressante Abhandlung über den Harzer Heimatschriftsteller, Maler und Brauchtumsbegründer. Und es macht auch nachdenklich, wenn schon damals aufkommender Massentourismus, unaufhaltsame Zivilisationstechnik und Bewirtschaftung aller natürlichen Ressourcen in Reinecke Angst um Verschandelung und Zerstörung seines geliebten Harzes aufkommen ließen, die ihn zu äußersten Anstrengungen anspornte, dessen Schönheit zu erhalten.

Der vierte Bericht über den Goslarer Fliegerhorst schildert die Umwandlung des Militärflughafens in ein Wohngebiet, das hier schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts angedacht worden war. 1947, als Goslars Bevölkerung durch den Zuzug von Flüchtlingen um fast 65 % gestiegen war, wurde entschieden, auf dem Flugplatz einen neuen Stadtteil mit dem späteren Namen "Jürgenohl" entstehen zu lassen. Die britische Militärregierung knüpfte diverse Bedingungen an ihre Genehmigung, u.a. musste die Hälfte der geplanten Bebauung innerhalb von zwei Jahren soweit fertiggestellt sein, dass der Flugplatz als solcher nicht mehr zu gebrauchen war.

Rainer Kutscher beschreibt Schmuckstücke und Gebrauchskunst, die aus Hirschgeweihen bzw. Grandeln hergestellt werden.

Im Bode-Verlag ist nun das über 800 Seiten starke Standardwerk über Bergbaugeschichte und Mineralienschätze im Harz erschienen, das ebenso wie diverse andere regionale Bücher vorgestellt wird, und im Nationalparkforum wird noch einmal auf den Ablauf der Bewerbungsfrist für das Commerzbankpraktikum hingewiesen und eine ehemalige Praktikantin schildert ihre dort gemachten interessanten Erfahrungen.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1

Noch bis zum 15. Januar für das Commerzbank-Umweltpraktikum 2016 bewerben
Wernigerode. Derzeit läuft wieder die Ausschreibung für das Umweltpraktikum 2016 der Commerzbank. Naturbegeisterte Studierende können sich wieder für das „Open-Air“-Semester bewerben, das die Bank auch im kommenden Jahr Studierenden aller Fachrichtungen anbietet. Der Bewerbungszeitraum für die bis zu 70 Plätze des Umweltpraktikums läuft bis zum 15. Januar 2016. Auch der Nationalpark Harz ist mit 4 Plätzen dabei – in Sankt Andreasberg, Torfhaus und Wernigerode.

An 25 Standorten zwischen Watzmann und Wattenmeer werden die Praktikanten ein mehrmonatiges Praxissemester in Deutschlands schönsten Naturlandschaften absolvieren und können in den teilnehmenden Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten – auch im Harz – ihre Leidenschaft für Natur und Umwelt mit praktischen Tätigkeiten verbinden.

Ziel des Commerzbank-Umweltpraktikums ist die Sensibilisierung von Studierenden für nachhaltige Entwicklung und das Aufzeigen von beruflichen Perspektiven im Natur- und Umweltschutz. Im Fokus dieser Ausbildung stehen praxisbezogene Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Arbeitsabläufe der Schutzgebiete. Dabei realisieren die Studierenden eigene Projekte in der Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Besucherbetreuung. Die Commerzbank unterstützt mit einem Praktikantenentgelt und sorgt für die Unterkunft. Die Schutzgebiete übernehmen die fachliche Betreuung der Studierenden.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum hat sich seit den Anfängen im Jahre 1990 kontinuierlich zu einer festen Größe im gesellschaftlichen Engagement der Commerzbank entwickelt. In den 25 Jahren seit Bestehen haben mehr als 1.400 Praktikanten in den Schutzgebieten einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden. Die Absolventen tragen ihre Erfahrungen in Bereiche der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Umwelt. Für viele Teilnehmer gab das Commerzbank-Umweltpraktikum den Anstoß für ihre spätere
Berufswahl.

Die Bewerbung um einen Praktikumsplatz ist ausschließlich online möglich: www.umweltpraktikum.com

Die Praktikantin Dominika Czastková berichtet

„Ich war 2015 im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus eingesetzt. Mein Aufgabenbereich war sehr bunt. Ich durfte an vielen Führungen teilnehmen, bevor ich meine erste eigene Führung durchgeführt habe. Ich habe die Besucher und Wanderer im Besucherzentrum beraten, nicht nur wie sie am besten zum Brocken kommen, sondern auch warum der Nationalpark ist wie er ist und warum man in der Kernzone nichts gegen den Borkenkäfer unternimmt. Am meisten Spaß haben aber selbstverständlich die Führungen gemacht, weil jede Führung besonders und neu ist, obwohl man vielleicht immer das gleiche erzählt.

Weiterhin habe ich an vielen Exkursionen und Fortbildungen teilgenommen, die ich teils selbst organisiert hatte. Das war eine sehr große Bereicherung für mich und mein Wissen, welches ich dann weitergeben konnte. Ich habe mich in der Zeit, in der ich im Harz war, auch viel kreativ betätigen können. Dies wurde auch vom Kollegium geschätzt, was mich für das Thema Wald und Umweltbildung weiter motivierte. Meine „Tuchspiele“ wurden schließlich zu meiner Begeisterung aktiv auch bei den Führungen eingesetzt.

In der folgenden Aufzählung habe ich einige Aktivitäten und Themen zusammengestellt, mit denen ich mich in meiner Zeit im Nationalpark beschäftigt habe: Erlebniswanderungen Brocken, Eckersprung und Oderbrück, Der Ruf der Wildnis – Auf den Spuren der Wölfe, Wir erforschen den wilden Wald, Unterwegs mit Boris Borkenkäfer, Barfußwanderung, Das Moor – Von Hungerkünstlern und „Moorleichen“, Die Rückkehr des Luchses in den Harz, Das Grüne Band – vom Todesstreifen zur Lebenslinie, Wildnis macht stark (dreitägiges Wildniscamp für Lehramtsstudenten), Ein Baum ist ein Wunder – Ein Wald bewirkt Wunder.

Die Zeit, die ich bei meinem Praktikum verbracht habe, die Tage, in denen ich unterwegs sein konnte, ob mit Gruppen, mit Freunden, mit Kollegen oder allein, bei Sturm oder Sonne – das alles hat mich stark bereichert. Auch die Abende, welche wir beim Tee, gemeinsamem Kochen und Backen verbracht haben, waren Tage, die für mich sehr viel bedeutet haben und an die ich mich noch lange erinnern werde. Egal, ob es draußen regnete, was es oft tat, oder ob die Sonne schien, was eher selten war – mein Team war immer für mich da, immer bereit mir zu helfen und mich zu unterstützen. Hiermit möchte ich ein Dankeschön an alle richten, die mir dieses Praktikum überhaupt ermöglicht haben und weiterhin an alle, die dafür gesorgt haben, dass es zu den besten Zeiten meines Lebens gehört.“
http://www.umweltpraktikum.com

2. Bienenveranstaltung am 12.2.2016 in Schladen von 15 - 18 Uhr
http://www.schladen.de

Nationalparkhäuser in Ilsenburg, Schierke und am Scharfenstein bleiben am Donnerstag, dem 7.1.2016 geschlossen
Wernigerode - Brocken. Aus innerbetrieblichen Gründen sind die Angebote des Nationalparks am Donnerstag, dem 7.1.2016 nur eingeschränkt verfügbar.

Die Nationalparkhäuser in Ilsenburg und Schierke bleiben ebenso geschlossen wie die Rangerstation am Scharfenstein. Außerdem entfällt die Rundwanderwegführung auf dem Brocken um 12 Uhr.

Alle anderen Besuchereinrichtungen stehen den Gästen wie gewohnt zur Verfügung und freuen sich auf Ihren Besuch.
http://www.nationalpark-harz.de

Über 1000 Termine und Veranstaltungen - Naturerlebnisprogramm 2016 des Nationalparks Harz erschienen
Wernigerode. Soeben erschienen ist das Naturerlebnis-Programm 2016 des Nationalparks Harz. Erneut werden über 1000 Termine und Veranstaltungen angeboten. Für Naturbegeisterte gibt es im Nationalpark Harz zusammen mit Nationalpark-Rangern, Förstern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Nationalparkhäuser zu allen Jahreszeiten viel zu entdecken. Fledermaus-Exkursion, Wolf-Vortrag oder ein Naturerlebnis für die ganze Familie – thematisch ist für jeden etwas dabei.

Sie möchten nach Ihrem Feierabend die Natur erleben, am Lagerfeuer Interessantes erfahren oder in der Dämmerung den Stimmen der Natur lauschen? Unter der Rubrik „After-Work-Naturerlebnisse“haben wir auch in diesem Jahr wieder spannende Veranstaltungen in den frühen Abendstunden zusammengestellt.

Ab sofort ist das neue Naturerlebnis-Programm „Unterwegs im Nationalpark Harz 2016“ auch als Download verfügbar. Alle Termine sind außerdem in der Rubrik Veranstaltungen einsehbar. Mit Hilfe der Suchfunktion können Besucherinnen und Besucher schon jetzt ihre Ausflüge für das Jahr 2016 in den Nationalpark planen.

Das gedruckte Programm ist in allen Nationalparkhäusern und Informationsstellen, bei den Rangern und in zahlreichen Tourist-Infos der Region erhältlich. Es kann auch bei der Nationalparkverwaltung Harz unter Tel. 03943/5502-31 oder E-Mail unterwegs@nationalpark-harz.de bestellt werden.

Das Programm enthält nicht nur unsere Veranstaltungstermine, sondern sehr viele Zusatzinformationen über all das, was der Nationalpark darüber hinaus zu bieten hat, angefangen bei den Nationalparkhäusern, den Nationalpark-Partnern und Nationalparkgemeinden bis hin zu öffentlichen Verkehrsanbindungen, Umweltbildung und vielem mehr.
http://www.nationalpark-harz.de

Weihnachten im Harz
Weihnachten im Harz bietet viele Überraschungen - die besonderen Weihnachtsmärkte in Quedlinburg, Goslar, Halberstadt und Wernigerode. Die Veranstaltungen in Kirchen, Klöstern und auf Burgen, genießen Sie die Vorweihnachtszeit im schönen Harz!
http://www.weihnachten.harz-urlaub.de

Noch bis zum 08.01.2016 >>> Ausstellung Fotowettbewerbs „HarzNATUR 2015“
Der Nationalpark Harz hat 2015 zusammen mit der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH aus Herzberg zum vierten Mal einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Beim Wettbewerb sollen Motive von Tieren, Pflanzen oder Landschaften aus dem nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands mit der Kamera eingefangen werden. Geheimnisvolle Waldbilder, schroffe Felsen, rauschende Bäche und jahreszeitliche Farbenpracht können dabei ebenso in Szene gesetzt werden wie eine Vielzahl spannender und zum Teil seltener Tierarten.
Die Jury hatte auch in diesem Jahr die schwere Aufgabe, aus den zahlreich eingereichten Fotos die besten auszuwählen. Eine Ausstellung mit 45 Bildern ist bis zum 8.1.2016 im Nationalparkhaus Ilsetal in Ilsenburg zu sehen. Die Sonderausstellung ist dienstags bis sonntags von 8.30 – 16.30 Uhr (montags außer an Feiertagen Ruhetag) geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Weiterhin wurden die 14 besten Bilder des Wettbewerbs für den Nationalpark-Kalender 2016 ausgewählt. Dieser ist nach der Ausstellungseröffnung zum Preis von 14,95 € in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen erhältlich. Der Erlös des Kalenders kommt dem Harzer Luchsprojekt zugute (www.luchsprojekt-harz.de), das in diesem Jahr auf eine 15-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken kann. Bestellt werden kann der Kalender auch beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0.

UNSER HARZ Dezember: Das bewegte Leben des Fliegers Willy Steinkrauß und seine waghalsige erste Winterlandung im Februar 1927 auf dem Brocken; Nachrichten vom Harz vor 100 Jahren (1915); Serienabschluss „Der geteilte Harz 1946 - 1989 – Der Wind der Veränderung“
Clausthal-Zellerfeld. Mit vier zusätzlichen Seiten erscheint UNSER HARZ im Dezember 2015. Zwei lange Artikel, zwei kleine Geschichten und der letzte Teil der Grenzserie sowie eine Menge Buchvorstellungen haben es notwendig gemacht.

Der erste Artikel befasst sich mit Willy Steinkrauß, der im Februar 1927 bei tiefem Schnee auf dem Brocken landete. Er gehörte zu den Menschen, die – bedingt durch ihre frühe Kriegslaufbahn – den Anschluss an das zivile Leben verloren hatten und nach dem Krieg versuchten, sich mit den dort erworbenen Fähigkeiten, in seinem Fall dem fliegerische Können, durchzuschlagen. Der Autor Dr. Gerd Kley schildert das Leben des Fliegers und lässt ihn bei der Beschreibung seiner Winterlandung auf dem Brocken selbst zu Wort kommen.

Im zweiten langen Bericht zeichnen die von Hans-Heinrich Hillegeist zusammengetragenen Nachrichten aus dem Harz vor 100 Jahren ein lebendiges Bild der damaligen Zeit. Manches Bekannte taucht auf, auch etliches, das heute skurril anmutet. Natürlich war auch das Jahr 1915 vom Kriegsgeschehen geprägt, was sich in zahlreichen Mitteilungen widerspiegelt bis dahin, dass Harzer Köhler nach Nordfrankreich geschickt wurden, um dort Holzkohle zum Beheizen der Schützengräben herzustellen in diesem, wie auch mehrfach anklingt, sehr schneereichen Winter.

Die kleine Anekdote „Augenblicke“ mag vielleicht dazu animieren, besondere Augenblicke im neuen Jahr bewusster wahrzunehmen. Und ein weiterer Streich des Harzwichtels Emeril samt dem schönen Bild, das Dieter Utermöhlen dafür gezeichnet hat, findet auch noch Platz in diesem Dezemberheft, das traditionsgemäß auch noch etliche Buchrezensionen liefert.

Die letzte Folge der Grenzserie der beliebten Autorin Wiebke Kock befasst sich mit dem Wind der Veränderung, woher kam er?

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus am 10. Dezember 2015 geschlossen
Torfhaus. Aufgrund einer internen Fortbildung bleibt das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus am Donnerstag, den 10. Dezember geschlossen. Wir bitten alle Gäste um Verständnis.

Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus ist in den Wintermonaten dienstags bis sonntags (an Feiertagen und in den Ferien auch montags) von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Das Zentrum bietet mit seiner interaktiven Ausstellung spannende Einblicke in die sagenumwobene Bergwildnis des Nationalpark Harz und in das Grüne Band. Auch das Nationalpark-Kino und die vielfältigen Angeboten im Nationalpark-Laden laden zum Verweilen ein.
http://www.torfhaus.info

Buchneuerscheinung „Im Anflug auf Planquadrat Julius-Caesar – Flugzeugabstürze des 2. Weltkrieges im nördlichen Harzvorland“
Gernrode. Die nördöstliche Harzregion ist, mit Ausnahme von Halberstadt, recht glimpflich durch den 2. Weltkrieg gekommen, was die eigentlichen Kriegshandlungen betrifft. Dieser grauenhafte Weltkrieg, der 60 bis 70 Millionen Tote gefordert hat – hinzu kamen unzählige Vermisste, Invaliden, Witwen und Waisen – hat unermessliches Leid über die Menschheit gebracht. Daran muss immer wieder erinnert werden.

Das Autorenteam Bernd Sternal aus Gernrode und Werner Hartmann aus Halberstadt hat sich mit den Auswirkungen des Luftkrieges im Planquadrat J-C auseinandergesetzt. Zuvor hatte Ortschronist Hartmann in Jahrzehnte langer Arbeit deutsche sowie alliierte Flugzeugabstürze in diesem Luftraumabschnitt recherchiert. 112 davon werden in diesem Werk vorgestellt, von weiteren Abstürzen sind leider keine Informationen mehr verfügbar. Dennoch ist wohl ein interessantes kleines Buch entstanden, das versucht, ein trauriges Stück Zeitgeschichte aufzuarbeiten, von dem in naher Zukunft keine Zeitzeugen mehr vorhanden sein werden. Im Anhang des Buches werden nach Schilderung der Geschehnisse noch die zum Einsatz gekommenen deutschen sowie alliierten Flugzeuge kurz dargestellt.

Das Buch ist mit einer farbigen doppelseitigen Karte sowie 32 Schwarz-Weiß-Fotos und Abbildungen ausgestattet, die einen Eindruck von dieser Zeit vermitteln, die erst etwas mehr als 70 Jahre zurückliegt.

Gestaltet und herausgegeben hat dieses Buch mit farbig-strukturiertem Paperback-Einband der Verlag Sternal Media in Gernrode. Verlag und Hersteller ist die Books on Demand GmbH, Norderstedt. Das Buch hat 75 Seiten und ist unter ISBN 978-3-7392-1834-2 überall im Buchhandel zu erwerben oder zu bestellen oder auch online unter http://www.buch.sternal-media.de und kostet 12,90 Euro. Auch eine E-Book Version ist demnächst im Handel erhältlich.
http://www.buch.sternal-media.de

Sankt Andreasberg: Schwebendes Dach am Oderteich
Sankt Andreasberg. Einige Autofahrer, die am Freitag, den 27. November 2015 morgens über den Damm des Oderteiches fahren wollten, wurden Zeuge eines besonderen Schauspiels: Das kleine Dach, das für die Instandhaltungsarbeiten am Damm des Oderteiches schon vor einiger Zeit von den Harzwasserwerken komplett vom Striegelhaus abgenommen und in der Nähe zwischengelagert worden war, schwebte nun – am Haken eines kleinen Krans – über die Dammkrone, um wieder an seinen angestammten Platz montiert zu werden. Dort wird es zukünftig, wie schon in der Vergangenheit, diese wichtige wasserwirtschaftliche Einrichtung, die Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes ist, vor den Einflüssen des wechselhaften Oberharzwetters schützen.
Ein solches Unterfangen hat in der langen Geschichte des Oderteiches vermutlich noch nie stattgefunden und vielleicht wird es das auch nie wieder geben. Das Ereignis fand in winterlicher Pracht statt - die ersten Schneefälle der Saison hatten die Landschaft zuvor „weiß garniert“.
http://www.nationalpark-harz.de

Eingeschränktes Nationalpark-Angebot am 8.12.2015
Nationalparkhäuser in Ilsenburg, Schierke und am Scharfenstein bleiben am Dienstag, dem 8.12.2015 geschlossen
Wernigerode. Aus innerbetrieblichen Gründen sind die Angebote des Nationalparks am Dienstag, dem 8.12.2015 nur eingeschränkt verfügbar.Die Nationalparkhäuser in Ilsenburg und Schierke bleiben ebenso geschlossen wie die Rangerstation am Scharfenstein. Außerdem entfällt die Rundwanderwegführung auf dem Brocken um 12 Uhr.

Alle anderen Besuchereinrichtungen stehen den Gästen wie gewohnt zur Verfügung und freuen sich auf Ihren Besuch.
http://www.nationalpark-harz.de

Weihnachtszeit am HohneHof
Wernigerode. Das Natur-Erlebniszentrum HohneHof erwartet auch in der Vorweihnachtszeit viele Besucher. Die große Feuerschale und heiße Getränke laden auch bei niedrigen Temperaturen zum Verweilen ein.
Im Rahmen des lebendigen Adventskalenders wird am Samstag, den 12. Dezember ab 11.00 Uhr dann auch der große Backofen in Aktion sein, wo alle Gäste zum Mitmachen und Ausprobieren herzlich eingeladen sind. Dazwischen kann auch gebastelt oder der neue Natur-Beobachtungskalender im Haus eingeweiht werden.
Wer dann bis kurz vor dem Weihnachtsfest noch keine Geschenk-Idee hat, der kann am Samstag, den 19. Dezember ab 11.00 Uhr unter sachkundiger Anleitung Weihnachtsgeschenke aus Naturmaterial selbst gestalten. Verschiedene Angebote für jede Altersgruppe bieten allen Gästen die Chance noch ein ganz persönliches Weihnachtsgeschenk zu finden. Anfragen oder Anmeldung dazu sind unter Tel. 039455 / 8640 möglich.
Am Montag, den 7. Dezember sowie am 24., 25. und 31.12. ist das Natur-Erlebniszentrum geschlossen. An allen anderen Tagen freuen wir uns auf unsere großen und kleinen Gäste!
http://www.nationalpark-harz.de

Ausverkauf der Natur im Harz
Die ganze Welt redet vom Klimawandel, aber in Wernigerode und Braunlage wird er ignoriert / BUND fordert Oberbürgermeister Gaffert auf, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und sein Amt demokratisch auszufüllen / „Geheimdiplomatie“ hinter verschlossenen Amtsstuben muss endlich beendet werden

Magdeburg, 2015-12-01: Während in Paris und der ganzen Welt über Wege verhandelt wird, wie man den Irrweg der globalen Erwärmung beenden kann, wird im Harz munter und unter Ausblendung der Fakten an Wintersportgebieten geplant. Obwohl der Winter von Jahr zu Jahr immer stärker ausfällt. Deutlich zu sehen in diesen Tagen im Dezember 2015 an schneearmen Wäldern bei Schierke und Braunlage. So musste der Saisonstart am Wurmberg – wie schon in den vergangenen Jahren – erneut verschoben werden. Und ob es weiße Weihnachten gibt, ist mehr als unsicher in diesem wärmsten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Diese klaren Fakten führen die Wintersportpläne des Wernigeröder Oberbürgermeisters Peter Gaffert immer mehr ad absurdum. Hier sollen Millionen Euro investiert werden und 40 ha Wald abgeholzt werden für eine Planung, die kalte Winter benötigt. In Braunlage ist man schon weiter. Hier setzt jetzt die vom BUND schon früh befürchtete Salamitaktik ein. „Es soll ein Antrag auf Verdopplung der Wasserentnahme aus der Warmen Bode in Braunlage vorliegen, nur um die Schneekanonen auf dem Wurmberg bedienen zu können, und auch der geplante Bau noch eines weiteren Großparkplatzes bei Braunlage mit der Folge der Vernichtung weiterer 5 Hektar gesunden Waldes ist nur auf der Agenda, weil dem Projekt Wurmberg von Anfang an ein vernünftiges und längerübergreifendes Verkehrskonzept fehlte“, so Dr. Friedhart Knolle, Sprecher des BUND-Regionalverbands Westharz. Überhaupt findet länderübergreifende Planung zwischen Wernigerode und Braunlage nicht statt – jeder plant gegen jeden.

Auch betriebswirtschaftlich machen die Planungen immer weniger Sinn. Schneekanonen benötigen zur erfolgreichen Beschneiung – 4 Grad Celsius, und nicht wie vom Seilbahnbetreiber angegeben NULL Grad Celsius, obwohl das immer noch im Internet behauptet wird.
„Und all das“, so Oliver Wendenkampf, Landesgeschäftsführer des BUND in Sachsen-Anhalt, „ohne dass die Bevölkerung ehrlich und mit allen Zusammenhängen darüber informiert wird“.
Im Gegenteil. Oberbürgermeister Gaffert, die Wurmberg-Seilbahn GmbH mit Geschäftsführer Nüsse und der potentielle Investor des Traum(a)s „Natürlich Schierke“ machen der Bevölkerung nach wie vor weiß, dieses unmögliche Projekt habe eine realistische Zukunft.

„Da hilft auch eine Ortsbegehung, um die anerkannten Naturschutzverbände einzuwickeln, nichts“, so Wendenkampf weiter. „Der Klimawandel ist auch für alles Geld der Welt nicht aufzuhalten und eine intransparente Politik des Oberbürgermeisters wird Recht und Gesetz nicht außer Kraft setzen, im Gegenteil“.

Oliver Wendenkampf, Landesgeschäftsführer
http://bund-sachsen-anhalt.de/

Die Stieglitzecke im Nationalpark Harz und der Stieglitz - Vogel des Jahres 2016
Wernigerode - Sankt Andreasberg. Vor der Schutzhütte an der "Stieglitzecke“ im Nationalpark Harz zwischen Sankt Andreasberg und Clausthal-Zellerfeld zeigt hier Eva Schulz, die derzeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr beim NABU im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg absolviert, das Poster vom „Vogel des Jahres 2016“ – dem Stieglitz.

Eine Wanderung im Nationalpark Harz von diesem Startpunkt aus wird anlässlich der Ernennung des Stieglitz´ zum „Vogel des Jahres“ besonders empfohlen. Anschließend bietet es sich an, das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg zu besuchen. Hier kann man sich über die durch den Bergbau geprägte Historie des Oberharzes informieren mit all den Einflüssen und Folgen, die sich daraus für die Natur ergaben.

Wer sich eingehender mit dem historischen Verhältnis zwischen den Menschen und den Vögeln im Harz befassen möchte, der kann z.B. im Shop des Hauses das Buch „Mensch und Vogel im Harz“ von Friedel Knolle erwerben, das die Geschichte des Vogelfangs und der Vogelzucht im Harz zum Inhalt hat.

Gegenüber, beim Bergwerksmuseum „Grube Samson“, ist den historisch interessierten Vogelfreunden auch der Besuch des „Harzer Roller Kanarien-Museum“ zu empfehlen (bis zum 20. Dezember an Sonntagen geschlossen). Die Harzer Bergleute nutzten die Vögel nicht nur als „Biosensoren“, die sie unter Tage vor "schlechten Wettern" warnten. Sie entwickelten aus der Kanarienzucht auch einen bedeutenden Nebenerwerb und exportierten die Vögel in alle Welt.
http://www.nationalparkhaus-sanktandreasberg.de

Nachfahren der Mana Hatta Indianer im Indianermuseum Derenburg
Am 22. November lädt der Museums-Chef Thomas Merbt zu einem besonderen Event ein. Er hat Besuch von Nachfahren der Mana Hatta Indianer aus Kanada. Sie leben nach Vertreibung und Flucht im heutigen Delaware in der kanadischen Provinz Ontario. Auf den Spuren ihrer Vergangenheit besuchen der Häuptling Greg Peters und 3 weitere Delawaren das Museum in Derenburg. Ab 14 Uhr wird es eine Veranstaltung mit Gesängen zum Trommelklang, Vorträgen in Deutsch und englisch sowie einen Film über das Reservat geben. Besucher sind herzlich eingeladen.
http://www.indianermuseum.com

Aktuelle Harz-Zeitschrift 2015 erschienen – Beiträge zur Harzgeschichte von den Burgen Falkenstein und Scharzfels über Quedlinburg und die Bergbaugeschichte bis zu den Harzer Volkstrachten
Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 67. Jahrgang der Harz-Zeitschrift für das Jahr 2015, die für den in Wernigerode Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. von Dr. Bernd Feicke herausgegeben wird. Die Zeitschrift hat eine lange Geschichte – sie erschien erstmals 1868. Dr. Feicke verabschiedet sich mit diesem Band und übergibt die Redaktion in jüngere Hände.

Der aktuelle Band beschäftigt sich mit mehreren historischen Fachdisziplinen zahlreicher Orte aus dem gesamten Harz. So untersucht Christof Römer die Anfänge der Gründung des Bistums Halberstadt und Klaus Garcke geht der Frage nach, ob die Gebeine des Heiligen Servatius nach Quedlinburg gelangt sind. Udo Münnich beschäftigt sich mit der Herkunft der Ritter von Rode als zeitweiliger Inhaber des Falkensteins. Hans-Günther Griep geht der Baugeschichte des Marstalls in Goslar nach. Numismatiker dürfte der Beitrag von Paul Lauerwald zum münz- und geldpolitischen Engagement der Reichsstadt Nordhausen von 1715 bis 1803 interessieren. Die Montangeschichte des Oberharzes widerspiegelt sich in den Beiträgen von Hans-Heinrich Hillegeist zu den Zusammenhängen um die Zerstörung der Burg Scharzfels 1761, von Hans-Georg Dettmer zur Bedeutung von Héron de Villfosse, „Napoleons Mann im Harzer Revier“, und von Axel Wellner zum Bergmedikus Dr. J. F. W. Böhmer (1754-1788), erster Ehemann der zentralen Frauengestalt der deutschen Romantik Caroline Michaelis-Böhmer-Schlegel-Schelling. Bernd Feicke beschäftigt sich mit der Baugeschichte und den Bewohnern des Rektorhauses des Gymnasiums Eisleben sowie deren Bedeutung für das 18. Jahrhundert. Die Kostümbildnerin Doris Garscha-Friedrich berichtet über Stickereien an Harzer Volkstrachten und ihre Wurzeln. Schließlich stellt Falko Rost historisierende Kirchenneubauten des 19./20. Jahrhunderts im ehemaligen Kreis Blankenburg vor. Eine Zeitschriftenschau für den Harz, Berichte zu Veranstaltungen des Harz-Vereins und zahlreiche Rezensionen, darunter zum Band 5 des Urkundenbuches des Hochstiftes Halberstadt, der die in den 1880er Jahren erschienenen vier Bände abschließt, und zum dreibändigen Häuserbuch Quedlinburgs des diesjährigen Denkmalpflegepreisträgers Sachsen-Anhalts, Karlheinz Wauer, runden den Jahrgang ab.

Der mit zahlreichen Abbildungen illustrierte Band kann über den örtlichen Buchhandel oder den Lukas-Verlag http://www.lukasverlag.com bestellt werden.

Herausgeber und für Rückfragen:
Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e.V.
Bernd Feicke
Straße des Friedens 269
06502 Thale
Tel. 03946/6318
berndfeicke@web.de
http://www.lukasverlag.com

Ersatz der Roten Brücke im Ilsetal - wichtig für den Ilsenburger Wandertourismus
Wernigerode - Ilsenburg. Die Rote Brücke an der Bremer Hütte im Ilsetal ist in die Jahre gekommen und muss aus Sicherheitsgründen ersetzt werden.
Bevor mit dem Neubau begonnen werden kann, wird die alte Brücke abgerissen. Wanderer, die aus Richtung Ilsenburg den Bremer Weg nutzen, werden deshalb gebeten, ab der Brücke am Heinrich Heine-Denkmal auf den Heinrich Heine-Weg auszuweichen, der weiterhin ungehindert genutzt werden kann. Die Umleitung ist ausgeschildert.
Nach dem Abriss der alten Brücke wird eine Behelfsbrücke für Fußgänger errichtet. So kann im Winter bei Glätte auf dem Heinrich Heine-Weg wieder der Bremer Weg genutzt werden.
http://www.nationalpark-harz.de

UNSER HARZ November 2015: Fliegerhorst Goslar: Vom Kriegsende über „Kalten Krieg“ und „Wende“ zur Nachnutzung. Kreisübergreifende Arsenbelastung von Sankt Andreasberg bis in die Oderaue im Landkreis Osterode am Harz. Ein Mauerrest erinnert an ein untergegangenes Dorf: Einiges über die Ruine Mötlingerode am Feldbrunnen (zwischen Osterode und Dorste) – vor 25 Jahren wurde dort ein Denkstein aufgestellt. Der geteilte Harz, 1945 - 1989, Teil 7: Die Propstei Blankenburg. Nationalpark-Tag des NIG Bad Harzburg – Erlebniswanderung auf dem Naturmythenpfad Braunlage
Clausthal-Zellerfeld. Schon bald nach Kriegsende zog sich die US-Army aus Goslar gemäß den bereits 1943 zwischen den Besatzungsmächten vereinbarten Gebietsaufteilungen zurück und die Briten übernahmen Goslar und damit auch den Fliegerhorst. Dieser Flughafen wurde von ihnen nicht mehr benötigt und daher unbrauchbar gemacht – das Rollfeld wurde mit Wohnraum für die durch Flüchtlinge stark angewachsene Bevölkerung bebaut. Detailliert wird von Dr. Donald Giesecke und Günter Piegsa im ersten Beitrag des Heftes die sich anschließende wechselvolle Nutzung des Areals beschrieben – erst durch britische Einheiten, später durch Einheiten der neu gegründeten Bundeswehr. Nach Abzug der Bundeswehr steht nun wieder eine neue Nutzung dieses Areals an.
Bereits 1550 ist die erste Schmelzhütte im Sankt Andreasberger Ortsteil Silberhütte belegt. Im 19. Jh. entstand auf dem Hüttengelände ein Arsenikwerk. Ausgelöst durch Recherchen aufgrund von Krebserkrankungen in der dort lebenden Bevölkerung wurde den Schadstoffbelastungen im Umfeld der Hütte nachgegangen. Die erstaunlichen Ergebnisse mit Arsen- und Schwermetall-Auswirkungen bis weit in den Landkreis Osterode am Harz hinein sind in unserem zweiten Artikel von Dr. Friedhart Knolle veröffentlicht.
Am Feldbrunnen, wo die Straße nach Uehrde abzweigt, thront auf der Anhöhe ein alter Mauerrest. Was es mit diesem auf sich hat, schildert Ingrid Kreckmann im dritten Beitrag des Hefts.
Im 7. Teil der Serie über den geteilten Harz schreibt Wiebke Kock über die Propstei Blankenburg. Auch die Situation vieler Kirchengemeinden wurde durch die innerdeutsche Grenze beeinflusst, waren doch viele sowohl im Osten wie im Westen jetzt von ihrer Landeskirche abgetrennt. Finanziell ging es den Kirchen im Osten schlecht und damit auch ihren Angestellten, was durch die Aktion „Kirchlicher Bruderdienst“ abgemildert werden sollte.
Im Nationalparkforum schildert Ralf Zumbruch seinen ersten Einsatz als Nationalpark-Waldführer, den er mit einer 5. Klasse des Niedersächsischen Internatsgymnasiums Bad Harzburg auf dem Naturmythenpfad in Braunlage verbracht hat.
Auf der Heftrückseite präsentiert sich das Museum Burg Falkenstein.
Das ganze Heft steht unter
https://www.researchgate.net/profile/Friedhart_Knolle
auch im Internet und kann dort ausnahmsweise kostenlos heruntergeladen werden.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC- Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1.

-„Halberstadt – Fliegerstadt bis 1918 mit einem Abriss der Luftfahrtgeschichte-
Halberstadt und Gernrode. Der Harzer Autor Bernd Sternal hat sich einem regionalen Kapitel der Industrie- und Technik-Geschichte zugewandt, das weitgehend in Vergessenheit geraten ist: Halberstadt als einer der innovativsten und erfolgreichsten Flugzeugproduktionsstandorte des Ersten Weltkrieges sowie als renommierter Standort zur Pilotenausbildung.
Um die technischen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge, wie Halberstadt Fliegerstadt wurde, besser zu veranschaulichen, hat der Autor dem Regionalteil einen kurzen Abriss der Luftfahrtgeschichte vorangestellt.
Das Buch ist zudem mit ca. 100 seltenen Zeitdokumenten in Form von Fotos, Grafiken und Zeichnungen ausgestattet, die einen Eindruck von einer Zeit vermitteln, die erst 100 Jahre zurückliegt, uns jedoch vom Stand der Technik her wie eine kleine Ewigkeit vorkommt.
Gestaltet und herausgegeben hat dieses Buch mit farbig-strukturiertem Paperback-Einband der Verlag Sternal Media in Gernrode. Verlag und Hersteller ist die Books on Demand GmbH, Norderstedt. Das Buch hat 140 Seiten und ist mit vier farbigen sowie 94 s/w Abbildungen ausgestattet. Es ist ab sofort überall im Buchhandel unter ISBN: 978-3-7386-5979-5 zu erwerben oder zu bestellen oder auch online unter http://www.buch.sternal-media.de und kostet 14,99 Euro. Auch eine E-Book Version ist im Handel für 9,99 Euro erhältlich.
http://www.buch.sternal-media.de

Neuer Nationalparkpartner „Romantischer Winkel“ in Bad Sachsa
Der »Romantische Winkel« SPA & Wellness Resort ist ein privat geführtes Fünf Sterne-Wellnesshotel im Südharz. Seit 35 Jahren ist das Haus gewachsen und wird heute von Nora und Josef Oelkers geführt. Es achtet seit vielen Jahren auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Viabono, der bundesweite Nachhaltigkeits-Zertifizierer in der Reise- und Tourismusbranche, bescheinigte daher jetzt dem Wellnesshotel die Klima-Effizienzklasse A. Damit darf sich der Romantische Winkel als klimafreundliches Wellnesshotel bezeichnen. Das Engagement der Hotelinhaber beschränkt sich in Sachen Klimaschutz nicht nur auf die CO?-Einsparung beim Kauf regionaler Lebensmittel. Das Hotel produziert dank eines eigenen Blockheizkraftwerks Strom und Wärme selbst und spart damit pro Jahr rund 230 Tonnen Kohlendioxid ein. Zusätzlich wird die gesamte Abwärme aus den Kühlhäusern des Hotels genutzt, um die 2014 neu erstellte Hotelauffahrt im Winter schnee- und eisfrei zu halten. In den nächsten Jahren wollen Nora und Josef Oelkers weiter in das Energiesystem des Hotels investieren. So soll beispielsweise das Hotelrestaurant eine Teilklimatisierungsanlage, d.h. Adiabatik-Kühlung erhalten, und auch die Lüftungsanlagen im Schwimmbad sowie in der Hotelküche sollen durch neue und energieeffizientere Anlagen ersetzt werden. Der „Romantische Winkel“ ist Gewinner des Mittelstandpreises 2013 und wurde mehrfach für sein eigens entwickeltes Wellnesskonzept „RoLigio“ mit der Wellness Aphrodite ausgezeichnet.
Für die Mehrheit der Menschen ist intakte Natur ein wesentlicher Bestandteil des Urlaubs. Die Gäste von heute wählen ihr Reiseziel unter anderem auf der Grundlage ökologischer Kriterien aus. Umweltorientierte Qualität und Genuss haben im Tourismus Zukunft. Nationalpark-Partnerbetriebe werden ökologisch vorbildlich geführt und fühlen sich mit der einzigartigen Naturlandschaft des Harzes in besonderem Maß verbunden. Mit dieser Initiative fördert der Nationalpark Harz den nachhaltigen Tourismus in der Region und trägt dazu bei, ihn weiterzuentwickeln. Die Häuser sind Teil des deutschlandweiten Nationalpark-Partner-Projektes. Es sind Gastgeber, die sich die Nationalpark-Philosophie auf ihre Fahne geschrieben haben – sie identifizieren sich mit den Zielen des Nationalparks Harz und nutzen das Partner-Logo als Qualitätszeichen im Marketing, treten für die Kooperation mit dem Nationalpark ein, bieten Qualität an, die durch Zertifikate nachgewiesen wird und sich an nachhaltiger Betriebsführung orientiert, und unterstützen die umweltfreundliche Mobilität in der Nationalparkregion Harz durch Service und Information. Weitere Informationen:
http://www.nationalpark-harz.de/de/partner/1_start/index.php

Wegesanierung im Nationalpark Harz
Wernigerode. Die Nationalparkverwaltung Harz führt ab 5./6. November 2015 im Sandbrinktal oberhalb von Schierke Sanierungsarbeiten an Waldwegen durch.
Auf einer Gesamtlänge von mehr als einem Kilometer werden von der Sandbrinkstraße und dem sog. Toten Weg bituminöse Tragdeckschichten entfernt. Sie müssen als Sondermüll entsorgt werden. Das wurde dringend erforderlich, da durch Verschleiß dieser Deckschichten bitumenhaltiges Material mehr und mehr in den sensiblen Naturraum abgetragen wird.
Die Arbeiten sind zeitlich so eingetaktet worden, dass sie nach der Hauptwandersaison (Ferienzeit) und vor der beginnenden Wintersaison stattfinden.
Während der Arbeiten, die auch die Sanierung der Wasserführung an den Wegen beinhalten, wird eine Wegesperrung erforderlich. Es wird örtlich auf Ausweichmöglichkeiten hingewiesen.
Die Nationalparkverwaltung bittet um Verständnis für diese Maßnahmen, die zügig umgesetzt werden sollen.
http://www.nationalpark-harz.de

Abschied vom Besucherbergwerk "Drei Kronen und Ehrt" in Rübeland
Am 31. Oktober 2015 wird dieses unerreichbare und bedeutende Besucherbergwerk für immer geschlossen werden.
Von 1939 bis 1990 wurden im Bergwerk ca. 7 Millionen Tonnen Eisenerz und Schwefelkies abgebaut. Gleich nach der Stilllegung der Grube begannen ehemalige Bergleute mit dem Aufbau eines Besucherbergwerkes. Nun wird das Bergwerk nach 25 Jahren geschlossen. In Zukunft sollen die Stollen mit Abraum und Kraftwerksasche verfüllt werden, um zu verhindern, dass das darüber liegende Gebirge einstürzt. Ein letztes Mal "Glück auf!" war am 1. November zuhören.

Nationalpark und Mountainbiker agieren gemeinsam – Wegenetz und Arbeitseinsatz
Wernigerode. In den letzten Jahren hatten öffentliche Diskussionen über die Vereinbarkeit von Wandern und Mountainbiking im Nationalpark Harz und auch in anderen Waldgebieten des Harzes immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Auch bundesweit wird diese Debatte in praktisch allen touristisch genutzten Waldgebieten geführt.
Lösungen finden sich nur im direkten Gespräch. Im Gebiet des heutigen Nationalparks Harz haben diese Abstimmungsgespräche eine lange Tradition – auch bei der Entwicklung des heutigen Loipensystems ebneten zahlreiche Gespräche den Weg zur heutigen Kooperation. In jüngster Zeit verlief die Entwicklung von Konflikten hin zur vertrauensvollen Kooperation beim Thema Geocaching ähnlich.
Ein vergleichbarer Durchbruch konnte auch beim Thema Mountainbiking erreicht werden. Einige der beliebtesten Wege und Pfade verlaufen zumindest teilweise über das Gebiet das Nationalparks Harz. Aus unterschiedlichen Gründen wurden einige Wege im sachsen-anhaltischen Teil des Nationalparks bereits im Jahre 2012 für Mountainbiker gesperrt, d.h. die Räder müssen dort ggf. geschoben werden. Weitere Sperrungen im niedersächsischen Teil waren seit längerer Zeit notwendig und in Planung.
In zahlreichen Gesprächen und auf einer Ortsbegehung der kritischen Wege mit Nutzungskonflikten wurden zwischen den Interessenvertretern der betroffenen Nutzergruppen geeignete und tragbare Wege des Vorgehens gefunden. Dabei wurden die Anforderungen der einzelnen Nutzergruppen in einer konstruktiven, offenen, fruchtbaren und freundlichen Atmosphäre diskutiert und Lösungen besprochen, deren Umsetzung auch die DIMB-IG Harz zustimmte. Nun wird noch der Nationalpark-Beirat im November darüber beraten.
Die Vertreter der Mountainbiker wissen, dass dieser geplante Kompromiss einige Grundvoraussetzungen an sie stellt, die in den sog. Trail Rules schon festgelegt wurden und die für verantwortungsvolle Mountainbiker selbstverständlich sind: die Natur und Fußgänger haben immer Vorrang! Die Einhaltung der "Trail Rules" der Deutschen Initiative Mountainbike (DIMB) und des Wegeplans haben auf Nationalparkgebiet elementare Bedeutung für die Zukunft der Freizeitbeschäftigung Mountainbiking – diesem Grundsatz stimmten alle Gesprächsteilnehmer zu.
Zur Konkretisierung der künftigen Zusammenarbeit der Mountainbiker wurde nun ein gemeinsamer Arbeitseinsatz zur Beseitigung von Wegeschäden am Acker bei Altenau-Torfhaus durchgeführt. Er fand am Wolfswarter Fußweg statt. 20 engagierte Mountainbiker hatten zugesagt, die gemeinsam mit Rangern des Nationalparks und Mitarbeitern des Nationalpark-Revierförsters Klaus-Dieter Schultze geschuftet haben, um Wasserabschläge herzustellen, damit der arg in Mitleidenschaft gezogene Weg wieder in Ordnung kommt. Der Erfolg kann sich sehen lassen und hat auch symbolischen Charakter – miteinander geht’s besser als gegeneinander
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HarzNATUR 2015 - Gewinner des Fotowettbewerbs stehen fest - Gewinner Joachim Gleichmann aus Clausthal-Zellerfeld – Fotoausstellung mit den besten Motiven im Nationalparkhaus Ilsetal in Ilsenburg – Nationalpark-Kalender ab sofort im Handel
Wernigerode. Jüngst wurden die drei Gewinner des Fotowettbewerbs „HarzNATUR 2015“ ausgezeichnet. Der Nationalpark Harz hatte zusammen mit der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH aus Herzberg zum vierten Mal einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Schauspieler und engagierte Umweltschützer Hannes Jaenicke.

Beim Wettbewerb sollen Motive von Tieren, Pflanzen oder Landschaften aus dem nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands mit der Kamera eingefangen werden. Geheimnisvolle Waldbilder, schroffe Felsen, rauschende Bäche und jahreszeitliche Farbenpracht können dabei ebenso in Szene gesetzt werden wie eine Vielzahl spannender und zum Teil seltener Tierarten.

Gesucht wurden Bilder in drei Kategorien:
A. Es rennt, fliegt oder krabbelt – Kleine und große Tiere des Nationalparks
B. Sagenumwobene Bergwildnis – Landschaften des Nationalparks
C. Kleine Welt am Wegesrand – Makroaufnahmen

Die Jury hatte auch in diesem Jahr die schwere Aufgabe, aus den zahlreich eingereichten Fotos die besten auszuwählen. Im Haus der Vereine in Ilsenburg wurden nun die Gewinner der drei Kategorien durch Roger Mellinghausen, Gesellschafter der Jungfer Druckerei, und Meike Hullen, Leiterin des Fachbereichs Öffentlichkeitsarbeit im Nationalpark Harz, ausgezeichnet.

Der erste Preis in der Kategorie B und der Gesamtsieg gingen an Joachim Gleichmann aus Clausthal-Zellerfeld für sein Foto „Sommergewitter über dem Hochmoor des Bruchbergs“, auf dem sich stimmungsvoll beeindruckende Gewitterwolken über der Harzer Landschaft auftürmen. Das Foto „Wildschweinrotte beim Prüfen des Windes“ von Stefan Völkel aus Bad Berleburg errang in Kategorie A den ersten Platz. Passend zur Jahreszeit gewann Marko König aus Bad Hersfeld mit der Aufnahme „Herbstlorchel“ die Kategorie C.

Eine Ausstellung mit 45 der schönsten Bilder ist bis zum 8.1.2016 im Nationalparkhaus Ilsetal in Ilsenburg zu sehen. Die Sonderausstellung ist dienstags bis sonntags von 8.30 – 16.30 Uhr (montags außer an Feiertagen Ruhetag) geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Weiterhin wurden die 14 besten Bilder des Wettbewerbs für den Nationalpark-Kalender 2016 ausgewählt. Dieser ist zum Preis von 14,95 € ab sofort in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen erhältlich. Der Erlös des Kalenders kommt dem Harzer Luchsprojekt zugute (www.luchsprojekt-harz.de), das in diesem Jahr auf eine 15-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken kann. Bestellt werden kann der Kalender auch beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0.

Der Nationalpark Harz und die Jungfer Druckerei und Verlag GmbH Herzberg kooperieren seit 2010 im Zusammenhang mit dem Fotowettbewerb und dem Kalender „HarzNATUR“. Für die Jungfer Druckerei ist die Vermeidung von Emissionen und die Verbesserung der Effizienz wesentlicher Bestandteil der Arbeit. Mit einem erdgasbetriebenen Turbinenkraftwerk als Kernstück einer Pilotanlage übernimmt die Druckerei eine Vorreiterrolle und etabliert einen neuen Standard in der Druckbranche.
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UNSER HARZ Oktober 2016 erschienen
Bekannte Musiker weltweit schätzen Bässe aus dem Harz – 25 Jahre E-Bass-Manufaktur in Clausthal-Zellerfeld; Flugplatz Goslar – vom zivilen Flughafen zum militärischen Fliegerhorst Goslar 1927-1945; Vor 180 Jahren brannte es auf dem Brocken; Zum 175. Todesjahr von Johann Friedrich Blumenbach (1752–1840), der die Ordnung der Fledermäuse mit dem wissenschaftlichen Namen CHIROPTERA prägte; Der geteilte Harz 1945–1989, Teil 6; Nationalparkforum: NS-Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in den Westharzwäldern – auch im heutigen Nationalpark

Nationalpark und Mountainbiker agieren gemeinsam – Wegenetz und Arbeitseinsatz am 17.10.2015
Wernigerode – Altenau-Torfhaus. In den letzten Jahren hatten öffentliche Diskussionen über die Vereinbarkeit von Wandern und Mountainbiking im Nationalpark Harz und auch in anderen Waldgebieten des Harzes immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Auch bundesweit wird diese Debatte in praktisch allen touristisch genutzten Waldgebieten geführt.

Lösungen finden sich nur im direkten Gespräch. Im Gebiet des heutigen Nationalparks Harz haben diese Abstimmungsgespräche eine lange Tradition – auch bei der Entwicklung des heutigen Loipensystems ebneten zahlreiche Gespräche den Weg zur heutigen Kooperation. In jüngster Zeit verlief die Entwicklung von Konflikten hin zur vertrauensvollen Kooperation beim Thema Geocaching ähnlich.

Ein vergleichbarer Durchbruch konnte auch beim Thema Mountainbiking erreicht werden. Einige der beliebtesten Wege und Pfade verlaufen zumindest teilweise über das Gebiet das Nationalparks Harz. Aus unterschiedlichen Gründen wurden einige Wege im sachsen-anhaltischen Teil des Nationalparks bereits im Jahre 2012 für Mountainbiker gesperrt, d.h. die Räder müssen dort ggf. geschoben werden. Weitere Sperrungen im niedersächsischen Teil waren seit längerer Zeit notwendig und in Planung.

In zahlreichen Gesprächen und auf einer Ortsbegehung der kritischen Wege mit Nutzungskonflikten wurden zwischen den Interessenvertretern der betroffenen Nutzergruppen geeignete und tragbare Wege des Vorgehens gefunden. Dabei wurden die Anforderungen der einzelnen Nutzergruppen in einer konstruktiven, offenen, fruchtbaren und freundlichen Atmosphäre diskutiert und Lösungen besprochen, deren Umsetzung auch die DIMB-IG Harz zustimmte. Nun wird noch der Nationalpark-Beirat im November darüber beraten.

Die Vertreter der Mountainbiker wissen, dass dieser geplante Kompromiss einige Grundvoraussetzungen an sie stellt, die in den sog. Trail Rules schon festgelegt wurden und die für verantwortungsvolle Mountainbiker selbstverständlich sind: die Natur und Fußgänger haben immer Vorrang! Die Einhaltung der "Trail Rules" der Deutschen Initiative Mountainbike (DIMB) und des Wegeplans haben auf Nationalparkgebiet elementare Bedeutung für die Zukunft der Freizeitbeschäftigung Mountainbiking – diesem Grundsatz stimmten alle Gesprächsteilnehmer zu.

Zur Konkretisierung der künftigen Zusammenarbeit der Mountainbiker wird nun ein gemeinsamer Arbeitseinsatz zur Beseitigung von Wegeschäden am Acker bei Altenau-Torfhaus durchgeführt. Er findet am 17.10.2015 am Wolfswarter Fußweg statt. 30 engagierte Mountainbiker haben zugesagt, die gemeinsam mit Rangern des Nationalparks und Mitarbeitern des Nationalpark-Revierförsters Klaus-Dieter Schultze arbeiten werden. Hierzu dürfen wir die Medien herzlich einladen. Folgender Ablauf ist geplant:
1. Treffpunkt: Parkplatz Rinderkopf an der Steile Wand-Straße (L 504), unterhalb der Jugendherberge Torfhaus um 9.30 Uhr
2. Zeiten: 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr Arbeitseinsatz
3. Pressetermin vor Ort 12.00 Uhr, Treffpunkt Presse Parkplatz Rinderkopf.
http://www.nationalpark-harz.de

Musikprofessor mit Thom-Preis geehrt
Prof. Dr. Hartmut Krones aus Österreich erhielt aus den Händen von Dr. Rolf Hüschens den Eitelfriedrich-Thom-Preis im Klosterrefektorium des Klosters Michaelstein für sein Wirken als Freund von Dr. Thom und Unterstützer für die Einrichtung des Klosters. Er setzte sich dafür ein, dass Geschaffenes erhalten blieb und weiter gefördert wurde.

Brockengartensaison am 15.10.2015 beendet
Wernigerode – Brocken. Am kommenden Donnerstag den 15.10.2015 findet um 14 Uhr, falls der Garten nicht eingeschneit ist, die letzte Brockengartenführung in dieser Saison statt.

Damit geht ein ereignisreiches Brockengarten-Jahr zu Ende. Der 1890 gegründete Brockengarten feierte in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Der Nationalpark Harz nahm dies gemeinsam mit den Universitäten Halle und Göttingen zum Anlass, ein Festsymposium im Kloster Drübeck auszurichten. Den Organisatoren war es dabei wichtig, den zahlreichen Teilnehmern des Symposiums zu verdeutlichen, dass Botanische Gärten vielfältige Aufgaben besitzen. Hierzu zählen neben der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit auch der Naturschutz und die Forschung, die in Botanischen Gärten durchgeführt wird. Dies wurde auch im Vortragsprogramm deutlich. Es referierten am 8. Juni in Drübeck Wissenschaftler aus Basel, Mainz, Halle, Göttingen, München, Frankfurt (Main) und Wernigerode über die Evolution der Hochgebirgsflora, die Geschichte von Alpengärten in Europa, die Umweltbildung in alpinen Gärten und den Einfluss des Brockengartens auf die Artenzusammensetzung und Entwicklung des Brockenvegetation. Am 9. Juni wurden drei Exkursionen von den Kollegen aus Halle, Göttingen und Wernigerode zum Brockengarten durchgeführt.

Insgesamt wurden vom 13. Mai bis 13. Oktober trotz des zum Teil sehr heißen Sommerwetters ca. 6250 Nationalparkbesucher durch den Brockengarten geführt. In der Gartensaison 2015 wurden ca. 3670 Brockenbesucher von den Mitarbeitern des Brockengartens durch die Anlage begleitet. Hinzu kommen 16 Sonderführungen für Fachleute, Studenten und Schüler, an denen insgesamt 430 Personen teilnahmen. Auch in diesem Jahr bot der Brockengarten am Tag des offenen Denkmals eine Sonderführung an. Außerdem begleiteten die Nationalparkranger ca. 2150 Gäste durch die Anlage. Dies erfolgte meist an den Wochenenden in Kombination mit der Brocken-Rundwegführung.

Eine weitere wesentliche Aufgabe des Brockengartens ist die Umsetzung von Artenschutz- und Biotoppflegemaßnahmen. In diesem Jahr unterstützte uns dabei erstmalig der Landschaftspflegeverband Harz e.V. Durch kontinuierlichen Biomasseentzug werden die wüchsigen Gräser der Brockenkuppe geschwächt und gleichzeitig die Bergheiden gefördert. Da die Brockenanemone, die deutschlandweit am Naturstandort nur auf dem höchsten Harzberg vorkommt, lediglich in den Bergheiden eine Überlebenschance hat, tragen diese Maßnahmen zum Erhalt und zur Erhöhung der Biodiversität bei.

Wie in den vergangenen Jahren nahmen auch 2015 verschiedenen Universitäten im Rahmen von Qualifikationsarbeiten und Geländepraktika den Brockengarten in Anspruch.

Dass der Harz auch für ausländische Gäste ein attraktives Urlaubsgebiet ist, wird auch im Brockengarten deutlich. So besuchten uns Gäste u.a. aus Dänemark, Schweden, Südkorea, Japan, Russland, Belgien, Bulgarien und den Niederlanden.

Im vergangenen Jahr waren die so genannten Wellensittich-Enziane (Gentiana farreri) am letzten Gartentag schon verblüht. In diesem Jahr können sich unsere Gartenbesucher diese prächtigen Enziane aus dem Hochland von Tibet noch in voller Blüte ansehen.
http://www.nationalpark-harz.de

Kalender 2016 für Blankenburg vorgestellt
Der Städtische Kurbetrieb Blankenburg hat einen neuen Kalender für das Jahr 2016 vorgestellt. Der Kalender ist in A3-Format gestaltet und zeigt Blankenburg ist verschiedenen Facetten. der Kalender kann in der Touristinformation im Kleinen Schloss und über die Internetseite www.blankenburg-tourismus.de erworben werden.
http://www.blankenburg-tourismus.de

Neue Geopunkt-Infotafel auf dem Burgberg in Stapelburg im Nordharz
Am 07.10.2015 wurde auf dem Burgberg in Stapelburg eine neue Infotafel eingeweiht. Der neue Geopunkt ist der höchste Ort in der Umgebung und die Infotafel gibt dem Wanderer Auskunft über die Besonderheiten der Wehanlage an der Stapelburg sowie über die Umgebung. Aber nicht nur die Infotafel sondern auch das dazu gehörige Faltblatt über die Landmarke ist mit zahlreichen Informationen sehr interessant für Besucher der Region. Die Aufnahme des Burgweges in die Geomarken-Serie bedeutet für den Burgenverein eine Aufwertung der ehrenamtlichen Arbeit, den erst durch den Verein konnte der Burgberg wieder attraktiv für Besucher gestaltet werden

Höhlenbär grüßt wieder von Herzklippe
Endlich grüßt der Höhlenbär, das Wahrzeichen von Rübeland, wieder von der Herzklippe. Nach 5 Jahren kehrte er am 3. Oktober wieder auf seinen angestammten Platz über Rübeland zurück. Der knapp 2,5 Meter große Bär hat eine Generalüberholung in der Steinmetzwerkstatt Lichtblau in Elbingerode hinter sich. Risse und Hohlräume wurden versiegelt und er bekam eine Edelstahlbewehrung sowie eine Spezialbeschichtung, um ihn vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Die offizielle Einweihung erfolgt am 10. Oktober zum Fest des 130-jährigen Bestehens der Rübelandbahn.

Neue Attraktion im Christianental
Der Wildpark-Förderverein hat eine neue Infotafel zum Thema "Mühlen im Christianental" aufgestellt. Die Tafel zeigt die Geschichte des angrenzenden Mühlentals auf. Eine Karte veranschaulicht die Standorte der früher 14 Mühlen. Ebenfalls wird der Besucher mit der Funktionsweise der Mühlen bekannt gemacht. Ein Besuch im Christianental bringt nicht nur Tierbeobachtungen sondern nun auch ein Stück Geschichte unserer Heimat, viel Spaß.
http://www.christianental-wernigerode.de/Wildpark/

Straßenbauarbeiten im Harz B 81 für mehrere Wochen voll gesperrt
Für den Schutz von Kröten, Fröschen und Molchen baut das Land Sachsen-Anhalt im Harz mehrere Tunnel. Vier entstehen unter der B 81 und nochmal vier unter der Landstraße 95 zwischen Allrode und Friedrichsbrunn. Die Einrichtungen sollen gewährleisten, dass der Wanderzyklus von Fröschen, Bergmolchen, Kröten und anderen Arten nach dem Ablaichen im Frühjahr gefahrlos für die Tiere vonstatten geht. An der B 81 werden außerdem noch neue Ampeln gebaut und die Fahrbahn saniert. Gesamtkosten rund 1,6 Millionen Euro.

Wegen der Bauarbeiten sind beide Straßen ab Montag, den 05. Oktober, voll gesperrt. Die Bauarbeiten auf der B 81 zwischen Pfeifenkrug und Wilhelmshöhe sollen bis zum 6. November dauern,die zwischen Allrode und Friedrichsbrunn bis zum 14. Dezember.
Die Umleitung führt über die L 93 (Abzweig vor Bärenrode). Für die Busse des öffentlichen Personennahverkehrs wird an der Wendeschleife am Ortseingang von Allrode eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Wegen der Vollsperrung der B 81 gilt folgende Umleitung:
Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung auf der wichtigen Bundesstraße wird für jede Fahrtrichtung eine separate Umleitungsstrecke ausgeschildert.

In Richtung Blankenburg wird der Pkw-Verkehr ab Wilhelmshöhe über Derenburg und dann weiter über die L 84 in Richtung Heimburg zum Knoten Pfeifenkrug geführt.

Aufgrund einer Engstelle in Derenburg müssen Lkw ab Halberstadt weiträumig über die B 79 und die B 6n umgeleitet werden.

Diese Umleitung nutzen außerdem alle Autos, die in umgekehrter Richtung (Halberstadt) unterwegs sind; also von der B 6n-Anschlussstelle (AS) Blankenburg-Zentrum bis zur AS Quedlinburg-Zentrum und von hieraus weiter über die B 79 bis zur B 81.

Dem überregionalen Verkehr wird diese Strecke in beiden Fahrtrichtungen als Umleitung empfohlen.

Einladung zur Auszeichnungsaktion der Junior-Ranger-Gruppen des Nationalparks Harz 2015
Wernigerode. Am 10. Oktober 2015 findet von 10 bis 17 Uhr die jährliche gemeinsame Auszeichnungsaktion der Junior-Ranger-Gruppen des Nationalparks Harz am Natur-Erlebniszentrum HohneHof, der Heimat der „Hirsche“, statt.

Zusätzlich werden die Junior-Ranger-Wildtierbotschafter ausgezeichnet, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben und auch künftig für die Wildtiere des Nationalparks aktiv werden wollen. Als besondere Auszeichnung erhalten sie ein Sweat-Shirt, das sie als Wildtierbotschafter kenntlich macht.

Programm
In diesem Jahr steht die Auszeichnungsaktion ganz im Zeichen der Junior-Ranger-Wildtierbotschafter. Sie werden nicht nur ausgezeichnet, sondern werden auch das Programm gestalten und den Gästen und Familien ihr neu erworbenes Wissen auf vielfältige Art näher bringen. Zusätzlich zu den Angeboten der Kinder wird eine Diashow der Aktivitäten der Junior-Ranger des letzten Jahres gezeigt. Die eigentliche Auszeichnung startet um ca. 16 Uhr.

Aktive Junior-Ranger-Gruppen sind zur Zeit:
Bären (Bad Harzburg)
Luchse (Bad Harzburg)
Wanderfalken (Lonau)
Wölfe (Braunlage)
Hirsche (Schierke und Drei Annen-Hohne)

Mögliche Auszeichnungen (aufsteigend): Jahresplakette, Scout- und Juniorranger-Plakette. Wer noch keine neue Plakette „erarbeitet“ hat, bekommt eine Urkunde.

Insgesamt haben während des letzten Jahres die Kinder folgende Plaketten erworben:

5 Kinder werden mit einer Junior-Ranger-Plakette ausgezeichnet

11 Kinder werden mit einer Scout-Plakette ausgezeichnet

16 Kinder werden mit einer Jahresplakette ausgezeichnet

46 Kinder erhalten eine Urkunde

5 Kind erhalten ein Buchpräsent

20 Kinder werden als Wildtierbotschafter ausgezeichnet.

Übergabe der Auszeichnungen durch Meike Hullen, Leiterin des Fachbereichs Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung des Nationalparks Harz.

Organisation: Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg
(Koordination der Junior-Ranger-Gruppen, Planung von gemeinsamen Veranstaltungen)
Vertreten durch: Sandra Meckbach-Wolter (Mitarbeiterin)
Julia Rottmann (Freiwilliges Ökologisches Jahr)

Gruppenleiter (Ranger): Patrick Preiß (Bären und Luchse)
Michael Mügge und Alexander Ehrig (Wanderfalken)
Hermann Zawadski und Bernd Boy (Wölfe)
Birgit Patzelt (Hirsche)
http://www.nationalpark-harz.de

Ehrensache Natur! 7.10.2015, Nationalpark Harz: Pflanzaktion mit Behinderten im Pflanzgarten des Brockengartens, Lindenallee 35, Wernigerode
Wernigerode. Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Taten für den Naturschutz in den Nationalen Naturlandschaften“ finden derzeit 25 Ehrenamtsprojekte statt. Anlässe sind das Jubiläum „25 Jahre Nationalpark-Programm“ und die Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2015.

Zwei gute Gründe also, verstärkt aktiv zu werden. Am 1. Oktober 1990 wurde der Nationalpark Hochharz im Rahmen des DDR-Nationalparkprogramms gegründet, verabschiedet von der seinerzeit ersten demokratisch gewählten DDR-Regierung. Die bundesweite „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ wird organisiert von Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement/BBE. In diesem Rahmen finden Freiwilligeneinsätze in den Nationalen Naturlandschaften Deutschlands statt, d.h. in den Nationalparken, Biosphärenreservaten und Naturparken. Auf diese Weise können Naturschutz und Ehrenamt verbunden werden.

Auch der Nationalpark Harz beteiligt sich an dieser Aktion. Im Harz wird der 1. Oktober als Hochharz-Gründungdatum nicht gefeiert und stattdessen das 10-jährige Jubiläum der Fusion der beiden Nationalparke Hochharz und Harz zu Beginn 2016 begangen.

In diesem Sinne möchten wir Sie für den

7. Oktober 2015, 10 Uhr, Lindenallee 35, Wernigerode

in die Nationalparkverwaltung Harz herzlich einladen. Im weitgehend unbekannten Anzuchtgarten des Brockengartens, der sich nämlich auf der Liegenschaft der Nationalparkverwaltung in Wernigerode befindet, werden gemeinsam mit Behinderten der Lebenshilfe und ihren Betreuern Heiderißlinge der Besenheide (Calluna vulgaris) in Stecklingssubstrat eingeführt – ohne diese vorbereitenden Arbeiten wäre der Brockengarten gar nicht in seiner ganzen Pflanzenpracht zu bewundern.

Dr. Gunter Karste, der Leiter des Brockengartens, wird die Aktion betreuen und wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns die Ehre geben würden, bei dieser sicherlich fotogenen Aktion dabei zu sein.
http://www.nationalpark-harz.de

Herbergsmuseum erhält Spenden
Das Herbergsmuseum in Blankenburg erhielt eine von der Gesellenvereinigung Rolandschacht zur Sanierung des Daches.Auch die Gewandhausgesellen zu Leipzig sowie die Zünftigen Handwerker aus Goslar überbrachten eine finanzielle Spende.

Eine besondere Spende war ein Wandteppich aus dem Nachlass der Herbergsmutter Lina Liebscher aus Bern, dieser wird die Sammlung des Herbergsmuseum erweitern.
http://www.blankenburg.de/-stadtportrait/sehenswertes/herbergsmuseum/das-herbergsmuseum---historische-gesellenherberge.html

Buchneuerscheinung „Die Harz-Geschichte“ Teil 5 - Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges
Der soeben erschienene Band 5 der Harz-Geschichte schließt nahtlos an Band 4 an. Er behandelt eine Zeitspanne von etwa 100 Jahren, vom Ende des Schmalkaldischen Krieges bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges. Dieser Zeitabschnitt war geprägt von religiösen Konflikten und Kriegen, die durch die Reformation, die im Umfeld des Harzes ihren Ursprung hatte, ausgelöst wurden. Das Buch versucht. „Raubrittertum“, „Hexenprozessen“ und „Harzschützen“ auf die Spur zu kommen und die Wirren und Grausamkeiten des Dreißigjährigen Krieges an Hand historischer Quellen aufzuhellen. Dieser Krieg war der längste in Deutschland während der gesamten Neuzeit. Seine Protagonisten General Wallenstein, General Tilly, der „tolle Halberstädter“ Christian von Braunschweig und Christian von Dänemark sowie Schwedenkönig Gustav Adolf gingen nicht nur in die Geschichtsbücher ein, sie fanden auch in vielfacher Form Eingang in die Kunst und Kultur. Die Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges prägten die Harzregion, Deutschland und Europa über ein Jahrhundert lang. Der Friedensvertrag des Westfälischen Friedens gilt heute als Geburtshelfer für die Herausbildung des modernen Völkerrechts auf der Grundlage souveräner Nationalstaaten.
Gebundene Ausgabe (Hardcover): 196 Seiten, 67 farbige und schwarz/weiß Abbildungen
ISBN 978-3-7386-4027-4; Preis: 27,99 Euro; als e-book 12,99 Euro
Taschenbuchausgabe: 196 Seiten, 1 Farbkarte & 66 schwarz/weiß Abbildungen
ISBN: 978-3-7386-3986-6; Preis 16,99 Euro 
Die Bücher sind überall im Buchhandel erhältlich sowie auch in zahlreichen Online-Buchhandlungen, wie
www.amazon.de, direkt zu bestellen.
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3738640274/harzurlaub

17.9.2015: Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: Der Habicht – Vogel des Jahres 2015
Sankt Andreasberg. Am Donnertag, den 17. September findet um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg der Vortrag „Der Habicht – Vogel des Jahres 2015“ statt. Referent ist der langjährige Leiter des Hauses, Dipl.-Biologe Walter Wimmer, der seit dem 1.7.2015 bei einer Unteren Naturschutzbehörde tätig ist. Er freut sich, für diesen Vortrag in seine ehemalige Wirkungsstätte kommen zu können, mit der er sich weiterhin eng verbunden fühlt.

Im Vortrag geht Wimmer auf die Kennzeichen, die Lebensweise und die Nahrung des Habichts ein, ebenso auf seine Verbreitung, seine Lebensräume und den Bestand sowie die Gefahren die dem Habicht drohen. Auch ein kleiner Rückblick auf die Entwicklung der Geschichte zwischen Mensch und Habicht gehört dazu und schließlich gibt er einen Überblick über die Maßnahmen und Programme zu seinem Schutz.

Nicht nur sehr schöne Bilder des Vogels des Jahres, sondern speziell auch konkrete Daten zu seinem Vorkommen im Nationalpark Harz werten den Vortrag mit interessanten Details auf.

Der öffentliche Vortrag wird ca. 1,5 Std. dauern, eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, eine Spende für das Haus zu geben.

Ort des Vortrages: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
http://www.nationalparkhaus-sanktandreasberg.de/

UNSER HARZ September 2015: Das Offizierscasino des Fliegerhorstes Goslar: Architektonische Besonderheiten – ursprüngliche Funktion – ungewisse Zukunft, Einiges über die Vogelbeere, die auch Eberesche genannt wird, Eishockey im Harz … vom Eisteich zum Eisstadion – Erfolgreiche Ausstellung im Heimatmuseum Braunlage und nachgefragte Broschüre, Viel Wissenswertes vom „Hospital“ Ellrich, Wie steht es um den Wald? Die 13. Bundeswaldinventur, Serie Der geteilte Harz, 1945–1989 – Teil 5, Totholz ist Leben – und unverzichtbar im natürlichen Wald
Clausthal-Zellerfeld. Das Offizierscasino auf dem ehemaligen Goslarer Fliegerhorst ist in die Schlagzeilen geraten, weil das denkmalgeschützte Gebäude nicht in das Nutzungskonzept der derzeitigen Eigentümer des Areals passt und abgerissen werden soll. Der erste Artikel beschäftigt sich mit der Geschichte und Bedeutung des Fliegerhorst-Ensembles und speziell des Offizierscasinos und beschreibt seine aufwendige Ausstattung.

Als weitere Baumart wird die Eberesche vorgestellt - ihr Wuchs, ihr Vorkommen bis hoch in den Norden und ihre mystische, praktische und medizinische Bedeutung.

Von Ende März bis Anfang Juni dieses Jahres war im Heimatmuseum Braunlage die Sonderausstellung „Eishockey im Harz … vom Eisteich zum Eisstadion“ zu sehen. Sie stellte – wie dies auch die dazu erschienene Broschüre tut – die Entwicklung dieser Sportart im Harz vor bis hin zur immerhin erfolgten Bewerbung um die Anwartschaft für die Winterolympiade 1936.

Nicht nur von dem Kirchen-Kleinod aus dem 14./15. Jahrhundert, auch vom ehemaligen Hospital in Ellrich gibt es eine Menge zu berichten über deren Geschichte, ihre Kostbarkeiten und das Leben der früheren sog. Hospitaliten.

Innerhalb der europäischen Staaten ist Deutschland das Land, das den größten Holzvorrat aufweist. Der Bericht über die 13. Bundeswaldinventur liefert neben Fakten über Waldveränderungen in den letzten 10 Jahren auch Auskünfte über Waldverteilung, Holzverwendungen, Waldumbau, Klimaauswirkungen und volkswirtschaftliche Größenordnungen der Holzindustrie.

Im 5. Teil der Serie über den geteilten Harz wird die Lage im Zonenrandgebiet geschildert, die für den Harz eine schwierige Zeit bedeutete. Wege endeten plötzlich, das Wandergebiet war eingeschränkt, auch touristische Förderprojekte, oft in Form unsäglicher Bettenburgen, konnten daran nichts ändern, ebenso wenig die Deutschlandwanderung des damaligen Bundespräsidenten 1979 mit ihren Harzer Etappen. Etwas Erleichterung brachte der „Kleine Grenzverkehr“, jedoch nur für Autofahrer, da mit den öffentlichen Verkehrsmitteln große Umwege gemacht werden mussten, die direkten Verbindungen bestanden ja nicht mehr.

Das Nationalparkforum klärt darüber auf, was Totholz (ein Bild stehenden Totholzes befindet sich diesmal auch auf der Titelseite) für den Wald bedeutet.

Hirschbrunfterlebnistage 11/13. September 2015 in Sankt Andreasberg
Hirsch & Brunft
Natur Kunst
GEFÜHRTE HIRSCHBRUNFTWANDERUNGEN
ab 15.9.2015

GEWEIHSCHAU im Kurhaus
11.09. – 18.10.2015
„JETZT WIRD´S WILD“

Erlebnistag im Nationalparkhaus
am 12.09.2015

OBERHARZ
INFORMATIONEN
in der Tourist-Information Sankt Andreasberg
Am Kurpark 9 · 37444 Sankt Andreasberg
Telefon +49 (0)5582-29 166 36
http://www.oberharz.de

Waldinventur im Nationalpark Harz hat begonnen
Wernigerode. In diesen Tagen beginnen im Nationalpark die Außenaufnahmen zur Waldinventur mit dem sperrigen Namen „Aufnahme der Waldstrukturen als permanente Stichprobeninventur an fest vermarkten Probepunkten“.

An ca. 2.400 Probepunkten von je 500 Quadratmetern werden auf den knapp 25.000 ha des Nationalparks Bäume und Holz „unter die Lupe“ genommen – so z.B. stehende Bäume je nach Baumart, Höhe und Durchmesser, aber auch die Verjüngung am Waldboden und das Totholz. Weiterhin werden verschiedene Kleinstrukturen wie Baumhöhlen, Blitzrinnen oder abgerissene Äste aufgenommen. Diese Inventuraufgabe erwächst aus dem Nationalparkplan. Sie ist wichtig, um die Waldentwicklung im Nationalpark beurteilen zu können.
Mit dieser Erstaufnahme wird der aktuelle Waldzustand quantitativ beschrieben und dokumentiert – sowohl in der Naturdynamikzone, d.h. der Kernzone, wo kein menschlicher Eingriff mehr erfolgt, als auch in der Naturentwicklungszone, wo der Mensch noch aktiv eingreifen darf.

Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein – sind doch nach mehr als 20 Jahren Nationalparkgeschichte bereits vielfältige Entwicklungen sichtbar. Deutlich wird bei genauem Hinschauen, dass Wald nicht einfach eine Ansammlung vieler Bäume ist, sondern sich sehr vielgestaltige Bilder zeigen.

„Immer wieder hören wir von Forstexperten aus wirtschaftenden Forstbetrieben, dass im Nationalpark Harz mittlerweile ganz besondere Waldbilder zu sehen sind, die es anderswo so nicht gibt und auch gar nicht geben kann. Daraus können zukünftig Sichtweisen und Anregungen für die naturnahe Waldbewirtschaftung abgeleitet werden“, so Sabine Bauling, die für die Waldentwicklung im Nationalpark Harz zuständige Fachbereichsleiterin. Die Waldentwicklung im Nationalpark Harz und ihre fachliche Aufnahme hat daher auch Bedeutung für die Forschung sowohl in Natur- wie in Wirtschaftswäldern.

Noch spannender werden die Ergebnisse der Wiederholungsaufnahmen in zehn Jahren sein. Neben der fortschreitenden Entwicklung in der Naturdynamikzone hin zur Wildnis werden sich die Ergebnisse der Waldumwandlungsmaßnahmen zeigen.

Wissenschaftlich begleitet wird die Waldinventur im Nationalpark Harz durch die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt in Göttingen.
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Totholz im Wald – Grundlage für neues Waldleben
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Der hohe ökologische Wert von Totholz und seine Bedeutung für die Biodiversität im Wald stehen in Zusammenhang mit dessen enormer Formenvielfalt. Dabei kann es sich um stehende oder liegende Baumstämme handeln, um ganze Bäume oder um Teile davon wie abgestorbene Äste oder Baumstrünke oder gar um Asthaufen am Boden.

Stehendes Totholz
… spielt bei der Erhaltung der Artenvielfalt im Wald eine sehr wichtige Rolle, weil tote Bäume zahlreiche Funktionen als Habitat, Nahrungsquelle, Nistgelegenheit, Rückzugsgebiet, Sitzwarte usw. aufweisen. Auch verschiedenste Insekten nutzen sie als Lebensraum, darunter viele Arten, die Trockenheit und Wärme lieben. Deshalb benötigen diese südexponiertes und vorzugsweise gut besonntes Totholz. Das Vorkommen höhlenbrütender Arten ist insbesondere vom Stammdurchmesser abhängig. Ein dicker Stamm kann einer größeren Anzahl Arten als Brutort dienen, und dies über einen längeren Zeitraum hinweg. Stehende Totholzstämme sind zudem im wahrsten Sinne des Wortes „lebende Vorratskammern“ für Vögel und Säugetiere, die sich von den zahlreichen im Totholz heranwachsenden Insekten ernähren. Raubvögel nutzen das stehende Totholz zudem gern als Ansitz.

Liegendes Totholz
… wird vor allem durch sein Zersetzungsstadium geprägt. Jede Phase des Holzabbaus hat ein besonderes Artenspektrum. Gewisse Organismen, die das liegende Totholz besiedeln, tragen zusätzlich zu seinem Zerfall bei. Dies ist beispielsweise bei holzabbauenden Pilzen oder bei zahlreichen Insekten der Fall. Auch Wirbeltiere profitieren von liegendem Totholz: Eidechsen nutzen den sich schnell erwärmenden Untergrund für ein Sonnenbad. Am Boden lebende Kleinsäuger (z.B. Mäuse oder Spitzmäuse), Reptilien und Amphibien finden darin enge Gänge als Unterschlupf, um sich vor Prädatoren zu schützen. Spalten und Höhlen bieten auch Futter in Form von Pilzen, Pflanzen und Wirbellosen. Liegendes Totholz ist insbesondere für Amphibien wie den Feuersalamander während ihrer terrestrischen Phase unentbehrlich, da das angenehm feuchte Mikroklima sie vor dem Austrocknen schützt. Im Wurzelwirrwarr auf einer jüngeren Windwurffläche brüten Amsel, Zaunkönig und Nachtigall. Und auf liegenden Stämmen im fortgeschrittenen Zerfallsstadium verjüngen sich Bäume im Gebirgswald – die sogenannte „Kadaververjüngung“, auch „Moderholzverjüngung“ genannt.

Baumstrünke
… entstehen durch Holzeinschlag oder durch den Zusammenbruch eines Baumes. Das an der Schnitt- bzw. Bruchfläche freigelegte Holz erleichtert im Holz lebenden Organismen den Zugang erheblich, vor allem Pilzen und Insekten. Im Wald sind vermodernde Baumstrünke ein gutes Keimsubstrat für Jungbäume. Zudem helfen hohe Baumstrünke, den Schnee zurückzuhalten und der Erosion vorzubeugen, indem sie die Bodenrauigkeit erhöhen. Im Frühling taut der Schnee rund um das Totholz schneller ab.

Wurzelteller und Asthaufen
… sind ebenfalls wichtige Totholzelemente, bringen Struktur in den Wald und bieten Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien Unterschlupf.
http://www.nationalpark-harz.de

Mörderische Spannung zur Europäischen Fledermausnacht 2015 Krimiautor Axel Roschen liest aus seinem Roman "Mausohrnächte" im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg Fledermaus-Exkursion klärt über Mythen auf und vermittelt Expertenwissen
Am Samstag, den 29.8.2015 lädt das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg zu einer wahrhaftig spannenden Batnight ein. Um 18.00 Uhr beginnt die Lesung mit dem Fledermausexperten und Krimiautor Axel Roschen. Ein Mord und viele Fledermäuse werden zunächst die Phantasie beflügeln. Axel Roschen ist seit vielen Jahren Leiter der NABU-Umweltpyramide Bremervörde und verwebt in seinen Büchern geschickt Fachwissen mit dem Wunsch des Lesers nach modernen Fledermausmythen. Eine begleitende Ton-Bildshow macht die Lesung besonders anschaulich.

Im Anschluss können sich die Besucher bei der Fledermaus-Exkursion ab 20.00 Uhr davon überzeugen, dass in Sankt Andreasberg in Sachen Fledermäuse die Welt noch in Ordnung ist und wir hier viel über die liebenswerten und äußerst interessanten Flattertiere lernen können. Beim familientauglichen Nachtspaziergang mit dem Detektor kann man die kleinen Flugkünstler „live“ erleben und die Fledermausspezialisten erzählen Wissenswertes zu den Arten vor Ort.

Die Exkursion „Fledermäuse - Nachtgestalten der Dämmerung“ dauert etwa 2 Stunden und kostet für Kinder 4 €, Erwachsene 6 € und 14 € für Familien.

Treffpunkt 20.00 Uhr: Nationalparkhaus, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
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Hintergrund zum Roman "Mausohrnächte" und zum Autor Axel Roschen

Wenn es dunkel wird, beginnt die Zeit der Fledermäuse und damit die Arbeit von Dr. Robert Zerg, eines Biologen, der den Auftrag erhält, zur Planung einer Umgehungsstraße die Fledermäuse zu untersuchen. Damit beginnt die Geschichte, die in irgendeiner norddeutschen Kleinstadt angesiedelt ist, in dem Milieu, das der Autor seit vielen Jahren selber mindestens so gut kennt, wie die Fledermäuse, mit denen er sich beruflich seit über dreißig Jahren beschäftigt.

Ein Fremder, der nachts durch die Gegend schleicht und Fledermäuse nachspürt, bringt schon Unruhe genug. Dass nun auch noch genau dieser Fremde eine Leiche finden muss, lässt die friedliche Fassade Klosterthals, einer imaginären Kleinstadt in der Nähe von Bremen, bröckeln. Nach kürzester Zeit stehen in dem einst so ruhigen Städtchen nicht nur die Fledermäuse Kopf. Zusammen mit der Volontärin der örtlichen Zeitung entdeckt er auf dem Dachboden des Gutshofes das Skelett eines Mannes. Die beiden lösen mit ihren Nachforschungen heftige Reaktionen aus.

Ein Kriminalroman, in der Geschichte zur Gegenwart wird und Gegenwart in der Vergangenheit versinkt. "Die Phantasie kennt keine Grenzen, sie wird nur von der Wirklichkeit übertroffen." Dieses Motto, vom Autor vorangestellt, wird in dem Roman voll eingelöst.

Der 1956 in Lilienthal geborene Autor ist Diplom-Biologe, wohnt in Gnarrenburg am Rande des Teufelsmoores und arbeitet als Leiter der NABU-Umweltpyramide Bremervörde bekannt. In seiner Freizeit schreibt er Kriminalromane und Kurzgeschichten. Sein letzter Roman „Regenmoorleichen“ wurde mit dem Kulturpreis „Goldener Hecht“ der AG Osteland ausgezeichnet.
http://www.nationalpark-harz.de

Neue Wanderschutzhütte im Nationalpark Harz an der Bärenbrücke bei Braunlage
Braunlage. Die alte Wanderschutzhütte des Harzklubs an der Bärenbrücke im beliebten Wandergebiet der Warmen Bode bei Braunlage war in die Jahre gekommen und musste ersetzt werden. So nahm es der Nationalpark Harz in die Hand, eine neue Hütte zu errichten.

In den letzten Wochen hat die Nationalpark-Werkstatt Oderhaus in Form ihres Leiters Ulrich Schulze und seiner Mitarbeiter Jürgen Heisecke und Hansi Lange die neue Sechseck-Schutzhütte an der Bärenbrücke im Nationalpark-Revier Torfhaus bei Braunlage errichtet. Dabei wurde eine neue Dachtechnik angewendet: Die Nationalpark-Mitarbeiter verringerten zunächst den Dachneigungswinkel des bisherigen Baustils, um durch die Abflachung des Dachs die Möglichkeit zu haben, ein Gründach aufzubringen.

Allen Wanderern in diesem Gebiet am Rande des Nationalparks zum Wurmberg steht nun wieder eine attraktive Schutzhütte zur Verfügung. Sie ist übrigens nach Alfred Rieche benannt, einem früheren Vorsitzenden des Harzklub-Zweigvereins Braunlage.
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UNSER HARZ August 2015: Queste, Erichsburg, Kamax Osterode, Fledermäuse und Umweltpraktikum im Nationalpark Harz
Clausthal-Zellerfeld. In diesem Jahr wurde in Questenberg für die Queste ein neuer Stamm angebracht, wie dies seit den Dreißigerjahren des 19. Jahrhunderts in unregelmäßigen Abständen von 4 - 25 Jahren belegt ist. Ernst Kiehl schreibt anlässlich dieses Ereignisses, das diesmal nach 15 Jahren stattfand, über die Symbolik, die Bäume und bestimmte Zeichen in unseren Bräuchen verkörpern.

Wahrscheinlich in den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts wurde die Erichsburg errichtet, deren Überreste an der Straße zwischen Güntersberge und Gernrode noch heute von dieser kriegerischen Zeit in Deutschland zeugen. Bei Mägdesprung, an der ehemaligen Heerstraße von Gernrode nach Harzgerode, liegt die Ruine der Heinrichsburg - auch sie verbunden mit vielen Geschichten von Raub und Totschlag, die Horst Lange neben den nachgewiesenen Geschichtsdaten zu diesen beiden Burgen zusammengetragen hat.

Sowohl der dritte als auch der vierte Bericht führen uns nach Osterode am Harz, einmal in dankbarer Erinnerung an eine Lehrzeit in den 1950er Jahren bei den Kamax-Werken und ganz aktuell auf den Spuren invasionsartiger Einflüge einer unserer kleinsten Fledermausarten in dortige Gebäude.

Der vierte Teil der Serie über den geteilten Harz beschäftigt sich mit den Schwierigkeiten, Nachrichten von West nach Ost und umgekehrt auszutauschen und beschreibt Ilse Behrens, die mit ihrer 1952 gegründeten Zeitschrift „Heimatfreund“ versuchte, nach dem Verlassen ihrer Heimatstadt Halberstadt eine Verbindung zwischen Ost und West zu halten.

Seit 25 Jahren gibt es nun das Commerzbank-Umweltpraktikum, das in diesem Zeitraum über 1.400 Praktikant(inn)en ein Open-air-Semester ermöglicht hat, etlichen davon auch im Nationalpark Harz. Zwei derzeitige Praktikantinnen werden mit ihrer Arbeit hier vorgestellt.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16,
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi-Bergmann-Str. 1.

Sankt Andreasberg, Nationalparkhaus: Fledermaus-Führungen starten wieder!
Fledermaus-Führungen starten wieder!
Für an Fledermäusen interessierte Gäste bietet das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg in den Sommermonaten wieder die beliebten Fledermaus-Exkursionen mit Ursel Morgenstern an.

Wer schon immer mal den Fledermäusen auf die Flugspur kommen wollte, ist
bei diesen fachkundig geführten Exkursionen richtig.
Nach einem kurzweiligen Einführungsvortrag geht es mit dem Batdetektor los auf Stimmenfang. Welche Arten sich wohl heute zeigen, ist dabei immer wieder die spannende Frage. Wo leben Fledermäuse im Harz und was fressen sie eigentlich? Alles Vampire? Fehlanzeige - „Bei uns nur noch im Film“, erklärt Ursel Morgenstern mit einem Augenzwinkern. Die langjährige Nationalparkhaus Mitarbeiterin leitet seit vielen Jahren die Fledermausexkursionen und ist auf alle Fragen eingestellt. Die Exkursionen sind für Familien ebenso geeignet wie alle interessierten Sommergäste des Harzes.
Von Ende Juli bis Anfang September lassen sich die nachtaktiven Tiere am Besten „live“ erleben. Besonderes Highlight ist auch in diesem Jahr die Europaen Batnight Ende August.

Termine 2015
Fledermäuse – Nachtgestalten der Dämmerung
29. Juli – Mittwoch,19.30 Uhr; Treffpunkt: Sankt Andreasberg, Rehberger Grabenhaus
5. August - Mittwoch 20.30 Uhr; Treffpunkt: Nationalparkhaus, Erzwäsche 1
12. August - Mittwoch 20.30 Uhr; Treffpunkt: Nationalparkhaus, Erzwäsche 1
19. August - Mittwoch 20.30 Uhr; Treffpunkt: Nationalparkhaus, Erzwäsche 1
Am 29. August - Samstag ab18.00 Uhr besondere Veranstaltung zur Batnight 2015: Treffpunkt: Nationalparkhaus, Erzwäsche 1

Die Exkursion „Fledermäuse - Nachtgestalten der Dämmerung“ dauert etwa 2 Stunden und kostet für Kinder 4 € , Erwachsene 6 € und 14 € für Familien.
Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Anfangszeiten und den jeweiligen Treffpunkt.
Anmeldung und Informationen unter Tel. (05582) 92 30 74
http://www.nationalpark-harz.de

23. August bis 20. September 2015 Ausstellung „Erde, Wasser, Mensch und Götter“ im Marstall der Wasserburg Königslutter
Diese einzigartige Ausstellung jahrtausendealter Leitsymbolik in originalen textilen Meisterwerken des alten Peru in Verbindung mit der Darstellung historischer Strategien und Techniken der Wasserwirtschaft und des Kulturbaus im Raum der Anden wurde von Dipl.-Ing. Uwe Carlson und Prof. Dr.-Ing. habil. Heiko Diestel gestaltet.
http://www.femo-online.de

Natur-Erlebniszentrum HohneHof bietet abwechslungsreiches Ferienprogramm im Juli
Wernigerode. Das Natur-Erlebniszentrum HohneHof in Drei Annen-Hohne bietet insbesondere für die kleinen Besucher im Juli ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. Aber auch alle erwachsenen Begleiter sind natürlich herzlich willkommen!

Am 14.7., 21.7. und 28.7. ist jeweils um 10.30 Uhr der Treff auf dem Parkplatz Drei Annen-Hohne für das Programm „Natur entdecken auf dem Löwenzahnpfad“, Dauer ca. 2 - 3 Std.

„Dem Forscher über die Schulter geschaut – Was machen Wissenschaftler im Nationalpark?“ ist das Motto der nächsten Aktionen:
Am 16.7. ab 10.00 Uhr, Treffpunkt Parkplatz Drei Annen-Hohne – auf dem Programm steht das Thema „Was lebt in Bach, Teich und Graben? Eine Exkursion mit dem Wildfisch-Experten“.

Am 24.7. ab 10.00 Uhr, Treffpunkt Parkplatz Drei Annen-Hohne – Thema „Lebensgemeinschaften in der Pflanzenwelt – Eine Exkursion mit dem Botaniker.“

Natürlich ist auch an allen anderen Ferientagen das Natur-Erlebniszentrum geöffnet und erwartet möglichst viele große und kleine Naturfreunde.

Weitere Informationen, Termine, Anfragen und Anmeldungen sind unter Telefon 039455/8640 möglich oder auch über Internet:
http://www.nationalpark-harz.de

Schatzsuche im Liebenburger Land – Liebenburger Kulturtage vom 10. – 12. Juli 2015
Liebenburg. Der Kulturverein Lewer Däle Liebenburg e.V. veranstaltet in Kooperation mit der Gemeinde Liebenburg am Wochenende vom 10. – 12. Juli 2015 die Liebenburger Kulturtage: Zahlreiche Ortsteile präsentieren die Vielfalt des kulturellen Lebens in unserer Gemeinde. Unter dem Motto: „Kultur bewegt!“ bietet sich die Gelegenheit, in zahlreichen Liebenburger Ortsteilen auf kulturelle Schatzsuche an ungewöhnlichen, oft nicht zugänglichen Orten zu gehen.

Einer dieser ungewöhnlichen Orte ist das Aufbereitungsgebäude der ehemaligen Grube Ida-Bismarck an der Bahnstrecke Goslar-Hildesheim in Othfresen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Erzgruben des Salzgittergebietes haben sich von der Grube Ida-Bismarck am Ida-Stollen größere Teile der Übertageanlagen erhalten. Als markantes Wahrzeichen des Othfresener Bergbaus ist das an der Bahnstrecke Goslar–Hildesheim gelegene Gebäude weithin sichtbar. Es wird heute von der Studiengesellschaft für Eisenerzaufbereitung genutzt und wurde freundlicherweise von ihrem Geschäftsführer Dr.-Ing. Volker Ritz für die Kulturtage zur Verfügung gestellt. Wo, wenn nicht hier, ließe sich berichten über

Ida, Fortuna, Georg-Friedrich und Morgenstern – 300 Mio. Jahre Geologie und 2000 Jahre Bergbau bei Liebenburg

Referent: Geologe Dr. Friedhart Knolle
Wussten Sie, dass die Innerste einmal ein Nebenfluss der Oker war und ein Nebenarm auch am heutigen Schloss Liebenburg vorbeifloss? Dass die Germanen schon vor 2000 Jahren das hiesige Eisenerz abbauten? Oder dass die Sedimente des Morgenstern-Teichs erhöhte Arsengehalte haben, weil das hier abgebaute Eisenerz hohe Arsengehalte aufwies, die sich nun in diesem ehemaligen Schlammteich der Eisenerzaufbereitung der Grube Morgenstern wiederfinden?

Liebenburg grenzt an die Wälder des südlichen Salzgitterschen Höhenzugs und an das Gebiet der Stadt Salzgitter, wo sich die Fortsetzung dieses Waldrückens befindet. Er ist sowohl aus Sicht des Naturschutzes als auch der Geologie und der Landeskunde eine Besonderheit und schutzwürdig. Die Europäische Union hat ihn sogar großenteils in ihr Schutzgebietssystem Natura 2000 aufgenommen – sozusagen die diplomatische Naturschutz-Anerkennung von Brüssel für die Liebenburger Wälder. Geologisch ist der Untergrund von Liebenburg uralt – knapp 300 Mio. Jahre alt sind die Gesteine, die unter der Stadt liegen – unter anderen Steinsalz und Eisenerz. Genau dieses Erz war es, das schon seit Menschengedenken genutzt wurde. Einen erneuten Aufschwung nahm die Eisenerzförderung in der Nazi-Zeit – das Metall wurde für die Aufrüstung benötigt. Klangvolle Namen wie die Bergwerke Ida, Fortuna, Georg-Friedrich und Morgenstern markieren die wirtschaftlichen Leuchttürme dieser Zeit, in der auch Kriegsgefangene in den Gruben eingesetzt wurden.

Der Referent Dr. Friedhart nimmt Sie mit auf eine Zeitreise durch die geologische und bergbauliche Geschichte der Region Liebenburg.

Sa 11. Juli 2015 um 10:00 Uhr in der Studiengesellschaft für Eisenerzaufbereitung GmbH & Co. KG in Othfresen

UNSER HARZ Juli
Das Uralt-Regionale und das Modern-Globale Böse – Wilhelm Raabe, die Harzheimat und der Fortschritt, Die Katholische Kapelle „Maria vom Schnee“ in Hahnenklee-Bockswiese, Serie „Der geteilte Harz, 1945–1989“ Teil 3, Nationalparkforum: Neue Themenhefte in „Leichter Sprache“ übergeben

Autor Reinhart Maurer schildert in Kurzvorstellungen einige Beispiele aus Wilhelm Raabes reichhaltigem schriftstellerischem Werk. Wilhelm Raabe, Nachfahre Harzer Bergleute, die allerdings schon lange im nördlichen Harzvorland lebten, kannte den Harz und blieb – abgesehen von einigen jahrelangen Aufenthalten in Berlin und Stuttgart – mit seinen Wohnorten in Wolfenbüttel und hauptsächlich Braunschweig, in dessen Nähe. Immer wieder taucht der Harz in seinen Erzählungen auf, oft unheilvoll, Enge und beschränktes Denken oder wilde Naturgewalten thematisierend, oftmals allegorisch für schon sehr früh wahrgenommene Gefahren gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen.

Um ein nicht so altes, jedoch leider heute nicht mehr existierendes Gebäude handelt es sich im zweiten Beitrag, der die kleine katholische Kirche „Maria vom Schnee“ in Hahnenklee-Bockswiese vorstellt, wie sie im August 1928 nach vielen anfänglichen Schwierigkeiten eingeweiht werden konnte. Doch bereits in den 1950er Jahren zeichnete sich ab, dass die kleine Kirche zu klein war für die angewachsene Gemeinde und die sie besuchenden Tourist(inn)en und im März 1974 fand ihr Abschiedsgottesdienst statt, einen Tag, bevor mit ihrem Abriss begonnen wurde.

Der 3. Teil der Serie über den geteilten Harz schildert die wechselvolle Geschichte des Brockens und das Nationalparkforum stellt neue Themenheft in leichter Sprache vor, die aus einer Kooperation mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe entstanden sind.


UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC- Touristinformation,
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B,
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark,
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12,
Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16,
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus,
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage,
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4,
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi-Bergmann-Str. 1.

Tag der Schulen --- Nationalpark-Naturerlebnistag am 08. Juli 2015 im Ilsetal
Wernigerode. Der diesjährige „Tag der Schulen“ im Nationalpark Harz wird zum 18. Mal als Naturerlebnistag gestaltet. 243 Schülerinnen und Schüler aus zwei verschiedenen Schulen des Landkreises Harz erkunden im romantischen Ilsetal die Natur des Nationalparks Harz.

Insgesamt 21 Ranger, wissenschaftliche Mitarbeiter, Revierleiter und Praktikanten begleiten die Schülerinnen und Schüler während ihrer Streifzüge. Unter dem Motto „Natur mit allen Sinnen erleben“ werden spielerische Aktionen im Wald, am Bach und auf der Wiese angeboten und ergänzen auf diese Weise sinnvoll den Sachkunde- bzw. Biologierunterricht. Gleichzeitig fördern sie die Begeisterung der Kinder für die heimatliche Natur.

Treff: Nationalparkhaus Ilsenburg, Ilsetal 5, 38871 Ilsenburg

- 8.10 Uhr: kurze Begrüßung der Grundschule Ströbeck Klasse 1 -4 mit 113 Schülern

- 8.15 Uhr: geführte Naturerlebniswanderung unter dem Thema: „Natur mit allen Sinnen erleben“ (Dauer: ca.2,5-3 Stunden)
- Ab 11.30 Uhr bis 12.10 Uhr: Mittagessen am Nationalparkhaus Ilsenburg
- 12.15 Uhr Abfahrt der Grundschüler

- 9.00 Uhr kurze Begrüßung des Gymnasium Wanzleben; 5. Klassen mit 130 Schüler

- 9.10 Uhr geführte Naturerlebniswanderung unter dem Thema: „Natur mit allen Sinnen erleben“ (Dauer: ca.2,5-3 Stunden)
- Ab 12.15 Uhr bis 12.55 Uhr Mittagessen am Nationalparkhaus Ilsenburg
- 13.00 Uhr Abfahrt
http://www.nationalpark-harz.de

Brockengranit und Plattentektonik – 500 Mio. Jahre Harzgeschichte
Rainer Müller und Hans Joachim Franzke (2014): Oberharz. Tiefe Gruben und hohe Rücken. Streifzüge durch die Erdgeschichte.
144 S., edition Goldschneck im Quelle und Meier Verlag, Wiebelsheim
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Clausthal-Zellerfeld. Die Autoren, Dr. Rainer Müller und Dr. Hans Joachim Franzke, sind zwei ausgewiesene Experten im Hinblick auf die Erdgeschichte des Oberharzes. Nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Bergbaugeschichte gelten der Harz und speziell der Oberharz als geologisch gut erforscht, wofür eine kaum noch zu übersehende Fachliteratur spricht. Dass diese dem geologisch interessierten Laien in der Regel nur schwer zugänglich ist, ist verständlich. Umso anerkennenswerter ist die von Müller und Franzke didaktisch gut aufbereitete Darstellung eines komplexen Sachverhalts – und dies ohne Konzession im Hinblick auf die fachwissenschaftliche Exaktheit.

Selbstverständlich wird auch der neueste Forschungsstand referiert, ein z.B. für die bisherige Theorie über die Entstehung der Oberharzer Erzgänge aufregendes Thema. Der Brocken ist eben nicht an allem „Schuld“! Und auch die moderne Plattentektonik wird erläutert – ohne sie ist die Harzgeologie gar nicht zu verstehen.

Um „Streifzüge“ durch die Oberharzer Erdgeschichte unternehmen zu können, greift man in Zukunft am besten zu dieser handlichen Veröffentlichung in Form eines Taschenbuchs. Dies ist auch ein Verdienst des Herausgebers dieser Reihe, Dr. Gunnar Meyenburg.

Den gesamten Harz kennzeichnet „Landschaftliche Vielfalt auf engstem Raum“, was, wie im einleitenden Kapitel dargestellt, auf die besonderen geologischen Strukturen zurückzuführen ist. Klar werden vier Bereiche benannt und voneinander abgegrenzt: Oberharz, Hochharz, Mittelharz und Unterharz. Im nördlich gelegenen Mittelgebirge unterscheiden sich die klimatischen Verhältnisse und daraus folgend auch Flora und Fauna deutlich von seinem Umland, und die Autoren wecken im Wanderer die Neugier auf zum Teil seltene und vorwiegend im Ober- und Hochharz vorkommende Pflanzengesellschaften.

Der Leser spürt das Anliegen der Autoren, klarzumachen, dass die Oberflächengestalt, aber auch die heutige Kulturlandschaft Oberharz geologisch und klimatisch bedingt sind. Schließlich ist die durch den jahrhundertelangen Bergbau geprägte Kulturlandschaft einschließlich des Oberharzer Wasserwirtschaftssystems, der markanten Zeugen des Bergbaus, der Behörden, der Technischen Universität, ja der Bergstädte selbst eine direkte Folge von „500 Millionen Jahre Erdgeschichte“.

Diese wird in einem anschaulichen Überblick dargestellt, bevor die Autoren den Leser auf die „Streifzüge durch die Regionen des Oberharzes“ führen – wiederum orientiert an den geologischen Einheiten – Oberharzer Devonsattel, Clausthaler Zone, Iberg-Winterberger Riff, Oberharzer Diabaszug, Acker-Bruchberg-Zug, Brockenpluton mit Granit und Gabbro und westlicher Harzrand bei Seesen.

Es gibt schon viele Bücher und Broschüren zur Harzgeologie, doch sie sind teilweise überholt. Die Plattentektonik hat auch die Harzgeologie revolutioniert. Ein solches modernes „Wanderbuch“ auf der Basis des neuesten geologischen Wissens ist bisher nicht auf dem Markt.

Besonders erwähnenswert sind die in sehr guter Wiedergabequalität illustrierenden Fotos, geologischen Profile, Blockdiagramme und geologischen Schnitte und farblich abgesetzten Erläuterungen von Oberharzer Spezifika. Im Inneren des vorderen Einbanddeckels auf einer Karte des Oberharzes verzeichnete „Aufschlüsse und Zeugnisse des Altbergbaus“, die auf den Seiten 133 ff. näher beschrieben werden, belegen die Vielfalt der Oberharzer Natur- und Kulturlandschaft.

Also: Den Führer in die Tasche stecken und loswandern! Es lohnt sich.

Rezension: Helmut Radday und Friedhart Knolle
http://www.nationalpark-harz.de

Fledermausnacht am Schaubergwerk Büchenberg bei Elbingerode (Harz)
Am 24.07.2015 findet ab 16:00 Uhr eine Fledermausnacht am Schaubergwerk Büchenberg bei Elbingerode (Harz) statt.
Als Anlage sende ich Ihnen hierzu ein Plakat mit entsprechenden Informationen.

Die ehemalige Eisenerzgrube Büchenberg bei Elbingerode und die Eisenerzgrube Braunesumpf bei Blankenburg sind die bedeutendsten Felsquartier für Fledermäuse aus zweiter Hand im Harz. Hiermit ist gemeint, dass es keine natürlichen Höhlen sind, sondern Hohlräume, die vom Menschen geschaffen wurden und jetzt den Fledermäusen als Wohnstätte zur Verfügung stehen. Die Gruben sind naturschutzrechtlich streng geschützt.

Zu den ehemaliegen Eisenerzgruben fliegen die Fledermäuse aus einem Umfeld von ca. 280 km heran, um sich hier zu paaren und zu überwintern.

Die Fledermausnacht wird Menschen für die faszinierenden "Geister" und Flugakrobaten der Nacht sensibilisieren, da die unbekannten Wesen hautnah erlebt werden können.
http://www.schaubergwerk-elbingerode.de/index.html

Unser Harz Juni 2015 erschienen
Die Themen: Harzer Berg-, Hütten- und Waldarbeiter in den Befreiungskriegen 1813/1815; „Die Harzluft bekommt mir sehr gut“ – Die Anfänge des Fremdenverkehrs in Wolfshagen; Der Nationalpark Harz – Eine Herausforderung für die Feuerwehr; Waldecker Eisenhütten produzierten für die Harzer Eisenindustrie 1755 – 1775; Zur Genese der CUTEC; Serie: Der geteilte Harz, 1945 – 1989 – Harzer Persönlichkeiten schildern die Anfänge der Grenze; Nationalparkforum: Bei Seesen, Nordhausen und Quedlinburg gesichtet – Der Biber kehrt in die Harzregion zurück

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus am 9. Juli geschlossen
Aufgrund einer internen Schulung bleibt das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus am Donnerstag, den 9. Juli 2015, für den öffentlichen Besucherverkehr geschlossen.
Das ganzjährig geöffnete Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus inmitten des länderübergreifenden Nationalparks Harz bietet den vielen Gästen des Nationalparkstandorts Torfhaus eine Ausstellung rund um die Themen Nationalpark Harz, Grünes Band, Hochmoore und Fichtenwaldwildnis. Spannende Filme, wie zum Beispiel „Auf dem Goetheweg zum Brocken“, begleitet durch die beiden historischen Harzreisenden Gothe und Heine, laden zum Verweilen ein. Veranstaltungsangebote zu spannenden und aktuellen Themen wie z.B. der Rückkehr der Wölfe und der Ökologie und dem Schutz der Moore oder eine Führung über den WaldWandelweg mit der Kostümfigur Boris Borkenkäfer bieten für Jung und Alt erlebnisreiche Stunden. Im Nationalpark-Laden finden sich neben Wanderkarten, thematischen Büchern und regionalen Produkten auch viele tolle Erinnerungsstücke an den Harz-Urlaub.
Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus ist mit seiner Erlebnisausstellung und dem Nationalpark-Kino (fast) täglich geöffnet.
Öffnungszeiten:
April - Oktober: täglich 9.00 – 17.00 h
November - März: Di. bis So. 10.00 – 16.00 h
In den Ferien und an Feiertagen auch montags geöffnet.
Geschlossen am 24.12.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus wird in einem Trägerverbund aus dem BUND-Landesverband Niedersachsen e.V., der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz (GFN) und der Samtgemeinde Oberharz sowie in enger Kooperation mit dem Nationalpark Harz betrieben.
Weitere Informationen:
Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus
Torfhaus 8, 38667 Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld OT Torfhaus
Tel.: 05320-33 179-0
E-Mail: post@torfhaus.info
Internet:www.torfhaus.info
www.bund-niedersachsen.de
httpwww.nationalpark-harz.de

Christian Bahrmann am Sonntag auf dem Hohnehof
Am kommenden Sonntag, dem 05.07. steht für alle Eltern von Kindern im KIKAfähigen Alter ein besonderes Highlight auf dem Programm. Christian Bahrmann – besser bekannt als DER Christian – ist im morgendlichen Kinderfernsehen der Freund vom KIKAninchen und besucht extra noch vor dem Beginn der Ferien das Naturerlebniszentrum HOHNEHOF im Nationalpark Harz. Um 11:00 Uhr und um 16:00 Uhr wird DER Christian sein spektakuläres Puppentheater „Kaspers Abenteuer“ aufführen und zwischendurch lädt er alle Kinder um 15:00 Uhr zu seinem Mitmachtanzprogramm „Zeig her wozu Du Füße hast“ ein.

Für reichlich Spaß für Jung und Alt ist also gesorgt und natürlich hat das bewährte Team auf dem HOHNEHOF auch an das leibliche Wohl seiner Gäste gedacht. Der Eintritt für die Veranstaltungen von Christian Bahrmann ist an diesem Tag frei, um Spenden für den weiteren Ausbau des Naturerlebniszentrums wird vor Ort gebeten.
http://www.nationalpark-brockenhaus.de/

Buchneuerscheinung "Mystischer Harz" - Die einmalige Aura des Harzes bei Nacht mit Licht »gemalt«
Harz. Kaum ein deutsches Gebirge hat so viele sagenhafte und mystische Orte wie der Harz. Sie werden hier auf zauberhafte Weise präsentiert. Ingo Panse hat für seine Nachtfotografien eine besondere Aufnahmetechnik so eingesetzt, dass Felsformationen und Landschaften zu leuchten beginnen und das Romantische und Mystische der Bergwildnis ans Licht kommt. Autor Bernd Sternal kennt die Sagen und Mythen der Region aus dem Effeff.

Das Buch lädt ein, die geheimnisvolle Aura des Harzes anders zu sehen als gewohnt.

Der Fotograf: Ingo Panse, geb. 1964, Nachtfotograf, Spezialist für Lightpainting, einer Technik, bei der die Motive mit Hilfe von Taschenlampen und anderer diverser Leuchtmittel ausgeleuchtet werden. Zahlreiche Fotoausstellungen, Bildbände »In der Stille der Nacht« (2005), »Nächtlicher Sagen HARZ« (2013).

Der Autor: Bernd Sternal, geb. 1956, Dipl.-Ingenieur, Manager, Geschäftsführer, Unternehmer, Unternehmensberater, betreibt ein Harzer Tourismusportal sowie den Verlag Sternal Media und arbeitet für das Radio Harz-Börde-Welle.

Laben – Lauschen – Lagerfeuer
Wernigerode – Braunlage. Geschichten und Wahres über Jagd, Wild und Borkenkäfer – so lautet der Titel einer Abendveranstaltung, die von den Rangern des Nationalparks Harz am Donnerstag, dem 25. Juni um 18 Uhr an der Kamphütte in Braunlage-Königskrug angeboten wird. Nach einer kurzen informativen Wanderung können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Anschluss am Lagerfeuer den Erzählungen der Ranger lauschen, Fragen stellen oder einfach nur die abendliche Natur genießen. Die Kosten für einen rustikalen Imbiss betragen 5 € (Getränke nicht incl.). Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist unter Tel. 05320 269 bis zum 23.6. erforderlich.
http://www.nationalpark-harz.de

Einladung zur Sommersonnenwende am HohneHof
Wernigerode. Am Samstag, den 20. Juni 2015 wird ab 14.00 Uhr am Natur-Erlebniszentrum HohneHof wieder ein Fest zur Sommersonnenwende gefeiert.
Mit einem bunten marktähnlichen Treiben rund um die Eiche und den großen Backofen wird zum Mitmachen, Basteln und Gestalten eingeladen. Man kann sich in Geschicklichkeit erproben, kleine Kunstwerke aus Filz oder Naturmaterial entstehen lassen oder das spezielle kulinarische Angebot – vom frischen Brot bis zum hausgebackenen Kuchen vom Eiscafé Tasin aus Ilsenburg – genießen.
Für die passende musikalische Unterhaltung sorgt diesmal die Gruppe „Brigandu“ aus Berlin. Der Name dieser Band ist vom Namen einer keltischen Göttin hergeleitet und bedeutet so viel wie „brennender Pfeil“. Die Musiker von Brigandu widmen sich hauptsächlich Liedern und Tänzen aus dem keltischen Raum und sorgen somit für echte Mittsommernachtsstimmung, so Irmtraud Theel, die Umweltpädagogin des Natur-Erlebniszentrums HohneHof.
Eingeladen sind alle, die die einmalige Atmosphäre rund um den HohneHof genießen wollen, Familien mit Kindern und Freunde keltischer Musik. Der Eintritt ist frei!
http://www.nationalpark-harz.de

Rangerstation Scharfenstein im Nationalpark Harz am 10. Juni 2015 geschlossen
Wernigerode – Ilsenburg. Die Rangerstation Scharfenstein des Nationalparks Harz ist aufgrund von Personalknappheit am 10. Juni 2015 geschlossen, wir bitten um Beachtung und Verständnis.
http://www.nationalpark-harz.de

18. Chorfest in Hasselfelde
Wie in jedem Jahr im Juni findet am Sonntag, den 07.06.2015 ab 14.30 Uhr das Chortreffen mit dem Gemischten Chor Hasselfelde e.V. im Schützenhaus statt. Dieses Mal werden drei Chöre zu Besuch sein und Ihre Lieder zu Gehör bringen.
Der Line-Dance-Verein von Hasselfelde sorgt für das leibliche Wohl der Gäste und Sänger.

26. Wiesenblütenfest mit Kuhaustrieb 06.06. – 07.06.2015 in Sankt Andreasberg
Samstag, 06. Juni 2015
10.00 Uhr Kräuter-Exkursion über die Bergwiesen mit kleinem Kräuterimbiss (ca. 4 Std.) Start: Nationalparkhaus, Erzwäsche 1, Sankt Andreasberg
Gebühr: Erwachsene 10 € und Kinder 5 €. Anmeldung bis 05.06.2015, 12.00 Uhr im Nationalparkhaus ist erforderlich. T el. 05582-923074
14.00 Uhr Eröffnung der Wiesenblüten-Ausstellung mit Erläuterungen von Jochen Klähn und Albert Kehr
Anschl. Wanderung über die blühenden Bergwiesen mit Albert Kehr Start: Kurhaus Foyer / Wiesenblütenfestausstellung
Sonntag, 07. Juni 2015
10.00 Uhr Hirtenruf des Hirten ab Kurhaus
10.30 Uhr Platzkonzert des Waldarbeiter-Instrumental-Musikvereins an der Feuerwehr
11.00 Uhr Viehaustrieb durch die Stadt zum Neigenfindt-Hof, ab Sparkasse in Begleitung des Heimatbundes mit Musik, der Kiepenfrauen und vielen Vereinen
Anschl. Wiesenblütenfest mit allerlei kulinarischen und handwerklichen Ständen am Neigenfindt-Hof
11.00 Uhr Frühschoppenmusik
12.00 Uhr Ökumenische Andacht und Viehsegnung auf der Festbühne
12.30 Uhr Harzer Folklore mit dem Oberharzer Heimatbund Sankt Andreasberg
13.00 Uhr Übergabe Hütegroschen an die Hirten durch den Bürgermeister der Stadt Braunlage Stefan Grote
13.30 Uhr Konzert des Waldarbeiter-Instrumental-Musikvereins
1 4.30 Uhr Melkwettbewerb Kiepenfrauen gegen Hirten, Anschl. TBF-Ballettmäuse zeigen ihr Können
15.15 Uhr Musikalische Wiesengaudi mit dem „Zackel Trio“

Das Sommercamp im Harz, hoch zu Ross, auf dem Planwagen und mit Freunden erleben vom 26.07. - bis 30.08.2015 noch freie Plätze
8 Tage Ferienlager für den Sonderpreis von 229,00 Euro
mit Ausritten, Reitunterricht und Pferdepflege, einer Planwagenfahrt und Picknick in der Natur. Weitere Höhepunkte sind ein Grillabend, die außergewöhnliche Waldolympiade, der Countryabend, die Lagerfeuerromantik mit Marshmallow's sowie die Disko mit Programm in der Showbühne. Unser Feriencamp hat einen hauseigenen Pool zum Baden an heißen Tagen. Es besteht auch die Möglichkeit 15 Tage zu buchen.
Bei folgenden Terminen sind noch freie Plätze:
26.07. - 02.08.2015, 02.08. - 09.08.2015, 09.08. - 16.08.2015, 16.08. - 23.08.2015, 23.08. - 30.08.2015
Zuschüsse vom Staat für Kinder und Familien möglich >>> Anfragen und Buchungen unter der Homepage!
oder Telefon: 034743 - 8164
Ferienanlage Reiterhof Pilger, Gartenhaus 1, 06543 Pansfelde
http://www.reiterhof-pansfelde.de/sommerferien/

Altlasten und Schwermetalle im Harz – eine Gesundheitsgefahr? Vortrag Dr. Friedhart Knolle auf dem 7. Braunlager Naturheilkundetag am 31. Mai 2015
Braunlage. In dieser Woche begann die Sanierung der Arsen-Altlast an der Halberstädter Straße in Goslar-Oker - dadurch hat das Thema „Altlasten“ auch überregional wieder Aufmerksamkeit. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlandes bis hin nach Bremen sind mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Schwermetalle auf und transportiert sie zu Innerste und Oker. Aber nicht nur zu diesen Flüssen – im ganzen Vor- und Oberharz sind die Böden belastet.

Wo genau findet sich diese Belastung? Wer ist betroffen und was wird dagegen gemacht? Was kann man zu den Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung sagen? Auf diese Fragen geht der Harzer Geologe und Referent Dr. Friedhart Knolle ein, der am kommenden Sonntag
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31. Mai 2015 um 15.45 Uhr im Kurhaus Sankt Andreasberg, Konferenzraum
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einen öffentlichen Vortrag zu diesem Thema hält. Der Eintritt ist frei.
http://www.nationalpark-harz.de

Pflanzaktion für den neuen Wald – aktive Waldentwicklungsarbeiten im Nationalpark Harz am Natur-Erlebniszentrum HohneHof
Wernigerode. Der Nationalpark Harz gehört mit einer Größe von knapp 25.000 Hektar zu den größten Waldnationalparken Deutschlands. Auf über der Hälfte dieser Fläche – der Kernzone – bleibt die Natur in ihrer Entwicklung schon ganz sich selbst überlassen. Hier geht es um den Schutz von natürlicher Dynamik, die viele Überraschungen bereit hält und nicht planbar ist. Faktoren wie Sturm, Schneebruch, Klimaveränderungen oder andere Veränderungen können diesen Entwicklungsprozess maßgeblich beeinflussen. Das ist ein spannender Prozess, der durch den Nationalpark beobachtet und wissenschaftlich begleitet wird.
Solche Flächen werden in unserer intensiv genutzten Landschaft immer seltener und üben eine große Faszination auf die Menschen aus. In bereits 16 Nationalparken in Deutschland sind Nationalpark-Kernzonen zu beobachten – am bevorstehenden Pfingstwochenende wird als jüngster Park der Nationalpark Hunsrück-Hochwald eingeweiht.
Diese natürliche Dynamik in den Kernzonen kann aber noch nicht auf der gesamten Nationalparkfläche zugelassen werden. Zu sehr ist der Harz in seiner Geschichte vom Menschen und der vielfältigen Nutzung der Landschaft geprägt. Im Nationalparkplan werden die erforderlichen Maßnahmen und Initialleistungen festgeschrieben, die noch bis zum Jahr 2022 notwendig sind, um eine Starthilfe für die künftige eigenständige natürliche Entwicklung zu geben. Insbesondere in der Naturentwicklungszone des Nationalparks sind noch umfangreiche Waldentwicklungsmaßnahmen notwendig, um die Waldbestände zu stabilisieren und zu renaturieren, bevor auch sie in die Kernzone aufgenommen werden können.
Zu dieser Entwicklung trägt auch die Pflanzung von Buchen am Natur-Erlebniszentrum HohneHof bei. Dabei wurden wir von Kindern der Klasse 3a der Grundschule „Anne Frank“ aus Halberstadt tatkräftig unterstützt. Mit Begeisterung wurden von den Kindern 100 Buchen gepflanzt, deren Entwicklung von ihnen bei künftigen Nationalparkbesuchen beobachtet werden soll. Zum Abschluss dieser Pflanzaktion wurde am Natur-Erlebniszentrum HohneHof auch noch der Baum des Jahres – ein Feldahorn – gepflanzt.
http://www.nationalpark-harz.de

Der Berglehrpfad bei Elbingerode wird um einen Turm ergänzt
Auf dem Wanderweg des Berglehrpfades bei Elbingerode steht nun ein Turm. Dieser hat mehrere Zwecke, erstmals dient er als Abdeckung für den Belüftungsschacht der Grube Büchenberg, als zweites ist er eine Einflughilfe für die dort überwinternden Fledermäuse und als drittes ein Informationstafel zu den heimischen Fledermausarten. Aufgestellt haben ihn die Mitglieder des Vereins der Bergbaufreunde/Harz, welche auch den Bergbaulehrpfad betreuen.
http://www.bergbaufreunde-harz.de/

Brücke über die Luppbode freigegeben
Die Brücke am Hauptzugang ins Bodetal in Treseburg wurde erneuert und konnte in der letzten Woche für den Besucherverkehr wieder freigegeben werden.

After-Work-Naturerlebnisse im Nationalpark Harz Die Ranger des Nationalparks Harz laden zum Sonderprogramm 2015 ein
Nach dem Feierabend die Natur erleben, am Lagerfeuer Interessantes erfahren oder in der Dämmerung den Stimmen der Natur lauschen? Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalparks haben im Sonderprogramm 2015 spannende After-Work-Naturerlebnisse zusammengestellt.

Den Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe bildet am 22. Mai die Dämmerungswanderung zum „Europäischen Tag der Parke“. Treffpunkt ist um 20 Uhr der Wandertreff auf dem Parkplatz in Drei Annen Hohne (Anmeldung erforderlich unter Tel. 039455 / 8640). Zahlreiche weitere Veranstaltungen folgen bis in den September hinein. Interessierte können bei Lagerfeuerromantik den Erzählungen der Ranger lauschen oder bei einer spätsommerliche Wanderung um den Oderteich die Abendstimmung genießen. Außerdem kann man sich auf die Suche nach den Nachtgestalten der Dämmerung, den Fledermäusen, begeben oder bei einem besonderen Hörerlebnis die Hirschbrunft verfolgen.

Nähere Informationen zur Veranstaltungsreihe sind im Internet unter www.nationalpark-harz.de unter der Rubrik Veranstaltungen (www.nationalpark-harz.de/de/veranstaltungen/sonderreihe), in den Nationalparkhäusern oder bei der Nationalparkverwaltung (Tel. o5582 / 9189-41) erhältlich.
http://www.nationalpark-harz.de

21.05.2015: André-Mouton-Platz in Goslar-Oker mit Todesmarsch-Stele und Gedenktafeln wird eingeweiht
Goslar. Bereits im Jahr 2012 hatte der Rat der Stadt Goslar den Projektfeststellungsbeschluss zur ganzheitlichen Umgestaltung des Hundemarktes in Oker gefasst. Hierzu wurden in der Folge u. a. Gebäude durch die Stadt Goslar erworben, zurückgebaut und das Areal durch Baumpflanzungen zu einem Platzcharakter umgestaltet.

Im Rahmen dieser Umgestaltung wurde vom Rat der Stadt Goslar ebenfalls beschlossen, auch die Stelen und Gedenktafeln, welche am Bahnhof Oker an den „Großen Harzer Todesmarsch“ von Osterode am Harz nach Goslar-Oker erinnerten, an den neu gestalteten Hundemarkt zu verlegen.

Per Beschluss vom 1. April des vergangenen Jahres sollte der neue Platz nach dem französischen Zwangsarbeiter (KZ Mittelbau-Dora) in „André-Mouton-Platz“ umbenannt werden. Nach der nun erfolgten Verlegung der Todesmarsch-Stele und Gedenksteine und dem damit in Gänze abgeschlossenen Umbau wird der „André-Mouton-Platz“ im Rahmen eines gemeinsamen Gedenktermins am
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Donnerstag, 21. Mai 2015, um 11:45 Uhr auf dem André-Mouton-Platz
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offiziell eingeweiht.

Zur Einweihung wird es einen musikalischen Beitrag der Adolf-Grimme-Gesamtschule, ein Grußwort des Initiators der Mouton-Erinnerungsarbeit, Dr. Reinhard Roßdeutscher sowie ein Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Goslar geben. Weitere Anwesende werden sein: Vertreter des Vereins Spurensuche Harzregion e.V., der Schulleiter der Adolf-Grimme-Gesamtschule, Jens Liesenberg, eine Abordnung von Schülern um den Rektor der André- Mouton-Realschule, Harald Buchholz, die ehemalige Kulturausschuss-Vorsitzende Annelies Tschupke sowie der engagierte Bürger Jens Kloppenburg.

Wir freuen uns über Ihren Besuch!
http://www.spurensuche-harzregion.de/

Naturerlebnis gegen Ferien-Langeweile
Wernigerode. Das Natur-Erlebniszentrum HohneHof in Drei Annen Hohne ist in den Pfingstferien auf viele große und kleine Besucher vorbereitet. So sind am Sonntag 17. Mai ab 11.00 Uhr alle kreativen Naturfreunde eingeladen, um sich beim Filzen viele Anregungen zum Verarbeiten von Naturmaterial holen möchten.

Am Montag 18. Mai startet dann unter der Überschrift „Wunderbare Pflanzenwelt“ ein Erlebnisprogramm für die ganze Familie. Treff für alle Interessierten ist um 11.00 Uhr am Eingang zum Löwenzahnpfad.

Wer sich eine etwas anspruchsvollere Wanderung zutraut, der ist am Mittwoch 20. Mai ab 11.00 Uhr zu einer Erkundung des einzigartigen Lebensraumes der Moore eingeladen. Beginn dieser Wanderung ist direkt am Natur-Erlebniszentrum.

Zu einem Naturerlebnis ganz besonderer Art wird am Freitag 22. Mai um 20.00 Uhr eingeladen. Hier startet am Wandertreff auf dem Parkplatz Drei Annen Hohne ein Abendspaziergang, bei dem man die Dämmerung bis zum Eintritt der Dunkelheit mitten im Wald erleben kann. Hier wird beobachtet, wie die Natur schlafen geht oder einige Tiere erst jetzt auf Beutejagd gehen. Neben Naturbeobachtungen geht es hier auch um ein besinnliches und nachdenkliches Genießen der Abendstimmung im Nationalpark. Dieser Abendspaziergang ist für Kinder und Erwachsene geeignet und findet an der Feuerschale am Natur-Erlebniszentrum HohneHof einen stimmungsvollen Abschluss. Die Mitnahme von Taschenlampen für den Rückweg wird empfohlen! Eine Anmeldung unter der Telefonnummer 039455 / 8640 wäre für unsere Vorbereitungen hilfreich!

Natürlich hat das Natur-Erlebniszentrum auch an allen anderen Tagen von 10.00 bis 17.00 Uhr für seine Gäste geöffnet. Fragen Sie ruhig auch nach speziellen Angeboten für Ferienkinder!
http://www.nationalpark-harz.de

Saisonstart 2015 im Brockengarten
Wernigerode – Brocken. Wie in den vergangenen 25 Jahren können sich Pflanzenfreunde, Brocken- und Nationalparkbesucher ab Mitte Mai wieder auf die Besichtigung des Brockengartens freuen. In diesem Jahr findet die erste Gartenführung am Mittwoch, dem 13. Mai 2015 um 11.30 Uhr statt. Eine Vielzahl von Felsenblümchen, Primelgewächsen, Steinbrecharten, Veilchen, seltenen Mannsschildarten und natürlich auch Brockenanemonen blühen bereits.

Bis Mitte Oktober werden im Anschluss Gartenbesichtigungen montags bis freitags um 11.30 und 14.00 Uhr angeboten. Mit einer Ausnahme: Am Montag, dem 8. Juni 2015 wird der Brockengarten 125 Jahre alt. Da zur Feier des Tages ein Festsymposium im Kloster Drübeck stattfindet, entfallen die Gartenbesichtigungen an diesem Tag.

An den Wochenenden ist die Besichtigung des Gartens in Kombination mit der Rundwanderwegführung um 11.00 Uhr und 13.00 Uhr durch einen Ranger möglich. Zusätzlich werden botanisch-gärtnerisch interessierte Gruppen in der Woche, aber auch an den Wochenenden nach Anmeldung unter 0170 5709015 und 03943 55022-0 durch die Anlage begleitet.

Da der Witterungsverlauf im Winter 2014/15 günstig war, gab es in diesem Winter vergleichbar wenige Ausfälle unter den kultivierten Arten. Kritisch im Frühjahr sind kalte, schneefreie und sonnige Tage. Der Sonnenschein animiert die Pflanzen zum Wachsen. Da bei gefrorenem Boden aber kein Wasser zur Verfügung steht, vertrocknen sie. Diese Situation hatten wir in diesem Jahr nicht.

Die Instandsetzungsarbeiten, die im Frühjahr notwendig sind, damit die Pflanzen gut gedeihen, begannen am 22. April, mussten aber mehrfach unterbrochen werden. Eine kontinuierliche Betreuung der Anlage ist erfahrungsgemäß erst ab Anfang Mai möglich. Die ersten Tätigkeiten sind das Einpflanzen von im Winter hoch gefrorenen Pflanzen, das Reinigen der Anlage, die Instandsetzung der Wege und die Versorgung der Pflanzen mit frischem Substrat.
http://www.nationalpark-harz.de

Hilfe für Nepal - Vom Brocken zum Mount Everest
Brocken - Braunschweig. Der gemeinnützige Verein Friends For Life aus Braunschweig hat mit einer symbolischen Wanderung zum Brocken und dem Hissen buddhistischer Gebetsfahnen auf dem Gipfel-Stein einen Spendenaufruf für die Erdbebenopfer in Nepal gestartet. Der Verein, dem Ausdauersportler aus der Region Braunschweig angehören, verknüpft seit mehr als zehn Jahren sportliche Aktionen mit karitativen und sozialen Zwecken. Zu den jüngsten Projekten gehört der Versuch, den Harz durch Hilfsmaßnahmen und einen interkulturellen Dialog mit dem höchsten Gebirge der Welt, dem Himalaya in Nepal, zu verbinden.

Das mittel- und langfristig angelegte ehrenamtliche Hilfsprojekt trägt den Titel "From Brocken to Everest". Unterstützung kommt auch aus dem Raum Göttingen. Mitglieder des dortigen Vereins Ausdauersport für Menschlichkeit (ASFM), der jährlich im Februar die legendäre "Brocken-Challenge" als Benefizlauf veranstaltet, beteiligten sich an der Brocken-Wanderung, an der auch Yangjor Lama, ein Sherpa aus Nepal, teilnahm. Mehr als 30 Aktive machten mit bei der Gebetsfahnen-Wanderung, die am Torfhaus-Parkplatz begann und endete.

"Wir wollen einzelnen Familien und Dörfern in entlegeneren Regionen Nepals beim Wiederaufbau zerstörter Häuser helfen. Die Spenden werden persönlich und vor Ort übergeben, damit sie zielgerichtet ankommen und nicht versickern", betont der Initiator von "From Brocken to Everest", Dr. Michael Strohmann. Der 56-Jährige hat den Verein Friends For Life (www.ffl-extremsport.de) 2004 mitgegründet und ist seither dessen 1. Vorsitzender. "Der Harz ist unser bevorzugtes Trainingsrevier, unser Läuferherz hängt am Brocken und seinen Nachbarbergen. Wir sind davon überzeugt, dass sich eine Brücke schlagen lässt von einer Bergregion zur anderen, sogar sehr facettenreich und trotz offenkundiger Verschiedenheiten", sagte Strohmann. So könnte es beim Dialog mit den Menschen in Nepal zum Beispiel darum gehen, ob und wie die Weltkulturerbe-Stätten des Harz-Raumes eine Patenschaft und damit Verantwortung für die Bewahrung und den Wiederaufbau des teilweise zerstörten Weltkulturerbes zu Füßen des Himalaya übernehmen könnten.

Mehr zu der Hilfsaktion Harz-Himalaya und zum Spendenkonto findet sich im Internet auf Facebook, dort wurde eine Seite unter dem Titel "From Brocken to Everest" eingerichtet.
http://www.ffl-extremsport.de/

Neue Themenhefte in Leichter Sprache
Themenhefte „Bach, Graben, Fluss“ sowie „See und Teich“ für Behinderte mit Lernschwierigkeiten an Schüler der Liv-Ullmann-Schule Wernigerode übergeben
Wernigerode. Kürzlich wurden am Natur-Erlebniszentrum HohneHof in Drei Annen-Hohne zwei Themenhefte in Leichter Sprache durch den Nationalpark Harz und die Lebenshilfe Wernigerode, die beide an der Erarbeitung der Themenhefte mitgewirkt haben, an Schülerinnen und Schüler der Liv-Ullmann-Schule Wernigerode übergeben.

Das Projekt „Ungehindert engagiert: Menschen mit geistiger Behinderung entdecken, erleben und erhalten den Lebensraum Wasser“ wurde von EUROPARC Deutschland, dem Dachverband der Nationalen Naturlandschaften, initiiert. Das Projekt fußt auf einer seit 2009 bestehenden Kooperation zwischen EUROPARC Deutschland und der Bundesvereinigung Lebenshilfe im Rahmen des Freiwilligenprogramms „Ehrensache Natur“. In den ersten Jahren bestanden die gemeinsamen Aktionen vor allem in praktischen Arbeitseinsätzen zum Wohle der Natur. Darauf fußend gibt es seit Jahren eine gute Zusammenarbeit zwischen den Partnern. So haben der Nationalpark Harz und die Lebenshilfe Wernigerode gGmbH neben dem Bau und der dem Anbringen von Nisthilfen auch gemeinsame Arbeitseinsätze im Bereich der Gewässerpflege organisiert.

Das jetzige Projekt „Ungehindert engagiert: Menschen mit geistiger Behinderung entdecken, erleben und erhalten den Lebensraum Wasser“ fördert das Naturwissen und -bewusstsein sowie das Engagement für Naturschutz und biologische Vielfalt in der Zielgruppe Menschen mit geistiger Behinderung. Ein Baustein dieses Projekts war die Erarbeitung von Themenheften in Leichter Sprache für Menschen mit geistiger Behinderung zu den Wasserlebensräumen „Bach, Graben und Fluss“, „See und Teich“ sowie „Meer und Küste“. Durch Lernangebote in Leichter Sprache zu verschiedenen Wasserlebensräumen in Nationalen Naturlandschaften werden Menschen mit geistiger Behinderung darin unterstützt, Natur(schutz)wissen und Kompetenzen zu erwerben, zu vertiefen und in der Praxis anzuwenden. Da zukünftig auch der Lebensraum Wasser im Natur-Erlebniszentrum HohneHof des Nationalparks Harz durch Lernangebote, auch für Menschen mit Behinderung, mehr an Bedeutung gewinnen soll, war der HohneHof ein guter Ort für die Übergabe der Themenhefte.

Das Projekt „Lebensraum Wasser“ wurde mit dem Förderpreis des Deutschen Naturschutzpreises 2013 ausgezeichnet, der vom Bundesamt für Naturschutz als Träger und Jack Wolfskin als Stifter ausgelobt wird. Es ist Teil des Vorhabens „Vielfalt (er)leben ohne Barrieren“ zur Weiterentwicklung von Barrierefreiheit und Inklusion in Nationalparken, Biosphärenreservaten und Naturparken in Deutschland. Förderer dieses Vorhabens ist die Aktion Mensch.

Die Themenhefte sind unter „Ungehindert engagiert“ herunterzuladen.
http://ungehindert-engagiert.de/lernangebote-in-leichter-sprache/

Kristalltherme sichert Schwalbennester
NABU berät für friedliches Miteinander

Altenau. Schon lange brüten zahlreiche Mehlschwalben genau über dem Außenbecken der Kristalltherme. „Die Gäste freuen sich darüber, aber hin und wieder fällt auch etwas herab“, erklärt Annette Akbulut, die im Haus für Marketing und Kundenbetreuung zuständig ist. Daniel Dürholt, Schichtleiter Bereich Bad/Sauna, ist selbst beim NABU aktiv, hat die Hilfe initiiert, und die Situation gemeinsam mit Walter Wimmer, NABU-Regionalgeschäftsführer, begutachtet. Es wurde entschieden, dass unter den Nestern ein breiteres Brett mit dem nötigen Abstand angebracht werden soll, um „Herabfallendes“ aufzufangen, damit es nicht am Beckenrand oder gar im Becken landet.
Noch ehe der Brutbetrieb der Mehlschwalben begann, hat Daniel Dürholt mit seinen Kollegen Kristopher Karnovsky, Siegfried Eilers und Jan Vennemann die Arbeiten ausgeführt. An der Kristalltherme brüten noch an weiteren Stellen Mehlschwalben, doch die meisten anderen Nester sitzen an Stellen, an denen sie weniger stören. Akbulut: „Uns sind die Schwalben wichtig, deshalb war es uns den geringen Aufwand wert.“ Nun hoffen alle auf eine schöne Badesaison und erfolgreich brütende Schwalben.
http://www.NABU-Niedersachsen.de

UNSER HARZ Mai erschienen
Großer Gasthof in Ballenstedt; Spatzen – „Konservativ bis in die Knochen …“; Mit Eseln durch den Harz; Neue Serie: Der geteilte Harz 1945–1989, Teil 1; Internationale Tagung zur Bergbaugeschichte in Sangerhausen; Nationalparkforum: Die Ilse

Clausthal-Zellerfeld. Bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde in Ballenstedt von Fürst Viktor Friedrich ein gewaltiges Zeug- und Jagdhaus unterhalb des Schlosses errichtet, das sich heute nach wechselvoller Geschichte als der „Große Gasthof“ präsentiert. Horst Lange hat die jahrhundertealte Geschichte dieses Bauwerks in vielen Details zusammengetragen.

Ganz offensichtlich liebt die zweite Autorin, Ingrid Kreckmann, die Spatzen, deren munteres Treiben sie mit warmherzigen Schilderungen beschreibt und über die sie eine Menge Informatives zu berichten hat.

Was sich mit Eseln im Harz erleben lässt, schildert recht lustig der dritte Beitrag von Sylvia Bruni Nowak, bevor die neue Serie von Wiebke Kock über den von 1945 bis 1989 geteilten Harz beginnt, zunächst mit einer Einführung und einem Bericht über das Kreuz des deutschen Ostens.

Schon jetzt wird der Internationale Montanhistorik-Workshop, der im nächsten Jahr in Sangerhausen-Wettelrode stattfinden wird, angekündigt, damit möglichst viele Menschen daran teilnehmen können, handelt es sich hier doch um einen besonderen Ort des historischen Kupferschieferbergbaus, der wohl im jetzigen Umfang nicht mehr lange zugänglich sein wird.

Das Nationalparkforum informiert diesmal ausführlich über die Ilse und ihre Bewohner – Autor ist der Fließgewässerexperte des Nationalparks Harz, Otfried Wüstemann. Durch verschiedene Baumaßnahmen, die einst zur Energiegewinnung und für Mühlen genutzt wurden, können einige Tierarten nicht mehr an ihre gewohnten Laichplätze gelangen. Manche Fische haben sich angepasst, anderen soll durch Fischtreppen an den Wehren geholfen werden, auch neuer Besatz findet statt, doch muss dies in ausgewogenem Maße geschehen, um autochthone Fischbestände nicht zu gefährden.

Auf der Rückseite präsentiert sich im Monat Mai die Einhornhöhle bei Scharzfeld.

Eröffnung des Baumwipfelpfades am 8. Mai 2015
Der ist der Harz um eine Attraktion reicher. Hoch hinaus geht es ab dem 08. Mai auf dem Baumwipfelpfad Harz in Bad Harzburg. Jung und jung gebliebene, Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung haben auf dem ersten Baumwipfelpfad des Harzes und Niedersachsens die Möglichkeit barrierefrei die Natur aus einer völlig neuen Perspektive kennen zu lernen.

Am Fuße des Burgbergs mitten im Kurpark Bad Harzburgs gelegen, startet der rund 1.000 m lange Pfad und führt den Gast auf über 20 Metern durch die alten Baumkronen des Kalten Tals. Dabei erfährt der Gast Informatives zur Holzwirtschaft, Natur und Umwelt. Einzigartig unter den Baumwipfelpfaden Deutschlands ist er auch aufgrund seiner Geologiestation, die anhand einer Felswand die Gesteinsschichten des Harzes erklärt. Zudem führt der Pfad über einen Teich, gewährt Einblicke in den Nationalpark Harz und gibt letztlich einen Einblick in die spannende Tier- und Pflanzenwelt des nördlichsten Mittelgebirges Deutschlands. Fehlen darf dabei natürlich nicht der Luchs oder die Wildkatze, die zu den Wappentieren Bad Harzburgs geworden sind. Auch die Geschichte des Harzes spielt eine Rolle, so erzählt die Kiepenfrau Wally, wie das Leben der als Harzer Kamele bekannten Frauen war.

Auf 18 Plattformen findet der Gast 33 verschiedene Erlebniselemente, Ruhestationen und Wissenswertes vor. Thematische Führungen zu Insekten, der Natur oder Sonnenauf- und Sonnenuntergangsführungen sind dabei nur ein kleiner Teil des Jahresprogrammes. Geplant sind auch kulturelle und kulinarische Veranstaltungen in luftiger Höhe. Ob Individualtourist, Paar, Gruppe, Verein oder Schulklasse - der Baumwipfelpfad bietet für jeden das passende Angebot.
http://www.baumwipfelpfad-harz.de/baumwipfelpfad.html

Tanner Kuhball am Sonntag, den 10. Mai 2015
Wie in jedem Jahr ist der Kuhballein besonderer Höhepunkt in Tanne, um 11 Uhr startet der Festumzug im Oberdorf. Der Harzklubzweigverein Tanne hält seit Jahren diese Tradition aufrecht und die Besucher danken es ihm mit zahlreichem Erscheinen.Während des Umzuges wird auch das Hirtendenkmal von 1958 passiert, dort werden die fleissigen Harzer Hirten geehrt. Das Ziel ist der Festplatz - die Besucher erwartet ein buntes Folkoreprogramm sowie viele Akktivitäten für Kinder, zBsp. Streichelzoo, Scheibenbrennen, Kinderreiten usw., für das leibliche Wohl ist gut gesorgt - viel Spaß!

Bund fördert Großes Schloss Blankenburg
Im Rahmen des Bundespprogrammes "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland" wird das Große Schloss in Blankenburg mit 285.000 Euro gefördert. Der Betrag wird für die weitere Sanierung des Daches am Kirchenflügel benötigt und eingesetzt.
http://www.rettung-schloss-blankenburg.de/

Zahlreiche Veranstaltungen im Bürgerpark in Wernigerode
Der seit dem 3. April eröffnete Bürgerpark bietet wie jedes Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen an, z.Bsp.:
5. Modellbaufest, Ausstellungen, den Pfingstrosentag, Basteln im Gewächshaus,
Musik im Park, Familien Picknick zu Himmelfahrt, Chorkonzerte, Puppentheater, Literaturcafe mit Frau Dr. Bleicher, Ökumenisches Pfingstfest,
Spaß mit Tieren, Konzerte im Park, Kindertag, Tag der Vereine, Sommerfest des IB und WIN, Kindertag mit der Harzsparkasse, Walk in The Park,
Zirkus, Puppentheater, Akkla Mando,
Miniaturenpark bei Nacht, Harz Open Air,
Maritimer Brunch, Zuckertütenfest.
http://www.wernigerode.de/de/veranstaltungen-im-park.html

Gedenkveranstaltung am 8.5.2015 am KZ-Gedenkstein Baßgeige
Goslar. Am kommenden Freitag jährt sich der Tag der Kapitulation und damit der Befreiung vom Nationalsozialismus zum siebzigsten Mal. Aus diesem Anlass lädt das Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus am 8.5. um 17 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung ein.

Nahe des Ortsausganges von Goslar in Richtung Hahndorf befand sich von 1940 bis 1942 das Außenkommando Goslar des KZ Buchenwald. Die Häftlinge leisteten u.a. auf dem benachbarten Fliegerhorst Zwangsarbeit.

Für den dort vom heutigen Verein Spurensuche Harzregion e.V. errichteten Gedenkstein hatte das Christian von Dohm-Gymnasium 2004 die Patenschaft übernommen und auch an der Gedenkveranstaltung zum 8.5. beteiligen sich SchülerInnen des CvD. Unterstützt von ihrer Geschichtslehrerin K. Kniep werden 4 Zehntklässlerinnen Texte vortragen, die versuchen, das Geschehene begreifbar zu machen und einen Bezug herzustellen zur eigenen Verantwortung im Hier und Jetzt. Musikalische Unterstützung erfährt die Veranstaltung ebenfalls von einem Schüler der CvD. Für die Stadt Goslar wird Bürgermeister A. Siebe ein Grußwort beitragen. Erster Stadtrat B. Siebert hat seine Teilnahme angekündigt. Zum Gedenken an an 70 Jahre Kriegsende und die Befreiung von faschistischer Herrschaft wird ein Gebinde niedergelegt werden.

Die Veranstaltung soll zu einer lebendigen Erinnerungskultur beitragen, die nicht nur zurück schaut, sondern auch die Gegenwart in den Blick nimmt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Der Gedenkstein befindet sich an der Einmündung der Stapelner Straße in die Grauhöfer Landwehr.

Die Zahl der Luchse im Harz - Auswertung von 268 Luchs-Bildern aus dem Harzer Fotofallen-Monitoring
Wernigerode. Es gehört zu den eher anspruchsvollen Aufgaben eines Forschers, die Größe einer Wildtierpopulation zu bestimmen. Beim Eurasischen Luchs erschwert die relative Seltenheit der Tierart dieses Vorhaben zusätzlich. Allerdings haben Luchse auch einen wesentlichen Vorteil – die großen Katzen sind anhand ihrer Fellzeichnung unterscheidbar. Dies hatten sich die Forscher im Nationalpark Harz unlängst zunutze gemacht und die Katzen mit den Pinselohren gezählt.


Bereits im vergangenen August wurden in einem großen Teil des Harzes an 60 systematisch verteilten Standorten insgesamt 120 Kameras aufgebaut. Die Niedersächsischen Landesforsten, der Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt und auch private Jäger unterstützten das Projekt und wirkten teils tatkräftig bei der Auswahl der Standorte mit. 100 Tage lang fotografierten die Geräte die Wildtiere des Harzes und nahmen auch 268 Bilder von Luchsen auf. Das Bildmaterial wurde nun ausgewertet. Es zeigt 15 selbstständige Luchsindividuen. Darunter sechs führende Weibchen, zwei erwachsene Männchen, ein einjähriges Weibchen und sechs weitere Individuen, deren Alter und Geschlecht nicht mit ausreichender Sicherheit bestimmt werden konnte. Außerdem wurden bei den Weibchen insgesamt 12 abhängige Jungluchse festgestellt.


Das Untersuchungsgebiet, das überwiegend im Westharz liegt, umfasst 746 Quadratkilometer und entspricht damit gut einem Drittel der 2200 Quadratkilometer großen Harzfläche. Mittels moderner statistischer Modelle errechneten die Forscher für das Untersuchungsgebiet eine Dichte von 2,1 selbstständigen Luchsen pro 100 Quadratkilometer bzw. 3,8 Luchsen pro 100 Quadratkilometer bei Berücksichtigung der Jungtiere.


Auf Einladung des Landesjagdverbandes Sachsen-Anhalt e.V. stellte der Nationalpark Harz die Zahlen am vergangenen Mittwoch in Harzgerode vor. An dem Termin nahmen Vertreter der Niedersächsischen Landesjägerschaft e.V. und von Forst- und Jagdbehörden teil. Die Runde betonte noch einmal die große Bedeutung aussagekräftiger und transparenter Bestandeszahlen, um die Entwicklung der Harzer Luchspopulation dokumentieren und bewerten zu können. Es sei wünschenswert, dass das Fotofallen-Monitoring auf weitere Teile des Harzes ausgedehnt wird. Bislang bestehen in Sachsen-Anhalt Datenschutzbedenken gegen eine Ausweitung des Untersuchungsgebietes.

Die Harzer Luchspopulation beschränkt sich allerdings seit geraumer Zeit nicht mehr auf die Grenzen des nördlichsten deutschen Mittelgebirges. Vielmehr ist eine deutliche Ausbreitungstendenz der Pinselohren festzustellen. Auch im Kaufunger Wald und im Hils brachten Luchse in den vergangenen Jahren Jungtiere zur Welt.
http://www.nationalpark-harz.de

Spurensuche Harzregion e.V. hilft bei der Wiederentdeckung der Gadenstedter Stele
Ilsede - Gadenstedt. Am Samstag, den 9. Mai 2015 um 15:00 Uhr wird die wiedererrichtete Stele an der St. Andreaskirche in Gadenstedt, 31246 Ilsede eingeweiht. Das Denkmal ist ergänzt um eine Informationstafel, die in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. erstellt wurde. Damit erinnert der Ort in würdiger Form an das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen auf der Ilseder Hütte. Der Kreisheimatbund Peine e. V., der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., die St. Andreas-Kirchengemeinde Gadenstedt, die Heimatgruppe Gadenstedt e.V. und die Initiativgruppe „Gadenstedter Stele“ laden zu dieser Veranstaltung herzlich ein.

Zu der Feierstunde sind Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde, des Landkreises, der ausrichtenden Organisationen und der Nachfolge-staaten der UdSSR - Ukraine und Russland - eingeladen. Der Historiker Dr. Jens Binner wird in einer kurzen Einführung über die Hintergründe der Zwangsarbeit bei der Ilseder Hütte informieren, Herr Landrat Einhaus und ein Vertreter des russischen Generalkonsulats werden Grußwort sprechen. Im Anschluss gibt es im Gemeindehaus der Kirchengemeinde die Möglichkeit für einen informellen Austausch. Eine kleine Ausstellung, basierend auf Originaldokumenten, gibt Aufschluss über die Menschen und Schicksale hinter den Namen der Verstorbenen auf der Gadenstedter Stele.

70 Jahre nach Kriegsende ist die Erinnerung an die Zwangsarbeiter der Ilseder Hütte weitgehend verdrängt. Vergessen ist auch, dass es im Bolzberg in Gadenstedt einen Friedhof gegeben hat, auf dem 17 sowjetische Kriegsgefangene beigesetzt waren. Sie wurden Opfer der Arbeits- und Lebensbedingungen beim Hochofenwerk in Groß Ilsede. Dabei hat es im Bolzberg seit 1945 sogar ein Denkmal in Form einer Stele mit den Namen der Toten gegeben. Das Denkmal galt seit der Umbettung der Toten nach Clausthal-Zellerfeld 1963 als verschollen. Interessierte Bürger aus Gadenstedt haben die Stele jedoch mit Hilfe von Mitgliedern und Unterstützern der Spurensuche Harzregion e.V. wieder ausfindig machen können. Sie lagerte in drei Teile zerbrochen auf dem Bauhof in Clausthal-Zellerfeld. In den letzten Monaten wurde die Stele nach Gadenstedt zurückgeholt und wiederhergestellt.
https://www.facebook.com/events/426015347573757/

Walpurgis im Harz
Veranstaltungen zur teuflischen Walpurgisnacht im gesamten Harzgebiet finden Sie unter:
http://www.walpurgisnacht.harz-urlaub.de

Aquarelle und Bilder auf Papier
Ausstellung des Künstlers Bernd Schobess im Kaminzimmer des Schlosses Harzgerode
noch bis zum 31. Mai 2015
http://www.schobess-art.de

Nationalparkhäuser in Schierke und Ilsenburg sowie die Rangerstation Scharfenstein sind am 28.4.2015 geschlossen
Die Nationalparkhäuser in Schierke und Ilsenburg sowie die Rangerstation Scharfenstein sind am

morgigen 28.4.2015

aus innerbetrieblichen Gründen geschlossen.
http://www.nationalpark-harz.de

Müllsammelaktion von über 100 Geocachern im Nationalpark Harz am 30.4.2015
Wernigerode – Torfhaus. Das Verhältnis von Geocachern zum Naturschutz war nicht immer ohne Spannung. Speziell in Naturschutzgebieten und Nationalparken ist es nur erlaubt, Caches unmittelbar an Wegen zu verstecken. Auch ist es natürlich tabu, Geocaches in Spechthöhlen, an Horstplätze seltener Brutvögel oder in Moore zu legen, wo die Natur Schaden nehmen kann.

Es gilt also, Vorurteile zu überwinden und neue Kooperationen zu entwickeln. Daher hat sich im Harz der Hannoveraner Geocaching-Experte und Autor der deutschsprachigen Standardwerke über das Geocaching, Markus Gründel, mit dem Nationalpark Harz zusammengetan, um eine gemeinsame Umweltaktion zu starten.

Konkret geht es darum, der freien Natur, die die Grundlage des Geocachens ist, etwas zurückzugeben – es wird am 30.4.2015 einen ganzen Tag lang mit vereinten Kräften Zivilisationsmüll im Nationalpark Harz gesammelt. International werden solche Aktionen von den Geocachern CITO-Aktionen genannt – „Cache in, trash out“ oder sinngemäß auf Deutsch: Wer einen Cache in die Natur einbringt, soll als Ausgleich auch Müll wieder herausbringen.

Das Harzer Walpurgistreffen der Geocacher (www.cacherban.de) findet bereits zum 10. Mal statt, und 2015 zum 5. Mal unter dem Vorzeichen des Naturschutzes gemeinsam mit dem Nationalpark. Zu diesen Jubiläen gibt es dieses Jahr sogar einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel. Bisher haben sich ca. 120 Geocacher fest angemeldet, bis zu 200 werden erwartet. Die Teilnehmer kommen aus dem ganzen Bundesgebiet.

In Absprache mit dem Nationalpark wurden verschiedene Sammelgebiete definiert, in denen die Geocacher die Hinterlassenschaft vieler Nutzer dieser einmaligen Landschaft einsammeln und zu 10 zentralen Sammelpunkten bringen, wo die prallen Müllsäcke von Revierförstern und Rangern des Nationalparks entgegen genommen werden. Die Aktion startet ab 11 Uhr am Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus (www.torfhaus.info), wo das Arbeitsmaterial und eine Überraschung direkt von den Organisatoren in Empfang genommen werden können. Um 18 Uhr findet der CITO-Event mit einem gemeinsamen Essen in der Bavaria Alm seinen Ausklang, wo auch erstmalig die neue Walpurgis-Coin erworben werden kann.

Besonderer Dank geht an dieser Stelle an die vielen Sponsoren der Aktion, namentlich (in alphabetischer Reihenfolge) cacher-center, cachepodcast, CacheZone, Cache-Kontor, GEOParadise, Garmin, Globetrotter, gocacher, LaserLogoShop, Lost-Place-Shop, LostPlaces4theKingz, dem Team um Taschen-Cito.de, der Harzer Wandernadel und natürlich dem Nationalpark mit seinen unermüdlichen Rangern!
http://www.torfhaus.info

Freiwilliger Einsatz im Nationalpark – Pflanzen für einen naturnahen Bergwald
In den Wochen vom 19.4. - 2.5.2015 pflanzt die Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ gemeinsam mit dem Bergwaldprojekt e.V. im Revier Rehberg des Nationalparks Harz insgesamt 5000 standortheimische Buchen und Schwarzerlen im Voranbau. Ziel ist es, den ökologischen Umbau instabiler Fichtenwälder hin zu natürlichen Buchenmischwäldern zu fördern.
http://www.nationalpark-harz.de

Harzer Maler Gerhard Ludwig aus Elbingerode wurde vor 100 Jahren geboren
Der Maler Gerhard Ludwig wurde am 17. April 1915 in Plauen (Vogtland) geboren und lernte Dekorateur. In den 1930er Jahren kam er nach Elbingerode und heiratete dort. Im Krieg verlor er ein Bein und kehrte in seine neue Wahlheimat zurück. Dort arbeitete er als Heizer in der Grube Büchenberg. Seine Leidenschaft galt aber immer der Malerei. Als Autodidakt erlangte er sehr gute Fähigkeiten, er kopierte am Anfang Ansichtskarten, malte Stillleben und fertigte Kopien von berühmten Gemälden an. Ende der 50er Jahre suchte er sich zunehmend Motive aus seiner Harzer Umgebung. Nach Skizzen und Studien malte er die Harzer Landschaft. Die Arbeit der Bergleute ist ebenfalls ein Thema seiner Bilder. Kunstkenner betonen den eigenen, gegenständlichen Malstil sowie die Harmonie seiner Werke. In der Elbingeröder Heimatstube sind so bekannte Werke wie "Der Bergmann" und mehrere Landschaftsbilder zu sehen.

Schwalben-Wanderausstellung des NABU zu Besuch in der Nationalparkverwaltung in Wernigerode
Wernigerode. Zum Thema Schwalben und schwalbenfreundliche Häuser wird im Foyer der Nationalparkverwaltung Harz in Wernigerode seit dem 15.4.2015 eine Wander-Ausstellung des NABU präsentiert. Die Ausstellung kann von Mo – Fr zu den Bürozeiten besichtigt werden.

Zusammen mit den NABU-Gruppen in Sachsen-Anhalt zeichnet der NABU-Landesverband jetzt ab Mai landesweit wieder schwalbenfreundliche Hausbesitzer und ihre Immobilie mit einer Plakette aus.

Bewerben können sich Hausbesitzer, die die wendigen Flugkünstler dulden und fördern, ganz gleich, ob es sich um ein Wohnhaus, Bauernhof oder Industriegebäude handelt.

Der NABU-Kreisverband Harz ruft alle Schwalbenfreunde auf, bei der Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ mitzumachen. Wer mit den Schwalben in enger Nachbarschaft lebt oder deren Ansiedlung fördert, kann sich um die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ bewerben.

Das Bewerbungsformular kann auf der Internetseite des NABU Sachsen-Anhalt heruntergeladen werden. Der ausgefüllte Antrag ist zusammen mit Fotos des Hauses einzuschicken an den

NABU-Landesverband Sachsen Anhalt
Schleinufer 18a
39104 Magdeburg

oder an die

NABU-Kreisgruppe Harz
Kapitelsberg 36
38855 Wernigerode.
Der NABU möchte mit der Auszeichnung von Gebäuden, an oder in denen Schwalben nisten, um Toleranz und Verständnis, aber auch um Akzeptanz für die Vögel werben und auf schwindende Brutmöglichkeiten hinweisen. Anfang April wurden bereits die ersten Rauchschwalben in Sachsen-Anhalt gesichtet! Die Mehlschwalben werden derzeit erwartet, einige sind bereits eingetroffen. Nicht immer sind Schwalben willkommen, dennoch gibt es viele Menschen, die sich über das Glück freuen, das die Schwalben sprichwörtlich an ihre Häuser bringen.
Mehl- und Rauchschwalben leisten in den Dörfern einen wichtigen Beitrag, auch für die Lebensqualität des Menschen, denn sie ernähren sich ausschließlich von fliegenden Insekten. Die Hinterlassenschaften von Mehlschwalben auf Häuserfassaden führen jedoch oft zu Diskussionen von Hausbesitzern. Schmutzabweisende Fassadenfarben verhindern den Neubau der Lehmnester. Leider werden auch bei Haussanierungen Nester entfernt – häufig gar widerrechtlich. Die vor allem in Ställen nistenden Rauchschwalben haben dagegen Probleme, weil moderne Stallanlagen entweder verschlossen sind oder nicht den Lebensraumansprüchen der Schwalben genügen.

Der NABU Sachsen-Anhalt freut sich über die Bewerbungen. Verliehen werden eine wetterfeste Plakette zur Anbringung an der Hauswand und eine Urkunde. Die Plakette kann werbewirksam am Haus angebracht werden.
https://sachsen-anhalt.nabu.de/aktionen-und-projekte/aktionen/schwalbenfreundlicheshaus.html

Saisoneröffnung 2015 der "Harzer Wandernadel"
Am Samstag, den 11. April gegen 13 Uhr gibt die "Harzer Wandernadel" an der Heimkehle im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz den offiziellen Startschuss zur Wandersaison 2015. Wieder können 222 Stempel im gesamten Harzgebiet erwandert werden. Zur offiziellen Eröffnung werden wieder zahlreiche Wanderungen von verschiedenen Ausgangspunkten zum Veranstaltungsort Heimkehle organisiert, dazu gibt es alle Informationen auf der Homepage der "Harzer Wandernadel" - http://www.harzer-wandernadel.de - Aktuelles. Nach dem Eintreffen der Wanderfreunde beginnt das Programm um 13 Uhr , es werden interessante Gäste erwartet, es wird ein Sonderbotschafter für das Projekt "Harzer Wandernadel" gekürt und Neuheiten werden präsentiert. Das Team des Restaurants "Zur Höhle Heimkehle" wird mit leckeren Speisen und Getränken für das leibliche Wohl aller Wanderer sorgen. Die Höhle Heimkehle bietet Sonderführungen für die Wanderer an.
http://www.harzer-wandernadel.de

UNSER HARZ April
Vor siebzig Jahren: Todesmärsche im Harz; Brauchtum und seltsame Berufe im Oberharz – alte und neue Bräuche auf hoher Ebene; Goethe im Kopf und Uta im Herzen; Offener Brief: Das Bodetal bei Thale; EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland; Die Stolberger Damenkapelle; Mobilität mit dem Harzer Urlaubs-Ticket HATIX – warum nicht auch in Niedersachsen?
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Clausthal-Zellerfeld. Vor 70 Jahren im April gab es im Harz die brutalen Todesmärsche, an die noch an vielen Orten Stelen oder Gedenktafeln erinnern. Mehr als alle Fakten kann vielleicht die hier vorgestellte Geschichte das unfassbare Grauen dieser Todesmärsche vermitteln.

Harzer Brauchtum: Was ist echt, auch in dem Sinne, dass es heute noch Inhalt hat und gelebt wird, was ist „Folklore“ für die Touristen und was ist inzwischen überholt? In Bildern und kurzen Begleittexten werden die Harzer Bräuche hier beschrieben und reflektiert.

Rolf Denecke, der über lange Zeit auch als Schriftleiter dieser Zeitschrift fungierte, hat sich auch selbst schriftstellerisch betätigt, nicht nur in historischen Schriften, sondern auch als Erzähler und Lyriker. Finden Sie hier Anregungen, seinem Werk zu begegnen.

In einem Offenen Brief wenden sich die Naturschutzverbände des Kreises Harz und die länderübergreifende GFN gegen eine Verschandelung des schönen Bodetals durch eine geplante weithin sichtbare Aussichtsplattform mit Baumwipfelpfad.

Eine weitere Information der regionalen Naturschutzverbände schließt sich an, da gegen Deutschland ein EU-Vertragsverletzungsverfahren anliegt wegen unzureichenden Naturschutzes, wovon auch Wälder in der Region Braunschweig und dem Harz betroffen sind. Auch Niedersachsen verstößt gegen EU-Recht und deutsche Gesetze, um Schäden von geschützten Lebensräumen und Tierarten fernzuhalten - eine Information von Karl-Friedrich Weber.

Im letzten Teil der Serie über die Stolberger Damenkapelle wird erläutert, was einen Kuhhirten ausmachte, außerdem folgt ein Kapitel über die Ziegenhaltung in Stolberg.

Das Nationalparkforum berichtet über die durchschlagenden Erfolge für den Harzer Busverkehr mit dem HATIX-Touristenticket, leider bislang noch immer nur in Sachsen-Anhalt. Eine Ausweitung dieser Initiative auf Niedersachsen und Thüringen wäre sehr wünschenswert. Warum hat die Politik die Grundlagen für solch ein erfolgreiches nachhaltiges Verkehrsmodell insbesondere für die Harzgäste noch nicht geschaffen?

Auf der Rückseite von UNSER HARZ stellen sich im Monat April die Höhlenwohnungen in Langenstein vor.

Anl. Foto des Busses "Der Ilsetaler" im System des HATIX frei mit dieser PI; Foto Harzer Verkehrsbetriebe.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1.

NEU NEU NEU > Neues Buch aus dem Verlag Sternal Media >>> Der Zocker, die Rote Hilde und andere Erzählungen von Rolf Alldag
Viel mehr als Klatsch und Tratsch über Prominente, viel tiefer berühren uns doch Geschichten und Schicksale von Menschen, die unsere Nachbarn sein könnten, Kollegen oder Zufallsbekanntschaften in der Kneipe. Solchen Menschen widmet sich der Autor in seinem neuen Buch „Der Zocker, die Rote Hilde und andere Erzählungen". Episoden und Ereignisse, die das Leben der Akteure prägen oder verändern, verbindet der Autor in vierzehn Erzählungen mit einer detailverliebten Schilderung von Personen und Handlungsorten, dass sich der Leser mithinein genommen fühlt in die jeweilige Szenerie. An den Arbeitsplatz des Invaliden etwa, der seine Hand auf tragikomische Weise im Krieg verlor oder ins Atelier des Kunstmalers, der einen Faible fürs Darstellen bandagierter Frauenkörper hat. Ein Hauch von Sex and Crime hat der Autor ebenso untergebracht in dieser Geschichtensammlung wie die Reminiszenz an einen guten Lehrer alter Schule, den Ausflug zur Kudu Jagd nach Afrika sowie den Einblick in die Existenzsorgen des kleinen Mannes und dessen Sehnsucht nach Geborgenheit, Liebe und manchmal auch der Flucht aus dem Alltäglichen. Ab und zu durchziehen autobiografische Spuren die Zeilen. Geschickt gesetzte Spannungsbögen, die auch in Tragik münden, machen jede Erzählung zu einer Lektüre, die man nicht unterbrechen möchte. Hagen Jung
http://www.buch.sternal-media.de

Finde das goldene Ei – großes Ostereiersuchen am HohneHof
Am Samstag, den 4. April, wird wieder zum großen Ostereiersuchen am Naturerlebniszentrum HohneHof eingeladen. Treff dazu ist um 11.00 Uhr direkt am HohneHof, wo besonders die kleinen Gäste hoffentlich viel Spaß bei der Suche nach den bunten Eiern auf der Wiese und im Wald haben. Zusätzlich wird ein buntes Rahmenprogramm geboten, wo man sich durch Basteln, Spielen und Staunen auf das Osterfest und den nahenden Frühling einstellen kann. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, so dass man den Tag für einen Ausflug mit der ganzen Familie nutzen kann. Wir freuen uns auf viele große und kleine Gäste!
http://www.nationalpark-harz.de

Osterfeuer im Harz
Wie jedes Jahr wird am Ostersamstag der Winter mit dem traditionellen Osterfeuer aus dem Harz ausgetrieben. Meist wird von den Vereinen aus dem Ort ein kleines Volksfest organisiert mit Musik, Speisen und Getränken. Wer dabei mitwirken will, sollte sich nicht unbedingt gegen das "Schwarzmachen" wehren, denn das soll im Jahr Glück bringen, also nicht die beste Kleidung am Feuerplatz tragen, da ja auch bei Wind Funkenflug entstehen kann. Wir wünschen allen Orten fleißige Mithelfer beim Aufbau des Osterfeuerplatzes.

Pullman -City Harz in Hasselfelde eröffnet am 28.03.2015 die Saison 2015
Nach langer Saisonpause erwacht die Westernstadt am Samstag, 28.03.2015 bis Sonntag, 29.03.2015 endlich aus dem Winterschlaf. Neben dem aufregendem Wild West Show-Programm erleben Sie Westernfeeling für die ganze Familie: Goldwaschen, Ponyreiten, Kutschfahrten, Bogenschießen, Trailreiten, Kinder-Eisenbahn und vieles mehr...
Während der Saison 2015 ist die Westernstadt vom 28.03.2015- 01.11.2015 täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet! Big Moose Saloon oder Dance Hall bis 0.00 Uhr! Änderungen vorbehalten.
Weitere Informationen unter:
http://www.westernstadt-im-harz.de

500 Mio. Jahre Harzgeschichte in 50 Minuten – der GeoPark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen stellt sich vor
Clausthal-Zellerfeld. Der Harz und sein nördliches Vorland sind in ihrer Entstehungsgeschichte und der heutigen Erscheinung weltweit einzigartig. Wegen der Vielfalt auf engstem Raum liegt hier „Die klassische Quadratmeile der Geologie“. Doch der geologische Untergrund ist nicht nur einfach da, sondern er entscheidet über die hier lebenden Pflanzen und Tiere, und von ihm hängt das menschliche Tun ab – seit Jahrtausenden. Reiche Erzvorkommen führten schon früh zu intensivem Bergbau. Nationalpark, Naturpark und UNESCO-Welterbe sind nur einige Prädikate in der Region.

Der Geologe Dr. Friedhart Knolle stellt diese reichhaltige Geologie, aber auch den GeoPark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen vor, im dem er seit langem aktiv mitarbeitet.

Zeit: Donnerstag, 26.3.2015, 19:00 Uhr
Wo? Museumscafe Sti(e)lbruch, Bäckerstraße 7, 38678 Clausthal-Zellerfeld
http://www.nationalpark-harz.de

Fünftes Sankt Andreasberger Kräuterseifenseminar
Donnerstag, 9. April 2015, 10:00 Uhr bis ca. 13:00 Uhr
Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1

Lernen Sie das einfache Herstellen von tollen Kräuterseifen mit heimischen Kräutern auf der Basis von Bio-Kernseife!
Viele Heimische Wildkräuter, aber auch Gartenpflanzen, lassen sich bestens für selbstgemachte Seifen verwenden, wenn man sie kennt und einzusetzen weiß.
Leitung: Joachim Garella, der Oberharzer Seifensieder
Kosten pro Person 25,- €.
Darin enthalten: Einführungsvortrag, ca. 250 g. selbst hergestellte Kräuterseife, Mittagsimbiss und Getränke.
Anmeldung und Info: Tel. 05582/923074
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten sich Interessierte rechtzeitig anmelden.
http://www.NABU-Niedersachsen.de

Die Buchwerkstatt bei Sternal Media
Liebe Fantasie-Fans,

ich starte hier ein bisher wohl einmaliges Projekt: Das kollaborative Schreiben eines Fantasie-Romans. Jeder der Interesse hat und sich bei mir anmeldet, kann mitmachen: als Koautor, als Lektor, als Illustrator oder einfach nur als Ideengeber. Am Ende des Projektes steht dann hoffentlich ein kompletter Fantasie-Roman, der mit ISBN herausgegeben wird und dann überall im Buchhandel erhältlich ist.
Weiter zum Projekt auf der Homepage >>>
http://www.buchwerkstatt.sternal-media.de

Was bleibt 70 Jahre nach der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora? – Der Verein „Jugend für Dora“ e.V. startet sein Gedenkprojekt „Fahnen der Erinnerung“
Nordhausen. Vor 70 Jahren befreiten amerikanische Truppen das KZ Mittelbau-Dora. Aus diesem Anlass organisiert der Verein Jugend für Dora e.V. in der zweiten Aprilwoche ein Gedenkprojekt zur Erinnerung an die ehemaligen Außenlagerstandorte des Lagerkomplexes Mittelbau.

Unter dem Titel „Fahnen der Erinnerung“ setzen die Mitglieder des Vereins erstmals in allen Gemeinden, in denen zwischen 1944 und 1945 KZ-Außenlager eingerichtet waren, sichtbare Gedenkzeichen. Ab 7. April 2015 stellen sie an zentralen Orten insgesamt 31 „Fahnen der Erinnerung“ in einem einheitlichen Design auf. Ergänzend geben 35 Bodenaufkleber historische Informationen zu den jeweiligen Außenlagern und den Todesmärschen im Zuge ihrer Räumung. Mit diesem Projekt wird erstmals und gleichzeitig auf alle ehemaligen Außenlagerstandorte in der gesamten Harzregion öffentlich aufmerksam gemacht.

Ziel dieses Projekts, das in allen Gemeinden gleichzeitig stattfinden wird, ist es, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für die geografische Ausdehnung des KZ-Komplexes Mittelbau zu schaffen. Damit wird auch die Allgegenwärtigkeit der nationalsozialistischen Verbrechen im ländlichen Raum deutlich. Der Verein zeigt mit diesem Projekt, dass das Gedenken an die Befreiung der Mittelbau-Lager nicht nur den Ort der heutigen KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, sondern die gesamte Harzregion betrifft.

Besonders freuen sich die Vereinsmitglieder über die finanzielle Unterstützung des Projekts durch die Doris-Wuppermann-Stiftung sowie durch fast alle beteiligten Gemeinden. Mit diesem Engagement machen sie öffentlich deutlich, dass sie sich der Geschichte der KZ-Außenlager vor Ort als Teil ihrer Regionalgeschichte bewusst sind und das Gedenken an das Leid der Häftlinge bewahren.

Über den Verlauf des Projekts informiert der Verein „Jugend für Dora“ e.V. ab sofort auf einer eigens angelegten Internetseite: Unter www.fahnendererinnerung.wordpress.com können alle die Anbringung der Fahnen und Bodenaufkleber aktuell mitverfolgen. Zudem stellt der Verein am Sonntag, 12. April 2015 um 15 Uhr die Ergebnisse des Projekts im Bürgerhaus der Stadt Nordhausen öffentlich vor. Zu dieser Veranstaltung sind alle Interessierten eingeladen. Der Eintritt ist frei.


i.A. Andreas Froese-Karow
Jugend für Dora e.V.


Kontakt:

Jugend für Dora e.V.Carmen Hause, Vereinsvorsitzende
Mail: kontakt@jfd-ev.org
Tel.: +49 (0)1578 4728101
http://www.buchenwald.de/29/

NEU erschienen >>> Harzer Pferdezucht im Spiegel der Geschichte von Bernd Sternal
Zahlreiche Forst- und Flurnamen in der Harzregion deuten auf Pferde und ihre Haltung hin. Wenig wissen wir über diese Harzer Pferdezucht, trotz der vielen relevanten Toponyme. Heute hat die Pferde-zucht & -haltung im Harz fast keine Bedeutung mehr, ausgenommen das Bad Harzburger Gestüt. Dass war aber im Mittelalter und davor ganz anders. Obwohl wir nur wenige historiografische Belege haben und die Archäologie uns wenige aussagekräftige Befunde geliefert hat, ist der geschichtlichen Pferdezucht im Harz ein hoher Stellenwert zuzuweisen - der Harz war Pferdezuchtgebiet. Die Bedeutung des Pferdes als Reit- und Transportmittel bestand über einige tausend Jahre und wurde erst vor hundert Jahren durch unsere modernen motorbetriebenen Transportmittel abgelöst. Somit kann dem Pferd für die kulturhistorische Entwicklung des Men-schen eine bedeutende Rolle zugeschrieben werden. Nur einige Harzforscher haben sich diesem Thema gewidmet: Rudolf Allman, Walter Grosse, Georg Stolte, Richard Wieries und Ed. Jacobs. Ich habe deren Forschungen aufge-griffen und versucht das Puzzle „Harzer Pferdezucht“ zusammenzufügen. Es ist mir sicherlich nicht ganz gelungen, einige Puzzle-Teile sind noch nicht da, wo sie hingehören. Ich habe jedoch die Arbeit meiner Vorgänger fortgesetzt und einige neue Erkenntnisse, aber auch Denkansätze, zu diesem Thema eingebracht.
Taschenbuch: 112 Seiten, 5farbige Abb., 32s/w Abb.,
ISBN: 978-3-7347-7111-8 Preis: 14,99 €
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3734771110/harzurlaub

"UNSER HARZ" März 2015 erschienen
Großfeuer Harzburger Hof – Gute Einsatzvorbereitung zahlt sich aus! Neues von der Baumannshöhle: Entdeckung, Bernhard Lange und die NS-Zeit; Amtsstube und Ritterhaus – Erinnerungen an ein vergessenes Stück Alt-Walkenried; Die Stolberger Damenkapelle Teil 8 – Rinderhaltung in Stolberg; Nationalparkforum: Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle ist Kooperationspartner des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“


Clausthal-Zellerfeld. Im Mai jährt sich der Brand des Harzburger Hofs, der kurz zuvor häufig in den Schlagzeilen aufgetaucht war, weil sein derzeitiger Besitzer dieses denkmalwürdige Gebäude herunterkommen ließ. Nachdem es schon kleinere Zimmerbrände gegeben hatte, war von der Feuerwehrleitung Bad Harzburg ein Einsatzplan für einen Brandfall angeregt worden, der zum Glück zur Verfügung stand, als es schließlich tatsächlich zu diesem Großbrand kam. Veröffentlicht ist hier vom Autor Uwe Fricke der Einsatzbericht der Bad Harzburger Feuerwehr über die Abläufe am 21. Mai 2014 und in den Tagen danach.

Als man in der NS-Zeit ein passendes Datum für eine 400-Jahr-Feier in Rübeland suchte, wurde kurzerhand das Jahr 1536 als Entdeckungsjahr der Baumannshöhle erfunden – ebenso willkürlich wie vorher auch der Name ihres Entdeckers. Denn der „Bergmann Baumann“ hat ebenso wenig gelebt wie der „Ritter Ramm“ in Goslar. Doch wann wurde die Baumannshöhle tatsächlich entdeckt? Schon 1668 musste sie wegen Raubbaus unter Schutz gestellt werden, im 18. Jh. war sie neben dem Brocken die bekannteste Attraktion des Harzes, im Krieg war sie Luftschutzraum erster Qualität, auch Rüstungsproduktionsort? Die Antwort auf diese Frage gibt der Autor Dr. Friedhart Knolle.

Das Gerichtsgebäude in Walkenried, das heute die Samtgemeinde beherbergt, hatte zwei Vorgänger, wie der Exkurs von Fritz Reinboth in die Ortsgeschichte Walkenrieds belegt.

Im 8. Teil der Serie über die Stolberger Damenkapelle wird über die Art der Rinderhaltung speziell in Stolberg berichtet, wo es noch heute eine „Kuhviehhaltende Gemeinde“ gibt.

Das Nationalparkforum berichtet noch einmal über das Jugendwaldheim
Brunnenbachsmühle und wie dort die Partnerschaft mit dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ umgesetzt wird.

Neuigkeiten aus dem Harz und eine Literaturschau runden das Heft ab.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12, und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi-Bergmann-Str. 1

Sonderfahrten am 21. und 22. März 2015mit der Traditionslokomotive “Bergkönigin” der Rübelandbahn
Die historische Dampflokomotive “Bergkönigin” ist besonders leistungsstark. Zwischen 1950 und 1960 überwand sie die steile Gebirgsstrecke der Harzer Rübelandbahn. Heute wird die “Bergkönigin” mit wachsender Beliebtheit für touristische Sonderfahrten genutzt.
Am 21. und 22. März 2015 können sie wieder eine Fahrt im historischen Personenzug durch den beginnenden Frühling im Harz geniessen. Am 21. März fährt der Wanderexpress - sie können dann eine Wanderung zur Burgruine Birkenfeld oder dem “Hohen Kleef” unternehmen. Oder sich am 22. März im “Theaterexpress” von der freien Theatergruppe unterhalten lassen.

Abfahrt in Blankenburg ist an beiden Tagen um 13:50 Uhr am Hauptbahnhof. Nach 40 Minuten Fharzeit treffen Sie in Rübeland ein, wo Sie z.B. an einer der genannten Wanderungen teilnehmen können oder den 1 3/4stündigen Aufenthalt ganz individuell zBsp. für den Besuch einer Rübeländer Tropfsteinhöhlen (Höhlenführung ca.50 Min.) nutzen.

16:15 Uhr ist Abfahrt des Sonderzuges nach Blankenburg. Möglichkeit der Rückfahrt auch mit dem Bus (Buslinie 258 mit dem Bahnticket) um 18:10 Uhr sowie um 20:10 Uhr nach Blankenburg.

Karten kosten 20 Euro (1 Erwachsener mit Hin- und Rückfahrt) und können vor Beginn der Fahrt am Bahnhof erworben werden. Eine Einzelfahrt (Hin- oder Rückfahrt) kostet für einen Erwachsenen 10 Euro, Kinder von 6 bis 11 Jahren und Hunde zahlen den halben Preis. Kinder unter 6 Jahren fahren kostenlos mit.

Weitere Infos zu den Sonderfahrten erhalten Sie bei der Arbeitsgemeinschaft Rübelandbahn (Tel. 03944-9239959) bzw. auf deren Website.
http://www.arbeitsgemeinschaft-ruebelandbahn.de

Mit den Rangern die Natur entdecken
Fahrt mit der Bergbahn oder der Buslinie 875 möglich, Kosten nicht inklusive, Dauer ca. 3,5 Stunden

Datum: Dienstag 17.03.2015
Uhrzeit: ab 10:30 Uhr
Treffpunkt: Haus der Natur
Adresse: Nordhäuser Str. 2b, 38667 Bad Harzburg
http://www.nationalpark-harz.de

Saisoneröffenung Pullman City Harz
Herzlich Willkommen zum großen Start in die Saison 2015 am Samstag, 28.03.2015 und Sonntag, 29.03.2015.

...nach langer Saisonpause erwacht die Westernstadt endlich aus dem Winterschlaf. Neben dem aufregendem Wild West Show-Programm erleben Sie Westernfeeling für die ganze Familie: Goldwaschen, Ponyreiten, Kutschenfahren, Bogenschießen, Trailreiten, Kinder-Eisenbahn und vieles mehr...
http://www.westernstadt-im-harz.de

Schülerinnen und Schüler auf die Rückkehr der Wölfe vorbereiten - Bildungsangebot des Regionalen Umweltbildungszentrums (RUZ) Nationalpark Harz findet großen Anklang
Wernigerode – Sankt Andreasberg. Der Wolf ist im Harz angekommen – zumindest in der Presselandschaft. Emotional geht es oft zu, wenn rund um eine mögliche Rückkehr des großen Beutegreifers diskutiert wird. Keine Überraschung, denn in Niedersachsen mehren sich die Hinweise auf Einzeltiere oder Rudel mit Welpen. Es scheint daher eine Frage der Zeit zu sein, wann der Wolf auch in der Harzregion nachgewiesen wird.

Um im Vorfeld Aufklärungsarbeit jenseits von Klischees und Vorurteilen zu betreiben, hat das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) Nationalpark Harz eine Stationsarbeit entwickelt, an Hand derer Schülerinnen und Schüler das Leben der Wölfe erforschen können.
Das Programm wird derzeit für die Klassenstufen 3/4 sowie 5/6 angeboten und ist so konzipiert, dass sich die Inhalte an den Kerncurricula orientieren.

Neben der Lebensweise des Wolfes beschäftigen sich die Schüler auch mit dem Körperbau, den Sinnesleistungen, dem Jagdverhalten sowie mit der Rolle des Wolfes im Märchen. Schutzmaßnahmen für Nutztiere und das Verhalten gegenüber Menschen werden ebenfalls thematisiert. „In der Diskussion um die Rückkehr des Wolfes ist eine sachgerechte Aufklärung unerlässlich, fernab von Dramatisierung oder andererseits auch romantischen Vorstellungen. Gerade Schüler gehen sehr offen an die Thematik heran und wollen sich ihr eigenes Bild vom Wolf machen“, erläutert Thomas Schwerdt, Leiter des RUZ.

Seit Beginn des Programms vor zwei Jahren haben bereits über 600 Schülerinnen und Schüler das Wolfsprogramm des RUZ kennengelernt. Die stetig steigende Nachfrage ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Bedarf nach einem Bildungsangebot rund um den Wolf auch in den Schulen der Region gesehen wird.
http://www.nationalpark-harz.de

Fledermaus- Touren in der Baumannshöhle
Fledermäuse suchen sich in jedem Jahr ein Winterquartier in der Baumannshöhle, jetzt gibt es dazu auch geführte Touren mit Bernd Ohlendorf von der Landesreferenzstelle für Fledermausschutz in Sachsen-Anhalt. Ca. 30 Besucher konnten in der Baumannshöhle die geschützten Säugetiere bei ihrem Winterschlaf beobachten. Rund 4000 davon überwintern in der Baumannshöhle, geschätzte 5000 in der Hermannshöhle. Die Planung sieht vor diese begrenzten Touren zukünftig für Besucher anzubieten, sicher ist allerdings das eine solche Tour wegen der begrenzten Teilnehmerzahl immer vorgebucht werden muss.
http://www.harzer-hoehlen.de/

Offener Brief zum Schutz des Bodetals
Gemeinsam handeln für den unverbauten Erhalt einer einmaligen Naturschönheit Sachsen-Anhalts – das Bodetal bei Thale!

Das Durchbruchstal der Bode bei Thale ist durch wildromantische Felsformationen und steile Schluchtwälder, durch seltene Pflanzen und Tiere charakterisiert und durch die Kraft der wilden Bode gestaltet. Mit mehreren Wanderwegen ist diese für die deutschen Lande nördlich der Alpen einmalige Naturlandschaft gut für den sanften Tourismus erschlossen. Der gewaltige Felsenkessel ist Natur pur und ungeachtet der Nähe von pulsierendem Verkehr, geschäftigem Wirtschaftsleben und randnahem Massentourismus bislang frei geblieben von technischer Verbauung und Vernutzung durch den Menschen. Genau das macht den einmaligen Wert der Bodetallandschaft bei Thale aus. Nachhaltig wirtschaften bedeutet, diese unverbaute Naturlandschaft auch für kommende Generationen zu erhalten, die bestehenden umweltrechtlichen Grenzziehungen für Massentourismus nicht niederzureißen.

Der unverbauten Ur-Natur des Bodetals droht jetzt ganz große Gefahr. Nur wenige Meter vom Steilabhang des Roßtrappenplateau bzw. von der Naturschutzgebietsgrenze entfernt soll ein technisches Großbauwerk errichtet werden – eine Aussichtsplattform von mehr als 100 m Länge, die von 11 Stahlstützen mit einer Höhe von 10 bis 25 m getragen wird. Planerisch wird von jährlich 36 000 bis 48 000 Nutzern dieses Aussichtspunkts ausgegangen. Bedingt durch seine Funktion ist dieses Bauwerk nicht durch Baumkronen des Harzwaldes verdeckt, sondern es wird – wenn es realisiert wird – von allen Aussichtspunkten rings um den Felsenkessel des Bodetals das Bild der unverbauten Naturlandschaft zerstören und verdeutlichen, dass man sich hier über die Natur hinweg setzt und z. B. das schützende Bauverbot in einem Landschaftsschutzgebiet leichtfertig aufgehoben hat, um wirtschaftlichen Bestrebungen nachzugeben, die weniger Umweltbildungsziele, sondern Ziele des Massentourismus verfolgen.

Um Zustimmung für den Bau der geplanten Aussichtplattform erhalten zu können, wurde diese durch den Vorhabensträger in das „Gewand“ eines Baumwipfelpfades gekleidet, der Wissen über naturnahe Waldwirtschaft und vor allem Natur- und Umweltschutz vermitteln soll. Diese Argumentation macht es nich jedem leicht zu erkennen, dass es sich im konkreten Fall um einen „Etikettenschwindel“ handelt. Die Realisierung des Vorhabens am vorgesehenen Standort würde das Gegenteil von nachhaltigem Natur- und Umweltschutz darstellen. Es würde dem Ansehen von Sachsen-Anhalt dauerhaft schaden und dem richtig verstandenen Naturtourismus Abbruch zufügen.

Wir – die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung der Naturschutzverbände des Harzkreises - sprechen uns daher gegen dieses Vorhaben aus. Wir richten an alle Entscheidungs- und Verantwortungsträger sowie an alle Bürger unseres Kreises in dieser Angelegenheit den Appell: Lassen Sie nicht zu, dass eine für ganz Deutschland einmalige Naturlandschaft durch ein nicht notwendiges technisches Großbauwerk im hohen Maße irreversibel geschädigt wird. Lassen Sie nicht zu, dass der bestehende Landschaftsschutz entwertet oder aufgehoben und ein europäisches Arten-Schutzgebiet in seiner Funktionsfähigkeit beschädigt wird. Lassen Sie sich bei Ihren Entscheidungen vom Grundsatz der Nachhaltigkeit leiten – unsere Naturreichtümer müssen auch zukünftigen Generationen zur Verfügung stehen. Korrigieren Sie schon getroffenen Entscheidungen, die diesem Grundsatz nicht entsprechen. Wir fordern die Landesregierung auf, in keiner Form Landeswaldflächen für das Bauvorhaben zur Verfügung zu stellen bzw. dafür Landeswald zu verkaufen.

Wernigerode, den 21. Februar 2015

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands e. V. (BUND), KG Harz, Marco Jede
Bund für Natur und Umwelt e. V. (BNU), Dr. Werner Wandelt
Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU), KG Harz, Dr. Gunter Karste
Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e. V. (GFN), Tim Schwarzenberger

2. März 2015 um 10.30 Uhr - Enthüllung einer Informationstafel am Klusfelsen bei Goslar
Der Klusfelsen in Goslar ist ein Geopunkt innerhalb des Gebietes der Landmarke 3 (Rammelsberg) des GeoParks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen. Sämtliche Geopunkte werden in Faltblättern zu den jeweiligen Landmarken beschrieben. Mit den Faltblättern haben Besucher eine Anregung, ihren Aufenthalt im Geopark Harz zu planen. Informationstafeln an den einzelnen Geopunkten geben weiterführende Informationen.

Wir freuen uns, dass mit dem Klusfelsen nun ein weiterer Geopunkt mit einer Informationstafel ausgestattet werden konnte. Diese wird am 2. März 2015 um 10.30 Uhr von Goslars Oberbürgermeister Dr. Junk enthüllt. Zu diesem Termin laden wir Sie herzlich ein.

Treffpunkt ist direkt am Standort Klusfelsen nahe des Goslarer Schützenplatzes.

Einige Nationalparkhäuser heute geschlossen
Wernigerode. Wegen einer Fortbildung sind am Dienstag, den 24.2.2015 die Nationalparkhäuser Ilsetal und Schierke sowie die Rangerstation Scharfenstein geschlossen. Auch die Brocken-Rundwanderwegsführung um 12 Uhr muss leider entfallen.
http://www.nationalpark-harz.de

Ausstellung mit Wernigeröder Souvenirs im Museumsfrühling des Harzmuseums Wernigerode
Für diese Ausstellung werden WErnigeröder Souvenirs aus dem 20. Jahrhundert gesucht. Wer solche besitzt, kann diese bis zum 19. März in der Zeit von 10-17 Uhr leihweise an das Museum abgeben, das außergewöhnlichste Souvenir wird prämiert.

Ehrung für Hüter der Kanarien "Harzer Roller"
Der Regionalverband Harz ehrt das Kanarienmuseum in Sankt Andreasberg mit dem Naturparkpreis 2015, der mit 500 Euro dotiert ist.
2001 begründete Jochen Klähn aus Sankt Andreasberg das Harzer Roller Kanarienvogelmuseum im Gaipelhaus der Grube Samson. Er führt es heute als Pächter mit viel Enthusiasmus und auf eigene Rechnung weiter. Selbst lebende Tiere der Rasse Harzer Roller können im Museum bewundert werden. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!
http://www.harzer-roller.de

Vögel und Vogelforschung im Nationalpark Harz
Caren Pertl, die Ornithologin des Nationalparks nimmt uns mit in die Vogelwelt des Nationalparks Harz. Sie stellt die besonderen Arten des Harzes ebenso vor wie laufende Monitoringprogramme und deren aktuelle Ergebnisse. Uns erwartet ein Abend voller Spechte, Eulen, Kreuzschnäbel und anderer „Juwelen“ wie Schwarzstorch, Wanderfalke und Ringdrossel.

Ort: Nationalparkhaus, Erzwäsche 1, Sankt Andreasberg
Zeit: Freitag, 27. Februar, 19.30 (ca. 1,5h)
Eintritt freiwillige Spende
http://www.nationalpark-harz.de

UNSER HARZ Februar: „Stolberg im Talgrund, wie prangst du so traut“ – Volksmusikpflege in Stolberg/Harz; Einiges über die Goldschmiedefamilie Uder, die im 17. und 18. Jahrhundert in Osterode tätig war, sowie einen kostbaren Pokal; Der Vergangenheit verpflichtet, in die Zukunft gewandt – Museumsarbeit im Spannungsfeld von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; „Die Stolberger Damenkapelle“, Teil 7, Gneis – das Gestein des Jahres 2015 gibt es auch im GeoPark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen
Clausthal-Zellerfeld. Lieder und Tänze hatten in Stolberg eine lange Tradition, die noch etliche Jahre nach der Wende gelebt wurde, bis sie schließlich aufgrund von Überalterung durch veränderte wirtschaftliche Verhältnisse und Mobilität zum Erliegen kam. Heute zeugt davon noch die „Straße der Lieder“, der Weg zwischen dem Schindelbruch-Resort und dem Josephskreuz, mit einzelnen Stationen, an denen zum Verweilen und Singen eingeladen wird. Ein Bericht von Ernst Kiehl, Quedlinburg.

In Osterode war eine namhafte Goldschmiedefamilie ansässig. Über ihr Leben und ihre Werke hat die Autorin Ingrid Kreckmann eine Fülle an Informationen zusammengetragen, besonders auch über das Arbeiten mit Gold und Silber.

Museumsarbeit wird besonders interessant und anschaulich, wenn sie den Bezug zwischen gestern, heute und morgen vermittelt. Das Oberharzer Bergwerksmuseum stellt sich zu diesem Ansatz immer wieder neue Fragen – Helmut Radday hat dazu einen spannenden Beitrag geliefert.

In der Serie über die Stolberger Damenkapelle von Siegfried Oppermann wird diesmal die Rinderhaltung im Harz historisch beleuchtet.

Das Nationalparkforum berichtet über den Gneis, der zum Gestein des Jahres erklärt wurde. Es gibt ihn im Harz als Eckergneis, wo seine Entstehung vor ca. 400 Mio. Jahren begann. Im Umland sind auch ortsfremde Gneise zu finden - als Großgeschiebe oder Findlinge aus den skandinavischen Eismassen der Eiszeiten. Ein Bericht von Heinz-Gerd Röhling, Hans-Joachim Franzke und Friedhart Knolle.

Anl. Foto mit geologischen Karten und Rissen zur Verbreitung des Eckergneises im Nationalpark Harz und einem Handstück dieses wohl ungewöhnlichsten Gesteins des Harzes von H.-J. Franzke frei mit dieser PI.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12, Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi-Bergmann-Str. 1.

Nationalpark zählt Luchse – Bislang größtes Wildtierkameraprojekt des Harzes steht kurz vor dem Abschluss
Wernigerode. „Wie viele Luchse gibt es im Harz?“ Diese Frage hören die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung beinahe täglich. Eine einfache und nachvollziehbare Frage. Allerdings ist deren Beantwortung mehr als anspruchsvoll. Die dämmerungs- und nachaktiven Katzen entziehen sich durch ihre relative Seltenheit und die versteckte Lebensweise fast allen klassischen Zähl- und Schätzverfahren, die bei anderen Arten angewendet werden.

In der Diskussion um den Luchs im Harz hilft es nicht weiter, am Schreibtisch vage Bestandesschätzungen zu erstellen, sinnvoll sind nur klare Fakten. Seit September 2014 standen daher insgesamt 120 Wildtierkameras, auch Fotofallen genannt, an ausgesuchten Harzstandorten in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Das Projekt wurde mit Fördermitteln aus beiden Bundesländern unterstützt. Das Untersuchungsgebiet von rund 800 Quadratkilometern sollte zunächst zu gleichen Teilen östlich und westlich der Landesgrenze liegen. Datenschutzbedenken aus dem Land Sachsen-Anhalt führten dann jedoch zu einer deutlichen Verschiebung nach Westen, so dass im Ostharz nur die Flächen des Nationalparks mit einbezogen werden konnten.

Das Ziel der Maßnahme war die systematische Erfassung des Luchsbestandes. Seit ein paar Jahren gibt es auf dem Markt zu erschwinglichen Preisen selbstauslösende Kameras zu kaufen, die vor allem bei Jägern zur Überwachung von Hirschen und Wildschweinen beliebt sind. In der Schweiz und im Bayerischen Wald erzielten Forscher damit zuletzt recht verlässliche Ergebnisse bei der Zählung der Luchse. Den Wissenschaftlern kommt zugute, dass Luchse über eine individuell sehr unterschiedliche Fleckenzeichnung verfügen. Auf Bildern können sie so sicher auseinander gehalten werden.

Nachdem die Qualität der Methode feststand, bereitete die Nationalparkverwaltung mehrere Jahre lang ein entsprechendes Projekt zur Bestandserfassung im Harz vor. Im Sommer 2014 war es dann so weit. Zusammen mit den Harzer Förstern und Jägern wurden 60 Kamerastandorte ausgewählt und ab September mit jeweils zwei Kameras bestückt, um gleichzeitig beide Körperseiten vorbeilaufender Luchse fotografieren zu können. Bis Januar 2015 entstanden insgesamt 4333 Tierbilder, darunter 268 Aufnahmen von Luchsen. „Eine sehr gute Ausbeute“, freut sich der Koordinator des Luchsprojekts Ole Anders.

„Zunächst hatten wir Sorge, dass sich die relativ wenig oder klein gefleckten Harzer Luchse nicht sicher genug unterscheiden lassen würden“. Aber eine erste Sichtung des Bildmaterials macht auch in diesem Punkt Hoffnung. „Wir müssen nun jedes einzelne Luchsbild mit allen anderen abgleichen, um dann aus dem Ergebnis eine statistisch abgesicherte Luchsdichte für unser Untersuchungsgebiet errechnen zu können“, so Anders. Diese Tätigkeit wird die Forscher noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Ganz nebenbei tappten eine Reihe anderer Tierarten in die Fotofallen. Rund 240 mal konnten Wildkatzen fotografiert werden. Außerdem entstanden etliche kuriose Bilder von neugierigen Füchsen, Hirschen, Wildschweinen und Co.
http://www.nationalpark-harz.de

Schnee - Schnee - Schnee
Der Harz lädt zum Rodeln, Langlauf und Abfahrtski ein.
Im ganzen Harz wurden in den letzten Tagen die Loipen gespurt, die Rodelhänge und Skihänge sind bereit für die Besucher und laden zum zünftigen Winterspaß ein.
In Schierke laufen derzeit die Wintersportwochen, in Brunalage am Wurmberg sind die Pisten bereit zur Abfahrt, in Friedrichsbrunn kann man bei 25-30 cm Schneehöhe insgesamt 18 Kilometer Loipe befahren und auch in Benneckenstein sind die Loipen gespurt.

Mit oder ohne Schnee – Winterferien am HohneHof
Mit Beginn des Monats Februar beginnen für die Schulkinder in Sachsen Anhalt die Winterferien. Zwei Wochen lang ist Gelegenheit, um die Winterfreuden zu genießen. Leider lässt sich das Winterwetter noch nicht fest einplanen und somit lädt das Naturerlebniszentrum HohneHof zu einem vielfältigen Programm ein, das sowohl im Schnee, aber auch im warmen Haus viel Freude bereitet. So treffen sich alle kleinen Naturforscher am Dienstag, den 3. Februar um 11.00 Uhr am Parkplatz Drei Annen Hohne zu einer kleinen Wanderung rund um den HohneHof und gehen der Frage nach „Winterschlaf, Winterruhe oder Winterspack – wie überleben die Tiere des Waldes die langen Wintermonate?“ Die Wanderung endet am HohneHof, wo man sich dann wieder aufwärmen und stärken kann.
Am Mittwoch ist Ranger-Tag, wo man je nach Wetter und Interesse am und im HohneHof viel Wissenswertes erfahren und entdecken kann oder sich an der Feuerschale leckeres Stockbrot bereitet.
Am Donnerstag wird ab 11.00 Uhr zum Basteln und Papierschöpfen eingeladen. Wer hier Interesse hat sollte sich möglichst vorher unter der Telefon-Nummer 039455 / 8640 anmelden, doch sind auch Kurzentschlossene herzlich willkommen.
Ein ähnliches Programm wird auch in der zweiten Ferienwoche angeboten, doch sind kurzfristige Änderungen je nach Wetterlage noch möglich. Aktuelle Hinweise gibt es im Internet unter www.nationalpark-harz.de oder bei Facebook. Wir freuen uns auf euren Besuch!
http://www.nationalpark-harz.de

Harzer Glasmanufaktur in Derenburg eröffnet nach Sanierung das Restaurant wieder
Nach der Sanierung des Restaurants können nun Besucher auf 95 Plätzen die kulinarischen Angebote genießen. Für rund 500.000 Euro wurde in die Erweiterung des ehemaligen Cafés investiert und die einhellige Meinung es hat sich gelohnt. Zusätzlich sind 8 Arbeitsplätze entstanden, die mit Fachkräften aus der Region besetzt sind. Im Sommer wird das Angebot um den Biergarten erweitert. Zukünftig kann man auch Veranstaltungen, Familienfeste und Tagungen dort abhalten. So wird nun ein Besuch in der Derenburger Glasmanufaktur nicht nur ein Augenschmaus!
https://www.harzkristall.de/de/

Neue Harzliteratur in der Baumannshöhle vorgestellt – reges Interesse über und unter Tage in Rübeland und Elbingerode
Rübeland. Reges Treiben herrschte am 24. Januar in der Baumannshöhle, als auf Einladung des Landesamts für Geologie und Bergwesen (LAGB) und des Landesheimatbunds Sachsen-Anhalt neue Harzliteratur vorgestellt wurde – etwa 100 Teilnehmer waren gekommen. Cathleen Hensel, die Betriebsleiterin der Rübeländer Tropfsteinhöhlen, begrüßte die Teilnehmer im Goethesaal der Höhle. Für die Stadt Oberharz am Brocken sprach der stellvertretende Bürgermeister Roland Krebs ein Grußwort und stellte fest, dass kaum eine andere Stadt im Harz so vielfältig in ihrer Geschichte und Geologie sei – beherbergt sie immerhin gleich zwei Besucherbergwerke und zwei Schauhöhlen. Dr. Albrecht von Kortzfleisch, der Ehrenvorsitzende des Harzklubs, setzte diesen Gedanken in launigen Worten fort, war er doch gerade aus dem sog. Unterharz bei Goslar über den Oberharz bei Elbingerode in den Unterharz nach Rübeland gefahren – denn genau so gliedern die Geographen und Bergleute den Harz.
Kurt Schnieber, der Präsident des Landesamts für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt, stellte sodann die geotouristischen Karten des Landes vor und natürlich insbesondere die neue Karte des Elbingeröder Komplexes. In ihr wird eines der geotouristisch und montanhistorisch attraktivsten Gebiete des Harzes in übersichtlicher Form dargestellt. Verzeichnet sind hier 140 Ziele, die den außerordentlichen Reichtum des Elbingeröder Komplexes an sehens- und schützenswerten geowissenschaftlichen und montanhistorischen Objekten auf vergleichsweise engem Raum abdecken. Genannt seien hier Schauhöhlen und Besucherbergwerke, Aufschlüsse devonischer Vulkanbauten und fossiler Korallenriffe oder Betriebe der Rohstoffwirtschaft. Bei der Zusammenstellung der Ziele standen diese Punkte im Vordergrund, an denen die Besucher geologische, montanhistorische oder kulturhistorische Objekte näher studieren können. Die neue Karte gibt damit Anregungen für Wanderungen, Exkursionen, Reisen und Besuchsplanungen, die ein gezieltes Kennenlernen dieser reizvollen Harzregion ermöglichen. Dr. habil. Helmut Weller von der Ernst Moritz-Arndt Universität Greifswald ergänzte den Vortrag mit einer spannenden Darstellung der Entstehungsgeschichte der Geologisch-Montanhistorischen Karte des Elbingeröder Komplexes – denn es dauerte Jahrzehnte, bis das heutige Wissen um die Geologie in einer Karte dargestellt war. Eine Veröffentlichung wäre in der DDR aufgrund der übertriebenen Geheimhaltung gar nicht möglich gewesen.
Anschließend präsentierten Cornelia Wewetzer und Prof. Dr. Eckhard Oelke vom Landesheimatbund Sachsen-Anhalt ein neues Buch. Es enthält das breite Spektrum des anhaltischen Harzes als Kulturraum und die Ergebnisse von zwei regionalgeschichtlichen Tagungen in Harzgerode 2011 und 2012. Die Ergebnisse von insgesamt 12 Vorträgen sind nun zusammengefasst im neuen Band 58 der Reihe des Landesheimatbunds „Beiträge zur Regional- und Landeskultur Sachsen-Anhalts“. Mit dem Schwerpunkt auf dem historischen Montanwesen beleuchten die neuen Forschungsergebnisse verschiedenste Facetten der wechselvollen Entwicklung dieses Raums vom Mittelalter bis zur jüngsten Vergangenheit. Hierbei wird deutlich, dass diese Region mit der Stadt Harzgerode und ihren Ortsteilen Mägdesprung, Alexisbad und Silberhütte sowie den Erz- und Spatlagerstätten bei Neudorf und Straßberg durchaus ein interessantes Gegenstück zum Oberharz darstellt.
Geologie, Bergbau und Kulturraum ergänzen sich im Harz ideal und führen immer wieder zu neuen Forschungsergebnissen – das stellte in seinem Schlusswort Dr. Bodo-Carlo Ehling vom LAGB fest.
Im Anschluss an die Vortragsveranstaltung fanden geführte Exkursionen durch die Baumannshöhle, in die Tagebaue und das Kalkwerk Rübeland der Fa. FELS sowie in die Besucherbergwerke Büchenberg und Drei Kronen & Ehrt statt.

Dr. Friedhart Knolle

Wertvoller Schnitzaltar wird 600 Jahre alt
1415 wurde der wertvolle Schnitzaltar mit der Hauptfigur, der Muttergottes Maria, welcher die Wernigeröder Johanniskirche ziert fertig gestellt. Zu seinem 600 Jubiläum wird es in der Gemeinde eine Reihe Veranstaltungen geben.
1. Februar um 10 Uhr Mariä Lichtmess
11. Mai Taizé-Andacht
7. Juni Orgelbrunch mit Musik von Orgel, Glocke, Laute, Geige und Dudelsack
3. Juli Reihe "Orgel zur Nacht" Vortrag
5. Juli Vortrag "Der Altar aus kunsthistorischer Sicht" mit Prof. Helga Neumann
11. Juli Nacht der Lichter mit Taizé-Andacht
19. September Wandelkonzert
1. November Konzert "Jazz in der Kirche"
http://www.st-johannis-wernigerode.de

Ski-Welt Harz geht an den Start
Zur Ski-Welt Harz gehören 34 Kilomerter Pisten mit 51 Abfahrten, 26 Schlepp- und 2 Sessel-Lifte sowie zwei Seilbahnen bis jetzt nur im Westharz. Dazu gehören die Wintersportorte Braunlage mit dem Wurmberg, Altenau mit dem Skigebiet "Auf der Rose", der Ravensberg in Bad Sachsa, der Bocksberg in Hahnenklee, das Ski-Centrum "Am Bande" in Hohgeiß, das Skigebiet am Matthias-Schmidt-Berg in Sankt Andreasberg, das Ski-Alpinum Schulenberg sowie das Skigebiet Torfhaus Am Rinderkopf.
http://www.skiwelt-harz.de

Das Leben im Winterwald – bei Eis und Schnee durch den Nationalpark Harz
Termin: 21. Februar 2015, 10 – 15 Uhr
Länge: ca. 7,5 km
Steigung: Auf- und Abstieg ca. 110 m
Dauer: ganztags, ca. 5 Stunden
Start und Ziel: Globetrotter Active Store Torfhaus

Tourbeschreibung
Winterwalderlebnis rund um Torfhaus mit kleinen Experimenten und Sinneserlebnissen
Im Winter vollzieht sich ein vollständiger Wandel in der Natur. Pflanzen und Tiere ziehen sich zurück. Dabei hat jede Art ihre eigene angepasste Strategie, diese Notzeit zu überdauern.
Auf einer ganztägigen Exkursion folgen wir den Spuren, die Tiere und Pflanzen hinterlassen haben und erkunden die unterschiedlichen Anpassungen. Dabei geht es nicht nur um die Tritsiegel im Schnee, sondern auch um Fraßspuren oder andere verborgene Hinweise. In kleinen Experimenten kommen wir den Geheimnissen der Tiere auf die Spur. Und wenn es für uns einmal zu kalt zu werden droht, schlüpfen wir auch einmal selber in die Rolle von Luchs oder Wolf, um in Bewegung zu kommen.
Am Ende eines erlebnisreichen Tages sehen wir die Winterwelt vielleicht mit einem etwas anderen Blick.
Leistungen: Naturerlebnisprogramm mit dem Team des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus
Aktivitäten im Walderlebnisgelände im Nationalpark
Exkursion über den Auerhuhnweg und den Märchenweg
Zielgruppe: Erwachsene, Familien, Jugendliche ab 12 J, normale Grundkondition erforderlich
Kosten: Erwachsene € 12,-; Jugendliche € 6,-; Familien € 24,-
Anmeldung: Globetrotter Active Store Torfhaus, Tel: 05320 / 3319288,
E-Mail: shop-torfhaus@globetrotter.de
Durchführung:Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, 05320-331790
http://www.torfhaus.info

Der Habicht – Vogel des Jahres 2015
Goslar. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat den Habicht zum Vogel des Jahres 2015 gewählt. Die NABU-Kreisgruppe Goslar e. V. stellt diesen faszinierenden Greifvogel am Donnerstag, den 29.1.2015 in einem bebilderten Vortrag vor.

Die Veranstaltung findet im NABU-Büro in der Petersilienstrasse 23 in Goslar statt und beginnt um 19.30 Uhr. Referent ist Herr Walter Wimmer, NABU-Regionalgeschäftsführer und Leiter des NABU-Nationalparkhauses Sankt Andreasberg.

Der Eintritt kostet 4,- €, für NABU-Mitglieder ist der Eintritt frei.

Sensation in der Hermannshöhle
Unter den Grottenolmen befinden sich auch Weibchen, was bisher immer bestritten wurde.
Der Grottenolm ist ein seltener, urzeitlicher Schwanzlurch. Der Olm kann bis zu 30 Zentimeter lang werden und ein Alter von 70 bis 100 Jahren erreichen und stehen auf der Roten Liste bedrohter Tierarten.
Die Grottenolme aus der Hermannshöhle stammen aus dem Balkan und wurden in den 1930er und 1950er Jahren in den Harz umgesiedelt.
Der französische Grottenolmexperte Oliver Guillaume und die Höhlenbiologin Dr. Anne Ipsen vom Verband deutscher Höhlen- und Karstforscher mit Dr. Wolf Rüdiger Große von der Martin-Luther-Universität Halle sowie Dr. Friedhart Knolle fanden heraus, dass unter den Olmen fünf Weibchen sind. Da Olmenweibchen nur alle 10 -15 Jahre Eier tragen, könnte es sein das der Geschlechtsunterschied 1985 nicht sichtbar war bzw. übersehen wurde. Nun darf auf eine Fortpflanznung gehofft werden.

"KunstRäume" - Ausstellung im Schloss Ballenstedt vom 17.01. - 08.03.2015
Mitglieder der Berufsgruppe bildender Künstler/Harz
stellen bis zum 8. März aus.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 - 16 Uhr
http://www.schobess-art.de/

Yellowstone National Park – zu Fuß und mit dem Fahrrad durch die Wildnis
Der Wildnisexperte Frank Raimer, Nationalpark Harz, nimmt uns mit in den ältesten Nationalpark der Welt – in ursprüngliche Wildnis, zu Büffeln, Bären und Coyoten. Hier können wir unberührte Wildnis erleben, in der das Wildtiermanagement noch durch die Natur erfolgt. Es wartet eine grandiose Landschaft mit Geysiren, heißen Quellen und schneebedeckten Bergen. Hier grast der Büffel, jagt der Wolf und fliegt der Adler. Frank Raimer berichtet auch von seinen Begegnungen mit Bären in der Wildnis und steht für Fragen gern zur Verfügung.

Ort: Nationalparkhaus, Erzwäsche 1, Sankt Andreasberg
Zeit: Freitag, 23. Januar, 19.30 (ca. 2h)
Eintritt freiwillige Spende
http://www.nationalparkhaus-sanktandreasberg.de/

Wärmstes Jahr auf dem Brocken seit Beginn der Aufzeichnungen – der Nationalpark Harz im Klimawandel
Wernigerode – Brocken. Das vergangene Jahr 2014 brach alle bisherigen Wärmerekorde: durchschnittlich 5,1 °C betrug die Lufttemperatur des Brockens. Dieser warme Winter 2014/2015 liegt im Klimatrend. Zwar gibt es immer noch Stimmen, die sagen „Hatten wir früher auch schon“. Aber das stimmt so nicht mehr – ein Blick auf die Temperaturkurve des Brockens lässt schnell klar werden: hier verändert sich etwas. Es wird immer wärmer.

Vorgeschichte

1896 wurde die erste Walpurgisnachtfeier auf dem Brocken veranstaltet. Im gleichen Jahr schrieb der schwedische Physiker Arrhenius, dass Treibhausgase, speziell CO2, das Klima der Erde verändern können – das bei der massenhaften Verfeuerung von Kohle und Öl freigesetzte Kohlendioxid werde die Temperaturen weltweit um bis zu 6 °C ansteigen lassen. Arrhenius sah das damals positiv – man rechnete mit Weinanbau in Nordeuropa und vielem mehr. Die kritischen Folgen wurden erst im darauffolgenden Jahrhundert klarer.

Wir wissen also schon sehr lange, wo die Ursache des Klimawandels liegt. Die Brockhaus-Enzyklopädie vermerkte 1970 unter dem Stichwort „Kohlendioxid“: „Die Zunahme des Kohlendioxidgehaltes der Luft, etwa 13 % in den letzten 100 Jahren, führt wegen verstärkter Absorption der von der Erdoberfläche abgestrahlten Infrarotstrahlung zu einer allmählichen Erhöhung der Durchschnittstemperatur der Lufthülle (etwa 0,5 °C in den letzten 100 Jahren)". Wir nennen es heute den Treibhauseffekt.

Bau der Wetterwarte

Der Bau der ersten Wetterwarte auf dem Brocken erfolgte 1895 – seitdem haben wir verlässliche Klimadaten von diesem Berg und können den Klimawandel sehr genau verfolgen. Mehrere Institutionen messen im Harz, z.B. der Deutsche Wetterdienst (DWD), der Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt (www.talsperren-lsa.de) oder die Harzwasserwerke (www.harzwasserwerke.de) – daher verfügen wir über eine gute Datengrundlage. Der DWD betreibt auf dem Brocken eine sog. Klimareferenzstation, d.h. eine mit Personal besetzte Station seines hauptamtlichen Messnetzes, die jahrzehntelange und ununterbrochene Klimabeobachtungen vorweisen kann. Insgesamt unterhält der DWD 12 solcher Klimareferenzstationen, die über einen langen Zeitraum (möglichst in den kommenden 100 Jahren) mit einheitlicher überwiegend konventioneller Messtechnik die Klimaveränderung erfassen sollen.

Stürme und Tropentage

Am 13. November 1972 brausten über das norddeutsche Flachland Windböen mit teilweise bis zu 170 km/h hinweg – diesem sog. „Niedersachsen-Orkan“ (Quimburga) fielen europaweit über 50 Menschen zum Opfer. Wie wir heute wissen, waren das deutliche Vorboten des Klimawandels – sie wurden damals nur noch nicht so interpretiert.

Bereits in den 1990er Jahren wurde im Rahmen der Borkenkäferdiskussionen im Harz angemerkt, dass in unserem Mittelgebirge die Zahl der Tropentage, d.h. der Tage mit einem Maximum der Lufttemperatur von über 30 °C, zunimmt. Die aktuelle Borkenkäferentwicklung ist weltweit und auch im Harz hinsichtlich ihres Umfangs und ihrer Geschwindigkeit auch auf die globale Erwärmung zurückzuführen.

Warm wie nie…

2003 war es dann auf dem Brocken so warm wie noch nie. Die Wetterstation Brocken meldete am 12.8.2003 eine Maximaltemperatur von 28,2 °C – damit wurde die aus 1992 stammende Rekordtemperatur eingestellt. Bemerkenswert ist außerdem, dass dort an drei Tagen hintereinander die 25 °C-Marke überschritten wurde. Das hatte es auf dem Brocken noch nie zuvor gegeben. Der DWD nannte es das „Superjahr 2003“ – die Jahresmitteltemperatur aller deutschen Stationen war um 1,2° C wärmer als üblich und im Durchschnitt aller Stationen fielen 25 % Niederschlag weniger als im langjährigen Mittel.

2005 lagen auf dem Brocken die durchschnittlich gemessenen Temperaturen um 0,7 °C über dem statistisch zu erwartenden Wert. Am 20.7.2006 überschritt die Temperatur auf dem Brocken erneut die Marke von 28 °C. Insgesamt war der Juli 2006 der heißeste seit Menschengedenken registrierte Juli im Harz. Ebenfalls ungewöhnlich warm waren der Winter 2006/2007 und das Frühjahr 2007. Der April 2007 war der wärmste je auf dem Brocken gemessene April. 2011 war auf dem Brocken mit 4,8 Grad insgesamt 2 Grad zu warm und mit 1989 das wärmste Jahr seit 116 Jahren. Der 20. August 2012 war mit einer Spitzentemperatur von 29 °C der wärmste Tag seit Beginn der Aufzeichnungen. Das vergangene Jahr 2014 brach den Wärmerekord: durchschnittlich 5,1 °C betrug die Lufttemperatur des Brockens.

Auch die bisher in zahllosen Brockenbüchern und anderen Veröffentlichungen über unseren höchsten norddeutschen Berg zitierten Durchschnittstemperaturen sind überholt. Heute liegt der Jahresdurchschnittswert bereits bei über 4 °C – und er steigt weiter.

Weitere Daten

Wer sich über die Harzer Messwerte informieren möchte, dem steht u.a. die Webseite www.wetteronline.de mit den Wetterstationen Braunlage und Brocken zur Verfügung. Benachbarte Stationen der engeren und weiteren Nationalparkregion sind z.B. Wernigerode, Quedlinburg und Osterode. Mit der Funktion „Rückblick“ kann man Messwerte der vergangenen Jahre abrufen.
http://www.nationalpark-harz.de

Nationalparkhaus-Team rettet Zweifarb-Fledermaus
Braunlage/Sankt Andreasberg. Der Hilferuf kam aus der Jugend-herberge Braunlage. Dort hatte sich eine Fledermaus verflogen, war ins Gebäude gelangt und hing nun hoch oben im Treppenhaus. Nachricht und Foto erreichten die Fledermaus-Experten Wolfgang Rackow vom NABU Osterode und Siegfried Wielert, die das Tier als Zweifarbfledermaus erkannten – die farbenprächtigste heimische Fledermaus-Art. Weil man sich im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg ebenfalls schon lange mit Fledermäusen beschäftigt, lag es nahe, von dort aus im Nachbarort zu helfen. So fuhren Ursel Morgenstern und Walter Wimmer mit kleinem Pappkarton und Handschuhen nach Braunlage. Eine Leiter war schnell geholt und Ursel Morgenstern konnte die Fledermaus – ein Männchen – vorsichtig von der Wand abnehmen. „Für solche Fälle haben wir unseren Fledermausstollen am Nationalpark haus“, erklärt die langjährige Leiterin von Fledermauswanderungen.
Unverzüglich wurde die Fledermaus im Stollen ausgesetzt, wo sie sich selbst krabbelnd einen Hangplatz an der Decke suchte. Eine knappe halbe Stunde später kreiste das Tier zur Mittagszeit bei Temperaturen um null Grad vor dem Stollenmundloch und flog dann in Richtung Süden davon. Zweifarb-Fledermäuse gehören zu den relativ kältetoleranten Arten, von denen bekannt ist, dass sie auch im Winter gelegentlich ihr Quartier wechseln, sodass sich die Experten um dieses Tier keine Sorgen machen.
„Grundsätzlich sind aber in Winterquartieren von Fledermäusen jegliche Störungen zu vermeiden, da der Energieverlust, der mit dem Aufwachen verbunden ist, durch fehlende Nahrung zum Tod der Tiere führen kann“, erklärt Ursel Morgenstern. Über diese und viele andere Aspekte rund um das Thema Fledermaus wird eine neue Dauerausstellung im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg informieren, die im Oktober dieses Jahres eröffnet wird.
http://www.nationalparkhaus-sanktandreasberg.de/

Fischtreppen in Wernigerode – Regionale Vernetzung für praxisnahe Ausbildung: Wasserbau-Workshop beim Nationalpark Harz
Hildesheim – Wernigerode. So wie Autobahnen mit Fangzäunen den Wildwechsel für Rehe, Füchse und Hasen unmöglich machen, so können Querbauwerke in Flüssen und Bächen Fischen und aquatischem Kleingetier die nötigen Wanderungen buchstäblich ver„wehr“en. Wehre müssen gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie für Wanderungen von Fischen durchgängig gemacht werden, sonst droht ein Artensterben, weil die Wanderungen für viele Fische zum Lebenszyklus dazu gehören.

Der Nationalpark Harz mit Hauptsitz in Wernigerode versteht sich als Vorreiter ökologischen Denkens und Handelns. Was liegt da näher, als dort einen Workshop für Hildesheimer Bauingenieur-Studierende der HAWK (Hochschule für angewandte Kunst und Wissenschaft) mit Vertiefungsrichtung „Wasser und Verkehr“ durchzuführen und sich diesem Thema intensiv zu widmen?

Schon im laufenden Wintersemester legte Prof. Dr.-Ing. Axel Stödter Studierenden der Fakultät Bauen und Erhalten Grundlagen der Flussrenaturierung nahe. Die Fischaufstiegsanlagen, landläufig als Fischtreppen bekannt, schaffen diese Möglichkeit und tragen zum Erhalt der Artenvielfalt in den Gewässern bei.

Professor und Studierende der HAWK fuhren für zwei Tage nach Wernigerode zur Nationalparkverwaltung Harz, um zunächst einen konsequenten, neuen Blick auf Ökosysteme und Umweltbelastungen zu erhalten, fachkundig vorgetragen von Dr. Friedhart Knolle, der dies mit konkreten Beispielen unterlegte. Nun folgte die Praxis: Die Hildesheimer erarbeiteten anschließend Lösungsvorschläge für Fischaufstiegen an Plänen, die ihnen für konkrete Stellen an den Gewässern der Region von Otfried Wüstemann, dem Fischsachverständigen des Fachbereichs Naturschutz beim Nationalpark Harz, bereitgestellt wurden. Wüstemann war es auch, der maßgeblich daran beteiligt war, dass nahezu 40 Fischtreppen in und um Wernigerode realisiert werden konnten, so dass er daraus geeignete Projekte für die Studierenden auswählen konnte.

Am Ende des Workshops stellten die Studierenden ihre Ergebnisse vor. Direkt danach schloss sich eine Exkursion an, die mehrere der Standorte in Augenschein nahm. Hier wurden die Studierenden erstmals mit den tatsächlich gebauten Lösungen der ihnen vorgelegten Standorte konfrontiert. Hier zeigte sich, dass die Studierenden aus der Vielzahl möglicher Lösungen oft diejenige favorisierten, die sie an den Gewässern auch vorfanden.

HAWK wie auch die Nationalparkverwaltung, deren wichtige Aufgabe neben der Fortentwicklung des Parks auch die Wissensvermittlung ist, werteten den Workshop als vollen Erfolg und wollen ihn bei sich bietender Gelegenheit wieder anbieten.

Anl. Fotos frei mit dieser PI, Fotos: Prof. Stödter:

Bild 1: Studierende des Fachs Wasserwirtschaft und Wasserbau an der HAWK in Hildesheim begutachten eine Fischaufstiegsanlage in dem Flüsschen Holtemme in der Ortslage von Wernigerode. Nationalparkmitarbeiter Otfried Wüstemann (2. von rechts) erläutert Planung, Bau und Betrieb.

Bild 2: Von dem Wehr an einer ehemaligen Schokoladenfabrik im Wernigeröder Stadtteil Hasserode wurden den Studierenden Pläne vorgelegt, anhand derer sie selbst eine Fischaufstiegsanlage planen konnten. Erst auf der Exkursion danach sahen sie die realisierte Lösung und konnten sie mit der eigenen vergleichen.
http://www.hawk-hhg.de

UNSER HARZ Januar 2015: Das Schickert-Werk in Bad Lauterberg – ein Kapitel Harzer Rüstungs- und Industriegeschichte; Novalis und der Harz; Spätburgunder aus Quedlinburg; Die Stolberger Damenkapelle 6; Ameisen und Luchse – das Haus der Natur in Bad Harzburg: Interaktive Walderlebnisausstellung mit Luchs-Info Harz und Formicarium
Clausthal-Zellerfeld. Die Firma Otto Schickert & Co. KG in Bad Lauterberg war in der NS-Zeit ein streng geheimes militärisches Projekt zur Herstellung von hochprozentigem Wasserstoffperoxid, das für verschiedene Einsatzmöglichkeiten in der Luftwaffe und der Marine benötigte wurde. Zahlreiche Zwangsarbeiter waren hier eingesetzt. Während sich in der Bevölkerung Bad Lauterbergs der Glaube hielt, dass in der Firma Seifenerzeugnisse hergestellt würden, bestand ab Januar 1945 sogar der Plan, hier chemische Kampfstoffe zu erzeugen – er wurde aber offensichtlich nicht mehr umgesetzt.

Novalis, oder, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, wurde auf Schloss Oberwiederstedt am östlichen Harzrand geboren. Obwohl jung gestorben, hat er viele schriftliche Zeugnisse und Denkanstöße hinterlassen und dem Harz das Lied „Der ist der Herr der Erde“ geschenkt.

Spätburgunder aus Quedlinburg – ein Text, der die „Republik Harz“ propagiert: Er bietet reichlich Denkanstöße für unsere Region.

Der 6. Teil der Serie über die Stolberger Damenkapelle beschäftigt sich mit der Rolle der Kuh als Zugtier und dem Geläut, das – kunstvoll gestimmt – Hütehilfe und Eigentum des Kuhhirten war.

Im Nationalparkforum wird das Haus der Natur in Bad Harzburg vorgestellt, das mit seiner interaktiven Walderlebnisausstellung, dem prächtigen Luchsdiorama, dem größten Formicarium Deutschlands, Filmen und nicht zuletzt seinem gut bestückten Shop immer einen Besuch – ganz besonders mit Kindern – wert ist.

Anl. Foto frei mit dieser PI: Nationalparkleiter Andreas Pusch in der Luchs-Informationsstelle im Haus der Natur. Foto: Nationalpark Harz.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12, und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1.

Die Bedeutung von Bienen und anderen Insekten in der Landwirtschaft, Garten und Natur
Veranstaltung am Freitag, den 30.01.2015 von 14 - 17 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Schladen am Weinberg 9, 38315 Schladen

Die Voranmeldung für die Veranstaltung bitte bis Freitag, 23.01.2015

Per Fax: (05335) 80152
Per E-Mail: ute.kabbe@schladen.de

Angler zieht einen 6 Kilo schweren Hecht aus Veckenstedter Teich
Der 27 Jahre alte Hobbyangler Christian Reulecke aus Wasserleben hatte erneut Anglerglück, er zog einen sechs Kilogramm schweren Hecht aus dem Wasser der Veckenstedter Teiche und setzt somit seine Erfolgsserie aus den vergangenen Jahren fort. Er wurde bereits zweimal als erfolgreichster Angler ausgezeichnet. Der Rekordfisch im jahr 2014 war sogar 11 Kilogramm schwer. Wir wünschen weiterhin: "Petri Heil!"
http://www.teichwirtschaft-veckenstedt.harz-urlaub.de

Neue Ausstellung in der Alten Kirche Bad Suderode
Vom 9. Januar bis zum 26. Februar stellt Frau Christina Maiwald in der Alten Kirche in Bad Suderode Ihre Werke zum Thema "Porträts, Tiere" aus.

Konzert zum Jahreswechsel in Hasselfelde
Am 28. DEzember findet um 16 Uhr ein Konzert zwischen den Jahren mit der Trachtengruppe des Harzklubzweigvereines Benneckenstein in der Antoniuskirche in Hasselfelde statt.

Winterwanderung mit Pferden
Die Nationalparkverwaltung Harz lädt am 30. Dezember zu einer 3-stündigen Wintwerwanderung mit Pferden durch den Wald ein. Treffpunkt ist um10.15 Uhr am Wandertreff auf dem Parkplatz Drei Annen hohne. Eine telefonische anmeldung unter 039455-8640 ist erfoderlich.
http://www.nationalpark-harz.de

Weihnachtsmärkte im Harz
Es weihnachtet sehr im Harz.
Am Wochenende beginnt mit dem 1. Advent die vorweihnachtliche Zeit mit zahlreichen Veranstaltungen und Weihnachtsmärkten in allen Harzorten, auf Burgen und Museen.
Lassen Sie sich wieder vom Advent im Harz verzaubern.
http://www.weihnachten.harz-urlaub.de

Waldentwicklung und Wildbestandsregulierung im Nationalpark Harz – Band 12 der Schriftenreihe erschienen
Wernigerode. Der soeben erschienene Band enthält die Ergebnisse der wissenschaftlichen Tagung des Nationalparks Harz am 20.11.2013 im Kloster Drübeck – das Thema war „Waldentwicklung und Wildbestandsregulierung im Nationalpark Harz“. Diese Frage wird immer wieder, oft auch sehr emotional, diskutiert.
Zunehmend fokussiert sich die Diskussion auch auf Großschutzgebiete, in denen der Prozessschutz Vorrang hat. Es wurde auf der Tagung darauf verwiesen, dass auch das Wild als Wildtier Bestandteil der Natur und schützenswert sei. Im Nationalpark Harz als Entwicklungsnationalpark wird die Wildbestandsregulierung allerdings auf absehbare Zeit unverzichtbar sein. Den Handlungsrahmen gibt der gültige Nationalparkplan Harz vor:



„Die grundsätzliche Verpflichtung, im Nationalpark „Natur Natur sein zu lassen“, stößt im Falle des Wildes auf Grenzen. Da der Nationalpark Harz nicht isoliert von seinem Umland betrachtet werden kann, die Zusammensetzung der Wildpopulationen nicht mehr natürlich ist und die Regulationsmechanismen nicht identisch mit denen der ursprünglichen Naturlandschaft sind, ist es notwendig, regulierende Eingriffe in die Wildbestände vorzunehmen, die der Schutzzweck erfordert.“



Der Nationalparkplan formuliert die Zielsetzung, die natürlichen Wildtierbestände des Harzes zu erhalten und zu fördern. Sie sind im Rahmen der naturdynamischen Entwicklung und der gesamtökologischen Zusammenhänge wo immer möglich sich selbst zu überlassen. Das gilt auch für die dem Jagdrecht unterliegenden Arten, soweit die Schutzziele des Nationalparks dies zulassen und keine unzumutbaren Wildschäden im Umfeld des Nationalparks zu befürchten sind. Das Erreichen dieser Schutzziele ist besonders durch einen zu hohen Bestand des Rotwilds gefährdet. Die Regulierung dieser Wildart hat deshalb im Nationalpark hohe Priorität.

Für die Tagung konnten Referenten aus Wissenschaft und Praxis gewonnen werden, so Dr. Michael Petrak, der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des Nationalparks Harz, Dr. Peter Meyer, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt Göttingen, ebenfalls Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats, aber auch Olaf Simon vom Institut für Tierökologie und Naturbildung, Manfred Bauer, Leiter des Nationalparks Kellerwald, sowie Andreas Keßling, Andreas Keßling, Büro für Naturschutz, Baum- und Landschaftspflege. Den Einleitungsvortrag hielt der Leiter des Nationalparks Harz Andreas Pusch. Aus dem Fachbereich Waldentwicklung und Wildbestandsregulierung waren Frank Raimer und Sabine Mané mit Vorträgen vertreten.



Die Vorträge aller genannten Referenten sind im neuen Band dokumentiert. Er kann für 5,- € bei der Nationalparkverwaltung Harz, Lindenallee 35, 38855 Wernigerode (poststelle@npharz.sachsen-anhalt.de oder Tel. 03943/5502-0) erworben werden und ist auch in den Nationalparkhäusern erhältlich.
http://www.nationalpark-harz.de

Kaltblutpferd Max verlässt den HohneHof
Wernigerode. Vielen Besucherinnen und Besuchern des Natur-Erlebniszentrums HohneHof sind die beiden Rückepferde Max und Eros bekannt, die hin und wieder noch ihren Dienst im Nationalparkwald verrichteten, aber vor allem den Kindern im Rahmen unserer Umweltbildung in den letzten Jahren viel Freude bereitet haben. Seit dem Sommer stand Max jedoch allein auf der Weide. Eros musste wegen einer schweren, unheilbaren Krankheit leider eingeschläfert werden.

Pferde sind Herdentiere – allein fühlen sie sich auf Dauer nicht wohl. Deshalb wurde in der Nationalparkverwaltung lange nach einer Lösung zum Wohle des verbliebenen Kaltblüters gesucht. Die Anschaffung eines weiteren Rückepferds kam nicht in Betracht, da auch der langjährige Gespannführer Erwin Kircher, der diese schwere Arbeit 25 Jahre lang ausgeübt hat, nunmehr eine weniger belastende Tätigkeit übernehmen wird. Er gehört zu den wenigen noch berufstätigen Pferderückern in der Region – ein Beruf, der mangels Nachwuchs immer weiter rückläufig ist. Erwin Kirchner hat die Arbeit mit den Pferden draußen in der Natur sehr genossen, er weiß aber auch das große Glück zu schätzen, dass er nie einen größeren Unfall erleben musste.

Deshalb wurde von der Nationalparkverwaltung entschieden, dass Max ein neues Zuhause bekommen soll, in dem er gut aufgehoben und wieder unter seinesgleichen ist. Mit 11 Jahren ist der Kaltblüter ein Arbeitspferd „im besten Alter“. Es kam deshalb nur ein künftiger Besitzer in Frage, bei dem das Pferd auch dementsprechend eingesetzt wird.

Erfreulicherweise konnte nun ein Käufer in der Region gefunden werden, bei dem dies der Fall ist. Und so man vielleicht auch in der Zukunft das Rückepferd Max am und im Nationalpark noch mal treffen können.
http://www.nationalpark-harz.de

UNSER HARZ Dezember: Weihnachtliches Brauchtum in Benneckenstein, Nachrichten vom Harz vor 100 Jahren, Der Brocken – Mein Sehnsuchtsberg, Gedichte, Der Oberharzer Tzscherper, Die Stolberger Damenkapelle Teil 5, Das war das Praktikumsjahr 2014 – Jetzt für das Commerzbank-Umweltpraktikum 2015 im Nationalpark Harz bewerben
Clausthal-Zellerfeld. Im Harz hat sich nur noch an wenigen Orten traditionelles Weihnachtsbrauchtum erhalten – einer davon ist Benneckenstein. Hier werden noch die alten Quempasweisen, eine Art Wechselgesang, im Weihnachtsgottesdienst zelebriert. Eine andere Tradition gab es hier auch, von der der Vater des Autors Prof. Lutz Wille sehr lebendig berichtet hat.

1914: Es war viel los vor 100 Jahren im Harz – die Eisenbahnstrecke von Clausthal-Zellerfeld nach Altenau wurde eröffnet, ebenso die neuerbaute Hanskühnenburg. Das Rätsel um die Stärke der Rhumequelle wird gelöst, es gibt große Mengen von Schnee, von Unglücksfällen wird berichtet und auch der Erste Weltkrieg spielt schon hinein.

Der Brocken ist der Sehnsuchtsberg der Deutschen und auch des Autors Hansjörg Hörseljau. Er war dabei, als am 3. Dezember 1989 der Brocken gestürmt wurde – davon berichtet er.

Gedichte folgen, die an Dichter im Harz erinnern, und eines zum (zur) Jahres(w)ende, bevor Bernhard Kraft, der individuelle handgefertigte Tscherper-Messer herstellt, über deren Bedeutung im Harzer Bergbau berichtet.

Der 5. Teil der Serie über die Stolberger Damenkapelle beschäftigt sich mit der Herstellung von Harzer Käse, was so ein Sehnsuchtsgefühl auf die Zunge zaubert…

Die Bewerbungsfrist für das Commerzbank-Umweltpraktikum endet am 15. Januar 2015. Was 2014 in diesem Rahmen im Harz los war, wird im Nationalparkforum beschrieben.

Mit dem Wigwam nach Derenburg
Derenburg wird in Zukunft eine neue Attraktion haben - ein Indianermuseum. der leidenschaftliche Sammler und indianerkenner Thomas Merbt bringt sein Museum in den Harz.

Ab dem Frühjahr werden auf einer Ausstellungfläche von ca. 900 Quadratmetern über 3000 Exponate zu bestaunen sein. Wertvolle Originalstücke, lebensechte Dioramen, nachgebaute Indianerhütten, -häuser und -zelte und vieles mehr werden die indianische Lebensart veranschaulichen und die Besucher auf eine Zeitreise mit nehmen.
Seien wir gespannt auf ein neues Erlebniszentrum im Harz!

Harz-Zeitschrift für 2014 erschienen – Halberstädter Dom und Halberstädter Münzgeschichte, Grafschaft Mansfeld, Urkundenfälschung zum Kloster Drübeck und vieles mehr rund um die Geschichte der Harzgion
Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 66. Jahrgang der in bewährter Weise von Dr. Bernd Feicke für den in Wernigerode ansässigen Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. herausgegebenen Harz-Zeitschrift.

Der ansprechend gestaltete Band enthält einen Beitrag von Dr. Thomas Küntzel zum karolingischen Westwerk des Doms von Halberstadt mit Rekonstruktionen und Erläuterungen der Bauphasen, wobei auch Parallelen zur Propsteikirche Essen-Werden und zum Kernbau des 10. Jahrhunderts der Klosterkirche St. Marien in Quedlinburg gezogen werden. Claudia Krahnert diskutiert die urkundliche Geschichte des Klosters Drübeck bis zum 12. Jahrhundert, die überarbeitete Fassung ihres Vortrags auf der Tagung des Harz-Vereins vom 22.5.2011 in Drübeck. Dr. Christof Römer bereinigt in seinem Beitrag Irrtümer der Forschung zum Kloster Abbenrode und Fritz Reinboth untersucht in seiner montanhistorischen Untersuchung die Geschichte der Zinnoberzeche bei Wieda. Dr. Tobias Schenk aus Wien berichtet über Ergebnisse seiner Forschungen zu „Quellen zur Geschichte der Grafschaft und des Hauses Mansfeld aus den Akten des kaiserlichen Reichshofrates“. Der letzte Hauptbeitrag in diesem Band stammt von Dr. Ma
nfred Miller – eine reich illustrierte Übersicht zum Thema 700 Jahre Halberstädter Münzgeschichte. Dem neunzigsten Geburtstag des Ehrenmitglieds des Harz-Vereins Hans-Günther Griep aus Goslar wird in einer Laudatio von Dr. Friedhart Knolle und Fritz Reinboth gedacht. Auch wird Dr. Christian Juraneks Wirken anläßlich seines 50. Geburtstags gewürdigt.

Ein Gesamtinhaltsverzeichnis für die Jahrgänge 61 - 65, eine Literaturschau für das Jahr 2013 für den Harzraum und Berichte zur aktuellen Arbeit des Harz-Vereins runden den Jahrgang ab.

Der Jahrgang kann über den örtlichen Buchhandel oder den Lukas-Verlag in Berlin bestellt werden.

Ausstellungseröffnung am 19.12.2014 in der Nationalpark-Informationsstelle Braunlage
Motto: Vom Todesstreifen zur grünen Lebenslinie – Junior-Ranger auf Spurensuche

Die Nationalpark-Junior-Ranger-Gruppe „Wölfe“ aus Braunlage war 2014 auf geschichtlicher und biologischer Spurensuche entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze unterwegs. Da das Grüne Band mitten durch den Nationalpark und praktisch vor der Haustür Braunlages verläuft, war es für die Kinder spannend, sich mit der ehemaligen Grenze zu beschäftigen, die so gar nicht mehr in ihrer tägliche Lebenswelt präsent ist.
Die Auswirkungen der ehemaligen Grenze auf Mensch und Natur zu erkunden, war das Hauptziel des Projekts. Zeitzeugen wurden befragt und das Braunlager Museum besucht. Eine Exkursion fand auf dem Grünen Band statt und der krönende Abschluss war eine Forschungsreise in das Biospärenreservat Schaalsee, durch das ebenfalls früher die Grenze verlief.
Dank der Unterstützung von Town & Country Haus wurde diese Fahrt und eine kleine Fotoausstellung im Kurgastzentrum Braunlage ermöglicht, die am 19.12.2014 um 16.30 Uhr im Rahmen einer kleinen Feierstunde eröffnet wird.
http://www.nationalpark-harz.de

Weihnachtssingen in der Drübecker Klosterkirche
Die Marianne-Buggenhagen-Schule lädt am 16.12.2014 um 12.30 Uhr zum traditionellen Weihnachtssingen in die Drübecker Klosterkirche ein. Schüler und Mitarbeiter gestalten ein weihnachtliches Adventssingen.

13.12. von 14 bis 19 Uhr 8. Veckenstedter Weihnachtsmarkt
Die Grundschule am Kirchplatz und das Landschulheim Grovesmühlen veranstalten einen Weihnachtsmarkt auf dem Schulhof vor der Martinikirche. Der Weihnachtsmann hat sich angesagt und die Kinder spielen 14.30 Uhr das Stück "Der Stern von Bethlehem" und um 16 Uhr "Drei Engel für Chieky" in der Martinikirche. 17.30 Uhr folgt eine besinnliche Andacht in der St. Pauls Kirche.

Abbenröder Mühlenmuseum mit 2 neuen Modellen - vorgestellt am 3. Advent 2014
Zwei neue Mühlenfunktionsmodelle werden ab Mitte Dezember 2014 präsentiert. Die Modelle der Papiermühle Schulze von 1607 und der Getreidemühle Wegert von 1860 ergänzen die Mühlen-ausstellung. Entstanden sind die beiden Modelle bei einem Projekt der Oskar-Kämmer-Schule Wernigerode im Rahmen eines KoBa-Projektes. Detailtreue, Präzision und technische Raffinesse zeichnen die zwei Modelle mit den Wasser getriebenen Mühlrädern, den Wohnunterkünften und Stallungen aus.
http://www.abbenrode-harz.de

Erstes Hummelseminar im Harz
Nationalparkhaus Sankt Andreasberg als Schulungsort für Mitarbeiter im Projekt ‚Hummelschutz in Niedersachsen‘

Hummeln gehören zu den beliebtesten Tieren überhaupt. Sie brummen durch unsere Gärten, besorgen wichtige Bestäubungsarbeiten, sehen hübsch bunt aus und tun keinem etwas. Leider ist die Idylle nicht ungetrübt, viele Hummelarten sind seit Jahren gefährdet und im Rückgang begriffen.
Die häufigen Arten, wie Erd-, Stein-, Garten- und Ackerhummel kennt fast jeder, aber die seltenen, hauptsächlich offenlandbewohnenden Arten sind weitgehend unbekannt und leider auch zum Teil sehr schwer zu bestimmen.

Um die seltenen Hummelarten geht es in dem NABU-Projekt ‚Hummelschutz in Niedersachsen‘, gefördert von der Bingo-Umweltstiftung.
Dieses Projekt, das der NABU Niedersachsen mit dem Wildbienenspezialisten Rolf Witt durchführt, dient der Erfassung von seltenen Hummelarten und der Verbesserung ihrer Lebensgrundlage. Leider ist die Artenkenntnis über diese Wildbienengruppe in Niedersachsen nicht weit verbreitet, sodass hier Hilfe dringend geboten ist. Erst wenn weitere Ergebnisse vorliegen, können Fördermaßnahmen umgesetzt werden. So sind Mooshummel, Sandhummel & Co. in erster Linie von einem reichen Blütenangebot bis in den Spätsommer auf extensiv bewirtschafteten Flächen mit Nistmöglichkeiten in naturnahen Randstreifen abhängig. Strukturen, die die sympathischen Pelzträger in unserer Landschaft immer seltener finden.

„Wir schulen hier heute zehn wissbegierige Ehrenamtliche aus dem Harz und dessen Vorland“, freut sich Projektleiter Rolf Witt, der auch in anderen Regionen des Landes auf rege Beteiligung hofft, um den Kreis aktiver Hummelschützer zu vergrößern.

Um landesweit ein Netz von Hummelfachleuten aufzubauen, bietet der NABU Niedersachsen für seine ehrenamtlichen Projektmitarbeiter in ganz Niedersachsen Seminare an, um die Artkenntnis zu fördern, Problembewusstsein zu erzeugen und den dramatischen Rückgang unserer Hummeln zu stoppen.

Sankt Andreasberg machte hier den Auftakt von einer Reihe von Schulungen, die in den kommenden Monaten an dezentralen Lernorten durchgeführt werden.

Wer sich für das Projekt interessiert und Lust hat, mit zu machen, kann sich informieren unter www.NABU-niedersachsen.de , oder direkt, bei: Martin Franke, martin.franke@NABU-niedersachsen.de oder (0511) 91 105.14
http://www.NABU-niedersachsen.de

Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 5 von Bernd Sternal (Autor) und Wolfgang Braun erschienen in Gebundener Ausgabe und Taschenbuch
Am 13.06.2007 habe ich meinen ersten Burgentext geschrieben, inzwischen sind über 7 Jahre vergangen. Seit 2010 ist jährlich ein Band „Burgen und Schlösser der Harzregion“ erschienen – der 5. Band ist nun der letzte. Insgesamt habe ich die Geschichte von 239 Burgen und Schlössern auf über 850 Buchseiten vorgestellt.
Hunderte Grafiken, Zeichnungen, Stiche und Grundrisse illustrieren die Bücher und geben eine Vorstellung vom einstigen Aussehen dieser alten Wehrbauten, von denen heute oftmals nur noch Ruinen, Burgplätze oder Wallanlagen erhalten sind.
Viele Menschen haben mich bei diesem Projekt unterstützt. Alle hier zu nennen würde diesen Rahmen sprengen.
Dennoch möchte ich einigen Unterstützern hiermit meinen Dank aussprechen: Ohne die vielen wundervollen RekonstruktionsZeichnungen von Wolfgang Braun hätten diese Bücher viel von ihrem Charme eingebüßt.
Dr. Detlef Schünemann hat als ausgewiesener Burgenkenner wesentlich dazu beigetragen, dass meine Texte ergänzt und abgerundet wurden.
Auf Grund des Einsatzes von Detlef und Marianne Schünemann konnten eine ganze Reihe Burgruinen und Wallanlagen erstmals vermessen und, unter Überprüfung älterer Beschreibungen, hier vorgestellt werden.
Durch die dankenswerte Unterstützung der Genannten sowie vieler Ungenannter ist ein Werk entstanden, das hoffentlich Burgenfreunden, Geschichtsinteressierten aber auch kulturhistorisch interessierten Wanderern noch lange Freude bereiten wird.

http://www.burgen.ausflugsziele-harz.de
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3734737737/harzurlaub

25 Jahre freier Brocken
In ganz Deutschland fanden schon die Feierlichkeiten zum Thema 25 Jahre Mauerfall statt und in der kommenden Woche ist es nun auch auf dem Brocken so weit. Am Mittwoch, dem 3.12. jährt sich zum fünfundzwanzigsten Mal die friedliche Befreiung des Brockens. Anlässlich des Jahrestages dieses historischen Ereignisses, bietet das Brockenhaus - einmalig an diesem Tag - allen seinen Besuchern freien Eintritt in die Ausstellung.

Außerdem hat das Brockenhaus zu diesem Jubiläum einen Sonderstempel „25 Jahre freier Brocken“ aufgelegt. Dieser Stempel ist vom 3.12. bis zum Jahresende gegen eine Spende erhältlich und kann auf Postkarten, Briefe, Wanderpässe und sonstiges gestempelt werden. „Diese Spenden gehen in diesem Jahr an die DRK Bergwacht Wernigerode, die man für ihrem freiwilligen Dienst hier oben auf dem Brocken gar nicht genug unterstützen kann“ erläutert Brockenhaus Geschäftsführer Christoph Lampert die Aktion.

Wir freuen uns auf die Feierlichkeiten und wünschen allen Gästen des Berges einen unvergesslichen Tag bei herrlichem Sonnenschein, so wie es auch vor 25 Jahren der Fall war.

Brockenhaus gemeinnützige GmbH, Lindenallee 35, 38855 Wernigerode
Telefon: 039455 – 50005; Fax: 039455 – 50006; Mail: brockenhaus@t-online.de
Geschäftsführer: Christoph Lampert
http://www.nationalpark-brockenhaus.de/

25 Jahre freier Brocken - Ausstellung vom 30.11.14 - 30.06.15 in Wernigerode
Wernigerode. 25 Jahre freier Brocken - unter diesem Titel steht die Fotoausstellung im Museum Schiefes Haus und im Rathaus in Wernigerode. In der Ausstellung wird die ganze Bandbreite des Wandels der Region Harz gezeigt: Die Grenze, der Mauerfall und die Brockenöffnung, die Liegenschaften der östlichen und westlichen Geheimdienste, der Wandel der Natur vom Sperrgebiet zum Nationalpark und der Brocken heute als einer der wichtigsten Tourismusorte der Region Harz.
Gezeigt werden auch Zeitsprünge von der innerdeutschen Grenze vom nördlichen Vorharz bis ins Eichsfeld. Die Gegenüberstellungen von historischen Fotos und Bilder von heute zeigen den Wandel: Ehemals verschlossene Orte sind heute frei zugänglich und wichtige touristische Attraktionen des Harzes. Es ist die bisher umfangreichste Fotodokumentation des Mauerfalls und des Wandels im Harz.
Ergänzt wird die Ausstellung durch den Bildband „Der Brocken – ein freier Berg“.
Hindergrund: Seit Anfang der 80er Jahre arbeitet Hansjörg Hörseljau als Fotojournalist in der Region Harz. Auftraggeber sind u. a. Magazine wie DER SPIEGEL, FOCUS und DIE ZEIT. Neben Auftragsarbeiten widmet sich der Fotograf eigenen fotografischen Langzeitprojekten. Dazu zählte auch die innerdeutsche Grenze und ihr Umfeld. Die Unerreichbarkeit des Brockens war wie die Unüberwindbarkeit der Mauer in Berlin ein Symbol für die Teilung und 1989 die Wiedervereinigung. Mit dem Mauerfall und der Brockenöffnung rückte die Region endlich wieder ins öffentliche Interesse. Als einer ihrer letzten Stützpunkte in Deutschland verließen die russischen Streitkräfte am 30. März 1994 den Brocken. Die ehemalige Grenze, das Zusammenwachsen der ursprünglich getrennten Landesteile und der Brocken spielen in der fotografischen Arbeit von Hansjörg Hörseljau eine besondere Rolle. In seinen beiden Bildbänden über den Brocken (Der Brocken – ein freier Berg, www.brockenbuch.de) hat Hanjörg Hörseljau das dokumentiert. Mit seinen Fotos hält er die Veränderungen in seiner Heimat fest, die sonst in Vergessenheit geraten. Die politischen Umwälzungen und der Mauerfall haben bis heute gravierende Auswirkungen auf die Landschaft und die Menschen. Die Geschichte in der Provinz, fernab der großen Medien wird oftmals vergessen, obwohl sie genauso spannend ist. Die Fotos von Hansjörg Hörseljau zeigen die Veränderungsprozesse und den Wandel. Seine Fotos sind ein geschichtliches und kulturelles Gedächtnis der Region Harz. Eröffnung der Ausstellung am 30.11.2014, 11 Uhr durch Dr. Michael Ermrich (Harzklubvorsitzender und Geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes). Er ist ebenfalls Zeitzeuge der Brockenöffnung am 3. Dezember 1989.

Ort: Museum Schiefes Haus, Klintgasse 5, 38855 Wernigerode
Dauer: 30. November 2014 bis 30. Juni 2015
Geöffnet täglich von 11 bis 17 Uhr, montags geschlossen

Jetzt für das Commerzbank-Umweltpraktikum 2015 im Nationalpark Harz bewerben
Wernigerode. Die Commerzbank ermöglicht Studierenden aller Fachrichtungen bereits zum 25. Mal ein abwechslungsreiches Praxissemester in den schönsten Naturlandschaften Deutschlands. Die Bewerbungsfrist für die 50 Plätze des Umweltpraktikums läuft bis zum 15. Januar 2015.

An bundesweit 25 Standorten können die Teilnehmer ein mehrmonatiges Praxissemester absolvieren – vom Watzmann bis zum Wattenmeer. In den teilnehmenden Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten haben die Studierenden die Möglichkeit, ihre Leidenschaft für die Natur mit praktischen Erfahrungen zu verbinden. Im Mittelpunkt des Praktikums stehen die großen Aufgaben unserer Gesellschaft: Umwelt und Klimaschutz. Die Studierenden erhalten praxisnahe Einblicke in vielfältige Aufgabenbereiche – insbesondere die Arbeitsabläufe in den Schutzgebieten. Darüber hinaus realisieren die Praktikanten eigene Projekte in den Bereichen Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Die Commerzbank unterstützt mit einem Praktikantenentgelt und bezahlt die Kosten für die Unterkunft. Die Schutzgebiete übernehmen die fachliche Betreuung.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum hat sich zu einer wesentlichen Größe im gesellschaftlichen Engagement der Commerzbank entwickelt. Seit Beginn des Projekts vor 25 Jahren haben mehr als 1.400 Praktikanten einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden. Die Absolventen tragen ihre Erfahrungen dann in Bereiche der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Umwelt. Vielen wurde der spätere Einstieg ins Berufsleben durch die Erfahrungen im Umweltpraktikum geebnet. Die Bewerbung zum Commerzbank-Umweltpraktikum ist ab sofort ausschließlich online unter www.umweltpraktikum.com möglich.
http://www.umweltpraktikum.com

UNSER HARZ November – Der Harzer Wald, die Stolberger Damenkapelle, 25 Jahre Mauerfall und vieles mehr
Clausthal-Zellerfeld. Harzer Wald – Produktionsfläche oder Lebensraum? Zusammenführen, was zusammengehört – Institutionelle Zusammenarbeit und infrastrukturelle Wiedervereinigung im Harz und Harzvorland. Als Zäune und Mauern Deutsche trennten – Todesstreifen, Stacheldraht und Selbstschussanlagen. Oberharzer Mundart „es Ewerharzerische“. Die Stolberger Damenkapelle – Erzähltes, Gesammeltes, Teil 4. Hohe Wertschöpfung für die Harzregion – Forschungsergebnisse der Universität Würzburg – das sind die wesentlichen Stichworte aus dem Inhalt des aktuellen Hefts.

Harzer Wald und Forstwirtschaft einmal anders betrachtet und hinterfragt. Der Autor Karl-Friedrich Weber regt an, ein Stück weiter zu denken, sich nicht durch vordergründig ökonomische Aspekte blind machen zu lassen für ein umfänglicheres Denken, Sehen und Empfinden. Wie gut würde das auch unseren Wäldern tun!

Das Titelbild deutet es schon an: Zum 25. Mal jährt sich die Öffnung der innerdeutschen Grenze. Zwei Artikel widmen sich auf unterschiedliche Weise diesem Ereignis, der erste schildert, auf welche Weise die Grenze in verkehrs- und verwaltungstechnischen Bereichen überwunden wurde, der zweite befasst sich mit den immer perfider ausgeklügelten Maßnahmen der Grenzsicherung.

Der Bericht zur Oberharzer Mundart zeigt, wie viele Einflüsse die hiesige Mundart geprägt haben und wie sie entsprechend auch von Ort zu Ort variiert.

Der vierte Teil der Serie über die Stolberger Damenkapelle befasst sich diesmal mit der Kuh und mit der Milchverwertung, die nicht immer ganz einfach war.

Im Nationalparkforum wird darüber informiert, dass der Nationalpark mit seinen touristischen Impulsen nicht nur für den Naturschutz, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht einen bedeutenden Beitrag für den Harz leistet.

Auf der Rückseite stellt sich diesen Monat der Röhrigschacht in Wettelrode vor, wo alljährlich das Barbarafest mit einem ökumenischen Gottesdienst gefeiert wird, untertage in fast 300 m Tiefe, wohin die Besucher per Seilfahrt und Grubenbahn gebracht werden.

Rübelands Bär grüßt wieder die Besucher
Rübeland hat aufgerüstet, 8 neue Wegweisen mit 17 Schildern weisen den Besuchern den Weg um und in Rübeland. Erstellt wurden diese in Zusammenarbeit des Harzklubs, der Arbeitsföderungsgesellschaft und des Nationalpark Harz.
Mit Hilfe von Sponsoren konnte auch die zweite Begrüßungstafel mit dem Höhlenbären wieder in neuem Glanz oder genauer gesagt in neuer Farbe erstrahlen.

Ab 1. November wieder Stadtführungen am Blankenburger Rathaus
Von November bis Mai werden wieder Stadtführungen rund um das Blankenburger Rathaus angeboten. Die Gästeführer erläutern dabei die Sehenswürdigkeiten - zum Beispiel - das Schloss, die Barockgärten und das Rathaus sowie die Altstadt.
In Zusammenarbeit mit der Tourist- und Kurinformation Blankenburg bieten die Städteführer nun jeden Samstag um 10.30 Uhr, Treffpunkt Rathaus, wieder Rundgänge an. Kontakt kann über folgende Telefonnummern aufgenommen werden: Annekatrin Wagner, Tel. 03944 - 64044 oder Touristinfo, 03944 - 2898.

Schokoladen-Festival "chocolART" in Wernigerode vom 30.10. - 20.11.2014
Schon in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts produzierte die „Argenta Schokoladenfabrik AG Wernigerode“ Produkte aus Schokolade. Die „Brockensplitter“ als bekanntestes Produkt werden noch heute hergestellt. Seit dem Jahr 2004 knüpft „Wergona Schokoladen“ erfolgreich an die Tradition der Schokoladenherstellung in Wernigerode an und fertig in einer der größten und modernsten Schokoladenfabriken Produkte für Kunden in 52 Ländern weltweit.
Vom 30. Oktober bis zum 2. November 2014 verwandelt sich die Altstadt von Wernigerode nun in eine Schoko-Erlebniswelt. Auf dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus präsentieren Top-Chocolatiers aus unterschiedlichen Ländern ihre erlesenen Produkte und laden ein, bei Pralinenkursen, heißer Schokolade und Kakao-Malerei die Vielfalt der Schokolade zu entdecken. Zahlreiche Restaurants und Cafés bieten während der chocolART Schokoladenmenüs an.
Bei täglichen Stadtführungen rund um das Wernigeröder Rathaus und über den chocoMARKT erfahren Besucher mehr über die Schokoladentradition und- geschichte Wernigerodes. Jeder Rundgang endet mit einer Tasse heißer Schokolade. (Text: www.chocolart.de)
Donnerstag – Freitag 10 bis 18Uhr, Samstag, 10 bis 20 Uhr und Sonntag, 11 bis 18 Uhr
http://www.chocolart.de

Geocacher-Treffen am Klostergut Wöltingerode mit anschließender geologischer Wanderung durch den Harly – spannende Einsichten und Aussichten für nahezu 100 Geocacher im GeoPark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen
Goslar – Vienenburg. Jüngst trafen sich annähernd 100 Geocacher bei schönstem Herbstwetter im Biergarten des Klosterguts Wöltingerode in Goslar-Vienenburg. Eingeladen hatte Christoph Sehrt, in Cacherkreisen besser bekannt als „Nine&Dido“, um mit gleichgesinnten den „Internationalen EarthCache Day“ zu begehen – und die Resonanz war riesig.

Geocaching ist mittlerweile auch in Deutschland zu einer Trendsportart geworden, bei der man mit Hilfe eines GPS-Gerätes „Schätze“ in der Natur sucht. Die Verstecke werden im Internet in Form von Koordinaten angegeben und mit Hilfe des GPS-Gerätes kann man die zumeist aus Tupperbehältern bestehenden Schätze finden. War man erfolgreich, so trägt man sich vor Ort in ein Logbuch ein und kann seinen Erfolg dann ebenfalls auf einschlägigen Seiten im Internet teilen. Größter Anbieter in Deutschland ist Geocaching.com mit über 300.000 eingetragen „Caches“ in Deutschland.

Von dieser Seite kam auch die Idee des „Internationalen EarthCache Day“. Sogenannte „EarthCaches“ bestehen nicht aus physischen Behältern, sondern sind zumeist Geotope, also geologische Aufschlüsse. Ziel dieses Programms ist es, das Thema Geologie populär greifbar und erlebbar zu machen.

Aus dem Anlass wurde auch der Harzer Geologe Dr. Friedhart Knolle als Fachreferent eingeladen. Er führte die Gruppe Geocacher über den Höhenzug des Harly mitten im Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen und erklärte anschaulich und verständlich den geologischen Aufbau und die Zusammenhänge von Erdgeschichte, Flora und Fauna und auch menschlichen Fehlern aus der Vergangenheit, die uns vor Fehlentscheidungen in der Zukunft bewahren können. Denn am Harly war 1930 das Kalibergwerk Vienenburg nach einem katastrophalen Laugeneinbruch komplett abgesoffen – eine ähnliche geologische Situation weist heute der Salzstock der Asse mit seiner Atommülldeponie auf. Interessiert und wissbegierig folgte die Gruppe den Ausführungen des BUND-Experten und alle waren sich am Ende der dreistündigen Führung, die auch den Harlyturm einbezog, einig: Solch eine Führung muss es bald mal wieder geben und die nächsten Schatzsuchen werden mit einem erweiterten Blick auf den Naturschutz und auf geologische Zusammenhänge erfolgen.

Herbstferien am HohneHof
Wernigerode. In der Ferienwoche lädt das Natur-Erlebniszentrum HohneHof zu einem vielseitigen Programm in den Nationalpark Harz ein. So treffen wir uns am Dienstag, den 28. Oktober um 10.30 Uhr auf dem Parkplatz Drei Annen Hohne, um das letzte Mal in diesem Jahr zu einer Entdeckertour auf den Löwenzahnpfad zu starten. Nach den Herbstferien werden die Stationen abgebaut, um in unserer Werkstatt mit neuer Farbe und kleinen Reparaturen für die nächste Saison wieder einsatzbereit gemacht zu werden.

Am Mittwoch ist unser Rangertag, an dem wir unsere großen und kleinen Gäste zu herbstlichen Basteleien und zum Verweilen an der großen Feuerschale einladen. Für den kleinen Hunger kann man sich natürlich wieder Stockbrot backen - ein Leckerbissen nicht nur für die kleinen Gäste!

Am Donnerstag, den 30.Oktober, beginnt um 10.15 Uhr ab Parkplatz Drei Annen Hohne ein Herbstspaziergang mit unserem Nationalpark-Pferd Max. Max ist sehr kinderfreundlich, auch wenn er sonst bei Waldarbeiten seine Kräfte zeigen muss. Auf der Wanderung erfährt man Wissenswertes über den Nationalpark, über die Aufgaben von Rückepferden und natürlich über den HohneHof.

Auch am Freitag, den 31. Oktober erwartet der HohneHof seine Gäste und bietet mit Basteleien, der Feuerschale und mit Informationen zum neuen Besucher-Leitsystem für jeden etwas zum Entdecken und zum Verweilen. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Neues Geopark-Landmarken-Faltblatts „Burg Ummendorf“
Neun Ausflugsziele in der Umgebung des Börde-Museums Burg Ummendorf werden im Faltblatt vorgestellt.
Der Flyer wurde in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Sachsen-Anhalt der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine e.V. und mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz Sachsen-Anhalt erstellt.

Autogrammstunde am 01.11.2014 im HexenShop in Gernrode/Harz
Zum Verkaufsstart des vierten Teil der mystischen Harz-Krimi-Saga "Im Schatten der Hexen" ~Hexenjagd - Der Eibenspiegel~ am Samstag den 1.11.14 haben wir die Autorin Kathrin R. Hotowetz bei uns im HexenShop in Gernrode/Harz zu einer Autogrammstunde von 17.00-19.00Uhr zu Besuch. An diesem Samstag können sich alle Fans von "Im Schatten der Hexen" ein Buch signieren lassen.
http://www.der-hexenshop.de

Bucheckern-Ernte für die Waldentwicklung im Nationalpark Harz
Wernigerode. Seit etwa drei Wochen liegen im Altbuchenwald zwischen Sandtal und Tiefenbach im Nationalparkrevier Scharfenstein bei Ilsenburg grüne Netze unter alten Buchen. Sie sollen die herunterfallenden Bucheckern auffangen, damit aus ihnen dann in der Baumschule kleine Buchen für die Nationalpark-Waldumwandlung herangezogen werden können.

In diesem Jahr tragen viele Waldbäume reichlich Früchte, es ist ein „ Mastjahr“. Der Begriff kommt aus dem Mittelalter und weist darauf hin, dass damals Haustiere – insbesondere Schweine – in den Wald getrieben wurden, um die energiereichen Baumsamen wie Eicheln und Bucheckern zu fressen, damit sie Speck ansetzen. Heute gibt es die Waldweide nicht mehr.

Für den Nationalpark Harz sind diese Bucheckern von großer Bedeutung. Durch die Ernte in der eigenen Fläche wird gewährleistet, dass nur heimisches Saatgut für das benötigte Pflanzgut eingesetzt wird. Beerntet werden nur bestimmte, anerkannte Waldbestände, die aufgrund ihrer Eigenschaften wie Stabilität, Gesundheitszustand und Wuchsverhalten besonders geeignet sind.

Die kleinen Buchen, die aus dem Saatgut gezogen werden, stehen in etwa zwei Jahren zur Verfügung. Ein Teil der Bucheckern wird eingefroren, um mehrere Jahre lang Buchenpflanzen zur Verfügung zu haben.

In dieser Woche beginnt im Nationalpark Harz die Herbstpflanzung. Es werden vorrangig Buchen gepflanzt, aber auch Mischbaumarten wie Bergahorn oder Roterle. Alle Pflanzungen dienen der ökologischen Aufwertung in der Naturentwicklungszone des Nationalparks.
http://www.nationalpark-harz.de

UNSER HARZ Oktober 2014: Der erste Brockenflieger Fritz Jaschinski und seine Frau Susanne – zwei deutsche Schicksale; Das ungeheure Erlebnis der Natur im Harz hat unvergängliche Spuren hinterlassen - zum 150. Geburtstag von Ricarda Huch (1864 - 1947); Das Forstwesen und der Wald; Ein Wichtel aus dem Harzer Wald – Eine fremde Heimat? Die Stolberger Damenkapelle, Teil 3; Nationalparkforum: Einladung zum Fotowettbewerb
Clausthal-Zellerfeld. Das Titelbild deutet es schon an: UNSER HARZ greift das Thema „Forstwirtschaft und ihre Auswirkungen auf unsere Wälder“ auf. An vielen Stellen mehren sich kritische Stimmen zum Ausmaß und der Art der heutigen Waldnutzung, manche sprechen hier auch von Waldzerstörung. Gerade in den Landesforsten wird besonders rigide gefällt - ob im Frühjahr, wenn die Vögel nisten, oder im Sommer, wenn das Harz aus den Bäumen schießt und der Waldboden weich ist, so dass die schweren Maschinen tiefe Spuren hinterlassen. Zurück bleibt ein trauriges Waldbild – zerfurchte Wege und Böden und oft meterhohe Reisighaufen als „Altholz“, so dass der Unterwuchs des Waldes und viele Wege auf Jahre hinaus zerstört sind. Aber auch alte Solitärbäume werden gefällt, ohne dass es hierfür einen sichtbaren Grund gibt, zeigt der Stumpf doch ein kerngesundes Holz. Auch im Welterbe und an anderen Stellen wird nicht darauf geachtet, das Landschaftsbild erträglich zu halten ode
r historische Spuren, wie z. B. alte Grabenhorizonte, sicht- und begehbar zu hinterlassen. Die Landesforsten ordnen sich dem Slogan der Holzbranche „Wir müssen die Nachfrage befriedigen“ unter und betrachten sich mittlerweile als ökonomisch ausgerichteten Betrieb, doch ist diese Einstellung wirklich richtig? Im Oktoberheft erscheint zunächst der Artikel eines ehemaligen Forstmanns, im November wird der Beitrag eines Waldökologen folgen. Auch der Harzwichtel beklagt den respektlosen Umgang mit dem Wald und Dieter Utermöhlen hat ihn darin mit einem Bild bestärkt.

Das Heft beginnt mit einer ausführlichen Fortsetzung des Brockenflieger-Artikels im Maiheft 2013, in dem das weitere Schicksal Karl Jaschinskis und seiner Frau dargestellt wird. Der zweite Beitrag in beschäftigt sich anlässlich ihres 150. Geburtstages mit Ricarda Huch, deren prägende Kindheitserlebnisse im Harz in vielen Zitaten Ausdruck finden. Der dritte Teil der Serie über die Stolberger Damenkapelle erzählt vom Leben der Kuhhirten und im Nationalparkforum wird zum Fotowettbewerb von Nationalpark und Jungfer-Druckerei eingeladen.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12, Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1

Ausstellung im Schlosshotel Blankenburg
Seit dem 11.10.2014 stellt der Künstler Bernd Schobess seine Bilder unter dem Ausstellungsnamen "Capriccios" im Schlosshotel Blankenburg aus. Die Ausstellung wird bis zum Februar 2015 gezeigt.
http://www.schobess-art.de

Brockengartensaison am 15.10.2014 beendet
Wernigerode. Am Mittwoch, den 15.10.2014 findet um 14 Uhr die letzte Brockengartenführung in dieser Saison statt. Da in diesem Jahr die Vegetationsentwicklung ca.14 Tage eher begann, sind die so genannten Wellensittich-Enziane (Gentiana farreri) aus China erstmals in den vergangenen 24 Jahren am letzten Gartentag schon verblüht. Allerdings besteht am 15.10. noch die Chance, die „Zwillingsgeschwister“ dieser Pflanze (Gentiana sino-ornata und Gentiona ternifolia), die auch der Gruppe der Wellensittichenziane zugeordnet werden, in Augenschein zu nehmen.

In der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Oktober 2014 besuchten trotz des ungemütlichen Sommerwetters ca. 6480 Nationalparkbesucher den Brockengarten. War das Wetter schön, war die Anzahl der Gäste erwartungsgemäß deutlich höher als an Tagen mit Regen, Sturm und Nebel.

In der Gartensaison 2014 wurden 3650 Brockenbesucher von den Mitarbeitern des Brockengartens durch die Anlage geführt. Hinzu kamen 19 Sonderführungen für Fachleute, aber auch für Studenten und Schüler, an denen insgesamt 610 Personen teilnahmen. Außerdem begleiteten die Nationalparkranger 2220 Gäste durch unsere Anlage. Dies erfolgte meist an den Wochenenden in Kombination mit der Brocken-Rundwegsführung.

Der Brockengarten erfüllt im Nationalpark Harz verschiedene Aufgaben – er dient der Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit des Nationalparks. Gleichzeitig ist er ökologische Feldstation, die Renaturierungs-, Arten- und Biotopschutzmaßnahmen auf dem Brockenplateau koordiniert und umsetzt.

Besonders freuen wir uns natürlich über die Inanspruchnahme der Anlage durch die Universitäten, sei es im Rahmen von studentischen Master- oder Promotionsarbeiten sowie auch im Rahmen von Geländepraktika.

Zur Erhöhung des Bekanntheitsgrads der Anlage trug auch der Tag des offenen Denkmals am 14.9.2014 bei. Da der 1890 gegründete Brockengarten als Gartendenkmal registriert ist, wurden am Tag des offenen Denkmals Sonderführungen angeboten.

Besonders erfreulich ist, dass wie in den vergangenen Jahren viele ausländische Gäste den Brockengarten besuchten. Es waren Gäste aus Georgien, Korea, Russland, Frankreich, Belgien, Bulgarien, den Niederlanden, der Türkei, Italien, England, den USA, Japan und China in unserer Anlage.

Die jetzt beginnende Winterpause ist erst Mitte Mai 2015, wenn die Brockenanemone ihre Blüten zeigt, beendet.
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Trautenstein weiht Glocken ein
Nach der Außensanierung des Glockenturms und der Reparatur der Glocken werden diese nun am 13.10.2014 neu geweiht. Der evangelische Pfarrer Stefan Gresing hält dazu heute um 10 Uhr in der Kirche St. Salvator in Trautenstein eine Feierstunde ab.

Neue DDR-Ausstellung in Derenburg
Das Ehepaar Sigrid und Burkhard Laurich aus Derenburg und haben über zwei Jahrzehnte eine interessante DDR-Sammlung zusammengetragen. In ihrem sanierten Fachwerkhaus zeigen sie diese nun über drei Etagen. In fünf Zimmern, drei Fluren, Küche und Bad gibt es Nostalgisches und Kurioses aus der DDR zu entdecken. Zukünftig ist die Ausstellung jeweils mittwochs von 16 bis 19 Uhr geöffnet oder nach Voranmeldung unter 039453 - 63428.

Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“ mit Verleihung des Andreas-Kunstpreis feierlich eröffnet – Andreas-Kunstpreis geht an „Mars“ von Mario Krohnen
Braunlage-Sankt Andreasberg und Wernigerode. Der Andreas-Kunstpreis wurde im Rahmen der Vernissage der 20. Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“ in Sankt Andreasberg am 27.9.2014 von der Staatssekretärin im Niedersächsischen Umweltministerium Almut Kottwitz und der Sankt Andreasberger Sparkassen-Leiterin Bärbel Zindel an den in Detmold lebenden Künstler Mario Krohnen vergeben. Mit seinem kinetischen Rotationsobjekt „Mars“ überzeugte er die Jury. Der Andreaskunstpreis ist mit 2000 € dotiert. Darüber hinaus zeichneten Nationalparkleiter Andreas Pusch und der Bürgermeister der Stadt Braunlage Stefan Grote die Künstlerin Heike Negenborn aus Windesheim für „Net-scape 1“ (Acryl und Graphit auf Leinwand) und den Künstler Max Weisthoff aus Kiel für „Mars“ (Objekt – Fahrradschlauch) aus. Beide Auszeichnungen sind mit 500 € dotiert. Die Preise werden von der Sparkasse Goslar/Harz gestiftet.
Bereits zum 20. Mal findet vom 28.9. - 25.10.2014 die Ausstellung an verschiedenen Stellen in der Oberharzer Bergstadt und Nationalparkgemeinde statt. Ihr Anspruch: Berühren, Reflektieren, Erkenntnis gewinnen! Die Ausstellung will mit den Mitteln der Kunst einen emotionalen Zugang zur Natur schaffen. Die Kunst ist gewissermaßen Seismograph, Pädagoge, Katalysator und Visionär zugleich – eine feinfühlige Herausforderung, die zum Nachdenken anregt.
Mit insgesamt 834 Kunstwerken hatten sich in diesem Jahr 459 professionelle Künstlerinnen und Künstler unter anderem aus Argentinien, Deutschland, Frankreich, Israel, Japan, Österreich, Polen, der Schweiz, Südafrika und den USA um den Andreas-Kunstpreis beworben. Eine fachkundige Jury hat daraus 121 Arbeiten von insgesamt 98 Künstlern aus verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst ausgewählt. Über die deutschen Grenzen hinaus ist die Kunstausstellung in Künstlerkreisen zu einer festen Größe geworden. Das Thema NATUR – MENSCH erfreut sich über Jahre hinweg steigender Beliebtheit.
Die Ausstellung ist bis zum 25. Oktober 2014 täglich von 11 - 17 Uhr in der Sankt Andreasberger Rathausscheune, der St. Andreaskirche, der Martini-Kirche und dem Kurpark zu sehen. Parallel wird eine Kinder-Kunstausstellung im Nationalparkhaus und im Kurhaus gezeigt.
Der vom Regionalverband Harz e. V. bezuschusste Katalog zur Ausstellung kostet 15 Euro und kann vor Ort erworben oder über die Veranstalter bezogen werden.
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Nationalpark-Kalender 2015 zugunsten des Harzer Luchsprojekts ab sofort im Handel - Hannes Jaenicke übernimmt Schirmherrschaft für den jetzt startenden Fotowettbewerb HarzNATUR 2015
Wernigerode - Herzberg am Harz. Auch für das Jahr 2015 hat der Nationalpark Harz mit Unterstützung der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH aus Herzberg am Harz wieder einen Fotokalender mit Motiven aus dem Nationalpark Harz herausgegeben. Andreas Pusch, Leiter des Nationalparks Harz, und Roger Mellinghausen, Gesellschafter der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und Leiter Finanzen, präsentierten ihn jetzt gemeinsam in Herzberg.
Für den Kalender im Format 48 x 35 cm wurden Bilder aus den Fotowettbewerben HarzNATUR der Jahre 2011 - 2013 ausgewählt. Er erscheint in einer limitierten Auflage von 1.200 Exemplaren und wird von der Druckerei Jungfer der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. kostenlos zur Verfügung gestellt. Zum Preis von 14,95 € ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Der Erlös des Kalenders kommt zu 100 % dem Harzer Luchsprojekt zugute (www.luchsprojekt-harz.de). Bestellt werden kann er auch beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0.
Gleichzeitig mit dem Kalenderverkauf startet jetzt bereits zum vierten Mal der neue Fotowettbewerb HarzNATUR 2015. Toller Erfolg für das Projekt: Hannes Jaenicke übernimmt die Schirmherrschaft. Der aus zahlreichen Fernsehproduktionen bekannte und beliebte Schauspieler ist außerdem engagierter Umweltschützer. Und so freuen sich die Verantwortlichen beim Nationalpark und der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH, dass sie ihn für den Naturfotowettbewerb und das Luchsprojekt begeistern konnten.
Wieder sind im Rahmen des Wettbewerbs Fotografinnen und Fotografen aufgerufen, die schönsten und spektakulärsten Bilder des Harzer Nationalparks einzureichen. Die besten Bilder werden ab September 2015 in einer Ausstellung präsentiert und gestalten den Nationalpark-Kalender 2016, dessen Einnahmen wieder das Harzer Luchsprojekt unterstützen werden. Aus den drei Wettbewerbskategorien wird jeweils ein Gewinnerbild ausgewählt. Der Gesamtsieger gewinnt einen Gutschein in Höhe von 500 € eines Fotogeschäfts seiner Wahl. Die beiden anderen Preisträger erhalten jeweils ein Jahresabonnement der Zeitschrift NaturFoto.
Einsendeschluss für Ihre Fotos ist der 15. März 2015. Die vollständigen Teilnahmebedingungen können unter www.fotowettbewerb-harznatur.de nachgelesen oder per Post angefordert werden: Nationalpark Harz, z. Hd. Juliane Hentze, Oderhaus 1, 37444 Sankt Andreasberg, Tel. 05582 / 9189-41.
http://www.nationalpark-harz.de

Spuren der Vergangenheit in Derenburg
Der Arbeitskreis Stadtgeschichte Derenburg e.V. mit seinen elf Ortschronisten trugen zahlreiche Ausstellungsstücke für die Heimatstube in der Schwaneckeschen Villa, Obermauerstraße 8 zusammen. Die Chronik, gemalte Bilder, Fotos, Museumsstücke, Modelle und vieles Mehr sind von April bis Oktober an jedem ersten und dritten Dienstag im Monat zu besichtigen. Weitere Öffnungszeiten können mit dem Ortschronisten unter der Telefonnummer 039453 - 450 oder 349 vereinbart werden.

Wandern auf dem Teufelsstieg zum Brocken
Der neue Teilabschnitt des Teufelsstieges verläuft auf der Route, welche Mephisto aus Goethes "Faust I" in der Walpurgisnacht zum Brocken gegangen ist. Von Elend führt der Weg an den Felsennasen der Schnarcherklippen vorbei nach Schierke und weiter zum Harzgipfel. Die 13 Kilometer wurden vom Harzklub neu ausgeschildert. Der bereits vorhandene Abschnitt des Teufelsstieges von Bad Harzburg, welcher ebenfalls 13 Kilometer lang ist, führt über Märchenwald, Hochseilpark, Philosophenbach mit der Hermann-Löns-Bank zur Wodans-Eiche, an Ettersklippe/Molkenhaus und am Abenteuerspielplatz vorbei auf dem „Braunschweiger Weg“, im Eckertal zur Eckertal-Staumauer, auf dem Forstweg zur Nationalpark-Ranger-Station am Scharfenstein, auf dem Kolonnenweg, dann vorbei an der Hermannsklippe, der Bismarckklippe und über den Kleinen Brocken auf den Gipfel des Brockens. Der neue Abschnitt, welcher Bad Harzburg in Niedersachsen mit Elend in Sachsen-Anhalt über den Brocken verbindet, wird am 3. Oktober um 11 Uhr auf dem Brocken eröffnet.
Weitere Brockenwanderungen am Tag der Einheit findet man auf der Homepage des Harzklubs >>>
http://www.harzklub.de/brockenw.html

Wie viele Millionen Jahre ist der Harly alt und was hat er mit der Asse zu tun? Geologische Harly-Wanderung mit Dr. Friedhart Knolle am 4. Oktober 2014
Goslar-Vienenburg. Vienenburg-Tourismus e.V. lädt am 4. Oktober 2014 zur nächsten geologischen Wanderung mit dem BUND-Geologen Dr. Friedhart Knolle in den Harly ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Vienenburger Parkplatz Schacht I. Die Dauer der Wanderung beträgt etwa drei Stunden.
Vorbei an der 1956 stillgelegten Eisenbahnstrecke Grauhof - Hildesheim - Hannover geht es zunächst zum gesicherten Mundloch des Kalischachts I. Am 8. Mai 1930 kam es in diesem Bereich des Kalibergwerks Hercynia zum Laugeneinbruch, in dessen Folge dann die Schachtanlage geschlossen werden musste. Über 400 Bergleute verloren damals ihre Arbeitsstelle, 145 Beschäftigte fanden glücklicherweise in Kleinbodungen bei Bleicherode eine neue Arbeitsstelle – ein Bergwerksunglück, vom dem ja befürchtet wird, dass es dem Atommüll-Endlager Asse ebenfalls bevorstehen könnte.
Herr Dr. Knolle führt die Gruppe dann zum Burggrund zu einem kleinen Gipssteinbruch, der selbst Kundigen recht unbekannt ist. Im Harly wurde nämlich über lange Zeit Gips abgebaut, der sog. „Wöltingeroder Alabaster“. Die Wanderung wird immer wieder unterbrochen durch kleine Zwischenstopps, aber gewürzt mit interessanten Erklärungen zur Geologie und Geschichte des Harlys. Die Themen reichen vom über den Kamm des Harly streifenden Neandertaler, über die ca. 88 Jahre existierende Harlyburg und die am Harly entlangführende Eisenbahnlinie bis zum Abriss des Kreisaltersheims. Auch das dunkle Kapitel des Dritten Reiches wird nicht ausgelassen. Am Krater nahe Schacht I kann man den Verlauf der Gesteinsformationen trotz des Bewuchses noch gut erkennen.
Auf dem ehemaligen Wirtschaftsweg geht es dann weiter über den Hercyniaweg zum Schacht II. Nach einem kurzen Halt an der Gedenktafel für Salineninspektor A. Schloenbach (1812 - 1877) geht die Wanderung zum dortigen Schachtmundloch – auch dieses ist noch gut zu erkennen. Dr. Knolle wird hier anhand seiner mitgeführten Unterlagen, bestehend aus geologischen Karten und alten Aufnahmen der Schachtanlagen, anschauliche Erläuterungen zum damaligen großen Gelände des Kalisalzbergwerks geben. Heute zeugen noch verschiedene Wohnhäuser von der nur kurzen industriellen Epoche von 1884 bis zum Laugeneinbruch im Mai 1930 im Harly. Weiter geht es über die Strecke der ehemaligen Bahnlinie hinunter zur Oker. Von der Fußgängerbrücke aus kann man den 1960 entstandenen letzten Krater mitten in der Oker noch erkennen – damals fiel der Fluss kurzzeitig trocken.
Auch Flora und Fauna kommt bei dieser Wanderung nicht zu kurz – unter anderem könnten Schwermetallrasen und die Hallersche Grasnelke bestaunt werden. Am nördlichen Ufer des Vienenburger Sees geht es zurück zum Parkplatz am Schacht I.

Ausstellung „Der Wald im Blick“ im Nationalparkhaus Ilsetal bis zum 19.10.2014 verlängert
Ilsenburg. Die aktuelle Sonderausstellung " Der Wald im Blick - Förster sehen den Wald" wird wegen des großen Zulaufs und nicht nachlassender Beliebtheit verlängert. Sie kann noch bis zum 19.10.2014 besucht werden.

Öffnungzeiten des Hauses: Di - So von 8.30 - 16.30 Uhr (montags nur an Feiertagen).
Eintritt frei.
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Verkehrssicherungsarbeiten des Nationalparks Harz - Wanderbaustelle mit Ampelregelung an der Brockenstraße Wernigerode.
Ab dem 22. September 2014 werden an der Brockenstraße Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherung durchgeführt. Notwendig wurde dies auf Grund der Entwicklung des Borkenkäfergeschehens in diesem Jahr insbesondere im Bereich des Brockenbetts und des Einstiegs zum Eckerlochstieg. Hier reichen die vom Borkenkäfer befallenen Bäume bis an die Brockenstraße heran. Es ist deshalb notwendig, diese Bäume im Gefahrenbereich für die Straße zu fällen. Die betroffenen Bereiche befinden sich in der Naturdynamikzone des Nationalparks Harz, deshalb verbleibt dieses Holz im Wald und wird nicht aufgearbeitet.

Auch am Urwaldstieg sind wegen der fortschreitenden Dynamik der Waldentwicklung Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherung notwendig, die ebenfalls in diesem Zeitraum stattfinden werden. Gerade hier wird die Entwicklung vom Fichtenforst zum Fichtenwald, der in dieser Höhenlage die natürliche Waldgesellschaft bildet, deutlich.

Die Arbeiten werden in Form einer Wanderbaustelle mit Ampelregelung vorgenommen. Bitte beachten Sie im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Ampelzeichen und die Hinweise der dort tätigen Forstwirte. Wir bitten um Verständnis.
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Nationalpark-Kalender 2015 zugunsten des Harzer Luchsprojekts erschienen
Für den Kalender im Format 48 x 35 cm wurden Bilder aus den Fotowettbewerben HarzNATUR der Jahre 2011 - 2013 ausgewählt. Er erscheint in einer limitierten Auflage von 1.200 Exemplaren und wird von der Druckerei Jungfer der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. kostenlos zur Verfügung gestellt.
Zum Preis von 14,95 € ist er ab dem 19.9.2014 in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Der Erlös des Kalenders kommt zu 100 % dem Harzer Luchsprojekt zugute (www.luchsprojekt-harz.de). Bestellt werden kann er auch beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0.

Gleichzeitig mit dem Kalenderverkauf startet jetzt bereits zum vierten Mal der neue Fotowettbewerb HarzNATUR 2015. Toller Erfolg für das Projekt: Hannes Jaenicke übernimmt die Schirmherrschaft. Der aus zahlreichen Fernsehproduktionen bekannte und beliebte Schauspieler ist außerdem engagierter Umweltschützer. Und so freuen sich die Verantwortlichen beim Nationalpark und der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH, dass sie ihn für den Naturfotowettbewerb und das Luchsprojekt begeistern konnten.

Tag des offenen Denkmals > Schwedenschanze bei Stiege
Zum Tag des offenen Denkmals am Samstag, den 13.09.2014, zeigt der Geschichtsverein "History 4 You" an der Schwedenschnze bei Stiege von 10 - 12 Uhr eine Vorführung des militärischen Lebens, erklärt den Aufbau des Erdwalls und des Kanonenstandes sowie gibt Einblick in die Kriegsgeschichte des Mittelalters.
Die alte Anlage zum Schutz der vorbeiführenden Handelswege und heerstraßen aus dem Dreißigjährigen Krieg wurde aufwändig restauriert und steht nun den Besuchern zur Verfügung.
Veranstaltungstermin: 13.09.14
Uhrzeit: 10 -12 Uhr
Veranstaltungsort: An der Bundesstraße 242 bei Stiege, Richtung Güntersberge

UNSER HARZ September 2014: Die Burg Falkenstein und ihre Geschichte / Einiges über Hainbuchen – Carpinus betulus Linné, 1753 / Der letzte Postillon aus Lerbach, Wilhelm Hüter, erzählt / Das ehemalige Gipfelbuch auf der Großen Zeterklippe / Die Stolberger Damenkapelle, Teil 2
Clausthal-Zellerfeld: Die Burg Falkenstein, „eine Hauptzierde des gesamten Harzes“, wird von Autor Roland Lange mit ihren Vorgängerburgen, ihrer wirtschaftlichen und strategischen Bedeutung und ihrer wechselvollen Geschichte ausführlich beschrieben.

Ingrid Kreckmann hat eine Menge Wissenswertes über die Hainbuche zusammengetragen, einen Baum, der auch im Harzvorland noch immer viel vorkommt und dort auch eine lange Tradition hat.

Eine Erzählung des letzten Postillons von Lerbach, der noch die Pferdekutschen der Kaiserlichen Post lenkte, lässt diese Zeit wieder aufleben und Karlheinz Brumme erzählt von der Zeit, als der Brocken unerreichbar war und selbst ein Gipfelbuch auf der Großen Zeterklippe nicht lange die Gefühle der Wanderer, die von dort auf den Brocken blickten, widerspiegeln konnte, denn allzu bald war es wieder verschwunden.

Die Geschichten des zweiten Teils der Serie über die Stolberger Damenkapelle, eine davon in Mundart, erzählen vom Kuhaustrieb und einer schlauen Bäuerin.

Nach zwei Leserbriefen und zahlreichen aktuellen Meldungen aus dem Harz, z.B. zur Nationalpark-Kunstausstellung NATUR - MENSCH, und neuen Büchern, z.B. zum neuen Brocken-Buch und zur Harzklub-Chronik, lädt das Nationalparkforum zum 5jährigen Jubiläum des Nationalpark-Besucherzentrums Torfhaus am kommenden Wochenende ein.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC- Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi-Bergmann-Str. 1

Neues Karten-Set 1: 50 000 - Irrwege im Harz ausgeschlossen
Das überarbeitete Karten-Set (4. Auflage) für den Harz 1: 50 000 mit 2 Begelietheften in einer Klarsichthülle steht jetzt allen Wanderfreunden zur Verfügung.

Das Set entstand in Zusammenarbeit vom Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt sowie Niedersachsen, massgeblich wirkte der Harzklub e.V. bei der Überarbeitung mit.
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3894356693/harzurlaub

20. Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“ 2014 vom 28.9. bis 25.10.2014 in Sankt Andreasberg
Fröstelnd geht die Zeit spazieren.
Was vorüber schien, beginnt.
Chrysanthemen blühn und frieren.
Fröstelnd geht die Zeit spazieren.
Und du folgst ihr wie ein Kind.
Erich Kästner
Schimmert die sagenumwobene Bergwildnis des Harzes
golden im bunten Herbstkleid von ihrer schönsten Seite,
findet in der höchstgelegenen Bergstadt des Harzes zum
20. Mal die Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“ statt.

Wo: Rathaus-Scheune · Martini-Kirche
St. Andreas-Kirche
täglich geöffnet von 11 – 17 Uhr

Krimi, Harz und Weltkulturerbe – das Mordsharz-Festival 2014
Es ist wieder so weit. Nach den großen Erfolgen der Vorjahre wird es vom 19. bis zum 21. September 2014 wieder ein Krimifestival rund um den Brocken im Harz geben.

Wie im Vorjahr steht das 4. Mordsharz-Festival nicht nur für gute Krimi-Unterhaltung, sondern hat bei der Wahl der Veranstaltungsorte wieder das gesamte Mittelgebirge im Blick. Mit den diesjährigen Austragungsorten Bad Lauterberg, Goslar und Wernigerode finden die Lesungen rund um den Brocken an herausragenden „Tatorten“ statt. Mit dabei ist in diesem Jahr wieder eine kleine, illustre Schar regional und überregional bekannter Krimi-Schriftsteller und -Schriftstellerinnen, die aus ihren gerade erschienenen oder bereits bekannten Werken lesen werden. Höhepunkte sind hierbei sicherlich die Lesungen der Bestsellerautorinnen Tatjana Kruse in der Remise Wernigerode, Elisabeth Herrmann in Bad Lauterberg sowie dem gefeierten Marc Elsberg im Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar.

Der Auftakt des Festivals findet am Freitagabend, dem 19. September ab 18:00 Uhr im Rahmen des 13. Kulturklints in der Remise in Wernigerode statt. In dem einmaligen Ambiente werden Katrin Hotowetz mit der Band Brigandu und im Anschluss Tatjana Kruse „Sticken, Stricken, Strangulieren“ die Gäste in einer Doppel-Veranstaltung unterhalten. Am Samstag, dem 20. September beginnt das Lesungsprogramm bereits um 16:00 Uhr im historischen Bergwerk und Weltkulturerbe Rammelsberg zu Goslar, wo sich Stefan Holtkötter „Todeskabinett“, Andreas Gruber „Herzgrab“ und Marc Elsberg „ZERO“ die Ehre geben. Den Abschluss des 4. Mordsharz-Krimifestivals bilden dann am Sonntag ab 11:00 Uhr die Matinée Lesung des Harzer Autoren Helmut Exner „Alfies Bestattungsladen“ und der bundesweit bekannten Elisabeth Herrmann „Versunkene Gräber“ die das Publikum auf dem Hausberg in Bad Lauterberg begeistern werden.

Natürlich werden auch in diesem Jahr die Kinder und Jugendlichen zu ihrem Recht kommen!
Für sie haben sich die Veranstalter einen besonderen Leckerbissen ausgedacht: Bereits am Freitag, dem 19. September sowohl im Gymnasium Stadtfeld in Wernigerode als auch in der Kinowelt Herzberg spezielle Veranstaltungen für Kinder statt. In Wernigerode steht um 11:00 und um 16:00 Uhr „Mr. Pig und das Geheimnis des Einhorns“ auf dem Spielplan. Für dieses Kriminalstück mit Musik fanden im Vorfeld spezielle Castings statt, bei denen aus Schülern und Schülerinnen die Hauptdarsteller ausgewählt wurden. In Herzberg finden bereits um 9:30 und 11:00 Uhr Veranstaltungen der berühmten „???“ mit Christoph Dittert statt. Für Spannung ist also allerorten ausreichend gesorgt.

Ständig aktualisierte Neuigkeiten rund um das Festival sowie den Online Vorverkauf gibt es auf der Festival-Homepage unter www.mordsharz-festival.de und dort finden sich auch Hinweise zu den örtlichen Vorverkaufsstellen.
http://www.mordsharz-festival.de

Arsen und Kobalt an der Oker – Entlang von Altlasten der Gebr. Borchers AG, Preussag und Fa. Grillo Zinkoxid – die dunkle Seite der idyllischen Oker – Sonntagsspazierung mit dem BUND-Geologen Dr. Friedhart Knolle am 7. September 2014, 14 Uhr
Goslar-Oker. Der BUND-Regionalverband Westharz lädt für den kommenden Sonntag, 7. September 2014, zu einem spannenden Spaziergang entlang der Altlasten der Oker im Goslarer Stadtteil Oker ein. Selbst mancher Einheimische ist überrascht, wenn man ihm mitteilt, dass hier unmittelbar an der Oker eine kritische Altlast mit einem Volumen von 230.000 Kubikmeter liegt, die bisher völlig unsaniert ist. Im Talbereich der Oker, teilweise sogar im Überflutungsbereich des Flusses, haben hier die Firmen Gebr. Borchers AG, die seinerzeitige Preussag und auch die Fr. Grillo Zinkoxid Schwermetallschlämme und andere Produktionsabfälle wie Schlacken abgekippt.

Im letzten Jahrhundert machten diese kritischen Altlasten in den Medien Furore, denn nach den der Stadt Goslar und dem Landkreis Goslar vorliegenden Gutachten weisen die Sonderabfälle teilweise extrem hohe Arsengehalte auf – bis über 26 % (!!) wurden gemessen, daneben auch andere Metalle wie Blei, Kobalt, Kupfer, Zink, Nickel, Molybän oder Chrom. Es ist ein Skandal, dass diese Deponie bis heute nicht saniert ist, denn jährlich sickern 1,4 Kilogramm Arsen und 36 Kilogramm Kobalt in das Grundwasser der Oker und fließen über Vienenburg weiter nach Wolfenbüttel und Braunschweig.

Auszüge aus den Gutachten und weitere Materialien wird der Referent Dr. Friedhart Knolle, der in diesem Sinne die Oker einmal anders präsentieren wird, vor Ort bereithalten, sodass sich jeder Teilnehmer ein eigenes Bild machen kann.

Treffpunkt und -zeit: Die Tour startet um 14 Uhr an der alten Natronag, Wolfenbütteler Str. 46 in Goslar-Oker, und dauert ca. 2 Stunden. Nach der Wanderung besteht die Möglichkeit, die Baustelle der derzeit laufenden Sanierung der sog. Sandbank in der Oker zu besichtigen.

Für die Teilnahme wird keine Gebühr erhoben.

"Mitgift - Ostdeutschland im Wandel" - DVD am 5. September 2014 im Handel
Wernigerode. Nationalparkprogramm der DDR, Grünes Band, Altlasten im Chemiedreieck - zahlreiche Umweltthemen waren mit der deutschen Wiedervereinigung verbunden. Diese und viele andere Inhalte sind in der neuen DVD des Films "Mitgift - Ostdeutschland im Wandel" enthalten, die am 5. September 2014 im Handel sein wird.

Für weitere Informationen steht Ihnen der Filmemacher Roland Blum gern zur Verfüng.

Der Film wird auch auf einer Rundreise durch fünf Städte in Sachsen-Anhalt vom 4. - 9. 11. 2014 vorgeführt, u.a. am 4. 11. in Ilsenburg. Am 28. 11. findet eine Veranstaltung im Kirchlichen Forschungsheim Wittenberg statt - anschließend diskutieren auf dem Podium Prof. Dr. Hannes Knapp und Dr. Hans-Peter Gensichen.

Rückfragen: Roland Blum Filmproduktion, Goethestraße 16, 65527 Niedernhausen, Tel.: ++49 6127/2453, Fax: ++49 6127/8671, info@blumfilm.de, www.blumfilm.de Mobil: 0171/6218453

Harzklub-Zweigverein Tanne stiftet Bank vor dem Nationalparkhaus Schierke
Wernigerode - Schierke. Jüngst machten Mitglieder des Harzklub-Zweigvereins Tanne eine geführte Nationalpark-Wanderung von Schierke zum Brocken. Geführt vom Ranger Hartmut Bartel, selbst Mitglied und stellvertretender Wegewart im Harzklub-Zweigvereins Tanne, erlebten sie die Besonderheiten des Brockengebiets im Nationalpark Harz.

Am Ende der Wanderung wollte sich die Gruppe beim Nationalpark bedanken und schnell war der Beschluss zum Bau einer Sitzgruppe gefasst. Kurze Zeit später wurde die neugebaute Sitzgruppe zum Nationalparkhaus Schierke geliefert und dort aufgebaut. Eine kleine Plakette mit dem Hinweis „Gestiftet vom Harzklub Tanne“ ziert die Lehne. Schon kurze Zeit später wurden die Bänke von den ersten Wanderern angenommen – rechtzeitig zum Deutschen Wandertag 2014, der in diesen Tagen in der Nationalparkregion stattfindet.
Der Nationalpark sagt Danke!
http://www.nationalpark-harz.de

UNSER HARZ August 2014: Der Raubgraf – Mythos und Wirklichkeit; Mord und Sühne im Oberharz anno 1850; Neue Serie: Die Stolberger Damenkapelle, Teil 1; Spannendes aus dem Jugendwaldheim des Nationalparks Harz
Clausthal-Zellerfeld. Viele Geschichten ranken sich um den Grafen Albrecht II. von Regenstein, meist als „der Raubgraf“ tituliert. Was davon ist Mythos, was ist Wirklichkeit? Dieser Frage geht Ernst Kiehl im ersten Artikel des Augusthefts von UNSER HARZ nach und präsentiert eine Fülle an Überlieferungen und urkundlich bezeugten Fakten. Zum Schluss lädt er die Leser ein, die Orte des Geschehens selbst zu besuchen und sich dort in den Bann des immer noch vorhandenen Mythos´ der Geschichte ziehen zu lassen.

1850 fand die letzte Hinrichtung im Harz statt, zu der sich 15 – 20.000 Schaulustige einfanden. Eine grausige Geschichte aus alten Zeiten des Autors Matthias Blaziek zur Mordtat des Bergmanns Carl Wagener und seiner Hinrichtung.

Die neue Serie über die „Stolberger Damenkapelle“, die Stolberger Kühe, beginnt in diesem Heft. In den Kindheitserinnerungen des Autors Siegfried Oppermann und anderer Stolberger wird ein atmosphärisch dichtes Bild des alten Stolbergs um die Mitte des letzten Jahrhunderts gezeichnet.

Viel Neues gibt es unter AKTUELLES und BÜCHER anzukündigen, bevor das Nationalparkforum das Sonnentaler-Projekt vorstellt, eine geniale Idee des Nationalpark-Jugendwaldheims Brunnenbachsmühle.

Die letzte Seite gehört diesmal der Arbeitsgemeinschaft Burg Scharzfels, die über das Pflanzen einer Friedenslinde auf der Burg berichtet.

Auf der Rückseite stellen sich in diesem Jahr kleinere Museen im Harz vor; diesmal ist es die Grube Glasebach in Straßberg, wo Besucher den Altbergbau auf silberhaltige Erze und Flussspat erleben können.

"Kröten für die Kröten" - weiteres Konzert am 15.8. in Langelsheim-Wolfshagen ab 20:00 Uhr in der St. Andreas Kirche
Hallo und guten Tag,
Wir waren vor euch da!
wir wollen Sie heute noch einmal einladen!

Unsere 1. Veranstaltung im Berghof am See, an der Innerste Talsperre war ein unglaublicher Erfolg und wir wurden von allen Seiten um eine Wiederholung gebeten.
Völlig überrascht waren wir, als uns Herr Pfarrer Merz seine Kirche in Wolfshagen angeboten hat. Nun, da kann man doch nicht nein sagen, zumal wir auch das Geld so dringend brauchen.
Beim letzten Mal ist eine anständige Summe zusammen gekommen und wir hoffen es wird diesmal mindestens ebenso gut.

Freitag, der 15. August 2014, ab 20:00 Uhr in der St. Andreas Kirche, Wolfshagen im Harz

ist der Termin an dem wir wieder für sie singen werden.
Ja, Sie haben auch diesmal richtig gelesen. Wir wollen für Sie – und wenn sie wollen auch mit ihnen – singen. Lieder rund um unsere Kröten, Amphibien, Natur und Umwelt im schönsten Sinne. Unsere ehrenamtliche Mitstreiterin Annegret Grabenhorst wird mit ihren Kolleginnen Petra Vieth und Eva Eppendorf, bekannt als die Gruppe „Immergrün“, ihre Kunst für die „gute Sache“, den Amphibienschutz an der L 515 Innerste Talsperre, einsetzen.

Ihnen ist sicher bekannt, dass der Amphibienschutz an den Strassen, besonders hier im Landkreis Goslar, ausschließlich von ehrenamtlich tätigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sicher gestellt wird. Hierzu werden im März / April eines jeden Jahres mobile Amphibienschutzzäune errichtet, damit wir die Amphibien vor dem Überfahren bewahren und sicher auf die andere Straßenseite bringen können. Diese Schutzzäune werden 6 – 8 Wochen später wieder abgebaut und eingelagert. Dies ist eine zeitaufwendige und schwierige Arbeit.
In diesen 6 – 8 Wochen patrollieren wir Amphibienschützer nachts und am Morgen an diesen Zäunen, sammeln die Amphibien ein und bringen sie unbeschadet über die Strasse.

Gern hätten wir an den Strassen dauerhafte Amphibienleiteinrichtungen, die unsere Tätigkeit erheblich erleichtern würde und – dies wird immer wichtiger – auf Dauer eine Lösung für unsere Amphibien wäre. Wir werden auch immer Älter und Auf- und Abbau fällt uns immer schwerer.
Nun haben wir uns entschlossen für diesen Zweck Geld zu sammeln.
Wir verwenden hierfür auch unsere Aufwandsentschädigung, sammeln bei Firmen und anderen Einrichtungen und hoffen so die Basis für eine dauerhafte Lösung zu schaffen.
Alles notwendige Geld werden wir so nicht zusammen bekommen. Aber der Eigenanteil, eine Notwendigkeit wenn wir Fördermittel beantragen, sollte möglichst so zusammen kommen.

Hier ist das Engagement der Gruppe Immergrün ein wichtiger Baustein in unseren Bemühungen. Ihr Benefizkonzert wird uns helfen, den Amphibien zu helfen.

Helfen auch sie, kommen sie zum Konzert und erfreuen sich an „handgemachter“, wunderbarer Musik in der Kirche von Wolfshagen.

Aktionsbündnis „Lebensräume für Amphibien“
Amphibiensammelgruppe an der L 515 Innerste Talsperre

Annegret Grabenhorst
Dietrich Ruh
Wolfgang Moldehn

Natur-Erlebniszentrum HohneHof
Spannende Spiel- und Erlebniseinrichtungen für Groß und Klein
Das Natur-Erlebniszentrum HohneHof erreichen Sie nach einem ca. 15-minütigen Fußweg vom Parkplatz in Drei Annen Hohne. Unsere Nationalpark-Ranger informieren Sie hier über den Nationalpark Harz und geben Ihnen Tipps zu Ihrer Wanderung in die sagenumwobene Bergwildnis. Spannende Spiel- und Erlebniseinrichtungen laden Groß und Klein zum Verweilen ein. Auch unsere Nationalpark-Pferde freuen sich auf Ihren Besuch!

Regelmäßig finden Naturerlebnisangebote für die ganze Familie statt. Beachten Sie dazu unser aktuelles Programm im HohneHof.

In unserem Kiosk erwartet Sie ein Angebot zur Erfrischung und zur Stärkung für Ihren Tag im Nationalpark!

Öffnungszeiten:
täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Eintritt frei

Drei Annen Hohne 100, 38879 Schierke
Telefon: 039455 8640

Wenn Sie auf dem Parkplatz in Drei Annen Hohne ankommen, orientieren Sie sich nach dem großen Nationalpark-Schilderbaum mitten auf dem Parkplatz, der auch Treffpunkt für geführte Wanderungen ist. Von hier aus starten Sie in Richtung Nationalpark-Eingangsschild auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Von Mai bis Oktober erreichen Sie den HohneHof auch mit dem Erdgasbus „Der Ilsetaler“.
http://www.nationalpark-harz.de/de/besucherzentren/nlph_drei_annen_hohne/

Das 12. Internationale Musikfest Goslar – Harz vom 8. August bis 7. September
Ein Programm musikalischer Vielfalt in der historischen Kulisse der Welterbe- und Kaiserstadt Goslar nebst geschichtsträchtiger Region erwartet Sie. Künstler von internationalem Rang versprechen Musikgenuss auf höchstem Niveau. Edelste Kammermusik wird mit Jazz-Crossover, Chor- Orchestermusik und Gesang kombiniert. Junge Musiker treffen auf etablierte Künstler, etablierte Musiker spielen neben aufstrebenden Formationen, langjährige Musikerfreunde treffen auf Newcomer. Stars von heute treten gemeinsam mit Stars von morgen auf. An den unterschiedlichsten Konzertorten wird ein spannungsreiches und vielfarbiges Programm präsentiert.
http://www.goslar.de/images/kultur/veranstaltungen/aktuelles/musikfest_2014_final.pdf

Das Recht kannte im Mittelalter keine Landesgrenzen und die Mehrheit der Bevölkerung konnte nicht lesen: Das Burger Landrecht – Band 30 der Harz-Forschungen zu Fragen des Landrechts erschienen
Wernigerode. Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde hat den Band 30 der Harz-Forschungen unter dem Titel Das Burger Landrecht und sein rechtshistorisches Umfeld. Zur Geschichte der Landrechte und ihrer Symbolik im Mittelalter von Rügen bis Niederösterreich herausgegeben. Der Band, der von Dr. Dieter Pötschke, Prof. Dr. Gerhard Lingelbach von der Universität Jena und Dr. Bernd Feicke unter Mitarbeit von Ulrich Dieter Oppitz herausgegeben wurde, geht in seiner Bedeutung aber weit über den Harzraum und seine Umgebung hinaus, da das Recht im Mittelalter keine Landesgrenzen kannte.
Die für Rechtsfragen zuständige Fachkommission des in Wernigerode ansässigen Harz-Vereins hatte sich in ihren Jahrestagungen bisher ausführlich mit thüringischen Landesordnungen, Stadtrechten und Statuten (u. a. auch Nordhausen und Mühlhausen), den erzstiftischen und insbesondere mansfeldischen Geschichtsquellen, mit Rechtsymbolen wie Prangern und Rolanden und dem im Harzraum verbreiteten Goslarer Stadtrecht beschäftigt. Nun ging es um Landrechte, wie sie z. B. die Flamen einst in der Goldenen Aue besaßen.
Ausgangspunkt war die Bitte der Rolandstadt Burg bei Magdeburg an den Harz-Verein, zu helfen, der in ihrem Archiv aufbewahrten kostbaren Handschrift des Burger Landrechts aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts auf einer internationalen Tagung eine gebührende Aufmerksamkeit in der Landschaft der deutschsprachigen Landrechte des Mittelalters zu verschaffen. Daher befassen sich 6 Aufsätze in dem Band mit dem Burger Landrecht und in weiteren Aufsätzen werden Vergleiche von Rügen über Magdeburg, Thüringen bis nach Niederösterreich gezogen. Es werden die Grafen v